DE1043215B - Vorrichtung zum Abheben, Abteilen und Transportieren von aufeinandergestapelten Platten - Google Patents
Vorrichtung zum Abheben, Abteilen und Transportieren von aufeinandergestapelten PlattenInfo
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- E02F9/00—Component parts of dredgers or soil-shifting machines, not restricted to one of the kinds covered by groups E02F3/00 - E02F7/00
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Description
DEUTSCHES
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Abheben, Abteilen und Transportieren von aufeinandergestapelten
Platten nach einer Verarbeitungs- oder Bearbeitungsstelle mit einem U-förmigen Rahmen,
dessen Schenkel nach unten gerichtet sind, wobei an den Schenkelenden unter die gestapelten Platten einführbare
Organe angeordnet sind. Gemäß der Erfindung sind in an sich bekannter Weise an der Innenseite
der U-Schenkel befestigte ausdehnbare Schläuche derart entlang der Schenkel angeordnet, daß sie
entsprechend der Stärke einer Platte vor den freien Enden der Schenkel enden. Bei den bisher bekannten
Vorrichtungen besaßen die Gummischläuche die gleiche Länge wie die Halteorgane. Dadurch aber,
daß gemäß der Erfindung die an den Schenkel des U-förmig gestalteten Rahmens angeordneten Schläuche
kürzer sind als die Schläuche des Rahmens, wird der besondere Vorteil erzielt, die an den Enden der
Schenkel angebrachten Organe zwischen die Platten einschieben zu können. Ein weiterer Vorteil gemäß
der Erfindung besteht darin, daß sämtliche oberhalb der angebrachten Organe befindlichen Platten auch
dann festgehalten werden, wenn die Schläuche entleert sind. Weiterhin ist die Vorrichtung nach der Erfindung
dadurch gekennzeichnet, daß die Schläuche mittels eines Druckmittels — vorzugsweise Luft — unabhängig
von den einführbaren Organen ausdehnbar sind. Es ergibt sich dadurch der weitere Vorteil, daß
an der Innenseite der Schläuche Platten mit verschiedenen Abmessungen festgehalten werden können.
Außerdem kann mit Hilfe der Vorrichtung nach der Erfindung diejenigen Platten aussondern, die sich
zwischen den Schlauchenden und dem einschiebbaren Tragorgan befinden. Endlich besteht die Möglichkeit,
die Platten einzeln aus der Vorrichtung abführen zu können, z. B. auf ein laufendes Band.
Bei einer bevorzugten Ausführungsart der Vorrichtung nach der Erfindung bestehen die einführbaren
Organe aus an den Rahmenschenkeln schwenkbar befestigten doppelarmigen Winkelhebeln, deren nach
unten ragende Arme unter den Gegenstand schwenkbare, nach innen ragende Teile haben, so daß die
untere Platte von den beiden eingeschwenkten Armen getragen wird. Erfindungsgemäß sind die Rahmenschenkel
an ihrer Querverbindung verschiebbar befestigt.
In der Zeichnung wird als Beispiel eine Ausführungsform der erfindungsgemäßen Vorrichtung in
perspektivischer Ansicht veranschaulicht.
Mit 2 ist die Querverbindung und mit 3 sind die vertikalen Schenkel eines Rahmenwerkes bezeichnet,
das die Form eines umgestülpten U hat. Die Querverbindung besteht aus einem mit den Flanschen nach
unten angeordneten T-Balken. Die Schenkel sind aus Vorrichtung zum Abheben,
Abteilen und Transportieren
von aufeinandergestapelten Platten
Anmelder:
Aktiebolaget WST Patenter,
ίο Forserum (Schweden)
ίο Forserum (Schweden)
Vertreter: Dr. W. Germershausen, Patentanwalt,
Frankfurt/M., Neue Mainzer Str. 54
Frankfurt/M., Neue Mainzer Str. 54
Xg Beanspruchte Priorität:
Schweden vom 18. April 1956
Johan Siplane, Forserum (Schweden),
ist als Erfinder genannt worden
ist als Erfinder genannt worden
bandförmigen, oben in einem rechten Winkel umgebogenen Eisen ausgeführt. An den umgebogenen
Teilen sind Bügel 4 befestigt, die um die Flansche des T-Balkens greifen, so daß die Schenkel relativ zu der
Querverbindung entsprechend der Größe des zu versetzenden Gegenstandes bewegt werden können. Falls
die Vorrichtung für Platten verwendet wird, können also die Schenkel für verschiedene Plattenabmessungen
eingestellt werden. In den Bügeln sind Schrauben 6 vorgesehen, mittels welcher die Schenkel an der
Querverbindung 2 befestigt werden können. An den Innenseiten der Schenkel 3 sind elastische Schläuche 7
angeordnet, die mittels Druckluft derart aufgepumpt werden können, daß sie gegen die Kanten des Gegen-Standes
anliegen, so daß dieser mit dem Rahmenwerk angehoben werden kann. 8 bezeichnet ein U-förmiges
Eisen, das die untere Partie des Schenkeleisens 3 umschließt und das gegebenenfalls an diesem mittels
Schrauben 9 verschiebbar befestigt ist. An den U-Schenkeln 8 sind doppelarmigeWinkelhebel 10, 13
befestigt, deren nach unten ragende Arme Teile 12 haben, die in einer lotrechten Lage des Armes 10 um
ein Stück unter den Gegenstand ragen. Wenn dieser aus Platten besteht, ist der Abstand zwischen den
unteren Enden der Schläuche 7 und den nach innen ragenden Teilen 12 der Stärke einer Platte gleich, so
daß die unterste Platte nicht von den Schläuchen 7 erfaßt wird, sondern herunterfällt, falls die Arme 10
derart geschwenkt werden, daß die Teile 12 nicht
«09 677/722
diese Platte tragen. Dadurch, daß das U-Eisen 8 auf den Schenkeln verschiebbar angeordnet ist, können
verschiedene Abstände zwischen den Schläuchen 7 und den Teilen 12 erhalten werden, so daß verschieden
starke Platten versetzt werden können. Die darüberliegenden Platten werden in ihrer Lage von den
angepreßten Schläuchen gehalten. Die anderen Arme 13 der Winkelhebel werden von Gelenken 14 betätigt,
die mit Kolben von Druckzylindern 15 in gelenkiger Verbindung stehen, so daß man mittels der Lage der
Kolben in dem Zylinder die Lage der Teile 12 relativ zu den Platten bestimmen kann. In die Schläuche 7
wird mit beliebigen geeigneten Vorrichtungen Luft eingepreßt und daraus entleert.
Der doppelarmige Hebel kann durch einen quer laufenden, horizontalen Schlauch ersetzt werden, der
aufgeblasen und unabhängig von den Schläuchen 7 entleert werden kann.
Die Vorrichtung kann selbstverständlich mechanisch, elektrisch, hydraulisch, pneumatisch oder mit
einer geeigneten Kombination betätigt werden, und sie arbeitet auf folgende Weise:
Die Vorrichtung wird mittels einer geeigneten Hebevorrichtung, die in einer an der Querverbindung 2
angeordneten Öse 16 od. dgl. befestigt wird, mit einem Rahmenschenkel 3 an je einer Seite des Gegenstandes
angelegt. Es wird angenommen, daß der Gegenstand in dem vorliegenden Falle ein Stapel von
Platten ist, die in einer Maschine bearbeitet werden sollen. Es wird weiter angenommen, daß sämtliche
Platten dieselbe Stärke haben. Danach wird die Luft in die Schläuche 7 gepreßt, welche sich dabei aufweiten
und die Platten in der Vorrichtung festklemmen. Die Platten werden dann gehoben und vor
eine Bearbeitungsmaschine gebracht, wo die Vorrichtung derart angebracht wird, daß die Platten
sich über der Zuführungsvorrichtung der Maschine befinden, ohne auf dieser zu liegen. Jetzt werden die
Arme 10 so geschwenkt, daß die Teile 12 unter die Platten gelangen, worauf die Schläuche 7 (automatisch)
luftleer gemacht werden und die freigegebenen Platten nach unten gleiten, so daß die unterste Platte auf den
Teilen 12 ruht, welches die Bereitschaftslage der Platten ist. Dann werden die vertikalen Schläuche 7
automatisch aufgepumpt, wodurch sämtliche Platten, abgesehen von der untersten, wieder in der Vorrichtung
festgehalten werden. Jetzt werden die Arme 10 auswärts geschwenkt, so daß die Teile 12 die
unterste Platte, die nicht von den Schläuchen 7 gehalten wird, freigibt, so daß diese auf die Zuführungsvorrichtung
der Bearbeitungsmaschine herunterfällt, von wo die Platte in die Bearbeitungsmaschine
hineingebracht wird. Wenn die Zuführungsvorrichtung leer ist, wird sie mit weiteren Platten in
der oben angegebenen Weise belegt.
Die Vorrichtung nach der Erfindung wird mit großem Nutzen beispielsweise in der Holzbearbeitungsindustrie verwendet, wo sie zur Beschickung von
Putzmaschinen, Profilierungs- und Zapfenmaschinen, automatischen Kantleimungsvorrichtungen, Oberflächenbehandlungsanlagen
u. a. m. verwendet werden kann. Viele moderne Typen der obenerwähnten Maschinen können gegenwärtig nicht vollkommen ausgenutzt
werden wegen der zu langsamen manuellen Beschickung. Erst unter Verwendung der erfindungsgemäßen
Vorrichtung können sie mit voller Kapazität arbeiten. Außerdem können ein oder mehrere
Arbeiter eingespart werden, so daß bedeutende wirtschaftliche Vorteile erzielt werden. Bei empfindlichen,
schweren und sperrigen Gegenständen, beispielsweise furnierten Türen u. dgl., bleiben Hantierungsschäden bei der Verwendung der Vorrichtung völlig
vermieden.
Die Vorrichtung kann auch als automatischer Aufnehmer nach der Bearbeitung verwendet und zu
diesem Zwecke mit einer Einrichtung kombiniert werden, die die Platten zwischen die vertikalen
U-Stapel hochhebt. Die Schläuche halten die Platten in ihrer Lage, wenn die erwünschte Anzahl sich in der
Vorrichtung befindet.
Um die Schläuche gegen Verschleiß oder besonders scharfe Kanten zu schützen, können sie mit
einem geeigneten Material, z. B. Leder, Gummi od. dgl., bekleidet werden. Tücher aus solchem Material
können auch auf geeignete Weise auf den Schläuchen befestigt werden. Jedes beliebige Druckorgan mit geeigneter,
flexibler Fläche kann verwendet werden, um die Platten festzupressen.
Claims (3)
1. Vorrichtung zum Abheben, Abteilen und Transportieren von aufeinandergestapelten Platten
nach einer Verarbeitungs- oder Bearbeitungsstelle mit einem U-förmigen Rahmen, dessen Schenkel
nach unten gerichtet sind, wobei an den Schenkelenden unter die gestapelten Platten einführbare
Organe axigeordnet sind, dadurch gekennzeichnet, daß in an sich bekannter Weise an der Innenseite
der U-Schenkel (3) befestigte ausdehnbare Schläuche (7) derart entlang der Schenkel angeordnet
sind, daß sie entsprechend der Stärke einer Platte vor den freien Enden der Schenkel enden,
ferner dadurch gekennzeichnet, daß die Schläuche mittels eines Druckmittels, vorzugsweise Luft,
unabhängig von den einführbaren Organen (12)
4-5 ausdehnbar sind.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die einführbaren Organe aus an
den Rahmenschenkeln (3) schwenkbar befestigten doppelarmigen Winkelhebeln (10, 13) bestehen,
deren nach unten ragende Arme (10) unter den Gegenstand schwenkbare, nach innen ragende
Teile (12) haben, so daß die untere Platte von den beiden eingeschwenkten Armen getragen wird.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Rahmenschenkel (3) an
ihrer Querverbindung (2) verschiebbar befestigt sind.
In Betracht gezogene Druckschriften:
USA.-Patentschriften Nr. 2 213 629, 2 170 706,
1 974 892, 1 781 943.
USA.-Patentschriften Nr. 2 213 629, 2 170 706,
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Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| SE819254X | 1956-04-18 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1043215B true DE1043215B (de) | 1958-11-06 |
Family
ID=20345606
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEA25369A Pending DE1043215B (de) | 1956-04-18 | 1956-07-25 | Vorrichtung zum Abheben, Abteilen und Transportieren von aufeinandergestapelten Platten |
Country Status (3)
| Country | Link |
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| DE (1) | DE1043215B (de) |
| GB (1) | GB819254A (de) |
| NL (1) | NL95182C (de) |
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| CN115898045A (zh) * | 2022-12-30 | 2023-04-04 | 斯特龙城市更新股份有限公司 | 一种具有智能定位的建筑玻璃幕墙安装用施工装置 |
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- NL NL95182D patent/NL95182C/xx active
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1956
- 1956-07-24 GB GB22840/56A patent/GB819254A/en not_active Expired
- 1956-07-25 DE DEA25369A patent/DE1043215B/de active Pending
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Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| GB819254A (en) | 1959-09-02 |
| NL95182C (de) |
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