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DE1049651B - - Google Patents

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Publication number
DE1049651B
DE1049651B DENDAT1049651D DE1049651DA DE1049651B DE 1049651 B DE1049651 B DE 1049651B DE NDAT1049651 D DENDAT1049651 D DE NDAT1049651D DE 1049651D A DE1049651D A DE 1049651DA DE 1049651 B DE1049651 B DE 1049651B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
weight
slide
lever
pawl
brake
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DENDAT1049651D
Other languages
English (en)
Publication date
Publication of DE1049651B publication Critical patent/DE1049651B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16KVALVES; TAPS; COCKS; ACTUATING-FLOATS; DEVICES FOR VENTING OR AERATING
    • F16K31/00Actuating devices; Operating means; Releasing devices
    • F16K31/44Mechanical actuating means

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Braking Arrangements (AREA)

Description

DEUTSCHES
Bei Absperrvorrichtungen in Pumpendruckleitungen, deren Verschlußstücke mit einem Fallgewichtshebel ausgerüstet sind, ist es notwendig, die Geschwindigkeit während des' Schließvorganges zu verändern, um schädlich wkkende hydraulische Druckschwankungen zu vermeiden. Die Regelung der Schließgeschwindigkeit geschieht unter anderem bisher durch eine oder mehrere Ölbremsen, welche die Fallgeschwindigkeit des Gewichtes beeinflussen. Es sind auch Ölbremsen bekannt, die es ermöglichen, die Schließgeschwindigkeit stufenlos derart zu regulieren, daß die Bewegung erst schnell und dann langsam vor sich geht. Desgleichen gibt es4 Bremsvorrichtungen, die erst wirksam werden, wenn das Verschlußstück bereits ein Stück seines Weges zurückgelegt hat, die aber den öffnungevorgang während des ganzen Weges verzögern. Bei wieder anderen'Ausführungen wird die Geschwindigkeit des Verschlußstückes durch Drosselung einer Druckflüssigkeit bewirkt, die auf einen mit dem Verschlußstück gekoppelten Kolben drückt. AHe diese Ausführungen haben den Nachteil, daß die Verzögerung nicht mit der nötigen Genauigkeit eingestellt werden kann, die für ein wirklich druckschwankungsloses Abschalten der in Bewegung befindlichen Wassersäule nötig ist. Außerdem ist es bei den bekannten Ausführungen nicht möglich, die Schließgeschwindigkeit nach der Verzögerung wieder zu einem genau bestimmten Zeitpunkt zu erhöhen. Bei einigen dieser Ausführungen wird auc}i der öffnungsvorgang verzögert. Das ist aus betrieblichen Gründen unerwünscht, zumal der Öffnungsdruckstoß bei laufender Pumpe niemals höher sein kann als der Pumpendruck gegen den geschlossenen Schieber.
Diese Mängel werden erfindungsgemäß dadurch vermieden, daß die Regelung der Schußgeschwindigkeit auf rein mechanischem Wege erfojgt, wobei von der Erkenntnis Gebrauch gemacht wird, daß dadurch, daß die Verzögerung vom Fallgewichtshebel aus gesteuert wird, der für die Regelung verfügbare Weg sehr groß ist. Zu diesem Zwecke ist am Fallgewichtshebel eine auslösbare Mitnehmereinrichtung angeordnet, die beim Niedergehen des Fallgewächtshebels mit einem Zwischenstück zusammenwirkt, das mit einem ein Bremsgewicht tragenden zweiarmigen Hebel verbunden ist. Dadurch ergibt sich die Möglichkeit, bei genauester Einstellbarkeit den ersten Teil des Schließ- \'organges bis zu dem Zeitpunkt schnell ablaufen zu lassen, in dem die Durchflußmenge sich zu verringern beginnt, und die darauf folgende »kritische Schließzone« langsam zu durchfahren, um sodann kurz vor dem Abschluß das Verschlußstück wieder schnell in die Schließstellung zu bewegen, damit das Abschalten der Pumpe nicht zu lange verzögert wird. Es kann unter Umständen zweckmäßig sein, die mechanisch
Vorrichtung zum Regulieren der Schließgeschwindigkeit ,von mit einem Fallgewichtshebel ausgerüsteten Verschlußstücken von Pumpendruckleitungen
Anmelder: Eisenwerk Rödinghausen, Lendringsen (Kr. Iserlohn)
Herbert Rieser, Baden-Baden, ist als Erfinder genannt worden
arbeitende Vorrichtung nach der Erfindung mit einer hydraulisch wirkenden Bremseinrichtung zu kombinieren. Weitere Eigenheiten ergeben sich aus der nachfolgenden Beschreibung und den am Schluß aufgeführten Ansprüchen.
In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des Gegenstandes der Erfindung in Anwendung auf einen Ringkolbensohieber schematisch wiedergegeben.
Der Ringkolbenschieber 1 wird durch ein Fallgewicht 2 geschlossen, welches auf einem Hebel 3 sitzt, dessen eines Ende mit dem Bewegungsmechanismus des Schiebers verbunden ist, und der am freien Ende eine Sperrklinke 4 aufweist, die beim Niedergehen des Gewichtes 2 auf ein als Bremsschlitten 5 ausgebildetes Zwischenstück drückt. An diesem Bremsschlitten, der durch eine Geradführung 6 so gehalten ist, daß er nur eine hin- und hergehende Bewegung ausführen kann, ist ein Gestänge 7 angebracht, das mit einem zweiarmigen Hebel8 verbunden i'st, der an einem festen Punkt 9 schwenkbar gelagert und auf dessen freiem Arm ein Bremsgewicht 10 verstellbar angebracht ist. Beim Niedergehen des Fallgewichtes 2 wird der Bremsschlitten mitgenommen und hebt über das Gestänge 7 und den Hebel 8 das Bremsgewacht 10 an. Dadurch wird das auf den Schiebermechanismus wirkende Drehmoment verringert und die Schließbewegung verzögert. Da sich das Ende des Fallgewichtshebels auf einer Kreisbahn bewegt, der Bremsschlitten dagegen nur gradlinig, rutscht die Sperrklinke nach einiger Zeit vom Bremsschlitten ab, so daß die Bremswirkung aufhört; das Fallgewicht kann frei weiter fallen und den Schieber vollends schließen. Das Brems-
809 747/266

Claims (8)

gewicht 10 fällt in seine Ausgangslage zurück, wobei der Aufschlag des Hebels 8 durch eine vorgespannte Feder 12 gedämpft wird, und schiebt dabei den Brems- · schlitten 5 ebenfalls wieder in seine obere Stellung zurück. Diese obere Stellung des Bremsschlittens ist für die Wirkungsweise der Vorrichtung von besonderer Bedeutung. Die Feder 12 ist daher einstellbar gelagert. Die Vorspannung der Feder ist erforderlich, damit die Aufwärtsbewegung des Bremsgewichtes nicht oder nur auf kürzestem Wege durch die Federkraft unterstützt wird. Beim öffnen des Schiebers wird der Hebel 3 mit dem Fallgewicht 2 nach oben bewegt. Die Sperrklinke 4, wefche im Normalbetrieb durch einen Elektromagnet 13 nach außen gespreizt wird, wird beim Vorbeigehen am Bremsschlitten 5 zurückgedrängt, so daß sie die Aufwärtsbewegung nicht beeinträchtigt. Der Magnet 13 liegt an einem Stromkreis, welcher über Nullspannungsrelais an die Stromzuführung zu den Pumpenmotoren und über einen Kontaktschalter an die thermische Auslösung der Pumpenmotoren angeschlossen ist. Damit ist der Magnet angezogen und die Sperrklinke nach außen gespreizt, solange die Pumpenmotoren laufen, andererseits aber abgeschaltet bei Stromausfall oder Ausfall der Pumpen infolge thermischer Auslösung. Bei stromlosem Magnet liegt demnach die Sperrklinke am Fallgewichtshebel 3 an und kommt beim Abwärtsbewegen des Fallgewichtes 2 nicht zum Eingriff mit dem Bremsschlitten 5. Der Schließ Vorgang erfolgt in diesem Falle unverzögert. Das ist erwünscht, damit nicht Schädigungen an den Pumpenanlagen beim Antrieb d£r Pumpen als Turbine durch die umkehrenden Wassermassen eintreten. Um das Eintreten und das Ende der verzögerten Schließbewegung genau einstellen· zu können, ist die Neigung der Führung des 35· Bremsschlittens durch Einstellen des Befestigungskolbens 14 verstellbar. Der Bremsschlitten selbst ist auf seiner Unterlage verschiebbar und kann mittels der Schrauben 15 in seiner Läge zum Schieber eingestellt werden. Desgleichen kann die Länge des Gestänges 7 durch teleskopartiges Ineinanderschieben der einzelnen Teile verändert und mit einer Stellschraube 16 fixiert werden. Patentansprüche:
1. Vorrichtung zum Regulieren der Schließgegeschwindigkeit des mit einem Fallgewichtshebel ausgerüsteten Versdhlußstückes von Absperxvorri'chtungen in Pumpendruckleitungen, dadurch gekennzeichnet, daß am Fallgewichtshebel eine auslösbare Mitnehmereinrichtung angeordnet ist, die beim Niedergehen des Fallgewichtshebels mit einem Zwischenstück zusammenwirkt, das mit einem ein Bj-emsgewicht tragenden zweiarmigen Hebel verbunden ist.
2. Yorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Bremsgewicht nur während eines Teiles des Hubes auf die Geschwindigkeit des Fallgewichtes einwirkt.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß als Mitnehmereinrichtung am Fallgewichtshebel eine Sperrklinke angebracht ist, welche beim Niedergehen das als Schlitten ausgebildete Zwischenstück mitnimmt, der über ein Gestänge mit dem das Bremsgewicht tragenden zweiarmigen Hebel gelenkig verbunden ist.
4.1 Vorrichtung nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Führung des Schlittens abweichend von der von der Sperrklinke ausgeführten Kreisbahn vorzugsweise tangential zu ihr verläuft.
5. Vorrichtung nach Anspruch 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Schlittenführung in der Richtung zur Bahn des Fallgewichtes verstellbar ist.
6. Vorrichtung nach Anspruch 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Sperrklinke von einem Magneten in Sperrstellung gehalten wird, der in einem Stromkreis liegt, welcher über ein Nullspannungsrelais der Stromzufuhr für die Pumpenmotore und über einen Kontaktschalter der thermischen Auslösung der Pumpenmotore führt.
7. Vorrichtung nach Anspruch' 1 bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß unterhalb des das Bremsgewicht tragenden Hebelarmes eine vorgespannte Druckfeder zur Dämpfung der Bewegung und Arretierung der Endstellung des niedergehenden Bremsgewichtes angebracht ist.
8. Vorrichtung nach Anspruch 1 bis 7, gekennzeichnet durch die Beiordnung einer hydraulisch wirkenden Bremseinrichtung.
In Betracht gezogene Druckschriften:
Deutsche Patentschrift Nr. 262 262;
schweizerische Patentschrift Nr. 131 175;
französische Patentschrift Nr. 677 274.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
© 809 747/266 1.
DENDAT1049651D Pending DE1049651B (de)

Publications (1)

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DE1049651B true DE1049651B (de) 1959-01-29

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Application Number Title Priority Date Filing Date
DENDAT1049651D Pending DE1049651B (de)

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DE (1) DE1049651B (de)

Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1095672B (de) * 1959-03-11 1960-12-22 Sulzer Ag Schliessverfahren fuer das Absperrorgan der Druckleitung einer Zentrifugalpumpenanlage, besonders Speicherpumpenanlage und Anlage zur Durchfuehrung des Verfahrens
DE1146268B (de) 1959-06-26 1963-03-28 Bopp & Reuther Gmbh Klappenventil mit einem als Differentialkolben ausgebildeten Klappenkoerper fuer Verbundfluessigkeitszaehler
DE1284770B (de) * 1965-12-31 1968-12-05 Sulzer Ag Rueckschlagklappe mit Belastung durch ein Gewicht

Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1095672B (de) * 1959-03-11 1960-12-22 Sulzer Ag Schliessverfahren fuer das Absperrorgan der Druckleitung einer Zentrifugalpumpenanlage, besonders Speicherpumpenanlage und Anlage zur Durchfuehrung des Verfahrens
DE1146268B (de) 1959-06-26 1963-03-28 Bopp & Reuther Gmbh Klappenventil mit einem als Differentialkolben ausgebildeten Klappenkoerper fuer Verbundfluessigkeitszaehler
DE1284770B (de) * 1965-12-31 1968-12-05 Sulzer Ag Rueckschlagklappe mit Belastung durch ein Gewicht

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