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DE546514C - Verfahren und Vorrichtung zum Zusammenbauen elektrischer Widerstaende - Google Patents

Verfahren und Vorrichtung zum Zusammenbauen elektrischer Widerstaende

Info

Publication number
DE546514C
DE546514C DE1930546514D DE546514DD DE546514C DE 546514 C DE546514 C DE 546514C DE 1930546514 D DE1930546514 D DE 1930546514D DE 546514D D DE546514D D DE 546514DD DE 546514 C DE546514 C DE 546514C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
insulators
spreading
support body
resistor
resistance
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DE1930546514D
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
AEG AG
Original Assignee
AEG AG
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Filing date
Publication date
Application filed by AEG AG filed Critical AEG AG
Application granted granted Critical
Publication of DE546514C publication Critical patent/DE546514C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01CRESISTORS
    • H01C17/00Apparatus or processes specially adapted for manufacturing resistors
    • H01C17/28Apparatus or processes specially adapted for manufacturing resistors adapted for applying terminals

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Manufacturing & Machinery (AREA)
  • Microelectronics & Electronic Packaging (AREA)
  • Apparatuses And Processes For Manufacturing Resistors (AREA)

Description

  • Verfahren und Vorrichtung zum Zusammenbauen elektrischer Widerstände Die Erfindung bezieht sich auf elektrische Widerstände mit der üblichen Hochkantwicklung. Derartige Widerstände bestehen in der Regel aus einem bandähnlichen Widerstandskörper, welcher hochkantig gewunden ist und von zwei im Abstand voneinander liegenden Isolatoren getragen wird. Die Isolatoren «erden durch einen Tragkörper, beispielsweise eine metallene Platte, getragen, welche zwischen die beiden Isolatoren eingeschoben ist. Die Isolatoren besitzen meist Nuten oder Rillen für die Aufnahme der einzelnen Windungen des Widerstandskörpers, während zur Aufnahme des plattenähnlichen Tragkörpers Längsnuten auf der Innenseite der Isolatoren dienen.
  • Die Erfindung betrifft ein Verfahren und eine Vorrichtung zum Zusammenbauen von Widerständen dieser Art. Bezweckt ist ein schneller und bequemer Zusammenbau mit einem geringsten Aufwand an Arbeit und Geschicklichkeit.
  • Das Verfahren besteht gemäß der Erfindung darin, daß der fertiggewundene Widerstandskörper, die beiden gegen das Fertigmaß in geringerem Abstande gegenüberliegenden Isolatoren und der Tragkörper getrennt vorgesehen werden, dann die beiden Isolatoren zugleich in den Widerstandskörper eingeschoben und durch Spreizen in die Fertiglage gebracht werden und schließlich der Tragkörper zwischen die beiden Isolatoren in seine Fertiglage eingeschoben wird.
  • Dementsprechend besteht die Vorrichtung zum Durchführen dieses Verfahrens erfindungsgemäß aus einem Rahmengestell, in welchem Halteglieder für den fertiggewundenen Widerstandskörper mit richtiger Distanzierung der einzelnen Windungen, getrennt davon Halteglieder für die beiden Isolatoren, jedoch mit einer der Endlage gegenüber geringeren Entfernung voneinander und eine davon getrennte Aufnahmeeinrichtung für den Tragkörper vorgesehen sind; außerdem ist in dem Rahmengestell eine Schubvorrichtung vorgesehen, die von Hand oder mechanisch betätigt wird und welche die beiden Isolatoren gleichzeitig in eine dem Widerstandskörper gegenüberliegende Stellung bringt, sie durch Spreizen mit dem Widerstandskörper in der Fertiglage, verbindet und durch Einschieben des Tragkörpers zwischen die Isolatoren den Widerstand fertigstellt.
  • Eine weitere vorteilhafte Einzelheit der Erfindung besteht darin, daß das Einschieben des Tragkörpers zwischen die Isolatoren gleichzeitig mit dem Rückziehen derjenigen Teile der Schubvorrichtung geschieht, welche die Isolatoren in den Widerstandskörper hineinschieben und spreizen. Die Zusammenbauvorrichtung gemäß der Erfindung ist außerordentlich einfach in der Konstruktion und in der Wirkungsweise. Die Bedienung dieser Vorrichtung erfordert geringe Anstrengung und Geschicklichkeit seitens der bedienenden Person und gewährleistet dabei einen zuverlässigen und einwandfreien Zusammenbau der elektrischen Widerstände. Weitere Einzelheiten der Erfindung sind im nachfolgenden beschrieben.
  • Die Zeichnung veranschaulicht ein Ausführungsbeispiel der Erfindung.
  • Abb. i ist eine perspektivische Ansicht der Vorrichtung gemäß der Erfindung und zeigt die vorbereitende Stellung derselben; Abb. 2 zeigt die Vorrichtung in einer fortgeschrittenen Lage des Zusammenbaues eines Widerstandes; Abb. 3 zeigt die Vorrichtung von oben gesehen in abgebrochener Darstellung; Abb. q. zeigt eine abgebrochene Seitenansicht der Vorrichtung; Abb. 5 zeigt perspektivisch einen Teil der Vorrichtung in vergrößertem Maßstabe; Abb.6 zeigt ebenfalls Einzelheiten der Vorrichtung; Abb.7 zeigt einen Widerstand in Stirnansicht mit eingelegten Teilen der Vorrichtung vor dem Einführen der Isolatoren in ihre Fertiglage, Abb. 8 desgleichen mit den in ihrer Fertiglage befindlichen Isolatoren; Abb.9 zeigt einen Widerstand in Stirnansicht mit fertig eingelegten Isolatoren und Tragkörper; Abb. io zeigt einen Längsschnitt durch einen an sich bereits bekannten Widerstand in fertigem Zustande.
  • Bei dem dargestellten Beispiel hat der mit io bezeichnete Widerstandskörper Windungen von einer elliptischen Gestalt und ist auf zwei hitzebeständigen Isolatoren ii aufgewickelt. Die Gestalt der Windungen kann auch eine andere sein, beispielsweise können die Windungen rund sein. Die elliptische Gestalt hat jedoch den Vorteil, daß sie weniger Raum beansprucht und daß ein größerer Teil des Widerstandskörpers wirksam ist.
  • Die in Richtung der größeren Achse der Windungen angeordneten Isolatoren i i sitzen auf einem Tragkörper i2, welcher zwischen den beiden Isolatoren eingeschoben ist. Jeder Isolator besitzt auf der Außenseite eine Anzahl von Nuten oder Rillen 13, deren Abstände den Windungen des Widerstandskörpers entsprechen. Auf der Innenseite befindliche Längsnuten 14 dienen zur Aufnahme der Tragkörperkanten. Diese Anordnung ergibt einen- sehr starren und widerstandsfähigen Widerstand, der auch den starken Erschütterungen gewachsen ist, denen solche Widerstände in Bergwerken und auf Werkslokomotiven ausgesetzt sind. Die Widerstände werden im Betriebe auf entsprechenden Stangen aufgehängt. Zu diesem Zweck besitzen die Tragkörper 1.2 an ihren Enden Arme oder Haken i2d, die ein Aufhängen der Widerstände mit senkrechter Lage der größeren Achsen der ellipsenförmigen Windungen gestatten.
  • Nach dem neuen Zusammenbauverfahren werden die fertiggewickelten Windungen io mit richtigem Windungsabstand vorgesehen und dann die Isolatoren i i in der Längsrichtung in die Windungen eingeschoben, so daß die Außenseiten der Isolatoren gegenüber den Innenseiten der Windungen zu liegen kommen (Abb. 7). Hierbei liegen die Rillen 13 genau gegenüber den entsprechenden Windungen des Widerstandskörpers. Dann müssen die beiden Isolatoren derart auswärts bewegt werden, daß die einzelnen Windungen des Widerstandskörpers von den Rillen der Isolatoren aufgenommen werden (Abb. 8). Nach diesem zweiten Schritt des Zusammenbauverfahrens wird der Tragkörper 12, derart eingeschoben, daß seine Kanten von den Längsnuten 14 der beiden Isolatoren aufgenommen werden (Abb. 9 und io).
  • Die Abb. i bis 8 veranschaulichen eine Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens in dieser Reihenfolge der einzelnen Arbeitsgänge. Die Vorrichtung besitzt dementsprechend Glieder zur Aufnahme des gewickelten Widerstandskörpers, der Isolatoren und des Tragkörpers sowie Mittel zur Vornahme der aufeinanderfolgenden Arbeitsgänge gemäß der Erfindung.
  • In einem Rahmengestell 2o sind zur Aufnahme des gewickelten Widerstandskörpers io zwei gegenüberliegende Halter 21 in der Längsrichtung des Gestelles derart vorgesehen, daß sie den Widerstandskörper von zwei Seiten halten. Vorzugsweise sind die beiden Halter so voneinander entfernt, daß die spiralförmigen Windungen mit ihrer größeren Achse zwischen den Haltern zu liegen kommen. Einschnitte 2a in den Haltern 21 entsprechen den Windungen des Widerstandskörpers. Jeder Halter 21 ist an einem Winkeleisen 23 nachstellbar so befestigt, daß seine untere Seite auf dem Fußteil 23d liegt und die Seite des Halters sich gegen den senkrechten Teil 23b abstützt. Zur Befestigung dienen irgendwelche bekannte Mittel, beispielsweise Schrauben 24. Durch Auswechseln der Halter 21 können Widerstandskörper verschiedener Größe eingelegt werden, ebenso Körper verschiedener Windungsabstände und Gestalt. Die Winkeleisen 23 sind am Rahmengestell 2o irgendwie verbunden, beispielsweise durch Befestigungsschrauben 25 und Stifte 25a.
  • Der Widerstandskörper wird von unten von den aufrechten Schenkeln eines U-förmigen Trägers 26 unterstützt. Der Träger 26 ist trennbar befestigt an einer Platte 27, welche beispielsweise durch Befestigungsschrauben 27a (Abb. 4) mit dem Rahmengestell verbunden ist. Der U-förmige Träger 26 kann mit der Platte 27 durch einen Stift 28 verbunden sein, so daß er leicht entfernt und durch einen anderen Träger ersetzt werden kann, entsprechend der erforderlichen Höhe der aufrechten Schenkel, bedingt durch die Abmessungen des Widerstandskörpers. Die untere Seite des Steges des U-förmigen Trägers 26 liegt in einer Aussparung 27U in der Platte 27 und ist so geformt, daß der Träger selbsttätig die richtige Lage gegenüber den Haltern 21 und der gesamten Vorrichtung einnehmen muß.
  • Zum Einschieben und Spreizen der Isolatoren i i dient eine Platte 30, welche an einem Ende an einem Schlitten 31 befestigt ist (Abb.4). Der Schlitten 31 hat einen T-förmigen Querschnitt und ist mit seinem quer liegenden Teil in einer Längsnut 32 an den beiden Seiten des Rahmengestelles 2o geführt. Zum Bewegen des Schlittens 31 dient ein Handrad 33 mit einem Griff 33a. Das Handrad ist mit dem Schlitten 31 vermittels eines Zahnrades 34 und einer Zahnstange 35 verbunden, wobei die Zahnstange 35 an der Unterseite des senkrechten Teiles des T-Querschnittes des Schlittens 31 angebracht ist. Durch Drehen des Handrades nach der einen oder der anderen Seite wird die Platte 30 in die Windungen des Widerstandskörpers ein-oder herausgeführt.
  • Auf der Platte 30 sind zwei Halter 36 für die Isolatoren ii vorgesehen (Abb. 5 und 6). Jeder Halter besitzt eine Kante 3611, welche in die Längsnut der Isolatoren hineinpaßt, die zur Aufnahme des Tragkörpers 12 dient. Die Isolatoren ii werden auf diese Kanten 36a aufgesetzt und können dann parallel zueinander in der Längsrichtung mittels des Handrades 33 in die Windungen des Widerstandskörpers eingeschoben werden.
  • Nach dem auf diese Weise vorzunehmenden Einführen der Isolatoren in den Widerstandskörper müssen sie auseinanderbewegt werden, um mit dem Widerstandskörper verbunden zu werden. Zu diesem Zweck sind die Halter 36 auf der Platte 30 so befestigt, daß sie quer zur Platte, d. h. auseinanderbewegt werden können. Sie sind auf der Platte 30 zwischen Anschlägen 37 aufgebaut (Abb. 3, 4 und 6), welche an den gegenüberliegenden Enden der Platte 30 vorgesehen sind. Jeder Anschlag 37 hat einen Teil 37a, welcher über das anliegende Ende des Halters 36 hinausragt. Hierdurch werden die Halter 36 gesichert. Wie aus den Abb. 5 und 6 hervorgeht, sind die beiden Halter 36 durch haarnadelähnliche Federn 38 verbunden, welche auf der Platte 30 mittels der Stifte 39 befestigt sind und zwischen den Haltern 36 in Aussparungen 4o dieser Halter liegen. Jede Aussparung 40 hat an dem einen Ende eine Nase 41 als Anschlag für das freie Ende der in der Aussparung liegenden Feder 38. Die freien Federenden haben das Bestreben, zusammenzukommen, und werden durch die Nasen 41 der Platte 30 so auseinandergehalten, daß die Feder eine zum Zusammenhalten der Halter 36 genügende Kraft ausübt.
  • Zum Spreizen der Halter 36 gegen diese Federkraft dienen keilartige Teile 42, die zwischen den Haltern 36 in Aussparungen 43 vorgesehen sind. Diese Aussparungen haben winkelige Gestalt und bilden ein gleichschenkeliges Dreieck, solange die Halter 36 aneinanderliegen (Abb. 3 und 5). Werden die Keile 42 nach links bewegt (Abb. 5 und 6), so drücken sie die Halter 36 auseinander. Damit die Halter 36 in ihrer ganzen Länge gleichmäßig auseinanderbewegt werden, so daß die Kanten 36a stets parallel zueinander bleiben, sind mehrere solcher Keileinrichtungen vorgesehen. Bei dem dargestellten Beispiel sind drei Keile angeordnet.
  • Jeder Keil 42 ist auf der Unterseite einer U-förmigen Leiste 42a vorgesehen, deren senkrechte Schenkel 42b eine Betätigungsleiste 44 aufnehmen. Diese Leiste ist mit sämtlichen Führungen 43. verbunden, und zwar mittels der Stifte 45. Der Stift durchdringt die Leisten 44, die Führungen 43, die Platte 30 und endet in einer Nut 46 der Platte 30 (Abb.6). Am unteren Ende des Stiftes 45 ist eine Scheibe 47 vorgesehen mit einer der Nut 46 entsprechenden Breite, während am oberen Ende ein Kopf vorgesehen ist, welcher in einer Bohrung der Platte 44 ruht. In der Platte 30 sind ferner längliche Öffnungen 5o (Abb. 6) vorgesehen, die zu den Aussparungen 46 führen, so daß die Stifte 45 und somit auch die Führungen 43 mit den verbundenen Keilen sich gegenüber den Haltern 36 in der Längsrichtung bewegen können. Die beschriebene Bauart ist genügend starr und kräftig, so daß die Halter 36 zuverlässig und stetig gespreizt werden können.
  • Zum Bewegen der Leisten 44 dient ein von Hand zu betätigender Hebel 51, der an einem Auge des Schlittens 31 mittels eines Stiftes 52 befestigt ist. Der Hebel 51 ist mit der Leiste 44 durch eine Gelenkstange 53 verbunden, welche mit dem einen Ende am Hebel 51- und mit dem anderen Ende an einer kreuzkopfartigen Führung 54 befestigt ist. Der Kreuzkopf 54 gleitet auf der Platte 30 und ist mit der Leiste 44 verbunden. Beim Bewegen des Hebels 51 entgegen dem Uhrzeigersinne werden auf diese Weise die Halter 36 gespreizt, während bei der entgegengesetzten Bewegung des Hebels 51 die Federn 38 die Halter 36 wieder zusammenbringen. Zum Festhalten des Hebels 51 in der Spreizlage sind besondere Mittel, beispielsweise eine Feder 55 und ein Stift 56 auf dem Hebel 51, vorgesehen.
  • Durch Bewegen des Hebels 51 bis in die äußerste rechte Stellung werden die Keile zurückgezogen, so daß die Halter 36 durch die Federn 38 zusammengehalten sind. In dieser Stellung werden die Isolatoren 13 auf die Halter 36 aufgesetzt. Durch Bewegen des Handrades 33 entgegen dem Uhrzeigersinne werden dann die Isolatoren in den Widerstandskörper eingeschoben. Der Schlitten 31 mit den Isolatoren bewegt sich dann nach links. Um diese Bewegung so zu begrenzen, daß die Isolatoren mit ihren Rillen genau gegenüber den entsprechenden Windungen des Widerstandskörpers gelangen, ist für die Platte 3o ein Anschlag 6o vorgesehen, beispielsweise in Gestalt einer Schraube, die in einem senkrecht angebrachten Teil 61 eingeschraubt ist, welcher an der Platte 27 befestigt ist. Mittels dieser Schraube 6o kann die Endlage der Platte 3o, also auch der Halter 36 mit den Isolatoren i i, genau bestimmt werden.
  • Liegen die Isolatoren bereits gegenüber den Windungen des Widerstandskörpers, so wird mittels des Hebels 51 die Spreizung der Halter 36 vorgenommen, wozu der Hebel 51 nach links bewegt wird. Solange sich der Hebel 51 in seiner linken Lage befindet, sind die Isolatoren mit den Windungen in fester Berührung. Das ist die Lage, bei welcher dann der Tragkörper 12 eingesetzt werden muß. Hierzu ist für den Tragkörper 12 eine Führung 62 vorgesehen. Die Führung besitzt eine Führungsrille 63, in welche der Tragkörper 12 hineinpaßt und die so angeordnet ist, daß der Tragkörper 12 bei der Längsbewegung nach rechts genau in die entsprechenden Längsnuten 14 der Isolatoren ii gelangt.
  • Der Tragkörper 12 muß zwischen die Isolatoren eingeschoben werden, während die Halter 36 zurückgezogen werden, damit die Isolatoren ii sich nicht aus der Fertiglage entfernen können. Es wird hierzu die Einführung des Trägers 12 mit dem Zurückziehen der Halter 36 zwangsläufig verbunden. Hierzu besitzt die Platte 3o an ihrem linken Ende einen Stift 64, welcher in den Haken r211 des Trägers 12 eingreift, so daß bei der Bewegung der Platte 3o mit den Haltern 36 mittels des Handrades 33 nach rechts der Träger i2 gleichzeitig zwischen die Isolatoren hineingezogen wird, wobei seine Kanten von den Längsnuten der Isolatoren aufgenommen werden.
  • Die Wirkungsweise der Vorrichtung ist nun die folgende. Der Widerstandskörper wird aus einem bandähnlichen Element fertiggewunden, in die Vorrichtung eingesetzt, wobei die einzelnen Windungen von den entsprechenden Nuten -der Halter z1 aufgenommen werden. Dann werden die Isolatoren auf ihre Halter 36 aufgesetzt. Daraufhin wird bei Rechtslage des Hebels 51 mittels des Handrades 33 die Halteeinrichtung für die Isolatoren nach links bis zum Anschlag bewegt, so daß die Isolatoren gegenüber den Windungen des Widerstandskörpers zu liegen kommen. Darauf wird durch eine Linksbewegung des Hebels 51 eine Spreizung der Isolatorhalter 36 erreicht, wodurch die Isolatoren mit den Windungen des Widerstandskörpers verbunden werden. Der Hebel 51 bleibt in seiner Linkslage so lange, bis der Träger 12 eingeführt ist. Der Träger ist inzwischen in die Führungsnut -63 eingelegt worden, wobei sein Haken i2d vom Stift 64 erfaßt ist. Durch Drehen des Handrades 33 in der umgekehrten Richtung werden dann die Halter 36 zurückgezogen, während zugleich der Träger 12 in die Längsnuten 14 der Isolatoren ii hineingezogen wird. Nach Beendigung dieser rückwärtigen Bewegung des Handrades ist der Widerstand fertiggestellt und kann aus der Vorrichtung entfernt werden.
  • Ist die Gestalt des Widerstandes nicht elliptisch, so müssen andersgestaltete Halter 21 und Führungsleisten 26 zur Aufnahme der Widerstandswicklungen vorgesehen sein.
  • An Stelle eines hochkantig gewickelten bandähnlichen Widerstandskörpers können auch andersgestaltete Widerstandskörper verwendet werden. Die Erfindung ist in Anwendung auf einen Widerstandskörper mit zwei Tragisolatoren beschrieben, sie kann aber in der gleichen Art für Widerstände mit mehr als zwei Isolatoren benutzt werden.

Claims (7)

  1. PATr.NTANSPIZÜCI-I C: i. Vorrichtung zum Zusammenbauen elektrischer Widerstände; welche gus einem auf Isolatoren gewundenen Widerstandskörper und einem Tragkörper für die Isolatoren bestehen, dadurch gekennzeichnet, daß in einem Rahmengestell Halteglieder für den fertiggewundenen Widerstandskörper mit unveränderlichem Abstand der einzelnen Windungen, getrennt davon Halteglieder für die Isolatoren, jedoch mit einer der Endlage gegenüber geringeren Entfernung voneinander, ferner eine wiederum davon getrennte Aufnahmeeinrichtung für den Tragkörper und eine Schubvorrichtung vorgesehen ist, welche die Isolatoren in eine dem Widerstandskörper gegenüberliegende Stellung bringt, sie durch Spreizen mit dem Widerstandskörper in der Fertiglage verbindet, und welche schließlich den Widerstand durch Einschieben des Tragkörpers zwischen die Isolatoren fertigstellt.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Schubvorrichtung in ihrer Einschubendstellung den Tragkörper des Widerstandes erfaßt und ihn bei der Rückbewegung zwischen die Isolatoren in seine Fertiglage hineinzieht.
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß bei Benutzung von Isolatoren mit Außennuten für die einzelnen Windungen des Widerstandskörpers eine Einrichtung, beispielsweise nach Art von Anschlägen, vorgesehen ist, welche eine Lage der Nuten der eingeschobenen Isolatoren genau gegenüber den Widerstandskörperwindungen sichert (Anschlag 6o). q..
  4. Vorrichtung nach Anspruch i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Halteglieder für die Isolatoren Tragkanten besitzeng die in zur Aufnahme des Tragkörpers dienende Innenlängsnuten der Isolatoren passen.
  5. 5. Vorrichtung nach Anspruch i bis q., dadurch gekennzeichnet, daß die Isolatorhalter durch Federkraft oder ein ähnlich wirkendes Mittel selbsttätig aneinandergedrückt und nach Einschieben in den Widerstandskörper durch eine keilartig wirkende, mit der Schubvorrichtung zusammenhängende Spreizeinrichtung auseinanderbewegt werden.
  6. 6. Vorrichtung nach Anspruch i bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Schubvorrichtung durch Zahnstange und Zahnritzel mit Handrad, die Spreizvorrichtung durch einen schwenkbaren Spreizhebel betätigt wird.
  7. 7. Vorrichtung nach Anspruch i bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß zum Spreizen der Isolatorhalter mehrere durch einen gemeinsamen Spreizhebel längsverschiebbare Spreizkeile auf die Isolatorlänge verteilt sind. B. Vorrichtung nach Anspruch i bis j, dadurch gekennzeichnet, daß eine Sperrvorrichtung, beispielsweise am Spreizhebel, während des Rückziehens der Schubvorrichtung die Isolatorhalter gespreizt hält.
DE1930546514D 1929-10-23 1930-10-19 Verfahren und Vorrichtung zum Zusammenbauen elektrischer Widerstaende Expired DE546514C (de)

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