DE1068141B - - Google Patents
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- DE1068141B DE1068141B DENDAT1068141D DE1068141DA DE1068141B DE 1068141 B DE1068141 B DE 1068141B DE NDAT1068141 D DENDAT1068141 D DE NDAT1068141D DE 1068141D A DE1068141D A DE 1068141DA DE 1068141 B DE1068141 B DE 1068141B
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Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B63—SHIPS OR OTHER WATERBORNE VESSELS; RELATED EQUIPMENT
- B63B—SHIPS OR OTHER WATERBORNE VESSELS; EQUIPMENT FOR SHIPPING
- B63B19/00—Arrangements or adaptations of ports, doors, windows, port-holes, or other openings or covers
- B63B19/12—Hatches; Hatchways
- B63B19/14—Hatch covers
- B63B19/18—Hatch covers slidable
Landscapes
- Chemical & Material Sciences (AREA)
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Combustion & Propulsion (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Ocean & Marine Engineering (AREA)
- Underground Structures, Protecting, Testing And Restoring Foundations (AREA)
- Auxiliary Methods And Devices For Loading And Unloading (AREA)
Description
- Schiffslukenabdeckung Für kleine und mittlere Seeschiffe fordert man im allgemeinen möglichst große Ladeluken. Weiterhin fordert man oft die Eigenschaft des Selbsttrimmers. Diese Forderungen waren bei Luken mit der früher üblichen Holzabdeckung gewöhnlich leicht zu erfüllen. Bei der in letzter Zeit üblich gewordenen stählernen Lukenabdeckung stößt man dabei auf Schwierigkeiten.
- Es sind z. B. Verfahren bekannt, nach welchen man die Deckel ganz oder geteilt nach den Seiten klappt. Solche Deckel eignen sich aber nicht für breite Luken.
- Weiterhin sind Verfahren bekannt, nach denen man die Deckel durch Seilzug oder hydraulisch an den Lukenenden hochklappt. Dann müssen die Luken um die Dicke der Deckel kürzer werden, und man muß die Winden so hoch anordnen, daß dem Windenmann nicht die Sicht versperrt wird und daß die Lukenhebel nicht im Wege stehen. Nach anderen Verfahren verfährt man die Deckel unter Beibehaltung ihrer Schwerpunktshöhe auf Stauplätze, welche man vor oder hinter der Luke und meist unter dem Winden-(leck anordnet. Um nicht allzu hohe Windenhäuser zu bekommen, baut man die Deckel schmal. Dadurch bekommt man eine große Anzahl von Deckeln und braucht so viel Platz für deren Stauung, daß die Luken so kurz werden, daß die Eigenschaft des Selbsttrimmers nicht mehr zu erreichen ist.
- Die Erfindung geht von den praktischen Gegebenheiten an Bord aus. Danach sollen die Luken möglichst lang sein. Die Windenhäuser sollen niedrig sein. um den Gewichtsschwerpunkt nicht unnötig weit nach oben zu verlagern. Die Windendecks werden so kurz wie möglich gemacht. Aller verfügbare Platz kommt der Lukenlänge zugute. Da erfahrungsgemäß nicht bei jeder Ladung die größtmögliche Lukenlänge benötigt wird, besteht die Erfindung bei einer Schiffslukenabdeckung, bestehend aus einer Vielzahl von Lukenverschlußplatten, die bei geöffneter Lukenabdeckung hochkant gestaut werden, für eine Luke, die etwa in der Mitte der in Öffnungs- oder Schließrichtung gemessenen Lukenlänge ein losnehmbares Herft (kastenförmiger Scherstock zwischen den Lukenlängssüllen) aufweist, darin, daß das Herft als Stauplatz für die Lukenverschlußplatten hergerichtet ist und mit dem Lukendeckelpaket zusammen eine Art Kolli bildet, das mittels des Ladegeschirres versetzbar oder mittels Zugmittel oder selbsttätig in bekannter Weise verfahrbar ist. Die Deckel werden in bekannter Weise durch Faltung hydraulisch oder pneumatisch oder durch Seilzug hochkant auf dem Herft zusammengestellt. Das Herft hat die Breite des zusammengestellten Deckelpaketes und ist leicht genug, um das ganze Paket mit einem über jeder derartigen Luke befindlichen Schwergutbaum - etwa dreifache der normalen Baumtragfähigkeit - ausheben und seitlich an Deck stellen zu können. Der Antrieb für die Bewegung der Deckel - zum Öffnen bzw. Schließen - wird am losnehmbaren bzw. verfahrbaren Herft derart angebracht, daß seine Energiequelle beim Einsetzen bzw. Abheben des Herftes selbsttätig an- oder abgeschaltet wird. Ebensogut kann das Herft mit den darauf zusammengestellten Deckeln in Längsrichtung der Luke und über deren Ende hinaus in bekannter Weise verfahren werden. Dabei ist zu beachten, daß die Deckel bei Verwendung von Leichtmetall um etwa 40% und bei Verwendung von Polyester mit Fasereinlage um etwa 75 0/0 leichter werden als stählerne Deckel mit gleicher Festigkeit.
- Die Erfindung wird durch die Zeichnung veranschaulicht. Die Deckel 1 ruhen (ausgezogen gezeichnet) auf der Lucke 2. Gestrichelt sind sie auf dem Herft 3 als Stauplatz in geeignete Haltemittel gefahren.
Claims (1)
- PATENTANSPRÜCHE: 1. Schiffslukenabdeckung, bestehend aus einer Vielzahl von Lukenverschlußplatten, die bei geöffneter Lukenabdeckung hochkant gestaut werden, für eine Luke, die etwa in der Mitte der in Öffnungs- oder Schließrichtung gemessenen Lukenlänge ein losnehmbares Herft (kastenförmiger Scherstock zwischen den Lukenlängssüllen) aufweist, dadurch gekennzeichnet, daß das Herft (3) als Stauplatz für die Lukenverschlußplatten (1) hergerichtet ist und mit dem Lukendeckelpaket zusammen eine Art Kolli bildet, das mittels des Ladegeschirres versetzbar oder mittels Zugmittel oder selbsttätig in bekannter Weise verfahrbar ist. 2. Lukenabdeckung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Kolli in bekannter Weise an Deck gestellt oder außen an die Bordwand angehängt wird. 3. Lukenabdeckung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Energiequelle vom Antrieb für die Bewegung der Lukenverschlußdeckel beim Einsetzen und Abheben des Kollis selbsttätig an- oder abgeschaltet wird. 4. Lukenabdeckung nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß das Kolli auf der Luke und in bekannter Weise auf einer Fahrbahn in Fortsetzung der Luke durch Zugmittel oder selbsttätig in bekannter Weie verfahrbar ist. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 560 510, 828 354. 937 693; deutsche Auslegeschrift Nr. 1051670; Zeitschrift »Schiff und Hafen«, 57. Heft 6, S. 477 bis 484.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1068141B true DE1068141B (de) | 1959-10-29 |
Family
ID=593523
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT1068141D Pending DE1068141B (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1068141B (de) |
Citations (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE560510C (de) * | 1931-04-22 | 1932-10-03 | Adolf Jan Drenth | Schiffsluke mit einer Vorrichtung zum Befestigen und Abraeumen der Lukendeckelteile |
| DE828354C (de) * | 1948-11-09 | 1952-01-17 | Guenther Lehmann Dr Ing | Unterbringung von Lukendeckeln, insbesondere grosser staehlerner Lukendeckeleinheiten auf Schiffen |
| DE937693C (de) * | 1953-12-18 | 1956-01-12 | Eta Corp G M B H | Stauvorrichtung fuer mehrteilige, zusammenfalt- oder zusammenschiebbare Schiffslukendeckel od. dgl. |
| DE1051670B (de) * | 1955-05-12 | 1959-02-26 | Amund Wigeland | Anordnung an Schiffslukenverschluessen |
-
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- DE DENDAT1068141D patent/DE1068141B/de active Pending
Patent Citations (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE560510C (de) * | 1931-04-22 | 1932-10-03 | Adolf Jan Drenth | Schiffsluke mit einer Vorrichtung zum Befestigen und Abraeumen der Lukendeckelteile |
| DE828354C (de) * | 1948-11-09 | 1952-01-17 | Guenther Lehmann Dr Ing | Unterbringung von Lukendeckeln, insbesondere grosser staehlerner Lukendeckeleinheiten auf Schiffen |
| DE937693C (de) * | 1953-12-18 | 1956-01-12 | Eta Corp G M B H | Stauvorrichtung fuer mehrteilige, zusammenfalt- oder zusammenschiebbare Schiffslukendeckel od. dgl. |
| DE1051670B (de) * | 1955-05-12 | 1959-02-26 | Amund Wigeland | Anordnung an Schiffslukenverschluessen |
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