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DE1511715B1 - Vorrichtung zum Zufuehren eines Bogens Verpackungsmaterials zu einem Stapel,Paket oder anderen Gegenstand - Google Patents

Vorrichtung zum Zufuehren eines Bogens Verpackungsmaterials zu einem Stapel,Paket oder anderen Gegenstand

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Publication number
DE1511715B1
DE1511715B1 DE19661511715 DE1511715A DE1511715B1 DE 1511715 B1 DE1511715 B1 DE 1511715B1 DE 19661511715 DE19661511715 DE 19661511715 DE 1511715 A DE1511715 A DE 1511715A DE 1511715 B1 DE1511715 B1 DE 1511715B1
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DE
Germany
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feed
rollers
switch
sets
feed roller
Prior art date
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Withdrawn
Application number
DE19661511715
Other languages
English (en)
Inventor
Van De Bilt Pieter Arnoldus
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Metaverpa Maartensdijk NV
Original Assignee
Metaverpa Maartensdijk NV
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Metaverpa Maartensdijk NV filed Critical Metaverpa Maartensdijk NV
Publication of DE1511715B1 publication Critical patent/DE1511715B1/de
Withdrawn legal-status Critical Current

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    • B65HHANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL, e.g. SHEETS, WEBS, CABLES
    • B65H20/00Advancing webs
    • B65H20/02Advancing webs by friction roller
    • B65H20/04Advancing webs by friction roller to effect step-by-step advancement of web
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B26HAND CUTTING TOOLS; CUTTING; SEVERING
    • B26DCUTTING; DETAILS COMMON TO MACHINES FOR PERFORATING, PUNCHING, CUTTING-OUT, STAMPING-OUT OR SEVERING
    • B26D7/00Details of apparatus for cutting, cutting-out, stamping-out, punching, perforating, or severing by means other than cutting
    • B26D7/08Means for treating work or cutting member to facilitate cutting
    • B26D7/14Means for treating work or cutting member to facilitate cutting by tensioning the work
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    • B65BMACHINES, APPARATUS OR DEVICES FOR, OR METHODS OF, PACKAGING ARTICLES OR MATERIALS; UNPACKING
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    • B65B25/14Packaging paper or like sheets, envelopes, or newspapers, in flat, folded, or rolled form
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
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    • B65B41/00Supplying or feeding container-forming sheets or wrapping material
    • B65B41/12Feeding webs from rolls
    • B65B41/16Feeding webs from rolls by rollers

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  • Controlling Rewinding, Feeding, Winding, Or Abnormalities Of Webs (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Zu- Größe erreicht hat, wird die Schneidvorrichtung einführen eines Bogens Verpackungsmaterials zu einem geschaltet, wodurch sichergestellt wird, daß der Bo-Stapel, Paket oder anderen Gegenstand, die mit einer gen einwandfrei abgeschnitten wird, unbeschädigt Vorratsrolle und zwei Sätzen von mit gleicher Ge- vom Messer weggezogen und die Papierbahn störungsschwindigkeit umlaufenden Zuführrollen, die das 5 frei weiter vorgeschoben werden kann. Verpackungsmaterial dem Arbeitstisch zuführen, mit Zum Stand der Technik wird noch bemerkt, daß
einem durch den zu verpackenden Gegenstand betä- bei einer Zuführungseinrichtung für eine Papierbahn tigten, den Zuführantrieb steuernden Schalter und mit zu einem Druck- und Stanzautomaten die Anordnung einer zwischen den Zuführrollensätzen angeordneten eines die Papierbahn abtastenden Schaltgliedes be-Abschneidvorrichtung versehen ist. io kannt ist, das den Antrieb der Einrichtung bei Stö-
Bei einer bekannten Vorrichtung dieser Art wer- rungen der Papierzufuhr durch Zerreißen oder Aufden zwei Zuführrollensätze verwendet, deren beide bauschen der Papierbahn abschaltet. Der betreffende Rollen nicht gleichzeitig miteinander oder mit dem Schalter dient also einem anderen Zweck als der nach zwischen ihnen liegenden Bogen in Berührung sind vorliegender Erfindung durch die Papierbahn bei de-(USA.-Patentschrift 3 207 018). Die Zuführrollen- 15 ren Straffziehen beeinflußte Schalter, sätze bestehen aus angetriebenen oberen Rollen und Ein weiteres zweckmäßiges Merkmal der Erfindung
frei mitlaufenden Andrückrollen. Letztere sind an besteht darin, daß die Vorrichtung zwischen den beieinem schwenkbaren Träger angeordnet, durch den den Zuführrollensätzen einen gebogenen Führungsjeweils die eine Andrückrolle gegen die ihr zugeord- bahnteil aufweist und die der kürzesten Strecke zwinete angetriebene Zuführrolle gedrückt wird. Beim 20 sehen den Zuführrollensätzen zugewandte Seite dieses Abschneiden eines Bogens von der Papierbahn gibt Führungsbahnteils federnd nachgiebig ausgebildet ist die — in Zuführrichtung gesehen — hintere An- und mit dem Schalter für die Abschneidvorrichtung drückrolle die Papierbahn frei, und die vordere An- zusammenwirkt.
drückrolle kommt an der Papierbahn zur Anlage. Nimmt bei Stillstand des ersten Zuführrollensatzes
Beim Abschneiden eines Bogens wird durch die 25 die Zugspannung in der Papierbahn zu, wird der Schneidvorrichtung eine Bremsvorrichtung einge- elastisch nachgiebige Teil der Führungsbahn ausgeschaltet, die auf die Papierbahn einwirkt, um ein Zu- schwenkt, der Schalter betätigt und die Abschneidrückrutschen derselben zu verhindern. Da zwischen vorrichtung in Tätigkeit gesetzt. Sobald das Messer der Freigabe der Papierbahn durch die hintere An- den Bogen abgeschnitten hat, federt der elastisch drückrolle und dem Andrücken der vorderen An- 30 nachgiebige Teil der Führungsbahn zurück, wodurch drückrolle bzw. des Bremsgliedes an die Papierbahn die Vorderkante der Papierbahn vom Messer weggeeine gewisse Zeit vergeht, ist nicht sichergestellt, daß zogen wird, so daß beim erneuten Zuführen keine die Papierbahn beim Durchtrennen unter einer Zug- Störungen auftreten.
spannung steht, die erforderlich ist, um ein gutes Die Vorrichtung weist nach einem weiteren zweck-
Durchschneiden zu ermöglichen, so daß ein Fest- 35 mäßigen Merkmal eine Schalteinrichtung auf, die belaufen der Papierbahn erfolgen kann, wenn sie wieder wirkt, daß die Abschneidvorrichtung durch ihren weiterbewegt wird. Für solche Fälle ist die Vorrich- Steuerschalter nur dann einschaltbar ist, wenn der tung mit einer relativ aufwendigen, mit einer Alarm- erste Zuführrollensatz nicht angetrieben ist. einrichtung gekoppelten elektrischen Ausrüstung ver- Hierdurch wird erreicht, daß das Abschneidmesser
sehen, um die Betriebsstörungen schnell beseitigen zu 40 nur dann bewegt wird, wenn eine Zugspannung in der können. Papierbahn nach dem Festbremsen des ersten Zu-
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine führrollensatzes hervorgerufen wird, nicht aber, wenn Vorrichtung zu schaffen, die diese Nachteile nicht die Zugspannung durch andere Ursachen, z. B. durch aufweist und baulich erheblich einfacher ist als jene die Massenträgheit der Vorratsrolle, hervorgerufen bekannte Vorrichtung. 45 wird.
Erfindungsgemäß ist eine Vorrichtung der eingangs Der erste Zuführrollensatz weist zweckmäßig ein
angegebenen Art derart ausgebildet, daß die Rollen Räderpaar auf, welches die Materialbahn in der Mitte der Zuführrollensätze dauernd ihre Wirklage beibe- angreift, und der zweite Zuführrollensatz enthält zwei halten. Der — in Zuführrichtung gesehen — zweite Räderpaare, die nahe den Materialbahnkanten ange-Rollensatz dreht sich bei eingeschalteter Vorrichtung 50 ordnet sind. Hierdurch wird sozusagen eine Dreikontinuierlich, während der Antrieb des ersten Satzes punkteinklemmung der Materialbahn erhalten, wovon dem durch den zu verpackenden Gegenstand durch Abweichungen der Materialbahn von der ordbetätigten Schalter ein- und ausgeschaltet wird. Zwi- nungsmäßigen Führungsrichtung vermieden bzw. sehen den beiden Zuführrollensätzen befindet sich beim Abschneiden korrigiert werden können, eine Einrichtung, die nach Stillstand des ersten RoI- 55 Die Erfindung ist an Hand des in den Zeichnungen lensatzes beim Überschreiten eines bestimmten Wer- dargestellten Ausführungsbeispiels näher erläutert. Es tes der Zugspannung in der Materialbahn auf einen zeigt
Schalter einwirkt, durch den die Abschneidvorrich- Fig. 1 einen senkrechten Schnitt durch die erfin-
tung in Tätigkeit gesetzt wird. dungsgemäße Vorrichtung,
Bei der Vorrichtung nach der Erfindung sind die 6° Fig. 2 eine Draufsicht und
beiden Rollen der Zuführrollensätze also immer mit- Fig. 3 ein Schaltbild des pneumatischen Teils der
einander oder mit der Papierbahn in Berührung. Maschine.
Wenn der erste Zuführrollensatz stillsteht und da- Die in der Fig. 1 dargestellte Maschine besteht aus
durch als Bremse auf die Papierbahn einwirkt, wird einem Rahmen 1 mit einem Arbeitstisch 2. Im Rahdurch den zweiten, sich weiterdrehenden Zuführroi- 65 men befindet sich eine Vorratsrolle 3, bestehend z. B. lensatz eine Zugspannung in dem zwischen den bei- aus einem Papierstreifen 4, der über eine Rolle 5 geden Rollensätzen befindlichen Teil der Papierbahn führt ist, die an einem Ende eines unter der Zugerzeugt. Erst wenn diese Zugspannung eine gewisse Spannung einer Feder 7 stehenden Hebels 6 ange-
bracht ist. In der Arbeitstischebene befinden sich mehrere Förderbänder 8, die um ein geringes über die Tischebene vorstehen; sie laufen über Antriebsräder 9 und 10 und Stützrollen 11 sowie Spannrollen 12.
Rechts vom Förderband 8 befinden sich Förderrollen 13 und 14, die über Ketten 16 und 17 von der Antriebsrolle 10 so angetrieben werden, daß die Rolle 13 mit geringerer Geschwindigkeit läuft als das Förderband 8 und die Rolle 14 wiederum langsamer läuft als die Rolle 13. Die Rolle 14 hat eine rutschfeste Auflage, die Rolle 13 eine glatte Oberfläche. Infolge des Geschwindigkeitsunterschiedes werden Stapel oder Pakete, die eng aufeinanderfolgen, voneinander getrennt. Wenn die Vorrichtung arbeitet, laufen die Fördereinrichtungen mit konstanter Geschwindigkeit.
Unterhalb der Fördereinrichtungen befinden sich im Rahmen 1 die Teile zum Zuführen und Abschneiden von Papiertafeln von einem Papierband 4. Diese Einrichtungen bestehen aus einer Führungsbahn 18, angetriebenen Zuführrollen oder Rädern 19 sowie einem zweiten Zuführrollensatz 20 und einem Trennmesser 21. Die Rollen 20 sind über eine Kette 22 mit der Welle des Förderbandantriebsrades 9 verbunden, und die Kette treibt außerdem eine Förderrolle 23, die sich an der Kante der gesamten Vorrichtung gerade hinter dem Ende der Führungsbahn
18 befindet. Das Förderband 8, die Rolle 23 und die Zuführrollen 20 haben also dieselbe Umfangsgeschwindigkeit, wodurch sichergestellt ist, daß der Bogen, der von der Führungsbahn 19 kommt, mit einem mit derselben Geschwindigkeit vom Förderer ankommenden Paket oder Stapel zusammentrifft. In der Ebene zwischen den Förderbändern 8 kann ein Steuerstreifen angebracht sein, der durch das Paket oder den Stapel od. dgl. betätigt wird, wodurch dann die Zuführrollen 19 eingeschaltet werden. Diese Zuführrollen drehen sich so lange, wie das Teil mit dem Schaltstreifen 24 in Verbindung ist. Die Rollen
19 ziehen den Papierstreifen durch die Führungsbahn 18, wobei im ersten Augenblick der Hebel 6 nach links schwenkt, bis die Vorratsrolle 3 sich in Bewegung gesetzt hat. An der Stelle 25 ist die Führungsbahn 18 nach oben ausgebogen, und an der Unterseite der Führungsbahn ist an der Stelle 26 eine federnde Lippe angebracht, die auf einen Schalter 27 einwirken kann. Die Papierbahn wird durch die Schneidvorrichtung hindurchbefördert und dann von den Rollen 20 erfaßt. Die Vorrichtung arbeitet in der folgend beschriebenen Weise:
Ist die Vorrichtung in Tätigkeit gesetzt, so laufen die Förderelemente in der oberen Ebene 2. Wenn Gegenstände, wie etwa Papierstapel, in die in der Zeichnung dargestellte Vorrichtung von rechts eingeführt werden, wird jeder Stapel vom Förderband 8 beschleunigt und damit von dem ihm nachfolgenden getrennt. Der Stapel passiert den Schalter 24 und setzt damit die Förderrollen 19 in Bewegung, die den Streifen 4 in die Führungsbahn 18 bis zur Berührung des Streifens mit den Förderrollen 20 ziehen. Sobald der Stapel den Schalter 24 wieder freigibt, bleiben die Rollen 19 stehen, wogegen die Rollen 20 sich weiterdrehen. Der Streifen wird dann zwischen den Rollen 19 und 20 gespannt, wodurch der federnde Teil 26 der Führungsbahn 18 abwärts gedrückt wird und dann den Schalter 27 betätigt. Dies hat zur Folge, daß den Arbeitszylindern 28 des Trennmessers 21 ein Druckmedium zugeführt wird, wodurch das Messer angehoben wird und die Papierbahn durchschneidet. Der abgeschnittene Bogen wird von den Rollen 20 weiterbefördert, und die Förderung wird danach von der Rolle 23 übernommen. Das federnde Teil 26 schnellt in seiner Ruhelage zurück, so daß der Schalter 27 nicht länger gedrückt wird, wodurch das Trennmesser automatisch in seine Ausgangslage zurückkehrt, während gleichzeitig die Vorderkante
ίο des Papierstreifens vom Trennmesser zurückgezogen wird, so daß die Papierbahn bei neuerlichem Vorschub durch die Rollen 19 ohne Schwierigkeiten am Trennmesser vorbei durch die Führungsbahn geleitet werden kann. Der Antrieb der Zuführrollen 19 kann durch eine Kette von den Rollen 20 bewirkt werden, wobei jedoch eine Kupplung vorgesehen sein muß, die pneumatisch betrieben werden kann, während eine ebenfalls pneumatisch gesteuerte Bremse das sofortige Anhalten der Rollen 19 bewirkt.
ao Die F i g. 3 ist ein Schaltbild des pneumatischen Schaltkreises der erfindungsgemäßen Vorrichtung. Durch die Leitung 29 wird der Vorrichtung das Druckmedium zugeführt. Mit 28 sind die Betätigungszylinder des Trennmessers bezeichnet, die über das Ventil 30 gesteuert werden, das normalerweise durch den Druck in der Leitung 31, welcher auf die Oberseite des Steuerventils wirkt und welcher niedriger ist als der Druck in der Leitung 29 infolge des Einflusses des Reduzierventils 32, in der in der Zeichnung dargestellten Lage verweilt. Ein pneumatischer Steuerzylinder 33 betätigt die Bremse und die Kupplung zum Antrieb der Rollen 19. Die Zufuhr von Druckluft zu diesem Zylinder wird durch ein Ventil
34 gesteuert, welches in der Stellung gezeichnet ist, in welcher die Rollen 19 durch den Stellzylinder 33 angehalten werden. Über dieses Ventil 34 und die Leitung 35 wird außerdem Druckluft zum Schalter 27 geleitet, der sich jedoch in einer Stellung befindet, in welcher die Druckluft keinen Einfluß ausübt. Auf das Ventil 34 wirkt ebenfalls der reduzierte Druck aus der Leitung 31. Wird nun ein Stapel über die Vorrichtung befördert, so wird der Schalter 24 betätigt, welcher dann die Verbindung herstellt, die im oberen Rechteck des Ventils angedeutet ist. Aus der Leitung 29 tritt Druckluft zum unteren Teil des Ventils 34 zu und stellt infolge seines höheren Druckes das Ventil in die im unteren Rechteck gezeigte Stellung, so daß dem Zylinder 33 von der linken Seite her Druckluft zugeführt wird, während die rechte Seite geöffnet ist; dadurch wird die Bremse gelöst und die Kupplung geschlossen. Die Rollen 19 fangen an sich zu drehen. Da auch die Leitung 35 im gleichen Augenblick drucklos gemacht wird, hätte eine Betätigung des Schalters 27 keine Wirkung.
Würde also die Vorratsrolle aus irgendeinem Grunde einen sehr großen Widerstand entgegensetzen, so daß die Papierbahn zwischen den Rollen 19 und 20 gespannt wird, wodurch der Schalter 27 gedruckt würde, so hätte dies keine Wirkung, und das Trennmesser würde in seiner Ruhelage bleiben. Erst wenn der Stapel den Schalter 24 wieder freigibt und dieser in die in der Zeichnung dargestellte Lage zurückgegangen ist, kann auch das Ventil 34 in die in der Zeichnung dargestellte Lage zurückgehen, genauso wie der Stellzylinder 33, so daß die Rollen 19 angehalten werden. Durch die Rückstellung des Ventils 34 in seine Ausgangslage wird jedoch auch die Leitung
35 wieder unter Druck gesetzt. Drückt nun infolge
der ansteigenden Zugspannung in der Papierbahn diese den Schalter 27, so wird Druckluft auf das Ventil 30 gegeben, welches gegen den Druck in der Leitung 31 in die Stellung gebracht wird, die im unteren Rechteck des dargestellten Ventils gezeichnet ist, so daß Druckluft auf die Unterseite der Trennmesserzylinder 28 gegeben wird und diese das Trennmesser sofort bewegen. Nachdem die Papierbahn durchschnitten ist, läßt die Zugspannung in der Bahn nach, so daß der Schalter 27 in seine Ausgangsstellung zurückgeht, was auch das Ventil 30 in seine Ausgangsstellung zurückfallen läßt, so daß damit zugleich das Trennmesser in seine Ruhelage zurückkehrt.
Es soll hier noch bemerkt werden, daß die Rollen 19, wie dies in der F i g. 2 dargestellt ist, vorzugsweise aus zwei Rädern bestehen, die die Papierbahn in ihrer Mitte ergreifen, und daß die Rollen 20 aus zwei Räderpaaren bestehen, die die Papierbahn in der Nähe der Kanten erfassen.

Claims (4)

Patentansprüche:
1. Vorrichtung zum Zuführen eines Bogens Verpackungsmaterials zu einem Stapel, einem Paket oder einem anderen Gegenstand, die mit einer Vorratsrolle und zwei Sätzen von mit gleicher Geschwindigkeit umlaufenden Zuführrollen, die das Verpackungsmaterial dem Arbeitstisch zuführen, mit einem durch den zu verpackenden Gegenstand betätigten, den Zuführantrieb steuernden Schalter und mit einer zwischen den Zuführrollensätzen angeordneten Abschneidvorrichtung versehen ist, dadurch gekennzeichnet, daß die Rollen der Zuführrollensätze (19,20) dauernd ihre Wirklage beibehalten, daß der in Förderrichtung zweite Zuführrollensatz (20) bei eingeschalteter Vorrichtung sich kontinuierlich dreht, während der Antrieb des ersten Satzes (19) von dem durch den zu verpackenden Gegenstand betätigten Schalter (24) ein- und ausgeschaltet wird, und daß sich zwischen den beiden Zuführrollensätzen (19, 20) eine Einrichtung befindet, die nach Stillstand des ersten Rollensatzes (19) beim Überschreiten eines bestimmten Wertes der Zugspannung in der Materialbahn auf einen Schalter (27) einwirkt, durch den die Abschneidvorrichtung (21,28) in Tätigkeit gesetzt wird.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß sie zwischen den beiden Zuführrollensätzen (19,20) einen gebogenen Führungsbahnteil (25, 26) aufweist und die der kürzesten Strecke zwischen den Rollensätzen (19, 20) zugewandte Seite (26) dieses Führungsbahnteiles federnd nachgiebig ausgebildet ist und mit dem Schalter (27) für die Abschneidvorrichtung (21, 28) zusammenwirkt.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, gekennzeichnet durch eine Schalteinrichtung, die bewirkt, daß die Abschneidvorrichtung (21) durch ihren Steuerschalter (27) nur dann einschaltbar ist, wenn der erste Zuführrollensatz (19) nicht angetrieben ist.
4. Vorrichtung nach Anspruch 1, 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß der erste Zuführrollensatz (19) ein Räderpaar aufweist, welches die Materialbahn in der Mitte angreift, und der zweite Zuführrollensatz (20) zwei Räderpaare aufweist, die nahe den Materialbahnkanten angeordnet sind.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DE19661511715 1966-01-05 1966-12-22 Vorrichtung zum Zufuehren eines Bogens Verpackungsmaterials zu einem Stapel,Paket oder anderen Gegenstand Withdrawn DE1511715B1 (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
NL6600102A NL6600102A (de) 1966-01-05 1966-01-05

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE1511715B1 true DE1511715B1 (de) 1970-10-08

Family

ID=19795389

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Application Number Title Priority Date Filing Date
DE19661511715 Withdrawn DE1511715B1 (de) 1966-01-05 1966-12-22 Vorrichtung zum Zufuehren eines Bogens Verpackungsmaterials zu einem Stapel,Paket oder anderen Gegenstand

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