DE1052279B - Verfahren zur Herstellung von UEberzuegen aus elastischen Kunststoffen auf Isocyanat-Polyester-Grundlage durch Flammspritzen - Google Patents
Verfahren zur Herstellung von UEberzuegen aus elastischen Kunststoffen auf Isocyanat-Polyester-Grundlage durch FlammspritzenInfo
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- B05D7/54—No clear coat specified
Landscapes
- Application Of Or Painting With Fluid Materials (AREA)
Description
C 9770 IVc/75 e
BEKANNTMACHUNG
DER ANMELDUNG
UND AUSGABE DEH
AUSLEGE S CHRIFT:
5.MÄRZ 1959
Die Erfindung betrifft ein Verfahren zur Herstellung von Überzügen aus elastischen Kunststoffen auf Isocyanat-Polyester-Grundlage
durch Aufspritzen.
Es wurde gefunden, daß ein solches Verfahren sich durch ganz besondere Vorteile auszeichnet, wenn dabei
gemahlene Abfälle aus Isocyanat-Polyester-Kunststoffen
verwendet werden und das Auftragen dieser Stoffe auf die zu überziehende Fläche durch Flammspritzen
erfolgt, weil dadurch die bei der Herstellung von Gegenständen aus Isocyanat-Polyester-Kunststoffen
auftretenden Abfälle wieder eine vollwertige Verwendung finden. Die Erfindung macht vor allem deshalb
von dem an sich bekannten Flammspritzverfahren Gebrauch, weil dabei die Kunststoffabfälle auf
Temperaturen erwärmt werden, die eine Erweichung des Stoffes bewirken.
Die gemahlenen Abfälle können dem Spritzelement vorteilhaft in fester Form zugeführt werden, weil dadurch
eine Verunreinigung der Zuführungswege durch verflüssigtes Gut vermieden wird. Je nach Korngröße
kann die Zuführung des Gutes durch Anwendung von Druck, z. B. bei Vorliegen der Stoffe in Grießform,
oder durch Anwendung von Vakuum, z. B. bei Vorliegen der Stoffe in Pulverform, erfolgen. Die Zerkleinerung
der Abfälle kann beispielsweise durch Stift- as mühlen, vorzugsweise bei tiefer Temperatur, vorgenommen
werden. Den gemahlenen Stoffen können nach Wunsch noch Zusätze, wie z. B. Füll- oder Farbstoffe,
beigemischt werden.
Beim Spritzvorgang ist zu beachten, daß die Temperatur
der Flamme nicht zu hoch wird, damit keine Schädigung des Werkstoffes eintritt. Andererseits
muß je nach dem Erweichungsbereich des anfallenden Kunststoffes eine Minimaltemperatur eingehalten werden,
um die Substanz in spritzfähigem Zustand zu erhalten. Selbstverständlich muß dabei auch der Wärmeleitfähigkeit
des zu verspritzenden Stoffes Rechnung getragen werden. Es ist ratsam, den Abstand von der
Austrittsdüse bis zur Auftragefläche möglichst klein zu wählen, da der verwendete Kunststoff verhältnismäßig
rasch erstarrt und außerdem die Kunststoffpartikelchen mit größerer Kraft auf die Oberfläche geschleudert
werden, so daß damit auch die Verankerung mit der Oberfläche stärker wird. Zweckmäßig kommt
dabei ein Abstand von etwa 30 bis 50 cm in Frage. Um ungünstige Einflüsse des umgebenden Gases auf
den zu bespritzenden Stoff auszuschalten, ist es vorteilhaft, ein Schutzgas, wie z. B. Stickstoff, zu verwenden.
Gemäß der Erfindung werden die mit dem Kunststoff zu überziehenden Flächen während des Aufspritzens
auf Temperaturen von über 100° C gehalten, um eine genügend gute Haftung sowie das Verfließen des
Kunststoffes zu einer gleichmäßigen Oberfläche zu ge-Verfahren zur Herstellung von
überzügen aus elastischen Kunststoffen
auf Isocyanat-Polyester-Grundlage
durch Flammspritzen
Anmelder:
Continental Gummi-Werke
Aktiengesellschaft, Hannover
Aktiengesellschaft, Hannover
Otto Leseberg, Hannover,
ist als Erfinder genannt worden
ist als Erfinder genannt worden
währleisten. Vorteilhaft erwärmt man sogar bis auf etwa 200° C. Diese Angabe soll jedoch nur als Beispiel
dienen und nicht im Sinne einer Beschränkung aufgefaßt werden. Zweckmäßig werden die zu überziehenden
Flächen vor dem Aufspritzen noch einer Vorbehandlung unterzogen, die ein Aufrauhen der Oberfläche,
z. B. durch Sandstrahlen, bewirkt. Um die Haftung des Überzuges auf der Fläche zu verbessern,
macht man von an sich bekannten, die Haftung verbessernden Mitteln, wie z. B. Isocyanaten, Epoxyharzen
und halogenhaltigen Kautschukderivaten — jeweils allein oder in Mischung miteinander — Gebrauch.
Sie können beispielsweise in gelöster Form auf die zu überziehende Fläche aufgetragen werden.
Das Verfahren hat den Vorteil einer einfachen und raschen Durchführbarkeit sowie einer Ersparnis an
Energie und Rohstoffen, da es sich auf- die Wiederverwendung von Abfällen unter Anwendung einer
Gebläseflamme beschränkt.
Nach dem erfindungsgemäßen Verfahren können Gegenstände aus Metall, Glas, keramischem Material,
wie z. B. Porzellan, Steinzeug, Beton, Bausteine, Holz, Leder, Kunststoffe od. dgl. mit einer entsprechenden
Um- und/oder Auskleidung versehen werden. Die entstandenen Überzüge zeichnen sich nicht nur durch
hohe Widerstandsfähigkeit gegenüber Chemikalien, sondern auch durch ausgezeichnete mechanische Eigenschaften
aus. Die Resistenz gegenüber chemischen Agenzien ist vor allem für Auskleidungen von Gefäßen
in der chemischen Industrie von größtem Wert. Da die Überzüge ferner ausgezeichnete Alterungsbeständigkeit
besitzen, sind sie auch geeignet, um Gegenstände, welche dem dauernden Einfluß der Atmosphärilien
ausgesetzt sind, vor Zerstörung, z. B. durch
809 768/312
Feuchtigkeits-, Gas- oder Lichteinflüsse, zu schützen. Da dieJHaftung des Überzuges auf der Unterlage ausgezeichnet
ist, besitzen die mit derartigen Verkleidungen versehenen Gegenstände auch bei mechanischer
Beanspruchung außergewöhnliche Haltbarkeit.
Claims (1)
- Patentanspruch:Verfahren zur Herstellung von Überzügen aus elastischen Kunststoffen auf Isocyanat-Polyester-Grundlage durch Flammspritzen, dadurch gekennzeichnet, daß gemahlene Abfälle aus Isocyanat-Polyester-Kunststoffen auf mit Isocyanaten, Epoxyharzen oder halogenhaltigen Kautschukderivaten grundierte Flächen aufgespritzt werden, die während des Aufspritzens auf Temperaturen von über 100° C gehalten werden. ,.,.-'* ''':;„..Si ΛΓ' ViIn Betracht gezogene
Deutsche Patentschrift Nr. 898■*■·809 768/312 2.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEC9770A DE1052279B (de) | 1954-08-07 | 1954-08-07 | Verfahren zur Herstellung von UEberzuegen aus elastischen Kunststoffen auf Isocyanat-Polyester-Grundlage durch Flammspritzen |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEC9770A DE1052279B (de) | 1954-08-07 | 1954-08-07 | Verfahren zur Herstellung von UEberzuegen aus elastischen Kunststoffen auf Isocyanat-Polyester-Grundlage durch Flammspritzen |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1052279B true DE1052279B (de) | 1959-03-05 |
Family
ID=7014606
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEC9770A Pending DE1052279B (de) | 1954-08-07 | 1954-08-07 | Verfahren zur Herstellung von UEberzuegen aus elastischen Kunststoffen auf Isocyanat-Polyester-Grundlage durch Flammspritzen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1052279B (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1195485B (de) * | 1961-09-02 | 1965-06-24 | Continental Gummi Werke Ag | Verfahren zum Nachbehandeln von -NHCO-Bindungen aufweisenden Polymeren |
Citations (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE898411C (de) * | 1951-07-31 | 1953-11-30 | Bayer Ag | Verfahren zur Herstellung von UEberzuegen nach dem Flammspritzverfahren |
-
1954
- 1954-08-07 DE DEC9770A patent/DE1052279B/de active Pending
Patent Citations (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE898411C (de) * | 1951-07-31 | 1953-11-30 | Bayer Ag | Verfahren zur Herstellung von UEberzuegen nach dem Flammspritzverfahren |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1195485B (de) * | 1961-09-02 | 1965-06-24 | Continental Gummi Werke Ag | Verfahren zum Nachbehandeln von -NHCO-Bindungen aufweisenden Polymeren |
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