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DE1016395B - Hohlbrennende Leuchtkerze - Google Patents

Hohlbrennende Leuchtkerze

Info

Publication number
DE1016395B
DE1016395B DEB38733A DEB0038733A DE1016395B DE 1016395 B DE1016395 B DE 1016395B DE B38733 A DEB38733 A DE B38733A DE B0038733 A DEB0038733 A DE B0038733A DE 1016395 B DE1016395 B DE 1016395B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
candle
luminous
stem
hard wax
hollow
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEB38733A
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
BERTA S WACHSWARENFABRIK ROBER
Original Assignee
BERTA S WACHSWARENFABRIK ROBER
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by BERTA S WACHSWARENFABRIK ROBER filed Critical BERTA S WACHSWARENFABRIK ROBER
Priority to DEB38733A priority Critical patent/DE1016395B/de
Publication of DE1016395B publication Critical patent/DE1016395B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C11ANIMAL OR VEGETABLE OILS, FATS, FATTY SUBSTANCES OR WAXES; FATTY ACIDS THEREFROM; DETERGENTS; CANDLES
    • C11CFATTY ACIDS FROM FATS, OILS OR WAXES; CANDLES; FATS, OILS OR FATTY ACIDS BY CHEMICAL MODIFICATION OF FATS, OILS, OR FATTY ACIDS OBTAINED THEREFROM
    • C11C5/00Candles
    • C11C5/008Candles characterised by their form; Composite candles, e.g. candles containing zones of different composition, inclusions, or the like

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Composite Materials (AREA)
  • General Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
  • Oil, Petroleum & Natural Gas (AREA)
  • Wood Science & Technology (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Fats And Perfumes (AREA)
  • Arrangement Of Elements, Cooling, Sealing, Or The Like Of Lighting Devices (AREA)

Description

  • Hohlbrennende Leuchtkerze Zu festlichen Anlässen, aber auch zu vielen anderen Gelegenheiten, ist es b,ere:iits seit längerer Zeit schöner Brauch, die Tafel oder den Raure mit Kerzen zu schmücken. Hierzu wurden zwar in der Hauptsache normale Kerzen verwendet - vielfach in kunstvoll v erzierter A fülr.rung -, abler auch sogenannteLichtrosn und die bekannten Leuchtkerz.een. Lichtrosen sind gepreßte o.d,e,r gegossene Kerzen in der Gestalt einer aufgoblüht-cn Blume aus Kompo-siti.ons.wachs, die nach ganz kurzer Brenndauer zu ein; in häßlichen Häufchen Wachs zerfli-eß,en und damit nur einen sehr unschönen Anblick geben. Leuchtkerzen sind kurze, gc,drungene: Kerzenformen, die durch die eigene Flamme aus d"in Inneren heraus durch Reflexion der Flamme schwach leuchten, aber hierbei normal ab-1)rennen, d.h., die Kerzenflamme brennt wiebei jedernormalen Kerze oberhalb der Kerzendraufsichtfläche frei.
  • Durch die Patentschriften 934 284 und 934 285 sind auch Lichtrosen mit einer unverbrennbaren Hülle, vorzugsweise aus Glas, in der Gestalt einer Blume bekanntgeworden, die Kerzeneinsätze tragen, doch ist hierbei die Bruchgefahr sehr groß.
  • In allen vor-genannten bekannten Fällen, mit Ausnahme dar Lichtrosen nach den Patentschriften 934 284 und 934 285, brennt die Kerzenflamme oberhalb der- obersten Wacb.sschicht und wird die Kerze mit zunehmender Brenndauer immer kleineir, bis sie sich zum Schluß ganz auflöst. Die Kerzenflamme brennt hierbei ausschließlich im freien: Raum oberhalb der eigentlichen Kerze und kann von allen Seiten gesehen werden. Derartige frei breannend,-e Kerzen ergeben zwar .,in helles Licht, doch ist in sehr vielen Fällen gerade das Gegensteil erwünscht, nämlich ein intimes gedämpftes Licht, wobei die Kerzenflamme selbst nicht zu sehen ist. Die Lichtrosen, der beiden vorgenannten Patentschriften sollten zwar auch den gleichen Zwück erfüllen, doch war dies neben verschiedenen Nachteilen nur beschränkt der Fall.
  • Erfindungsgemäß ist nun der gewünschte Zweck dadurch erreicht, daß die Kerzenflamme in den Kerzenstamm selbst verlegt wird, und zwar in seiner Wirkung fortschreitend und zunehmend mit der Brienndaue,r, so daß die beste Wirkung am Sch,luß der Brenindauer erreicht wird.
  • Bemerkt werden soll noch hierbei, daß die Ein, hüllung der Kerzenflamme einen ruhigen, nicht flackernden und stetig gleichmäßigen Abbrand mit Sicherheit gewährleistet, da ein Luftzug durch die Umhüllung der Kerzenflamme ausgeschlossen ist. Dies bewirkt natürlich, wirtschaftlich gesehen, d@aß die erfin:dungsgemäße, hohlbrennende Leuchtkerze mit dem gleichen Wachs- und Dochtmateriaa erheblich länger brennt als eine nicht hohlbrennende Kerze unter den gleichen Voraussetzungen. Außerdem ist das. viel zu beobachtende Tropfen, d. h. Ablaufen von Kerzenstammaterial an der Außenfläche der Kerze selbst, vollkommen ausgeschlossen. Es zeigt Abb. 1 eine Leuchtkerze in einer beispielsweisen Ausführungsform, schematisch dargestellt im 'Vertikahmittelschnitt, bei einer frisch entzündeten Kerze, Abb. 2 wie Abb. 1 am Schluß der Brenndauer, Abb. 3 wie Abb. 1 mit fabrikationsmäßig- bereits tief angeordneter Kerzenflamme, Abb. 4 eine beispielsweise Sonderausführung e-iner Lcuchtke,rz,e in Laternenforim, -im Vertikalmittelschnitt, Abb. 5 eine Draufsicht von Abb. 4.
  • In b; i-eb-i er Gestalt, z. B. als Kegel, Trapez, Kugel oder in zylindrischer Gestalt, aber auch in Gestalt einer Figur, wie einer Laterne, einem Faß, Ring od. dgl., vorzugsweise in kurzer gedrungener Form, wird um den Docht lein Kerzenstamm 2 gebildet, der aus Paraffin, Ko@mpo-s.iti,oniswachs oder Wachsen aller Art besteht. Dieser Kerzenstamm 2 gibt der, fertigen hohlbeennenden Leuchtkerze die Gestalt und Form, wie sie vorn Anfang bis zum Ende der Brenndauer, die bis zu einigen Tagen dauern kann, erhalten bleibt. Auf diesen, Kerzemstamm 2 wird ein Hartwach@smantel 3 aufgebracht, der aus einem hochgradigen Hartwachs besteht, also aus einem Wachs m.it einem möglichst hohen Schmelzpunkt.
  • Es isst zwar bereits bekannt, Kerzen mit einem Ha!rhv-ach-smantel zu versehen, aber nur zu dem Zweck, die Kerzen nicht tropfend zu gestalten; dieser aufgebrachte Hartwachsmantel brannte mit zunehmendem Abbrand auch voillkommen ab.
  • Hierbei ist es möglich, .diesen Mantel 3 in mehreren Schichten 3, 3' aufzubringen, z. B. aufzutauchen, aufzuspritzen od. d.gl. Zu beachten ist hierbei lediglich, daß dieser Mantel nicht bis an dien aus dem Kerzenstamm 2 herausragenden Docht 1' heran aufgebracht wird, sondern nur bis zu einem bestimmten Abstand vom Docht 1'.
  • Wird nun, der Docht 1' angezündet, dann brennt zwar zunächst die Kerzenflamme 6 frei oberhalb der ganzen Kerze. Aber mit zunehmender Brenndauer verbrennt der Kerzenstamm 1 immer weiter, und damit rückt die Kerzenflamme 6 in die hohlbrennende Leuchtkerze hinein, bis zum Schluß die Kerzenflamme 6' fast am Boden des Kerzenstammes 1 brennt (Abb,.2). Der Mantel 3 bzw. die Mantel-Hartwachsschichten 3, 3' bleiben jedoch erhalten und in ihrer ursprünglichen Form bestehen, wobei die Sauerstoffzufuhr für die Kerzenflamme 6, 6' durch die Öffnung 7 erfolgt.
  • Die Mantelflächen 3, 3' sind jedoch andererseits so dünn, gehalten, daß :die Kerzenflamme 6, 6' durchleuchtet und die ganze Kerze tatsächlich aus dem Inneren heraus erleuchtet wird. Eine ganze Reihe von Versuchen hat gezeigt, d:aß der Abbrand einer derartigen hohlbrennenden Leuchtkerze ein gedämpftes und intimes Licht ergibt und damit den Zweck der Erfindung voll erfüllt.
  • Es ist möglich, derartigen hohlbrennenden Leuchtkerzen auf ihren seitlichen Oberflächen noch zusätzliche Verzierungen, Ornamente, Blattansätze 8 od. dgl. zu geben, die für die Festigkeit des Mantels 3, 3' als Versteifungsrippen dienen können und den. Halt des Mantels erhöhen. Es besteht weiterhin die Möglichkeit, die fertige hohlbrennende Leuchtkerze zu lackieren oder in Lack zu tauchen oder sonstiges lichtdurch-und/oder lichtundurchlässiges Material, wie Glas, Kunststoff, Porzellan od. dgl. oder Ornamente, Dekors, Verzierungen, hieraus aufzubringen. Hierdurch kann auch der hohlbrennenden Leuchtkerze bis zum Sch.luß ihres Brandes eine figürliche Form und Gestalt gegeben werden, z. B. die Gestalt einer aufgeblühten Blume.
  • Um die Kerzenflamme 6, 6' bereits von Anbeginn hohl brennen zu lassen, kann im Kerzenstamm 2 eine Aussparung 9 vorgesehen sein, wodurch die Flamme 6 selbst tiefer liegt als der Oberflächenrand 7 (Abb. 3).
  • Abb. 4 und 5 zeigen eine beispielsweise Sonderausführung in Gestalt einer Laterne. Hierbei ist es möglich, den Hartwachsmantel 10 um den Kerzenstamm 11 zu einem teilweisen Dach 12 auszubilden, wobei allerdings in dem Dach 12 eine mittlere Oberflächenöffnung 13 vorgesehen sein muß, die die Luftzuführung für die Flamme ermöglicht.
  • Um ein sicheres und vollständiges Ausbrennen des Kerzenstammes 2 in jeden Falle zu gewährleisten, können in den Hartwachsschichten 3, 3' und teilweise auch im Kerzenstamm 2 selbst, vorzugsweise im unteren Teil der Kerze, Luftzuführungslöcher 14 vorgesehen werden.
  • In allen Fällen, gleichgültig, welche Form und Gestaltung der hohlbrennenden Leuchtkerze gegeben ist, brennt .die Flamme innerhalb der Kerzenfigur und leuchtet durch den Mantel. Es ergibt dies ein sehr schönes und gefälliges Aussehen, welches mit einer offen brennenden Kerze, gleichgültig welcher Form und Art, nicht vergleichbar ist.

Claims (6)

  1. PATENTANSPRÜCHE: 1. Hohlbrennende Leuchtkerze, dadurch gekennzeichnet, daß auf den den Docht (1) umgebenden Kerzenstamm (2) ein oder mehrere- Hartwachsschichten (3, 3') aufgebracht sind.
  2. 2. Leuchtkerze nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Hartwachsschirhten gleich oder ungleich hoch aufgebracht sind.
  3. 3. Leuchtkerze nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Raum auf dem Kerzenstamm (2) um den Dochtaustritt (1') in zweckentsprechendem Umfange vom Hartwachsmantel (3, 3') frei bleibt.
  4. 4. Leuchtkerze nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Kerzenstamm (2) um den Dochtaustritt eine Aussparung (9) erhält.
  5. 5. Leuchtkerze nach Anspruch 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß auf den Hartwachsschichten (3, 3') Verzierungen, Ornamente, Dekors, Ranken, Borden, angesetzte Blütenblätter (8) od. dgl. aus Hartwachs oder einem anderen lichtdurch-und/oder lichtundurchlässigen -Material, wie Glas, Kunststoff, Porzellan od. dgl., aufgebracht sind.
  6. 6. Leuchtkerze nach Anspruch 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß in den Hartwachsschichten (3, 3') und teilweise im Kerzenstamm (2), vorzugsweise im unteren Teil der Kerze, ein oder mehrere Luftzufülirungslöcher (14) vorgesehen sind.
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