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DE1052336B - Wandernder Grubenausbau fuer bergmaennische Gewinnungsbetriebe - Google Patents

Wandernder Grubenausbau fuer bergmaennische Gewinnungsbetriebe

Info

Publication number
DE1052336B
DE1052336B DEH26031A DEH0026031A DE1052336B DE 1052336 B DE1052336 B DE 1052336B DE H26031 A DEH26031 A DE H26031A DE H0026031 A DEH0026031 A DE H0026031A DE 1052336 B DE1052336 B DE 1052336B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
base
elements
plates
expansion
expansion elements
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEH26031A
Other languages
English (en)
Inventor
Dr-Ing Arnold Haarmann
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Priority to DEH26031A priority Critical patent/DE1052336B/de
Publication of DE1052336B publication Critical patent/DE1052336B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E21EARTH OR ROCK DRILLING; MINING
    • E21DSHAFTS; TUNNELS; GALLERIES; LARGE UNDERGROUND CHAMBERS
    • E21D23/00Mine roof supports for step- by- step movement, e.g. in combination with provisions for shifting of conveyors, mining machines, or guides therefor
    • E21D23/0052Mine roof supports for step- by- step movement, e.g. in combination with provisions for shifting of conveyors, mining machines, or guides therefor with advancing shifting devices connected therewith

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mining & Mineral Resources (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • General Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Geochemistry & Mineralogy (AREA)
  • Geology (AREA)
  • Road Paving Structures (AREA)

Description

DEUTSCHES
Gegenstand des Hauptpatents ist ein wandernder Grubenausbau für bergmännische Gewinnungsbetriebe, dessen Ausbauelemente einer Ausbaueinheit in Dreieckform zueinander angeordnet sind. Die benachbarten Ausbauelemente sind jeweils durch Vordrücker miteinander verbunden. Die Ausbauelemente sollen gegebenenfalls eine dreieckige Grundplatte aufweisen, wobei dann auf dieser Grundplatte nahe den Ecken die Stempel zur Stützung des Hangenden angeordnet sind. ίο
Das Umsetzen dieses Ausbaues erfolgt in der Weise, daß mit fortschreitendem Abbau zunächst die Ausbauelemente mit jeweils gerader Ordnungszahl gleichzeitig vorrücken. In diesem Zustand bietet die Befahrung des Strebs um die Ausbauelemente herum zwecks Beobachtung des Fördermittels, Inspektion des Ausbaues und zur Vornahme kleinerer Berichtigungen keine besonderen Schwierigkeiten, obwohl sie über die hydraulischen Vordrücker hinweg erfolgen muß und wegen der Enge des Raumes nicht gerade angenehm ist. Schwierig oder sogar unmöglich wird die Befahrung des Strebs, wenn anschließend die Ausbauelemente mit ungerader Ordnungszahl nachgezogen werden. Alsdann bleibt im allgemeinen nur noch die Möglichkeit einer Befahrung durch das Förderfeld. Das kann aus Sicherheitsgründen praktisch aber nur bei Stillsetzung und Produktionsunterbrechung erfolgen. Aber selbst dann bleiben noch die Gefahren durch Stein- oder Kohlenfall bestehen.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, die genannten Schwierigkeiten zu beseitigen und ein gefahrloses Befahren des Gewinnungsbetriebes, unabhängig von dem jeweiligen Stand der einzelnen Ausbauelemente zu ermöglichen. Dabei finden ebenfalls Ausbauelemente mit dreieckiger Grundform Anwendung, wobei wiederum die benachbarten Ausbauelemente durch Vordrücker miteinander verbunden sind.
Das Neue besteht gemäß der Erfindung darin, daß die Dreieckhöhe der Grundplatte, senkrecht zum Abbaustoß gemessen, größer ist als die Breite der parallel zum Stoß verlaufenden Grundlinie. Durch diese Ausbildung wird der Vorteil erzielt, daß die Befahrung durch die Stempel der einzelnen Ausbauelemente hindurch erfolgen kann.
Vorteilhaft sind dabei die Grundrahmen mit Ab- *5 deckplatten versehen. Diese Abdeckplatten liegen zweckmäßig lose auf den Grundrahmen. Es empfiehlt sich, die Abdeckplatten, in Richtung des Einfallens gesehen, derart über die Grundrahmen hinausragen zu lassen, daß die Beläge der aufeinanderfolgenden Grundrahmen gemeinsam eine geschlossene Fahrbahn bilden, welche auch die Zwischenräume zwischen den einzelnen Grundrahmen überdeckt. Alsdann liegen selbstverständlich auch die zwischen den Grundrah-Wandernder Grubenausbau
für bergmännische Gewinnungsbetriebe
Zusatz zum Patent 1 024 910
Anmelder:
Dr.-Ing. Arnold Haarmann,
Dortmund-Gartenstadt,
Heraiann-Löns-Str. 11
Dr.-Ing. Arnold Haarmann, Dortmund-Gartenstadt,
ist als Erfinder genannt worden
men eingeschalteten Vordrücker unter der Abdeckung, so daß sie die Befahrung nicht beeinträchtigen und keine weitere Einengung des Fahrweges bewirken. Die aufeinanderfolgenden Abdeckplatten sollten nach Möglichkeit in Richtung des Einfallens einander übergreifen, und zwar wenigstens so weit, daß auch beim Vorrücken der einen oder anderen Ausbaugruppe gegen den Stoß keine Lücken entstehen.
Es sollte nach Möglichkeit ein Fahrweg von etwa 80 cm Breite vorgesehen werden, auch wenn die Ausbauelemente mit ungerader Ordnungszahl vorgerückt sind. Da der Abstand der Stempel, im Einfallen gemessen, praktisch 80 cm nicht überschreiten darf, sind die dreieckigen Grundflächen der Ausbauelemente nicht gleichseitig. Die Höhe des Dreiecks im Streichen des Flözes ist, wie schon erwähnt wurde, größer als die im Einfallen verlaufende Grundlinie.
In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt. Es zeigt
Fig. 1 die Grundflächen einer Reihe von Ausbauelementen sowie einen vor dem Kohlenstoß liegenden Förderer im Grundriß,
Fig. 2 eine Ansicht der Ausbauelemente in der in Fig. 1 eingetragenen Pfeilrichtung.
In Fig. 1 ist eine Reihe A bis F einzelner Ausbauelemente dargestellt. Jedes dieser Elemente besteht aus einer Grundplatte 10, auf welcher an den Ecken die drei hydraulischen oder pneumatischen Stempel 11 bis 13 aufragen. Zwei benachbarte Ausbauelemente sind durch Vordrücker 14 miteinander verbunden. Die Ausbauelemente A, C1E und die weiteren Elemente
809 769/91

Claims (5)

mit ungerader Ordnungszahl sind so eingesetzt, daß sie mit ihrer Grundlinie 15 dem Kohlenstoß 16 bzw. dem vor dem Stoß liegenden Förderer 17 zugekehrt sind und parallel dazu verlaufen. Auch die Grundlinien 15 der Ausbauelemente mit gerader Ordnungszahl, also die Elemente B1 D1 F usw., verlaufen parallel zum Förderer 17, sind aber dem Bergestoß zugekehrt. Erfindungsgemäß ist die Höhe h der die Form von gleichschenkligen Dreiecken besitzenden Grundplatten der Ausbauelemente 10 größer als die Grundlinie g. Da die Grundrahmen 10 der einzelnen Ausbauelemente praktisch aus Walzprofilen bestehen — also aus U-Eisen, T-Eisen, Η-Eisen od. dgl. —, würde eine Befahrung zwischen den Stempeln der einzelnen Ausbauelemente hindurch zwar ohne weiteres möglich, aber doch recht beschwerlich sein, zumal zwischen den einzelnen Grundplatten noch die hydraulischen Kupplungselemente 14 angeordnet sind. Um diese Schwierigkeiten zu überwinden, liegen auf den einzelnen Grundplatten 10 die Abdeckplatten 18. Diese ragen in Richtung des Einfallens weit über die Grundrahmen 10 hinaus. Sie überdecken einander mit ihren Rändern 19. Je nach der Lage der Ausbauelemente mit gerader und ungerader Ordnungszahl zueinander sind die Dopplungsstreifen 19 mehr oder minder breit. Insgesamt bilden somit die einzelnen Abdeckplatten 18 eine geschlossene Fahrbahn, die ein bequemes Kriechen zwischen den beiden Stempelreihen der Ausbauelemente 10 hindurch gestatten. Der lückenlose Fahrweg besteht nicht nur dann, wenn, wie in Fig. 1 dargestellt ist, die aufeinanderfolgenden Ausbauelemente 10 sämtlich bis unmittelbar an den Förderer 17 herangerückt sind, sondern auch dann, wenn sie in Streichrichtung mehr oder minder gegeneinander versetzt sind. Die Blechplatten 18 sind vorteilhaft mit einer rauhen Oberfläche versehen, also etwa mit einem Rautenmuster. Es kann aber auch ein Holzbelag oder ein Belag aus einem anderen Material von schlechter Wärmeleitfähigkeit vorgesehen werden. Das ist für Arbeitsplätze mit niedriger Temperatur von besonderem Vorteil. Durch die in Richtung des Einfallens über die Grundrahmen 10 hinausragenden Abdeckplatten werden gleichzeitig die zwischen den Grundrahmen liegenden Vordrücker 14 abgedeckt, so daß auch sie die Befahrung nicht behindern. Da aber andererseits die Vordrücker zur Kontrolle zugänglich sein müssen, werden die Abdeckplatten 18 nicht fest mit den Grundrahmen 10 verbunden, sondern nur lose aufgelegt. Vorteilhaft sind die Druckmittelleitungen, falls solche zur Betätigung der Stempel 11 bis 13 sowie der Vordrücker 14 vorgesehen sind, ebenfalls unterhalb der Abdeckungen 18 angeordnet, so daß sie unter allen Umständen völlig geschützt liegen und durch Steinfall nicht beschädigt werden können. Ein Gewinnungsbetrieb, der mit den Ausbauelementen gemäß der Erfindung ausgestattet ist, kann bei vollem Betrieb bequem und unbedenklich befahren werden. Greifen die einzelnen Platten 18 mit ihren Randteilen 19 übereinander, so kann eine Gefährdung ίο selbst dann nicht erfolgen, wenn während der Befahrung ein Vorrücken der Ausbauelemente mit ungerader Ordnungszahl, also der Elemente A1 C1E usw., oder ein Nachziehen der Elemente mit gerader Ordnungszahl, also B1 D1 F usw., erfolgt. Die zusammenhängende Abdeckung aus den Platten 18 wird ja zu keiner Zeit unterbrochen. Patentansprüche:
1. Wandernder Grubenausbau für bergmän-
ao nische Gewinnungsbetriebe, bei welchem die in Dreieckform zueinander angeordneten Ausbauelemente einer Ausbaueinheit mit dreieckiger Grundplatte jeweils mit den beiden benachbarten Ausbaueinheiten durch Vordrücker verbunden sind, nach Patent 1 024 910, dadurch gekennzeichnet, daß die Dreieckhöhe (h) der Grundplatten (10), senkrecht zum Abbaustoß (16) gemessen, größer ist als die Breite der parallel zum Stoß (16) verlaufenden Grundlinie (g),
2. Grubenausbau nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Grundrahmen (10) der Ausbaueinheiten, auf welchem nach den Ecken zu die Stempel (11 bis 13) angeordnet sind, eine Abdeckplatte (18) trägt.
3. Grubenausbau nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Abdeckplatte (18) lose auf dem Grundrahmen (10) liegt.
4. Grubenausbau nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Abdeckplatten
(18) in Richtung des Einfallens (16) derart über die Grundrahmen (10) hinausragen, daß die Beläge (18) der aufeinanderfolgenden Grundrahmen (10) gemeinsam eine geschlossene Fahrbahn bilden, welche auch die Zwischenräume zwischen den Grundrahmen (10) überdeckt.
5. Grubenausbau nach den Ansprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die aufeinanderfolgenden Abdeckplatten (18) in Richtung des Einfallens (bei 19) einander übergreifen, und zwar wenigstens so weit, daß auch beim Vorrücken der Ausbaugruppen gegen den Stoß keine Lücken entstehen.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
© 809 76Ϊ/91 3.59
DEH26031A 1956-01-19 1956-01-19 Wandernder Grubenausbau fuer bergmaennische Gewinnungsbetriebe Pending DE1052336B (de)

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ID=7150176

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DE (1) DE1052336B (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US4352602A (en) * 1980-01-21 1982-10-05 Bochumer Eisenhuette Heintzmann Gmbh & Co. Roof support for a mine gallery which extends at a relatively large angle inclined to the horizontal

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US4352602A (en) * 1980-01-21 1982-10-05 Bochumer Eisenhuette Heintzmann Gmbh & Co. Roof support for a mine gallery which extends at a relatively large angle inclined to the horizontal

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