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DE1074383B - Verfahren zum Herstellen von Seitenfaltenbeuteln fur flussiges Füllgut - Google Patents

Verfahren zum Herstellen von Seitenfaltenbeuteln fur flussiges Füllgut

Info

Publication number
DE1074383B
DE1074383B DENDAT1074383D DE1074383DA DE1074383B DE 1074383 B DE1074383 B DE 1074383B DE NDAT1074383 D DENDAT1074383 D DE NDAT1074383D DE 1074383D A DE1074383D A DE 1074383DA DE 1074383 B DE1074383 B DE 1074383B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
edge
bag wall
edge strips
strips
bag
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DENDAT1074383D
Other languages
English (en)
Original Assignee
Schroeder &. Wagner Rmteln/ Weser
Publication date
Publication of DE1074383B publication Critical patent/DE1074383B/de
Pending legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65DCONTAINERS FOR STORAGE OR TRANSPORT OF ARTICLES OR MATERIALS, e.g. BAGS, BARRELS, BOTTLES, BOXES, CANS, CARTONS, CRATES, DRUMS, JARS, TANKS, HOPPERS, FORWARDING CONTAINERS; ACCESSORIES, CLOSURES, OR FITTINGS THEREFOR; PACKAGING ELEMENTS; PACKAGES
    • B65D31/00Bags or like containers made of paper and having structural provision for thickness of contents
    • B65D31/10Bags or like containers made of paper and having structural provision for thickness of contents with gusseted sides

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Bag Frames (AREA)

Description

  • Verfahren zum Herstellen von Seitenfaltenbeuteln für flüssiges Füllgut Die Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren zum Herstellen von Seitenfaltenbeuteln für flüssiges Füllgut.
  • Für flüssiges Füllgut,wie Säfte, Milch usw., werden vielfach aus flüssigkeitsfestem Papier bestehende Beutel verwendet, die gegenüber Metall- oder Glasbehältern ein geringeres Gewicht sowie einen hygienisch einwandfreien Verschluß aufweisen. Die bisher bekannten flüssigkeitsdichten Beutel aus schweißbarem Kunststoff oder mit diesem überzogenem Papier sind jedoch in der Herstellung umständlich und haben vielfach nicht die notwendige Formbeständigkeit.
  • Durch die Erfindung soll ein neuer Weg für das Herstellen von SeitenfaltenbeuteIn für flüssiges Füllgut aus schweißbarem Kunststoff oder einseitig mit diesem überzogenem Papier aufgezeigt werden, um eine wirtschaftliche Herstellung in Massenfertigung zu ermöglichen und dabei dem Beutel eine große Formbeständigkeit zu erteilen.
  • Es ist bekannt, Seitenfaltenbeutel aus Papier oder anderem Werkstoff mit flachem, aus einem Stück bestehendem nahtlosem Boden in der Weise herzustellen, daß die eine Beutelwand an ihren beiden Längskanten Randstreifen aufweist, die die Innenfalten bilden und eine größere Breite haben als die andere Beutelwand, die um eine Querkante auf die erste Beutelwand umgelegt und an ihren Randstreifen mit denen der ersten Beutelwand verbunden wird. Hierbei werden die Randstreifen beider Beutelwände um parallel zu den Längskanten verlaufende Linien nach innen umgelegt, nachdem vorher die den Boden bildendenDreieckfelder dieser Randstreifen auf dem Bodenteil des Zuschnitts festgeklebt werden. Eine derartige Herstellung eines Seitenfaltenbeutels erfordert jedoch mehrere Arbeitsgänge und ermöglicht keine wirtschaftliche Massenfertigung. Außerdem hat ein solcher Seitenfaltenbeutel nur eine geringe Formstabilität und ist für flüssiges Füllgut nicht geeignet.
  • Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Herstellen von Seitenfaltenbeuteln für flüssiges Füllgut aus schweißbarem Kunststoff oder einseitig mit diesem überzogenem Papier. Dabei werden gemäß der Erwindung die Randstreifen der einen Beutelwand durch in an sich bekannter Weise in der Verlängerung der Querkante angebrachte Einschnitte von den schmäleren Randstreifen der anderen Beutelwand getrennt und zum Bilden der Innenfalten nacheinander um Längsfalzkanten einwärts und auswärts umgelegt, worauf die andere mit ihren beiden Randstreifen eine ebene Fläche bildende Beutelwand nach dem Umlegen um die Querkante an ihren Randstreifen mit dem außen über die Längsfalzkante ragenden Randstreifen der erstgenannten Beutelrand verschweißt wird.
  • Nach der Erfindung sind somit die die Innenfalten bildenden Randstreifen nur an einer Beutelwand vorgesehen, während die andere Beutelwand mit ihren beiden die Schweißnaht der Innenfalten aufnehmenden Randstreifen eine ebene Fläche bildet. Die Längskanten dieser flachen Beutelwand ragen beim fertiggestellten Beutel über die Innenfalten nach außen und versteifen ihn, wodurch der Beutel auch im gefüllten Zustand eine große Formstabilität erhält. Die Herstellung eines derartigen SeitenfaltenbeuteIs erfordert nur wenige Arbeitsgänge und ermöglicht daher eine wirtschaftliche Massenfertigung, so daß dieser Beutel als verlorene Packung, z. B. für Milch u. dgl., gut geeignet ist.
  • In weiterer Ausgestaltung der Erfindung wird zur Erhöhung der Formstabilität die von der Querkante gebildete Bodenkante mit den unteren Enden der von den Randstreifen gebildeten Innenfalten und der gegen diese nach außen versetzten Längskanten der nicht umgelegten Randstreifen durch eine an sich bekannte gemeinsame Schweißnaht und Nutprägung verbunden, so daß der Beutel nach dem Füllen die Form eines Quaders erhält, der einerseits durch diese Bodenschweißnaht und andererseits durch die Randstreifen der einen Beutelwand versteift ist.
  • Das Verfahren nach der Erfindung soll an Hand der Zeichnung näher erläutert werden. Diese zeigt in Fig. 1 den Zuschnitt zum Herstellen des Beutels, Fig. 2 die schaubildliche Ansicht und Fig. 3 die Vorderansicht des Beutels.
  • Der Seitcnfaltenbeutel ist aus dem in Fig. 1 veranschaulichten Zuschnitt hergestellt, der aus einer schweißbaren Kunststoffolie oder einer mit dieser einseitig überzogenen Papierlage besteht. Die eine Beutelwand ist von einer rechteckigen Flächel gebildet, die von zwei Randstreifen 9 begrenzt ist und mit der die andere Beutelwand bildende rechteckige Fläche 2 an der Querkante 7 zusammenhängt. Die Beutelwand 2 weist zu beiden Seiten zwei Randstreifen 5. 6 und je einen schmäleren Außenstreifen 6' auf, wobei die Randstreifen 5 und 6 eine größere Breite haben als die beiden Randstreifen 9 der Beutelwand 1. Die Randstreifen 5 sind von den Randstreifen 9 durch in der Verlängerung der Querkante 7 angebrachte Einschnitte 7' getrennt, während die beiden Randstreifen 6 sowie die Außenstreifen 6' über die Randstreifen 9 ragen.
  • Zur Bildung der Innenfalten werden die beiden Randstreifen 5 um die beiden Längsfalzkanten 3 nach innen und hierauf die Randstreifen 6 um die Längsfalzkante 4 nach außen geschlagen, so daß die Randstreifen 5 und 6 mit ihrer nicht mit Kunststoff überzogenen Seite aufeinander zu liegen kommen, während auf beiden Längsseiten der schmale Außenstreifen 6' über die Längsfalzkante 3 nach außen ragt. Hierauf wird die mit ihren beiden Randstreifen 9 eine ebene Fläche bildende Beutelwand 1 um die Querkante 7 auf die Beutelwand 2 geschlagen, wodurch die Randstreifen 9 auf den Außenstreifen 6' zu liegen kommen.
  • Hierauf werden die Randstreifen 9 mit den über die Längsfalzkanten 3 ragenden Außenstreifen 6' der Beutelwand 2 verschweißt, wodurch der in Fig. 2 dargestellte Seitenfaltenbeutel mit den von den Randstreifen 5 und 6 gebildeten beiden Innenfalten entsteht, die durch die die Außenstreifen 6' und die Randstreifen 9 miteinander verbindenden Schweißnähte verschlossen sind. Letztere ragen um die Breite der Außenstreifen 6' über die Längsfalzkanten 3 hinaus.
  • Der Seitenfaltenbeutel wird dann gemäß Fig. 3 an seiner durch die Querkante 7 gebildeten Bodenkante durch eine Schweißnaht 8 verschlossen.
  • Damit auch die nicht mit Kunststoff überzogenen und deshalb nicht schweißbaren Seiten der von den Randstreifen 5 und 6 gebildeten Innenfalten mit der Bodenkante verbunden werden können, kann außer der Schweißnaht eine an sich bekannte Nutprägung vorgenommen werden, durch die -das untere Ende der Innenfalten fest mit der Bodenkante 7 verbunden und leztere gleichzeitig verstärkt wird. Eine solche Nutprägung kann auch an den die Außenstreifen6' und Randstreifen 9 miteinander verbindenden Längsschweißnähten vorgesehen werden.
  • Das Verfahren nach der Erfindung ermöglicht die Herstellung eines billigen und hygienisch einwandfreien Beutels für flüssiges oder breiiges Füllgut, wie Milch, Obstsäfte, Spinat, Tomatensaft usw., der im gefüllten Zustand eine annähernd quaderförmige Gestalt hat und sowohl durch die Längsschweißnähte zwischen den ebenen Randstreifen 9 der Beutelwand 1 und den Außenstreifen 6' der Beutelwand 2 als auch durch die Bodenschweißnaht 8 eine hohe Formstabilität erhält, die durch die Nutprägung dieser Schweißnähte noch verstärkt wird.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: 1. Verfahren zum Herstellen von Seitenfaltenbeuteln für flüssiges Füllgut aus schweißbarem Kunststoff oder einseitig mit diesem überzogenem Papier, deren eine Beutelwand an ihren beiden Längskanten die Innenf alten bildenden Randstreifen von größerer Breite als die andere Beutelwand aufweist, die nach dem Umlegen um eine Querkante auf die erste Beutelwand an ihren Randstreifen mit denen der ersten Beutelwand verbunden wird, dadurch gekennzeichnet, daß die Randstreifen (5, 6, 6') der einen Beutelwand (2) durch in an sich bekannter Weise in der Verlängerung der Querkante (7) angebrachte Einschnitte (7') von den schmäleren Randstreifen (9) der anderen Beutelwand (1) getrennt und zum Bilden der Innenfalten nacheinander um Längsfalzkanten (3, 4) einwärts und auswärts umgelegt werden, worauf die andere mit ihren beiden Randstreifen (9) eine ebene Fläche bildende Beutelwand (1) nach dem Umlegen um die Querkante (7) an ihren Randstreifen (9) mit den außen über die Längsfalzkanten (3) ragenden Randstreifen (6') der erstgenannten Beutelwand (2) verschweißt wird.
  2. 2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die von der Querkante (7) gebildete Bodenkante mit den unteren Enden der von den Randstreifen (5, 6) gebildeten Innenfalten und der gegen diese nach außen versetzten Längskanten der Randstreifen (9) durch eine an sich bekannte gemeinsame Schweißnaht (8) und Nutprägung verbunden wird.
    In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift Nr. 690025; französische Patentschriften Nr. 562790, 1 049 778; britische Patentschrift Nr. 486 630; USA.-Patentschriften Nr. 1 252 051, 2093 977, 2 093 978, 2 177 kl8, 2 177 919, 2 192 722, 2 293 182, 2 320 326, 2508962.
DENDAT1074383D Verfahren zum Herstellen von Seitenfaltenbeuteln fur flussiges Füllgut Pending DE1074383B (de)

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE1074383B true DE1074383B (de) 1960-01-28

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ID=598439

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DENDAT1074383D Pending DE1074383B (de) Verfahren zum Herstellen von Seitenfaltenbeuteln fur flussiges Füllgut

Country Status (1)

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DE (1) DE1074383B (de)

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