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DE1045053B - Modelleinrichtung fuer Formmaschinen - Google Patents

Modelleinrichtung fuer Formmaschinen

Info

Publication number
DE1045053B
DE1045053B DEB35761A DEB0035761A DE1045053B DE 1045053 B DE1045053 B DE 1045053B DE B35761 A DEB35761 A DE B35761A DE B0035761 A DEB0035761 A DE B0035761A DE 1045053 B DE1045053 B DE 1045053B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
model
plates
frame
model device
strips
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEB35761A
Other languages
English (en)
Inventor
Erwin Buehrer
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Publication of DE1045053B publication Critical patent/DE1045053B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B22CASTING; POWDER METALLURGY
    • B22CFOUNDRY MOULDING
    • B22C7/00Patterns; Manufacture thereof so far as not provided for in other classes
    • B22C7/04Pattern plates

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Moulds For Moulding Plastics Or The Like (AREA)

Description

Die Erfindung betrifft eine Einrichtung zur Herstellung von Formen, welche sich auf einen Formtisch oder eine andere mit diesem verbundene Unterlage abstützt.
Es ist bekannt, unterteilte Modellplatten zu verwenden. Die bisherigen Vorschläge beschränken jedoch die Anwendbarkeit auf ein und dieselbe Modellplattenart. Zum Auswechseln der einzelnen Modellplatten benötigen sie eine lange Zeit, weil die einzelnen Modellplatten oder aber mindestens die dieselben haitenden Klemmleisten aufgeschraubt werden müssen.
Es ist ein Modellplattenrahmen für auswechselbare Modellplatten bekannt, dessen Innenwände in gleicher S chräglage bearbeitet und die Führungslöcher zur innern Fläche zentrisch genau auf Umschlag passend hergestellt werden. Da hierbei nur eine einzige Modellplatte im Modellplattenrahmen einsetzbar ist, können dadurch die eingangs genannten Probleme nicht gelöst werden.
Ferner ist bekannt, bei einer ModeHeinrichtung, bestehend aus einer Grundplatte, einer darauf befestigten Mittelleiste, einer gleichmäßig breiten Läuferleiste, die etwas schmäler ist als die Mittelleiste, auf jeder Seite oder Kante der Grundplatte und der Randleiste \¥ände anzuordnen und zwischen der Mittelleiste und der Randleiste Modellplatten einzusetzen, die auswechselbar sind.
Im weiteren ist bekannt, bei einer Modellemrichtung, bestehend aus Grundplatte, darauf befestigter Mittelleiste, Läuferleiste und Randleisten, auswechselbare Modellplatten einzusetzen. Ferner sind Modelleinrichtungen bekannt, bei weichen mehrere Modellplatten zwischen Leisten, die auf einer gemeinsamen Grundplatte aufgeschraubt sind, eingeschoben werden können und durch eine weitere aufschraubbare Leiste gegen das Herausfallen gesichert werden.
Es ist auch bekannt, eine Reliefplatte für kastenlose Formen so zu gestalten, daß die Reliefplatte aus einem Halterrahmen besteht, der für das wahlweise Einsetzen modelltragender Einzelplatten ausgebildet und zum Festlegen, z. B. Fastklemmen der Einzelplatten eingerichtet ist. Die Anwendbarkeit dieses Vorschlages ist jedoch stark beeinträchtigt, da die Modellplatten während des Verdichtens, z. B. durch Rütteln, nicht auf einer Unterlage aufliegen.
Um die eingangs dargestellten Probleme zu lösen, sieht die vorliegende Erfindung vor, daß die Einrichtung aus mindestens zwei Modellplatten mit einseitiger Modellbelegung durch von oben auf den Rand dieser Modellplatten aufsetzbare Mittel, z. B. Rahmen, die mit einem Formtisch verbindbar sind, auf diesem festgehalten werden.
In der Zeichnung wird ein Beispiel der Einrichtung dargestellt. Es zeigt
Modelleinrichtung für Formmaschinen
Anmelder:
Erwin Bührer, Schaffhausen (Schweiz)
Vertreter: Dr.-Ing. E. Hoffmann, Patentanwalt,-München 22, Widenmayerstr. 34
Beanspruchte Priorität'
Schweiz vom 12. Juni 1954
Erwin Bührer, Schaffhausen. (Schweiz),
ist als Erfinder genannt worden
Fig. 1 einen Vertikalschnitt gemäß Linie I-I in Fig. 2,
Fig. 2 einen Grundriß der Einrichtung,
Fig. 3 einen Teilschnitt gemäß Linie IH-III in Fig. 2 ohne Vibrator,
Fig. 4 einen Teilschnitt gemäß Linie IV-IV in Fig. 2,
Fig. 5 einen Teilschnitt gemäß Linie V-V in Fig. 2, Fig. 6 einen Teilschnitt gemäß Linie VI-VI in Fig. 2 ohne Vibrator,
Fig. 7 einen Teilschnitt gemäß Linie VII-VII durch den Fibrator in Fig. 2,
Fig. 8, 9 und 10 schematische Darstellung der Aufteilung,
Fig. 1 1 eine Ansicht einer Befestigung des Rahmens, teilweise im Schnitt,
Fig. 12 einen Schnitt gemäß Linie XII-XII in
Fig. 11,
Fig. 13 eine Variante einer Befestigung >des Rahmens im Schnitt,
Fig. 14 eine weitere Variante einer Befestigung des Rahmens, teilweise im Schnitt gemäß Linie ΧΠΙ-ΧΙΠ in Fig. 15,
Fig. 15 dieselbe gemäß Linie XIV-XIV in Fig. 14.
Auf einen Formtisch 1 stützt sich eine Zwischenlage 2 ab, die eine Modellplatte 3 und Modelle 4 und 5 trägt. Eine weitere Zwischenlage 6, die eine Heizeinrichtung 7, eine Modellplatte 8 mit Modell 9 trägt, stützt sich ebenfalls auf den Formtisch 1 ab. Sinnst 680/471
gemäß gleich stützen sich die Modellplatten 10 und 11 ab. Als Variante stützt sich eine Gipsplatte 12, die ein Modell 13 trägt, auf einer Unterlage 14 ab, die sich ihrerseits auf den Formtisch 1 abstützt. Sie kann sich selbstverständlich analog den übrigen Formplatten auch direkt ohne Unterlage 14 auf den Formtisch 1 abstützen. Zwei Bolzen 34, die im Formtisch 1 eingesetzt sind, dienen zum Vorzentrieren der Zwischenlage 2 sowie der beiden Bolzen 35 in der Zwischenlage 2 und der Modellplatte 3. Dem gleichen Zwecke dienen die Bolzen 36, 37, 38 und 39. Mit einem geschlossenen Rahmen 16 sind Leisten 17 mit Bolzen 18 fest verschraubt und mit Stiften 19 gegen Verschiebung gesichert. Der feste Rahmen 16 stützt sich über die Leisten 17 direkt auf den modelltragenden Platten 3·, 8,10,11 und 12 ab. Im Rahmen 16 eingesetzt ist ein runder Führungsdübel 20, der mit Mutter 21 gesichert ist, und ein mit Flächen versehener Führungsdübel 22, der mit Mutter 23 gesichert ist. Der Rahmen 16 wird durch mehrere Schraubenbolzen 24 an seinem Umfang verteilt mittels Muttern 25 entweder auf den Formtisch 1 oder variantenmäßig auf die Unterlage 14 aufgespannt. Falls eine Unterlage 14 verwendet wird, muß diese mit Schraubenbolzen 26 oder mit andern Mitteln auf dem Formtisch 1 befestigt sein. Auf den geschlossenen Rahmen bzw. auf den Leisten 17 ist ein Formkasten 27 aufgesetzt, dessen Dübelführungen durch die Dübel 20 und 22 die Lage des Formkastens festlegen.
In den Fig. 1, 2 und 3 ist eine fest verschraubte Leiste 28 ersichtlich, die im Rahmen 16, mit einer Versatzung 29 und Paßschrauben 30 festgehalten, eingesetzt ist. Auf ähnliche Art ist die Leiste 31 in Fig. 2 sowohl im Rahmen 16 als auch in der Leiste 28 eingesetzt und fest verschraubt. In den Fig. 1, 2 und 4 ist eine lose eingelegte Leiste 32 ersichtlich, die sich auf die Modellplatten 3 und 8 abstützt und von der Versatzung der Leiste 17 und 31 festgehalten wird. Auf ähnliche Art ist die lose Leiste 33 in die Modellplatten 10 und 11 eingelegt und durch die Leisten 17 und 31 festgehalten.
Fig. 5 zeigt in größerem Maßstab die konstruktive Ausbildung der Leisten 17, die mit dem Rahmen 16 fest verbunden sind. Man erkennt, daß die Leisten 17 mit der Fläche 40 auf der entsprechenden Gegenfläche der Modellplatte 41 aufsitzen, während der Rahmen 16 und die modelltragende Platte 42 durch Zwischenspiel voneinander getrennt sind. Wenn die Fläche 40 auf der Gegenfläche der Modellplatte 41 aufsitzt, so sollen die entsprechenden Flächen 43 gerade noch das notwendige Toleranzspiel, das die Fabrikationsgenauigkeit erfordert, aufweisen, das sicherstellt, daß die Fläche 40 der Leiste 17 immer auf der Gegenfläche der Modellplatte 41 aufsitzt. Man ersieht aus der Fig. 5, daß die Fläche 43 die Modellplatte 41 gegenüber der Leiste 17 und damit auch gegenüber des Führungsdübels 49 in der Horizontallage festlegt, während der Bolzen 44 in der Modellplatte 41 allseitig Spiel aufweist. Um die in der Herstellung schwer erreichbare Genauigkeit der Fläche 43 sowohl an den Leisten 17 als auch an den Modellplatten zu umgehen, zeigt die Variante Fig. 6 eine Lösung, bei welcher die Modellplatte 45 eine rechtwinklige Paßfläche 46 aufweist, die ihrerseits mit einer rechtwinkligen Paßfläche 47 der Leiste 17 korrespondiert, also so die Lage in der Horizontalebene gegenüber der Dübelführung 48 festlegt. Damit das Aufsetzen des Rahmens 16 und der Leisten 17 über sämtliche Modellplatten erleichtert wird, ist an den Leisten 17 die der Führungsfläche 47 anschließende Fläche 50 zur Horizontalen geneigt. In der Fig. 1 ist ersichtlich, daß die obere Fläche der Leisten 17 mit der oberen Fläche der Modellplatten 3^ 8,12,10 und 11 sowie mit den Leisten 28 und 31 und den losen Leisten 32 und 33 übereinstimmt. Als Variante zeigen die Fig. 5 und 6, daß die obere Fläche der Leiste 17 gegenüber allen andern Teilen, also auch gegenüber den Modellplatten 41 und 45, erhöht ist.
In den Fig. 2 und 7 ist ein Vibrator 51 gezeigt. Ein weiterer Vibrator 52 ist in Fig. 2 ersichtlich. Der
ίο Vibrator 52 ist gleich gebaut wie 51 und besteht beispielsweise aus einem hin- und hergehenden Kolben 53, einer Feder 54, einer Luftzuführung 55 und einem Verschluß deckel 56. Seine Wirkungsweise wird, da es sich um die normale Bauart handelt, als bekannt vorausgesetzt.
Die Fig. 8 zeigt schematisch eine Einrichtung mit zwei Modellplatten 57 und 58, in die ein loser Steg 59 eingelegt ist und durch einen Rahmen 60 in bereits bekannter Weise festgehalten wird.
Fig. 9 zeigt schematisch eine Einrichtung mit drei Modellplatten 61, 62 und 63 mit einer lose eingelegten Leiste 64, zwischen die Modellplatten 62 und 63 eingelegt und durch den Rahmen 65, in den eine feste Leiste 66 eingesetzt ist, gehalten.
Fig. 10 zeigt schematisch sechs Modellplatten 67, 68, 69, 70, 71, 72 und lose Leisten 73, 74 und 75, die, auf die entsprechenden Modellplatten aufgelegt, durch einen Rahmen 76 in den festen Leisten 77 und 78 eingesetzt simd und festgehalten werden. Es ist aus diesen Beispielen Fig. 8, 9 und 10 klar ersichtlich, daß die Unterteilung eines Formkastenformats in beliebiger Weise auf Modellplattenformate durchführbar ist.
In den Fig. 11, 12, 13, 14 und 15 sind Varianten für das Festhalten des Rahmens 16 auf dem Formtisch 1 dargestellt. Fig. 11 und 12 zeigen eine Klammer 79, die unter elastischer Vorspannung in einerseits eine Büchse 80, im Formtisch 1 sitzend, anderseits in einen Vorsprung 81 des Rahmens 16 eingreifend, den Rahmen 16 dauernd auf den Formtisch 1 entsprechend ihrer Spannkraft festzieht. Eine elastische Festhaltung des Rahmens 16 gegenüber dem Formtisch 1 oder als Variante gegenüber der Unterlage 14 hat sich in der Praxis als sehr gut bewährt. In den Fig. 11 und 12 ist ferner ein Schlüssel 82 eingezeichnet, der mit einem Dehnstück 83 in die Klammer 79 eingeführt werden kann und durch Drehung in Pfeilrichtung 84 die Klammer 79 so zu dehnen vermag, daß sie lose herausgenommen werden kann. Die Anzahl der Klammern 79, die einen Rahmen 16 auf einem Formtisch 1 oder eine Unterlage 14 festhalten sollen, richtet sich nach der Größe des Rahmens 16. In Fig. 13 ist eine weitere elastische Spannvorrichtung dargestellt. Ein Rahmen 16, der eine Halteleiste 85 besitzt, wird über den Hebel 86, der mit Bolzen 88 an einem Winkelhebel 87 angelenkt ist, welcher drehbar im Drehzapfen 89 gelagert und anderseits über Bolzen 91 mit Kolbenstange 90 angelenkt ist, durch die Federn 92 und 93, die auf den Kolben 94 drücken, auf den Formtisch 1 gespannt. Um diese elastische Spannung zu lösen, kann über die Zuleitung 95 in den Zylinderraum 96 z. B. Preßluft geleitet wenden, worauf der Kolben 94 die Federn 92 und 93 zusammendrückt und dadurch die-Festhaltung löst. Über einen zentralen Lufteintritt am Formtisch 1 ist es dadurch möglich, sämtliche Festhaltungen eines Rahmens 16 gleichzeitig zu lösen. In den Fig. 14 und 15 ist eine weitere Variante dargestellt. Die Tellerfedern 103 drücken auf den Kolben 97 und spannen so den Rahmen 16 auf den Formtisch 1. Am Kolben 97 ist ein Bügel 98 befestigt, der mittels Bolzen 100 am Teil 99 angelenkt ist. Der Teil
99 greift mit seiner öse 101 über den Bolzen 102, der am Formtisch 1 festsitzt. Wird die Schraube 104 gedreht, so schiebt sich der Kolben 105 gegen die Fettfüllung 106 und preßt diese über die Kanäle 107,108 109 usw. in die entsprechenden Zylinderräume 110. Dadurch werden die entsprechenden Kolben 97 entgegen der Federkraft der Tellerfedern 103 nach unten gedrückt. Der Teil 99 löst sich vom Bolzen 102 und steht mit seinem Lappen 111 am Anschlag 112, der mit dem Rahmen 16 verbunden ist, auf. Dadurch wird der Teil 99 bzw. die Öse 101 in die Stellung 113 ausgeschwenkt und gleichzeitig der Bolzen 114 gegen die Federkraft der Feder 115 zurückgeschoben. Der Rahmen 16 wird zum Abheben frei. Wird umgekehrt die Schraube 104 wieder zurückgedreht, so pressen die Tellerfedern 103 über Kolben 97 das Fett wieder aus den Zylinderräumen 110. Der Bügel 98 bewegt sich nach oben. Die Federkraft der Federn 115 schwenken über Bolzen 114 und Lappen 111 die Ösen 101 aus der Stellung 113 wieder in die gezeichnete Stellung zurück. Die Ösen 101 sitzen auf den Bolzen 102 auf, und die Tellerfedern 103 spannen, wie bereits beschrieben, den Rahmen 16 wieder auf den Formtisch 1.
Es ist auch ohne weiteres möglich, durch Zuführung einer Preßflüssigkeit oder von Druckluft den Kolben 105 und damit die dargestellte Einrichtung zu betätigen. In diesem Fall fällt die Handarbeit dahin. Bei größeren Rahmen 16 ist es des Gewichtes wegen zweckmäßig, eine Vorrichtung anzuordnen, mit deren Hilfe ein vom Formtisch 1 gelöster Rahmen 16 senkrecht abzuheben und ausgeschwenkt werden kann, um nach dem Wechseln der entsprechenden Modellplatten wieder eingeschwenkt und abgesetzt werden zu können.
Die in der Fig. 1 dargestellten Beispiele, Modellplatte 3 aus Holz mit Holzmodellen 4 und 5, Modellplatten 8, 10 und 11 aus Metall mit aufgeschraubten Metallmodellen 9, 116, 117, unter denen sich Heizeinrichtungen 7 befinden, und Modellplatte 12 als Gipskasten mit eingegipstem Modell 13, lassen erkennen, daß es die vorliegende Erfindung erlaubt, die beliebigsten Kombinationen zu einer Einrichtung zusammenzustellen. Da Führungsdübel 20 und 22 direkt im Rahmen 16 eingesetzt sind, ist eine große und bleibende Genauigkeit der Lage der einzelnen Modellplatten in der horizontalen Ebene erreichbar. Da die Modellplattendicken und die Höhe der Zwischenlagen genau hergestellt werden können, ist auch die Höhenlage der einzelnen Modellplatten einwandfrei gewährleistet. Durch ein leichtes Tiefersetzen der Modellplatten gegenüber der Oberfläche der Leisten 17 wird ein entsprechendes Vorstehen der geformten Form über die Formkastenoberkante erreicht, was einen sicheren Schluß der Formhälften in der Teilebene ermöglicht. Dadurch, daß Vibratoren 51 und 52 direkt in den Rahmen 16 eingesetzt werden und gegeneinander um 90° verdreht arbeiten, wird eine in der Formebene allseitige und wirksame Erschütterung sämtlicher Modellplatten während dem Abheben der Form erreicht. Weil die Bolzen 34, 35, 36, 37, 38,39, 44 die Zwischenlagen 2, 6, die Heizeinrichtung 7 oder die Modellplatten 3, 8, 10, 11, 12 usw. nur lose vorzentrieren, sind diese bei abgehobenem Rahmen 16 leicht und ohne Kraftanwendung wechselbar. Weil der Rahmen 16 bzw. die Leisten 17 entweder konische 6g Leitflächen 43 oder 50 besitzen, wird beim Absetzen des Rahmens 16 die genaue Fixierung der Lage der einzelnen Modellplatten ohne Kraftanwendung erreicht. Das Einsetzen von festen Leisten, wie 28, 31, 66, 77, 78, steigert die Genauigkeit der Lage der einzelnen Modellplatten und steift den Rahmen 16 aus. Die Verwendung von losen Leisten ermöglicht eine unbeschränkte Unterteilung. Es erweist sich als zweckmäßig, die fest eingesetzten Leisten nicht zu wechseln, also so viele Rahmen zu verwenden, wie dies durch die Varianten der eingesetzten Leisten notwendig wird.
Durch eine solche Einrichtung wird es möglich, auch Aufträge mit kleiner Stückzahl, die der Modellkosten wegen nur mit Holzmodellplatten oder Gipsplatten ausgeführt werden können, zusammen und gleichzeitig mit genauesten Metallmodellen auf Metallplatten aufgesetzt abzuformen. Vor allem ist es möglich, die einzelnen Formplattengrößen innerhalb des Formkastenformates unter Berücksichtigung einer frei wählbaren Plattenaufteilung nur mit Bezug auf die Anzahl der stündlich zu fertigenden Abgüsse zu wählen. Ein weiterer Vorteil besteht darin, daß das Formkastenformat auch bei gleichzeitiger Verwendung verschiedener Modellplattenarten (Gips, Holz, Metall) mindestens so groß gewählt werden kann, wie die maximale Größe der auf einer Formmaschine herzustellenden Abgüsse dies verlangt. Es kann auf diese Weise auch bei größerem Stückabmessungsbereich mit einem Einheitsformkastenformat gearbeitet werden. Dies ist möglich, weil der Plattenwechsel auf der Maschine selbst einfach und in kurzer Zeit durchführbar ist. Die Einrichtung gemäß vorliegender Erfindung erlaubt, Modellplatten verschiedener P'lattendicken zu einer Einheit zusammenzustellen.

Claims (14)

Patentansprüche:
1. Modelleinrichtung, welche sich auf einen Formtisch oder eine andere mit diesem verbundene Unterlage abstützt, dadurch gekennzeichnet, daß zwei oder mehr Modellplatten mit einseitiger Modellbelegung baukastenartig zusammengestellt und durch von oben auf den Rand dieser Modellplatten aufsetzbare Mittel, z. B. Rahmen, die beispielsweise konische Flächen und Führungsdübel aufweisen und die mit einem Formtisch verbindbar sind, auf diesem festgehalten werden.
2. Modelleinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß in den Rahmen mindestens ein Vibrator eingebaut ist.
3. Modelleinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß verschieden große Modellplatten gemeinsam festgehalten werden.
4. Modelleinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß verschiedene Modellplattenarten (Gips, Holz, Metall) gemeinsam festgehalten werden.
5. Modelleinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß Höhendifferenzen der einzelnen Modellplatten durch Unterlagen ausgeglichen werden.
6. Modelleinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß als Unterlagen Heizplatten dienen.
7. Modelleinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zum Festziehen des Rahmens auf die Unterlage elastische Organe dienen.
8. Modelleinrichtung nach Ansprüchen 1 und 7, dadurch gekennzeichnet, daß den elastischen Organen Werkzeuge zugeordnet sind, um diese beim Modellplattenwechsel zu dehnen.
9. Modelleinrichtung nach Ansprüchen 1 und 7, dadurch gekennzeichnet, daß diese elastischen Organe Mittel zu deren Betätigung beim Modell-
I 045
plattenwechsel aufweisen, welche durch ein Druckmedium steuerbar sind,
10. Modelleinrichtung nach Ansprüchen 1 und 7, dadurch gekennzeichnet, daß zur Betätigung der elastischen Organe eine Fettpresse dient.
11. Modelleinrichtung nach Ansprüchen 1, 8, 9 und 10, dadurch gekennzeichnet, daß Mittel vorgesehen sind, die beim Betätigen der elastischen Mittel den Rahmen für das Hochheben freigeben.
12. ModeUeümehtung nach Anspruch 1, dadurch ία gekennzeichnet» daß der aufgesetzte Rahmen die einzelnen Modellplatten leicht überragt.
13. Modelleinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß in dem aufgesetzten Rahmen feste Leisten eingebaut sind.
14. Modelleinrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß lose Leisten vorgesehen sind, die dazu dienen, zwischen und über die einzelnen Modellplatten gelegt zu werden.
In Betracht gezogene Druckschriften:
Deutsche Patentschriften Nr. 364 609, 816 122;
schweizerische Patentschrift Nr. 55 782.
Hierzu 2 Blatt Zeichnungen
© 809 680/471 11.5*
DEB35761A 1954-06-12 1955-05-14 Modelleinrichtung fuer Formmaschinen Pending DE1045053B (de)

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CH1045053X 1954-06-12

Publications (1)

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DE1045053B true DE1045053B (de) 1958-11-27

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ID=4554543

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DE (1) DE1045053B (de)

Citations (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
CH55782A (de) * 1911-03-22 1912-09-02 Oederlin & Cie E Formrahmen
DE364609C (de) * 1918-11-30 1922-11-28 Doehler Die Casting Company Verfahren zur Herstellung von Gussformen
DE816122C (de) * 1950-02-04 1951-10-08 Kraemer & Grebe K G Reliefplatte fuer Formmaschinen

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