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DE1055342B - Verfahren und Vorrichtung zum Foerdern von Streifenabschnitten in Papiersackmaschinen - Google Patents

Verfahren und Vorrichtung zum Foerdern von Streifenabschnitten in Papiersackmaschinen

Info

Publication number
DE1055342B
DE1055342B DEW21405A DEW0021405A DE1055342B DE 1055342 B DE1055342 B DE 1055342B DE W21405 A DEW21405 A DE W21405A DE W0021405 A DEW0021405 A DE W0021405A DE 1055342 B DE1055342 B DE 1055342B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
switch
machine
sections
paper
sack
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEW21405A
Other languages
English (en)
Inventor
Walter Paul
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Windmoeller and Hoelscher KG
Original Assignee
Windmoeller and Hoelscher KG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Windmoeller and Hoelscher KG filed Critical Windmoeller and Hoelscher KG
Priority to DEW21405A priority Critical patent/DE1055342B/de
Publication of DE1055342B publication Critical patent/DE1055342B/de
Pending legal-status Critical Current

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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B31MAKING ARTICLES OF PAPER, CARDBOARD OR MATERIAL WORKED IN A MANNER ANALOGOUS TO PAPER; WORKING PAPER, CARDBOARD OR MATERIAL WORKED IN A MANNER ANALOGOUS TO PAPER
    • B31BMAKING CONTAINERS OF PAPER, CARDBOARD OR MATERIAL WORKED IN A MANNER ANALOGOUS TO PAPER
    • B31B50/00Making rigid or semi-rigid containers, e.g. boxes or cartons
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B31MAKING ARTICLES OF PAPER, CARDBOARD OR MATERIAL WORKED IN A MANNER ANALOGOUS TO PAPER; WORKING PAPER, CARDBOARD OR MATERIAL WORKED IN A MANNER ANALOGOUS TO PAPER
    • B31BMAKING CONTAINERS OF PAPER, CARDBOARD OR MATERIAL WORKED IN A MANNER ANALOGOUS TO PAPER
    • B31B50/00Making rigid or semi-rigid containers, e.g. boxes or cartons
    • B31B50/006Controlling; Regulating; Measuring; Improving safety
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B31MAKING ARTICLES OF PAPER, CARDBOARD OR MATERIAL WORKED IN A MANNER ANALOGOUS TO PAPER; WORKING PAPER, CARDBOARD OR MATERIAL WORKED IN A MANNER ANALOGOUS TO PAPER
    • B31BMAKING CONTAINERS OF PAPER, CARDBOARD OR MATERIAL WORKED IN A MANNER ANALOGOUS TO PAPER
    • B31B50/00Making rigid or semi-rigid containers, e.g. boxes or cartons
    • B31B50/74Auxiliary operations
    • B31B50/81Forming or attaching accessories, e.g. opening devices, closures or tear strings
    • B31B50/812Applying tabs, patches, strips or strings on blanks or webs
    • B31B50/8122Applying patches

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  • Making Paper Articles (AREA)

Description

  • Verfahren und Vorrichtung zum Fördern von Streifenabschnitten in Papiersackmaschinen Die Erfindung betrifft ein Verfahren und eine Vorrichtung zum Fördern von Streifenabschnitten z. B. Bodendeckblättern zum Aufbringen auf Kreuzbodensäcke od. dgl. in Papiersackmaschinen, bei dem das Zuführen eines Abschnitts zu dem damit zu versehenden Sack od. dgl. beim Ausbleiben des Sackes durch eine Fühlersteuerung verhindert wird.
  • Es ist bekannt, das Zuführen eines Streifenabschnittes bei Papierv erarbeitungsmaschinen zu verhindern, wenn in der entsprechenden Arbeitsstation der Maschine aus irgendeinem Grunde das mit dem Streifenabschnitt zu versoohende Werkstück ausbleibt. Die Zu.fÜhrung des Abschnittes in die leere Arbeitsstation würde z. B. zum Verschmieren der Maschine mit Kleister und somit zu Störungen bei der weiteren Fertigung führen. Man benutzt bisher zu diesem Zweck bei Papiersackmaschinen eine Kupplung, die die Station zum Trennen und Zuführen des Streifenabschnittes durch eine Fühlersteuerung beim Ausbleiben eines Sackes stillsetzt, so daß der entsprechende Abschnitt ausbleibt. Diese Einrichtungen arbeiten nur bei niedrigen Maschinendrehzahlen befriedigend, lassen jedoch die höhere Arbeitsgeschwindigkeit moderner Papiersackmaschinen wegen der beträchtlichen stillzusetzenden bzw. zu beschleunigenden Massen nicht zu, weil dann die Schaltvorgänge nicht mit der erforderlichen Geschwindigkeit ablaufen; sie beginnen sich zu überschneiden, wodurch Störungen auftreten.
  • In einer Bodenmachermaschine ist es ferner bekanntgeworden, Werkstücke, die von der Weiterverarbeitung ausgeschlossen bleiben sollen, z. B. falsch angelegte Schläuche, aus der Maschine auszuscheiden. Zum Ausscheiden von Streifenabschnitten beim Ausbleiben eines Werkstückes hat man diese Arbeitsweise bisher nicht benutzt, weil dann beim Einrichten der Maschine, bei dem sehr häufig Werkstücke ausbleiben, ein viel zu hoher Papierverlust durch ausgeschiedene Streifenabschnitte eintreten würde.
  • Die Erfindung hat sich die Aufgabe gestellt, einerseits eine Steigerung der Arbeitseschwindigkeit zu ermöglichen und anderseits einen' zu hohen Papierverlust zu vermeiden, und schlägt dazu ein Verfahren vor, bei dem gemäß der Erfindung die Herstellung der Streifenabschnitte bei niedriger Maschinendrehzahl unterbrochen wird und bei hoher Maschinendrehzahl die von der weiterlaufenden Abschnittherstellung kommenden Abschnitte vor der Verarbeitungsstation ausgeschieden werden. Dadurch wird bei niedrigeren Umlaufzahlen, insbesondere beim Einrichten der Maschine, durch Stillsetzen derAbschnittherstellungsstation Papier gespart, während bei laufendem Betrieb mit hoher Drehzahl die Abschnitte ausgeschieden werden, was aber keinen merklichen Papierverlust bedingt, weil dann nur selten Werkstücke ausbleiben. In weiterer Ausgestaltung der Erfindung wird vorgeschlagen, die Umschaltung von der einen Arbeitsweise auf die andere in Abhängigkeit von der Umlaufdrehzahl der Papiersackmaschine z. B. durch einen von der Drehzahlregelung der Maschine aus betätigten Schalter vorzunehmen.
  • Als Ausführungsbeispiel der Erfindung sei eine Vorrichtung in der Zeichnung dargestellt und eingehender beschrieben, bei der mit Kleister versehene Bodendeckblätter auf quer zu ihrer Längsrichtung durch die Sackmaschine geförderte Kreuzbodenventilsäcke mit einem sich in Laufrichtung erstreckenden Kreuzboden an jedem Ende des Sackes aufgeklebt werden. In der Zeichnung zeigt Fig. 1 den betreffenden Teil der Papiersackmaschine mit Bodendeckblattstation schematisch im Seitenriß, Fig. 2 ein Schaltschema im Zusammenhang mit den wesentlichen mechanisch-elektrischen Teilen der Vorrichtung, wobei abweichend von Fig. 1 die Maschinenteile aus zeichentechnischen Gründen unter der Werkstückbahn dargestellt sind, während sie in der Maschine selbst, wie Fig. 1 zeigt, zum Teil über der Werkstückbahn liegen.
  • In der Maschine befinden sich zwei gleiche Bodendeckblattstatiarnen in Laufrichtung der Säcke gesehen nebeneinander, von denen in Fig.1 nur die linke sichtbar und die rechte durch die linke verdeckt ist, weil die beiden Stationen genau hintereinanderliegen.
  • In der Ebene 1 werden die mit dem Bodendeckblatt zu versehenden Papiersäcke in Richtung des Pfeiles 2 durch die Deckblattaufbringstation mit den Zylindern 3, 4 der weiter nicht dargestellten Sackmaschine gefördert. Der Papiersack 5 befindet sich gerade in der Deckblattaufbringstation 3, 4 und erhält das Bodendeckblatt 6, das sich in der zeichnerischen Darstellung ,schon zum Teil auf dein Sackboden und zum Teil doch an dem Übertragungszylinder 4 befindet. -Mit 7 ist der vorhergehende, an seinem linken Ende abgebrochen gezeichnete Papiersack bezeichnet, der schon vollends mit dem Bodendeckblatt 8 versehen ist.
  • Das Deckblattnraterial9 kommt als Papierbahn von einer nicht dargestellten Vorratsrolle, wird durch die Vorzugswalzen 10, 11 in Richtung des Pfeiles 12 kontinuierlich abgezogen und durch die Schneidstation 13, 14 hindurch ztr den weiteren Vorzugwalzen 15/16, 17/18, 19.!20 vorgeschoben. Jedesmal, wenn sich eine entsprechende -Materiallänge rechts von der Schneide des feststehenden Untermessers 13 befindet, kommt das in Richtung des Pfeiles 21 unilaufende Obermesser 14 in die dargestellte Schnittstellung und trennt ein Bodendeckblatt ab. Dieses wird von den mit der Fördergeschwindigkeit der Papiersäcke rotierenden Vorzugwalzen 15 bis 20 beschleunigt und dem Übertragungszylinder 4 zugeführt, wobei die Weiche 68 entgegen der in Fig.l gezeichneten Stellung nach unten gesenkt ist. Der Anpreßdruck der Vorzugwalzen 15 bis 20 ist so gering gehalten, daß sie auf der durch die Walzen 1011 langsamer zugeführten -laterialbalrn gleiten können, solange diese noch nicht getrennt worden ist.
  • Auf dem Übertragungszylinder 4 wird das Bodendeckblatt an seinem vorderen Ende entweder durch nicht dargestellte adeln mit Nutzzylinder oder -- wie gezeichnet - durch Zangen 22 bzw. 23 unter Mitwirkung eine: Falzmessers 24 erfaßt und in Richtung des Pfeiles 25 mit herumgenommen, wobei das Deckblatt an der Klebstoff station 26, 27, 28 mit Klebstoff versehen und anschließend auf den Kreuzboden eine: für gegebenen Zeitpunkt ankommenden Papiersackes unter Freigabe aus der Zange oder den Nadeln aufgebracht wird.
  • Die Deckblattvorzug- 10, 11 und -schneidstation 13..'14 wird au: der Sackmaschine von der Welle des Übertragungszylinders 4 über die Kegelräder 29 und 30, die senkrechte Welle 31, die Kegelräder 32 und 33 und eine waagerechte Welle 34 angetrieben. Auf der \@'elle 34 sitzt eine Kupplung mit den beiden Kupplun-shälften 35 und 36 und eine damit verbundene Bremse rnit dem stillstehenden Bremskörper 38 und dein umlaufenden Bremskörper 37, von dem eine waagerechte Welle 39 über die Kegelräder 40 und 41 auf die Antriebswelle des rotierenden -Messers 14 der Schneidvorrichtung 13, 14 führt. Auf der Welle der Schneidvorrichtung befindet sich ein je nach der Deckblattlänge auswechselbares Zahnrad 42, das über ein schwenkbar gelagertes Zwischenrad 43 die Vorzugsstation 10, 11 antreibt.
  • Die bewegliche Kupplungshälfte 36 und der damit verbundene Bremskörper 37 «-erden durch einen Elektromagneten 44 vermittels der an dem zweiarmigen Hebel 45 angreifenden Zugstange 46 und der Zugfeder 47 in der Weise betätigt, daß entweder - wie dargestellt - die Kupplung geschlossen und die Bremse gelöst ist, oder die Kupplung gelöst und die Bremse geschlossen ist, so daß eine weitere Drehung der Welle 39 unterbunden und damit der Antrieb der Deckblattvorzug- und -sehneidstation unterbrochen ist.
  • Zur Steuerung des Elektromagneten 44 befindet sich in entsprechender Entfernung vor der DeckbIattaufbringstation unterhalb der Sackzuführebene 1 (Fig. 2) ein unter der Wirkung einer Zugfeder 89 nach oben schwenkender, im Punkte 48 drehbar gelagerter Fühler 49, an dem ein Kontaktgeber 50 zur Schließung der Kontakte 51 und 52 befestigt ist.
  • Die Kontakte 51 und 52 werden immer dann geschlossen, wenn einer der Papiersäcke, wie z. B. 53 und 54, sich gerade über dem Fühler 49 befindet und ihn aus der gezeichneten angehobenen Stellung unter die Ebene 1 niederdrückt. Beim Schließen der Kontakte 51 und 52 ist der Stromkreis 55, 56 (z. B. 2-4 Volt) geschlossen; die Relaisspule 57 wird erregt und öffnet die Kontakte 58 und 59 und damit den Arbeitsstromkrei!.s 61 und 62 des Elektromagneten 44 (z. B. 220 Volt), so daß die Feder 47 die Kupplung 35, 36 einrückt und die Bremse 37, 38 löst. Hierbei sei zunächst von der Wirkung des Schalters 60 abgesehen, der hierbei abweichend von der gezeichneten Stellung die Leitungen 61 bis 76 verbindet.
  • Während der Lücken zwischen den Säcken werden die Kontakte 51 und 52 geöffnet; trotzdem bleibt der Stromkreis 55, 56 durch eine im Arbeitstakt umlaufende Scheibe 63 geschlossen, die einen entsprechenden kontaktgebenden Sektor 64 aufweist, über den die Schleifkontakte 65 und 66 den Stromkreis 55, 56 geschlossen halten, so daß der Elektromagnet 44 auch während der Lücken zwischen den Säcken nicht ansprechen kann. Erst wenn ein Sack, wie z. B. der strichpunktiert angedeutete Sack 67 ausbleibt, ist der Stromkreis 55, 56, wie dargestellt, weder an den Fühlerkontakten 51, 52 noch an den Schleifkontakten 65 und 66 geschlossen, so daß die Relaisspule 57 nicht erregt wird und infolgedessen die Kontakte 58 und 59 geschlossen bleiben, so daß der Stromkreis 61, 62 (wenn man wiederum von dem Schalter 60 absieht) geschlossen ist und der Elektromagnet 44 Strom erhält. Er löst dann die Kupplung 35, 36 und legt die Bremse 37, 38 an, was zur Unterbrechung der Deck-Blattherstellung führt, und zwar desjenigen Deckblattes, das bei dem normalen Arbeitsablauf dem Sack 67 zugeführt worden wäre, wenn derselbe nicht gefehlt hätte.
  • Die bisher beschriebene Einrichtung wird nun nach der Erfindung mit einer Einrichtung kombiniert, durch die die massenreiche Stillsetzungsvorrichtung 44, 46, 45, 36, 37, 39, 40, 41, 42, 43, 10, 11 bei höheren Umiaufzahlen durch eine massenarme Deckblattausscheidungsvorrichtung ersetzt wird. Hierzu ist hinter der Vorzugwalze 17 (Fig. 1) eine Weiche 68 angeordnet. die um den Drehpunkt 69 mittels des Hebels 70 ein- und ausschwenkbar ist. Der Hebel 70 wird von einem zweiten Elektromagneten 71 über eine Zugstange 72 bewegt. Wenn die Weiche 68, wie dargestellt, ausgeschwenkt ist, so wird das ankommende Deckblatt, wie gezeichnet, entlang der Weiche aus seiner geraden Bahn unten abgelenkt und zwischen zwei endlose Förderbänder 73, 74 geleitet, die es zu einem Sammelbehälter 75 führen.
  • Die Weiche 68 ist so angeordnet, daß ein bestimmtes Bodendeckblatt, das durch die Schneidvorrichtung schon im wesentlichen hindurchgelaufen ist und sich mit seinem nachlaufenden Ende noch kurz vor der Schneidstation befindet, also bei Stillsetzung der Schneid- 13, 14 und Vorzugeinrichtung 10, 11 nicht mehr abgetrennt wird, mit seinem vorderen Ende noch kurz vor der Weiche 68 liegt und demzufolge durch Einschalten der Weiche 68 und weiterlaufender Schneidvorrichtung noch abgeführt wird. Durch diese Anordnung erreicht man, daß der gleiche Fühler 49 zur Steuerung sowohl des Elektromagneten 44 als auch der Weiche 68 verwendet werden kann, weil beide Vorrichtungen zur gleichen Zeit betätigt werden können, um die Zuführung ein und desselben Bodendeckblattes zu verhindern.
  • Der 220-Volt-Stromkreis 61, 62 (Fig. 2) kann daher je nach der Stellung des Schalters 60 über die Leitungen 76 und 77 zu dem Elektromagneten 44 oder über die Leitungen 78 und 79 zu dem Elektromagneten 71 geführt werden, so daß die Ein- und Ausschaltung des Relais 57, 58, 59 durch den Fühler 49 beide Elektromagnete 44 und 71 beeinflussen kann. Der Schalter 60 dient somit zur wahlweisen Verwendung der Vorrichtung zum Stillsetzer oder der Vorrichtung zum Ausscheiden, indem er über die Leitung 61 entweder mit der Leitung 76 den Elektromagneten 44 in der oben beschriebenen Weise steuert oder über die Leitung 78 den Elektromagneten 71 erregt und damit die Weiche 68 öffnet, so daß die weiter hergestellten Deckblätter durch die Förderbänder 73, 74 zu dem Sammelbehälter 75 geleitet werden. Hierbei sei bemerkt, daß in Fig. 1 die Stellung der einzelnen Teile bei hoher Umlaufzahl gezeichnet ist, bei der die Deckblattherstellungsstation weiterläuft und das auf das Deckblatt 6 folgende Deckblatt durch die Weiche in den Sammelbehälter 75 geleitet wird.
  • Der Schalter 60 kann in nicht dargestellter Weise -von Hand betätigt werden. In der Zeichnung ist eine Ausführungsform dargestellt, in der der Schalter 60 von der Drehzahlregelung der Sackmaschine aus bei Erreichen höherer Umlaufzahlen selbsttätig geschaltet wird. Dabei ist der Antriebsmotor 80 der Sackmaschine beispielsweise ein Drehstrom-Nebenschlußmotor mit Ferndrehzahlregelung durch einen Servomotor 81. der von den Druckknöpfen 82 und 83 aus gesteuert wird. Auf der Welle 84 des Drehzahlreglers 85 sitzt außer dem Handrad 86 für die Direktverstellung der Bürsten eine Kurvenscheibe 87, die auf den Schalter 60 einwirkt und demgemäß in Abhängigkeit von der eingestellten Drehzahl der Sackmaschine den Elektromagneten 44 oder den Elektromagneten 71 anschließt. Dabei kann die Kurvenscheibe 87 mittels der Setzschraube 88 auf der Welle 84 so eingestellt werden, daß der Übergang zum Betrieb der Weiche kurz vor dem Überschreiten der Umlaufzahl stattfindet, bei der die Stillsetzungsvorrichtung noch einwandfrei arbeitet. Auf diese Weise werden nicht mehr Deckblätter in den Behälter 75 geführt, als unbedingt erforderlich ist. Dies sind nicht viele, da das häufigere Ausbleiben von Säcken naturgemäß beim Einrichten der Maschine auftritt, während es nach erfolgter Einrichtung während der laufenden Fertigung selten ist. Die abgeführten Deckblätter sind nicht mit Kleister bestrichen und können zum N achkleben von Hand oder zu anderen Zwecken benutzt werden, so daß ein endgültiger Verlust von Deckblattmaterial durch Benutzung der Weiche kaum eintritt.
  • Die Erfindung ermöglicht einen einwandfreien Betrieb von Sackherstellungsmaschinen oder anderen Papierverarbeitungsmaschinen, bei denen Streifenabschnitte für die verschiedensten Zwecke eingeführt werden. Sie gestattet die Anwendung hoher Arbeitsgeschwindigkeiten und vermindert den Anfall an nicht verwendeten Abschnitten auf ein Minimum.

Claims (6)

  1. PATENTANSPRÜCHE: 1. Verfahren zum Fördern von Streifenabschnitten z. B. Bodendeckblättern zum Aufbringen auf Kreuzbodensäcke od, dgl. in Papiersackmaschinen, bei dem das Zuführen eines Abschnitts zu deiy damit zu versehenden Sack od. dgl. beim AUgb12L-ben des Sackes durch eine @ühlersteuezu v@z_ hindert wird, dadurch gekennzeichnet, daß bei niedriger Maschinendrehzahl die Herstellung der Abschnitte unterbrochen wird und bei hoher Maschinendrehzahl die von der weiterlaufenden Abschnittherstellung kommenden Abschnitte vor der Verarbeitungsstation ausgeschieden werden.
  2. 2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Umschaltung von der Arbeitsweise bei niedriger Umlaufzahl zu der bei hoher Umlaufzahl selbsttätig von der Drehzahlregelung der Papiersackmaschine aus gesteuert wird.
  3. 3. Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch zwei von einem in der Sackförderebene (1) angeordneten Fühler (49) gesteuerte Elektromagnete (44 und 71), von denen der eine (44) bei niedriger Umlaufzahl der Papiersackmaschine durch einen Umschalter (60) an die Stromzuführung angeschlossen ist und auf eine in dem Antrieb der Abschnittvorzug- und -schneidvorrichtung angeordnete Kupplung (35, 36) und Bremse (37, 38) einwirkt, und von denen der andere (71) bei hoher Umlaufzahl der Papiersackmaschine durch die andere Stellung des Umschalters (60) an die Stromzuführung angeschlossen ist und auf eine in den Transportweg der Abschnitte gelegte Weiche (68) einwirkt.
  4. 4. Vorrichtung nach Anspruch 3, gekennzeichnet durch eine Kurvensteuerung für den Umschalter (60), deren Steuerkurve (87) von der Drehzahlregelung (85) der Papiersackmaschine aus betätigt wird.
  5. 5. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Steuerkurve (87) gegenüber der Welle (84) der Drehzahlregelung (85) einstellbar ist.
  6. 6. Vorrichtung nach Anspruch 3, gekennzeichnet durch Förderbänder (73, 74) zum Abführen der von der Weiche (68) abgelenkten Abschnitte. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift Nr. 650 643.
DEW21405A 1957-06-27 1957-06-27 Verfahren und Vorrichtung zum Foerdern von Streifenabschnitten in Papiersackmaschinen Pending DE1055342B (de)

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Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1611713B1 (de) * 1968-03-04 1971-06-24 Windmoeller & Hoelscher Vorrichtung zum Aufbringen von Streifenabschnitten,z.B.von Bodendeckblaettern auf quergefoerderte Sackwerkstuecke in einer Sackmaschine
DE3143098A1 (de) * 1981-10-30 1983-05-11 schäfer-etiketten GmbH & Co, 7441 Wolfschlugen Verfahren zur codierung mittels codierten etikettes
DE3152881A1 (de) * 1981-10-30 1983-07-14 schäfer-etiketten GmbH & Co, 7441 Wolfschlugen Verfahren zur codierung von gegenstaenden mittels codierten etikettes

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE650643C (de) * 1934-04-18 1937-10-01 Verpackungsbedarf G M B H Maschine zum Herstellen von Papiersaecken mit elektrischer UEberwachungsvorrichtung

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