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DE1051781B - Waeschewringmaschine - Google Patents

Waeschewringmaschine

Info

Publication number
DE1051781B
DE1051781B DEH24236A DEH0024236A DE1051781B DE 1051781 B DE1051781 B DE 1051781B DE H24236 A DEH24236 A DE H24236A DE H0024236 A DEH0024236 A DE H0024236A DE 1051781 B DE1051781 B DE 1051781B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
torsion bar
coupling element
arm
machine according
frame part
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEH24236A
Other languages
English (en)
Inventor
Frederick Roy Sibbald
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Hoover Ltd
Original Assignee
Hoover Ltd
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Hoover Ltd filed Critical Hoover Ltd
Publication of DE1051781B publication Critical patent/DE1051781B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • DTEXTILES; PAPER
    • D06TREATMENT OF TEXTILES OR THE LIKE; LAUNDERING; FLEXIBLE MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • D06FLAUNDERING, DRYING, IRONING, PRESSING OR FOLDING TEXTILE ARTICLES
    • D06F45/00Wringing machines with two or more co-operating rollers; Similar cold-smoothing apparatus
    • D06F45/02Wringing machines with two or more co-operating rollers; Similar cold-smoothing apparatus wherein the pressure is transmitted by spring means
    • D06F45/06Wringing machines with two or more co-operating rollers; Similar cold-smoothing apparatus wherein the pressure is transmitted by spring means with automatically-operated quick-release means

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Main Body Construction Of Washing Machines And Laundry Dryers (AREA)

Description

  • Wäschewringmaschine Die Erfindung bezieht sich auf eine Wäschewringmaschine od. dgl., bei welcher die Lager für die obere und untere Walze von geschlossenen, formsteifen Rahmenteilen getragen werden, welche durch scharnierartige Gelenke mit einer zur Walzenachse parallelen Achse verbunden sind, und bei welcher eine Feder in Form eines Torsionsstabes zum Zusammendrücken der Rahmenteile und damit zur Erzeugung des Arbeitsdruckes zwischen den Walzen vorhanden ist.
  • Es ist bekannt, für Textilien bestimmte Quetscher mit einem geraden Torsionsstab in der Scharnierachse auszustatten, welcher beidendig mit Aufnahmen ausgerüstet ist. Im Hinblick darauf, daß bei Torsion in einem runden Stab die Höchstspannung am Außenrand auftritt, sind solche Aufnahmen weder dauerfest noch drehsteif, so daß der Torsionsstab beim Auftreten einer in Umfangrichtung verlaufenden Abnutzungskerbe zu Bruch gehen kann.
  • Demgegenüber zeichnet sich die Erfindung dadurch aus, daß der Torsionsstab in seinem durch die Scharniere geführten Teil zu deren Achse koaxial angeordnet ist und mit seinem einen verdickten Einspann-und Einstellende gleichzeitig die eine Scharnierachse bildet, während er auf der anderen Seite durch eine die andere Scharnierachse bildende Büchse gleitend geführt und außerhalb dieser Büchse zur Bildung des zweiten Lastarmes abgewinkelt ist. Dadurch läßt sich nicht nur die Abnutzung bzw. Ausbildung einer gefährlichen Kerbe am Torsionsstab verhindern, sondern der Stab kann trotz seiner gekrümmten und mit einem verdickten Einspann- und Einstellkopf versehenen Ausbildung mühelos ein- und ausgebaut werden, ohne daß geteilte Lager verwendet werden müssen. Somit wird eine weitgehende Vereinfachung in der Bauart der Wäsche-,vringmaschine erzielt. Dabei wird trotzdem eine exakte Wirkungsweise der Maschine, insbesondere die Erzeugung eines geeigneten bzw. jeweils gewünschten Walzendruckes gewährleistet. `'erden große Wäschestücke durch die Wringmaschine geschickt, so findet zwangläufig ein angemessenes Auseinanderdrücken der Walzen und der Rahmenteile entgegen der Wirkung des Torsionsstabes statt.
  • In weiterer Ausbildung der Erfindung ist ein Ende des Torsionsstabes, wie an sich bei Walzenquetschmaschinen bekannt, mit dem zugehörigen Rahmenteil durch ein schnell auslösendes Kuppelglied verbunden. Unter einem derartigen schnell auslösenden Kuppelglied ist eine lösbare Verbindung zwischen dem Torsionsstab und dem Rahmenteil zu verstehen, welche durch die Bedienungsperson leicht betätigt werden kann. Auf diese Weise kann die Wringmaschine in einen Zustand übergeführt werden, in welchem die Walzen federnd unter Vorspannung aufeinandergepreßt werden, wobei es aber außerdem ermöglicht wird, eine unverzügliche Auslösung des Walzenanpreßdruckes herbeizuführen. Dadurch wird eine vortreffliche Sicherheit gewährleistet.
  • Eine besonders vorteilhafte Maßnahme im Sinne der Erfindung besteht ferner darin, daß zur Aufrechterhaltung der V orspannung des Torsionsstabes nach dem Auslösen des Kuppelgliedes ein fester Anschlag angeordnet ist.
  • Einzelheiten der Erfindung ergeben sich aus der nachfolgenden Beschreibung ,des in den Zeichnungen dargestellten Ausführungsbeispieles. Es zeigt Fig. 1 eine schaubildliche Darstellung der Wringmaschine in geöffneter Stellung mit in Arbeitsstellung befindlichem Auslösehebel sowie strichpunktiert dargestellter unterer Walze; Fig. 2 eine Rückenansicht der Wringmaschine nach Fig. 1, teilweise im Schnitt; Fig. 3 einen Querschnitt durch Fig. 2 in Richtung 3-3, und Fig.4 einen Grundriß der Wringmaschine, teilweise im Schnitt, bei abgenommenem oberem Rahmen nebst oberer Walze.
  • Der Rahmen der Wringmaschine besteht aus zwei als Gußstücke ausgebildeten formsteifen Einzelrahmen. Der obere Rahmen 10 trägt die Lager 12, 13 für die obere Wringerwalze, während der untere Rahmen 11 das Lager 15 für das eine Ende der unteren Wringerwalze 16 und das Lager 17 für den Antriebszapfen 18 aufweist. Der untere Rahmen tat außerdem Ablauflöcher 23. Die obere Walze 14 ist im oberen Rahmen 10 durch U-förmige Bügel sicher gehalten, die die unteren Hälften der Lager 12, 13 darstellen. Die untere Walze 16 ist jedoch lose gelagert, da das Lager 15 nach oben offen ist.
  • Wie Fig. 4 zeigt, sitzt im Antriebszapfen 18 -ein durchgehender Querstift 19, welcher in einen Schlitz 20 faßt, der im Ende des einen unteren Walzenzapfens sitzt. Die Antriebskraft wird auf die untere Walze durch eine Schnecke 21 übertragen, die in einem Getriebegehäuse 22 gelagert ist, welches sich an dem einen Ende des unteren Rahmens befindet und mit ihm aus einem Stück besteht. Der Antrieb erfolgt über den aus dem Getriebegehäuse 22 nach unten herausragenden Antriebszapfen 44.
  • Die beiden Rahmen sind schwenkbar durch scharnierartige Gelenke verbunden, wobei deren Drehachse parallel zu derjenigen der Walzen verläuft. Die Verbindung der beiden Rahmen erfolgt einerseits mittels des verdickten Einspannkopfes des Torsionsstabes 25, andererseits durch eine Büchse 49, welche beide durch zwei Scharnierösen 26 des oberen Rahmens und zwei Scharnierösen 27 des unteren Rahmens hindurchgeführt sind. Der mittlere Teil des Torsionsstabes ist etwas nach oben durchgebogen, damit die Wäsche frei durch die Wringmaschine hindurch kann.
  • Der Winkelarm 29 des Torsionsstabes ist rechtwinklig abgebogen und stellt einen Arm -dar, während das andere verdickte Einspann- und Einstellende 30, das fest gelagert ist, einen größeren Durchmesser hat und mit einem Keil 31 versehen ist. Dieses Ende des Torsionsstabes sitzt in einem Spannarm 32, der eine Nut zur Aufnahme des Keiles 31 besitzt, wodurch eine drehfeste Verbindung zwischen dem Spannarm und dem Ende des Torsionsstabes erfolgt. Das verdickte Einspann- und Einstellende 30 weist ferner an einer abgesetzten Stelle eine Umfangsnut für einen Sprengring 33 auf, durch den der Torsionsstab gegen axiale Bewegung gesichert ist. Wie die Fig.1 erkennen läßt, ist das freie Ende des Spannarmes 32 als Gabel 34 ausgebildet und umfaßt eine Stellschraube 35, die in den unteren feststehenden Rahmen 11 eingeschraubt ist.
  • Die Teile sind so ausgebildet, daß, wenn der Torsionsstab 25 ungespannt ist und sein Winkelarm 29 gegen einen vorstehenden festen Anschlag 36 am unteren Rahmen anliegt, sich der Spannarm 32 in einiger Entfernung von der Oberfläche des Rahmens, der die Stellschraube aufnimmt, befindet. Wenn daher die Stellschraube 35 angezogen und dadurch der Spannarm 32 nach unten gegen den Rahmen gedreht wird, wird dadurch der Torsionsstab 25 vorgespannt. Wie die Fig. 3 erkennen läßt, ist der Bereich, in dem der Torsionsstab gespannt wird, durch die Höhe einer Abstandshülse 37 bestimmt, welche zwischen dem Rahmen 11 und dem Spannarm 32 sitzt.
  • Ferner ist ein schnell auslösendes Sperrglied 4.0 vorgesehen, welches durch eine Bohrung im oberen Rahmen 10 in der Nähe des Winkelarmes 29 des Torsionsstabes 25 hindurchragt und am unteren Ende eine Sperrnase 41 aufweist, welche bei Drehung des Sperrglieds 40 geschwenkt wird, so daß die Sperrnase 41 entweder unter ,dem Winkelarm 29 liegt oder aber außerhalb der Schwenkbahn gedreht ist. Wie die Fig.2 erkennen läßt, ist die Oberseite der Sperrnase 41 geneigt, so daß dadurch eine Kurvenfläche 43 entstanden ist, wodurch, wenn das Sperrglied 40 gedreht wird, die Sperrnase unter den Winkelarm 29 greift und letzterer leicht angehoben wird, so daß sich der Winkelarm 29 nicht mehr auf dem Anschlag 36, sondern auf der Sperrnase 41 abstützt und so die Vorspannkraft der Torsionsfeder auf dem oberen Rahmen und von dort auf die Walzen übertragen wird.
  • Am oberen Ende weist das Sperrglied 40 einen Bedienungshebel 42 auf, der von Hand betätigt werden kann und sich z. B. nach vorn in Richtung auf den Benutzer zu erstreckt. Die Walzenvorspannung kann also durch Schwenken dieses Hebels aus der Schließstellung nach links oder rechts ausgelöst werden. Ferner ist eine Feder 45 vorgesehen, die den Spannarm 32 umgibt. Das eine Ende 46 der Feder liegt gegen eine Verstärkungsrippe 47 des oberen Rahmens und das andere Ende gegen die Innenseite des unteren Rahmens, wie es Fig. 3 zeigt. Auf diese Weise werden die beiden Rahmen bei Auslösen der Torsionsstabvorspannung auseinandergeschwenkt und demzufolge, wenn das Sperrglied aus der Sperrstellung herausgeschwenkt wird, zusammen mit den Walzen sofort voneinander entfernt. Die Feder 45 ist natürlich sehr viel schwächer als der Torsionsstab, so daß sie seine Wirkung nicht schädlich beeinflußt.
  • Wenn große Wäschestücke durch die Wringmaschine geschickt werden, dann werden,die Walzen und die Rahmen entgegen der Wirkung des Torsionsstabes weit auseinandergedrückt. Um zu verhindern, daß die Wäsche oder die Finger der Wäscherin zwischen den Rahmen geklemmt werden, wenn diese in die normale Stellung zurückgehen, sind Schutzvorrichtungen 48 an jedem Ende vorgesehen, welche den Raum zwischen den Rahmen überdecken.

Claims (10)

  1. PATENTAVSPRÜCHE: 1. Wäschewringmaschine, bei welcher die Lager für eine obere und untere Walze von geschlossenen, formsteifen Rahmenteilen getragen werden, welche durch scharnierartige Gelenke mit einer zur Walzenachse parallelen Achse verbunden sind, und bei welcher eine Feder in Form eines Torsionsstabes zum Zusammendrücken der Rahmenteile und damit zur Erzeugung des Arbeitsdruckes zwischen den Walzen vorhanden ist, dadurch gekennzeichnet, daß der Torsio:nsstab in seinen durch die Scharniere geführten Teilen zu deren Achse koaxial angeordnet ist und mit seinem einen verdickten Einspann- und Einstellende gleichzeitig die eine Scharnierach.se bildet, während er auf der anderen Seite durch eine die andere Scharnierachse bildende Büchse (49) gleitend geführt wird und außerhalb dieser Büchse zur Bildung des zweiten Lastarmes abgewinkelt ist.
  2. 2. Wringmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß ein Ende des Torsionsstabes mit dem zugehörigen Rahmenteil durch ein schnell auslösendes Kuppelglied (40) verbunden ist.
  3. 3. Wringmaschine nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß zur Aufrechterhaltung der Vorspannung des Torsionsstabes nach dem Auslösen des Kuppelgliedes (40) ein fester Anschlag (36) angeordnet ist.
  4. 4. Wringmaschine nach Anspruch 3 mit einem sich über die ganze Länge der Walzen hinter diesen erstreckenden, an seinen Enden mit Übertragungsarmen versehenen Torsionsstab, dadurch gekennzeichnet, daß der eine Arm mit dem einen Gestellteil und der andere Arm (29) in an sich bekannter Weise über das schnell auslösende Kuppelglied (40) mit dem anderen Gestellteil verbunden sind.
  5. 5. Wringmaschine nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß der feste Anschlag (36) am festen Rahmenteil des Wringers so angeordnet ist, daß der freie, durch das schnell auslösende Kuppelglied (40) mit dem schwenkbaren Teil des Wringergestelles verbundene Arm des Torsionsstabes in der Nähe seines freien Endes nach dem Auslösen des Kuppelgliedes (40) auf dem Anschlag zur Aufrechterhaltung der Vorspannung aufliegt.
  6. 6. Wringmaschine nach den Ansprüchen 2 bis 5 mit einem lösbaren, die Torsionsstabspannung übertragenden Kuppelglied, dadurch gekennzeichnet, daß das schnell auslösende Kuppelglied (40) aus seiner das freie Ende des abgewinkelten Torsionsstabes unterstützendem Lage in eine diesen Arm freigebende Stellung bewegbar ist.
  7. 7. Wringmaschine nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß das an einer senkrechten Welle befestigte schnell auslösende Kuppelglied (40) aus der den freien Torsionsstabarm unterstützenden und mit dem schwenkbaren Rahmenteil verbindenden Lage in die diesen Arm freigebende Lage mittels eines an der senkrechten Welle befestigten Handgriffes in jeder Richtung drehbar ist. B.
  8. Wringmaschine nach den Ansprüchen 3 bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß das schnell auslösende Kuppelglied (40) eine Kurvenfläche (43) aufweist, womit nach einem vorhergehenden Auslösen der Walzenvorspannung bei Beginn des Zurückbewegens des Kuppelgliedes in die Kuppelstellung der freie, auf dem Anschlag (36) aufliegende Törsionsstabarm von diesem Anschlag abhebbar ist und damit die Torsionsstabvorspann.ung wieder über das Kuppelglied (40) auf den schwenkbaren Rahmen übertragbar ist.
  9. 9. Wringmaschine nach den vorhergehenden Ansprüchen., dadurch gekennzeichnet, daß die Walzenvorspannung durch ein auf den am festen Rahmenteil angreifenden Torsionsstabarm ein--wirkendes, an, sich bekanntes Spannmittel, vorzugsweise eine Schraube, einstellbar ist.
  10. 10. Wringmaschine nach den Ansprüchen 2 bis 9', dadurch gekennzeichnet, daß der bewegliche Rahmenteil im Öffnungssinn mittels einer Feder (45) vorgespannt ist mit einer Spannung, welche im Verhältnis zur Torsionsstabvorspannung wesentlich geringer ist. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 824 484, 919 764; USA.-Patentschriften Nr. 2 622 426, 2 316 281, 2 329,115; schweizerische Patentschrift Nr. 73 915.
DEH24236A 1954-06-30 1955-06-25 Waeschewringmaschine Pending DE1051781B (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
GB1051781X 1954-06-30

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE1051781B true DE1051781B (de) 1959-03-05

Family

ID=10870635

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEH24236A Pending DE1051781B (de) 1954-06-30 1955-06-25 Waeschewringmaschine

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE1051781B (de)

Citations (6)

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