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DE158576C - - Google Patents

Info

Publication number
DE158576C
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Authority
DE
Germany
Prior art keywords
wheels
lever
plow
lever arm
front wheel
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Active
Application number
DENDAT158576D
Other languages
English (en)
Publication of DE158576C publication Critical patent/DE158576C/de
Active legal-status Critical Current

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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01BSOIL WORKING IN AGRICULTURE OR FORESTRY; PARTS, DETAILS, OR ACCESSORIES OF AGRICULTURAL MACHINES OR IMPLEMENTS, IN GENERAL
    • A01B3/00Ploughs with fixed plough-shares
    • A01B3/04Animal-drawn ploughs
    • A01B3/16Alternating ploughs, i.e. capable of making an adjacent furrow on return journey

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Zoology (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Soil Sciences (AREA)
  • Environmental Sciences (AREA)
  • Soil Working Implements (AREA)

Description

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KAISERLICHES
PATENTAMT,
Es ist bekannt, bei vierrädrigen, mehrscharigen Kehrpflügen die auf einer Seite befindlichen, miteinander verbundenen Räderpaare gleichzeitig durch einen Stellhebel anzuheben und zu senken. Gegenüber diesen bekannten Pflügen unterscheidet sich der den Gegenstand der vorliegenden Erfindung bildende Pflug dadurch, daß beim Hochstellen eines Hinterrades das auf derselben Seite befmdliche Vorderrad zunächst der Hochstellung folgt; sobald aber das Hinterrad weiter hochgestellt wird, bleibt das Vorderrad zunächst stehen, um schließlich wieder herunterzugehen, wenn das Hinterrad seine höchste Stellung erreicht hat.
Diese Einrichtung hat den Zweck, gleichzeitig mit der Regelung der Furchentiefe den Pflug beim Ackern an Berglehnen in eine für seine Führung und Handhabung vorteilhafte wagerechte Lage zu bringen und in dieser auch beim Wechseln der Steigung erhalten zu können; schließlich kann das zu dem gesenkten Vorderrad gehörige Hinterrad in der gehobenen Stellung bleiben, um die Radspur auf dem bereits geackerten Land zu vermeiden, wobei der Pflug von den übrigen drei Rädern getragen wird, durch deren höhere oder niedrigere Stellung die Tiefe der Furche bestimmt ist.
Die vorliegende Erfindung unterscheidet sich demnach wesentlich von den Stell- und Aushebevorrichtungen für-Pflüge, bei welchen die beiden Vorderräder miteinander in ähnlicher Weise wie hier das Vorder- und Hinterrad einer Seite gekuppelt sind, nämlich so, daß bei einer weiteren Hochhebung des Landrades das Furchenrad auf der Höhe der Unterkante der Pflugschar stehen bleibt; bei ihnen ist es aber nicht möglich, eine seitliche Neigung des Pfluges zur Fläche des Bodens herbeizuführen, welche der Pflug beim Ackern an Berglehnen unbedingt einnehmen muß. Diese geneigte Stellung kann nur dann dem Pfluge bei gleichzeitiger Einstellungsmöglichkeit für die Furchentiefe gegeben werden, wenn man, wie bei der vorliegenden Erfindung, die auf jeder Seite des Pfluges befindlichen Räder in die oben bezeichnete Abhängigkeit voneinander bringt und von denen der anderen Seite unabhängig macht. Gegenüber denjenigen Pflügen ferner, bei welchen jedes der vier Räder durch einen besonderen Hebel für sich einstellbar ist, wird der Vorteil größerer Einfachheit erzielt.
In der Zeichnung ist der Pflug veranschaulicht, und zwar zeigt Fig. 1 eine Seitenansicht bei angehobenen Pflugscharen, Fig. 2 die Oberansicht, Fig. 3 und 4 den Pflug in verschiedenen Stellungen der Räder; Fig. 5 stellt eine andere Ausführungsform dar.
Die Räder 1 bis 4 des Pfluges sind an je einem am Gestell 5 angeordneten Hebel drehbar angeordnet, und zwar die Vorderräder 1 und 3 an je einem Hebelarm 6 und die Hinterräder 2 und 4 an je einem Hebelarm 7. Vorder- und Hinterrad jeder Pflugseite, also die Räder 1 und 2 bezw. 3 und 4, sind miteinander derart verbunden, daß sie gemeinsam
gehoben und gesenkt werden können. Dies erfolgt nach der in der Zeichnung dargestellten Ausführungsform durch einen auf der Drehachse 8 des Hebelarmes 7 angeordneten und gegen letzteren um etwa i8o° versetzten Arm 9, welcher durch eine Zugstange IO mit einem Winkelhebel 11, 12 verbunden ist, der außerhalb des Drehzapfens 13 des Hebelarmes 6 um einen besonderen Zapfen 14 drehbar ist, und dessen Arm 12 durch einen Lenker 15-mit dem Hebelarm 6 in Verbindung steht. An der Achse 8 jedes Hebelarmes 7 ist je ein Stellhebel 16 angeordnet, welcher mittels der Sperrklinke 17 in den Zähnen eines am Rahmen befestigten Zahnbogens 18 in verschiedenen Lagen festgestellt werden kann. Die beschriebene Kupplung der Räder ermöglicht folgende Verstellungen.
In den Fig. I und 2 greifen die Sperrklinken der beiden gänzlich nach rückwärts gelegten Stellhebel in die hinterste Zahnlücke ein, wodurch sämtliche vier Räder ihre tiefste Lage dem Gestell 5 gegenüber einnehmen (Stellung I) und die drehbaren Doppelpflugschare 19, 20 sich daher in gehobener Stellung außer Eingriff mit dem Boden befinden. Sollen die Pflugschare in das Erdreich eingreifen, dann müssen die Räder gehoben,
d. h. die Entfernung des Gestelles über dem Erdboden muß verkleinert werden. Dies geschieht durch Aufwärtsdrehen der beiden Stellhebel 16, etwa in die in Fig. 3 gezeigte Stellung II, und Einfallenlassen des Sperrkegeis 17 in eine entsprechende Zahnlücke des Zahnbogens 18, \vodurch das Gestell 5 um ein entsprechendes Maß gesenkt wird und die Pflugschare sodann mehr oder weniger tief in das Erdreich eindringen. Diese Verstellung wird insbesondere beim Ziehen der ersten Furche vorgenommen, bei welcher alle vier Räder am Boden aufruhen können.
Für diese Art der Verstellung ist es behufs Wahrung der wagerechten Lage des Pfluges auf ebenem Boden notwendig, daß der Hub der Vorder- und Hinterräder innerhalh der geforderten Grenzen ein gleicher sei. Dies wird durch die dargestellte Verbindung der Hebelarme 6 und 7 gewährleistet, wie aus der in Fig. 3 punktiert angedeuteten Zwischenstellung III ersichtlich ist, in welcher das Hinter- und Vorderrad gleich hoch stehen. Beim Ziehen einer weiteren Furche muß darauf gesehen werden, daß das eben gewendete Land durch das eine Hinterrad, welches bei der in Fig. 3 gezeigten Stellung auf diesem rollen würde, nicht beschädigt wird. Zu diesem Zwecke wird je nach der Fahrtrichtung das betreffende Hinterrad vom
fin Boden abgehoben, was durch Verstellen des zugehörigen Stellhebels 16 nach vorn (Fig. 4) geschieht (Stellung IV). Beim Verdrehen des Stellhebels 16 in der Pfeilrichtung der Fig. 3 werden nämlich Vorder- und Hinterrad so lange gehoben, bis der Hebelarm 9 in bezug auf die Stange 10 seine Totlage erreicht hat. Von dieser Stellung an wird nunmehr das Hinterrad weiter nach aufwärts gedreht, wählend das Vorderrad nun wieder nach abwärts gedreht, also gesenkt wird (Fig. 4). Trotzdem also das Hinterrad gehoben ist, kann das Vorderrad in seine ursprüngliche niedrige Stellung gesenkt werden. Bei der Arbeit des Pflügens ruhen immer drei Räder am Boden auf, während das eine oder das andere der beiden Hinterräder gehoben ist (Fig. 4). Diese Einrichtung ermöglicht auch die Wagerechtstellung des Pfluges mit oder ohne Hebung des einen Hinterrades beim Beackern von Lehnen, Anhöhen oder Hügeln und gewährleistet hierdurch ein wesentlich leichteres Führen des Pfluges. Dies wird dadurch erzielt, daß die beiden gekuppelten Rädergruppen entsprechend der jeweiligen Neigung der Lehne verschieden hoch gestellt werden.
Bemerkt sei, daß die Räder 1 und 3 immer Vorderräder bleiben, und daß die beiden Doppelschare 19, 20 an einer Achse 21 im Rahmen gelagert sind und gewendet werden können.
Wie Fig. 5 zeigt, kann die Verbindung des Vorder- und des Hinterrades unter Beibehaltung der oben geschilderten Art der Verstellung derselben dadurch vereinfacht werden, daß man den Hebelarm 9 des Hinterrades 2 durch eine Stange 10, wie an sich bekannt, direkt . mit dem das Vorderrad tragenden Hebelarm 6 verbindet; denn das Wesentliche für die Erlangung der beabsichtigten Verstellung ist die Totlage des Hebelarms 9 und eine entsprechende Lage der Hebelarme 6, 7 zueinander.

Claims (2)

Patent-Ansprüche:
1. Vierrädriger, mehrachsiger Kehrpflug, bei welchem die Räder jeder Seite durch je einen Stellhebel gestellt werden können, dadurch gekennzeichnet, daß die Räder (1,2 bezw. 3·, 4) jeder Seite derart durch Hebel und Verbindungsstange miteinander gekuppelt sind, daß sie mittels des Stellhebels (16) nicht nur in bekannter Weise gemeinsam höher oder tiefer gestellt werden können, um die Furchentiefe zu regeln, sondern daß auch bei weiterer Anhebung des Hinterrades das Vorderrad wieder in eine Tiefstellung gelangt, in welcher es gleichfalls der Höhe nach eingestellt werden kann.
2. Kehrpflug nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß ein Hebelarm
(9) an den unmittelbar vom Stellhebel (16)
beeinflußten Achsen der Hinterräder (2 bezw. 4) durch eine Stange (10) mit einem zum Drehzapfen (13) des das Vorderrad (1 bezw. 3) tragenden Hebelarmes (6) exzentrisch gelagerten Winkelhebel (11,12) verbunden ist, der mit diesem Hebelarm (6)
durch einen Lenker (15) in Verbindung steht, zu dem Zwecke, innerhalb gewisser Grenzen eine gleiche Höhenverstellung der Räder und bei weiterem Heben des Hinterrades ein Wiedersenken des Vorderrades zu erzielen.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Berlin, gedruckt in der reichsdruckerei.
DENDAT158576D Active DE158576C (de)

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DE (1) DE158576C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0397754A4 (en) * 1988-01-28 1991-11-13 Giuseppe Mario Sartor A plough apparatus

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0397754A4 (en) * 1988-01-28 1991-11-13 Giuseppe Mario Sartor A plough apparatus
US5135056A (en) * 1988-01-28 1992-08-04 Sartor Giuseppe M Plough apparatus

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