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DE1053750B - Kaffeemuehle mit Schlagwerk - Google Patents

Kaffeemuehle mit Schlagwerk

Info

Publication number
DE1053750B
DE1053750B DES58516A DES0058516A DE1053750B DE 1053750 B DE1053750 B DE 1053750B DE S58516 A DES58516 A DE S58516A DE S0058516 A DES0058516 A DE S0058516A DE 1053750 B DE1053750 B DE 1053750B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
working container
motor
switch
coffee grinder
housing
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DES58516A
Other languages
English (en)
Inventor
Johannes Trojahn
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
SEG Hausgeraete GmbH
Original Assignee
Siemens Elektrogaerate GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Siemens Elektrogaerate GmbH filed Critical Siemens Elektrogaerate GmbH
Priority to DES58516A priority Critical patent/DE1053750B/de
Publication of DE1053750B publication Critical patent/DE1053750B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A47FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
    • A47JKITCHEN EQUIPMENT; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; APPARATUS FOR MAKING BEVERAGES
    • A47J42/00Coffee mills; Spice mills
    • A47J42/38Parts or details
    • A47J42/56Safety devices

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Food Science & Technology (AREA)
  • Food-Manufacturing Devices (AREA)

Description

DEUTSCHES
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein einfaches und billiges, aber sicher wirkendes Mittel zu finden, das bei einer mit einem Schlagwerk versehenen Kaffeemühle das Hineingreifen mit den Fingern in den das Schlagwerk enthaltenden Arbeitsbehälter mit Sicherheit verhindert, solange der Motor eingeschaltet ist. Es sind schon verschiedene diesem Zweck dienende Einrichtungen bekanntgeworden. So hat man z. B. vorgeschlagen, in dem Gehäuse des Gerätes ein Gestänge anzuordnen, das zur Steuerung des Motorschalters dient und von dem den Arbeitsbehälter verschließenden Deckel in der Weise gesteuert wird, daß nur bei geschlossenem Behälterdeckel das Schlagwerk in Tätigkeit tritt. Ferner hat man vorgeschlagen, das Schlagwerkzeug in dem abnehmbaren, auf der Oberseite geschlossenen Arbeitsbehälter zu lagern, so daß es mit der Antriebswelle nur dann gekuppelt wird, wenn der Arbeitsbehälter auf das Gerät aufgesetzt ist. Alle diese bekannten Ausführungen haben den Nachteil, daß sie entweder unbequem sind oder aber die Herstellungskosten des Gerätes erheblich verteuern. Im folgenden wird nun eine in dieser Richtung verbesserte Schlagwerkskaffeemühle gezeigt, und zwar geht sie von einer Schlagwerksmühle aus, die einen auf der Oberseite geschlossenen, von dem den Antriebselektromotor enthaltenden Gerät abnehmbaren Arbeitsbehälter hat.
Erfindungsgemäß ist die Schlagwerkskaffeemühle so eingerichtet, daß die beim Verbinden des Arbeitsbehälters mit dem Gerät stattfindende Bewegung des Arbeitsbehälters gegenüber dem Gerät zur Steuerung des im Gerät angeordneten Motorschalters benutzt wird. Dadurch wird mit Sicherheit erreicht, daß die Mühle nur dann eingeschaltet werden kann, wenn der Zugang zu dem Arbeitswerkzeug durch den das Werkzeug überdeckenden Arbeitsbehälter unmöglich ist. Das Einschalten des Motorschalters beim Verbinden des Arbeitsbehälters mit dem Gerät wird dabei in einfacher und sicherer Weise dadurch erreicht, daß der Bodenteil des Arbeitsbehälters mit den an ihm befestigten Motor in dem Gehäuse des Gerätes gegen Federwirkung axial verschiebbar gelagert ist und beim Verbinden, z.B. durchVerschrauben, des Arbeitsbehälters mit dem Gerät durch seine axiale Verschiebebewegung den im unteren Teil des Gerätegehäuses angeordneten Motorschalter in die Einschaltstellung bringt, aus der er beim Abnehmen des Arbeitsbehälters von dem Gerät wieder in die Ausschaltstellung zurückspringt. Solange der Arbeitsbehälter von dem Gerät abgenommen ist, kann also der im Innern des Gerätegehäuses befindliche Motorschalter nicht in die Einschaltstellung gebracht werden, wenn die Federung genügend stark ausgebildet ist. Der Motorschalter besteht dabei zweckmäßig aus einem in dem unteren Teil des Geräte-Kaffeemühle mit Schlagwerk
Anmelder:
Siemens-Electrogeräte Aktiengesellschaft,
Berlin und München,
München 2, Oskar-von-Miller-Ring 18
Johannes Trojahn, Bad Neustadt/Saale,
ist als Erfinder genannt worden
gehäuses angebrachten, an sich bekannten Tastschalter, der durch einfachen axialen Druck in die Schaltstellung gebracht werden kann bzw. bei Aufhören des Druckes wieder in die Ausschaltstellung zurückspringt. Die zwischen dem beweglichen Bodenteil und dem Motürschalter angebrachte Federung kann ferner aus einer den Tastschalter konzentrisch umgebenden Schraubenfeder bestehen, wodurch sich ein besonders einfacher und billiger Aufbau der Schaltvorrichtung für die Schlagwerkskaffeemühle ergibt.
In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel einer gemäß der Erfindung ausgebildeten Schlagwerkskaffeemühle im Aufriß dargestellt. Mit 1 ist das Gehäuse der Kaffeemühle bezeichnet, das aus Metall oder einem geeigneten Kunststoff besteht. Der obere Rand des Gehäusesl ist auf seiner Innenseite mit einem Schraubgewinde 2 versehen, in das der auf seiner Oberseite geschlossene Arbeitsbehälter 3 mit seinem unteren Rand eingeschraubt werden kann. In dem Innern des Gerätegehäuses 1 ist der Bodenteil 4 des Arbeitsbehälters, an dem der zum Antrieb dienende Elektromotor5 befestigt ist, axial verschiebbar gelagert. Am unteren Ende des Motorgehäuses ist ein Kragen 6 angebracht, auf dem eine schraubenförmige Feder 7 sitzt, die den auf dem Boden des Gerätegehäuses angebrachten Tastschalter 8 konzentrisch umgibt und sich auf seinem unteren, einen etwas größeren Durchmesser besitzenden Teil des Tastschalters 8 abstützt. 9 ist die zu dem Motor 5 führende Stromzuführungsleitung, die an der Durchtrittsstelle des Gehäuses 1 durch eine Gummi-So muffe 10 geführt ist. Die Bewegung des unter dem Druck der Feder 7 stehenden Bodenteiles 4 nach oben hin ist durch einen in die Innenwand des Gerätegehäuses 1 eingelassenen, aus Stahl draht bestehenden Sprengring 11, der zum Teil in das Innere des Ge-
809· 787/32

Claims (5)

rätegehäuses vorspringt, begrenzt. 12 ist das in an sich bekannter Weise ausgebildete Arbeitswerkzeug, das auf dem in den Arbeitsbehälter hineinragenden Ende der Welle des Motors 5 befestigt ist. Solange der Arbeitsbehälter 3 von dem Gerätegehäuse 1 abgenommen ist, wird durch die Schraubenfeder 7 der Bodenteil 4 des Arbeitsbehälters bis zur Anlage an den Sprengring 11 nach oben gedrückt, wobei sich der Tastschalter 8 in der Ausschaltstellung befindet und die Kaffeemühle also stillgesetzt ist. Will man die Mühle in Benutzung nehmen, so wird die zu mahlende Kaffeemenge in den Arbeitsbehälter 3 eingeschüttet, der sich zunächst in umgekehrter Lage befindet, und dieser in das ebenfalls in umgekehrter Lage befindliche Gerätegehäuse eingeschraubt. Bei dem Einschrauben wird durch den an dem Rand des Arbeitsbehälters befindlichen Kragen 13 der Bodenteil 4 und der mit ihm verbundene Motor 5 so weit verschoben, daß der Tastschalter 8 unter weiterer Zusammendrükkung der Schraubenfeder 7 in die Einschaltstellung gebracht wird. Die Kaffeemühle wird dann um etwa 180° gedreht und in dieser Lage so lange in der Hand gehalten bzw. auf den Tisch gestellt, bis der Mahlvorgang, der etwa Va bis 1 Minute dauert, durchgeführt ist. Dann wird die Kaffeemühle wieder in die vorhergehende Lage zurückgeschwenkt und der Arbeitsbehälter 3, der den gemahlenen Kaffee enthält, von dem Gerätegehäuse 1 abgeschraubt. Hierbei wird unter dem Druck der Feder 7 der Bodenteil 4 mit dem an ihm befestigten Motor 5 gegenüber dem Gerätegehäuse 1 so weit verschoben, bis er wieder an den Sprengring 11 angedrückt wird. Da hierbei der Tastschalter 8 in die Ausschaltstellung zurückspringt, ist der Motor 5 und damit das Arbeitswerkzeug 12 stillgesetzt, wenn der Arbeitsbehälter 3 aus dem Gehäuse 1 so weit herausgeschraubt ist, daß er von dem Gehäuse 1 abgenommen werden kann. Der Schalter für den Motor und die Federung kann natürlich auch in anderer Weise ausgebildet sein, ohne daß an dem Wesen der Erfindung etwas geändert zu werden braucht. Der Arbeitsbehälter 3 ist vorteilhaft aus einem durchsichtigen Stoff, insbesondere aus einem Kunststoff, hergestellt, so daß man den Ablauf des Mahlvorganges bequem beobachten kann. Patentansprüche:
1. Kaffeemühle mit Schlagwerk und auf der Oberseite geschlossenem, von dem den Antriebselektromotor enthaltenden Gerät abnehmbaren Arbeitsbehälter, dadurch gekennzeichnet, daß die beim Verbinden des Arbeitsbehälters mit dem Gerät stattfindende Bewegung des Arbeitsbehälters gegenüber dem Gerät zur Steuerung des im Gerät angeordneten Motorschalters benutzt wird.
2. Kaffeemühle nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Bodenteil des Arbeitsbehälters mit dem an ihm befestigten Motor in dem Gehäuse des Gerätes gegen Federwirkung axial verschiebbar gelagert ist und beim Verbinden, z. B. durch Verschrauben, des Arbeitsbehälters mit dem Gerät durch seine axiale Verschiebebewegung den im unteren Teile des Gerätegehäuses angeordneten Motorschalter in die Einschaltstellung bringt, aus der er beim Abnehmen des Arbeitsbehälters von dem Gerät wieder in die Ausschaltstellung zurückspringt.
3. Kaffeemühle nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß als Motorschalter in dem unteren Teil des Gerätegehäuses ein an sich bekannter Tastschalter angebracht ist.
4. Kaffeemühle nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die zwischen dem beweglichen Bodenteil und dem Motorschalter angebrachte Federung aus einer den Tastschalter konzentrisch umgebenden Schraubenfeder besteht.'
5. Kaffeemühle nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die axiale Beweglichkeit des unter Federdruck stehenden Bodenteiles des Arbeitsbehälters nach außen hin durch an der Innenwand des Gerätegehäuses befindliche Vorsprung«, z. B. einen Sprengring, begrenzt ist.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
©«0? 757/32 3.59
DES58516A 1958-06-06 1958-06-06 Kaffeemuehle mit Schlagwerk Pending DE1053750B (de)

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DE (1) DE1053750B (de)

Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US3089652A (en) * 1959-11-10 1963-05-14 Dynamos Company Grinder-blenders
DE1151634B (de) 1959-05-02 1963-07-18 Junker & Ruh G M B H Kaffeemuehle
FR2725383A1 (fr) * 1994-10-06 1996-04-12 Moulinex Sa Appareil menager a couteau rotatif, tel qu'un hachoir

Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1151634B (de) 1959-05-02 1963-07-18 Junker & Ruh G M B H Kaffeemuehle
US3089652A (en) * 1959-11-10 1963-05-14 Dynamos Company Grinder-blenders
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