DE1056890B - Verbindung zwischen Kolben und Kolbenstange bei Kolbenmaschinen - Google Patents
Verbindung zwischen Kolben und Kolbenstange bei KolbenmaschinenInfo
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- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F16—ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
- F16J—PISTONS; CYLINDERS; SEALINGS
- F16J1/00—Pistons; Trunk pistons; Plungers
- F16J1/10—Connection to driving members
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Description
Bei Kolben und Kolbenmaschinen, insbesondere Verdrängungsmaschinen wie Pumpen, Flüssigkeitsgetrieben
od. dgl., vorzugsweise bei solchen mit parallel zur Achse liegenden Kolben, werden für die Verbindung
der Kolben mit dem Triebflansch Kolbenstangen mit an beiden Enden angebrachten Kugeln
verwendet, um eine freie Beweglichkeit und Einstellmöglichkeit zu erhalten. Durch den Aufbau derartiger
Getriebe hat die im Kolben befindliche Kugel nur eine sehr kleine kreisende oder pendelnde Bewegung auszuführen,
während die Kugel am anderen Ende der Kolbenstange entsprechend dem Einstellwinkel der
Schief- oder Taumelscheibe größeren Bewegungen unterworfen ist. Die Kugelverbindung innerhalb des
Kolbens bereitet insbesondere bei mit hohem Druck arbeitenden Getrieben und Pumpen erhebliche konstruktive
Schwierigkeiten, und es treten in diesen Bauteilen im allgemeinen erhebliche Belastungen auf.
Um diesen Schwierigkeiten zu entgehen, hat man schon vorgeschlagen, den Kolben mit der Kolbenstange
elastisch zu verbinden, indem man entweder den Kopf der Kolbenstange in eine mit Gummi ausgefüllte
Ausnehmung des Kolbens lagerte oder indem man den Querschnitt der in einen Ansatz des Kolbens
eingepaßten. Kolbenstange kurz vor ihrer Lagerstelle im Kolben durch geeignete Formgebung über eine bestimmte
Länge stark herabsetzte.
Da die bekannte Gummilagerung auch in Längsrichtung der Kolbenstange elastisch nachgibt, kommt
sie hauptsächlich nur für bestimmte Maschinen mit relativ niedrigen Arbeitsdrucken in Frage. Außerdem
ist auch diese Lagerung stofflich und konstruktiv nicht immer einfach durchführbar.
Die andere elastische Kolben-Kolbenstangen-Verbindung mit eingeschränkter Kolbenstange ist ebenfalls
nur bedingt anwendbar, und zwar im Hinblick auf die Knickgefahr für die Kolbenstange bei Druckstößen
und Resonanzerscheinungen.
Die Erfindung hat den Zweck eine einfache querelastische Verbindung zwischen Kolben und Kolben-
stange für eine Vielzahl von Maschinen der oben genannten Art zu schaffen. Sie ist im wesentlichen gekennzeichnet
durch einen ringförmigen, in Richtung der Ringachse steifen Faltenbalg, dessen innerer Faltenrang
fest mit der Kolbenstange und dessen äußerer Faltenring fest mit dem Kolben verbunden ist.
Die Verbindung eines solchen, z. B. metallischen Faltenbalges mit der Kolbenstange und dem Kolben
ist verhältnismäßig einfach herzustellen und kann z. B. durch Hartlöten erfolgen. Der Faltenbalg kann eine
oder mehrere Falten aufweisen und mit dem Kolben und/oder der Kolbenstange aus einem Stück bestehen,
soweit die Laufeigenschaften und die Festigkeit des verwendeten Werkstoffes dieses zulassen. Bei Flüssig-
Verbindung zwischen Kolben und Kolbenstange bei Kolbenmaschinen
Anmelder:
LICENTIA Patent-Verwaltungs-G.m.b.H., Hamburg 36, Hohe Bleichen 22
Wilhelm Gregor, Achim (Bez. Bremen), ist als Erfinder genannt worden
keitsgetrieben ist die Pendelung der Kolbenstange so klein, daß auch im Dauerbetrieb bei Wahl geeigneter
und richtiger Anordnung der die Bewegung aufnehmenden Stellen im Faltenbelag kein Dauerbruch zu
erwarten ist.
Die Kolbenstange und der Kolben können mit Anschlägen versehen sein, die zumindest beim Auftreten
hoher Drücke zum gegenseitigen Anliegen kommen. Diese Anschläge können mit kugelförmigen Flächen
versehen sein, deren Mittelpunkt mit dem der Bewegung der Kolbenstange möglichst genau zusammenfällt.
Diese Anschlagflächen können auch unmittelbar an den aus elastischem Werkstoff bestehenden Zwischenkörpern
ausgebildet sein.
In der Zeichnung sind einige Ausführungsbeispiele veranschaulicht.
Gemäß Fig. 1 trägt die Kolbenstange 11 an ihrem in den Kolben hineinragenden Ende den Faltenbalg
12, der seinerseits mit dem Kolben 13 der Verdsrängungsmaschine fest und dicht verbunden ist. Die Verbindung
mit dem Kolben und mit der Kolbenstange kann z. B. durch Hartlöten erfolgen. Die Bauart kann
so sein, daß der Faltenbalg eine einzige Falte aufweist, wie gezeichnet oder daß mehrere solcher Falten
die Bewegungen aufnehmen.
Wie aus Fig. 2 ersichtlich, dient der Außenmantel 12 des Faltenbalges als Kolben.
Bei den verschiedenen Anordnungen des Faltenbalges ist es gleichgültig, ob die Mitnahme der Zylindertrommel,
in der die Kolben gleiten, durch einen besonderen Mitnehmer erfolgt, oder ob diese Trommel
durch die Kolbenstange und die Kolben oder auch durch die Kolbenstange über den Faltenbalg und die
Kolben angetrieben wird.
Ist der Betriebsdruck im Verhältnis zur Steifigkeit und Festigkeit des elastischen Faltenbalges groß und
ist der Faltenbalg daher nicht in der Lage, die (hydarau-
909 509i236
Claims (5)
1. Querelastische Verbindung zwischen Kolben und Kolbenstange bei KoJbenmaschinen, insbesondere
Verdrängungsmaschinen, Pumpen, Flüssigkeitsgetrieben od. dgl., gekennzeichnet durch einen
ringförmigen, in Richtung der Ringachse steifen Faltenbalg (12), dessen innerer Faltenring fest mit
der Kolbenstange (11) und dessen äußerer Faltenring fest mit dem Kolben (13) verbunden ist
(Fig.l).
2. Verbindung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Faltenbalg und der Kolben
aus einem Stück bestehen (Fig. 2).
3. Verbindung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß Teile des Faltenbalges gleichzeitig
als'"Kolben und/oder als Kolbenstange dienen.
4. Verbindung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Kolbenstange mit
Anschlägen (14) versehen ist, gegen die der Kolben zumindest beim Auftreten hoher Drücke abgestützt
ist.
5. Verbindung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet,- daß die -Anschläge (14) mit kugelförmigen
Flächen versehen sind, deren Mittelpunkt mit dem der Bewegung der Kolbenstange (11) zusammenfällt.
In- Betracht -gezogene Druckschriften:
Deutsche Patentschriften Nr. 677 877, 803 505,
717;
Deutsche Patentschriften Nr. 677 877, 803 505,
717;
schweizerische Patentschrift Nr. 45 948;
französische Patentschriften Nr. 901 689, 846 932; britische Patentschrift Nr. 717 389.
französische Patentschriften Nr. 901 689, 846 932; britische Patentschrift Nr. 717 389.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
© 909 509/236 4.59·
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEL22241A DE1056890B (de) | 1955-06-20 | 1955-06-20 | Verbindung zwischen Kolben und Kolbenstange bei Kolbenmaschinen |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEL22241A DE1056890B (de) | 1955-06-20 | 1955-06-20 | Verbindung zwischen Kolben und Kolbenstange bei Kolbenmaschinen |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1056890B true DE1056890B (de) | 1959-05-06 |
Family
ID=7262329
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEL22241A Pending DE1056890B (de) | 1955-06-20 | 1955-06-20 | Verbindung zwischen Kolben und Kolbenstange bei Kolbenmaschinen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1056890B (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1232025B (de) | 1960-11-02 | 1967-01-05 | Linde Ag | Anordnung zum UEbertragen von Drehmoment-Querkraeften an einer Axialkolbenmaschine |
| DE3402685A1 (de) * | 1980-10-03 | 1985-08-08 | Diósgyöri Gépgyár, Miskolc | Automatische entlueftungsvorrichtung fuer nicht selbstansaugende fluessigkeitsfoerdernde pumpen, insbesondere fuer ein- oder mehrstufige zentrifugalpumpen |
Citations (7)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
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| CH45948A (de) * | 1908-09-30 | 1910-01-17 | Pierre Brandt | Dichtung an gegeneinander bewegbaren Maschinenelementen |
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| DE869717C (de) * | 1951-02-08 | 1953-03-05 | Hemscheidt Maschf Hermann | Verbindung zwischen Kolbenkoerper und Kolbenschaft, insbesondere fuer hydraulische Teleskop-Schwingungsdaempfer |
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-
1955
- 1955-06-20 DE DEL22241A patent/DE1056890B/de active Pending
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