DE1045255B - Vorrichtung zum Daempfen von Schuettelschwingungen an Fahrzeugen, insbesondere Kraftfahrzeugen - Google Patents
Vorrichtung zum Daempfen von Schuettelschwingungen an Fahrzeugen, insbesondere KraftfahrzeugenInfo
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- DE1045255B DE1045255B DED18244A DED0018244A DE1045255B DE 1045255 B DE1045255 B DE 1045255B DE D18244 A DED18244 A DE D18244A DE D0018244 A DED0018244 A DE D0018244A DE 1045255 B DE1045255 B DE 1045255B
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- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F16—ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
- F16F—SPRINGS; SHOCK-ABSORBERS; MEANS FOR DAMPING VIBRATION
- F16F15/00—Suppression of vibrations in systems; Means or arrangements for avoiding or reducing out-of-balance forces, e.g. due to motion
- F16F15/02—Suppression of vibrations of non-rotating, e.g. reciprocating systems; Suppression of vibrations of rotating systems by use of members not moving with the rotating systems
- F16F15/04—Suppression of vibrations of non-rotating, e.g. reciprocating systems; Suppression of vibrations of rotating systems by use of members not moving with the rotating systems using elastic means
- F16F15/06—Suppression of vibrations of non-rotating, e.g. reciprocating systems; Suppression of vibrations of rotating systems by use of members not moving with the rotating systems using elastic means with metal springs
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B62—LAND VEHICLES FOR TRAVELLING OTHERWISE THAN ON RAILS
- B62D—MOTOR VEHICLES; TRAILERS
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Description
- Vorrichtung zum Dämpfen von Schüttelschwingungen an Fahrzeugen, insbesondere Kraftfahrzeugen Die Erfindung bezieht sich auf Vorrichtungen zum Dämpfen von Schüttelschwingungen an Fahrzeugen, insbesondere Kraftfahrzeugen, mit unter Reibungsschluß unter einem bestimmten Druck gekoppelten Massen.
- Gummizwischenlagen zum Abschirmen von Körperschall sind an Kraftfahrzeugen bereits bekannt. Man hat z. B. schon Motoren und andere Teile des Fahrzeuges elastisch gelagert, wobei man allgemein versuchte, überkritisch zu fahren, um nur kleine Erregungen am Fahrzeug zu haben. Ausschläge, die von den freien Massenkräften des Motors herrühren und die sich umgekehrt proportional zu den Massenkräften verhalten, kann man auch mit den üblichen Gummilagern nicht mehr ändern, wenn man sich genügend weit ab von der Resonanz befindet.
- Ebenso hat man schon vorgeschlagen, Schwingungen an einer Brennkraftmaschine dadurch zu dämpfen, daß man von dieser angetriebene Zubehöraggregate unter einstellbarem Reibungsschluß an ihr befestigte.
- Demgegenüber bezweckt die Erfindung, das ganze Fahrzeug dröhnfrei zu machen. Sie geht daher noch einen Schritt weiter und besteht darin, daß man für die eingangs genannten Massen die im Fahrzeug normalerweise mitgeführten Ausrüstungsgegenstände, z. B. Sanitätskästen, Werkzeugkästen, Schaufeln, Hämmer od. dgl, mit heranzieht bzw. unter einem bestimmten Reibungsdruck innerhalb bestimmter Grenzen in Richtung der zu unterdrückenden Schwingungen in an sich bekannter Weise beweglich lagert oder befestigt. Auf diese Weise kann man am Fahrzeug eine Unzahl Dämpfungsstellen schaffen, ohne daß das Gewicht des Fahrzeuges unerwünscht vergrößert wird.
- Die Zeichnung veranschaulicht ein Schema für die Durchführung des Verfahrens nach der Erfindung. Angenommen, man habe ein schwingfähiges Gebilde, dessen Masse a z. B. 200 kg betrage. Seine Eigenfrequenz liege z. B. bei 20 Hz. In diesem Fall kann man durch eine Zusatzmasse b, z. B. mit 25 kg, eine Verkleinerung der Amplituden dadurch erreichen, daß man die Zusatzmasse b mit der Hauptmasse a unter Reibungsschluß d derart koppelt, daß beim Überschreiten einer bestimmten Amplitude ein Rutschen der Zusatzmasse b an der Hauptmasse a auftritt. Als Kopplungselement kann eine Feder c dienen; außerdem kann zwischen Zusatz- und Hauptmasse ein besonderer Reibbelag d vorgesehen sein. Dadurch gelingt es, die Amplitude der Hauptmasse auf etwa 200/o des früheren Betrages herabzusetzen. Die Feder c kann dann, wenn die Zusatzmasse auf der Oberfläche der Hauptmasse aufliegt, durch eine bestimmte Gewichtsbemessung der Zusatzmasse entbehrlich gemacht werden. Der Weisung der Erfindung folgend werden nun Sanitätskästen, Werkzeugkästen, Koffer oder Ausrüstungsgegenstände, wie Schaufeln, Hämmer usw., mit gleitender Reibung und einem bestimmten Gewicht oder unter einer bestimmten Federspannung an ihrem zuständigen Platz festgehalten. Zuvor ist durch örtliche Messung die Schwingungsrichtung der in Resonanz befindlichen Teile festgestellt worden. Ähnlich kann bei der Befestigung von Instrumentenbrettern, Instrumenten, Heizkörpern usw. verfahren werden. Es ist zweckmäßig, bei der Verwendung von Federn für die Abstimmung der Reibschlüssigkeit deren Spannung veränderlich zu machen. Bei der Dämpfung von Schüttelschwingungen, z. B. in waagerechter Richtung, wäre die Hilfsmasse derart anzuordnen, daß sie sich in waagerechter Richtung bewegen kann.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Vorrichtung zum Dämpfen von Schüttelschwingungen an Fahrzeugen, insbesondere Kraftfahrzeugen, mit unter Reibungssehluß unter einem bestimmten Druck gekoppelten Massen, dadurch gekennzeichnet, daß für diese Massen die im Fahrzeug normalerweise mitgeführten Ausrüstungsgegenstände, z. B. Sanitätskästen, Werkzeugkästen, Schaufeln, Hämmer od. dgl., mit herangezogen bzw. unter einem bestimmten Reibungsdruck innerhalb bestimmter Grenzen in Richtung der zuunterdrückenden Schwingungen in an sich bekannten Weise beweglich gelagert oder befestigt sind. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift Nr. 612 406; französische Patentschrift Nr. 884 543.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DED18244A DE1045255B (de) | 1954-07-15 | 1954-07-15 | Vorrichtung zum Daempfen von Schuettelschwingungen an Fahrzeugen, insbesondere Kraftfahrzeugen |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DED18244A DE1045255B (de) | 1954-07-15 | 1954-07-15 | Vorrichtung zum Daempfen von Schuettelschwingungen an Fahrzeugen, insbesondere Kraftfahrzeugen |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1045255B true DE1045255B (de) | 1958-11-27 |
Family
ID=7035969
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DED18244A Pending DE1045255B (de) | 1954-07-15 | 1954-07-15 | Vorrichtung zum Daempfen von Schuettelschwingungen an Fahrzeugen, insbesondere Kraftfahrzeugen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1045255B (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE3820676A1 (de) * | 1988-06-18 | 1989-12-28 | Porsche Ag | Vorrichtung zum vermindern von karosserieschwingungen |
Citations (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE612406C (de) * | 1932-04-18 | 1935-04-24 | Herbert Austin | Einrichtung zur Daempfung der Schwingungen einer Brennkraftmaschine |
| FR884543A (fr) * | 1942-07-29 | 1943-08-19 | Daimler Benz Ag | Véhicule |
-
1954
- 1954-07-15 DE DED18244A patent/DE1045255B/de active Pending
Patent Citations (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE612406C (de) * | 1932-04-18 | 1935-04-24 | Herbert Austin | Einrichtung zur Daempfung der Schwingungen einer Brennkraftmaschine |
| FR884543A (fr) * | 1942-07-29 | 1943-08-19 | Daimler Benz Ag | Véhicule |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE3820676A1 (de) * | 1988-06-18 | 1989-12-28 | Porsche Ag | Vorrichtung zum vermindern von karosserieschwingungen |
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