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DE1045702B - Vorrichtung zum Regeln der Arbeitstiefe von Bodenbearbeitungsgeraeten - Google Patents

Vorrichtung zum Regeln der Arbeitstiefe von Bodenbearbeitungsgeraeten

Info

Publication number
DE1045702B
DE1045702B DEE14248A DEE0014248A DE1045702B DE 1045702 B DE1045702 B DE 1045702B DE E14248 A DEE14248 A DE E14248A DE E0014248 A DEE0014248 A DE E0014248A DE 1045702 B DE1045702 B DE 1045702B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
support wheel
arm
point
lever
connection head
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEE14248A
Other languages
English (en)
Inventor
Dipl-Ing Gerhard Hofmann
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Priority to DEE14248A priority Critical patent/DE1045702B/de
Publication of DE1045702B publication Critical patent/DE1045702B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01BSOIL WORKING IN AGRICULTURE OR FORESTRY; PARTS, DETAILS, OR ACCESSORIES OF AGRICULTURAL MACHINES OR IMPLEMENTS, IN GENERAL
    • A01B63/00Lifting or adjusting devices or arrangements for agricultural machines or implements
    • A01B63/02Lifting or adjusting devices or arrangements for agricultural machines or implements for implements mounted on tractors
    • A01B63/10Lifting or adjusting devices or arrangements for agricultural machines or implements for implements mounted on tractors operated by hydraulic or pneumatic means
    • A01B63/111Lifting or adjusting devices or arrangements for agricultural machines or implements for implements mounted on tractors operated by hydraulic or pneumatic means regulating working depth of implements
    • A01B63/1115Lifting or adjusting devices or arrangements for agricultural machines or implements for implements mounted on tractors operated by hydraulic or pneumatic means regulating working depth of implements using a mechanical ground contact sensor

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Soil Sciences (AREA)
  • Environmental Sciences (AREA)
  • Agricultural Machines (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Regeln der Arbeitstiefe von Bodenbearbeitungsgeräten, die an Schleppern mit Dreipunktanbaugestänge angebaut sind.
Mit der Vorrichtung nach der Erfindung wird die Aufgabe erfüllt, die Arbeitstiefe eines Bodenbearbeitungsgerätes, insbesondere eines Pfluges, durch gleichzeitige Höheneinstellung eines Stützrades und Neigung des Gerätes gegenüber der hinteren Koppel des Dreipunktgestänges mit Hilfe eines einzigen vom Schleppersitz aus erreichbaren Bedienungsteiles auf ein gewünschtes Maß einzustellen. Dabei wird erreicht, daß ζ. B. mit Hilfe nur einer Kurbel der Pflug sowohl zum Tiefpflügen als auch zum Schälen eingestellt werden kann.
Eine weitere Bedingung kann bei dieser Vereinigung der Stützrad- und Geräteeinstellung1 in Abhängigkeit voneinander erfüllt werden, nämlich, daß die Richtlinie in der Scharebene des Pflugkörpers beim Tiefpflügen waagerecht liegt, während sie zum Schälen etwas nach vorn geneigt ist, also> auf Einzug steht. Dadurch1 erfüllt das Stützrad die Aufgabe, den Pflugkörper zum Schälen nur auf die gewünschte geringe Schältiefe eindringen zu lassen und ihn entsprechend abzustützen, während der Pflugkörper das Bestreben hat, tiefer zu gehen, aber vom Stützrad daran gehindert wird. Beim Tiefpflügen dagegen hält die Schleifsohle des Pflugkörpers die verlangte Arbeitstiefe selbsttätig ein, während das Stützrad so^ hoch gehalten wird, daß es den Boden nicht berührt.
Die Trennung von Schälen und Tiefpflügen in zwei verschiedene Einstellarten, nämlich mit oder ohne Stützrad, doch immer mit demselben Bedienungsteil, hat den Vorteil, daß zum Tiefpflügen kein die senkrechte Schlepperbelastung vermindernder Stützraddruck auftreten kann, weil das Stützrad den Boden nicht berührt. Zum Schälen ist es dagegen vorteilhaft, den Pflug auf Einzug zu stellen und die Tiefenbegrenzung durch das Stützrad vorzunehmen, da sich Tiefenschwankungen beim Schälen nachteiliger auswirken als beim Tiefpflügen. Es kann allerdings durch eine besondere Verstellung auch beim Tiefpflügen mit Stützrad gefahren werden, wenn es erwünscht ist, z. B. zur Vergrößerung der Auflagefläche in Böden geringer Tragfähigkeit. Der Verlust senkrechter Kräfte ist dabei unbedeutend, da solche Böden im allgemeinen zugleich leicht sind.
Es ist eine Einrichtung bekannt, bei der ein an der Ackerschiene eines Schleppers anbaubarer Viergelenkpflug Mittel zum Verstellen der Arbeitstiefe des Gerätes aufweist, die durch eine Stützrolle bestimmt wird.
Als Hauptmerkmal dieser bekannten Einrichtung ist der Grindel des Pfluges an ein Gelenkviereck über Vorrichtung zum. Regeln der Arbeitstiefe von Bodenbearbeitungsgeräten
Anmelder:
Gebrüder Eberhardt, Ulm/Donau, Seestr. 1
Dipl.-Ing. Gerhard Hofmann, Ulm/Donau,
ist als Erfinder genannt worden
ein weiteres Lenkersystem angeschlossen, dessen Winkellage zum Gelenkviereck durch eine Verstellvorrichtung für die Arbeitstiefe veränderlich ist und dessen Verschwenkung beim Senken des Grindels die Stützrolle hebt, wobei der ideelle Zugpunkt des Gerätes nahezu auf gleichbleibender und geringer Höhe gehalten wird.
Diese Einrichtung hat außer einer verwickelten Bauart noch den Nachteil, daß zur Regelung der Arbeitstiefe immer das Stützrad notwendig ist und daß eine Neigung des Gerätes gegenüber der Koppel zu schnellem Einzug nicht möglich ist, so daß immer ein verhältnismäßig langer Einzugweg durchlaufen werden muß, ehe der Pflugkörper die verlangte Arbeitstiefe erreicht hat. Beim Schälen kann der Pflugkörper nicht auf Anzug gestellt werden, und beim Tiefpflügen kann in ungleichem Boden das Stützrad übermäßigen Druck erhalten und seine Führung verbogen werden. Außerdem sind mehrere Verstelleinrichtungen notwendig.
Diese Nachteile werden durch die Erfindung vermieden. Die Erfindung besteht darin, daß bei einer Vorrichtung zum Regeln der Arbeitstiefe für Bodenbearbeitungsgeräte am Dreipunktanbau eine Höhenverstelleinrichtung eines Stützrades mit einer Neigungsverstelleinrichtung für das Bodenbearbeitungsgerät gegenüber der hinteren Koppel des Dreipunktanbaues durch eine Gestängeanordnung· so> verbunden ist, daß beide Verstelleinrichtungen in Abhängigkeit voneinander vom Schleppersitz aus durch ein einziges Bedienungsglied bedienbar sind; hierbei wird das Gerät steiler, d. h. auf Einzug gestellt, wenn das Stützrad höher, und flacher, wenn das Stützrad tiefer gestellt wird.
Eine weitere Eigentümlichkeit der Erfindung besteht darin, daß die Abhängigkeit der Bewegungen der Verstelleinrichtungen voneinander veränderbar ist. Dabei
«09 697/154
sind die Angriffspunkte der Verbindungsstange der beiden Verstelleinrichtungen am Stützradhebel und an der Verstelleinrichtung für die Grindelneigung verschieb- und einstellbar; die Verbindungsstange selbst ist längenveränderlich.
Die Bauart der gekuppelten Verstelleinrichtung ist so einfach, daß sie in einem Gehäuse untergebracht werden kann, das als Anschlußkopf für das Gerät am Dreipunktgestänge anbringbar ist und eine Einrichtung zum Schnellankuppeln von verschiedenen Anbau-Bodenbearbeitungsgeräten aufweist.
Diese einfache Bauart wird dadurch erreicht, daß der obere Lenker des Dreipunktgestänges an einem dreiarmigen, in einem den Anschlußkopf bildenden Gehäuse gelagerten Hebel angelenkt ist, dessen zweiter Arm über eine Stange mit einem im gleichen Gehäuse gelagerten Tragarm eines Stützrades gelenkig verbunden ist, während der dritte Hebelarm mittels einer am Anschlußkopf gelagerten Gewindespindel od. dgl. zum Verstellen des dreiarmigen Hebels dient.
Dabei sind die Längen der zusammenwirkenden Hebel in einem funktionellen Verhältnis so· aufeinander abgestimmt, daß sowohl beim Tiefpflügen als auch beim Schälen die Höhenlage des Stützrades mit der Neigung der hinteren Koppel harmoniert.
Ein Ausführungsbeispiel ist in der Zeichnung dargestellt.
Abb. 1 zeigt ein Schema der gekuppelten Einstellvorrichtungen in Seitenansicht mit dem Gerät in Arbeitsstellung beim Tiefpflügen und festen Hebellängen, ferner die Verstellung zum Schälen;
Abb. 2 zeigt dasselbe Schema wie Abb. 1 mit dem Gerät in Arbeitsstellung beim Schälen;
Abb. 3 zeigt das gleiche Schema mit den zur Längenveränderung der einzelnen Hebel versehenen Verstelleinrichtungen;
Abb. 4 zeigt eine andere Ausführung der Verbindung zwischen dem dreiarmigen Hebel mit dem Stützradgestänge.
An einem Schlepper 1 mit Dreipunktgestänge 2, 3 ist ein Anschlußkopf in Form eines Lagergehäuses 4 angelenkt. Die unteren Lenker 2 sind an zwei am Lagergehäuse 4 befestigten Lagerzapfen 5, der obere Lenker 3 dagegen an einem Arm 6 eines dreiarmigen Hebels 6, 7, 8 angelenkt. Der dreiarmige Hebel 6, 7,8 ist im Lagergehäuse 4 um eine Achse 9 schwenkbar gelagert und sein etwa waagerechter Arm 7 mit einer durch ein Spannschloß 10 od. dgl. längenveränderlichen Stange 11 gelenkig verbunden. Am unteren Ende des Lagergehäuses 4 ist ein Tragarm 12 für ein Stützrad 13 um eine Achse 14 drehbar gelagert. Die Stange 11 verbindet diesen Tragarm mit Arm 7 des dreiarmigen Hebels. Der dritte Arm 8 des dreiarmigen Hebels ist am Ende mit einer schwenkbar gelagerten Mutter 15 versehen, durch welche eine Spindel 16 mit Kurbel 17 geht. Diese ist in einem schwenkbaren Lager 18 in der Wand des Lagergehäuses geführt. Die Kurbel 17 ist vom Führersitz 19 des Schleppers 1 aus mit der Hand erreichbar.
An der hinteren Wand des Lagergehäuses 4 sind mindestens drei Schnellkuppelmittel 20 bekannter Art angebracht, an welchen ein Pflug 21 oder auch andere Bodenbearbeitungsgeräte schnell und sicher ankuppelbar sind. Der Anschlußkopf 4 selbst braucht bei dem Wechsel, z. B. eines Pfluges 21 gegen einen Grubber, nicht vom Schlepper 1 entfernt zu werden.
Es ist aber auch vorgesehen, das Lagergehäuse 4 mit mehreren zum Teil auf die Seite gesetzten Schnellkuppelstellen 20 zu versehen, wodurch es möglich ist, das Bodenbearbeitungsgerät so weit seitwärts von der Schleppermittelachse anzuordnen, daß es zum sogenannten Grenzpflügen oder zum Bearbeiten dicht an Zäunen, Bäumen u. dgl. liegendem Boden dienen kann. Die Hebellängen α und b am Tragarm 12 des Stützrades, die Länge c und d der Arme 7 und 6 des dreiarmigen Hebels, der Höhenabstand e des Lagerzapfens 5 von der Achse 9 und der Abstand I des ideellen Führungspunktes F vom Schwerpunkt des Bodenwiderstandes am Gerät stehen ungefähr in dem Näherungsverhältnis
a-c I'd
In erster Näherung ist nämlich At=I ·β.
Da die Arbeitstiefe t in einer bestimmten Beziehung zu der Neigung des Grindels 22 oder Rahmens des Gerätes in bezug auf die Koppel steht und ferner diese Stellung von der Neigung α des Armes 6 in bezug auf das Lagergehäuse 4 abhängt, ist die Änderung der Arbeitstiefe At eine Funktion von α, also
At = f(a),
und der Neigungswinkel β wieder eine Funktion von α, also
Eine Änderung der Arbeitstiefe um At ist, auf den Neigungswinkel α bezogen, durch die Hebelverhaltnisse bestimmt aus:
Der Neigungswinkel β als Funktion von α wird mit Hilfe der Hebelverhältnisse
dargestellt.
Das obengenannte Näherungsverhältnis für Hebellängen und Lagerabstände ergibt sich also aus
. a·c-ä 7 d'ä
At = = I- .
δ e
Aus dieser Beziehung der Langen- und Abstandsverhältnisse zueinander lassen sich die Konstruktionsmaße verhältnismäßig einfach bestimmen.
Für einen bestimmten Pflug und einen bestimmten Dreipunktanbau können feste Hebel- und Abstandslängen gewählt werden, was besonders von Vorteil sein wird, wenn die geplante Normung des Dreipunktanbaues eingeführt sein wird.
Für die Zwischenzeit wird vorgeschlagen, die Hebellängen a, h, c und d sowie den Lagerabstand e verstellbar zu machen, damit für verschiedene Schlepper- und Dreipunktanbauten derselbe Anschlußkopf mit entsprechend eingestellten Hebelverhältnissen verwendet werden kann.
Zu dem Zweck sind an den Hebelarmen 6 und 7, ferner an dem Tragarm 12 die Anschlußgelenke verschieb- und festklemmbar oder auch einfach umsteckbar angeordnet. Die Stange 11 ist mit Spannschloß 10 od. dgl. längenveränderlich.
Um die richtige Wirkungsweise der Vorrichtung zu erzielen, müssen die Verhältnisse so· eingestellt sein, daß für die kleine Schältiefe ts und den zugehörigen Neigungswinkel β des Anschkußkopfes der Abstand der Unterkante des Stützrades 13 von der Richtlinie des Pflugkörpers ebenfalls gleich is ist, also h = ts.
Wird nun an der Kurbel 17 gedreht, um den Pflug auf größere Arbeitstiefe tp zu bringen, so wird das
Stützrad 13 um mehr als (tp — ts) angehoben, so daß nach Erreichen der Pflügtiefe tp der Abstand der Unterkante des Stützrades 13 von der Richtlinie des Pflugkörpers größer als tp ist, demnach H^>tp.
Die Umstellung der Hebel für den Übergang von der Pflügtiefe t„ zur Schältiefe ts ist in der Abb. 1 dargestellt.
Die mit Voll-Linien gezeichnete Stellung zeigt den Pflug in der Pfiügtiefe t„. Die Koppelebene geht dabei durch die drei Koppelpunkte des oberen und der unteren Lenker, wird durch die Verbindungslinie der Punkte 5 und 6 dargestellt und steht senkrecht zur Zeichenebene. In der Tiefpflügstellung liegt der Grindel waagerecht, und der Kopf des Gerätes steht lotrecht zur Fahrebene. 1S
Um den Pflug auf Schäl tiefe ts zu steuern, muß er aufwärts laufen. Durch Drehen an der Kurbel 17 nimmt der mehrarmige Hebel 6, 7, 8 und mit ihm der Kopf samt Gerät die strichpunktiert gezeichnete Stellung ein, während das Stützrad gleichzeitig tiefer gestellt wird. Die Scharspitze ist nach oben gerichtet. Beim Weiterfahren kommt der Pflug selbsttätig auf die Schältiefe ts, wodurch die drei Lenker 2, 3 angehoben werden und die Koppelebene 5, 6 sich infolge der Dreipunktanlenkung etwas nach vorn neigt. Dadurch wird auch der Kopf samt Grindel nach vorn geneigt und die Scharspitze auf Einzug gestellt. Das Stützrad aber sitzt auf dem Boden auf und läßt die auf Einzug stehende Scharspitze nur bis auf die Schältiefe ts eindringen.
Eine weitere Ausführung dient dazu, die Stützradstellung innerhalb der Kombination von Hand beeinflussen zu können. Zu dem Zweck ist am Ende des Hebelarmes 7 ein Exzenter 23 angeordnet, der um eine Achse 24 mit Hilfe eines Handhebels 25 od. dgl., der an einem Stellbogen 26 geführt und feststellbar ist, oder auf irgendeine andere an sich bekannte Weise schwenkbar und einstellbar ist. Die Stange 11 wird mit einer nachstellbaren Feder 27 versehen, deren Kraft gleich oder größer eingestellt werden kann als das Gewicht G des Stützrades 13, wie es im Angriffspunkt 28 der Stange 11 am Tragarm 12
wirkt, nämlich
-^-. Auf diese Weise kann das
Stützrad 13 auch so eingestellt werden, daß es gegebenenfalls am Boden leicht aufliegt, solange die Stange 11 am Exzenter 23 nicht anliegt, oder daß es den Pflug 21 stützt, sobald es am Exzenter 23 anliegt. Das Spiel H—tp ist somit einstellbar, es wird bereits vor der Arbeit eingestellt. Die Arbeitstiefe selbst wird jedoch während der Arbeit nur mit Hilfe der Kurbel 17 geregelt.

Claims (6)

PatentansPR OCHE: 55
1. Vorrichtung zum Regeln der Arbeitstiefe für Bodenbearbeitungsgeräte am Dreipunktanbau, dadurch gekennzeichnet, daß eine Höhenverstelleinrichtung für ein Stützrad (13) mit einer Neigungs-
verstelleinrichtung für das Bodenbearbeitungsgerät (21) gegenüber der Koppel (5, 6) des Dreipunktanbaues (2, 3) durch eine GestängeanoTdnung (6, 7, S, 11) so- verbunden ist, daß beide Verstelleinrichtungen in Abhängigkeit voneinander vom Schleppersitz aus durch ein einziges Bedienungsglied (17) bedienbar sind, um das Gerät steiler, d. h. auf Einzug zu stellen, wenn das Stützrad höher, und flacher, wenn das Stützrad tiefer gestellt wird.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Abhängigkeit der Bewegungen der beiden Verstelleinrichtungen voneinander veränderbar ist.
3. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Angriffspunkte des Verbindungsgliedes (11) der beiden Verstelleinrichtungen am Stützradhebel (12) und an der Verstelleinrichtung (6, 7, 8) für die Grindelneigung verschieb- und einstellbar sind und das Verbindungsglied (11) selbst längenveränderlich ist.
4. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß sie als Anschlußkopf (4) für das Gerät am Dreipunktgestänge {2, 3) ausgebildet ist und eine Einrichtung (20) zum Schnellankuppeln von verschiedenen Anbau-Bodenbearbeitungsgeräten aufweist.
5. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 4 dadurch gekennzeichnet, daß der obere Lenker (3) des Dreipunktgestänges (2, 3) an einem dreiarmigen, in einem die hintere Koppel bildenden Anschlußkopfgehäuse (4) gelagerten Hebel (6,7,8) angelenkt ist, dessen zweiter Arm (7) über eine Stange (11) mit einem im gleichen Anschlußkopfgehäuse (4) gelagerten Tragarm (12) des Stützrades (13) gelenkig verbunden ist, während der dritte Hebelarm (8) mittels einer am Anschlußkopf (4) gelagerten Gewindespindel (16) od. dgl. zum Verstellen des dreiarmigen Hebels (6, 7, 8) dient.
6. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Längen der zusammenwirkenden Hebel ungefähr in dem Näherungsverhältnis
a· c
l-d
aufeinander abgestimmt sind, worin a die Länge des Tragarmes (12) des Stützrades (13), b den Abstand des Angriffspunktes von der Schwenkachse (14) des Tragarmes (12), c die Länge des etwa waagerechten Armes (7), d die Länge des etwa senkrecht nach oben stehenden Armes (6) des dreiarmigen Hebels, e den Höhenabstand der Lagerung (9) des dreiarmigen Hebels (6, 7, 8) von den Lagerzapfen (5) der unteren Lenker (2) am Anschlußkopf (4) und / den Abstand des ideellen Führungspunktes (P) vom Angriffspunkt des Bodenwiderstandes am Gerät bedeutet.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen
©«09697/154 11.55
DEE14248A 1957-06-08 1957-06-08 Vorrichtung zum Regeln der Arbeitstiefe von Bodenbearbeitungsgeraeten Pending DE1045702B (de)

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DE (1) DE1045702B (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1179031B (de) * 1962-05-18 1964-10-01 Benno Gassner Einrichtung zur Konstanthaltung der Arbeitstiefe eines von einem Schlepper gezogenen Pfluges

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1179031B (de) * 1962-05-18 1964-10-01 Benno Gassner Einrichtung zur Konstanthaltung der Arbeitstiefe eines von einem Schlepper gezogenen Pfluges

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