DE574537C - Elektrisch betriebener Staubsauger - Google Patents
Elektrisch betriebener StaubsaugerInfo
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- DE574537C DE574537C DEI37299D DEI0037299D DE574537C DE 574537 C DE574537 C DE 574537C DE I37299 D DEI37299 D DE I37299D DE I0037299 D DEI0037299 D DE I0037299D DE 574537 C DE574537 C DE 574537C
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Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A47—FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
- A47L—DOMESTIC WASHING OR CLEANING; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
- A47L9/00—Details or accessories of suction cleaners, e.g. mechanical means for controlling the suction or for effecting pulsating action; Storing devices specially adapted to suction cleaners or parts thereof; Carrying-vehicles specially adapted for suction cleaners
- A47L9/22—Mountings for motor fan assemblies
Landscapes
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- Mechanical Engineering (AREA)
- Electric Vacuum Cleaner (AREA)
- Electric Suction Cleaners (AREA)
Description
Die Erfindung betrifft einen elektrisch betriebenen
Staubsauger, bei dem das aus Motor und Ventilator bestehende Motoraggregat in einem Gehäuse mit Hilfe von Schraubenfedern
getragen ist, und besteht darin, daß diese Federn derart angeordnet sind, daß sie
von dem Aggregat quer zu ihrer Achse beansprucht werden.
Derartige quer zu ihrer Achse beanspruchte Federn entsprechen allen vorkommenden Betriebsverhältnissen
des Staubsaugers, indem sie nicht nur die zur Aufnahme aller Geräusche erzeugenden Schwingungen erforderliche
Empfindlichkeit, sondern auch die zur
>5 Auffangung größerer, beispielsweise aus Stößen herrührender Kräfte erforderliche
elastische Widerstandsfähigkeit besitzen und gleichzeitig für gewisse Bauarten von Staubsaugern räumlich besonders günstige Kon-
struktionsbedingungen ergeben.
Die federnde Lagerung eines Motorgebläseaggregates
in einem elektrischen Staubsauger ist verschiedenen einander widerstreitenden
Belastungsmöglichkeiten ausgesetzt. Soll sie die aus den Ungleichmäßigkeiten des Motorlaufes,
den Kugellagern oder den Laufrädern herrührenden Schwingungen derart aufnehmen, daß die aus diesen Schwingungen herrührenden
Geräusche in der Federung gedämpft und an der Übertragung auf5 das
Staubsaugergehäuse verhindert werden, dann muß die Feder verhältnismäßig weich und
empfindlich sein, andererseits aber können in einer solchen Lagerung eines elastisch eingebauten
Motorgebläseaggregates, z. B. beim Anlauf des Motors, unerwünscht hohe Kräfte auftreten oder aber auch schwere Stöße, z. B.
wenn der Staubsauger aus größerer oder geringerer Höhe hinfällt. Dann entsteht beim
Aufschlagen des Staubsaugers auf dem Boden infolge der Massenwirkung des oft ziemlich
schweren Motorgebläseaggregates ein schwerer Stoß, der ein Anprallen des Motorgebläseaggregates
an die Gehäusewand oder der Ventilatorlaufräder an den Leitapparat hervorrufen kann, wodurch die Möglichkeit
gegeben ist, daß das Motorgebläseaggregat, insbesondere die Lauf räder, schwer beschädigt
werden. Diese schweren Stöße, die für die Haltbarkeit des Staubsaugers und seine 5"
Lebensdauer verderblich werden können, muß die elastische Lagerung aber auch aufnehmen,
und so ergeben sich für die elastische Lagerung die beiden sich widerstreitenden Forderungen
der hohen Empfindlichkeit der Feder gegen Schwingungen und der hohen Widerstandskraft
gegen schwere Stöße.
Federn, die in Richtung ihrer Längsachse beansprucht sind, sind dieser Aufgabe nicht
gewachsen, da bekanntlich axial beanspruchte Schraubenfedern unter Belastungen Formveränderungen
in der Achsenrichtung erleiden,
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die ungefähr proportional den jeweiligen Belastungen sind. Dagegen wird die quer zur
Achse beanspruchte Schraubenfeder beiden obengenannten Forderungen durchaus gerecht,
da sie bei kleinen Belastungen ausreichend nachgiebig ist, bei ansteigender Belastung
über eine gewisse Grenze hinaus einen derartig schnell ansteigenden Widerstand hervorruft,
daß sie oberhalb dieser Belastungsgrenze selbst große Belastungen, die aus den schweren Stößen herrühren können, einwandfrei
aufzunehmen und vom Gehäuse fernzuhalten imstande ist.
Die quer zu ihrer Achse von der Belastung ig beanspruchte Schraubenfeder hat noch den
weiteren Vorteil, daß sie auch mit \7orspannung
eingesetzt werden kann, wodurch sich die Möglichkeit der Regulierung der Belastungscharakteristik
ergibt. Durch Veränderung der Vorspannung kann das Belastungsgebiet, innerhalb dessen die Feder im
wesentlichen schwingungsdämpfend wirkt, weiter oder enger eingestellt werden, so daß
die Grenze, oberhalb deren der Federwiderstand schnell, also asymptotisch -zunimmt,
ebenfalls einstellbar ist. Je nach der Art des verwendeten Motors und seiner Schwingungseigenschaften, je nach seinem Gewicht wird
man daher die quer zu ihrer Achse beanspruchte Dämpfungsfeder stärker oder geringer
vorspannen.
Für liegende Staubsauger eröffnet die Erfindung besonders günstige Baumöglichkeiten,
wenn gemäß der Erfindung die Längsachsen der Federn derart angeordnet sind, daß sie
mit der Achse des Motorgebläseaggregates parallel bzw. nahezu parallel verlaufen. Bei
liegenden Staubsaugern ist der für die Anbringung elastischer Lagerungen zur Verf
ügung stehende Raum nur gering, wenn nicht das Gehäuse unnütz großen Außendurchmesser
annehmen soll. Axial beanspruchte Federn, die bei solchen Lagerungen im zylindrischen
Staubsaugergehäuse radial angeordnet werden müssen, könnten als für die verschiedenen
Beanspruchungen geeignete Dämpfungselemente überhaupt nicht Verwendung finden, da sie, in axialer bzw. radialer Richtung
gerechnet, viel zu große Länge erhalten müßten. Die quer zu ihrer Achse beanspruchte
Schraubenfeder ist dagegen am Umfang des Motorgebläseaggregates bequem unterzubringen,
da der zu ihrer Unterbringung nötige Zwischenraum zwischen Gehäuse und Motor im wesentlichen durch den Federdurchmesser,
nicht aber durch ihre Länge bestimmt wird. Man kann daher bei solchen Staubsaugern die
Feder beliebig lang machen, ohne daß dadurch eine Vergrößerung des Durchmessers bedingt
wäre. Außerdem aber ergibt sich noch bei solchen Bauarten der Vorteil, daß die
elastische Lagerung auf den Umfang des Motors beschränkt bleibt, so daß innerhalb des
Staubsaugergehäuses vor und hinter dem Motoraggregat vollständige Konstruktionsfreiheit
besteht, da weder an der Stirn- noch an der Rückseite des Motors federnde Lagerungen
vorhanden sind.
Vorzugsweise werden die Federn in einer durch den Schwerpunkt des Aggregates oder
in seiner Nähe rechtwinklig zur Staubsaugerachse verlaufenden Zone angeordnet. Dies ist zweckmäßig, einerseits um ein ungünstiges
Überhängen der Last auf der einen oder anderen Seite der Lagerung zu verhüten, andererseits um die für die \^erminderung
von Geräuschen nützliche Einpendelung der umlaufenden Massen nach Art eines Kreisels
zu ermöglichen. Die Federn können in Hülsen aus dielektrischem Werkstoff, ζ. B.
Kunstharzpreßstoff, Gummi u. dgl., verlegt sein, wodurch die ganze federnde Aufhängung
in einfachster Weise vom Außengehäuse elektrisch isoliert wird. Die Durchgangsöffnung
der Hülse, durch welche die quer zu ihrer Achse beanspruchte Schraubenfeder hindurchgeführt
ist, wird zweckmäßig doppelkegelförmig ausgebildet, um die Durchbiegung der
Feder nach allen Richtungen hin freizugeben. Man kann auch die Federn in Hülsen aus 9"
elastischem oder biegsamem Werkstoff, z. B. Gummi o. dgl., einsetzen, um zwischen der
Feder und dem Gehäuse noch eine schalldichtende Zwischenlage einzuschalten.
Wird die Feder mit ihren Enden in Ansätzen, Lappen, Ohren, des Motoraggregats
gelagert, so wird der mittlere Teil der Feder von im Saugergehäuse angeordneten Stützen
abgestützt. Diese Stützen können zur Vereinfachung der Bauart in einem am Saugergehäuse
befestigten Ring angeordnet sein, wobei dieser Ring vorzugsweise wiederum aus
dielektrischem Werkstoff besteht, wodurch die Isolation des Motors gegenüber dem Gehäuse
wiederum gesichert ist. Zur Verhütung axialer Verschiebung der Lagerung können gemäß der Erfindung zwischen den federtragenden Ansätzen und den die Federn abstützenden
Stützen elastische Abstandshülsen angeordnet sein, die aus dielektrischem oder auch aus elastischem oder auch aus dielektrischem
und elastischem Material bestehen können.
Selbstverständlich kann auch das Motoraggregat von dem mittleren Teil der Federn
getragen werden, deren Enden dann in Ansätzen des Saugergehäuses ruhen können. Die
Beanspruchung der Federn gemäß der Erfindung ist vergleichbar mit der Beanspruchung
von Balken, die in der Mitte oder an den Enden gehalten bzw. eingespannt sind und bei denen die durch das Matoraggregat
gegebene Last seitlich der Unterstützungspunkte angreift, woraus sich die Querbeanspruchung
der Feder ergibt.
Um die Durchbiegung der Feder beim Auftreten allerschwerster Stöße mit Sicherheit zu
begrenzen, kann durch die quer zu ihrer Achse beanspruchten Schraubenfedern ein Bolzen hindurchgeführt werden, dessen Durchmesser
geringer ist als der innere Durchmesser der Feder. Dieser Bolzen läßt eine Durchbiegung
der Feder bis zu einem gewissen Betrage zu, bietet aber bei Überschreitung dieser
zulässigen Federdurchbiegung dann ein festes Widerlager.
Der Bolzen kann auch dazu benutzt werden, um die Feder mit Vorspannung einzusetzen
und diese Federvorspannung zu regulieren und dadurch die Lagerung auf ihre höchste
Empfindlichkeit für die Schwingungsaufnahme einerseits und die Auffangung von Stoßbelastungen
andererseits einzustellen.
Weitere Merkmale der Erfindung ergeben sich aus den Zeichnungen und der hier folgenden
Beschreibung.
Es zeigen
Es zeigen
Abb. ι einen Längsschnitt eines Saugers, bei dem das Aggregat durch axiale Federn
gelagert ist,
Abb. 2 und 3 Einzelteile der in Abb. 1 dargestellten
Ausführungsform,
Abb. 4 einen Teil eines Staubsaugers gemäß der Erfindung im Längsschnitt, bei dem
das Aggregat ebenfalls mittels axial verlaufender Schraubenfedern gelagert ist,
Abb. s einen Schnitt nach der Linie VII-VII in Abb. 4 und schließlich
Abb. s einen Schnitt nach der Linie VII-VII in Abb. 4 und schließlich
Abb. 6 und 7 verschiedene Anbringungsarten der Schraubenfedern.
In den Abbildungen bezeichnet 10 ein Gehäuse des Staubsaugers, in dem ein >Staubsackn,
ein oder mehrere Schleudergebläse 12, ein Motor 13 und ein Bakterien fangendes
Filter 14 eingeschlossen sind. Das Gehäuse 10 ist durch Endkappen 15 bzw. 16 abgeschlossen.
Die Kappe 15 hat eine Saugöffnung 17, wogegen die Blasöffnung iS in
der Kappe 16 vorgesehen ist. Ein aus zwei Kufen 19 bestehender Schlitten dient als
Stützgestell für den Sauger. Zum Tragen des Apparats ist ein Handgriff 20 vorgesehen.
In den Anordnungen gemäß Abb. 1 bis 7 werden zur Lagerung des Motoraggregats im
Staubsaugergehäuse Schraubenfedern verwendet, die mit der Saugerachse parallel oder
nahezu parallel verlaufen.
An dem Motorgehäuse 13 gemäß Abb. 1 bis 3 sind gabelförmige Stützen 31 mit dem
Gehäuse vergossen. An der Innenseite des Staubsaugergehäuses 10 ist ein Ring 32, der
ausvMetall bestehen kann, vorgesehen. Innerhalb dieses Ringes 32 ist noch ein Ring 33,
der mit hakenförmigen Ansätzen 34 versehen ist, durch Schrauben 35 an dem Gehäuse 10
befestigt. Zwischen einem Ansatz 36 des Ringes 33 und dem Ring 32 ist ein Dichtungsring
37 aus elastischem Stoff angeordnet. : Außerdem ist zwischen den Ringen 32 und 33
ein Zylinder 38 festgeklemmt; Der Zylinder 38 umgibt die Schleuder räder 12, und an ihm
sind die Zwischenboden 39 und 40 in beliebiger Weise befestigt. In Bohrungen 41 der
hakenförmigen Teile 34 und des Ringes 33 sind Schraubenfedern 42 eingeschoben. Um diese
sind Hülsen 43 angeordnet, die aus dielektrischem Werkstoff, der gegebenenfalls elastisch
sein kann, ausgeführt sind und deren Durchgang 44 für die Federn 42 doppelkegelförmig
ausgebildet ist. Durch diese Formgebung des Durchgangs 44 wird die Elastizität der Federn
42 gut ausgenutzt. Die Federn 42 werden in der Bohrung 41 in der Lage gehalten
durch Schraubenbolzen 45, die unter Zwischenlage einer Scheibe 46 in dem Ring 33 eingeschraubt
sind. Gegen die Hülsen 43 liegen die gabelförmigen Stützen 31 des Motorgehäuses
13 an. Sind die Hülsen 43 aus elastischem Werkstoff hergestellt, so können die Öffnungen
47 der Gabeln 31 zweckmäßig ein wenig kleiner sein als der Durchmesser der Hülsen
43, so daß diese beim Einsetzen in die Gabeln 31 gleichsam einschnappen. Die Hülsen
43 sind mit Flanschen 48 versehen, wodurch die axiale Verschiebung des Motoraggregats
verhindert wird. Die Anzahl der durch die Schraubenfedern 42 gebildeten Stützpunkte des Aggregats kann beliebig
sein; in den beschriebenen Ausführungsformen sind drei solche Stützpunkte gewählt
worden. Der Ring 33 kann gegebenenfalls aus einem dielektrischen Stoff, beispielsweise
Kunstharzstoff, hergestellt sein.
Die Abb. 4 und 5 zeigen eine Ausführungsform der Erfindung, die der vorher beschriebenen
ähnlich ist. Das Motorgehäuse 13 ist hier mit paarweise angeordneten Ansätzen 49
ausgestattet, die mit Vertiefungen 50 versehen sind. Ein mit drei Ohren 51 versehener
Ring 52 ist durch Schrauben 53 am Staubsaugergehäuse 10 befestigt. In den Ohren 51
sind Öffnungen 54 vorgesehen. Die Federn 42 sind von Hülsen 55 umgeben, die an der
Stelle, wo sie in die Ausnehmungen 54 eingreifen, verengt sind, so daß ringförmige
Ansätze 56 gebildet werden, die eine Verschiebung des Motoraggregats in axialer Richtung
verhindern. Die Enden der Federn 42 sind in den Vertiefungen 50 der Ansätze 49 · gelagert.
Der Ring 52 kann gegebenenfalls aus einem dielektrischen starren Werkstoff bestehen.
■
Die in Abb. 6 gezeigte Lagerungsart des Motoraggregats durch die Federn 42 unter-
scheidet sich von der zuletzt beschriebenen dadurch, daß die Federn 42 in einer Hülse 62
aus biegsamem Stoff eingebettet sind. Um dieses Rohr herum und zwischen den Ansätzen
49 und dem Ohr 51 sind Abstandshülsen 63 aus dielektrischem Werkstoff, beispielsweise
Gummi, angeordnet. Der Zylinder 38 ist hier starr mit dem Gehäuse 10 verbunden,
d. h. er ist mit den Zwischenboden des Schleudergebläses mit Bezug auf das Gehäuse
10 unelastisch gelagert.
In Abb. 7 sind die Enden der Federn 42 in je eine Kappe 64 aus elastischem Stoff, der
gegebenenfalls dielektrisch sein kann, eingesetzt. Die Kappen 64 sind mit ringförmigen
Ansätzen 65 versehen, wodurch eine Verschiebung des Motoraggregats in axialer
Richtung verhindert wird. In dieser Ausführungsform ist der Zylinder 38 an den Ansätzen 49 befestigt und deshalb nebst den
an denselben befestigten Zwischenboden mit Bezug auf das Saugergehäuse 10 elastisch gelagert.
Durch die oben beschriebenen Lagerungsarten des Motoraggregats im Saugergehäuse
wird ein erschütterungsfreies und fast geräuschloses Arbeiten des Saugers erzielt.
Außerdem ist das Motoraggregat von dem Staubsaugergehäuse in allen Ausführungsformen
vollständig elektrisch isoliert.
Gemäß der Erfindung können die Federn zweckmäßig in der Betriebslage einer Zugbeanspruchung
ausgesetzt sein. Diese Beanspruchung kann bei der Anbringung der Federn in beliebiger Weise zustande gebracht
werden.
Claims (12)
1. Elektrisch betriebener Staubsauger, bei dem das aus Motor und Ventilator
bestehende Motoraggregat in einem Gehäuse mit Hilfe von Schraubenfedern getragen
ist, dadurch gekennzeichnet, daß die Federn derart angeordnet sind, daß sie von dem Aggregat quer zu ihrer Achse
beansprucht werden.
2. Staubsauger nach Anspruch 1 in liegender Bauart, dadurch gekennzeichnet,
daß die Längsachsen der Federn mit der Staubsaugerachse parallel oder nahezu parallel verlaufen.
3. Staubsauger nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Federn
in einer durch den Schwerpunkt des Aggregats oder in seiner Nähe rechtwinklig zur Staubsaugerachse verlaufenden
Zone angeordnet sind.
4. Staubsauger nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Federn in
Hülsen aus dielektrischem Werkstoff ein-. gebettet sind.
5. Staubsauger nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Durchgangsöffnung
der Hülse doppelkegelförmig ausgebildet ist.
6. Staubsauger nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Federn von
Hülsen aus elastischem bzw. biegsamem _ Werkstoff umgeben sind.
7. Staubsauger nach Anspruch 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Federn
mit ihren Enden in Ansätzen des Motoraggregats gelagert sind und die mittleren Teile der Federn von am Saugergehäuse
angeordneten Stützen abgestützt werden.
8. Staubsauger nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Stützen an
einem am Saugergehäuse befestigten Ring angeordnet sind.
9. Staubsauger nach Anspruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß der Ring aus
dielektrischem Werkstoff besteht.
10. Staubsauger nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen den
Ansätzen und den Stützen Abstandshülsen gegebenenfalls aus dielektrischem und elastischem Werkstoff vorgesehen sind.
. 11. Staubsauger nach Anspruch 1 bis 6,
dadurch gekennzeichnet, daß durch die Federn je ein Bolzen geführt ist, dessen go
Stärke geringer ist als der innere Durch- J messer der Federn.
12. Staubsauger nach einem der vorhergehenden Patentansprüche, dadurch gekennzeichnet,
daß die Federn mit Zugvorspannung eingesetzt sind.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEI37299D DE574537C (de) | 1929-03-06 | 1929-03-06 | Elektrisch betriebener Staubsauger |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEI37299D DE574537C (de) | 1929-03-06 | 1929-03-06 | Elektrisch betriebener Staubsauger |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE574537C true DE574537C (de) | 1933-04-18 |
Family
ID=7189491
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEI37299D Expired DE574537C (de) | 1929-03-06 | 1929-03-06 | Elektrisch betriebener Staubsauger |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE574537C (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE960480C (de) * | 1954-04-25 | 1957-03-21 | Siemens Ag | Aus Generator und Verbrennungskraftmaschine bestehendes Stromerzeugungsaggregat, dasauf einem Grundrahmen befestigt ist |
| DE1172960B (de) * | 1958-11-28 | 1964-06-25 | Bosch Gmbh Robert | Aus einer rotierenden Verdraengerpumpe und einem Antriebsmotor bestehender Maschinensatz |
-
1929
- 1929-03-06 DE DEI37299D patent/DE574537C/de not_active Expired
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE960480C (de) * | 1954-04-25 | 1957-03-21 | Siemens Ag | Aus Generator und Verbrennungskraftmaschine bestehendes Stromerzeugungsaggregat, dasauf einem Grundrahmen befestigt ist |
| DE1172960B (de) * | 1958-11-28 | 1964-06-25 | Bosch Gmbh Robert | Aus einer rotierenden Verdraengerpumpe und einem Antriebsmotor bestehender Maschinensatz |
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