[go: up one dir, main page]

DE1053129B - Dekorationskerze - Google Patents

Dekorationskerze

Info

Publication number
DE1053129B
DE1053129B DEL23261A DEL0023261A DE1053129B DE 1053129 B DE1053129 B DE 1053129B DE L23261 A DEL23261 A DE L23261A DE L0023261 A DEL0023261 A DE L0023261A DE 1053129 B DE1053129 B DE 1053129B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
candle
flange
mass
parts
layer
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEL23261A
Other languages
English (en)
Inventor
Aarne Wilhelm Levander
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Publication of DE1053129B publication Critical patent/DE1053129B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C11ANIMAL OR VEGETABLE OILS, FATS, FATTY SUBSTANCES OR WAXES; FATTY ACIDS THEREFROM; DETERGENTS; CANDLES
    • C11CFATTY ACIDS FROM FATS, OILS OR WAXES; CANDLES; FATS, OILS OR FATTY ACIDS BY CHEMICAL MODIFICATION OF FATS, OILS, OR FATTY ACIDS OBTAINED THEREFROM
    • C11C5/00Candles
    • C11C5/008Candles characterised by their form; Composite candles, e.g. candles containing zones of different composition, inclusions, or the like

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Composite Materials (AREA)
  • General Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
  • Oil, Petroleum & Natural Gas (AREA)
  • Wood Science & Technology (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Fats And Perfumes (AREA)

Description

  • Dekorationskerze Die Erfindung bezieht sich auf eine Dekorationskerze mit einem aufrechten, mit Docht versehenen Stamm, dessen Durchmesser von oben nach unten zunimmt, und mit zu dem Stamm konzentrischen, querliegenden, aus Kerzenmasse bestehenden, flanschartigen Teilen, deren Abmessungen von der Spitze zum Fuß der Kerze zunehmen. Derartige Kerzen lassen sich auf Tische und ähnliche Unterlagen stellen, aber auch als Weihnachtslicht verwenden, wobei sie gleichzeitig Dekoration und Beleuchtungsquelle darstellen.
  • Ein Nachteil der bisher bekannten Dekorationskerzen lag darin, daß eine solche Kerze schon nach einer relativ kurzen Brennzeit ihr dekoratives Äußeres verlor, da die geschmolzene Kerzenmasse an der Kerze nach unten floß und bei längerem Brennen der Kerze sich auch auf der Unterlage ausbreitete, die das untere dicke Ende der Kerze umgab. Dies gilt auch von bekannten Kerzen, die bereits flanschartige Querteile aufwiesen. Bei solchen Kerzen wurde die Wand zwischen der sich um den brennenden Docht bildenden Höhlung und der nächsten, nach oben und außen geneigten Unterfläche eines vorspringenden, flanschartigen Teils schnell, dünn, ebenso der äußere Rand des flanschartigen Teils, so daß beim Erweichen und Durchschmelzen der Wand der weiche äußere Rand zusammen mit geschmolzener Kerzenmasse aus der Höhlung bis auf den Kerzenhalter herabfloß.
  • Das Ziel dieser Erfindung ist zunächst, diese Nachteile zu beseitigen, und weiterhin die Brennzeit der Kerze dadurch zu verlängern, daß ihre brennbare Masse in einer wirksameren Weise als bisher ausgenutzt wird; es soll aber auch in dekorativer Hinsicht Neues geschaffen werden.
  • Die Erfindung besteht darin, daß die oberen Flächen der flanschärtigen Teile sich nach unten kegelförmig erweitern und die unteren Flächen eben ausgebildet sind.
  • Wenn man eine solche Kerze anzündet, wird sie von Schicht zu Schicht abwärts verbraucht, und zwar so, daß jedesmal die Schicht, die gerade brennt, ohne daß Tropfen herabrinnen, nach unten auf den nächstunteren Schichtflansch sinkt in dem Maße, wie die um das brennende Ende des Dochtes in einer Höhlung befindliche Kerzenmasse infolge der Verbrennung verschwindet. Der niedersinkende Teil behält dabei im wesentlichen seine Gestalt bei, weil sein Rand wegen der waagerechten, ebenen Unterseite der flanschartigen Teile beim Abbrennen dick bleibt. Auf dem unteren Schichtflansch sammelt sich in derselben Weise um das brennende Ende des Dochtes geschmolzene klasse, die von dem festen Randteil umgeben ist. Da die Flansche dank der vorteilhaften Form der Kerze der abkühlenden Wirkung der Luftströmungen nicht nur von der Seite, sondern auch von oben und unten ausgesetzt sind, bleibt während des Brennens der Kerze ein Ring, der die geschmolzene Kerzenmasse umgibt, die ihrerseits den Lichtdocht umfließt. Dieser Ring ist so fest, daß er an seinem ganzen Umfang und an allen Punkten das Fließen der geschmolzenen Masse nach den Seiten hin zu verhindern vermag. Da irgendein Wegfließen der Masse so nicht vorkommen kann, wird die ganze brennbare Masse der Kerze auch tatsächlich verbrannt und infolgedessen zugleich die Brenndauer der Kerze soweit wie möglich verlängert. Diese Art des Brennens bietet auch den Vorteil, daß der untere Teil der brennenden Kerze seine ursprüngliche Form bewahrt. Da die Flansche noch nach unten größer werden, verbrennt die Kerze, je länger sie brennt, immer langsamer; somit bleibt die dekorative Form der Kerze lange erhalten; beinahe bis zum Ende der Brenndauer.
  • Versuche haben gezeigt, daß die Brenndauer bei einer erfindungsgemäß ausgebildeten Kerze, die 120 bis 130 g wog, 10 bis 15 Stunden betrug, womit die Brennzeit, welche die bisherigen Dekorationskerzen von demselben Gewicht aufweisen, bei weitem überschritten wurde.
  • In der Zeichnung ist eine beispielsweise Ausführungsform der Erfindung dargestellt.
  • Die Zeichnung zeigt eine Kerze, die der Form nach eine schneebedeckte Tanne darstellt. Mit 1 ist der sich nach unten verdickende Stammteil der Kerze bezeichnet, die mit ihrem dicken Ende in einen z. B. sternförmigen Leuchter gesteckt ist, der aus demselben Material besteht, oder in das Mittelloch einer scheibenförmigen Unterlage 6, z. B. aus Gips, oder in irgendeine andere geeignete Unterlage. Durch die Kerze läuft, wie üblich, ein Docht 5.
  • Von diesem Stamm 1 her breiten sich einige flanschartige Teile 2 aus, die aus derselben Masse wie die Kerze bestehen, und diese in der Mitte- umschließen und die in passenden Abständen voneinander von oben nach unten stetig zunehmend größer werden.
  • Diese flanschförmigen Teile 2, deren Oberteil am besten als eine sich nach unten erweiternde Kegeloberfläche geformt wird und deren Untertei13 im wesentlichen eben ausgebildet ist, geben die verschiedenen Schichten von Zweigen einer Tanne wieder.
  • Damit das Äußere der Kerze noch mehr an eine Tanne im Winter erinnert, wird die Oberfläche der flanschartigen Teile 2 z. B. mit einer aus Stearin hergestellten Reifschicht 4 versehen, auf deren Oberfläche man, um die dekorative Wirkung zu verstärken, außerdem irgendeinen schimmernden Stoff, z. B. silbern oder golden glänzendes Metallpulver, auftragen kann.
  • Es ist vorteilhaft, die eigentliche Kerzenmasse grün zu färben, wogegen man als Reifmasse am besten eine rein weiße Masse verwendet, z. B. Stearin, so daß die Kerze schon ihren Farben nach einer schneebedeckten Tanne ähnlich ist.
  • Die Herstellung einer Kerze wird am besten so durchgeführt. daß Kerzenmasse in eine aus zwei Teilen bestehende Form gegossen wird, durch welche ein Lichtdocht gelegt ist. Nachdem die Masse fest geworden ist, wird die feste Kerze aus der Form genommen und von allen durch das Gießen entstandenen Unebenheiten befreit. Danach werden die oberen Flächen der flanschartigen Teile 2 mit der Reifschicht 4 versehen, z. B. durch Aufspritzen von Stearin mit einem geeigneten Spritzapparat. Bevor diese Reifschicht ganz erstarrt ist, wird auf ihre Oberfläche noch ein Glanzstoff, z. B. mit ähnlichen Vorrichtungen wie die Reifschicht, aufgetragen.
  • Im Rahmen der Erfindung können Form, Zierat und Farbe der Kerze vielfältig abgewandelt werden; auch kann die Herstellung der Kerze auf andere Weise als die dargelegte ausgeführt werden.

Claims (4)

  1. PATE\TA\SPH('CHE: 1. Dekorationskerze mit einem aufrechten, mit Docht versehenen Stamm, dessen Durchmesser von oben nach unten zunimmt, und mit zu dem Stamm konzentrischen, querliegenden, aus Kerzenmasse bestehenden, flanschartigen Teilen, deren Abmessungen von der Spitze zum Fuß der Kerze zunehmen, dadurch gekennzeichnet, daß die oberen Flächen der flanschartigen Teile sich nach unten kegelförmig erweitern und die unteren Flächen eben ausgebildet-sind.
  2. 2. Kerze nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die oberen Flächen der flanschartigen Teile mit einer reifartigen Schicht überzogen sind.
  3. 3. Kerze nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß auf die Oberfläche der reifartigen Schicht ein glänzender Stoff aufgetragen ist.
  4. 4. Kerze nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die eigentliche Kerzenmasse im Gegensatz zu den reifartigen Schichten farbig ist. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift Nr. 48 073.
DEL23261A 1954-11-08 1955-10-22 Dekorationskerze Pending DE1053129B (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
FI1053129X 1954-11-08

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE1053129B true DE1053129B (de) 1959-03-19

Family

ID=8556796

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEL23261A Pending DE1053129B (de) 1954-11-08 1955-10-22 Dekorationskerze

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE1053129B (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1115396B (de) * 1959-04-09 1961-10-19 Wachswaren Fabrik Karl Wiedema Kerze

Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE48073C (de) * C. F. ULLRICH in Aue im Erzgeb Spar-Kerze

Patent Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE48073C (de) * C. F. ULLRICH in Aue im Erzgeb Spar-Kerze

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1115396B (de) * 1959-04-09 1961-10-19 Wachswaren Fabrik Karl Wiedema Kerze

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE60003404T2 (de) Dekorkerze sowie Verfahren zu ihrer Herstellung
DE2235362A1 (de) Kerze
DE4439509A1 (de) Gemisch zum Verbrennen
US2627174A (en) Candle and method of making
DE1053129B (de) Dekorationskerze
CH337600A (de) Kerze und Verfahren zu deren Herstellung
DE2408045C3 (de)
DE1958724A1 (de) Kerzenfoermiger Leuchtkoerper
DE2932122C2 (de) Wachslicht
DE702523C (de) Dochttraeger fuer Blocklichte
DE7340595U (de) Dekorative Kerze
DE954990C (de) Kerze und Verfahren zu ihrer Herstellung
DE2409507A1 (de) Sparkerze
DE2456023A1 (de) Einrichtung zur erhoehung der nutzungsdauer von wachskerzen und ein verfahren zu deren herstellung
DE29614680U1 (de) Stumpenkerze, insbesondere für Adventskränze, -gestecke oder ähnliches
DE884678C (de) Verfahren zur Herstellung von durchscheinenden Kerzen
AT99208B (de) Verfahren zur Herstellung von Formkörpern aus schwefelhaltigen Schmelzen.
DE1952014U (de) Kerzenhalter.
DE1016395B (de) Hohlbrennende Leuchtkerze
DE7424802U (de) Lichthalter
DE476697C (de) Vorrichtung zur Erzeugung von Lichtstreifen
DE468486C (de) Mit drehbarem Christbaumschmuck versehener Kerzenhalter
DE934284C (de) Kerzenhalter, insbesondere in Gestalt einer Lichtrose
DE1918022U (de) Blumenkasten, -topf oder -schale.
DE654431C (de) Verfahren zur Herstellung von Glaesern fuer Beleuchtungszwecke