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DE1056061B - Elastische Lagerung fuer schnellrotierende Wellen, insbesondere Zentrifugenwellen - Google Patents

Elastische Lagerung fuer schnellrotierende Wellen, insbesondere Zentrifugenwellen

Info

Publication number
DE1056061B
DE1056061B DEV8742A DEV0008742A DE1056061B DE 1056061 B DE1056061 B DE 1056061B DE V8742 A DEV8742 A DE V8742A DE V0008742 A DEV0008742 A DE V0008742A DE 1056061 B DE1056061 B DE 1056061B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
bearing body
recesses
shafts
elastic mounting
elastic
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEV8742A
Other languages
English (en)
Inventor
Clemens A Voigt
Dr-Ing Konrad Oeser
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Priority to DEV8742A priority Critical patent/DE1056061B/de
Priority to CH341891D priority patent/CH341891A/de
Publication of DE1056061B publication Critical patent/DE1056061B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B04CENTRIFUGAL APPARATUS OR MACHINES FOR CARRYING-OUT PHYSICAL OR CHEMICAL PROCESSES
    • B04BCENTRIFUGES
    • B04B9/00Drives specially designed for centrifuges; Arrangement or disposition of transmission gearing; Suspending or balancing rotary bowls
    • B04B9/12Suspending rotary bowls ; Bearings; Packings for bearings
    • DTEXTILES; PAPER
    • D06TREATMENT OF TEXTILES OR THE LIKE; LAUNDERING; FLEXIBLE MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • D06FLAUNDERING, DRYING, IRONING, PRESSING OR FOLDING TEXTILE ARTICLES
    • D06F49/00Domestic spin-dryers or similar spin-dryers not suitable for industrial use
    • D06F49/06Mountings, e.g. resilient mountings, for the bowl or casings; Preventing or damping vibrations
    • HELECTRICITY
    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02KDYNAMO-ELECTRIC MACHINES
    • H02K5/00Casings; Enclosures; Supports
    • H02K5/24Casings; Enclosures; Supports specially adapted for suppression or reduction of noise or vibrations

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Support Of The Bearing (AREA)

Description

  • Elastische Lagerung für schnellrotierende Wellen, insbesondere Zentrifugenwellen Die Erfindung betrifft eine elastische Lagerung für schnellrotierende Wellen, insbesondere Zentrifugenwellen, die aus einem die Welle umgebenden schlauchförmigen Lagerkörper aus eigengedämpftem, elastischem Material besteht.
  • Schnellrotierende Teile, beispielsweise Wellen von Wäschezentrifugen, sind bereits mit Hilfe von schlauchförmigen Gummikörpern gelagert worden. Zu diesem Zweck wurde zwischen dem Trockenschleuderaggregat und dem das Aggregat umschließenden Gehäuse ein schlauchartiges Gummimetallformstück angeordnet, an dessen oberem Ende ein Haltering anvulkanisiert ist, der durch Schrauben an dem Ablaufblech des Trockenschleudergehäuses gehalten wird, während das untere Ende des Gununimetallformstückes ein Lagergehäuse umschließt, in welchem die Antriebwelle des Trommelschleuderäggregats in Kugellagern drehbar gelagert und mit diesem durch Vulkanisieren fest verbunden ist.
  • Eine solche Lagerung ist insbesondere in ihrer Querrichtung zu hart. Dies wirkt sich nachteilig aus, weil für die Lagerung im allgemeinen eine besonders niedrige Eigenfrequenz auch inQuerrichtung gefordertwerden muß.
  • Versuche haben ergeben, daß man, um eine solche niedrige Eigenfrequenz zu erzielen, mit der Gummiweichheit nicht weit genug heruntergehen kann. Der Grund hierfür liegt wahrscheinlich in der Formeigenschaft solcher schlauchförmigen Lagerkörper. Insbesondere hat sich ergeben, daß das Verhältnis von Schub- zu Drucksteifigkeit - sofern man lediglich die Gummiweichheit ändert - immer etwa auf einem bestimmten Wert bleibt, der für den vorliegenden Fall ungünstig ist.
  • Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Anordnung zu schaffen, mit der sich bei gleicher Steifigkeit in der Hochrichtung eine größere Weichheit in der Querrichtung erzielen läßt. Diese Aufgabe wird durch die Erfindung bei einer elastischen Lagerung gelöst, die, wie erwähnt, in bekannter Weise aus einem die Welle umgebenden Lagerkörper aus eigengedämpftem, elastischem Material besteht, der an seinen Enden mit j e einem Metallring festhaftend verbunden ist, und zwar durch die Anordnung von Aussparungen in dem Lagerkörper, welche diesen in seiner vollen Wandstärke durchsetzen und sich im wesentlichen in Achsrichtung erstrecken.
  • Während bei schlauchförmigen Tragelementen gleicher Tragfähigkeit in jedem Fall die Steifigkeit in Hochrichtung konstant ist, nämlich wobei F = tragende Fläche, E = Elastizitätsmodul, l = Länge des Schlauches, so ist die Quersteifigkeit variabel, je nachdem, wie viele Fenster in dieses schlauchförmige Tragelement eingesetzt werden. Bei zFenstern sind auch zStege, d. h. zEinzelfedern, etwa mit kreisförmigem Querschnitt und der Fläche sowie der Länge vorhanden.
  • Da bei der Querbewegung alle Federn auf Biegung (vgl. »Hütte«, I, 27. Auflage, S. 666) beansprucht werden, ist die Quersteifigkeit jeder einzelnen Feder wobei J = äquatoriales Flächenträgheitsmoment. Besitzt danach eine Schlauchfeder mit dem Außendurchmesser d und der Wandstärke - die Quersteifigkeit CQ, so hat die äquatoriale Fenstermanschette mit z Fenstern die Quersteifigkeit Diese ist also hyperbolisch variabel, und zwar - wie gewünscht - sogar im Sinne einer erheblichen Verkleinerung.
  • Man hat es also in der Hand, das notwendige Verhältnis von Hoch- zu Ouersteifigkeit für jeden einzelnen Fall und für jede gewünschte Frequenzlage zu wählen. Die Anordnung nach der Erfindung entspricht daher hinsichtlich ihrer Eigenschaften grundsätzlich nicht mehr dem geschlossenen schlauchförmigen Federkörper. Wohl aber bleiben bei dieser Anordnung sämtliche Vorteile, z. B. der einer leichten Montage, in vollem Umfang erhalten, wie sie sich aus dem bekannten Aufbau als einheitlichem Bauteil ergeben.
  • Besonders günstig ist jedoch nach einer Weiterbildung des Erfindungsgedankens die Ausführungsform, bei der die Aussparungen den Lagerkörper nicht in voller Stärke durchsetzen, sondern eine vorzugsweise dünne, die Federungseigenschaften nicht beeinflussende Haut elastischen Materials stehenbleibt, die die Aussparungen überdeckt. Auf diese `'eise wird erreicht, daß der einheitliche Lagerkörper gleichzeitig dichtend ausgebildet ist.
  • Die Erfindung ist nachstehend an Hand zweier Ausführungsbeispiele in derZeichnung näher erläutert. Es zeigt Fig. 1 einen Längsschnitt durch einen Lagerkörper mit zwei verschiedenen Formen von Aussparungen, Fig. 2 einen Schnitt in Richtung der Linie A -A in Fig.1. Fig. 3 einen Längsschnitt durch eine bevorzugte Ausführungsform, bei der die Aussparungen durch eine dünne Gummihaut überdeckt sind; Fig. 4 zeigt links einen Schnitt in Richtung der Linie B in Fig. 3 und rechts eine Ansicht in Richtung der Linie C in Fig. 3.
  • In Fig.1 und 2 ist der Lagerkörper 1, der aus elastischem Material, z. B. aus Gummi, besteht, an seinen beiden Enden mit je einem starren Ring 2 und 3 verbunden. Die starren Ringe sind in diesem Fall als einfache flache Metallringe ausgebildet; sie können selbstverständlich je nach der vorliegenden Konstruktion auch anders profiliert sein. An den starren Ringen 2 und 3 sind Schrauben 4 angebracht, mit deren Hilfe die Befestigung des gesamten Lagerkörpers an den Maschinenteilen erfolgt. An Stelle der Schrauben können auch andere Befestigungsmittel verwendet werden.
  • Die Anordnung ist beispielsweise bei der Lagerung einer Zentrifugenwelle derart getroffen, daß der untere starre Ring 3 unmittelbar am Motorschild befestigt ist, während der obere starre Ring 2 die Verbindung mit dem Gehäuse herstellt. Die Welle des Motors liegt also zentrisch im Lagerkörper und trägt oberhalb des oberen starren Ringes 2 die Schleudertrommel. In diesem Fall wird der Lagerkörper 1 durchdie statischeLast aufZug beansprucht. Es ist aber auch eine Anordnung denkbar, bei der der Lagerkörper 1 durch die statische Last auf Druck beansprucht wird.
  • Im Lagerkörper 1 sind Aussparungen 5 vorgesehen, die gleichmäßig über seinen Umfang verteilt sind. Fig. 1 zeigt zwei verschiedene Formen der Aussparungen 5. Form, Anzahl und Lage der Aussparungen müssen jeweils von Fall zu Fall festgelegt werden.
  • In Fig. 1 und 2 weist der Lagerkörper 1 eine zylindrische Form auf. Es ist auch möglich, diesem Lagerkörper 1 die Form eines Kegelstumpfes zu geben. Die Aussparungen 5 erstrecken sich im Lagerkörper 1 parallel zu dessen Achse, wobei sie in axialer Richtung länger sind als in der Umfangsrichtung.
  • Bei der Ausbildungsform nach Fig. 3 und 4 weist der Lagerkörper 6 die Form eines Kegelstumpfes auf. Er ist in gleicher Weise, wie vorstehend beschrieben, in seinen beiden Enden mit starren Ringen 7 und 8 verbunden. Diese übernehmen auch hier die Verbindung mit den entsprechenden Maschinenteilen. Der Lagerkörper 6 weist ebenfalls Aussparungen 9 auf, die gleichmäßig über seinem Umfang verteilt sind. Die Aussparungen 9 durchsetzen den Lagerkörper 6 jedoch nicht in voller Stärke, sondern es bleibt eine dünne Haut 10 aus elastischem Material stehen, die die Aussparungen 9 überdeckt. Durch diese dünne Haut 10 werden die Federungseigenschaften des Lagerkörpers 6 nicht beeinflußt; sie hat dagegen den Vorteil, daß nunmehr der Lagerkörper dicht ausgeführt ist. Man kann also mit einem solchen Lagerkörper das Übertreten von unerwünschter Feuchtigkeit von dem einen in den anderen, gegeneinander abgetrennten Raum verhindern.
  • In den vorstehenden Beispielen ist als Lagerkörper ein solcher aus Gummi dargestellt. An Stelle von Gummi kann auch elastischer Kunststoff verwendet werden. Die Verbindung des elastischen Körpers mit den starren Ringen soll über einen an sich bekannten Kleb- oder Haftvorgang erfolgen. Man kann dabei in vorteilhafter Weise das elastische Material des Lagerkörpers, wie an sich bekannt, auch die als Dichtflächen vorgesehenen Flächen der starren Ringe überdecken lassen. Auf diese Weise kann das Einlegen besonderer Dichtungen zwischen den starren Ringen und dem jeweiligen Maschinenteil erspart werden. Die starren Ringe selbst können, falls dies aus Festigkeitsgründen erforderlich ist, mit einer bestimmten Profilierung, beispielsweise mit Sicken, versehen sein. Ebenso kann auch das die Dichtfläche bedeckende elastische Material noch eine besondere Profilierung aufweisen.

Claims (4)

  1. PATENTANSPRÜCHE: 1. Elastische Lagerung für schnellrotierende Wellen, insbesondere Zentrifugenwellen, die aus einem die Welle umgebenden Lagerkörper aus eigengedämpftem, elastischem Material besteht, der an seinen Enden mit je einem Metallring festhaftend verbunden ist, gekennzeichnet durch sich im wesentlichen in Achsrichtung erstreckende Aussparungen (5) in dem Lagerkörper (1), welche diesen in seiner vollen Wandstärke durchsetzen.
  2. 2. Elastische Lagerung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Aussparungen (9) von einer dünnen, die Federungseigenschaften des Lagerkörpers nicht beeinflussenden Haut (10) überdeckt sind.
  3. 3. Elastische Lagerung nach einem der vorstehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß die Aussparungen (5, 9) in axialer Richtung länger sind als in der Umfangsrichtung.
  4. 4. Elastische Lagerung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Aussparungen (5, 9) im Lagerkörper (1, 6) parallel zu dessen Längsachse verlaufen. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift Nr. 908 127.
DEV8742A 1955-03-30 1955-03-30 Elastische Lagerung fuer schnellrotierende Wellen, insbesondere Zentrifugenwellen Pending DE1056061B (de)

Priority Applications (2)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEV8742A DE1056061B (de) 1955-03-30 1955-03-30 Elastische Lagerung fuer schnellrotierende Wellen, insbesondere Zentrifugenwellen
CH341891D CH341891A (de) 1955-03-30 1956-03-26 Befestigungsmuffe für Motoren schnellrotierender Wellen, insbesondere Zentrifugenwellen

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEV8742A DE1056061B (de) 1955-03-30 1955-03-30 Elastische Lagerung fuer schnellrotierende Wellen, insbesondere Zentrifugenwellen

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE1056061B true DE1056061B (de) 1959-04-23

Family

ID=7572406

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEV8742A Pending DE1056061B (de) 1955-03-30 1955-03-30 Elastische Lagerung fuer schnellrotierende Wellen, insbesondere Zentrifugenwellen

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CH (1) CH341891A (de)
DE (1) DE1056061B (de)

Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1178792B (de) 1960-12-10 1964-09-24 Erwin Bonn Elastische Aufhaengung des Schleuder-aggregats in einer Zentrifuge, insbesondere einer Waeschezentrifuge
DE1181134B (de) * 1960-12-23 1964-11-05 Metzeler Ag Elastische Aufhaengung des Schleuderaggregats einer Zentrifuge
DE1212891B (de) 1960-09-08 1966-03-17 Clemens A Voigt Elastisches Verbindungsglied fuer die Aufhaengung eines Schleuderaggregats

Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE908127C (de) * 1950-12-09 1954-04-01 Robert Thomas Fabriken Fuer Ei Trockenschleuder, insbesondere fuer Waesche

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DE1181134B (de) * 1960-12-23 1964-11-05 Metzeler Ag Elastische Aufhaengung des Schleuderaggregats einer Zentrifuge

Also Published As

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CH341891A (de) 1959-10-31

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