DE1056495B - Vorrichtung zum Herstellen von Flaschenkappen - Google Patents
Vorrichtung zum Herstellen von FlaschenkappenInfo
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zum absatzweise erfolgenden Zuführen von Streifenmaterial,
insbesondere von Streifenmaterial zu HersteHungsmascbimen für Flaschenkappen aus einem.
Metallfolienstreifen, der auf Bereichen der aus ihm herzustellenden Kappen mit sich in gleichen Abständen
wiederholenden Aufdruckmustern od. dgl. versehen ist.
Bei der Herstellung von Flaschenkappen mit einer bedrückten Oberfläche wird der Druck als sich wiederholendes
Muster entlang einer Metallfolie aufgebracht, die zur Herstellung der Kappen durch die Maschine
hindunchgeführt wird. Die Maschine zerschneidet die Folie oder glättet und formt die Folie zu Kappen. Es
ist erforderlich, daß der Aufdruck genau mit der fertigen Kappe übereinstimmt, und da die Folie sich
strecken und während der Zuführung möglicherweise rutschen kann, müssen Mittel zur automatischen
Steuerung der Zufuhr vorgesehen sein, die die Fehler ausschalten, welche sich sonst beim Formen der Kappe
auswirken, indem der Aufdruck nicht mit der Kappe übereinstimmt. Ähnliche Probleme treten bei der Zuführung
bedruckter Streifen aus Papier oder einem anderen Material auf, welche gedruckte oder andere
Markierungen aufweisen und die mit dem Lauf der Maschine synchron gehalten werden müssen.
Die Aufgabe der Erfindung besteht darin, einen Mechanismus zum Einstellen der Streifenzufuhr für
die Aufrechterhaltung der erforderlichen Übereinstimmung zu schaffen.
Dementsprechend kennzeichnet sich die Erfindung durch eine jede Unregelmäßigkeit in der Übereinstimmung
zwischen dem Werkzeug zum Formen der Kappen und den bedruckten Kappenbereichen auf der
Folie ermittelnde Einrichtung, die bei Feststellung von Unregelmäßigkeiten Steuerglieder zum Steuern
der Streifenzuführung betätigt, um diese Unregelmäßigkeiten durch Änderung der Hublänge bei der
absatzweise erfolgenden Streifenzuführung zu berichtigen. Dadurch werden eventuelle Ungenauigkeiten in
der Streifenzuführumg, die auch trotz umfangreicher Zentriervorrichtungen immer noch auftreten können,
automatisch festgestellt und dann ebenso automatisch über entsprechende Steuermittel sofort berichtigt,
ohne daß eine Beobachtung der Maschine und irgendwelche Handgriffe erforderlich sind.
Bei einer vorteilhaften Ausführung bewegt ein Gleitschieber eine Verbindungsstange zum Beschleunigen,
oder Verzögern der Zuführung mittels eines um einen Drehzapfen verschwenkbar gelagerten Hebels
während eines Ausschlages bzw. Hubes in Abhängigkeit von dem Ansprechen einer Feststelleinrichtung
auf Synchronisiermarkierungen, Perforationen od. dgl. auf dem Streifen, sobald er durch die Maschine läuft.
Vorrichtung zum Herstellen
von Flasctienkappen
von Flasctienkappen
Anmelder:
Fords (Finsbury) Limited,
Kempston, Bedford (Großbritannien)
Kempston, Bedford (Großbritannien)
Vertreter: Dr. H. Wilcken, Patentanwalt,
Lübeck, Breite Str. 52/54
Lübeck, Breite Str. 52/54
Beanspruchte Priorität:
Großbritannien vom 29. September 1954
Großbritannien vom 29. September 1954
Geoffrey Ewart Ford und Philip Sidney Waite,
Kempston, Bedford (Großbritannien),
sind als Erfinder genannt worden
Zum Beispiel kann eine Fotozelle auf im Abstand entlang des Streifens vorgesehen« Markierungen oder
Perforationen so ansprechen, daß während jedes Zuführungshubes ein Signalimpuls erzeugt wird, dessen
Zeitpunkt mit Mitteln, z. B. einer Umschakeinriehtung, verglichen wird, die in zeitlicher Abhängigkeit
von der Maschine arbeitet. Wenn der Signalimpuls bei einem Hub vor dem richtigen Zeitpunkt auftritt,
betätigt er einen Mechanismus, um den Gleitschieber der Verbindungsstange näher an den Drehzapfen zu
bringen und die Zufuhr während dieses Hubes zu verzögern, wogegen, wenn der Signalimpuls in der
Periode verspätet auftritt, der Mechanismus den Gleitschieber der Verbindungsstange von dem Drehzapfen
weg verschiebt, um die Zufuhr während dieses Hubes zu vergrößern. Das zeitliche Auftreten des
Signadimpulses steuert daher die Zuführung während des jeweiligen Hubes, bei dem er auftritt.
Vorteilhaft sind handbetätigte Mittel zusätzlich vorgesehen, um die Streifenzuführung unabhängig
von, der automatischen Einstellung' einstellen zu können. Diese zusätzlichen Mittel können während des
Laufs der Maschine betätigt werden. Vorzugsweise sind die handbetätigten Mittel mit Anzeige- und Meß-
So anordnungen versehen, um die eine vorher festgelegte Handeinstellung zu· ermöglichen.
Die Erfindung wird zum besseren· Verständnis an Hand der Zeichnung, in 'der ein Ausführungsbeispie-l
dargestellt ist, erläutert. Es zeigt
90» 508/256
Fig. 1 eine Seitenansicht einer Kappenherstellungsmaschine mit einem Zuführungsaiechanismus gemäß
der Erfindung,
■ Fig. 2 eine Seitenansicht der Maschine nach Fig. 1 itn vergrößerten Maßstabe, bei der die äußeren
Gehäuseteile weggenommen sind,
Fig. 3 einen Teil des vorbedruckten Streifens, der durch den Zuführungsmechanismus nach der Erfindung
zugeführt wird,
Fig. 4 eine Meßeinheit für eine Zufuhrlänge,
Fig. 5 schematisch 'den Schaltkreis der elektrischen Steuermittel.
Die Kappenstanz- und Formmaschine 1 nach der Zeichnung dient zum Ausstanzen und Formen von
Flaschenkappen aus einem Streifen einer Aluminiumfallender mit Papier kaschiert sein kann, und stoßweise
bzw. intermittierend durch die Maschine läuft. Die Folie 2 ist in gleichbleibenden Abständen dort auf
ihrer Länge mit bedruckten Flächenteilen (Fig. 3) versehen, wo sie ausgestanzt und geformt werden soll.
Ebenfalls sind entlang den Seitenkanten der Folie in gleichbleibenden Abständen Synchronisiermarkierungen
4 aufgedruckt. Diese Markierungen erzeugen beim Vorbeilauf an einer Fotozelleneiniheit 50
Signalimpulse, welche zur Steuerung der Streifenzufuhr und zur Aufrechterhaltung der Übereinstimmung
zwischen den bedruckten Flächenteikn 3 des Streifens und dem Stanzwerkzeug der Maschine verwendet
werden, wenn, die FoHe zwischen, den aufeinanderfolgendera Hüben stilsteht. Da die Fotozelleneinheit
für sich keinen Teil der Erfindung bildet und beliebig ausgebildet sein kann, braucht sie nicht näher
beschrieben zu werden. Allgemein, besteht sie jedoch aus einer Fotozelle 48 (Fig. 5) in einem Gehäuse,
welches so angeordnet ist, daß sie reflektiertes Licht der Folienfläche aufnimmt, welches von einer elekirischen
Lampe 49 ausgestrahlt wird, die in. einem Gehäuse angeordnet ist, und welches durch einen
Schlitz des Gehäuses auf die Folie fällt. Die Fotozelle ist gegen das direkte Licht der Lampe abgeschirmt.
Die Folie wird mittels gezahnter Rollen oder Räder 5 durch die Maschine hindurchgeführt, die durch ein
Getrieberad. 6 angetrieben werden. Das Getrieberad 6 wird durch ein Freilaufrä'd oder durch einen nur in
einer Richtung mitnehmenden Antrieb, z. B. durch eine bekannte Keilrolknanordnung von einer Scheibe 7,
angetrieben;, die koaxial mit dem Getrieberad 6 montiert ist. Es ist zu bemerken, daß der Antrieb des
Getrieberades 6 für sich keinen Teil der Erfindung bildet und daher nicht dargestellt ist, um. die Übersieht
in der Zeichnung nicht zu verwirren. Die Scheibe 7 macht eine bin- und hergehende Bewegung,
um einen stoßweise erfolgenden Antrieb der Rollen 5 zu bewirken, und zwar durch eine Verbindungsstange
8, deren abgekehrtes Ende mit einem Gleitschieber 9 eines oszillierenden, im Maschinenrahmen
am Punkt 11 drehend gelagerten Hebelarmes 10 verbunden ist. Der Arm wird, 'durch die Verbindungsstange
12 schwingend angetrieben, die über einen Kurbelzapfen 13 der Scheibe 14 angetrieben wird.
Die Scheibe 14 wird ihrerseits durch die Maschine in zeitlicher Abhängigkeit von dem Stanzwerkzeug in
Umdrehung versetzt, so daß der Streifen 2 während eines Teiles der Maschinenperiode vorrückt und während
des Stanzvorganges stillsteht. Der Hub des Kurbelzapfens 13 kann zum anfänglichen Einstellen
der erforderlichen Streifenzuführung einstellbar sein.
Der Gleitschieber 9 ist in Richtung zum und weg vom Drehzapfen 11 auf einer Stange 15 beweglich,
die von dem Hebelarm 10 getragen wird, und wird durch ein Glied 16 bewegt, dessen eines Ende drehbar
mit dem einen Ende des Gleitschiebers 9 und dessen anderes Ende mit einem Steuerarm 17 verbunden ist,
der entweder an der Stelle 18 direkt im Maschinenrahmen oder über ein Hilfsglied, wie es im folgenden
beschrieben wird, schwenkbar gelagert ist. Wenn sich der Steuerarm 17 in seiner neutralen Lage befindet,
befindet sich der Gleitschieber 9 in der Mitte der Stange 15, und der Drehpunkt zwischen dem Gelenk
16 und dem Steuerarm 17 befindet sich mit dem Drehpunkt 11 in einer Linie. Durch Anheben des linken
Endes des Steuerarmes 17 (vgl. die Zeichnung) bewegt sich der Gleitschieber 9 weiter weg von dem
Drehpunkt 11, wodurch der Hub der Verbindungs-
*5 stange 8 und die Weiterschaltung der Rollen 5 vergrößert wind, wogegen der Hub verkleinert wird-,
wenn das linke Ende des Steuerarmes 17 abgesenkt wird. Die Bewegung des Steuerarmes kann bei jedem
Hub_ eine Vergrößerung oder Verminderung der Streifenzufuhr von z. B. ± 0,08 mm !hervorrufen.
Das linke Ende des Steuerarmes 17 wird normal in seiner neutralen Lage durch eine Rolle 19 gehalten,
die in einen V-förmigen Einschnitt 20 eines Armes 21 eingreift, der ,im Maschinenrahmen an der Stelle 22
drehbar gelagert ist und durch eine Feder 23 gegen die RoHe 20 gedrückt wird.
Das Anheben oder Absenken des S teuer armes 17 erfolgt durch einen doppelarmigen Nocken 24, der
durch eine Kette 25 von der Welle der Scheibe 14 mit der halben Geschwindigkeit der Scheibe 14 angetrieben
wird. Die Nockenflügel arbeiten mit den Enden der Finger 26 und 27 zusammen, die an den Stellen
28 und 29 am Steuerhebel 17 verschwenkbar sind und durch kleine Federn oder durch ihr Gewicht in die
Lage nach der Zeichnung gedrückt werden. Der Steuerarm 17 trägt weiter zwei Relais 30 urM 31,
deren Anker 32 und 33 hinter die äußeren Enden der Finger 26 und 27 greifen, wenn, die Relais erregt
sind, un'd die daher dann deren Schwenkung um ihre Drehzapfen 28 und 29 verhindern. Wenn die Relais
abgeschaltet werden, geben die Anker die Enden der Finger frei, so daß, sobald der Nocken 24 umläuft,
dessen Flügel die Finger 26 und 27 bewegen, ohne dabei den Steuerarm 17 zu betätigen. Sobald jedoch
ein Relais erregt wird, z. B. das Relais 30, wird der Anker 32 angezogen, um den Finger 26 zu blockieren,
so daß der Nockenflügel dann den Steuerarm 17 anhebt, sobald der Nockenflügel am Finger 26 vorbeigeht.
Wenn umgekehrt das Relais 31 erregt wird, wird der Nocken 24 den Steuerarm 17 niederdrücken. Die
Bewegung des Steuerarmes veranlaßt die Rolle 19, sich aus dem Boden des V-Einschnittes 20 zu bewegen
und die Feder 23 zu spannen. Der Steuerarm 17 wird durch die Feder 23 und den Einschnitt 20 in, seine
neutrale Lage 'Zuruckgefuhrt, sobald der Nockenflügel mit dem Finger 26 oder 27 außer Eingriff kommt. .
Durch die Kette25 wirft mit der gleichen Geschwin-
digkeit wie die Scheibe 14 auch ein Nocken 34 angetrieben, der vorgesehen ist, um einen Mittelkontakt
35 von einem Federkontakt 36, gegen den der erstere normalerweise liegt, abzuheben und gegen einen
anderen Federkontakt 37 auf der gegenüberliegenden Seite zur Anliage zu bringen. Wie schematisch in der
Fig. 5 dargestellt ist, sind die Kontakte 36 und 37 mit den Steuerelektroden 39 und 40 zweier Thyratrone
41 und 42 einer elektronischen Steuereinrichtung verbunden, und der Mittelkontakt 35 ist mit der Ausgangselektrode
43 der Fotozelle 48 verbunden. Wenn der Synchronisiersignalimpuls der Fotozelle 48 in
demselben :Augeniblick erzeugt wird, in dem der
Mittelkontakt 35 geöffnet ist und nicht mit einem der Seitenkontakte 36 und 37 in Anlage steht, wird kein
Thyratron gezündet. Wenn aber dieser Signalimpuls früher oder später in der Maschinenperiode auftritt,
so wird er über einen der Kontakte 36 oder 37 fließen im d das entsprechende Thyratron zünden. Nach Zündung
betätigen die Thyratrone die Relais 44 und 45 in ihren Anodenkreisen, welche ihrerseits die Relais 30
und 31 auf den Steuerarm 17 steuern. Der Nocken 34 betätigt während seiner Periode anschließend einen
weiteren Schaltkontakt 38, welcher den Anodenstromkreis der Thyratrone 41 und 42 bei jeder Umdrehung
öffnet, so daß im geeigneten Augenblick jeder Umdrehung ein Thyratron, welches vorher gezündet
wurde, während derselben Periode gelöscht wird, so daß der Steuerarm 17 während der nächsten Maschinenperiode
nicht betätigt wird, es. sei denn, das eine oder andere 'der Thyratrone ist erneut gezündet.
Die Thyratrone werden von einer schematisch mit 46 bezeichneten Stromquelle gespeist, die auch zur
Speisung der Fotozelle 48 und der ihr zugeordneten Lampe 49 dient. Es ist verständlich, daß die Schaltung
nach Fig. 5 ein- Schema ist und lediglich eine Illustration von vielen möglichen Anordnungen darstellt.
Praktisch können viele andere Komponenten verwendet werden, die von den Arbeitscharakteristiken
der Thyratrone und Relais abhängen, welche nach Ermessen des Benutzers gewählt werden.
Die Thyratrone und die zugehörigen Teile können in einem Gehäuse 47 unter der Maschine 1 untergebracht
sein, wie in der Fig. 1 gezeigt ist, aber dieses Gehäuse wurde in Fig. 2 weggelassen, weil es für das
eigentliche Verständnis der Erfindung unnötig ist. Die Lage und Montage der Teile in dem Gehäuse 47 wurde
in Fig. 1 ebenfalls nicht gezeigt, da diese dem Üblichen entsprechen. Weiter wurden die elektrischen Leitungen
von der Fotozelleneiöheit 50 in Fig. 2 im Interesse einer klaren Zeichautigswiedergabe ebenfalls
weggelassen.
In der bevorzugten Anordnung sind zur Erreichung einer Handeinstellung der Streifenzuführung neben
der automatischen Einstellung Mittel zum Verschieben des Drehpunktes des Steuerarmes 17 vorgesehen. Eine
derartige Handsteuerung ist äußerst nützlich, wenn die Maschine in Betrieb gesetzt wird. An Stelle der
Schwenklagerung des Armes 17 unmittelbar in der Maschine kann der Schwenkpunkt 18 auch auf eine
Platte 51 (Fig. Z) verlegt werden, die um einen Punkt 52 in der Maschine schwenkbar ist. Die Platte 51 ist
mit einer Handhabe 53 versehen, die sich aus der Maschine nach außen erstreckt. Die Platte 51 trägt auch
einen Zeiger 54, der sich hei Bewegung des Handgriffes 53 über eine Skala 55 bewegt. Die Skala 55
kann auf einem Fenster 56 (Fig. 1) eingraviert sein, welches in einem Gehäuse 57 des oberen Maschinenteils
angeordnet ist. Ihre Lage zum Zeiger 54 ist in der Fig. 2 ebenfalls dargestellt. Der Drehzapfen 18
weist die Form einer Klemmschraube auf.
Um die Handeinstellung der Zuführung zu unterstützen, ist eine Meßlatte vorgesehen, die in Fig. 4
gezeigt ist. Diese Meßlatte besteht aus einem Lineal 58 aus transparentem Material, dessen eines Ende mit
mehreren· KappengroBenlinien 59 und dessen anderes Ende mit einer Skala 60 mi't Zahlenmiarkierungen entsprechend
den Markierungen der Skala 55 versehen ist. Die Entfernung zwischen einer der Linien 59, die
für die benutzte Kappengröße gewählt ist, und einer -der Skalamarkierungen 60 stellt eine Meßlänge ent-■sprechend
einem Mehrfachen, z.B. dem fünffachen ^P-urchmesser der von der Maschine herzustellenden
Kappen dar. Die Verwendung einer vervielfachten Meßlänge ergibt eine größere Genauigkeit.
Für die Verwendung des Maßstabes zwecks Verhinderung jeder Lageungenauigkeit der Flächenteile 3
wird eine Länge der bedruckten Folie 2 mit der bedruckten Seite nach oben auf eine ebene Fläche gelegt,
urfd der Maßstab 58 wird mit derjenigen Linie 59 auf die Folie gelegt, die die ausgewählte Kappengröße anzeigt,
gegen die eine Kante einer der Registrierungsmarkierungen 4 der Folie 2 gelegt wird. Fünf Gradeinteilungen oder Registriennarkierungen 4, welche
eine mehrfache Meßlänge darstellen, werden dann nach dem anderen Ende des Maßstabes abgezählt, und die
Lage der fünften Registriermarkierung in bezug auf die drei Linien. 61., 62 und 63 wird beobachtet. Die
lange Linie 62 zeigt die empfohlene Länge der Folie an, während die kurzen Linden 61 und 63 auf jeder
Seite den maximalen und minimalen Wert des fünffachen Kappendurchmessers bezeichnen, dem die Maschine
noch erfolgreich angepaßt werden kann. Wenn die fünfte Registriermarkierung auf der Folie zwisehen
der oberen und. unteren Grenzlinie, nämlich den Linien 61 und 62 liegt, wird die Folie zur Erreichung
der Übereinstimmung genügen. Wenn nicht, muß die Folie als> nicht brauchbar verworfen werden.
Der Maßstab 58 wird'dann quer über die Breite der Folie 2 bewegt so daß die Registriermarkierungen 4
unter der gegenüberliegenden; Kante des Maßstabes liegen, wobei die ausgewählte Kappengrößenlinie
immer noch an einer Kante der Registrierungsmarkierung gehalten wird. Fünf Kappengrade· oder
Durchmesser werden dann den Maßstab abwärts gegen die Skala 60 gezählt, und die Teilung, unter die
die fünfte Registriermarkierung fällt, wird beobachtet. Der Handgriff 53 wird dann durch Zurückdrehen der
Klemmschraube 18 gelöst und bewegt, bis der Zeiger 54 auf die ähnlich numerierte Teilung der Skala 55
gebracht ist, worauf die Schraube 18 angezogen wird.
Auf diesem Wege wird die normal nicht korrigierte Länge der Folie, welche für jede Kappensorte durch
die Maschine läuft, immer genau die gleiche sein, wie es durch das Bedrucken der Kappen auf der Folie erforderlich
ist, und jede kleine Abweichung infolge Druckfehler oder einer Streckung der Folie während
ihrer Bearbeitung wird durch den automatischen Registriersteuermechanismius automatisch berichtigt.
Bei der Verwendung des Maßstabes 58 ist es wesentlidh, die Messung von der gleichen Seite der Registriermarkierungen
an jedem Ende des Maßstabes vorzunehmen, weil sonst die Breite der Registriermarkierung
ζω Falschmessungen führt
Eine sichtbare Anzeige der Daufmerkmale ist eben.-falls vorgesehen. Diese besteht aus einem Zeiger 64,
welcher in einem Lager 65 drehbar in der Maschine (Fig. 2) gelagert ist und im Punkt 66 an einem am
Steuerarm 17 befestigten Hebelarm 67 angelenkt ist. An d'as freie Ende des Zeigers 64 ist ein Läufer 68
angelenkt, so daß sich die Zeigerspitze während der Bewegung des Steuerhebels 17 auf einem Bogen bewegt,
während der Läufer sich gegenüber einer Skala 69 auf und ab bewegt, die auf einem zweiten Fenster
des Gehäuses 57 angeordnet ist. Das besondere Verhältnis des Läufers 68 zur Skala 69 ist ebenfalls in
der Fig. 2 dargestellt. Der Läufer 68 und 'die Skala 69 zeigen somit die Berichtigungen an, die der Zufuhr
durch den Steuermechanismus automatisch erteilt werden. Bewegt sich der Läufer aufwärts, so: findet
eine kleine Vergrößerung· der Zuführuog statt, und umgekehrt. Bewegt sich der Läufer 68 überwiegend in
der einen Richtung mehr als in der anderen Richtung,
Claims (23)
1. Vorrichtung zum absatzweise erfolgenden Zuführen von Streifenmaterial, insbesondere von
Streifenmaterial zu Herstellungsmaschinen für Flaschenkappen aus einem MetalHolienstreifen,
der auf Bereichen der aus ihm herzustellenden Kappen mit sich in gleichen Abständen wiederholenden
Aufdruckmustern od. dgl. versehen ist,, gekennzeichnet durch eine jede Unregelmäßigkeit
in der Übereinstimmung zwischen dem Werkzeug zum Formen der Kappen und den bedruckten
Kappenbereichen auf der Folie ermittelnde Einrichtung (50), die bei Feststellung von Unregelmäßigkeiten Steuerglieder (24 bis 42, 44, 45) zum
Steuern der Streifenzuführung betätigt, um diese Unregelmäßigkeiten durch Änderung der Hublänge
bei der absatzweise erfolgenden Streifenzuführung zu berichtigen.
2. Vorrichtung- mach Anspruch 1, bei der die Streifenzufuhr durch einen schwingend angetriebenen
oder um einen Zapfen schwingenden Hebelarm bewirkt wird, der an einem Punkt in Abstand
vom Schwenkzapfen mit einer Verbindungsstange verbunden ist, die die Antriebsmittel für den
Streifen betätigt, gekennzeichnet durch bei Feststellung von Unregelmäßigkeiten den Abstand
zwischen dem Verbindungspunkt der Verbindungsstange (8) am schwingenden Arm (10) und den
Schwenkzapfen (11) verändernde Steuerglieder zum Steuern der Streifenzufuhr.
3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Verbindungsstange (8) mit
einem Gleitschieber (9) verbunden ist, der auf dem Hebelarm (10) zur Einstellung des erwähnten Abstandes hin- und herschiebbar ist.
4. Vorrichtung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Gleitschieber (9) der Verbindungsstange
(8) zum Vergrößern, oder Verkleinern der zugeführten Streifenlänge während eines Hubes in Abhängigkeit von dem Ansprechen
einer oder der Ermittlungseinrichtung (50) auf Synchrones iermarkierungen, Perforationen od.dgl.
auf dem Streifen verschiebbar ist, sobald der Streifen durch die Maschine läuft.
5. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Ermittlungseinrichtung
(50) aus einer Fotozelle (48) besteht, die auf mit Abstand auf der Länge des Streifens angeordnete Markierungen oder Perforationen
(4) anspricht, so daß während jedes Zufuhrhubes ein Signalimpuls erzeugt wird, dessen
Zeitpunkt mit Mitteln, z. B. einer Umschalteinrichtung (35,36,37), verglichen wird, die in
zeitlicher Abhängigkeit von der Maschine betätigt werden.
6. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 3, 4 oder 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Gleitschieber
(9) durch ein Glied (16) bewegbar ,ist, welches an seinem einen Ende mit dem Gleitschieber
(9) und an seinem anderen Ende mit einem Steuerarm (17) schwenkbar verbunden ist,
der in der Maschine oder an einem mit der Maschine verbundenen Teil schwenkbar gelagert ist.
7. Vorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß der Steuerarm (17) zum Steuern
der Zufuhr mittels eines doppelärmigen Nockens (24) automatisch anheb- und absenkbar ist, der
mit der halben, Geschwindigkeit des Vorschubantriebes umläuft und dessen Arme mit den Enden
von Fingern (26,27) zusammenarbeiten, die zum Steueraran (17) schwenkbar sind, der ferner zwei
Relais (30, 31) trägt, deren Anker (3-2, 33) nach Erregung der Relais hinter die äußeren Enden der
■ Finger (26, 27) greifen, um deren Verschwenkung um ihre Zapfen (28, 29) z-u verhindern, wobei die
Anker (32/33) die Enden der Finger (26, 27) nach Abschalten der Rekis freigeben, so daß die Arme
bei Drehung des Nockens (24) die Finger (26,27) bewegen können, ohne den Steuerarm (17) zu betätigen,
während bei Erregen eines Relais (30 oder 31) dessen angezogener Anker (32 oder 33) den
zugehörigen Finger blockiert, so daß der· Nockenarm den Steuerarm (17) in Abhängigkeit von dem
erregten Relais anhebt oder aibsenkt, sobald der Flügel an dem zugehörigen Finger vorbeiläuft.
8. Vorrichtung nach Anspruch 7, gekennzeichnet durch einen zweiten von dem Maschinenantrieb
(14,25) in Umdrehung versetzten Nocken (34), der einen Mittelkontakt (35) von einem federbekasteten
Kontakt (36), gegen den er normalerweise liegt, abhebt und gegen einen zweiten auf
der gegenüberliegenden Seite angeordneten Federkontakt (37) zur Anlage bringt, wobei die Federkontakte
(36, 37) mit Elektronensteuerkreisen verbunden sind, die die Betätigung der Relais (30,31)
auf dem Steuerarm (17) steuern und der Mittelkontakt· (35) mit der Ausgangselektrode (43) der
Fotozelle (48) verbunden ist, wodurch, wenn ein Synchronisiersignal aus der Fotozelle (48) in dem
gleichen Augenblick auftritt, in dem der Mittelkontakt (35) zwischen den Federkontakten (36,37)
und nicht gegen einen derselben liegt, keiner der Steuerkreise erregt wird, während, wenn ein. Signalimpuls
vor oder nach diesem Zeitpunkt in der Maschinenperiode auftritt, dieser über einen der
Federkontakte (36, 37) läuft und den entsprechenden Elektronensteuerkreis erregt.
9. Vorrichtung nach Anspruch 8, gekennzeichnet durch von den erregten Elektronensteuerkreisen
betätigbare Hauptrelais (44,45), die ihrerseits die Relais (30, 31) auf den Steuerarm (17) steuern,
10. Vorrichtung nach Anspruch 8 oder 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Elektronensteuerkreise
Thyratronröhren (40,41) enthalten, mit deren Steuerelektroden (39, 40) die Federkontakte
(36, 37) verbunden sind.
11. Vorrichtung nach Anspruch 10, dadurch gekennzeichnet, daß die Hauptrelais (44,45) im
Anodenkreis der Thyratrone (40, 41) liegen.
12. Vorrichtung nach den Ansprüchen 10 oder 11, gekennzeichnet durch einen von dem zweiten
Nocken (34) während seiner Umdrehung betätigbaren weiteren Kontaktschalter (38), welcher den
Anodenstromkreis der Thyratrone (40,41) bei jeder Umdrehung öffnet, so daß während jeder
Periode ein vorher gezündetes Thyratron während derselben Periode erlischt, so daß der Steuerarm
(17) während der nächsten Maschinenperiode nicht betätigt wird, wenn nicht das eine oder andere
Thyratron erneut gezündet wird.
13. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 3 bis 12, gekennzeichnet durch Mittel zum Verschieben
des Schwenkpunktes des Steuerarrnes in die eine oder andere Richtung durch ein reduzierendes
Getriebe, um eine Verschiebung der neutralen Lage zum Steuerarm zu bewirken, wobei das Reduziergetriebe
eine Spindel zum Anheben oder Absenken des Schwenkpunktes antneibt.
14. Vorrichtung nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, daß die Spindel bei jedem ermittelten
Synchronisierfehler antreibbar ist.
15. Vorrichtung nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, d'aß die Spindel nach einer vorherbestimmten
Anzahl von Fehlern betätigbar ist, die in der gleichen Richtung auftreten.
16. Vorrichtung nach Anspruch 14 oder 15, dar durch gekennzeichnet, daß die Spindel durch eine
spiellose Verbindung treibbar ist. -
17. Vorrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, gekennzeichnet durch hand'betätigte
Mittel (51, 53) durch die die Streifenzufuhr unabhängig von der automatischen Einstellung ermöglicht
wird.
18. Vorrichtung nach Anspruch 17, dadurch gekennzeichnet, daß die Handbetätigungsmittel (51,
53) mit Anzeige- und Meßmitteln (54, 55) versehen sind, um eine vorher festgelegte Handeinstellung
zu ermöglichen.
19. Vorrichtung nach Anspruch 17 oder 18, dadurch gekennzeichnet, daß der Schwenkpuakt (18)
des Steuerarmes (17) durch die Handbetätigungsmittel (51, 53) verschiebbar ist.
20. Vorrichtung nach Anspruch 19, dadurch gekennzeichnet, daß der Steuerarm (17) mit einer
Platte (51) verschwerik'bar ist, die ihrerseits in bezug auf den Maschinenrahmen schwenkbar ist
und· einen Steuergriff (53) trägt, der sich aus der Maschine nach außen erstreckt und der bei Betätigung
eine Verschiebung des Schwenkpunktes (18) des Steuerairmes (17) bewirkt.
21. Vorrichtung nach Anspruch 20, dadurch gekennzeichnet, daß die Platte (51) mit einem Zeiger
(54) versehen ist, der sich bei Bewegung des Steuergriffes (53) über eine Skala (55) bewegt.
22. Vorrichtung nach Anspruch·20'oder21, gekennzeichnet durch Anzeigemittel für die Arbeitscharakteristik der Maschine, die einen Zeiger (64)
aufweisen, welcher verschwenkbar in der Maschine gelagert und an einem Glied (67) angelenkt ist,
welches am Steuerarm (17) befestigt ist, so daß sich das freie Ende des Zeigers bei Bewegungen
des Steuerarmes (17) auf -einer Bogenlinie bewegt.
23. Vorrichtung nach Anspruch 22, dadurch, gekennzeichnet, daß das freie Ende des Zeigers (64)
mit einem Läufer (68) verdrehbar verbunden ist, der sich bei der Bewegung des Zeigers (64) entlang
einer Skala (69) bewegt.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
90S 508/256 4.59
Applications Claiming Priority (2)
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|---|---|---|---|
| GB2823029X | 1954-09-29 | ||
| GB1056495X | 1954-09-29 |
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|---|---|
| DE1056495B true DE1056495B (de) | 1959-04-30 |
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Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEF18534A Pending DE1056495B (de) | 1954-09-29 | 1955-09-28 | Vorrichtung zum Herstellen von Flaschenkappen |
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| BE (1) | BE541625A (de) |
| DE (1) | DE1056495B (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1181579B (de) | 1955-06-28 | 1964-11-12 | Enzinger Union Werke Ag | Verfahren und Vorrichtungen zum schritt-weise erfolgenden Weiterbefoerdern von mit Aufdrucken versehenen Metallbaendern bei Flaschenverschliessmaschinen |
Families Citing this family (2)
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| AT508144B1 (de) * | 2009-06-30 | 2010-11-15 | Teich Ag | Verfahren zur herstellung geprägter platinen |
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| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
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| US1474748A (en) * | 1921-07-02 | 1923-11-20 | Riegel Sack Company | Web-handling mechanism |
| US1968030A (en) * | 1929-06-11 | 1934-07-31 | Filippis Raymond De | Automatic gearless transmission |
| US2541737A (en) * | 1948-07-14 | 1951-02-13 | Arthur F Bardsley | Adjustable web feed device for label cutting and folding machines |
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- 1955-09-28 DE DEF18534A patent/DE1056495B/de active Pending
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1181579B (de) | 1955-06-28 | 1964-11-12 | Enzinger Union Werke Ag | Verfahren und Vorrichtungen zum schritt-weise erfolgenden Weiterbefoerdern von mit Aufdrucken versehenen Metallbaendern bei Flaschenverschliessmaschinen |
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| US2823029A (en) | 1958-02-11 |
| BE541625A (de) |
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