DE115219C - - Google Patents
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- DE115219C DE115219C DENDAT115219D DE115219DA DE115219C DE 115219 C DE115219 C DE 115219C DE NDAT115219 D DENDAT115219 D DE NDAT115219D DE 115219D A DE115219D A DE 115219DA DE 115219 C DE115219 C DE 115219C
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- 238000005452 bending Methods 0.000 claims description 2
- XEEYBQQBJWHFJM-UHFFFAOYSA-N Iron Chemical compound [Fe] XEEYBQQBJWHFJM-UHFFFAOYSA-N 0.000 description 6
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- 238000013016 damping Methods 0.000 description 1
Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B27—WORKING OR PRESERVING WOOD OR SIMILAR MATERIAL; NAILING OR STAPLING MACHINES IN GENERAL
- B27H—BENDING WOOD OR SIMILAR MATERIAL; COOPERAGE; MAKING WHEELS FROM WOOD OR SIMILAR MATERIAL
- B27H5/00—Manufacture of tubes, coops, or barrels
- B27H5/08—Finishing barrels, e.g. cutting grooves
- B27H5/10—Trussing or hooping barrels
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- Engineering & Computer Science (AREA)
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- Tyre Moulding (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 38/.
Patentirt im Deutschen Reiche vom ig. Mai 189g ab.
Gegenstand vorliegender Erfindung ist eine Maschine zum Biegen von Fässern aus der
Fafsform entsprechend geformten Dauben. Die Neuerung besteht darin, dafs entsprechend vorbereitete
nach den Enden schmaler werdende Dauben vermittelst Druckstücke, deren Arbeitskante der Form des herzustellenden Fasses entspricht,
zusammengebogen werden, indem dem Druckstück infolge seiner Führung durch in parallelen Horizontalebenen gebogene Tragringe
eine wiegende Bewegung in einer verticalen, radial gerichteten Ebene ertheilt wird.
Dadurch unterscheidet sich die vorliegende Maschine von älteren bekannten Einrichtungen,
vermittelst welcher die vorher cylindrisch ausgeschnittenen, durch Dämpfung weich gemachten
Fafsdauben durch gabelförmige, der gewünschten Fafsform entsprechende Ringe zusammengebogen
werden.
Die entsprechend vorbereiteten, nach den Enden schmaler werdenden Dauben werden
vermittelst passender Druckstücke, die infolge ihrer Befestigung an zwei centrisch gelagerten,
gegen und durch einander zu bewegenden Ringen eine wiegende Bewegung ausführen,
zusammengebogen. Die Drucklinie des Druckstückes ist entsprechend der Fafsform ausgebildet.
Die Vorrichtung ist auf der Zeichnung in "vier Figuren zur Anschauung gebracht. Fig. 1
stellt einen Längsschnitt durch die Maschine dar, und zwar in der Stellung, in welcher die
Dauben bereits die verlangte Form erhalten haben, während Fig. 2 eine Ansicht der Maschine
nach Fig. 1 von oben darstellt. Fig. 3 ist ein Theilschnitt durch die Maschine in dem
Augenblick, wo die geraden Dauben zur Pressung in die Maschine, eingestellt werden.
Fig. 4 zeigt eine Ansicht des Tisches, auf welchem die Dauben in die Maschine eingestellt
werden.
Die Maschine selbst besteht aus einer Fufsplatte a, auf welcher seitlich verticale Ständer b
angeordnet sind. Auf den Ständern b ist ein kreisförmiger Ring c aus Rundeisen oder dergl.
gelagert.
Auf dem Ring sind entsprechend geformte Druckstücke d drehbar angeordnet, und zwar
so, dafs die einzelnen Druckstücke strahlenförmig nach innen stehen. An der Unterfläche
der Druckstücke d sind Führungsstücke e vorgesehen, die zweckmäfsig aus zwei Klötzen
bestehen, über welche ein Flacheisen oder dergl. gelegt ist. In diesen Führungsstücken
ist ein kreisförmiger Ring f, der ebenfalls zweckmäfsig aus Rundeisen besteht, gelagert.
Dieser Ring f trägt nach unten stehende Streben g, deren freie Enden in einer Platte h,
die kreuzförmig gestaltet sein kann, befestigt sind.
Mitten durch die Platte h geht die Hubstange i einer Winde. Mit dieser Stange ist
drehbar ein schmales Brett k verbunden, welches den Zweck hat, die auf die Platte h aufgestellten
Fafsdauben in Berührung mit letzterer zu halten.
Die Arbeitsweise der Maschine ist folgende:
Die zu biegenden Fafsdauben I werden mit ihrem unteren Ende in einen Ring m, dessen
Umfang dem unteren Theil des zu bildenden Fasses entspricht, auf die Platte h gestellt, und
zwar, nachdem die Platte h vermittelst der Hub-
stange i in die Höhe gehoben worden ist, so dafs der Ring f durch den Ring c hindurchgegangen
ist und über demselben sich befindet (Fig. 3). Durch diese Bewegung sind auch die
Druckstücke d vermittelst des Ringes f in die Höhe gehoben. Die entsprechend geformten
Dauben Z werden gegen die Druckstücke d gelegt und sodann wird die Platte h vermittelst
der Hubstange i und des in wagerechter Lage stehenden Brettes k nach unten gezogen. Die
Druckstücke pressen dabei die einzelnen Dauben in die gewünschte Form. Die Maschine ist so
eingerichtet, dafs die oberen Enden der Dauben nach erfolgter Pressung um so viel frei stehen,
dafs über sie ein Ring geschoben werden kann, der die Dauben nach Loslösen der Druckstücke
zusammenhält. Nachdem der Ring übergeschoben ist, wird das Brett k in verticale Lage
geklappt, und es kann, nachdem die Platte h vermittelst der Hubstange i wieder in die Höhe
gedrückt ist, das Fafs aus der Maschine entfernt werden. Die Dauben werden, bevor sie
in die Maschine gestellt werden, in bekannter Art mit Dampf oder dergl. behandelt, damit
sie später die ihnen gegebene Form dauernd beibehalten.
Claims (3)
1. Maschine zum Biegen von Fafsdauben, dadurch
gekennzeichnet, dafs auf einem Tragring (c) drehbar gelagerte radiale Druckstücke
(d) durch ein Windwerk nach abwärts bewegt werden, wobei sich die entsprechend
der Fafsform gekrümmten Druckflächen der Stücke (d) auf den auf der Platte (h) in einem Reifen zusammengestellten,
durch Ziehbrett (k) in ihrer Lage gesicherten Dauben abwälzen, zu -dem
Zwecke, eine vollkommene Biegung zu ermöglichen.
2. Ausführungsform der Maschine nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, dafs die
Bewegung der Druckstücke durch auf einem Kreuz (h) angebrachte Arme (g) vermittelt
wird, die an einem in Führungen (e) der Druckstücke gelagerten Ringe ff) angreifen.
3. Ausführungsform der Maschine nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, dafs das
Ziehbrett (k) drehbar mit der Hubstange verbunden ist, so dafs dasselbe zum Zwecke
des Herausnehmens des zusammengebogenen Fasses aus der Maschine in eine verticale
Stellung gebracht werden kann.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE115219C true DE115219C (de) |
Family
ID=384650
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT115219D Active DE115219C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE115219C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE742407C (de) * | 1940-08-08 | 1943-12-02 | Diener & Roth | Vorrichtung zum Biegen der Dauben von Fassmaenteln |
-
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- DE DENDAT115219D patent/DE115219C/de active Active
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE742407C (de) * | 1940-08-08 | 1943-12-02 | Diener & Roth | Vorrichtung zum Biegen der Dauben von Fassmaenteln |
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