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CH347878A - Verfahren zum registerhaltigen Führen von Materialbahnen in Verarbeitungsmaschinen und Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens - Google Patents

Verfahren zum registerhaltigen Führen von Materialbahnen in Verarbeitungsmaschinen und Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens

Info

Publication number
CH347878A
CH347878A CH347878DA CH347878A CH 347878 A CH347878 A CH 347878A CH 347878D A CH347878D A CH 347878DA CH 347878 A CH347878 A CH 347878A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
web
scanning
frame
exceeded
photocell
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Saeuberlich Willy
Original Assignee
Goebel Gmbh Maschf
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Goebel Gmbh Maschf filed Critical Goebel Gmbh Maschf
Publication of CH347878A publication Critical patent/CH347878A/de

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    • DTEXTILES; PAPER
    • D21PAPER-MAKING; PRODUCTION OF CELLULOSE
    • D21GCALENDERS; ACCESSORIES FOR PAPER-MAKING MACHINES
    • D21G9/00Other accessories for paper-making machines
    • D21G9/0009Paper-making control systems
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B21MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21DWORKING OR PROCESSING OF SHEET METAL OR METAL TUBES, RODS OR PROFILES WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21D43/00Feeding, positioning or storing devices combined with, or arranged in, or specially adapted for use in connection with, apparatus for working or processing sheet metal, metal tubes or metal profiles; Associations therewith of cutting devices
    • B21D43/02Advancing work in relation to the stroke of the die or tool
    • B21D43/021Control or correction devices in association with moving strips
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65HHANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL, e.g. SHEETS, WEBS, CABLES
    • B65H23/00Registering, tensioning, smoothing or guiding webs
    • B65H23/04Registering, tensioning, smoothing or guiding webs longitudinally
    • B65H23/18Registering, tensioning, smoothing or guiding webs longitudinally by controlling or regulating the web-advancing mechanism, e.g. mechanism acting on the running web
    • B65H23/188Registering, tensioning, smoothing or guiding webs longitudinally by controlling or regulating the web-advancing mechanism, e.g. mechanism acting on the running web in connection with running-web
    • B65H23/1882Registering, tensioning, smoothing or guiding webs longitudinally by controlling or regulating the web-advancing mechanism, e.g. mechanism acting on the running web in connection with running-web and controlling longitudinal register of web
    • B65H23/1884Registering, tensioning, smoothing or guiding webs longitudinally by controlling or regulating the web-advancing mechanism, e.g. mechanism acting on the running web in connection with running-web and controlling longitudinal register of web with step-by-step advancement

Landscapes

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  • Mechanical Engineering (AREA)
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Description


  Verfahren zum registerhaltigen Führen von Materialbahnen in Verarbeitungsmaschinen  und Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens    Die vorliegende Erfindung betrifft ein Verfahren  zum registerhaltigen Führen von Materialbahnen, z. B.  aus Papier, Karton, Kunststoff oder Blech, in Verar  beitungsmaschinen, z. B. in     Stanzwerken    und Schneid  werken, unter     Verwendung    von photoelektrischen  Einrichtungen, die auf der Bahn befindliche Marken  periodisch kontrollieren und nach deren Lage die  Förderung der Bahn regeln.  



  Weiter betrifft die Erfindung eine Vorrichtung zur  Durchführung des erfindungsgemässen Verfahrens.  Wenn gedruckte Bahnen zu Bogen geschnitten  werden, dann wird die richtige Lage des Schnittes zum  Druckbild in manchen Fällen durch selbsttätige Re  geleinrichtungen eingestellt. Wird das Bedrucken und  Querschneiden nicht gleichzeitig in derselben Ma  schine, sondern in einem zeitlichen Abstand und in  getrennten Maschinen     ausgeführt,    dann ist eine selbst  tätige Regelung kaum zu umgehen, insbesondere bei  schneller laufenden Maschinen. Das gilt nicht nur  für Schneid-, sondern auch für     Stanzwerke    und alle  ähnlichen Einrichtungen, die Papier, Karton, Kunst  stoff, Blech oder sonstige Materialbahnen bearbeiten.  



  Als Regeleinrichtungen für solche Zwecke sind  photoelektrische     Abtastgeräte    bekannt, die auf der  zu regelnden Bahn befindliche Marken abtasten und  davon ausgehend die Förderung der Bahn regeln. Das  geschieht dadurch, dass die vor dem     Abtastgerät    vor  beilaufenden Marken einen Impuls hervorrufen, der  auf elektrischem Weg mit einem weiteren Impuls in  Beziehung gesetzt wird, der durch ein mit dem Messer,  der Stanze oder dergleichen umlaufendes Gerät her  vorgerufen wird. Treffen beide Impulse gleichzeitig  ein, dann ist keine Regelung nötig, weil die Bahn  richtig gefördert wird. Erfolgt dagegen der durch das  Abtasten der Bahn hervorgerufene Impuls früher als    der andere, dann muss die Bahn zurückgeholt werden.

    Ist es umgekehrt, dann muss sie zusätzlich in Rich  tung ihres Laufes verstellt werden. Die Korrektur  bewegung wirkt bei den meisten bekannten Anlagen  auf zwei Arten, indem der Förderweg während einer  Periode um ein     bestimmtes    Stück vergrössert oder  verkleinert und ausserdem die Fördergeschwindigkeit  der Bahn um einen ganz geringen Betrag erhöht oder       verringert    wird. Durch die einmalige Korrektur sollen  die Fehler möglichst weitgehend behoben, durch die  Geschwindigkeitsänderung der Entstehung neuer, sich  addierender Fehler entgegengewirkt werden.  



  Den bekannten Anlagen haften verschiedene Män  gel an, die zu Fehlschaltungen,     überregelungen    und  ähnlichen nachteiligen Erscheinungen führen können.  Insbesondere zeigen sich solche Fehler meistens dann,  wenn ein schnelleres Arbeiten von der Maschine ver  langt wird.  



  Die Erfindung bezweckt, alle derartigen Nachteile  an solchen Maschinen zu vermeiden, und sie ist  darüber hinaus bei jeglichen Maschinen mit Vorteil  anwendbar, bei denen eine Bahn periodisch bewegt  wird und während eines Arbeitsvorganges stillsteht.  Hierbei ist es     möglich,    eine falsche Lage der Bahn  ganz oder wenigstens teilweise zu beheben, ehe sie  sich beim Arbeitsvorgang ausgewirkt hat, während bei  bekannten Anlagen eine Korrektur nach dem Still  setzen der Bahn nicht mehr möglich ist.  



  Das erfindungsgemässe Verfahren ist dadurch ge  kennzeichnet, dass die bei fehlerhaftem Register  erforderliche, durch photoelektrisches Abtasten er  mittelte Korrekturbewegung auf eine die periodisch  bewegte Bahn in deren Stillstand     festklemmende,    in  einem parallel zur Bahn hin und her bewegbaren  Gestell gelagerte Vorrichtung in der Weise übertra-      gen wird, dass diese Klemmvorrichtung mit der in ihr  festgehaltenen Bahn in der Laufrichtung oder entge  gengesetzt dazu verschoben wird.  



  Die ebenfalls Gegenstand der Erfindung     bildende     Vorrichtung zur Durchführung des erfindungsge  mässen Verfahrens ist dadurch gekennzeichnet, dass  eine vor der Verarbeitungsmaschine angeordnete, in  einem parallel zur Bahn hin und her bewegbaren Ge  stell gelagerte Klemmvorrichtung für die Bahn mit  einer in zwei entgegengesetzten Richtungen wirk  samen Antriebsvorrichtung verbunden ist, die das  Gestell bei einer durch Unterschreiten der Sollstellung  hervorgerufenen Impulsgabe der     Abtasteinrichtung    in  Richtung der Verarbeitungsmaschine, bei Überschrei  ten der Sollstellung entgegengesetzt dazu verschiebt.  



  Nachfolgend wird anhand der Zeichnung sowohl  das erfindungsgemässe Verfahren als auch ein Aus  führungsbeispiel der erfindungsgemässen Vorrichtung  erläutert.  



       Fig.    1 zeigt eine perspektivische Darstellung der  ganzen Anlage.  



       Fig.    2 bis 4 deuten die Lage der Markierung zur  Photozelle an, und zwar für Sollstellung sowie über  und Unterschreiten derselben, und       Fig.    5 bis 7 deuten dasselbe für die Benutzung  von zwei Photozellen an.  



  Die zu     regelnde    Bahn 1 läuft von einer nicht dar  gestellten     Abrolleinrichtung    zu einer aus den beiden  Walzen 2 und 3 bestehenden, kontinuierlichen     För-          der-    oder Zugvorrichtung. Von da aus läuft sie unter  der beweglichen Walze 4 hindurch, wird an der     Leit-          walze    5 etwas umgelenkt, läuft dann über einen  Tisch bzw. ein hin und her bewegbares Gestell 6 und  gelangt zu einer weiteren, jedoch periodisch arbeiten  den Zugvorrichtung, die aus einer Walze 7 und meh  reren Zugrollen 8     gebildet    wird.

   Anschliessend läuft  die Bahn in die Bearbeitungsvorrichtung hinein, die  beispielsweise eine Stanze sein kann und mit 9 be  zeichnet ist. Über dem Gestell 6 befindet sich eine  aus mehreren Klemmstücken 10 bestehende Klemm  vorrichtung, die die Bahn 1 zeitweise gegen die     Ge-          stellplatte    drückt und dadurch     festhält.    Die aus der  Walze 7 und den     Rollen    8 bestehende Zugvorrich  tung und die Klemmstücke sind in der Weise auf  einander abgestimmt,     d-ass    entweder die Klemm  stücke abgehoben     sind,    wobei die Zugvorrichtung  wirksam ist, oder dass die Klemmstücke aufsitzen,       während    die Rollen 8 von der Walze 7 abgehoben  sind,

   so dass keine Förderung stattfindet.  



  Dadurch wird ein periodisches Fördern und Still  setzen der Bahn erreicht, wobei die Bahn in der       Stillstandsperiode    durch die Klemmstücke festge  halten wird und nicht unbeabsichtigt von der weiter  laufenden Fördervorrichtung mitgenommen wird.  



  Beim Bedrucken der Bahn werden Marken mit  gedruckt, die von einer photoelektrischen Zelle 11  abgetastet werden. Die hierbei auftretenden Impulse  werden auf den Verstärkerteil eines Gerätes 12 über  tragen. Ferner ist an der Bearbeitungsmaschine, also  beispielsweise an der Stanze 9, eine umlaufende Kon-         takteinrichtung    13 angebracht, die bei jedem Um  lauf in einer bestimmten Stellung des     Bearbeitungs-          werkzeuges    einen Impuls hervorruft, der gleichfalls  auf das Gerät 12 übertragen wird. Die Kontaktein  richtung kann elektromechanisch arbeiten; es kann  jedoch auch eine umlaufende Marke von einer Photo  zelle abgetastet werden.  



  Im Gerät 12 findet nicht nur eine Verstärkung der  durch die Teile 11 und 13 bewirkten Impulse statt,  sondern ausserdem auch ein zeitlicher Vergleich der  selben in der Weise, dass ihre Zeitfolge zur Einleitung  der Regelbewegung benutzt wird. Zunächst wird die  Anlage derart eingestellt, dass die Impulse beider  Teile völlig gleichzeitig eintreten, wenn die Bahn ihre  richtige Lage hat. Die elektrische Einrichtung ist  darauf abgestimmt, dass im Falle gleichzeitig auftre  tender Impulse keine Schaltung und damit auch keine  Korrektur stattfindet. Treten dagegen die beiden  Impulse zeitlich nacheinander auf, dann wird eine  Schaltung veranlasst, und zwar beispielsweise     im    po  sitiven Sinn, wenn der Impuls von 11 dem Impuls von  13 voreilt, und im negativen Sinn, wenn die zeitliche  Folge eine umgekehrte ist.  



  Diese Schaltungen werden dazu benutzt, die  Förderung der Bahn zu verstellen. Im allgemeinen  ist es üblich, über ein Differentialgetriebe oder eine  ähnliche Einrichtung dem Umlauf der     Förderbewe-          gung    einmalig eine zusätzliche Bewegung zu über  lagern und ausserdem durch ein Übersetzungsgetriebe  die Fördergeschwindigkeit um einen ganz geringen  Betrag zu erhöhen oder zu vermindern.  



  Durch die Überlagerung wird die Bahn von der       Förder-    oder Zugvorrichtung um ein ganz bestimmtes  Stück im Sinn des Registers nach vorn verschoben  oder zurückgeholt. Welche dieser beiden Bewegungen  hervorgerufen wird, hängt von der Schaltung ab, die  durch die zeitliche Folge der Impulse veranlasst wor  den ist. Das Abtasten muss bei einer solchen Anord  nung während des Laufes der Papierbahn vorge  nommen werden, da sich die Zeitfolge nur während  des Laufes der Bahn auswirken kann. Wenn die Bahn  anschliessend durch die Klemmstücke 10 festgehalten  wird, dann kann der beim Abtasten festgestellte  Fehler zunächst nicht behoben werden.

   Sollte also  die Bahn nicht registerhaltig gelaufen sein, dann wird  das zwar noch durch den     Abtastvorgang    festgestellt  und eine Korrekturbewegung eingeleitet; sie kann  sich jedoch erst auf dem nächsten Arbeitsvorgang  auswirken, weil die Bahn vor der Stanze 9 festge  klemmt worden ist.  



  Um einen solchen Nachteil zu beheben, ist die  Tischplatte bzw. das Gestell 6 mit Rollen auf Schie  nen oder unmittelbar beiderseits in einer Gleitführung  14 in Richtung des Bahnlaufes verschiebbar gelagert.  Sie könnte selbstverständlich auch in Lenkern pen  delnd angeordnet sein.  



  Die Verschiebebewegung des Gestells 6 wird von  der photoelektrischen Einrichtung aus geregelt. Bleibt  beispielsweise die Bahn gegenüber ihrer Sollstellung  zurück, dann wird der durch die Kontakteinrichtung      13 hervorgerufene Impuls früher eintreten als der Im  puls, der von der Photozelle 11 auf das Regelgerät 12  übertragen wird. Die Folge davon ist, dass in einem  Stromkreis von dem Gerät 12 ausgehend ein Strom  fliesst, der eine elektromechanische Kupplung 15 ein  rückt. Dadurch wird das Zahnrad 16 mit dem ständig  umlaufenden Motor 17 verbunden und dreht sich und  damit das mit ihm in Verbindung stehende     Zahnrad     18. Hierdurch werden die Kegelräder 19 und 20 in  Umlauf gesetzt, wodurch die mit dem Kegelrad 20  verbundene Mutter 21 gedreht wird, die dabei die  Spindel 22 verschiebt.

   Dadurch wird der auf der  Welle 23 gelagerte, zweiarmige Hebel 24     ver-          schwenkt,    der in seinem oberen Teil an das nach  Art eines Schlittens geführte Gestell 6     angelenkt    ist.  Das Gestell wird dadurch um ein     bestimmtes    Stück  verschoben. Die Verschiebestrecke ist von der Zeit  dauer des     Stromflusses    in der zur Kupplung 15  führenden Leitung abhängig und kann von vornherein  auf einen gewünschten und den Bewegungsverhält  nissen angepassten Wert eingestellt werden.  



  Die Drehrichtung des Motors 17 und der übertra  genden Zahn- und Kegelräder wird so gewählt, dass  bei dem Einrücken der Kupplung 15 der obere Teil  des Hebels 24 und damit das Gestell 6 in Richtung  der Stanze 9 verschoben wird. Zwischen dem Ab  tasten und der dadurch bewirkten Verschiebung des  Gestells liegt ein wenn auch äusserst geringer Zeit  raum. Während dieses Zeitraumes ist die Bahn durch  Abheben der Rollen 8 und Aufsetzen, der Klemm  stücke 10 stillgesetzt und festgehalten worden. Durch  die Verschiebung des Gestells wird dann der kurz  vorher festgestellte Fehler, der sich aus der Abwei  chung der Bahn von ihrer richtigen Lage ergibt, we  nigstens teilweise behoben, indem die über dem Ge  stell 6 festgeklemmte Bahn zusammen mit dem Ge  stell nach vorn geschoben wird und damit ihre falsche  Lage zur Stanze 9 wesentlich verbessert.

   Sollte diese  Korrektur noch nicht ausreichen, dann wird durch das       Abtastgerät    während der nächsten Periode noch der  restliche Fehler festgestellt und nach dem Fest  klemmen eine weitere Verschiebung vorgenommen.  Wenn die Bahn aus irgendeinem Grund zu weit nach  vorn gelaufen ist, dann gibt das     Abtastgerät    11 einen  Impuls auf das Gerät 12, bevor der von der Kontakt  einrichtung 13 hervorgerufene Impuls eintrifft. Dann  wird eine entgegengesetzte Schaltung bewirkt, die  einen     Stromfluss    innerhalb eines Stromkreises zur  Folge hat, in dem sich der Kupplungsteil 25 befindet.

    Dadurch wird das Zahnrad 26 eingekuppelt und von  dem Motor 17 aus in Drehung versetzt, wobei es das  Zahnrad 18 mitnimmt, jedoch in einem gegenüber  dem vorher beschriebenen Fall entgegengesetzten  Drehsinn. Infolgedessen wird über die Teile 19 und  22 der Hebel 24 so     verschwenkt,    dass das Gestell 6  entgegen der Laufrichtung der Bahn 1 zurückgeholt  wird. Die inzwischen festgeklemmte Bahn, die auch  innerhalb der Stanze zu weit vorn liegt, wird eben  falls zurückgezogen und damit die Lage des Stanz  schnittes zum     Druckbild    wesentlich verbessert.    Der Hebel 24 ist auf der Welle 23 befestigt, auf  der auch ein weiterer Hebel 27 befestigt ist. Dieser  ist über eine Stange 28 mit dem Steg 29 eines aus  den Kegelrädern 30-32 gebildeten Differentialge  triebes verbunden.

   Bei Bewegung der Stange 28 wer  den der Steg und die in ihm gelagerten Kegelräder 31       verschwenkt,    wobei sich unter der Voraussetzung, dass  das Kegelrad 30 stillsteht, das Kegelrad 32 um den  doppelten Betrag des Schwenkwinkels dreht. Das Ge  häuse 33     enthält    ein stufenloses     übersetzungsgetriebe,     beispielsweise ein     P1V-Getriebe,    dessen     übersetzungs-          verhältnis    durch Drehung des Kegelrades 32 einstellbar  ist.

   Die Antriebswelle des     LUbersetzungsgetriebes    ist in  der Zeichnung nicht dargestellt; der Antrieb geht über  die Kegelräder 34 und 35 sowie 36 und 37 auf die  Welle 38 der Zugwalze 2, die mit der Zugwalze 3 zu  sammenarbeitet, wobei die Walze 3 von der Welle 38  aus angetrieben sein kann. Beide Walzen zusammen  dienen, wie eingangs erwähnt, als     Förder-    oder Zug  vorrichtung für die Papierbahn, die anschliessend  daran eine lose Schlaufe     bildet,    solange die Bahn  durch die Klemmstücke 10 festgehalten wird. Durch  das anschliessende Arbeiten der Zugvorrichtung 7, 8  wird die erwähnte Schlaufe wieder aufgeholt.  



  Wenn die Regeleinrichtung infolge falscher För  derung der Bahn anspricht und der Hebel 24 in der  einen oder anderen Drehrichtung geschwenkt wird,  dann wird infolge der Verbindung des Hebels 27 mit  dem Steg 29 auch dieser Steg geschwenkt. Dadurch  wird, wie schon beschrieben, das Kegelrad 32     gedreht     und dadurch das     übersetzungsverhältnis    innerhalb  des stufenlosen Getriebes um einen natürlich nur sehr  geringen Betrag verstellt.

   Die erforderliche Verstell  richtung, die im Sinn einer Erhöhung oder Vermin  derung der Fördergeschwindigkeit liegen kann, ergibt  sich selbstverständlich daraus, ob durch das     Abtast-          gerät    eine     Registerverstellung    der Bahn in Richtung  ihres Laufes oder entgegengesetzt dazu festgestellt  worden ist.  



  Durch die schon erwähnten Unregelmässigkeiten  kann es vorkommen, dass das Gestell 6 stark von  seiner Ursprungs- oder Mittellage abweicht. Um diese  Abweichung in Grenzen zu halten, sind die beiden  Kontaktgeräte 39 und 40 angebracht, die im Wege  eines am Gestell 6 angeordneten Anschlags 41 lie  gen. Läuft das Gestell 6 zu weit nach vorn, dann wird  das Gerät 39 geschaltet und bewirkt einen Strom  fluss in einem Stromkreis,     in    dem sich der Motor  42 befindet. Dieser läuft an und treibt über ein  Schneckengetriebe 43 das Kegelrad 30 an.

   Unter der  Voraussetzung, dass der Steg stillsteht, wird die Dre  hung des Kegelrades 30 in entgegengesetztem Dreh  sinn auf das Kegelrad 32 übertragen, das die über  setzung des stufenlosen Getriebes     verstellt.    Infolge  dessen arbeitet die aus den Walzen 2 und 3 be  stehende Zugvorrichtung etwas     schneller    und bewirkt,  dass die zu langsame Fördergeschwindigkeit der Bahn  etwas erhöht wird. Das hat weiter zur Folge, dass das  Gestell 6 im Laufe der Zeit wieder in seine Mittel  stellung kommt.      Ein zu schneller Lauf der Zugvorrichtung 2, 3 hat  eine schrittweise Bewegung des     Gestells    6 entgegen  dem Bahnlauf zur Folge.

   Nach überschreiten der  hierfür vorgesehenen Bewegungsfreiheit     wird    das  Kontaktgerät 40 durch den Anschlag 41 geschaltet,  was über einen elektrischen Stromkreis einen entge  gengesetzten Lauf des Motors 42 zur Folge hat. Da  durch wird ebenfalls die     LUbersetzung    des im Gehäuse  33     befindlichen    Getriebes verstellt. Die Verstellung  wirkt auf die aus den Walzen 2 und 3 bestehende  Zugvorrichtung im Sinn einer Geschwindigkeitsver  minderung. Es ist in diesem wie in dem vorher beschrie  benen Fall nicht ausgeschlossen, dass das Gestell trotz  Verstellung der     Fördergeschwindigkeit    zunächst noch  nach aussen wandert.

   Die Kontaktgeräte 39 und 40  müssen deshalb so     beschaffen    sein, dass sie so lange  eingeschaltet bleiben, wie sich das Gestell 6 ausser  halb des für seine freie Beweglichkeit vorgesehenen  Gebietes befindet. Wie schon angedeutet wurde, läuft  die aus den Walzen 2 und 3 bestehende Zugvorrich  tung kontinuierlich. Durch sie wird die Bahn auch  dann gefördert, wenn sie durch die Klemmstücke 10  festgehalten wird.     Dadurch    entsteht unmittelbar hin  ter der Zugvorrichtung eine Schlaufe, die sich  während eines jeden Arbeitsspieles zunächst ver  grössert und dann wieder verkleinert.

   Für die     Re-          gisterhaltigkeit    wirkt es sich günstig aus, wenn diese  Schlaufe im Augenblick der     Klemmenbewegung    völlig  aufgeholt, die Bahn also an dieser Stelle straffgezogen  wird. Infolge der Beweglichkeit des Gestells 6 können  hierbei jedoch Schwierigkeiten eintreten. Wurde  beispielsweise während eines Arbeitsspieles das Ge  stell zum Ausgleich eines Registerfehlers nach vorn  verschoben, dann wird hierdurch und durch den an  schliessenden Lauf der aus der Walze 7 und den  Rollen 8 bestehenden Zugvorrichtung eine grössere  Bahnlänge gefördert als durch die aus den Walzen 2  und 3     bestehende    Zugvorrichtung.

   Die Folge davon  ist, dass bei dem nächsten Arbeitsspiel nicht nur die  Schlaufe aufgeholt, sondern die Bahn starken Deh  nungsbeanspruchungen unterworfen wird. Das kann  zu Unzuträglichkeiten- und unter Umständen zum  Reissen der Bahn führen.  



  Um das zu vermeiden, wird die Bahn     unter    der  Walze 4 hindurchgeführt, und diese     Walze    wird in  Abhängigkeit von den Schwenkbewegungen des He  bels 24 auf- und     abbewegt.    Zur     übertragung        dieser     Bewegung ist auf der Welle 23 ein Hebel 44     befestigt,     der mit einem auf der Welle 45 befestigten Hebel 46  gelenkig verbunden ist. Die Welle 45     bildet    die  Schwenkachse für die Walze 4, indem an der Welle  45 beiderseits Arme 47 und 48 befestigt sind, die  an     ihren    anderen Enden die Lager für die Walze 4  aufnehmen.

   Wenn sich das Gestell 6     in    seiner Mittel  stellung befindet, dann nimmt auch die     Walze    4 ihre  Mittelstellung ein. Wird das Gestell 6 mit den  Klemmstücken 10 beispielsweise in Richtung des Lau  fes der Bahn verschoben, dann hebt sich die Walze 4  um einen Betrag, der der dadurch     bewirkten    Verkür  zung der     Schlaufe    entspricht. Bewegt sich dagegen    das Gestell in der entgegengesetzten Richtung, dann  folgt ihm die Walze 4 durch .eine nach unten ge  richtete Bewegung.

   Auf diese Weise ist es möglich,       dass    die Bahn bei Einleitung eines jeden Klemmvor  ganges zwischen der aus den Walzen 2 und 3 be  stehenden Fördervorrichtung und dem Gestell 6  straffgezogen wird, und dass dabei keine höheren  Dehnungen auftreten als solche, denen die Bahn ab  sichtlich innerhalb der Maschine unterworfen ist.  



  Der bisherigen Beschreibung liegt die Annahme  zugrunde,     d'ass    der     Abtastvorgang    bei laufender Bahn       stattfindet,    wenn auch     zweckmässigerweise    unmittelbar  vor deren     Stillsetzen.    Eine andere Möglichkeit hinsicht  lich der elektrischen Schaltung und deren Wirkung er  gibt sich dann, wenn der     Abtastvorgang    bei stillstehen  der Bahn vorgesehen wird. In einem solchen Fall kann  natürlich kein zeitlicher Vergleich von Impulsen für  die Regelung benutzt werden. Vielmehr dient nur die  unterschiedliche Lichtwirkung verschiedener Farben  auf eine oder mehrere     photoelektrische    Zellen zur Re  gelung.

   Zweckmässig ist es dabei, das Abtasten un  mittelbar nach dem     Stillsetzen    der Bahn vorzu  nehmen, damit noch Zeit bleibt für eine Verschie  bung der Bahn zum Ausgleich eines Fehlers, bevor  das     Stanzwerkzeug    die Bahnfläche erreicht hat. An  der maschinellen Ausbildung, wie sie beispielsweise  in     Fig.    1 dargestellt ist, braucht sich auch bei diesem,  etwas anderen Verfahren nichts zu ändern. Auch die  Lage der     Abtaststelle    unmittelbar vor der Stanze  kann beibehalten werden.  



  Die für dieses Verfahren anzubringende Markie  rung, die in stets gleicher Lage zum     Druckbild    mit  gedruckt wird, kann beispielsweise aus einem einzi  gen Rechteck bestehen, das sich in seiner Farbe und  damit in seiner Wirkung auf     eine    photoelektrische  Zelle möglichst stark von der Farbwirkung der Bahn  oberfläche unterscheidet. Dieser Unterschied bildet  die Grundlage für den     Abtastvorgang    in der Weise,  dass eine auf das Rechteck gerichtete Photozelle einen  bestimmten     Stromfluss    hervorruft, während ein davon  völlig abweichender     Stromfluss    entsteht, wenn die  Photozelle auf die unbedruckte Oberfläche der Bahn  gerichtet ist.

   Eine zwischen diesen beiden Werten  liegende Wirkung tritt dann ein, wenn sich gerade  die Kante, an der beide Farben zusammentreffen, im  Wirkungsfeld der Photozelle befindet. Ist als     Abtast-          mittel    nur eine einzelne photoelektrische Zelle vorge  sehen, die zusammen mit der üblichen optischen Ein  richtung in dem Gehäuse 11 untergebracht ist, dann ist  diese bzw. die     Markierung    auf der Bahn so angeordnet,  dass sich der von der Optik im Gehäuse 11 auf die  Bahn in deren Sollstellung geworfene Lichtfleck ge  nau auf der Kante des farbigen Rechtecks befindet.  In     Fig.    2 ist das farbige Rechteck mit 49 und der       Lichtfleck    durch das gestrichelte Rechteck 50 an  gedeutet.

   Man erkennt, dass sich dieser Lichtfleck  dabei zur Hälfte in das farbige Rechteck und zur an  deren Hälfte auf die unbedruckte Fläche der Bahn       erstreckt.        Selbstverständlich    ist die Breite des     Licht-          fleckes    in     Wirklichkeit    sehr klein, in den Figuren ist      er aber in seiner Breite der besseren Sichtbarkeit  wegen erheblich vergrössert dargestellt. Infolge der  Lage des Lichtfleckes auf der Kante der Farbe 49  setzt sich die Wirkung auf die     Photozelle    aus der  Mischung der Farbe 49 und der Färbung der Bahn  zusammen.

   Wenn der     Abtastvorgang    eingeschaltet  wird, entsteht also ein bestimmter Impuls, der jedoch  keine Regelbewegung bewirken darf, weil sich die  Bahn an ihrer Sollstellung,     d.    h.. in der richtigen Lage  befindet. Das lässt sich auf elektrischem Wege bei  spielsweise mittels einer Brückenschaltung erreichen,  in der der von der Photozelle hervorgerufene Impuls  mit einem Impuls gleicher Grösse verglichen und un  wirksam gemacht wird.  



  Wenn die Bahn aus irgendwelchen Gründen aus  ihrer Sollstellung nach vorne herausläuft, dann     wird     der Lichtfleck 50 mehr oder völlig von dem Farben  rechteck 49 überdeckt, was in     Fig.    3 beispielsweise  angedeutet ist. In diesem Fall ist die Wirkung auf  eine Photozelle selbstverständlich eine ganz andere,  und hinter der Brückenschaltung entsteht bei dem Ab  tastvorgang ein     Stromfluss,    der in gleicher Weise  zur Regelung benutzt wird, wie es oben schon be  schrieben worden ist, indem nämlich die eine Kupp  lung, beispielsweise die Kupplung 25, eingeschaltet  wird. Die Bahn wird infolgedessen durch die Ver  schiebung des Gestells 6 um ein Stück zurückgeholt  und damit der Fehler mindestens wesentlich verrin  gert, wenn nicht ganz aufgehoben.

   Wenn nämlich die  Anlage weitgehend verzögerungsfrei arbeitet, dann  hält diese Korrekturbewegung so lange an, bis der  Fehler ganz behoben ist. Ist dagegen die Bahn zu  rückgeblieben, dann erreicht die Markierung 49 den  Lichtfleck 50 nur am Rande oder überhaupt nicht.  Bei dieser, in     Fig.    4 angedeuteten Lage wirkt im Ge  gensatz zu dem vorhergehenden Fall nur die im all  gemeinen weisse oder wenigstens helle Oberfläche der  Bahn auf die Photozelle, wodurch eine der vorherigen  entgegengesetzte Wirkung in der Photozelle entsteht.  Auch in diesem Fall tritt hinter der Brückenschal  tung ein     Stromfluss    auf, der jedoch ebenfalls entge  gengesetzt gerichtet ist bzw. auf einen anderen Strom  kreis wirkt.

   In diesem Stromkreis befindet sich die  Kupplung 15, deren Einschalten bekanntlich eine dem  Einschalten der Kupplung 25 entgegengesetzt gerich  tete Wirkung auslöst. Das Gestell 6 und damit die  Bahn wird also in Laufrichtung verschoben und somit  der Fehler wieder ganz oder teilweise behoben.  



  Aus vorstehenden Erläuterungen geht hervor, dass  das Regelgerät ebenso wie beim Beispiel des Ab  tastens der laufenden Bahn nicht ständig, sondern  während jeder Periode nur für eine bestimmte Zeit  eingeschaltet sein darf. Dieser Zeitintervall ist von  den einzelnen Arbeitsphasen der Bearbeitungsma  schine, beispielsweise der     Stanze,    abhängig. Es ist des  halb zweckmässig, den     Abtastvorgang    von der laufen  den Stanze aus ein- und wieder abzuschalten.

   Das  kann durch eine mit der die Stanze antreibenden Welle  verbundene Kontakteinrichtung geschehen, die genau  so ausgebildet ist wie die oben schon erwähnte, mit 13    bezeichnete     Kontakteinrichtung.        Selbstverständlich     bedarf es dann, wenn die Bahn im Stillstehen abge  tastet     wird,    nur einer einzigen derartigen Kontakt  einrichtung, während bei dem Abtasten der laufenden  Bahn nicht nur eine solche Kontakteinrichtung für das  Ein- und Ausschalten, sondern auch eine solche zur  Erzeugung eines Versuchsimpulses notwendig ist.  



  Es ist schon erwähnt worden,     dass    an     Stelle    einer  einzigen Photozelle, die die laufende Bahn abtastet,  auch mehrere Zellen benutzt werden können. Insbe  sondere kommen dafür zwei photoelektrische Zellen in  Betracht, die     zweckmässigerweise    in einem gemein  samen Gehäuse 11 untergebracht werden und deren  Wirkung in den     Fig.    5 bis 7     angedeutet    ist.

       Anstelle     eines einzigen Lichtflecks werden hierbei zwei     Licht-          flecke    51 und 52 auf die Bahn geworfen, von denen  der eine, 51, in den unbedruckten Bereich und der       andere,    52, in den Bereich des farbigen Rechtecks 53  fällt, wenn sich die Bahn bei ihrem Stillstand     in    ihrer       Sollstellung,        d.    h. in ihrer richtigen Lage befindet.

   In  diesem Fall darf kein Regelvorgang ausgelöst werden,  was wiederum auf elektrischem Wege erreicht wird,  beispielsweise mittels einer     Brückenschaltung    oder  durch     Gegeneinanderschaltung    der beiden Photozellen,  von denen die eine auf den Lichtfleck 51 und die  andere auf den     Lichtfleck    52 gerichtet ist. Wenn die  Bahn zu weit gelaufen ist und ihre richtige Lage über  schritten hat, dann kommt auch der     Lichtfleck    51 in  den Bereich der Farbe 53, während der     Lichtfleck    52  nach wie vor innerhalb dieses Bereiches bleibt.

   Daraus  ergibt sich eine andersartige Wirkung auf die von dem  Lichtfleck 51     beaufschlagte    Photozelle und damit eine  abweichende Wirkung auf das Regelgerät, wodurch  beispielsweise die Kupplung 25 eingeschaltet wird.  Umgekehrt liegen bei einem Zurückbleiben der Bahn  beide Lichtflecke 51 und 52     im    unbedruckten Bereich  und verursachen damit über ihre Photozellen und das  Regelgerät ein Einschalten der Kupplung 15, die eine  der vorigen     entgegengesetzte    Bewegung einleitet.  



  In allen beschriebenen Fällen kann die Bahn an  schliessend an das farbige Rechteck 49 bzw. 53 mit  einer anderen Farbe bedruckt werden, die sich in  ihrer photoelektrischen Wirkung von der Farbe 49  bzw. 53 möglichst weitgehend unterscheidet. Das  kann insbesondere dann zweckmässig sein, wenn der  Lauf einer transparenten Bahn geregelt werden soll,  deren unbedruckte Fläche möglicherweise keinen ge  nügenden Kontrast gegenüber der Farbe 49 bzw. 53  bietet oder die durch ihren Glanz eine unsichere Wir  kung hervorruft. Die Markierungen 49 bzw. 53, die  in Laufrichtung eine gewisse Länge haben müssen,  werden     zweckmässigerweise    auf den Rand der Bahn  oder an einer sonstigen Stelle untergebracht, die zum  Abfall gehört und später abgeschnitten oder ausge  stanzt wird.

   Wenn auch im allgemeinen eine solche       Möglichkeit    der     Anbringung    von Markierungen ohne  weiteres besteht, so kann dennoch in manchen     Fällen     auf das     Mitdrucken    solcher Markierungen verzichtet  werden, wenn eine Kante des Druckbildes selbst als       Abtastkante    benutzt werden kann.

   Die Unregel-           mässigkeiten,    die durch die     Erfindung    behoben wer  den sollen, entstehen nicht nur durch Ungenauigkei  ten des     Förderns    innerhalb der Verarbeitungsma  schine, sondern sind mindestens ebenso oft auf Un  genauigkeiten der Druckmaschine zurückzuführen,  von der die Bahn vorher bedruckt wurde, oder auch  auf Fehler bei der Lagerung der Rollen zwischen dem  Druck- und dem weiteren Bearbeitungsvorgang.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE L. Verfahren zum registerhaltigen Führen von Ma terialbahnen in Verarbeitungsmaschinen, unter Ver wendung von photoelektrischen Einrichtungen, die auf der Bahn befindliche Marken periodisch kon trollieren und nach deren Lage die Förderung der Bahn regeln, dadurch gekennzeichnet, dass die bei fehlerhaftem Register erforderliche, durch photoelek trisches Abtasten ermittelte Korrekturbewegung auf eine die periodisch bewegte Bahn .in deren Stillstand festklemmende, in einem parallel zur Bahn hin und her bewegbaren Gestell gelagerte Vorrichtung in der Weise übertragen wird, dass diese Klemmvorrichtung mit der in ihr festgehaltenen Bahn in der Laufrich tung oder entgegengesetzt dazu verschoben wird.
    II. Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens gemäss Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass eine vor der Verarbeitungsmaschine angeordnete, in einem parallel zur Bahn hin und her bewegbaren Gestell (6) gelagerte Klemmvorrichtung (10) für die Bahn (1) mit einer in zwei entgegengesetzten Rich tungen wirksamen Antriebsvorrichtung verbunden ist, die das Gestell (6) bei einer durch Unterschreiten der Sollstellung hervorgerufenen Impulsgabe der Abtast- einrichtung in Richtung der Verarbeitungsmaschine (9), bei Überschreiten der Sollstellung entgegengesetzt dazu verschiebt. UNTERANSPRÜCHE 1.
    Verfahren nach Patentanspruch I, mit Durch führung des periodischen Abtastvorganges in einem vor dem Stillsetzen der Bahn liegenden Zeitpunkt, da durch gekennzeichnet, dass die Abtastung in der Weise erfolgt, dass die durch das Abtasten von Marken auf der Bahn und die durch eine mit der Verarbeitungs maschine (9) umlaufenden Kontakteinrichtung (13) hervorgerufenen Impulse entsprechend ihrer Zeitfolge zur Regelung benutzt werden. 2.
    Verfahren nach Patentanspruch I, mit Durch führung des periodischen Abtastvorganges, in einem nach dem Stillsetzen der Bahn liegenden Zeitpunkt, dadurch gekennzeichnet, dass die für den Abtastvor- gang bestimmte Markierung aus zwei aneinander stossenden, verschiedenfarbigen Flächen der Bahn ge bildet wird, die je nach Lage der stillstehenden Bahn verschiedenartig auf die Abtasteinrichtung einwirken und dadurch einen etwa erforderlichen Regelvorgang veranlassen. 3.
    Vorrichtung nach Patentanspruch 1I, zur Durchführung des Verfahrens nach Unteranspruch 2, gekennzeichnet durch eine derartige Anordnung der mit -einer Photozelle ausgestatteten Abtasteinrichtung (11), dass in der Sollstellung der Bahn die Stossstelle beider Flächen auf die Photozelle wirksam ist, wobei die Lichtreflexion in der Weise auf die der Zelle nach geschaltete elektrische Einrichtung einwirkt, dass kein Regelvorgang hervorgerufen wird, wogegen bei über schreiten der Sollstellung die eine und bei Unter schreiten die andere Fläche auf die Zelle wirksam wird, was im ersten Fall eine Regelung nach der einen Richtung und im zweiten Fall nach der entgegenge setzten Richtung bewirkt. 4.
    Vorrichtung nach Patentanspruch 1I, zur Durch führung des Verfahrens nach Unteranspruch 2, ge kennzeichnet durch eine derartige Anordnung der mit zwei Photozellen ausgestatteten Abtasteinrichtung, dass in der Sollstellung der Bahn die eine Photozelle unter der Reflexionswirkung der einen und die andere Photozelle unter der Reflexionswirkung der anderen Fläche steht, wobei kein Regelvorgang hervorgerufen wird, wogegen bei Überschreiten der Sollstellung die eine und bei Unterschreiten die andere Fläche auf beide Photozellen wirksam wird, was im ersten Fall eine Regelung nach der einen Richtung und im zweiten Fall nach der entgegengesetzten Richtung bewirkt. 5.
    Vorrichtung nach Patentanspruch<B>11,</B> dadurch gekennzeichnet, dass die Antriebsvorrichtung zwei in entgegengesetzter Richtung umlaufende Teile umfasst, von denen der eine von der der Photozelle nachge schalteten elektrischen Einrichtung bei überschrei ten der Sollstellung der Bahn und der andere bei Un terschreiten der Sollstellung eingekuppelt wird. 6.
    Vorrichtung nach Patentanspruch 11 und Un teranspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass das die Klemmeinrichtung (10) tragende Gestell (6) in der Weise mit einer die Bahn (1) ablenkenden, pendelnd gelagerten Leitwalze verbunden ist, dass bei Bewegung des Gestells (6) in Laufrichtung der Bahn die Leit- walze im Sinne einer Verkürzung der durch sie ge bildeten Bahnschlaufe und bei Bewegung des Gestells in entgegengesetzter Richtung im Sinne einer Ver längerung der Bahnschlaufe verstellt wird. 7.
    Vorrichtung nach Patentanspruch 1I und Unter ansprüchen 5 und 6, dadurch gekennzeichnet, dass zwei Kontakte (39 und 40) am festen Teil der Ma schine angeordnet sind, die vom bewegbaren Gestell (6) bei Überschreiten einer vorgegebenen Entfernung von seiner Mittellage in Laufrichtung der Bahn oder entgegengesetzt dazu betätigt werden, wodurch eine zusätzliche, dem Fehler entgegenwirkende Verstellbe- wegung hervorgerufen wird.
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