DE1045438B - Lamellenkupplung zur UEbertragung des Drehmomentes, insbesondere fuer Grubenlokomotiven od. dgl. - Google Patents
Lamellenkupplung zur UEbertragung des Drehmomentes, insbesondere fuer Grubenlokomotiven od. dgl.Info
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- DE1045438B DE1045438B DEST9882A DEST009882A DE1045438B DE 1045438 B DE1045438 B DE 1045438B DE ST9882 A DEST9882 A DE ST9882A DE ST009882 A DEST009882 A DE ST009882A DE 1045438 B DE1045438 B DE 1045438B
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Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F16—ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
- F16D—COUPLINGS FOR TRANSMITTING ROTATION; CLUTCHES; BRAKES
- F16D13/00—Friction clutches
- F16D13/22—Friction clutches with axially-movable clutching members
- F16D13/38—Friction clutches with axially-movable clutching members with flat clutching surfaces, e.g. discs
- F16D13/46—Friction clutches with axially-movable clutching members with flat clutching surfaces, e.g. discs in which two axially-movable members, of which one is attached to the driving side and the other to the driven side, are pressed from one side towards an axially-located member
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- General Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Mechanical Operated Clutches (AREA)
Description
- Lamellenkupplung zur Übertragung des Drehmomentes, insbesondere für Grubenlokomotiven od. dgl. Die Erfindung bezieht sich auf Lamellenkupplungen zur Übertragung des Drehmomentes bei Grubenlokomotiven. Derartige Kupplungen müssen kleine Abmessungen und eine gedrängte Bauart haben, weil bei Grubenlokomotiven nur ein kleiner Raum zur Anbringung der einzelnen Teile der Antriebsanlage zur Verfügung steht. Weiter müssen solche Kupplungen so gestaltet sein, daß die abgenutzten Kupplungslamellen in kürzester Zeit ohne Verwendung besonderer Vorrichtungen durch neue ersetzt werden können. Die letztgenannte Forderung ist besonders wesentlich, da bei den in staubiger Umgebung arbeitenden Grubenlokomotiven die Lamellen in. verhältnismäßig kurzer Zeit abgenutzt werden und am Verwendungsort der Grubenlokomotiven in der Regel nur einfache Handwerkszeuge zur Verfügung stehen. Dabei ist außerdem zu berücksichtigen, daß das Auswechseln der Lamellen in sehr kurzer Zeit vorgenommen werden muß, da durch den Stillstand der Lokomotive Förderungsverluste entstehen. Die bisher bekannten Lamellenkupplungen für Grubenlokomotiven entsprachen diesen Anforderungen nur in sehr beschränktem Umfang.
- Dieser Mangel soll durch die Lamellenkupplung gemäß der Erfindung behoben werden. Bei ihr besteht der eine Teil aus einer bekannten nachgiebigen auf Torsion beanspruchten Gummimetallscheibe und der andere Kupplungsteil auf der einen Lamellenseite, wie gleichfalls bekannt, aus einem am Schwungrad des Antriebsmotors befestigten, axialfedernd nachgiebigen Innenteller sowie einem Stützflansch auf der anderen Lamellenseite. Um bei dieser Kombination bekannter Teile eine leichte und rasche Auswechselbarkeit der Lamellen zu erreichen, trägt erfindungsgemäß die Gummimetallscheibe eine Außenverzahnung, die in eine Innenverzahnung eines Kranzes eingreift, der die nach einem Durchmesser geteilte und mit einem Belag versehene Lamellenscheibe oder -scheiben trägt, die im gekuppelten Zustand mit dem Innenteller und mit einem aus einer nach einem Durchmesser geteilten am Schwungrad des Motors abnehmbar befestigten äußeren Stützscheibe gebildeten Stützflansch in Reibungsverbindung steht. Zweckmäßig ist die Lamellenscheibe mit dem Kranz durch eine Verzahnung formschlüssig verbunden und wird durch eine auf dem Außenumfang des Kranzes aufgeschraubte Mutter gegen einen am Kranz vorgesehenen ringförmigen Flansch gepreßt. Durch diese Maßnahme wird ein Schlupf der Lamellenscheiben gegen die innen anliegenden Teile verhütet.
- Die Zeichnung veranschaulicht ein Ausführungsbeispiel der Erfindung, und zwar zeigt Fig. 1 einen Längsschnitt der Kupplung und Fig. 2 die einen Teil der Kupplung bildende nachgiebige Scheibe im Längsschnitt. Auf die Welle 1 des Übersetzungsgetriebes 2 ist eine aus einem metallenen Teil 3 und einem Gummiteil 4 bestehende Gummimetallscheibe fest aufgekeilt, die eine äußere Stirnverzahnung 5 trägt. Die Scheibe 3, 4 ist auf der Welle 1 durch eine Mutter 6 gesichert.
- Der andere Kupplungsteil enthält einen Kranz 7 mit einer Innenverzahnung. In deren Zahnlücken greifen die Zähne der Gummimetallscheibe 3, 4 ein. Mit dem Kranz 7 ist mittels einer nicht gezeichneten Verzahnung eine mit einem Belag 9 versehene und nach einem Durchmesser geteilte Lamelle 8 im Eingriff. Die Lamelle 8 wird durch eine Mutter 10 gegen einen am Zahnkranz 7 vorgesehenen ringförmigen Flansch festgezogen. Die Mutter 10 wird durch eine Schraube 11 gegen Drehung gesichert.
- Die Lamelle 8 mit dem Belag 9 stützt sich an einer Seite gegen einen abgefederten Innenteller 12 ab, der mittels Zapfens 13 auf dem Schwungrad 14 des Motors befestigt ist. Der Teller 12 wird durch Federn 15 von dem Schwungrad 14 weggedrückt. An der anderen Seite liegt der Belag 9 gegen eine nach einem Durchmesser geteilte Stützscheibe 16 an, die an dem Schwungrad 14 durch Schrauben 17 befestigt ist. Durch den Teller 12 und die Scheibe 16 treten Schraubenbolzen 18 hindurch, auf die Federn 19 aufgesetzt sind, die durch Muttern 20 gespannt werden können. Die Federn 19 dienen zum genauen Einstellen der beiden Scheiben 12 und 16 gegenüber dem Lamellenbelag 9. Etwaige axiale Verschiebungen des einen Kupplungsteiles gegenüber dem anderen werden durch die Verschiebung der Innenverzahnung des Zahnkranzes 7 in der Außenverzahnung 5 der Gummimetallscheibe ermöglicht.
- Zwischen dem Getriebegehäuse 2 und der Gummimetallscheibe 3, 4 ist ein Schutzglied 21 vorgesehen, welches das Ausfließen von Öl aus dem Getriebegehäuse auf die Gummimetallscheibe 3, 4 verhindert.
- Durch die Anordnung der Gummimetallscheibe 3, 4 wird eine Abfederung der Kupplung bei elastischem Nachgeben und bei Schwingungen des Getriebegehäuses gegenüber dem Motor erzielt. Das elastische Glied 4 der Gummimetallscheibe wirkt hier als ein Kompensationsorgan nach Art der sogenannten Hardykupplung.
- Das Auswechseln der Lamelle ist sehr einfach. Es genügt, die Muttern 20, die Schrauben 17 und die Mutter 10 zu lösen, worauf die zweiteilige Lamelle 8 mit dem Belag 9 ungehindert abgenommen werden kann. Nach dem Einlegen einer neuen Lamelle wird die zweiteilige Stützscheibe 16 wieder aufgeschraubt, so daß das Auswechseln der abgenutzten Lamelle nur eine ganz kurze Zeit in Anspruch nimmt, sehr einfach ist und keinerlei besondere Hilfsmittel erfordert.
- Falls es zum Erhöhen des zu übertragenden Momentes erforderlich ist, können mehrere Lamellen angeordnet werden, die in diesem Falle alle zweiteilig sind und mit zweiteiligen Stützscheiben im Eingriff stehen, die ähnlich wie die Scheibe 16 gestaltet und auf geeigneten, ihre Bewegungen in axialer Richtung ermöglichenden Bolzen gelagert sind.
Claims (2)
- PATENTANSPRÜCHE: 1. Lamellenkupplung zur Drehmomentübertragung, insbesondere für Grubenlokomotiven o :d. dgl., bei der der eine Kupplungsteil aus einer nachgiebigen, auf Torsion beanspruchten Gummimetallscheibe besteht, während der andere Kupplungsteil auf der einen Lamellenseite aus einem am Schwungrad des Antriebsmotors befestigten, axial federnd nachgiebigen Innenteller und auf der anderen -Lamellenseite aus einem Stützflansch besteht, dadurch gekennzeichnet, daß die Gummimetallscheibe (3, 4) eine Außenverzahnung (5) trägt, die in eine Innenverzahnung eines Kranzes (7) eingreift, der die nach einem Durchmesser geteilte und mit einem Belag (9) versehene Lamellenscheibe oder -scheiben (8) trägt, die im gekuppelten Zustand mit dem Innenteller (12) und mit einem aus einer nach einem Durchmesser geteilten, am Schwungrad des Motors abnehmbar befestigten äußeren Stützscheibe (16) gebildeten Stützflansch in Reibungsverbindung steht.
- 2. Kupplung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Lamellenscheibe (8) mit dem Kranz (7) durch eine Verzahnung formschlüssig verbunden ist und durch eine auf dem Außenumfang des Kranzes aufgeschraubte Mutter (10) gegen einen am Kranz vorgesehenen ringförmigen Flansch gepreßt wird. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 687135, 392 583.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CS1045438X | 1955-04-22 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1045438B true DE1045438B (de) | 1958-12-04 |
Family
ID=5457135
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEST9882A Pending DE1045438B (de) | 1955-04-22 | 1955-05-14 | Lamellenkupplung zur UEbertragung des Drehmomentes, insbesondere fuer Grubenlokomotiven od. dgl. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1045438B (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1288450B (de) * | 1966-07-19 | 1969-01-30 | Stickan August | Kraftfahrzeugkupplungsscheibe, deren Nabe aus zwei ineinandergesetzten Ringen besteht |
| US5429220A (en) * | 1993-07-26 | 1995-07-04 | Twin Disc Incorporated | Torque transfer system employing resilient drive ring |
Citations (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE392583C (de) * | 1923-01-14 | 1924-03-29 | Bayerische Motoren Werke Akt G | Scheibenkupplung |
| DE687135C (de) * | 1934-09-02 | 1940-01-23 | Continental Gummi Werke Akt Ge | Nachgiebige Ringkupplung |
-
1955
- 1955-05-14 DE DEST9882A patent/DE1045438B/de active Pending
Patent Citations (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE392583C (de) * | 1923-01-14 | 1924-03-29 | Bayerische Motoren Werke Akt G | Scheibenkupplung |
| DE687135C (de) * | 1934-09-02 | 1940-01-23 | Continental Gummi Werke Akt Ge | Nachgiebige Ringkupplung |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1288450B (de) * | 1966-07-19 | 1969-01-30 | Stickan August | Kraftfahrzeugkupplungsscheibe, deren Nabe aus zwei ineinandergesetzten Ringen besteht |
| US5429220A (en) * | 1993-07-26 | 1995-07-04 | Twin Disc Incorporated | Torque transfer system employing resilient drive ring |
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