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DE1579312C - - Google Patents

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Publication number
DE1579312C
DE1579312C DE1579312C DE 1579312 C DE1579312 C DE 1579312C DE 1579312 C DE1579312 C DE 1579312C
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DE
Germany
Prior art keywords
press
shims
strips
pressure
belt
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Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
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Description

Die Erfindung bezieht sich auf eine Bandpresse, insbesondere Förderbandpresse, mit zwei oder mehreren Pressenplatten und zumindest einer an einer Seite angeordneten Vorrichtung zum Andrücken von Andrückleisten und Beilegeeisen, die zugleich als Verstellvorrichtung für die Beilegeeisen ausgebildet ist und aus längs der zugeordneten Pressenplatte und über deren Länge verteilt angeordneten, hydraulisch angetriebenen, mittels Hebelübersetzung auf die Andrückleiste arbeitenden sowie mit Rückstellung ausgerüsteten Betätigungseinrichtungen besteht.
Die Beilegeeisen sollen bei derartigen Pressen gleichzeitig dafür sorgen, daß die Bandränder der aus Kautschuk oder Kunststoff aufzubauenden Bänder, insbesondere Förderbänder, hinreichend verdichtet werden, um poröse Randzonen auszuschließen. Bei einer bekannten Bandpresse des eingangs beschriebenen Aufbaus (britische Patentschrift 493 718) arbeitet die Vorrichtung zum Andrücken von Andrückleisten über lose Distanzstücke unmittelbar auf die lose auf der Pressenplatte befindlichen und ohne Führungen versehenen Beilegeeisen. Das hat zur Folge, daß nach beendetem Preßvorgang und nach Öffnen der Presse sich die lose auf der zugeordneten Pressenplatte aufgelegten, oder adhäsiv oder weniger stark mit dem Band verbundenen Beilegeeisen sowohl in Längsrichtung im Zusammenhang mit dem Weitertransport des Bandes als auch in Querrichtung ζ. B. durch Übereinanderlegen, verschieben. Zur Durchführung des nächsten Preßvorganges müssen folglich sowohl in Längs- als auch in Querrichtung unkontrolliert verschobene Beilegeeisen von Hand wieder geordnet und auf der zugeordneten Pressenplatte neu ausgerichtet werden. Das ist nicht nur mit beachtlichem Zeitaufwand verbunden, sondern wegen der beschränkten Zugänglichkeit des Raumes zwischen den Pressenplatten in Verbindung mit der beschränkten Einsicht in die geöffnete Pressenetage eine unerwünschte und zeitaufwendige Arbeit. Ferner müssen bei Änderungen der Bandbreite die Beilegeeisen ausgetauscht werden. Bei einer anderen bekannten Bandpresse (deutsche Patentschrift 510 838 und USA.-Patentschrift 1 729 996) besteht die Vorrichtung zum Andrücken von Andrückleisten aus einem sägezahnartigen Gebilde, welches über Verstellmittel in Durchlaufrichtung des Bandes verstellbar ist. Den einzelnen Keilflächen sind keilartige Anschläge als Führungsflächen zugeordnet, so daß bei einer Verstellung in Durchlaufrichtung des Bandes ein Andrücken der Beilegeeisen herbeiführbar ist. Auch bei dieser Ausführungsform- wird mit losen Beilegeeisen gearbeitet, so daß auch bei diesen bekannten Bandpressen die vorstehend beschriebenen Nachteile auftreten. Insbesondere läßt sich mit einer derartigen Vorrichtung eine wesentliche Verschiebung der Beilegeeisen nicht herbeiführen, so daß bei schmaleren Bändern in horizontaler Ebene eine Aufschichtung von mehreren Beilegeeisen zusätzlich erforderlich ist. Bei einer weiteren bekannten Bandprer.sc (deutsche Patentschrift 538 581) sind die Beilegeeisen mit einer längs beweglichen Vorrichtung zum Andrücken der Beilegeeisen über eine Vielzahl von Schwingen verbunden. Beim Spannen des zu pressenden Förderbandes müssen somit die Beilegeeisen neben einer Längsbewegung auch noch eine Querbewegung durchführen. Bei dieser Ausführungsform ist zwar eine Rückstellung der Beilegeeisen durchführbar. Die Beilcgeeisen sind jedoch über eine Vielzahl von Schraubverbindungen mit der Vorrichtung zum Andrücken der Beilegeeisen verbunden. Im Endergebnis führt diese Maßnahme dazu, daß bei einer Breitenänderung des zu pressenden Bandes jeweils die Vielzahl der als Lochleisten ausgebildeten Schwingen umgesteckt werden muß. Das ist zeit- und arbeitsaufwendig und beeinträchtigt somit die Kapazität der Bandpressen in nachteiliger Weise.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine ίο Presse des eingangs beschriebenen Aufbaus so zu gestalten, daß ein leichtes Umsetzen der Beilegeeisen und eine vorteilhafte Befestigung derselben an der zugeordneten Vorrichtung zum Verstellen der Beilegeeisen erzielbar ist.
Gemäß der Erfindung wird diese Aufgabe dadurch gelöst, daß die Andrückleiste zur Befestigung der Beilegeeisen in Andrückrichtung an den beiden Stirnseiten der Pressenplatte verlaufende Führungsleisten aufweist.
ao Die durch die Erfindung erreichten Vorteile sind darin zu sehen, daß nach dem öffnen der Presse die . Beilegeeisen wieder automatisch in ihre Ausgangsstellung zurückgeholt werden und bei einer Breitenänderung des zu pressenden Bandes nicht eine Vielzahl von Schwingen umgesteckt werden muß. Im" Endergebnis ist somit eine wesentliche Beschleunigung des Arbeitsprozesses und damit eine bessere Ausnutzung der Pressenkapazität erzielbar.
Zweckmäßigerweise sind die Führungsleisten" als Lochleisten ausgebildet und die Beilegeeisen mittels. ' in die Löcher der Lochleisten eingesetzter Bolzen an die Führungsleisten angeschlossen.
Im folgenden wird die Bandpresse an Hand einer lediglich ein Ausführungsbeispiel darstellenden Zeichnung näher erläutert. Es zeigen
F i g. 1 eine Aufsicht auf den Unterholm bzw. eine untere Pressenplatte der Bandpresse,
F i g. 2 in gegenüber der F i g. 1 stark vergrößerter Darstellung den Ausschnitt A aus dem Gegenstand nach Fig. 1, '
Fig. 3 den Schnitt B-B durch den Gegenstand nach F i g. 2,
F i g. 4 den Schnitt C-C durch den Gegenstand nach Fig. 2,
Die in den Figuren dargestellte Pressenplatte 1 bzw. der in den Figuren dargestellte Uiiterholm ist Teil einer Bandpresse, die insbesondere als Förderbandpresse ausgebildet ist und z. B. für die Vulkanisation von Gummiförderbändern oder auch für die Herstellung von aus Kunststoff bestehenden Förderbändern eingesetzt werden soll. Eine derartige Bandpresse besitzt zwei oder mehrere Pressenplatten, zwischen den Pressenplatten angeordnete Beilegeeisen 2 und eine Vorrichtung 3 zum Andrücken der Beilegeeisen 2. Die Beilegeeisen 2 sind an die Vorrichtung 3 angekuppelt. Im übrigen ist die Vorrichtung 3 zugleich als Verstellvorrichtung für die Neuorientierung der Beilegeeisen 2 nach einem Preßvorgang ausgebildet. Das wird im einzelnen im folgenden ausführlicher erläutert.
Bezüglich der Ankupplung der Beilegeeisen 2 an die Vorrichtung 3 ist die Anordnung so getroffen, daß an den Stirnseiten 4 der Pressenplatten 1 horizontal verschiebbar Führungsleisten 5 angeordnet sind, die mit der Vorrichtung 3 verbunden sind. Im übrigen sind die Beilegeeisen 2 an die Führungsleisten 5 angeschlossen. Im Ausführungsbeispiel sind die FührungsleistenS Lochleisten, und die Beilege-
eisen 2 sind mittels in die Löcher 6 der Lochleisten eingesetzter Bolzen 7 an die Führungsleisten 5 anschließbar. Die Führungsleisten S besitzen ihrerseits einen unteren Flansch 8 und fassen in eine entsprechende Schiene 9 ein, die stirnseitig gegen die Pressenplatte 1 gesetzt ist. Das ist insbesondere in F i g. 4 erkennbar. Im übrigen besitzt die Vorrichtung 3 eine längs der zugeordneten Pressenplatte 1 verlaufende Andrückleiste 10. Über deren Länge verteilt befinden sich mehrere Betätigungseinrichtungen 11, die im Ausführungsbeispiel und nach bevorzugter Ausführungsform hydraulische Betätigungseinrichtungen 11 sind. Sie bestehen aus einer Hebelübersetzung mit dem Hebel 12, der um eine entsprechende Achse 13 schwenkt und mit einem Fortsatz 14 in die Andrückleiste 10 einfaßt, während die als Zylinderkolbenanordnung ausgebildete Betätigungseinrichtung 11 für die Betätigung vorgesehen ist. Die Rückstellung erfolgt mit Hilfe von Rückstellfedern 15. Die Rückstellfedern 15 und die entlastete Zylinderkolbenan- so Ordnung bestimmen die Ausgangslage der Andrückleiste 10 und damit die Neuorientierung der Beilegeeisen 2 nach einem Preßvorgang, da an die Andrückleisten 10 auch die Führungsleisten 5 angeschlossen sind. —■ Im Ausführungsbeispiel sind die Betätigungseinrichtungen im Pressenholm bzw. in der Pressenplatte 1 untergebracht. Dazu ist eine entsprechende Kammer 16 gebildet, die von einer Platte 17 abgedeckt ist. Die Platte 17 ist mit Schraubenbolzen vorgeschraubt.

Claims (2)

Patentansprüche:
1. Bandpresse, insbesondere Förderbandpresse, mit zwei oder mehreren Pressenplatten und zumindest einer an einer Seite angeordneten Vorrichtung zum Andrücken von Andrückleisten und Beilegeeisen, die zugleich als Verstellvorrichtung für die Beilegeeisen ausgebildet ist und aus längs der zugeordneten Pressenplatte und über deren Länge. verteilt angeordneten, hydraulisch angetriebenen, mittels Hebelübersetzung auf die Andrückleiste arbeitenden sowie mit Rückstellung ausgerüsteten Betätigungseinrichtungen besteht, dadurch gekennzeichnet, daß die Andrückleiste (10) zur Befestigung der Beilegeeisen (2) in Andrückrichtung an den beiden Stirnseiten (4) der Pressenplatte (1) verlaufende Führungsleisten (5) aufweist.
2. Bandpresse nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Führungsleisten (5) als Lochleisten ausgebildet und die Beilegeeisen (2) mittels in die Löcher (6) der Lochleisten eingesetzter Bolzen an die Führungsleisten (5) angeschlossen sind. .
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen

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