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CH337600A - Kerze und Verfahren zu deren Herstellung - Google Patents

Kerze und Verfahren zu deren Herstellung

Info

Publication number
CH337600A
CH337600A CH337600DA CH337600A CH 337600 A CH337600 A CH 337600A CH 337600D A CH337600D A CH 337600DA CH 337600 A CH337600 A CH 337600A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
candle
flange
dependent
core
hoarfrost
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Wilhelm Levander Aarne
Original Assignee
Wilhelm Levander Aarne
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Wilhelm Levander Aarne filed Critical Wilhelm Levander Aarne
Publication of CH337600A publication Critical patent/CH337600A/de

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Classifications

    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C11ANIMAL OR VEGETABLE OILS, FATS, FATTY SUBSTANCES OR WAXES; FATTY ACIDS THEREFROM; DETERGENTS; CANDLES
    • C11CFATTY ACIDS FROM FATS, OILS OR WAXES; CANDLES; FATS, OILS OR FATTY ACIDS BY CHEMICAL MODIFICATION OF FATS, OILS, OR FATTY ACIDS OBTAINED THEREFROM
    • C11C5/00Candles
    • C11C5/008Candles characterised by their form; Composite candles, e.g. candles containing zones of different composition, inclusions, or the like

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Composite Materials (AREA)
  • General Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical Kinetics & Catalysis (AREA)
  • Oil, Petroleum & Natural Gas (AREA)
  • Wood Science & Technology (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Fats And Perfumes (AREA)

Description


  Kerze<B>und</B> Verfahren zu deren Herstellung    Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine  Kerze insbesondere zum Aufstellen auf Tischen und  ähnlichen Unterlagen, die aber auch als     Weihnachts-          baumkerze    verwendet werden kann, wobei sie gleich  zeitig als Dekoration wie auch als Beleuchtungs  quelle dient. Die Erfindung bezieht sich auch auf  ein Herstellungsverfahren für solche Kerzen.  



  Ein Nachteil der bisher bekanntgewordenen De  korationskerzen ist, dass dieselben schon nach einer  relativ kurzen Brennzeit ihr dekoratives Äusseres  verlieren, da die Kerzenmasse in geschmolzenem  Zustande längs der Kerze nach unten fliesst und  diese Masse die Tendenz hat, sich auch auf der Un  terlage auszubreiten, auf welcher die Kerze steht.  



  Zweck der Erfindung ist zunächst, diesen Nach  teil zu beseitigen, die Brennzeit der Kerze dadurch  zu verlängern, indem die brennbare Kerzenmasse  besser als bisher ausgenutzt wird, und auch in deko  rativer Hinsicht etwas Neues zu schaffen.  



  Die Kerze nach der Erfindung ist in der beilie  genden Zeichnung in einem Ausführungsbeispiel  schaubildlich dargestellt.  



  Die in der Zeichnung     dargestellte    Kerze hat das  Aussehen einer schneebedeckten Tanne mit einem  sich nach unten verdickenden Stamm 1 (Kern) aus  Kerzenmasse, z. B. Wachs oder Paraffin.  



  Von diesem Stamm 1 stehen mehrere flansch  artige Teile 2 ab, die aus derselben Kerzenmasse wie  der Stamm bestehen und in Abständen übereinan  der angeordnet sind und bei denen der Durchmesser  für die von oben nach unten aufeinanderfolgenden  Flanschen zunimmt.  



  Die Oberseite dieser     flanschartigen    Teile 2 be  sitzt die Form eines Kegelmantels, während die Un  terseite in einer zur Achse des Stammes 1 senkrech  ten Ebene liegt. Die Flanschen 2 deuten die ver  schiedenen Schichten von Zweigen einer Tanne an.    Damit die Kerze an eine Tanne im Winter erin  nert, ist die obere Fläche der     flanschartigen    Teile  2 mit einer z. B. aus Stearin hergestellten     Reifschicht     4 versehen, auf die man, um die dekorative Wirkung  zu verstärken, ausserdem irgendeinen glimmernden  Stoff, z. B. Silber- oder goldfarbig     glimmerndes    Me  tallpulver, aufbringen kann.  



  Ein Docht 5 durchsetzt die ganze Länge der  Kerze in ihrer Längsachse. Am untern Ende weist  die Kerze einen Zapfen auf, mit dem sie     in    ein Loch  eines scheibenförmigen Fusses 6, z. B. aus Gips, ein  gesteckt werden kann. Der Fuss könnte auch eine  andere Form als dargestellt besitzen, und z. B. stern  förmig sein. Aus Kerzenmasse hergestellt, könnte er  mit der Kerze aus einem Stück bestehen.  



       Vorteilhafterweise    ist die eigentliche Kerzen  masse grün gefärbt, wogegen man als Reif am besten  eine reine weisse Masse verwendet, z. B. Stearin, so  dass die Kerze schon nach ihren Farben einer schnee  bedeckten Tanne ähnlich ist.  



  Wenn man eine solche Kerze anzündet, wird sie  so niederbrennen, dass die um den Docht     herum          schmelzende    Kerzenmasse auf den nächsten untern       flanschartigen    Teil rinnt. Um das brennende Ende  des Dochtes herum entsteht eine Vertiefung, die  flüssige Kerzenmasse enthält. Diese Vertiefung ist  beim Niederbrennen der Kerze bis in einen     flansch-          artigen    Teil von einem in festem Zustande befind  lichen Randteil umgeben.

   Da natürlich diese flansch  artigen Teile der abkühlenden     Einwirkung    der Luft  ströme nicht nur von der Seite, sondern auch von  oben und unten her ausgesetzt sind, verbleibt wäh  rend des Brennens der Kerze der Randteil so fest,  dass     allfällig    überfliessende,     flüssige    Kerzenmasse auf  dem Randteil erstarrt. Da die Masse auf diese Weise  nicht von der Kerze abtropft, wird die ganze brenn  bare Masse der Kerze verbrannt, wodurch die Brenn-      zeit der Kerze verlängert wird. Das langsame Bren  nen ergibt auch den Vorteil, dass der untere Teil der  brennenden Kerze seine ursprüngliche Form und  Struktur lange bewahrt.

   Da die     flanschartigen    Teile  noch nach unten zu weiter werden, nimmt die Länge  der Kerze während des Brennens langsamer ab, wo  durch die dekorative Form der Kerze länger be  stehen bleibt, und zwar beinahe bis zum Ende der  Brennzeit der Kerze.  



  Weil dank dieser Kerzenform die geschmolzene  Kerzenmasse sich beim Brennen immer wieder auf  dem untern Teil der Kerze der sich am nächsten  beim brennenden Teil befindet, sammelt, und da die  Verkürzung der Kerze während der Brennzeit stetig  verlangsamt wird, behält die Kerze auch bei längerer  Brennzeit ihr dekoratives Äusseres.  



       Ausgeführte    Proben haben gezeigt, dass die  Brennzeit bei der beschriebenen Kerze, mit einem  Gewicht von 120 bis 130 g 10 bis 15 Stunden be  trägt, was die Brennzeiten der bisherigen Dekora  tionskerzen von gleichem Gewicht bedeutend über  schreitet.  



  Die Herstellung der Kerze erfolgt am besten so,  dass Kerzenmasse in eine zweiteilige Form eingegos  sen wird, welche vom Docht durchsetzt wird. Nach  dem die Masse fest geworden ist, wird die Kerze  aus der Form entfernt und von allen durch das  Giessen verursachten Unebenheiten befreit. Danach  wird die Oberseite der     flanschartigen    Teile 2 mit  der     Rauhreifschicht    4 bedeckt, z. B. durch Auf  spritzen von Stearin mittels eines Spritzapparates.  Bevor diese     Reifschicht    ganz erstarrt ist, wird ein  Glanzstoff, z. B. durch eine gleichartige Vorrichtung  wie für das     Aufbringen    der     Reifschicht    benutzt wird,  auf die letztere aufgebracht.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE I. Kerze, dadurch gekennzeichnet, dass dieselbe ein von einem Docht durchsetzten Kern flanschartig abstehende, parallel zueinander und senkrecht zum Kern verlaufende Teile aufweist, deren Durchmesser vom einen Ende des Kernes gegen das andere zu stufenweise abnimmt. II. Verfahren zur Herstellung der Kerze nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass die geschmolzene Kerzenmasse in eine Form gegossen wird, worauf die Form abgekühlt, die fest gewordene Kerze aus der Form entfernt und durch Reinigen, von Unebenheiten die durch das Giessen entstanden sind, befreit wird. UNTERANSPRÜCHE 1.
    Kerze nach Patentanspruch I, dadurch ge kennzeichnet, dass der Kern Kegelform besitzt. 2. Kerze nach Unteranspruch 1, dadurch ge kennzeichnet, dass die eine Fläche der flanschartig abstehenden Teile kegelmantelförmig verläuft. 3. Kerze nach Unteranspruch 2, dadurch ge kennzeichnet, dass die andere Fläche der flanschartig verlaufenden Teile senkrecht zur Kernachse ver läuft. 4. Kerze nach Unteranspruch 3, dadurch ge kennzeichnet, dass die kegelmantelförmig verlaufende Fläche der flanschartig abstehenden Teile mit einer Rauhreif darstellenden Schicht überzogen ist. 5. Kerze nach Unteranspruch 4, dadurch ge kennzeichnet, dass die Rauhreif darstellende Schicht glimmernde Partikel enthält.
    6. Kerze nach Unteranspruch 5, dadurch ge kennzeichnet, dass die Kerzenmasse grün gefärbt ist. 7. Verfahren nach Patentanspruch 1I, dadurch gekennzeichnet, dass ein Rauhreif darstellendes Ma terial in geschmolzenem Zustande auf die eine Fläche der flanschartig abstehenden Teile aufge spritzt wird. B. Verfahren nach Unteranspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass glimmernde Partikel auf die jenigen Flächen der flanschartig abstehenden Teile der Kerze, die mit Rauhreif darstellendem Material bespritzt wurden, vor dem Festwerden dieses Mate rials, aufgebracht werden.
CH337600D 1954-11-08 1955-11-08 Kerze und Verfahren zu deren Herstellung CH337600A (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
FI337600X 1954-11-08

Publications (1)

Publication Number Publication Date
CH337600A true CH337600A (de) 1959-04-15

Family

ID=8556078

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
CH337600D CH337600A (de) 1954-11-08 1955-11-08 Kerze und Verfahren zu deren Herstellung

Country Status (1)

Country Link
CH (1) CH337600A (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US4334853A (en) * 1980-02-28 1982-06-15 Genieco, Inc. Method of burning incense

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US4334853A (en) * 1980-02-28 1982-06-15 Genieco, Inc. Method of burning incense

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