DE2125419A1 - Selbstausrichtende Spannvorrichtung - Google Patents
Selbstausrichtende SpannvorrichtungInfo
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Description
Pcferianwcife
Dr. Ing. H. Neqssndank
Dr. Ing. H. Neqssndank
Dipl. Ing. H.~Heuck
Dipl. Phys. W. Schmilz
8 München 15,Mozarfcfr.23
Tel. 5380586
Diamond Power Specialty
Corporation
Corporation
U, S, Route 22 East l8. Mai 1971
Lancaster, Ohio,USA . Anwaltsakte M-I574
Selbstausrichtende Spannvorrichtung
Die Erfindung bezieht sich auf eine Spannvorrichtung für Bolzen,
Schrauben oder dergleichen.
Spannvorrichtungen zum Vorspannen von Gewindezapfen und -bolzen
müssen oft an Stellen eingesetzt werden, die im Vergleich zu den Durchmessern der Bolzen und Muttern sehr beengt sind. Bei großen
Druckkesseln mit Schrauben, die einen Durchmesser von 15 cm oder mehr haben, kann der Zwischenraum zwischen benachbarten Müttern
lediglich wenige Millimeter betragen. Spannvorrichtungen, die üblicherweise verwendet werden, um die Bolzen unter eine genaue
Vorspannung zu setzen und dadurch"eine gleichförmige Zugbeanspruchung
sicherzustellen, sind daher normalerweise mit.hohlen Ständern
versehen, die eine Mutter zu übergreifen und auf dem zu verschraubenden Plansch oder der zu verschraubenden Fläche anzuliegen
vermögen, wobei die hohlen Ständer nach oben in einen darüberliegenden
erweiterten Abschnitt verlaufen und in diesem erweiterten Abschnitt am oberen Ende des Ständers e'ine hydraulische Zug-
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vorrichtung' angeordnet ist. Selbst in dem oberhalb der Bolzen liegenden
Abschnitt kann jedoch der verfügbare Arbeitsraum beengt
sich
,sein, und es hat/als schwierig herausgestellt, ausreichend Platz für eine leistungsstarke Zugvorrichtung in dem in einigen Fällen zur Verfügung stehenden Arbeitsraum zu schaffen. Da die Spannvorrichtung ein hohes Gewicht hat und mit Hilfe eines Gabelstaplers oder dergleichen gehandhabt werden muß und ferner eine verhältnismäßig genaue axiale Ausrichtung der mit der Mutter zusammenwirkenden Spannvorrichtung gegenüber der Bolzen-Mutteranordnung erforderlich ist, um eine Beschädigung der Gewindegänge zu Beginn des Zusammenwirkens zu unterbinden, sind verschiedene Hilfseinrichtungen vorgeschlagen worden, die das Ausrichten der Spannmutter und weiterer Bauteile der Spannvorrichtung mit dem Bolzen unterstützen und ein ordnungsgemäßes anfängliches Zusammenwirken-sicherstellen.
,sein, und es hat/als schwierig herausgestellt, ausreichend Platz für eine leistungsstarke Zugvorrichtung in dem in einigen Fällen zur Verfügung stehenden Arbeitsraum zu schaffen. Da die Spannvorrichtung ein hohes Gewicht hat und mit Hilfe eines Gabelstaplers oder dergleichen gehandhabt werden muß und ferner eine verhältnismäßig genaue axiale Ausrichtung der mit der Mutter zusammenwirkenden Spannvorrichtung gegenüber der Bolzen-Mutteranordnung erforderlich ist, um eine Beschädigung der Gewindegänge zu Beginn des Zusammenwirkens zu unterbinden, sind verschiedene Hilfseinrichtungen vorgeschlagen worden, die das Ausrichten der Spannmutter und weiterer Bauteile der Spannvorrichtung mit dem Bolzen unterstützen und ein ordnungsgemäßes anfängliches Zusammenwirken-sicherstellen.
Erfindungsgemäß" soll eine Spannvorrichtung geschaffen werden, bei
der das genaue anfängliche Ausrichten der Bauteile der Spannvorrichtung gegenüber einem zu spannenden Bolzen erleichtert wird
und die dennoch eine gegenüber vergleichbaren bekannten selbstausrichtenden Einrichtungen gedrängtere Bauweise hat und sich bei
beengteren Platzverhältnissen unterbringen läßt und sich ferner durch ein verhältnismäßig©ringes Gewicht und eine leichte Bedienbarkeit
auszeichnet.
Die erfindungsgemäße hydraulisch betätigte Spannvorrichtung, die'
zum Vorspannen von Gewindebolzen oder Schrauben dient, ist am oberen Ende mit einer Kolben-Zylindereinheit versehen, die eine kugelförmig
konkave Bodenfläche aufweist, welche eine entsprechend kugelförmige konvexe Deckfläche des Trägstanders überdeckt. Die
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Kolben-Zylindereinheit wird im unbelasteten Zustand der Spannvorrichtung
durch Gegenfedern mit Abstand oberhalb des Ständers gehalten,
bei Beaufschlagung der Spannvorrichtung jedoch nach unten gezogen,
so daß sich die kugelfömlgen Flächen aneinander anlegen.
Die Kolben-Zylindereinheit, die Zugstange, die Spannmutter und die zugeordneten Bauteile sind winklig ver schwenkbar.
,Weitere Merkmale und Vorteile der Erfindung ergeben sich aus den'
Ansprüchen und der nachfolgenden beispielsweisen Beschreibung in Verbindung mit den Zeichnungen. Es zeigt.:
Fig.. 1 eine perspektivische Ansicht einer erfindungsgemäß ausgebildeten
Bolzen-Spannvorrichtung,
Fig.. 2 einen senkrechten Schnitt der Spannvorrichtung gemäß Fig. 1 in vergrößertem Maßstab, und
Fig. J einen Schnitt längs der Linie ITl-III der Fig. 2 in
^ Blickrichtung der Pfeile, wobei der Ständer fortgelassen
ist.
In den Figuren ist der Ständer einer bevorzugt ausgebildeten erfindungsgemäßen
Spannvorrichtung insgesamt mit 10 bezeichnet. Der Ständer ist am unteren Abschnitt mit mehreren auf Abstand gehaltenen
Füßen 12 versehen, die so ausgeformt sein können, daß um die
oenachbarten Muttern und Abschnitte der Einrichtung^ für die die
Spannvorrichtung entworfen ist, ein freier Raum belassen bleibt.
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Die Öffnungen zwischen den Füßen bilden Sichtfenster für den Bolzen
und die Spannmutter, und an höheren Stellen können zusätzliche Fenster 13 vorgesehen sein, um dem Bedienungsmann die Möglichkeit
zu geben festzustellen, daß ein ordnungsgemäßes Ankuppeln bzw. Abkuppeln zwischen dem Bolzen und der Zugvorrichtung stattgefunden
hat.
In Fig. 2 ist ein Halteflansch 15 gezeigt, der einer von zwei aneinander
angepaßten Flanschen eines Druck-Großbehälters oder der—
™ gleichen sein kann, welche durch mehrere Gewindebolzen l6 und Muttern
17 miteinander verbunden werden sollen. Beim Zusammenbau des Kessels wird der Deckel, der den Flansch 15 trägt, zunächst über
die Bolzen l6 gesetzt und dann werden die Muttern 17 aufgeschraubt, . tLs sie aufliegen, sich jedoch noch in einem lockeren, für das endgültige
Anziehen richtigen Zustand befinden. Gemäß Fig. 2 ist die Spannvorrichtung auf eine Bolzen-Mutteranordnung aufgesetzt, wache
sich in einem derartigen gerade anliegenden, jedoch noch nicht festgezogenen Zustand befindet.
Das Innere des Ständers oberhalb der Mutter I7 besteht aus einer
zylindrischen Kammer 20, die einen etwas größeren Durchmesser als
die Mutter 17 hat und nach oben zu einem flachen Deckel 21 verläuft,
der eine horizontale Kappe 22 trägt, welche einen rechteckigen Umriß hat und deren Ecken vorstehende Flansche 2^ bilden.
Die Kappe 22. enthält eine ringförmige, nach oben gerichtete konvex-kalottenförmige
Deckfläche 24, die konzentrisch zur Achse der Spannvorrichtung angeordnet ist und eine axiale Öffnung 25 enthält,
die eine Fortsetzung der Kammer 20 bildet. Die Zugstangen-
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anordnung 26 verläuft durch die Öffnung -25 nach unten und; enthält
eine damit verschraubte Spannmutter 28-* die nach unten vorzustehen
•und mit dem Bolzen 16 zusammenzuwirken vermag. Die Zugstange ist an
ihrem oberen Ende starr mit einem Kolben 30 verbunden, der in engem
Gleitsitz in einen Hydraulikzylinder 32 eingepaßt ist,, welcher
an seiner unteren Fläche einen Ring 33^ mit einer kalottenförmigfeonkaven
B öden fläche 34 trägt,, die der Fläche 24 zugekehrt und an
diese angepaßt ist. Am oberen Ende des Zylinders 32 ist eine Platte 35 angebracht, die Ecken 37 aufweist.* die seitlich vom Zylinder
vorstehen und senkrecht zu den Kekflanschen 23 ausgerichtet sind,,
um mit diesen zusammenzuwirken,, wobei die Eckflansche 23* 37 untere
und obere Fed er ans chi äge für" vier Druckfedern 36 bilden,, von
denen jede nach oben an der geflanschten Platte 35 xm^ nach unten
am Flansch 23 anliegt. Die Federn 36 gleichen das Gewicht der Zylinder-Kolbeneinheit und der Zugstangenanordnung einschließlich
sämtlicher damit verbundener Bauteile aus und halten diese Baugruppe in einer gegenüber dem Ständer geringfügig angehobenen: Lage,,
mbei sie im; unb el as te-ten Zustand diel? Spannvorrichtung einen. Spalt
zwischen den flächen 24* 34 aufrechterharlfeen, jedoch eine- vernäölfc^
sismäßig geringe Kraft- in der QrOfie®©rdÄung von I5; kg. ausreichte*
diie- Federn soweit zusammenzudrücken,,. wie» dies für- ein
$01? Fläche 34 an die Fläche· 2^4 erCordeiöicfc ist* Diet
4>3'für die ledern 36 sind, in die Elcicf lausche 23>
eingeschra'ubt und;
verlaiufen nach oben diurch erweiterte/, öffnungen. 49 in den Eckflaaa.->
sehen 37* so daß eine seitliche. Verschiebung und ein ¥erschwenken.
Zylindei?- und Zugstangenanordnung: ermöglicht ist« Der duirch
Federn 36 zwischen den Flächen 24,. 34 ±m unbelasteten Zustandi
Spannvorrichtung aufrechterhaltene Spalt ist geringer als ck&it
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Hub des Kolbens während eines Spannvorganges-
Der Drückmittelraum unterhalb des Kolbens 30 ist durch einen geeigneten
Dichtring 38 am Kolben 30 und. einen Ring 39 abgedichtet,,
der in der axialen zylindrischen Bohrung 40 gehaltert ist,, durch
die der zylindrische obere Abschnitt 27 der Zugstange 26 verläuft.
Sine im einzelnen nicht gezeigte Versorgungseinrichtung., die eine
Hoehdruck-Hydraulikquelle enthält, dient zum wahlweisen Beaufschlagen
und EEtte.iiff.ten des unterhalb des Kolbens liegenden Zylinderraumes.
Sine derartige Versorgungseinrichtung kann in einem Gehäuse
42 untergebracht sein, das am Zylinder 32 befestigt ist,unddie
Strömungsmittelzu- und -abfuhr läßt sich durch einen Ventilgriff
57 steuern,- der vom Gehäuse 4-2 vorsteht« 3ine verkleinerte
obere Verlängerung 3I des Kolbens erstreckt sich gleitend durch,
eine- Axialöffnung 41 3n der Platte 55* und die Zugstange 26 liegt
ebenfalls an: ihrem oberen Ende aus dem; unten beschriebenen Grunde
frei-
Die Fläche- 29/ dear Zugstange 2.6 unterhalb des· unteren Endes des Zylinders 521· ist: ubea? eine beträchtliche: Hange? mit einem. Außengewinde
versehen* w.obem die Steigung des Gewindes der; Steigung der: GeMindef—
gange des- BoXzenas l6. entspricht.. Die höhle- zylindrische Spannmut:-
ter 2-8 ist. malte eJnem^ Innengewinde versehen und mit diesem unteren:
£bschni.tt dej? Zugstange; versehraubt*
Vor· dem A"ufsretzen der Spannvorr/ichtiing auf einen Bolzen wird däze
28 in. d:e32; Kammer 20 in eine dein, Zylinder* benachbartej lage .
fe.= Die* gesamte Vorrichtung wird ia eine den Beizen
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und die Mutter 17 umschließende Lage abgesenkt und in ungefähre
axiale Ausrichtung durch die abgeschrägten Richtpolster 44 in den
Füßen 12 des Ständers geführt, wobei die Spannmutter 28 zu diesem Mtpunkt oberhalb des Bolzens 16 liegt. Beim Absenken der Vorrichtung wirkt die konische Nase 4-5 einer axial liegenden Zentrierstange
46 mit einer entsprechend geneigten, konischen Tasche 48
zusammen, die axial auf der Oberseite des Bolzens 16 zentriert ist. Die Zentrierstange 46 wird durch eine verhältnismäßig schwache,
in der Zugstange angeordnete Druckfeder 50 nach unten gedrückt,
so daß sich die Zentrierspitze in d er Zugstange nach oben verschieben kann, wenn die Vorrichtung zur Auflage auf den Plansch
15 kommt. Eine an der Zentrierstange 46 befestigte Meßstange 52 verläuft axial durch die Zugstange und die freiliegende obere Verlängerung
51 des Kolbens nach oben, wo sie zur Verbindung mit einer
nicht gezeigten Meßuhr zugänglich ist, durch die die Abmessung des
Bolzens festgestellt werden kann.
Die Drehung der Spannmutter 28 zum Verbinden mit und Lösen vom Bolzen l6 erfolgt mittels einer Handkurbel 54, die auf einer Welle
55 angeordnet ist, welche im Ständer 10 gelagert ist und radial von diesem vorsteht. Am inneren Ende der Welle 55 ist ein Kegelrad
56 angeordnet, das mit einem Zahnkranz 58 kämmt, welcher am Außenumfang eines hohlen zylindrischen Antriebsrohres 60 befestigt
ist, welches drehfähig und konzentrisch in die Kammer 20 eingesetzt und durch den Zahnkranz 58 gegen eine Axialverschiebung gesichert
ist, wobei der Zahnkranz 58 zwischen dem Kegelrad 56 und der Kappe 22 gehaltert wird. Durch Drehung des Antriebsrohres 60
wird ein Kreuzgelenkring 64 gedreht, der mit dem Antriebsrohr 60
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durch zwei diametral gegenüberliegende Stifte 66 verbunden ist,
welche in dem Kreuzgelenkring befestigt, und in axial verlaufenden
Schlitzen 65 des Antriebsrohrs 6ö senkrecht gleitfähig und schwenkbar
angeadnet sind. Der Kreuzgelenkring trägt ferner zwei weitere
sich diametral gegenüberliegende Stifte 68, die um 90 zu den Stiften
66 versetzt angeordnet sind und schwenkfähig radial nach innen
in Öffnungen 70 im oberen Ende der Spannmutter 28 eingreifen.
Die Drehung der Verriegelungsmutter I7 wird durch eine zweite Handkurbel
72 bewirkt, die -an einer Welle 74 angeordnet ist, welche
radial vom unteren Abschnitt des Standers vorsteht. Die Kurbel 72 und die Welle 74 treiben über zwei Kegelräder 75j 76 ein Stirnrad
78 an, das auf einer.axial verlaufenden Welle 80 in einem Getriebekasten
82 angebracht ist, v/elcher seitlich am Ständer befestigt ist. Natürlich können anstelle der Handkurbeln auch Antriebsmotoren verwendet
werden. Das Stirnrad 78 erstreckt sich durch eine Öffnung
zwischen zwei Füßen des Ständers und steht in kämmendem Eingriff mit einem entsprechend gezahnten Abschnitt 84, welcher auf der
Außenfläche eines Antriebsrohrs 85 für die Verriegelungsmutter 17
ausgebildet ist. Das Rohr 85 ist drehfähig in den Spalt zwischen dem unteren Ende der Spannmutter 28 und dem Ständer 10 eingesetzt
und erstreckt sich zwecks antriebsschlüssiger Verbindung mit der Verriegelüngsmutter 17 nach unten über die Spannmutter 28 hinaus.
Bei dem gezeigten Ausführungsbeispiel ist die Verriegelungsmutter
am oberen Ende kronenförmlg ausgebildet (bei 86), wobei das Antriebsrohr
85 mit nach unten vorstehenden Laschen 88/versehen ist,
die mit dem kronenförmigen Abschnitt 86 verbindbar sind.
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Der Krümrnungsmittelpunkt der Kugel flächen 24, 34 liegt nahe am
Plansch 15 und auf der Achse der Spannvorrichtung, vorzugsweise
in Höhe der Führungspolsfcer 44. Dieser Mittelpunkt ist bei 51 gezeigt.
Zwischen der Spannmutter 28 und dem Antriebsrohr 60 sowie
zwischen den übrigen Bauteilen einschließlich des Antriebsrohres 85 und des Ständers ist ein ausreichendes Radialspiel vorhanden,
so daß eine seitliche Verschiebung der gesaraten Baugruppe während
des oben beschriebenen Zentriervorganges ermöglicht und gleichzeitig eine mögliche geringfügige axiale Fehlausrichtung, die zwischen
dem Bolzen l6 und dem Plansch 15 vorhanden sein kann, ausgeglichen wird und weiterhin das gezahnte Antriebsrohr in die Eingriffslage
mit dem Kronenabschnitt der Verriegelungsmutter 17 herunterfallen
kann. Die radiale Länge dar Zähne der gezahnten Abschnitte
78, 84 reicht aus, eine, derartige seitliche Verschiebung auszugleichen.
Nachdem die Anordnung abgesenkt und mit Hilfe des Zentriergliedes 45 zentriert worden ist, wobei sich die Spannmutter 28 in der angehobenen
Lage befindet, wird die Spannmutter mit Hilfe der Kurbel 54 auf den Bolzen geschraubt, so daß die Bauteile die in Fig. 2
gezeigte Lage einnehmen. Anschließend wird unter den Kolben hydraulisches Druckmittel geleitet, so daß der Bolzen um den vorgegebenen
Betrag gedehnt wird, woraufhin die Verriegelungsmutter 17 mit Hilfe der Kurbel 72 "handfest" angezogen wird. .Dann erfolgt
eine Druckentlastung, die Spannmutter 28 wird durch Zurückdrehen der Kurbel 54 vorn B°lzsn losgeschraubt, und die Vorrichtung wird
entfernt und rjteht für den nächsten Arbeitsvorgang zur Verfugung.
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- ίο -
Palls die Vorrichtung starke Bolzen mit hohen Zugspannungen zu beaufschlagen
hat, werden der Zylinder, der Kolben, die Zugstange, die Spannmutter und die übrigen hoch beanspruchten Bauteile aus
hochfesten Legierungen hergestellt, wobei der Kolben und der Zylinder genau aneinander angepaßt sind und der Zylinder einen geringeren
Durchmesser erhält und der Hydraulikdruck entsprechend
höher gewählt wird als dies üblicherweise der Fall ist, so daß das Gewicht der schwebend gehalterten Bauteile und der Elastizitätsmodul
der Feder möglichst klein sein können, wobei die Federn ferner im Vergleich zu ihrem Durchmesser verhältnismäßig lang ausgebildet
und seitlich leicht abbiegbar sind, wodurch die Kraft, die zum Ausrichten der Vorrichtung mit der Verrjegßlungsmutter erforderlich ist, sowie die Gefahr einer Beschädigung der Gewindegänge
verringert werden,
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Claims (1)
-
Dr. l·-, ' 5<j rnit? Oi if »I. fo<> i,
-. Phy "■>■■■5fJ6 Diamond Power Specialty-
Corporation«*H, -^WV U. S. Route 22 East . Lancaster, Ohio, USA 18. Mai 1971 Anwaltsakte M-157.4Patentansprüche1). Spannvorrichtung für Bolzen, mit einem den zu spannenden, eine Mutter tragenden Bolzen übergreifenden Ständer und einer servobetätlgten Zugstangenanordnung, die oberhalb des Ständers angeordnet ist, itfobei die Zugstange im Inneren des Ständers nach unten verläuft und mit dem zu spannenden Bolzen kuppelbar ist, gekennzeichnet durch einen quer verlaufenden Spalt (24,34) zwischen Zugstangenanordnung (26) und Ständer (10,12) und eine federnde Tragvorrichtung (36,4j) für die Zugstangenanordnung, welche nach unten an dem Ständer (10,12) und nach oben an der Zugstangenanordnung (.26) mit einer das Gewicht der Zugstangenanordnung übersteigenden Kraft angreift, wobei durch die Tragvorrichtung (36,43) eine begrenzte seitliche Verschiebung zwischen Zugstangenanordnung (2β) und Ständer (10,12) ermöglicht ist.2. Spannvorrichtung nach Anspruch I3 gekennzeichnet durch eine nach oben gerichtete, kom/ex-kalottenförmige Sitzfläche (24) am1098 87/024 8 _12_■ :· ■' ν (Hoberen Ende des Ständers (10,12), die mit Abstand um die Zugstange (26) verlauftj und eine entsprechend ausgeformte,- nach unten gerichtete, konkav-kalottenfö'rmige Sitzfläche (34) am un teren srtde des- Zylinders (32) dies Servomotors·.», welche die konvexe Sitzfläche (24) Iberdeekt* wobei M& Tragvorrichtung 43)j (Sie beidiefi Sitz.flachen (24,34) um eine Weglänge getrennt hält,, die kleiner als die Kufrlämge dies ürfoeitskolbens Q') dies Servomotors während: dies Spann Vorganges ist«3» Spannvorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß öie Sitzflächen (24,34) konzentrisch angeordnet sind und ihr . gemeinsamer Mittelpunkt mittig im und nahe dem unteren Ende des Ständers (10,12) gelegen ist. - ■4. Spannvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, gekennzeichnet durch ein federnd nach oben zurückschiebbares. Zentrierglied (46), das an der Zugstange (26) gehaltert i&t^und von dieser zwecks Zusammenwirkens mit einem im Ständer (10,12) befindlichen Bolzen (l6) nach unten verläuft. ._.....·5. Spannvorrichtung nach Anspruch 4, gekennzeichnet durch eine Federeinrichtung. (50), die das Zentrierglied (46) mit einer im Vergleich zum Gewicht der Spannvorrichtung verhältnismäßigegeringen Kraft nach unten vorspannt. ..6. SpannvorricHtung nach Anspruch 4 oder 5v dadurch gekennzeichnet, daß das Zentrierglied (46) axial gleitfähig in der Zugstange . (26) angeordnet und über das untere Ende der Zugstange (26)vor-TD9.887702A8 -13-schiebbar ist, und daß ©in durch das Zentrierglied (46) betätigbarer Anzeigestab {52} vorgesehen ist, der zum Bereich des oberen Endes der Spannvorrichtung verläuft und von dort zugänglich Ist.7- Spannvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet,daß zum An- und Abkuppeln der Zugstange (26) an den und von dem Im Ständer (10,12) befindlichen Bolzen (l6) eine mit der Zugstange (26) verschraubte Spannmutter (28), die über das untere Ende der Zugstange (26) ausfahrbar und unter Aufrechterhaltung der Schraubverbindung mit der Zugstange (26) mit dem Bolzen (16) verschraubbar ist, und zum Drehen der Spannmutter (28) eine Triebvorrichtung vorgesehen ist, die ein drehfähiges zylindrisches Antriebsrohr (60), das im Ständer (17,12) gelagert und gegen eine unerwünschte Axialverschiebung gesichert ist und einen erheblich größeren Durchmesser als die Zugstange (26) und die Spannmutter (28) aufweist, einen schwenkfähig, jedoch drehfest mit der Spannmutter (28) verbundenen Kreuzgelenkring (64), Verbindungsglieder (66), über die der Kreuzgelenkring (64) gleit- und schweikfähig, jedoch drehfest mit dem Antriebsrohr (60) verbunden ist, und einen Antrieb (54 - 58) zum Drehen des Antriebsrohres (60) zwecks Rotation der Spannmutter (28) enthält. .8. Spannvorrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß das Antriebsrohr (60), der Kreuzgelenkring (64) und die Spannmutter (28) im wesentlichen konzentrisch angeordnet sind und ein beträchtlicher Radialspalt sowohl zwischen der Spannmutter109887/0248 -14-und dem Kreuzgelenkring als auch zwischen dem Kreuzgelenkring und dem Antriebsrohr vorhanden ist.9. Spannvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche., gekennzeichnet durch von entgegengesetzten Seiten des ZylindersServomotors nach außen verlaufende Federhalter-Flansche (37)> mit diesen zusammenwirkende, von entgegengesetzten Seiten des Ständers (10,12) nach außen verlaufende" Flansche (23) und zwischen die Flansche (23,37) auf gegenüberliegenden Seiten der Spannvorrichtung eingesetzte Druckfedern (36).10. Spannvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß zum Verdrehen einer Verriegelungsmutter (17) auf dem Bolzen (l6) ein im und nahe dem unteren Ende des Ständers (10,12) um eine zum Ständer im wesentlichen konzentrische Achse drehbar gelagertes Verzahnungsrohr (85), das zum Ständer (10,12) und zur Zugstangenanordnung (26) radial auf - Abstand gehalten und antriebsschlussig mit der Verriegelungsmutter (28) koppelbar ist, sowie ein Drehantrieb zum Antrieb des Verzahnungsrohres (85) zwecks Verdrehens der Verriegelungsmutter (28) vorgesehen sind, wobei der Drehantrieb in Radialrichtung verlaufende Zähne (84) am Außenumfang des Verzahnungsrohres (85) und ein damit kämmendes, im Ständer (10,12) gelagertes Stirnrad (78) enthält und die Zähne des Verzahnungsrohres (85) und des Stirnrades (78) verhältnismäßig grob ausgebildet und in Radialrichtung derart bemessen sind, daß eine Radialverschiebung zwischen Verzahnungsrohr (85) und Ständer (10,12)10 98ΠΒ77 02 4 8 -15--.15 bis zum Ausmaß des dazwischen vorhandenen Spiels ermöglfcht ißt..Spannvorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche., dadurch gekennzeichnet, daß sowohl der Kolben (30) des Servomotors als auch die Zugstange (26) genau und nicht-kippbar in den Zylinder (32,33) eingepaßt sind, und daß die Tragvorrichtung (36, 4j5) mehrere in Umfangsrichtung um den Zylinder versetzt angeordnete Schraubendruclcfedern (36) enthält, die im Vergleich zu ihrem Durchmesser zwecks Ermöglichung einer verhältnismäßig leichten seitlichen Verbiegung verhältnismäßig lang ausgebildet sind.12.Spannvorrichtung nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß die Schraubenfedern (36) nach oben an einem oberen Abschnitt (35) des Zylinders (32,33) und nach unten an einem oberen Ab- . schnitt (23) des Ständers (10,12) anliegen.
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