DE1043929B - Verpackung, insbesondere Faltflasche - Google Patents
Verpackung, insbesondere FaltflascheInfo
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B65—CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
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Description
- Verpackung, insbesondere Faltflasche Es ist eine Verpackung, insbesondere Faltflasche mit verstärkten Wänden bekannt, bei welcher die von einer Rolle ablaufende, doppellagig weitergeführte Folienbahn mit einer Einschlagfalte versehen, ein Verschweißen der doppellagigen Folienbahn und schließlich ein Trennen in der Mitte der Schweißnaht erfolgt ist, die Schweißnähte bis zum Boden verlaufen und im Bereich der Bodeneinschlagfalte miteinander verbunden sind. Solche Faltflaschen werden beim Versand durch Reibung sowohl am Boden als auch an den Seitenwandungen in Mitleidenschaft gezogen, was zum Ausfließen des Füllgutes führen kann.
- Verwendet man bei diesen Faltflaschen starke bzw. steifere Folien, so entsteht der Übelstand, daß sich der Boden schwer öffnen, d. h. eventuell nicht nach unten durchdrücken läßt, so daß das gewünschte Füllvolumen nicht erhalten wird und außerdem der Füllvorgang eine längere Zeit in Anspruch nimmt. Außerdem bereitet die Verwendung dickeren Werkstoffes noch die Schwierigkeit, daß durch die Doppellage der Bodeneinschlagfalte kein dichtes Verschweißen dieser an der Oberkante gewährleistet ist.
- Es ist auch bekannt, aus rhombusförmigen Plastikfolien durch Umlegen um die kleinere Achse und Verschweißen der Schenkel des entsltandenen Dreieckes ein Gefäß zu bilden. Dieses Gefäß hat man dann in eine entsprechende Faltschachtel gesteckt, um es standfest zu lagern. Dabei werden die Schachtelseiten derart zurechtgeschnitten, daß sie in die dem Gefäß beiderseits aufgeschweißten Taschen geschoben werden können. Diese Herstellung ist umständlich und erfordert einen erheblichen Materialaufwand.
- Schließlich ist auch noch bekannt, einen Flachbeutel an seiner Verschlußkante zu befestigen und frei in einer steifen Umhüllung aufzuhängen, wobei mit zunehmender Beutelgröße eine entsprechende steifere Durchbildung der Umhüllung vorzunehmen ist, um seine Ein- und Ausknickung zu vermeiden.
- Um diese Übewlstände zu beseitigen, wird bei der erst beschriebenen Faltflasche erfindungsgemäß vorgeschlagen, daß die äußere Flaschenmantelfläche mit einem zweiten, aus steiferem Werkstoff bestehendem, vom Hals bis mindestens zum Boden der Faltflasche reichenden Mantel versehen ist, der vom Hals bis zur Unterkante der Bodeneinschlagfalte mit der äußeren Flaschenmantelfläche kaschiert ist.
- Eine Weiterausgestaltung der Erfindung besteht darin, daß der Verstärkungsmantel über die Unterkante des Bodens hinausragt, wodurch ein freies Durchhängen des Flaschenbodens ermöglicht wird und somit auch Beschädigungen des Bodens beim Transport möglichst vermieden werden.
- Ferner wird erfindungsgemäß vorgeschlagen, daß ein Teil der Bodenfläche durch eine Bodenrandnaht mit der verstärkten Mantelfläche verschweißt ist, so daß auch hierdurch ein Durchhang des Bodens erzielt wird.
- Schließlich wird noch vorgeschlagen', den unteren Rand des Verstärkungsmantels umzubördeln, um hierdurch eine größere Stabilität und Standfestigkeit der Faltflasche zu erhalten.
- Eine Abänderung des Erfindungsgedankens kann in der Weise erfolgen, daß die Mantelfläche der Flasche aus steiferem bzw. stärkerem Werkstoff als der Boden gebildet ist, wodurch ein Aufkaschieren der Verstärkung überflüssig ist.
- In der Zeichnung ist das Wesen der Erfindung beispielsweise und schematisch veranschaulicht, und zwar zeigen Abb. 1 und 4 vor dem Faltvorgang aufkaschierte Verstärkungen der Mantelfläche, Abb. 2, 3, 5 und 6 verschiedene Ausführungen der verstärkten Mantelfläche der Faltflasche, Abb. 7 eine Abänderung der verstärkten Mantelfläche und Abb. 8 eine fertige Faltflasche nach Abb. 7.
- Gemäß Abb. 1 werden auf das von der Rolle kommende Folienband a Verstärkungsstreifen I aufkaschiert, und zwar mit einem Abstand, der der Bodeneinschlagfalte entspricht. Mit J1 ist die Innenfläche des Folienbandes a bezeiehnet. Die Bodeneinschlagfalte wird gebildet durch die zwei Faltenflächen 2, die an den Faltenlinien b-b bzw. d-d enden.
- In der Abb. 2 ist die Faltung des verstärkten Folienbandes gemäß Abb. 1 gezeigt.
- Gemäß Abb, 3 ist ein Teil der Bodenfaltenflächen 2, 2 mit der inneren Mantelfläche f, durch eine Randnaht von der Breite m verschweißt, so daß der Boden 2 nach Füllung im Mantel durchhängt, wie gestrichelt angedeutet iSt.
- Gemäß Abb. 4 stoßen die Streifen der Mantelflächen I fast aneinander, sie sind aber im Bodenbereich der Bodeneinschlagfalte, d. h. zwischen den Faltlinien b-b und d-d, nicht mit dem Folienbanda kaschiert.
- C,cmärJ Abb. 5 überragt der äußere Verstärkungsmalltel l die Unterkante des Mantelbodens 2, 2. Auch in diesem Ausführungsbeispiel kann der Boden frei durchhängen und wird in diesem Falle nur auf Zug beansprucht. Der untere Rand des Verstärkungsmantels ist nach innen umgebördelt.
- Die Abb. 6 stellt eine Abänderung gemäß Abb. 3 dar, indem der untere Rand des Verstärkungsmantels umgebördelt ist und die Bodenrandnaht mit einfaßt.
- Die Faltung der Faltflasche selbst ist nicht veranschaulicht, da sie zum Stande der Technik gehört.
- Eine andere Art der Flaschenverstärkung ist in der Abb. 7 veranschaulicht, die darin besteht, daß für den Flaschenmantel ft, fi und den Flaschenboden 2 Folien verschiedener Stärke und/oder Steifigkeit verwendet sind. So besteht der Boden beispielsweise aus dünnerem, beiderseits schweiß fähig besehichtetem Material.
- Die Verbindung des Mantels mit dem Boden ist in der Weise vorgenommen, daß die beiden Mantelflächen ft mit den zu einer U-Form gebildeten Bodenfaltenflächen 2, 2 unter Benutzung einer nicht bindenden Zwischenlage n durch zwei Nähte von der Breite m und durch die Seitennähte g miteinander verschweißt werden. Es hängt von der Breite »t der Bodennaht ab, ob der Flaschenboden nach der Füllung seine Standfläche berührt oder nicht.
- Die beim Ausschneiden zwischen den Flaschenhälsen zweier benachbarter Flaschen übrigbleibenden Flächen o können als Handgriff oder Henkel ausgebildet werden.
- PATENTANSPOCHE: 1. Verpackung, insbesondere Faltflasche mit verstärkten Wänden, bei welcher die von einer Rolle ablaufende, doppellagig weitergeführte Folienbaim mit einer Einschlagfalte am Boden versehen, ein Verschweißen der doppellagigen Folienbahn und schließlich ein Trennen in der Mitte der Schweißnaht erfolgt ist, die Schweißnähte bis zum Boden verlaufen und im Bereich der Bodeneinschlagfalte miteinander verbunden sind, dadurch gekennzeichnet, daß die äußere Flaschenmantelfläche mit einem zweiten, aus steiferem Werkstoff bestehendem, vom Hals bis mindestens zum Boden der Faltflasche reichenden Mantel versehen ist, der vom Hals bis zur Unterkante der Bodeneinschlagfalte mit der äußeren Mantelfläche kaschiert ist.
Claims (1)
- 2. Faltflasche nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Verstärkungsmantel über die Unterkante des Bodens hinausragt.3. Faltflasche nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß ein Teil der Bodenfläche durch eine Bodenrandnaht mit der verstärkten Mantelfläche verschweißt ist.4. Faltflasche nach einem der vorangegangenen Ansprüchez, dadurch gekennzeichnet, daß der untere Rand des Verstärkungsmantels umgebördelt ist.5. Abänderung der Faltflasche nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Mantelfläche der Flasche aus stärkerem bzw. steiferem Werkstoff besteht als die Bodenfläche.In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsches Gebrauchsmuster Nr. 1 740 776; österreichische Patentschrift Nr. 136 809; belgische Patentschriften Nr. 534 852, 538 067.
Priority Applications (2)
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Publications (1)
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|---|---|
| DE (1) | DE1043929B (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1179504B (de) * | 1962-07-31 | 1964-10-08 | Max Wilhelm Iden | Beutelpackungen fuer Fluessigkeiten mit standfester Umhuellung |
| DE1242502B (de) | 1961-01-11 | 1967-06-15 | Georg Escher Fa | Elastische, aus duenner Kunststoffhaut hergestellte Verpackungshuelle |
Citations (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| BE538067A (de) * | 1955-01-13 | |||
| AT136809B (de) * | 1933-04-26 | 1934-03-10 | Winternitz & Co Ing | Formhaltende Verpackung aus dünnem Material. |
| DE1740776U (de) * | 1956-12-21 | 1957-02-28 | A Racke Fa | Plastik-gefaess. |
-
1957
- 1957-03-11 DE DEN13407A patent/DE1043929B/de active Pending
Patent Citations (4)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| AT136809B (de) * | 1933-04-26 | 1934-03-10 | Winternitz & Co Ing | Formhaltende Verpackung aus dünnem Material. |
| BE538067A (de) * | 1955-01-13 | |||
| BE534852A (de) * | 1955-01-13 | |||
| DE1740776U (de) * | 1956-12-21 | 1957-02-28 | A Racke Fa | Plastik-gefaess. |
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| DE1242502B (de) | 1961-01-11 | 1967-06-15 | Georg Escher Fa | Elastische, aus duenner Kunststoffhaut hergestellte Verpackungshuelle |
| DE1179504B (de) * | 1962-07-31 | 1964-10-08 | Max Wilhelm Iden | Beutelpackungen fuer Fluessigkeiten mit standfester Umhuellung |
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