DE1045702B - Vorrichtung zum Regeln der Arbeitstiefe von Bodenbearbeitungsgeraeten - Google Patents
Vorrichtung zum Regeln der Arbeitstiefe von BodenbearbeitungsgeraetenInfo
- Publication number
- DE1045702B DE1045702B DEE14248A DEE0014248A DE1045702B DE 1045702 B DE1045702 B DE 1045702B DE E14248 A DEE14248 A DE E14248A DE E0014248 A DEE0014248 A DE E0014248A DE 1045702 B DE1045702 B DE 1045702B
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- support wheel
- arm
- point
- lever
- connection head
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Pending
Links
- 230000001105 regulatory effect Effects 0.000 title claims description 6
- 238000003971 tillage Methods 0.000 title claims description 5
- 230000008878 coupling Effects 0.000 claims description 12
- 238000010168 coupling process Methods 0.000 claims description 12
- 238000005859 coupling reaction Methods 0.000 claims description 12
- 239000002689 soil Substances 0.000 claims description 7
- 238000010276 construction Methods 0.000 description 1
- 230000000694 effects Effects 0.000 description 1
- 230000005484 gravity Effects 0.000 description 1
- 238000000926 separation method Methods 0.000 description 1
- 230000007704 transition Effects 0.000 description 1
Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A01—AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
- A01B—SOIL WORKING IN AGRICULTURE OR FORESTRY; PARTS, DETAILS, OR ACCESSORIES OF AGRICULTURAL MACHINES OR IMPLEMENTS, IN GENERAL
- A01B63/00—Lifting or adjusting devices or arrangements for agricultural machines or implements
- A01B63/02—Lifting or adjusting devices or arrangements for agricultural machines or implements for implements mounted on tractors
- A01B63/10—Lifting or adjusting devices or arrangements for agricultural machines or implements for implements mounted on tractors operated by hydraulic or pneumatic means
- A01B63/111—Lifting or adjusting devices or arrangements for agricultural machines or implements for implements mounted on tractors operated by hydraulic or pneumatic means regulating working depth of implements
- A01B63/1115—Lifting or adjusting devices or arrangements for agricultural machines or implements for implements mounted on tractors operated by hydraulic or pneumatic means regulating working depth of implements using a mechanical ground contact sensor
Landscapes
- Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Soil Sciences (AREA)
- Environmental Sciences (AREA)
- Agricultural Machines (AREA)
Description
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Regeln der Arbeitstiefe von Bodenbearbeitungsgeräten, die an
Schleppern mit Dreipunktanbaugestänge angebaut sind.
Mit der Vorrichtung nach der Erfindung wird die Aufgabe erfüllt, die Arbeitstiefe eines Bodenbearbeitungsgerätes,
insbesondere eines Pfluges, durch gleichzeitige Höheneinstellung eines Stützrades und Neigung
des Gerätes gegenüber der hinteren Koppel des Dreipunktgestänges mit Hilfe eines einzigen vom Schleppersitz
aus erreichbaren Bedienungsteiles auf ein gewünschtes Maß einzustellen. Dabei wird erreicht,
daß ζ. B. mit Hilfe nur einer Kurbel der Pflug sowohl zum Tiefpflügen als auch zum Schälen eingestellt werden
kann.
Eine weitere Bedingung kann bei dieser Vereinigung der Stützrad- und Geräteeinstellung1 in Abhängigkeit
voneinander erfüllt werden, nämlich, daß die Richtlinie in der Scharebene des Pflugkörpers beim Tiefpflügen
waagerecht liegt, während sie zum Schälen etwas nach vorn geneigt ist, also> auf Einzug steht.
Dadurch1 erfüllt das Stützrad die Aufgabe, den Pflugkörper zum Schälen nur auf die gewünschte geringe
Schältiefe eindringen zu lassen und ihn entsprechend abzustützen, während der Pflugkörper das Bestreben
hat, tiefer zu gehen, aber vom Stützrad daran gehindert wird. Beim Tiefpflügen dagegen hält die Schleifsohle
des Pflugkörpers die verlangte Arbeitstiefe selbsttätig ein, während das Stützrad so^ hoch gehalten
wird, daß es den Boden nicht berührt.
Die Trennung von Schälen und Tiefpflügen in zwei verschiedene Einstellarten, nämlich mit oder ohne
Stützrad, doch immer mit demselben Bedienungsteil, hat den Vorteil, daß zum Tiefpflügen kein die senkrechte
Schlepperbelastung vermindernder Stützraddruck auftreten kann, weil das Stützrad den Boden
nicht berührt. Zum Schälen ist es dagegen vorteilhaft, den Pflug auf Einzug zu stellen und die Tiefenbegrenzung
durch das Stützrad vorzunehmen, da sich Tiefenschwankungen beim Schälen nachteiliger auswirken als
beim Tiefpflügen. Es kann allerdings durch eine besondere Verstellung auch beim Tiefpflügen mit Stützrad
gefahren werden, wenn es erwünscht ist, z. B. zur Vergrößerung der Auflagefläche in Böden geringer
Tragfähigkeit. Der Verlust senkrechter Kräfte ist dabei unbedeutend, da solche Böden im allgemeinen
zugleich leicht sind.
Es ist eine Einrichtung bekannt, bei der ein an der Ackerschiene eines Schleppers anbaubarer Viergelenkpflug
Mittel zum Verstellen der Arbeitstiefe des Gerätes aufweist, die durch eine Stützrolle bestimmt
wird.
Als Hauptmerkmal dieser bekannten Einrichtung ist der Grindel des Pfluges an ein Gelenkviereck über
Vorrichtung zum. Regeln der Arbeitstiefe von Bodenbearbeitungsgeräten
Anmelder:
Gebrüder Eberhardt, Ulm/Donau, Seestr. 1
Gebrüder Eberhardt, Ulm/Donau, Seestr. 1
Dipl.-Ing. Gerhard Hofmann, Ulm/Donau,
ist als Erfinder genannt worden
ist als Erfinder genannt worden
ein weiteres Lenkersystem angeschlossen, dessen Winkellage zum Gelenkviereck durch eine Verstellvorrichtung
für die Arbeitstiefe veränderlich ist und dessen Verschwenkung beim Senken des Grindels die
Stützrolle hebt, wobei der ideelle Zugpunkt des Gerätes nahezu auf gleichbleibender und geringer
Höhe gehalten wird.
Diese Einrichtung hat außer einer verwickelten Bauart noch den Nachteil, daß zur Regelung der
Arbeitstiefe immer das Stützrad notwendig ist und daß eine Neigung des Gerätes gegenüber der Koppel
zu schnellem Einzug nicht möglich ist, so daß immer ein verhältnismäßig langer Einzugweg durchlaufen
werden muß, ehe der Pflugkörper die verlangte Arbeitstiefe erreicht hat. Beim Schälen kann der
Pflugkörper nicht auf Anzug gestellt werden, und beim Tiefpflügen kann in ungleichem Boden das Stützrad
übermäßigen Druck erhalten und seine Führung verbogen werden. Außerdem sind mehrere Verstelleinrichtungen
notwendig.
Diese Nachteile werden durch die Erfindung vermieden. Die Erfindung besteht darin, daß bei einer
Vorrichtung zum Regeln der Arbeitstiefe für Bodenbearbeitungsgeräte am Dreipunktanbau eine Höhenverstelleinrichtung
eines Stützrades mit einer Neigungsverstelleinrichtung für das Bodenbearbeitungsgerät
gegenüber der hinteren Koppel des Dreipunktanbaues durch eine Gestängeanordnung· so>
verbunden ist, daß beide Verstelleinrichtungen in Abhängigkeit voneinander vom Schleppersitz aus durch ein
einziges Bedienungsglied bedienbar sind; hierbei wird das Gerät steiler, d. h. auf Einzug gestellt, wenn das
Stützrad höher, und flacher, wenn das Stützrad tiefer gestellt wird.
Eine weitere Eigentümlichkeit der Erfindung besteht darin, daß die Abhängigkeit der Bewegungen der Verstelleinrichtungen
voneinander veränderbar ist. Dabei
«09 697/154
sind die Angriffspunkte der Verbindungsstange der beiden Verstelleinrichtungen am Stützradhebel und an
der Verstelleinrichtung für die Grindelneigung verschieb- und einstellbar; die Verbindungsstange selbst
ist längenveränderlich.
Die Bauart der gekuppelten Verstelleinrichtung ist so einfach, daß sie in einem Gehäuse untergebracht
werden kann, das als Anschlußkopf für das Gerät am Dreipunktgestänge anbringbar ist und eine Einrichtung
zum Schnellankuppeln von verschiedenen Anbau-Bodenbearbeitungsgeräten aufweist.
Diese einfache Bauart wird dadurch erreicht, daß der obere Lenker des Dreipunktgestänges an einem
dreiarmigen, in einem den Anschlußkopf bildenden Gehäuse gelagerten Hebel angelenkt ist, dessen zweiter
Arm über eine Stange mit einem im gleichen Gehäuse gelagerten Tragarm eines Stützrades gelenkig verbunden
ist, während der dritte Hebelarm mittels einer am Anschlußkopf gelagerten Gewindespindel od. dgl.
zum Verstellen des dreiarmigen Hebels dient.
Dabei sind die Längen der zusammenwirkenden Hebel in einem funktionellen Verhältnis so· aufeinander
abgestimmt, daß sowohl beim Tiefpflügen als auch beim Schälen die Höhenlage des Stützrades mit
der Neigung der hinteren Koppel harmoniert.
Ein Ausführungsbeispiel ist in der Zeichnung dargestellt.
Abb. 1 zeigt ein Schema der gekuppelten Einstellvorrichtungen in Seitenansicht mit dem Gerät in
Arbeitsstellung beim Tiefpflügen und festen Hebellängen, ferner die Verstellung zum Schälen;
Abb. 2 zeigt dasselbe Schema wie Abb. 1 mit dem Gerät in Arbeitsstellung beim Schälen;
Abb. 3 zeigt das gleiche Schema mit den zur Längenveränderung der einzelnen Hebel versehenen
Verstelleinrichtungen;
Abb. 4 zeigt eine andere Ausführung der Verbindung zwischen dem dreiarmigen Hebel mit dem Stützradgestänge.
An einem Schlepper 1 mit Dreipunktgestänge 2, 3
ist ein Anschlußkopf in Form eines Lagergehäuses 4 angelenkt. Die unteren Lenker 2 sind an zwei am
Lagergehäuse 4 befestigten Lagerzapfen 5, der obere Lenker 3 dagegen an einem Arm 6 eines dreiarmigen
Hebels 6, 7, 8 angelenkt. Der dreiarmige Hebel 6, 7,8
ist im Lagergehäuse 4 um eine Achse 9 schwenkbar gelagert und sein etwa waagerechter Arm 7 mit einer
durch ein Spannschloß 10 od. dgl. längenveränderlichen Stange 11 gelenkig verbunden. Am unteren Ende des
Lagergehäuses 4 ist ein Tragarm 12 für ein Stützrad 13 um eine Achse 14 drehbar gelagert. Die Stange 11
verbindet diesen Tragarm mit Arm 7 des dreiarmigen Hebels. Der dritte Arm 8 des dreiarmigen Hebels ist
am Ende mit einer schwenkbar gelagerten Mutter 15 versehen, durch welche eine Spindel 16 mit Kurbel 17
geht. Diese ist in einem schwenkbaren Lager 18 in der Wand des Lagergehäuses geführt. Die Kurbel 17 ist
vom Führersitz 19 des Schleppers 1 aus mit der Hand erreichbar.
An der hinteren Wand des Lagergehäuses 4 sind mindestens drei Schnellkuppelmittel 20 bekannter Art
angebracht, an welchen ein Pflug 21 oder auch andere Bodenbearbeitungsgeräte schnell und sicher ankuppelbar
sind. Der Anschlußkopf 4 selbst braucht bei dem Wechsel, z. B. eines Pfluges 21 gegen einen Grubber,
nicht vom Schlepper 1 entfernt zu werden.
Es ist aber auch vorgesehen, das Lagergehäuse 4 mit mehreren zum Teil auf die Seite gesetzten Schnellkuppelstellen
20 zu versehen, wodurch es möglich ist, das Bodenbearbeitungsgerät so weit seitwärts von der
Schleppermittelachse anzuordnen, daß es zum sogenannten Grenzpflügen oder zum Bearbeiten dicht an
Zäunen, Bäumen u. dgl. liegendem Boden dienen kann. Die Hebellängen α und b am Tragarm 12 des Stützrades,
die Länge c und d der Arme 7 und 6 des dreiarmigen Hebels, der Höhenabstand e des Lagerzapfens
5 von der Achse 9 und der Abstand I des ideellen Führungspunktes F vom Schwerpunkt des Bodenwiderstandes
am Gerät stehen ungefähr in dem Näherungsverhältnis
a-c I'd
In erster Näherung ist nämlich At=I ·β.
Da die Arbeitstiefe t in einer bestimmten Beziehung zu der Neigung des Grindels 22 oder Rahmens des
Gerätes in bezug auf die Koppel steht und ferner diese Stellung von der Neigung α des Armes 6 in bezug auf
das Lagergehäuse 4 abhängt, ist die Änderung der Arbeitstiefe At eine Funktion von α, also
At = f(a),
und der Neigungswinkel β wieder eine Funktion von α,
also
Eine Änderung der Arbeitstiefe um At ist, auf den
Neigungswinkel α bezogen, durch die Hebelverhaltnisse bestimmt aus:
Der Neigungswinkel β als Funktion von α wird mit
Hilfe der Hebelverhältnisse
dargestellt.
Das obengenannte Näherungsverhältnis für Hebellängen und Lagerabstände ergibt sich also aus
. a·c-ä 7 d'ä
At = = I- .
δ e
Aus dieser Beziehung der Langen- und Abstandsverhältnisse
zueinander lassen sich die Konstruktionsmaße verhältnismäßig einfach bestimmen.
Für einen bestimmten Pflug und einen bestimmten Dreipunktanbau können feste Hebel- und Abstandslängen
gewählt werden, was besonders von Vorteil sein wird, wenn die geplante Normung des Dreipunktanbaues
eingeführt sein wird.
Für die Zwischenzeit wird vorgeschlagen, die Hebellängen a, h, c und d sowie den Lagerabstand e
verstellbar zu machen, damit für verschiedene Schlepper- und Dreipunktanbauten derselbe Anschlußkopf
mit entsprechend eingestellten Hebelverhältnissen verwendet werden kann.
Zu dem Zweck sind an den Hebelarmen 6 und 7, ferner an dem Tragarm 12 die Anschlußgelenke verschieb-
und festklemmbar oder auch einfach umsteckbar angeordnet. Die Stange 11 ist mit Spannschloß
10 od. dgl. längenveränderlich.
Um die richtige Wirkungsweise der Vorrichtung zu erzielen, müssen die Verhältnisse so· eingestellt sein,
daß für die kleine Schältiefe ts und den zugehörigen
Neigungswinkel β des Anschkußkopfes der Abstand der Unterkante des Stützrades 13 von der Richtlinie
des Pflugkörpers ebenfalls gleich is ist, also h = ts.
Wird nun an der Kurbel 17 gedreht, um den Pflug auf größere Arbeitstiefe tp zu bringen, so wird das
Stützrad 13 um mehr als (tp — ts) angehoben, so daß
nach Erreichen der Pflügtiefe tp der Abstand der
Unterkante des Stützrades 13 von der Richtlinie des Pflugkörpers größer als tp ist, demnach H^>tp.
Die Umstellung der Hebel für den Übergang von der Pflügtiefe t„ zur Schältiefe ts ist in der Abb. 1
dargestellt.
Die mit Voll-Linien gezeichnete Stellung zeigt den Pflug in der Pfiügtiefe t„. Die Koppelebene geht dabei
durch die drei Koppelpunkte des oberen und der unteren Lenker, wird durch die Verbindungslinie der
Punkte 5 und 6 dargestellt und steht senkrecht zur Zeichenebene. In der Tiefpflügstellung liegt der
Grindel waagerecht, und der Kopf des Gerätes steht lotrecht zur Fahrebene. 1S
Um den Pflug auf Schäl tiefe ts zu steuern, muß er
aufwärts laufen. Durch Drehen an der Kurbel 17 nimmt der mehrarmige Hebel 6, 7, 8 und mit ihm der
Kopf samt Gerät die strichpunktiert gezeichnete Stellung ein, während das Stützrad gleichzeitig tiefer
gestellt wird. Die Scharspitze ist nach oben gerichtet. Beim Weiterfahren kommt der Pflug selbsttätig auf
die Schältiefe ts, wodurch die drei Lenker 2, 3 angehoben
werden und die Koppelebene 5, 6 sich infolge der Dreipunktanlenkung etwas nach vorn neigt. Dadurch
wird auch der Kopf samt Grindel nach vorn geneigt und die Scharspitze auf Einzug gestellt. Das
Stützrad aber sitzt auf dem Boden auf und läßt die auf Einzug stehende Scharspitze nur bis auf die
Schältiefe ts eindringen.
Eine weitere Ausführung dient dazu, die Stützradstellung innerhalb der Kombination von Hand beeinflussen
zu können. Zu dem Zweck ist am Ende des Hebelarmes 7 ein Exzenter 23 angeordnet, der um
eine Achse 24 mit Hilfe eines Handhebels 25 od. dgl., der an einem Stellbogen 26 geführt und feststellbar
ist, oder auf irgendeine andere an sich bekannte Weise schwenkbar und einstellbar ist. Die Stange 11
wird mit einer nachstellbaren Feder 27 versehen, deren Kraft gleich oder größer eingestellt werden
kann als das Gewicht G des Stützrades 13, wie es im Angriffspunkt 28 der Stange 11 am Tragarm 12
wirkt, nämlich
-^-. Auf diese Weise kann das
Stützrad 13 auch so eingestellt werden, daß es gegebenenfalls am Boden leicht aufliegt, solange die Stange
11 am Exzenter 23 nicht anliegt, oder daß es den Pflug 21 stützt, sobald es am Exzenter 23 anliegt. Das
Spiel H—tp ist somit einstellbar, es wird bereits vor
der Arbeit eingestellt. Die Arbeitstiefe selbst wird jedoch während der Arbeit nur mit Hilfe der Kurbel
17 geregelt.
Claims (6)
1. Vorrichtung zum Regeln der Arbeitstiefe für Bodenbearbeitungsgeräte am Dreipunktanbau, dadurch
gekennzeichnet, daß eine Höhenverstelleinrichtung für ein Stützrad (13) mit einer Neigungs-
verstelleinrichtung für das Bodenbearbeitungsgerät (21) gegenüber der Koppel (5, 6) des
Dreipunktanbaues (2, 3) durch eine GestängeanoTdnung (6, 7, S, 11) so- verbunden ist, daß beide
Verstelleinrichtungen in Abhängigkeit voneinander vom Schleppersitz aus durch ein einziges Bedienungsglied
(17) bedienbar sind, um das Gerät steiler, d. h. auf Einzug zu stellen, wenn das
Stützrad höher, und flacher, wenn das Stützrad tiefer gestellt wird.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Abhängigkeit der Bewegungen
der beiden Verstelleinrichtungen voneinander veränderbar ist.
3. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Angriffspunkte
des Verbindungsgliedes (11) der beiden Verstelleinrichtungen am Stützradhebel (12) und an der
Verstelleinrichtung (6, 7, 8) für die Grindelneigung verschieb- und einstellbar sind und das
Verbindungsglied (11) selbst längenveränderlich ist.
4. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß sie als Anschlußkopf
(4) für das Gerät am Dreipunktgestänge {2, 3) ausgebildet ist und eine Einrichtung (20) zum
Schnellankuppeln von verschiedenen Anbau-Bodenbearbeitungsgeräten aufweist.
5. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 4 dadurch gekennzeichnet, daß der obere Lenker (3)
des Dreipunktgestänges (2, 3) an einem dreiarmigen, in einem die hintere Koppel bildenden
Anschlußkopfgehäuse (4) gelagerten Hebel (6,7,8)
angelenkt ist, dessen zweiter Arm (7) über eine Stange (11) mit einem im gleichen Anschlußkopfgehäuse
(4) gelagerten Tragarm (12) des Stützrades (13) gelenkig verbunden ist, während der
dritte Hebelarm (8) mittels einer am Anschlußkopf (4) gelagerten Gewindespindel (16) od. dgl.
zum Verstellen des dreiarmigen Hebels (6, 7, 8)
dient.
6. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Längen der zusammenwirkenden
Hebel ungefähr in dem Näherungsverhältnis
a· c
l-d
aufeinander abgestimmt sind, worin a die Länge
des Tragarmes (12) des Stützrades (13), b den Abstand des Angriffspunktes von der Schwenkachse
(14) des Tragarmes (12), c die Länge des etwa waagerechten Armes (7), d die Länge des
etwa senkrecht nach oben stehenden Armes (6) des dreiarmigen Hebels, e den Höhenabstand der
Lagerung (9) des dreiarmigen Hebels (6, 7, 8) von den Lagerzapfen (5) der unteren Lenker (2) am
Anschlußkopf (4) und / den Abstand des ideellen Führungspunktes (P) vom Angriffspunkt des
Bodenwiderstandes am Gerät bedeutet.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen
©«09697/154 11.55
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEE14248A DE1045702B (de) | 1957-06-08 | 1957-06-08 | Vorrichtung zum Regeln der Arbeitstiefe von Bodenbearbeitungsgeraeten |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEE14248A DE1045702B (de) | 1957-06-08 | 1957-06-08 | Vorrichtung zum Regeln der Arbeitstiefe von Bodenbearbeitungsgeraeten |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1045702B true DE1045702B (de) | 1958-12-04 |
Family
ID=7068756
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEE14248A Pending DE1045702B (de) | 1957-06-08 | 1957-06-08 | Vorrichtung zum Regeln der Arbeitstiefe von Bodenbearbeitungsgeraeten |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1045702B (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1179031B (de) * | 1962-05-18 | 1964-10-01 | Benno Gassner | Einrichtung zur Konstanthaltung der Arbeitstiefe eines von einem Schlepper gezogenen Pfluges |
-
1957
- 1957-06-08 DE DEE14248A patent/DE1045702B/de active Pending
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1179031B (de) * | 1962-05-18 | 1964-10-01 | Benno Gassner | Einrichtung zur Konstanthaltung der Arbeitstiefe eines von einem Schlepper gezogenen Pfluges |
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE3529517C2 (de) | Pflug | |
| DE1045702B (de) | Vorrichtung zum Regeln der Arbeitstiefe von Bodenbearbeitungsgeraeten | |
| DE971586C (de) | Stuetzrad an Anbauvolldrehpfluegen | |
| DE69305429T2 (de) | Pendelstütz- und Nachlaufrad für Drehpflüge | |
| DE3513096A1 (de) | Anbaupflug | |
| DE840024C (de) | Bodenbearbeitungsgeraet fuer Weinberge mit einem auslenkbaren Schar | |
| DE960394C (de) | Vorrichtung zum Anbauen eines in den Boden eingreifenden landwirtschaftlichen Arbeitsgeraetes, insbesondere eines Pfluges | |
| DE966639C (de) | Anbauvorrichtung fuer Bodenbearbeitungsgeraete | |
| DE948926C (de) | Vorrichtung zum Anlenken von landwirtschaftlichen Geraeten, wie Pfluegen, Grubbern, Vielfachgeraeten, Scheibeneggen usw., an Schlepper | |
| DE3105638A1 (de) | Geraetekombination fuer die landwirtschaft | |
| DE875097C (de) | Vorrichtung zur Seitensteuerung und Spurhaltung eines Pfluges oder eines aehnlichen parallel einer Kante gleitenden oder rollenden Geraetes | |
| DE1016044B (de) | Tiefenfuehrung fuer landwirtschaftliche Bodenbearbeitungsgeraete, beispielsweise Schlepperpfluege | |
| DE158576C (de) | ||
| DE3245625A1 (de) | Schwert fuer geraete zum verlegen von flexiblem, strangfoermigen material im boden, insbesondere fuer kabelpfluege | |
| EP0119407B1 (de) | Anbaupflug | |
| DE1052141B (de) | Tiefgangsteuerung fuer Bodenfraese | |
| DE1211836B (de) | Bodenbearbeitungsgeraet, z. B. Pflug | |
| DE1557813C (de) | Tastradlose Steuereinrichtung zur Kon stanthaltung der Arbeitstiefe eines Boden bearbeitungsgerates | |
| AT227990B (de) | Vorrichtung Anschließen landwirtschaftlicher Geräte an die Frontladerschwinge von Traktoren | |
| DE1051045B (de) | Anordnung zum Befestigen landwirtschaftlicher Geraete an Schleppern mit Dreipunktanbauvorrichtungen | |
| DE1255976B (de) | Vorrichtung fuer die Zugkraftregelung an landwirtschaftlichen Schlepper-Anbaugeraeten, insbesondere an Pfluegen | |
| DE864933C (de) | Schlepperpflug mit seitenverstellbarer Zugschiene | |
| DE613319C (de) | In eine Pflanzlochmaschine umwandelbare Hack- und Haeufelmaschine | |
| DE858464C (de) | Tiefgangregelung fuer Anbaupflugwerke von Schleppern mit um ihre Triebachse schwenkbarem Triebblock | |
| DE1872589U (de) | Vorrichtung zur bearbeitung des erdbodens am stock oder stiel von kulturpflanzen. |