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DE1056890B - Verbindung zwischen Kolben und Kolbenstange bei Kolbenmaschinen - Google Patents

Verbindung zwischen Kolben und Kolbenstange bei Kolbenmaschinen

Info

Publication number
DE1056890B
DE1056890B DEL22241A DEL0022241A DE1056890B DE 1056890 B DE1056890 B DE 1056890B DE L22241 A DEL22241 A DE L22241A DE L0022241 A DEL0022241 A DE L0022241A DE 1056890 B DE1056890 B DE 1056890B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
piston
piston rod
bellows
compound according
machines
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEL22241A
Other languages
English (en)
Inventor
Wilhelm Gregor
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Licentia Patent Verwaltungs GmbH
Original Assignee
Licentia Patent Verwaltungs GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Licentia Patent Verwaltungs GmbH filed Critical Licentia Patent Verwaltungs GmbH
Priority to DEL22241A priority Critical patent/DE1056890B/de
Publication of DE1056890B publication Critical patent/DE1056890B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16JPISTONS; CYLINDERS; SEALINGS
    • F16J1/00Pistons; Trunk pistons; Plungers
    • F16J1/10Connection to driving members

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Actuator (AREA)

Description

Bei Kolben und Kolbenmaschinen, insbesondere Verdrängungsmaschinen wie Pumpen, Flüssigkeitsgetrieben od. dgl., vorzugsweise bei solchen mit parallel zur Achse liegenden Kolben, werden für die Verbindung der Kolben mit dem Triebflansch Kolbenstangen mit an beiden Enden angebrachten Kugeln verwendet, um eine freie Beweglichkeit und Einstellmöglichkeit zu erhalten. Durch den Aufbau derartiger Getriebe hat die im Kolben befindliche Kugel nur eine sehr kleine kreisende oder pendelnde Bewegung auszuführen, während die Kugel am anderen Ende der Kolbenstange entsprechend dem Einstellwinkel der Schief- oder Taumelscheibe größeren Bewegungen unterworfen ist. Die Kugelverbindung innerhalb des Kolbens bereitet insbesondere bei mit hohem Druck arbeitenden Getrieben und Pumpen erhebliche konstruktive Schwierigkeiten, und es treten in diesen Bauteilen im allgemeinen erhebliche Belastungen auf.
Um diesen Schwierigkeiten zu entgehen, hat man schon vorgeschlagen, den Kolben mit der Kolbenstange elastisch zu verbinden, indem man entweder den Kopf der Kolbenstange in eine mit Gummi ausgefüllte Ausnehmung des Kolbens lagerte oder indem man den Querschnitt der in einen Ansatz des Kolbens eingepaßten. Kolbenstange kurz vor ihrer Lagerstelle im Kolben durch geeignete Formgebung über eine bestimmte Länge stark herabsetzte.
Da die bekannte Gummilagerung auch in Längsrichtung der Kolbenstange elastisch nachgibt, kommt sie hauptsächlich nur für bestimmte Maschinen mit relativ niedrigen Arbeitsdrucken in Frage. Außerdem ist auch diese Lagerung stofflich und konstruktiv nicht immer einfach durchführbar.
Die andere elastische Kolben-Kolbenstangen-Verbindung mit eingeschränkter Kolbenstange ist ebenfalls nur bedingt anwendbar, und zwar im Hinblick auf die Knickgefahr für die Kolbenstange bei Druckstößen und Resonanzerscheinungen.
Die Erfindung hat den Zweck eine einfache querelastische Verbindung zwischen Kolben und Kolben- stange für eine Vielzahl von Maschinen der oben genannten Art zu schaffen. Sie ist im wesentlichen gekennzeichnet durch einen ringförmigen, in Richtung der Ringachse steifen Faltenbalg, dessen innerer Faltenrang fest mit der Kolbenstange und dessen äußerer Faltenring fest mit dem Kolben verbunden ist.
Die Verbindung eines solchen, z. B. metallischen Faltenbalges mit der Kolbenstange und dem Kolben ist verhältnismäßig einfach herzustellen und kann z. B. durch Hartlöten erfolgen. Der Faltenbalg kann eine oder mehrere Falten aufweisen und mit dem Kolben und/oder der Kolbenstange aus einem Stück bestehen, soweit die Laufeigenschaften und die Festigkeit des verwendeten Werkstoffes dieses zulassen. Bei Flüssig-
Verbindung zwischen Kolben und Kolbenstange bei Kolbenmaschinen
Anmelder:
LICENTIA Patent-Verwaltungs-G.m.b.H., Hamburg 36, Hohe Bleichen 22
Wilhelm Gregor, Achim (Bez. Bremen), ist als Erfinder genannt worden
keitsgetrieben ist die Pendelung der Kolbenstange so klein, daß auch im Dauerbetrieb bei Wahl geeigneter und richtiger Anordnung der die Bewegung aufnehmenden Stellen im Faltenbelag kein Dauerbruch zu erwarten ist.
Die Kolbenstange und der Kolben können mit Anschlägen versehen sein, die zumindest beim Auftreten hoher Drücke zum gegenseitigen Anliegen kommen. Diese Anschläge können mit kugelförmigen Flächen versehen sein, deren Mittelpunkt mit dem der Bewegung der Kolbenstange möglichst genau zusammenfällt. Diese Anschlagflächen können auch unmittelbar an den aus elastischem Werkstoff bestehenden Zwischenkörpern ausgebildet sein.
In der Zeichnung sind einige Ausführungsbeispiele veranschaulicht.
Gemäß Fig. 1 trägt die Kolbenstange 11 an ihrem in den Kolben hineinragenden Ende den Faltenbalg 12, der seinerseits mit dem Kolben 13 der Verdsrängungsmaschine fest und dicht verbunden ist. Die Verbindung mit dem Kolben und mit der Kolbenstange kann z. B. durch Hartlöten erfolgen. Die Bauart kann so sein, daß der Faltenbalg eine einzige Falte aufweist, wie gezeichnet oder daß mehrere solcher Falten die Bewegungen aufnehmen.
Wie aus Fig. 2 ersichtlich, dient der Außenmantel 12 des Faltenbalges als Kolben.
Bei den verschiedenen Anordnungen des Faltenbalges ist es gleichgültig, ob die Mitnahme der Zylindertrommel, in der die Kolben gleiten, durch einen besonderen Mitnehmer erfolgt, oder ob diese Trommel durch die Kolbenstange und die Kolben oder auch durch die Kolbenstange über den Faltenbalg und die Kolben angetrieben wird.
Ist der Betriebsdruck im Verhältnis zur Steifigkeit und Festigkeit des elastischen Faltenbalges groß und ist der Faltenbalg daher nicht in der Lage, die (hydarau-
909 509i236

Claims (5)

lischen Druckkräfte aufzunehmen, so kann die Kolbenstange und ebenso der Kolben mit Anschlagflächen versehen sein, so daß sich der Kolben in der Kolbenstange abstützen kann. Die Berührungsfläche dieses Anschlages wird entweder von elastischen Werkstoffen gebildet oder kugelförmig gestaltet, wobei der Mittelpunkt der kugeligen Fläche mit dem Alittelpuinkt der Bewegung des Faltenbalges so gut wie möglich zusammengelegt wird. Fig. 3 zeigt die Ausführung eines Anschlages mit kugelig ausgeführter Berührungsfläche 14 zwischen dem Kolben und einem an der Kolbenstange angebrachten Ring. Patentansprüche; 15
1. Querelastische Verbindung zwischen Kolben und Kolbenstange bei KoJbenmaschinen, insbesondere Verdrängungsmaschinen, Pumpen, Flüssigkeitsgetrieben od. dgl., gekennzeichnet durch einen ringförmigen, in Richtung der Ringachse steifen Faltenbalg (12), dessen innerer Faltenring fest mit der Kolbenstange (11) und dessen äußerer Faltenring fest mit dem Kolben (13) verbunden ist (Fig.l).
2. Verbindung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Faltenbalg und der Kolben aus einem Stück bestehen (Fig. 2).
3. Verbindung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß Teile des Faltenbalges gleichzeitig als'"Kolben und/oder als Kolbenstange dienen.
4. Verbindung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Kolbenstange mit Anschlägen (14) versehen ist, gegen die der Kolben zumindest beim Auftreten hoher Drücke abgestützt ist.
5. Verbindung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet,- daß die -Anschläge (14) mit kugelförmigen Flächen versehen sind, deren Mittelpunkt mit dem der Bewegung der Kolbenstange (11) zusammenfällt.
In- Betracht -gezogene Druckschriften:
Deutsche Patentschriften Nr. 677 877, 803 505,
717;
schweizerische Patentschrift Nr. 45 948;
französische Patentschriften Nr. 901 689, 846 932; britische Patentschrift Nr. 717 389.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
© 909 509/236 4.59·
DEL22241A 1955-06-20 1955-06-20 Verbindung zwischen Kolben und Kolbenstange bei Kolbenmaschinen Pending DE1056890B (de)

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