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DE1041701B - Vorrichtung zur Bestimmung von Teilmassen mit Hilfe einer zusaetzlichen Skala - Google Patents

Vorrichtung zur Bestimmung von Teilmassen mit Hilfe einer zusaetzlichen Skala

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Publication number
DE1041701B
DE1041701B DEK23222A DEK0023222A DE1041701B DE 1041701 B DE1041701 B DE 1041701B DE K23222 A DEK23222 A DE K23222A DE K0023222 A DEK0023222 A DE K0023222A DE 1041701 B DE1041701 B DE 1041701B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
scale
stylus
reading
pins
pen holder
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEK23222A
Other languages
English (en)
Inventor
Heinz Adolf Dzaack
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
KOOPERATIVA FOERBUNDET EKONOMISK FOERENING
Original Assignee
KOOPERATIVA FOERBUNDET EKONOMISK FOERENING
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by KOOPERATIVA FOERBUNDET EKONOMISK FOERENING filed Critical KOOPERATIVA FOERBUNDET EKONOMISK FOERENING
Publication of DE1041701B publication Critical patent/DE1041701B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01BMEASURING LENGTH, THICKNESS OR SIMILAR LINEAR DIMENSIONS; MEASURING ANGLES; MEASURING AREAS; MEASURING IRREGULARITIES OF SURFACES OR CONTOURS
    • G01B3/00Measuring instruments characterised by the use of mechanical techniques
    • G01B3/002Details
    • G01B3/004Scales; Graduations
    • G01B3/006Scales; Graduations having both coarse and fine graduation

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Length-Measuring Instruments Using Mechanical Means (AREA)

Description

  • Vorrichtung zur Bestimmung von Teilmaßen mit Hilfe einer zusätzlichen Skala Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zur Be-Stimmung von Teilmaßen einer Skala mit Hilfe einer zusätzlichen Skala.
  • Bei der Feststellung von Skalenteilstrichen an Längenmaßstäben oder Rundskalen muß jeder Teilstrich ausgezählt werden, insbesondere, wenn die Teilungen zwischen den Strichen eng sind. Dieses Auszählen nimmt nicht nur Zeit in Anspruch, sondern blirgt auch die Gefahr in. sich, daß nugenaue Werte abgelesen werden.
  • Zur Gewichtsanzeige bei einer Waage auf ein Anzeigewerk od. dgl. ist bereits eine Vorrichtung mit einem entsprechend dem Zeigerausschlag der Waage eingestellten Zahlenabtastglied für die Zahlen der größeren Gewichtseinheiten. bekannt, das gleichzeitig als Meßglied für die kleinere Gewichtseinheit dient.
  • Diese Vorrichtung ist außerdem mit einem Zahlenab.tastglied für die Zahlen der kleineren Gewichtseinheit versehen, das in Abhängigkeit von der Bewegung einer gleichach.sig zum Meßglied gelagerten, in dessen Umfangs richtung beweglichen Meßtaste eingestellt wird.
  • Bei dieser bekannten Vorrichtung sind mehrere Lochkreise vorgesehen, die nach einer gewöhnlichen Teilung, also nicht nach dem Noniusprinzip, angeordnet sind, wobei verschiedene Teilungs.radien für dieselben Gewichtseinheiten vorgesehen sind. Durch Drehen von Schwenkarmen wird ein Stifthalter mit Taststiften in eine Lage bewegt, welche den Gewichtsangaben von Hunderter-Einheiten und Zehner-Einheliten bei dei Belastung der Waage entspricht, so daß ein Stift oder mehrere durch das entsprechende Loch der Scheibe gehen können. Zum Abtasten der kleinsten Gewichtseinheiten, wird ein komplizierter Merchan,ismus verwendet, der nach Arretierung der Waagen scheibe mittels Magnete in Tätigkeit tritt und durch den eine kleine Abtastbewegung über eine sekundäre Geberscheibe vergrößert wird.
  • Bei dieser bekannten Vorrichtung, die zur Übertragung der Gewichtsanzeige einer Waage auf ein Anzeigewerk dient, ist also eine Abtastvorrichtung für die Ziffern der größeren Gewichtseinheiten vorgesehen, die gleichzeitig als Meßglied für die kleinste Gewichtseinheit dient und in Abhängigkeit von der Bewegung eines Abtasters eingestellt wird, der gleichachsig zum Meßglied gelagert und in dessen,Umfallgsrichtung beweglich ist.
  • Durch die vielen Übertragungs- und Sperrorga.ne ist diese beka,nn.te Meß- bzw. Anzeigevorrichtung kompliziefl im Aufbau, so daß gegebenenfalls notwendig werdende Reparaturen. und Eichungen nur umständlich durchgeführt werden können. Diese bekannte Auzeigevorrichtung dient nur zur Abtastung des eingestellten Zahlenwertes einer Messung. Ein weiteres Teilmaß kann nicht abgelesen werden, da entsprechende Zusaitzskalen, wie Nonien skalen, fehlen.
  • Weiterhin ist es zur elektrischen oder lichtelektrischen Abtastung der Zahlenwerte von MeB-ergebnissen insbesondere bei Scheibenwaagen bekann, auf der Skalenscheibe jeweils besondere dekadische Skalen für die zu messenden Stellenwerte neben.eina,n,derliegend anzuordnen. Die Skalen verlaufen um den Scheibenmittelpunkt herum, wobei die Skala für die erste Stelle sich in Form einer schwach geneigten Kurve ständig dem Scheibenrand nähert.
  • Die Skala für die jeweils folgende Stelle nähert sich in Form von stärker geneigten Kurven dem Scheibenrand und beginnt jeweils nach zehn. Einheiten wieder in derselben Entfernung vom Scheibenrand. wie der vorhergehende Skalenteil der gleichen Skala. Die Abtastung geschieht mit Hilfe einer elektrischen Strombürste oder eines Lichtstrahles in. ähnlicher Weise wie bei Selbstwählern für Fernsprecher. Jeder Einheit der Skala für die erste Stelle sind zehn Einheiten. der Skala für die folgende Stelle zugeordnet, so daß also eine Skalenscheibe für drei ablesbare Stellen insgesamt 1110 Ableseeinheiten besitzen würde, wovon 1000 Einheiten für die letzte Stelle vorgesehen sind.
  • Die Vielzahl der Skalenanordnungen dient lediglich zur Abtastung des eingestellten Zahlenwertes einer Messung. Ein weiteres Teilbar kann nicht abgelesen werden, da entsprechende Zusatzskalen, beispielsweise Nouienskalen, wie bei der bereits erwähnten, bekannten Vorrichtung fehlen.
  • Schließlich ist zur Bestimmung von Teilmaßen bei Längenmessungen eine Vorrichtung bekannt, bei der auf einem flachen Lineal, das an. einer Längskante mit rech.eclsigen Einkerbungen versehen ist, ein längs beweglicher flacher, über die eingekerbte Kante des Lineals vorstehender Schieber mit im Verhältnis zu den Einkerbungen nach dem Noniusprinzip nehmen einan.der angeordneten, quer zur Längsrichtung des Lineals axial verschieblichen und in die Einkerbungen eingreifbaren Taststiften in Form einer zusätzlichen Skala vorgesehen ist.
  • Ein in Achsrichtung der Taststifte verschiebbarer Halter für die Stifte fehlt bei dieser Vorrichtung, so daß man bei der Bestimmung eines Teilmaßes jeden Taststift nacheinander von Hand betätigen muß, um festzustellen, welcher von ihnen in eine Einkerbung des Lineals eingreifbar ist. Um den Schieber nah erfolgter Messung und Ablesung weiterbewegen zu können, muß der in eine Einkerbung eingeführte Stift wieder von Han.d in die Ausgangsstellung zurückgeschoben werden.
  • Das Messen mit dieser bekannten Vorrichtung ist also umständlich und zeitraubend. Darüber hinaus sind bei dieser Vorrichtung die Ablesemarken der Ta.ststifte in einer zur Ebene des flachen Schiebers parallelen Ebene angeordnet, so daß die Marke des mit einer Einkerbung im Eingriff stehenden Stiftes lediglich seitlich aus der Reihe der übrigen Ablesemarken versetzt wird, wodurch ein ungenaues Ablesen des Meßergebnisses möglich ist.
  • Zur Bestimmung von auf einem Kreisbogen angebrauchten Teilmaßen, beispielsweise bei der Gewichtsbestimmung an Scheibenwaagen, ist die bekannte Meßvorrichtung mit nach dem Noniusprinzip angeordneten Tastern und Einkerbungen ungeeignet, da hierbei - abgesehen von der durch die erwähnte Anordnung der Ablesemarken gegebenen Gefahr der ungenauen Ablesungeinerseits die bis zum Auffinden des in eine Einkerbung passenden Stiftes aufeinanderfolgende Betätigung der einzelnen Stifte bei den in der Praxis rasch durchzuführenden Wägungen zu zeitraubend un.d unwirtschaftlich wäre und andererseits beim Auftreffen eines nicht mit einer Einkerbung eingriffsfähigen Stiftes auf den. Rand der graduierten Skalenscheibe infolge des dabei auf tretenden Drehmomentes eine seitliche Versetzung der spielenden Skalenscheibe eintreten würde, was ein falsches Meßergebnis zur Folge hätte.
  • Durch die Erfindung sollen die Nachteile der bekann teil Rrorrichtungen ausgeschaltet werden.
  • Die Erfindung bezweckt, sowohl die Bestimmung von auf einer Geraden, beispielsweise für Längemessungen, angebrachten Teilmassen nach dem Noniusprinzip an sich als auch eine solche Bestimmung von auf einem Kreisbogen, beispielsweise bei Scheibenwaagen angebrachten Teilmaßen in einfacher und rascher Weise unter Gewährleistung eines richtigen Meßergebnisses zu ermöglichen und Mittel zur eindeutigen Bestimmung und schnellen Ablesung selbst enger Teilungen durch direkte Ablesung von Zifrn oder anderen Zeichen zu schaffen, die für die zu messenden Teilstriche charakteristisch sind, dabei kann im Bedarfsfalle sogar die Gradeinteilung durch solche Teilstriche entfallen.
  • Diese der vorliegenden Erfindung zugrunde lie gende Aufgabe wird bei einer Vorrichtung zur Be- stimmung von Teilmaßen einer Skala mit Hilfe einer zusätzlichen Skala, bei der in an sich bekannter Weise die beiden Skalen aufeinanderliegend angeordnet sind und eine der beiden Skalen. mit im gleichmäßigen. Abstand voneinander angeordneten axial beweglichen Taststiften, die in einem gemeinsamen, gegebenenfalls in Richtung der Stiftachsen beweglichen Halter gelagert sind, und die andere Skala mit im gleichmäßigen Abstand voneinander angeordneten, den Teilstrichen der Skala., delren Teilmaße zu bestimmen sind, zugeordneten bzw. entsprechenden Gegenstücken in Form von Ausnehmungen. oder Stegen mit zu den Stiftachsen senkrechter Querschnitts- bzw. Berührungsfläche zum Eingriff bzw. zur Beruhrung der Taststifte versehen ist und die Taststifte und die Gegenstücke nach dem Noniusprinzip angeordnet sind und miteinander mechanisch in Wechselwirkung treten dadurch gelöst, daß das nach dem Noniusprinzip ausgeführte Teilstück, also entweder der Halter mit den Taststiften oder die die Gegenstücke besitzende Skala, in Axialrichtung der Stifte aufeinander zu bewegbar ist und die Anzeige des gemäß der Stellung der Reihe der Taststifte in bezug auf die Reihe der Gegenstücke gegebenen Teilmaß es, unter gleichzeitiger Arretierung der Vorrichtung, in an sich bei Waagen mit Taststiften und Gegenstücken ohne Vorrichtung zur Bestimmung von Teilmassen bekannter Weise, durch Zusammenwirken des entsprechenden, in dieser Stellung in die zugehörige Ausnehmung eingriffsfähigen bzw. mit dem zugehörigen Steg berührungsfäh,igen Stiftes mit dieser Ausnehmung bzw. diesem Steg auf mechanischem oder elektrischem Wege erfolgt, wobei für die nachfolgende gleichzeitige Rückführung der Taststifte in ihre Ausgangslage der Halter mit einem Fiihrungs- oder Anschlagorgan versehen ist.
  • Außer den bereits erwähnten Vorteilen tritt bei der erfindungsgemäßen Vorrichtung noch der Vorteil auf, daß durch. die Anordnung des Rückführungsorgans eine sonst erforderliche Rückführungsfeder für die Stifte in Fortfall kommen kann. Selbstverständlich kann jedoch eine Federbelastung vorgesehen sein; in diesem Falle genügt es, diese sehr klein zu halten, wodurch die Reibung zwischen Taststift und Ausnehmung vermindert wird. Durch die einfache Anordnung eines Rückführungsorgans wird die Beanspruchung und damit der Verschluß der Lochkanten der Scheibe insbesondere beim Vorschub des Stifthalters bzw. der Stifte auf ein Mindestmaß herabgesetzt. Es i.st wichtig, diesen Verschleiß zu vermeiden oder wenigstens zu vermindern, da sonst die Genanigkeit der Anzeige gestört wird.
  • Zur Bestimmung von auf einem Kreisbogen angebrachten Teilmaßen wird gemäß weiterer Erfindung vorgeschlagen, daß die Taststifte auf einem Kreisbogen einer der beiden Skalen und die Gegenstücke ebenfalls auf einem den gleichen Radius aufweisenden Kreisbogen der anderen Skala angeordnet sind.
  • Weitere Merkmale der Erfindung ergeben sich aus der nachfolgenden Beschreibung verschiedener Ausführungsbeispiele an Hand der Zeichnung.
  • Fig. 1 zeigt eine Vorrichtung zur Feststellung von Millimetern auf einem S.tahlmaß in Seitenansicht; Fig. 2 zeigt dieselbe Vorrichtung in der Vorderansicht; Fig. 3 ist ein Schnitt durch die Vorrichtung nach der Linie 3-3 der Fig. 1; Fig. 4 zeigt die Vorderansicht derselben Vorrichtung in Maß stellung nach dem Vorschichen d.es Stahlmaßes um einen Millimeter, und Fig. 5 stellt eine Seitenansicht zu Fig. 4 dar; Fig. 6 zeigt eine andere Vorrichtung für Längenmessungen in Form einer linearen Skala, in einer Längsansicht; Fig. 7 stellt einen Schnitt durch die Vorrichtung nach der Linie 7-7 der Fig. 6 dar, wobei ein Taststift in einer Stellung vor dem Eindringen in eine Ablese öffnung dargestellt ist; Fig. 8 zeigt den Schnitt nach Fig. 7, nachdem der Taststift in die Öffnung eingedrungen ist; Fig. 9 stellt eine Winkelmeßvorrichtung in Form einer Rundskala in der Draufsicht dar; Fig. 10 zeigt einen Schnitt nach der Linie 10-1û der Fig. 9 mit vor einer Ableseöffnung befindlichem Taststift, und Fig. 11 zeigt denselben Schnitt mit in die Öffnung eingedrungenem Taststift; Fig. 12 zeigt die Vorrichtung nach Fig. 9 bis 11 in einer Seitenansicht; Fig. 13 stellt die Seitenansicht einer in. Form einer Rundskala ausgebildeten LängenmeBvorrichtung für ein Band oder einen Draht dar; Fig. 14 zeigt diese Längenmeßvorrichtung in der Draufsict, teilweise im Horizontalschnitt, und Fig. 15 stellt die Längenmeßvorrichtung im Vertikalsehnitt dar; Fig. 16 zeigt die Seitenansicht einer Längenmeßvorrichtung in Form einer linearen Skala in der Anfangs stellung; Fig. 17 ist ein Schnitt durch diese Vorrichtung nach der Linie 17-17 der Fig. 16; Fig. 18 zeigt eine Seitenansicht derselben Vorrichtung in Meßstellung; Fig. 19 ist ein. senkrechter Teilschnitt der Vorrichtung in der Meßstellung entsprechend Fig. 18 uneh der Linie 19-19 der Fig. 18, und Fig. 20 zeigt einen Honzontalschnitt durch die Vorrichtung nach der Linie 20-20 der Fig. 19; Fig. 21 zeigt die Rückansicht einer Gewichtsskala in Rundform für ein Wiegegerät, das mit einer Druckvorrichtung zum Aufd.rucken der Gewichtsangaben, der Haupt- und Zusatzskala, auf eine Gewichtskarte versehen ist; Fig. 22 stellt eine Seitenansicht dieser Gewichtsskala, von rechts gesehen, dar, und Fig. 23 zeigt die Gewichtsskala in der Seitenansicht von links; Fig. 24 stellt eine Rückansicht einer ähnlichen Gewichtsskala für ein Wiegegerät dar, das sowohl mit einer Druckvorrichtung als auch mit einer Ablesevorrichtung zur Feststellung des Gewichtes versehen ist; Fig. 25 zeigt in schematischer Darstellung eine Vorrichtung mit linearer Skala und elektrischen Ablesemitteln; Fig. 26 zeigt diese Skalenvorrichtung in der Vorderansicht; Fig. 27 ist ein Vertikalschnitt, Fig. 28 ein Horizontalschnitt durch diese Vorrichtung; Fig. 29 zeigt in schematischer Ansicht eine andere Ausführungsform einer linearen Skalenanordnung mit elektrischen Ableseinitteln; Fig. 30 stellt die Ausführungsform nach Fig. 29 in einem Vertikaischnitt dar, und Fig. 31 ist ein Horizontalschnitt durch diese Ausfübrungsform; Fig. 32 zeigt eine weitere Ausführungsform der Vorrichtung nach Fig. 29 in einem Vertikalschnitt, und Fig. 33 stellt einen Horizontalsehnitt durch diese zweite Ausführnngsforin dar.
  • Ein Stahlmaß 41 der linearen Skala nach Fig. 1 bis 5 ist in Millimeter eingeteilt und mit Ziffern versehen. Das Stahlmaß ist mittels Rollen 43 und 44 verschiebbar, die an dem Gehäuse 45 angebracht sind. An jedem Zentimeterstrich ist in dem Stahlmaß 41 eine Öffunug 42 angeordnet. Statt einer Striclleintelilung in Millimeter auf dem Stahlmaß ist eine Anzahl von Taststiften 46 in solcher Weise angeordnet, daß jedem Millimeter zwischen zwei Zentimeterstrichen ein eigener Taststift entspricht. Der Durchmesser der Taststifte ist jeweils z. B. um 1 mm kleiner als der Durchmesser der Öffnungen 42 auf dem Stahlmaß 4t, und die Taststifte46 sind gegenüber den Öffnungen 42 um 9 mm seitlich versetzt, gerechnet von den Mittelpunkten der Stifte. Die Stifte 46 sind entgegen. der Wirkung federn,der Mittel in einem Halter 47 beweglich angeordnet. Jeder der Taststifte 46 ist mit einer Streifenfeder 48 versehen, die. den. Stift gegen den Halter 47 preßt. Der Halter 47 ist in dem Gehäuse 45 beweglich un.d mittels Zapfen 50 geführt, die an einem Betätigungsgestänge 51 befestigt sind. In der Ruhestellung wird der gesamte Tastmechanismus durch eine Feder 52 gegen das Gehäuse 45 angepreßt. Die Bodeuflächen der Taststifte 46 sind mit Nummern von 0' bis 9 entsprechend der Zahl der Millimeter versehen.
  • Die Wirkungsweise der Vorrichtung ist folgende: Das Stalhlmaß 41 n.ach Fig. 1 und 2 ist in Fig. 4 und 5 um 1 mm gegenüber dem Pfeilstrich 53 verschoben.
  • Wenn der Griff 51 heruntergedrückt wird, bewegt sich der Halter 47 mit den Taststiften.46 gegen das Stahlmaß 41, wobei die Feder 52 zusammengedrückt wird. Wie zuvor erwähnt, sind die Abmessungen der Taststifte und der Eingreiföffnungen sowie ihre gegenseitige Anordnung derart, daß bei jeder Milllimeterverschiebung nur ein einzigerTaststift mit einer Öffnung auf dem Stahlmaß zur Deckung gebracht werden kann. Zum Beispiel stimmt bei einer Verschiebung des Stahlmaßes von dem Teilstrich 10 der Teilung um einen Millimeter, der mit der Marke »1« versehene Taststift mit dem Teilstrich 1 überein und wird dabei genau einer Öffnung in dem Stahlmaß gegenübergestellt. Beträgt die Verschiebung 2 mm, so kommt der die Marke »2« tra,gende Taststift und bei einer Verschiebung um 3 mm der mit »3« belzeichnete Taststift zur Übereinstimmung usw. Wie aus den die Meß undAblesestel,lung darstellenden Fig. 4 und 5 ersichtlich ist, durchdringt dabei z. B. der die Ma,rke »1« tragende Taststift 46 eine Öffnung des Stahlmaßes, während die anderen Stifte 46 sich unter Spannung ihrer Feder 48 an das Stahlmaß anlegen. Das Stahlmaß zeigt dahe!r unmittelbar den Wert »10,1« an. Nach dem Ablesen wird der Betätigungsgriff 51 freigegeben, so daß die Feder 52 den, Stifthalter 47 zusammen mit sämtlichen Taststiften 46, die dabei durch die Federn 48 nachgiebig zurückgeführt werden, in seine Ausgangsstellung zurückdrückt.
  • Die in den Fig. 6 bis 8 dargestellte, gegenüber der vorbeschriebenen Vorrichtung abgeänderte Vorrichtung mit linearer Skala stellt ein Meßgerät dar, das das Abmessen eines Werkstückes unmittelbar in der Maschine oder in anderweitiger Arbeitsstellung ermöglichst. Dieses Gerät enthält eine als Wandungsteil in ein Gehäuse 55 eingefügte Skala 54 mit Nonienteilung, wobei die Skala 54 und das Gehäuse 55 rela,-tiv zueinander bewegbar sind, Bei der dargestellten Ausführungsform ist das Gehäuse 55 an der Maschine 56 oder auf dem Arbeitstisch befestigt, und zur Erläuterung sind zwei Werlstüd 57 und 58 dargestellt, die gleichzeitig gemessen werden sollen. Dabei ist das auf d.er linken Seite dargestellte Werkstück57 zwisollen einen Endanschlag 59 über dem einen Ende der Skala 54 und der entsprechenden Endkante 60 der Maschine und das andere, rechts dargestellte Werkstück 58 zwischen dem anderen Ende der Skala 54 und einem entsprechenden Endanschlag 61 der Maschi ne 56 angeordnet. Die Ablesung der Zahl der Hauptteilung erfolgt an. dem linken Rand. des Gehäusets 55 während die Unterteilungszahl der Hauptteilung mittels eines Taststiftes 62 gemessen wird, der durch eine Ableseöffnung 63 der Skala,54 hindurchtritt. Die Taststifte 62 werden durch einen, Stifthalter 64 getragen, der seinerseits auf Führungszapfen 65 in dem Gehäuse 55 beweglich angeordnet ist und in seiner Ruhestellung gegenüber der Skala 54 durch federnde Mittel 66 gehalten wird. Zur Bewegung des Stifthalters entgegen der Wirkung der Federn 66 auf die Skala 54 zu dient ein Hebelgestänge, das aus einem auf dem Träger 67 des Gehäuses drehbar gelagerten Doppelhebel 68 besteht, der mittels des Druckstiftes 69 bewegbar ist. Derjenige Taststift 62, der beim Messen zur Deckung mit einer Ableseoffnung kommt, wird mittels der Feder 70 zum Durchtreten durch die Öffnung gebracht, sodaß seine Marke, z. B. »5« in Fig. 6, erscheint, während die anderen Stifte nicht aus der Skala hervortreten können, weil sie den Öffnungen nicht in Deckung gegenüberstehen.
  • Da.s praktische Ausführungsbeispiel nach Fig. 9 bis 12 stellt ein Winkelmeßgerät mit einen Lineal dar, das insbesondere zum Belegen von Werkstücken mit Platten dient. Das Gerät besitzt eine als Rundskala ausgebildete Skala mit einer Hauptskala 71 und einer konzentrisch dazu verlaufenden Nonienskala 72, die beide relativ zueinander drehbar sind und von denen die eine mit Taststiften und die andere mit Velrtiefunken oder Öffnungen versehen ist. Bei der dar stellten Ausführungsform ist die Hauptskala 71 in bezug auf eine Drehbewegung als feststehend anzusehen, während die Nonienskala 72 relativ zu der Skala 71 verdrehbar ist. Die Hauptskala 71 wird von einem Bolzen 73 getragen, der auf einer Grundplatte R angebracht ist, der gegenüber die Hauptskala 71 entgegen der Wirkung einer Feder 75 beweglich ist.
  • Auf den Bolzen 73 ist eine Mutter 76 aufgesetzt, welche die Bewegung der Hauptskala 71 von der Grun;dplatte 74 weg begrenzt. und ein an dieser befestigter Führungsznpfen 77, der in die Hauptskala eingreift, verhindert diese an einer Drehbewegung gegenüber der Grundplatte. Die Grundplatte 74 bildet eine Nabe 78. um weldie die Nonienskala 72 drehbar ist. Bei der dargestellten Ausbildung ist die Hauptskala 71 mit einer Teilung und Ableseöffnungen 79 versehen, während die Nonienskala Taststifte80 aufweist, die an den Endflächen mit Marken versehen. sind. Ferner ist die Hauptskala gegenüber der Nonienskala axial bev.-eglich. Grundsätzlich steht aber nichts dagegen, die Anordnung in dem ersten undloder zweiten Fall umgelehrt zu treffen, was auch für die anderen Beispiele zur praktischen Verwirklichung der Erfindung gilt Die Taststifte 80 werden durch Federn 81 nach außen gepreßt, die in Führungen 82 der Nonienskala 72 zwischen Fußteilen 83 der Taststifte und einer Deckplatte 84 an der Rückseite der Nonienskala a.ngeofdnet sind. Wenn die Hauptsknia 71 heruntergedrückt wird, so wird sie gegen die Nonienskala 72 bewegt, wodurch zugleich die Feder 75 gespannt wird. Die jNonienskala 72 wird mittels des Anlegelineals 85 ge- dreht, und wenn dabei die Hauptskala 71 heruntergedrückt ist, tritt einer der Nonienstifte 80 durch eine Öffnung 79 der Hauptskala hindurch. Da jeder Nonienstift mit einer entsprechenden Marke versehen ist, kann somit die Unterteilung unmfttelbar abgelesen werden1. Eine Marke 86 an dem Anlegelineal 85 zeigt dabei die Zahl der Hauptteiluug an. Wenn ein Nonen stift in Eingriff mit einer Öffnung der Hauptskala gebracht wird, wird die gesamte Vorrichtung zugleich arretiert, wodurch das Anreißen beträchtlich vereinfacht wird. Zum unmittelbaren Ansetzen des Meßgerätes an die Kante einer Platte sind an der Grundplatte 84 zwei Anlagestifte 87 angeordnet, die von der Platte abgenommen werden können.
  • Das in den Fig. 13 bis 15 dargestellte Ausführungsbeispiel bezieht sich auf ein Meßgerät zur Bestimmung von Krümmungen und Längen. Das Gerät ist mit einer Trommel 88 versehen, die auf einer Hohlwelle 89 drehbar gelagert ist. Die Hohlwelle 89 ist an dem Boden 90 eines Gehäuses 91 befestigt, das einen die Vorrichtung umgebenden Mantel 92 besitzt.
  • Die Trommel ist auf ihrem Umfang mit Ablesezeichen 93 für die Zahlen der Längeneinheiten der Hauptskala versehen, die durch ein in dem Mantelteil 92 des Gehäuses 91 angebrachites Fenster 94 sichtbar sind.
  • Eine zweite Skala 95, welche die Nom.enskala darstellt und gegenüber dem Mantel 92 nicht drehbar ist, besteht aus einer Scheibe, die mit Ablesezahlen 96 für die Unterteilung der Längeneinheit versehen und gleichachsig mit der Trommel und dem Mantel an der offenen Seite derselben angeordnet ist. Die Nonienscheibe 95 ist an einer Welle 97 befestigt, die in der Hohlwelle 89 gelagert ist, und ist an einer Drehbewegung gegenüber dem. Mantel durch einen Führungsstift98 gehindert, der die Welle 97 durchdringt und in einem Schlitz 99 der Hohlwelle 89 geführt ist. Eine zwischen den Stift 98 und dem Boden 90 des Gehäuses angeordaete Feder 100 preßt die Nonienscheibe 95 nach außen. Im--Gegensa,tz zu den vorhergehenden Ausführungsbeispielen ist bei dieser Ausbildung die Hauptskala, nämlich die Trommel 88, mit Taststiften 101 im Abstand entsprechend der Teilung dieser Skala und~ d-ie- Nonienskala mit Ableseöffnungen 102 in Ubereinstimmung mit der Nonienteilung versehen. Die Taststifte 101 sind in der Trommel 88 axial bewegbar und werden durch Federn 103 nach außen gegen. die Nonienscheihe 95 gedrückt. Der Mantel ist mit einer Öffnung 104 versehen, durch die eine Laufrolle 105 in das Gehäuse hineinragt, die auf einem Zapfen 106 gelagert ist; dar Zapfen 106 ist in Schlitzen 107 eines an dem Mantel befestigten Trägers 108 geführt und steht unter der Wirkung von Federn 109, durch welche die Laufrolle 105 an die Trommel 88 angepreßt wird.
  • Wenn ein Band, ein Draht od. dgl. zwischen die Rolle 105 und die Trommel 88 eingelegt und z. wie in Fig. 13 dargestellt, in der Pfeilrichtung nach rechts gezogen wird, dreht sich die Trommel entsprechend der Durchzugslänge des Bandes durch das Gerät. Wenn statt dessen eine Kurve gemessen werden soll, so wird das Gerät mit der Rolle 105 auf der Kurve entlang geführt. Die Zahl der Hauptteilung wird dabei durch das Fenster 94 abgelesen, und die der Feinteilung wird - nachdem die Nonienskala 95 angedrückt worden ist - durch einen der Taststifte angezeigt, der durch eine der numerierten Ableseöffnungen hindurchtritt. Das Ableseergehnis kann nicht geändert werden, da das Gerät zugleich stillgesetzt wird und gestoppt bleibt, solange die Nonienskala niedergedrückt ist. Das Gerät kann auch zum Messen größter Längen verwendet werden, indem eine entsprechende Anzahl von Trommeln zusammen gesch,altqet und mit einem Mechanismus für die ertragung von zehn Zahlen od. dgl. versehen werden.
  • Die Aufzeichnung der MeBergehnisse durch Aufdrucken od. dgl. wird erleichtert oder möglich gemacht, wenn alle Zeichen und Zalen entlang einer Linie, der Prägelinie, angeordnet werden. Eine der artige Aufzeichnang oder Ablesung der Zeichen oder Zahlen an einer mehr geschlossenen, bestimmten Stelle wird mit Hilfe einer Vorrichtung ermöglicht, welche die Zeichen von den Taststiften zu der Ablesestelle überträgt. Die Fig. 16 blis 20 zeigen als Beispiel für eine solche Ausführung ein Gerät zur schnellen Feststellung der Längenmaße z. B. eines Werkstückes. Bei dieser Ausführungsform ist auf einem Gestell 110 ein Gehäuse 111 angeordnet, in dem eine Hauptskala, 112 gegen eine an dem Gestell angebrachte Fußplatte 113 zu und von dieser weg bewegt bar ist. Die Hauptskala 112 ist mit einer der Zahl der Maßeinheiten entsprechenden Teilung 114 und mit Öffnungen 115 für entsprechend dieser Teilung verteilte Taststifte versehen und kann in dem linken Teil eines an dem Gehäuse 111 angebrachten Fensters 116 abgelesen werden. In dem Gehäuse sind die Taststifte 117 an einem Stifthalter 118 angebracht. der auf Führungszapfen 119 relativ zur Hauptskala beweglich gelagert ist. Im Gegensatz zu den früher boschnebenen Ausführungsformen sind die Taststifte 117 nicht zur direkten Ablesung bestimmt; dafür ist eine zweite Skala 121 mit Ablesezahlen 120 für die erforderliche Unterteilung gegenüber der Hauptskala 112 in dem Gehäuse 111 in solcher Weise angeordnet, daß das Ablesen der zweiten Skala auf der rechten Seite des Fensters 116 ermöglicht ist. Die zweite Skala 121 ist mit Mitteln zur Vorbewegung des Stifthalters 118 gegen die Hauptskala 112 versehen, damit einer der Taststifte' 117 durch eine Öffnung 115 der Hauptskala durchtreten kann (vgl. Fig. 19). Zu die sem Zweck ist an der zweiten Skala 121 ein jochartiger Ansatz mit einer Anlaufbahn 122 angebracht. die bei der Abwärtsbewegung der Skala, 121 auf eine an dem Stifthalter 118 angebrachte Rolle 123 einwirkt, die als Anschlag für die Anlaufbahn in der Weise dient. daß die Nonienvorncbtung 117, 118 gegen die Hauptskala 112 bewegt wird und diese abtastet, wobei einer der Nonienstifte 117 durch eine der Öffnungen 115 hindurchtritt. Die Skala 121 ist ferner mit einem Arm 124 versehen, mittels dessen einerseits die Vorrichtung 121, 122 bewegt wird und andererseits die Ablesestellung der zweiten. Skala 121 dadurch festgelegt wird, daß der innere Teil des Armes 124 zur Anlage an den durchgetretenen Nonienstift 117 gebracht wird, so daß in dem rechten Teil des Abllesefensters 116 die genaue Ablesezahi 120 erscheint. Wenn die Skalen mit den Ablesezeichen entsprechenden Drucktypen versehen werden, und eine Druckvorrichtung angeordnet wird, kann die Aufzeichnung des Meßergebnisses auf einem Registrierstreifen od. dgl. erfolgen.
  • Die Fig. 21 bis 23 zeigen eine Vorrichtung zur Aufzeichnung des Meßergelisses bei Kreisteilungen, die insbesondere bei Wiegegeräten zur Aufzeichnung des Gewichtes durch Aufdrucken auf eine Karte, einen Registrierstreifen od. dgl. bestimmt ist.
  • In einem Wandungsteil 125 am Ahdesekopf des Wielgegerätes ist eine Zeigerwelle 126 drehbar gellagert, die eine Hauptskala 127 mit einer auf einem Kreisbogen angeordneten Teilung in Form von Druck--ypen.128 entsprechend der Gewichtseinheit und in Übereinstimmung mit dieser Teilung Öffnungen,129 für Taststifte 130 trägt. An demselben Wandungsteil ist einTräger 131 angebracht, der auf Führungszapfen 132 einen Stifthallter 133 mit konzentrisch zu den Öffnungen 129 der Hauptskala 127 angeordneten Taststiften, 130 trägt; der Stifthalter ist gegen die Hauptskala zu verschiebbar. Eine zweite Skala 134 ist mit einer Drucktypen 135 enthaltenden Teilung versehen, welche die Unterteilung der Einheit anzeigt, wobei diese Zusatzskala konzentrisch zu der Hauptskala 127 außerhalb des Umfanges derselben angeordnet ist und durch Arme 136, 137, 138 getragen wird, die an einem auf der Welle 126 drehbar gelagerten Mittelstück 139 befestigt sind. Die Hauptskala 127 wird, nachdem sie ihre Teildrehung ausgeführt hat, arretiert, und zwar dadurch, daß einer der Taststifte 130 durch eine der Öffnungen der Ska.la 127 hindurchtritt. Die Zu,sa,tzskala 134 wird dabei dadurch eingestellt, daß ihr Arm 136 zur Anlage an den durchgetretenen Taststift 130 gebracht wird, durch den eine Übertragung der Meßzahl von grun;dsätzlich derselben Art bewirkt wird wie bei der Vorrichtung nach Fig. 16 bis 20, so daß die dem durchgetretenen Taststift entsprechende Unterteilung der Maßeinheit auf der Zusatzskaia in die der Einheitsgröß enzahl auf der Hauptskala gegenüberliegende Ablesestellung bewegt wird.
  • Zur Betätigung der Skalen und zur Ausführung der Prägung ist eine Welle 140 in an dem Wandungsteil 125 angebrachten Lagern 141 drehbar gelagert, die mittels eines Handgriffes 142 stufenweise drehbar ist. Bei der Drehung in. der ersten Stufe gibt e!in auf der Welle 140 sitzendes erstes Mitnehmerglied 143 den Stifthalter 133 frei, so daß dieser durch eine Zugfeder 144 gegen die Hauptskala 127 gezogen wird.. Bei einer weiteren Bewegungsstufe der Welle 140 bewegt ein zweites Mitllehmerglied 145 die Zusatzskala 134 in ihre Ablesestellung gegenüber der Hauptskala 127.
  • Dies wird dadurch erreicht. daß das zweite Mitnehmerglied 145 auf einen Doppelbebel einwirkt, der in einem an dem Wandungsteil 125 fest angebrachten Drehlager 146 gelagert ist un.d durch eine Feder 147 in seiner Lage gehalten wird. Der eine Hebelarm 148 dieses Doppelbeheis, delr durch einen Lenker 149 über ein Zwischenglied 150 mit den Armen 137, 138 verl)un.den ist, bewegt die Zusatzskala in ihre Registrierstellung, und der andere Hebelarm 151 des Doppelhebels bewegt eine Prägevorrichtung abwärts in ihre Prägestelllung, so daß ein Stempelkissen,152 in eine Stellung genau gegenüber den Drucktypen der Skalen gebracht wird, welche das gesamte in Frage stehende Gewicht anzeigen. Diese Bewegung wird der Prägevorrichtung durch eine Stange 253 übermittelt, die auf dem Hebelarm 151 aufruht. Die Bewegung der Zusatzskala 134 und die Bewegung der Prägevorrichtung werden durch ein Anschlagglied 136' an dem Arm 136 bestimmt, der sich gegen den durchgetr'etenen, Taststift anlegt.
  • Auf der Welle 140 ist eine dritte Scheibe 153 in Form einer Lasche angebracht, die dazu dient, hei der dritten Bewegungsstufe der Welle 140 die Präge vorrichtung zur Herstellung des Aufdruckes in Betrieb zu setzen. Die durch den Handgriff hei dieser Bewegungsstufe eingeleitete Kraft wird durch die Lasche 153 und eine Stange 154 auf eine Lasche 155 übertragen. die auf einer in einem Halter 157 drehbar gelagerten Welle 156 sitzt, wobei die Ahwärtsbewegung dieses Halters in die Prägestellung d.es Stempelkissens 152 durch die Stange 253 gesteuert wird. Die Lasche 155 dreht die Welle 156, auf der e!in Uitnehmerglied 158 sitzt, welches das in einem Träger 159 an dem Halter 157 der Prägevorrichtung gelagert Stempelkissen 152 gegen eine nicht dargestellte Stempellcarte andrückt. Diese Ka,rte ist zwischen einem Band 160 und den Skalen 127 und. 134 angeordnet. die als Stempelscheiben wi.rken, hinter denen ein festes Auflagepolster 161 angeordnet ist.
  • ÄVean der Handgriff 142 freigegeben wird, wird die Prägevorri chtung durch eine Zugfeder 162 wieder in ihre Ruhestellung bewegt.
  • Die in Fig. 21 bis 23 dargestellte Vorrichtung zum Aufdrücken des Gewichtes kann durch eine Anzahl von Übe rt ragungsvorri ehtungen ersetzt oder ergänzt werden. die das Wiegeergehnis in einem Fenster sichtbar ma.chen, dessen eine Hälfte die Zahl der Haupteinheiten und dessen andere Hälfte die Zahl der Unterteilungen zeigt. Als Beispiel hierfür ist in Fig.
  • 24 eine solche Ablesevorrichtung an. einer Gewichtsskala in Kombination mit einer Aufdruckvorrichtung der vorbeschriellenen Art dargestellt; die nochmalige Erläuterung der Aufdruckvorrichtung ist nachfolgend als unnötig weggelassen.
  • Bei der Vorrichtung nach Fig. 24 ist hinter der Hauptskala 127 eine von dem Arm 136 und einem Arm 164 getragene, weitere konzentrische Skala 163 angeordnet. die mit Al)llesezahlen 165 für die Anzahl der 'nterteilungen der Meßgröße mit einer einem Nonienprinzip im Verhältnis zu der Teilung 166 der Hauptskala entsprechen den Verteilung versehen ist, wobei diese Teilung den öffnungen 129 der Hauptskala entspricht und die Ablesezahlen. konzentrisch zu dem Umkreis der Öffnungen 129 angeordnet sind. Die Skala 163 dreht sich zusammen mit der Zusatzsliala 134 und zeigt dabei die Unterteilungen der Gewichtsmenge an. Sie wird gleichzeitig mit der Zusatzskala dachireh arretiert. daß der Arm 136 d.er Skala 134 durch den einen Taststift 130, der durch eine Öffnung 129 in der Hauptskala 127 hin durchgetreten ist, angehalten wird. An der Stange 253, welche d.ie Präge orrichtung in ihre Prägestellung zwingt, ist ein \R'an.dteil befestigt. der mit einem Fenster 168 versehen ist. Diescs Fenster wird mittels des durch den Handgriff 142 betätigten Gestänges in eine Abillesestellung gebracht, in der die Anzeige an der Hauptskala für die Haupteinheitszalllen ds Gewichtes in dem linien Teil des Fensters und die Anzeige an dem Al).lesenonius 163 für die Unterteilungen des Gewichtes in dem rechten Teil des Fensters erscheinen. wobei die Ablesezabl 165 durch eine Offnung 129 der Hauptskala frei sichtbar ist.
  • Bei den bisher beschrieljenen Ausführungsformen wurde. das Meßergebnis auf optischem odr mechanischem Wege angezeigt, jedoch kann eine solche Anzeige, wie nunmehr gezeigt wird, auch elektrisch erfolgen.
  • Bei der Vorrichtung nach Fig. 25 bis 28 sind Taststiftel69, die als elelitrische Kontakte dienen. und einen verhältnismäßig kleinen Durchmesser haben, an einem Stifthalter 170 aus Isoliermaterial angebracht, der mittels eines Stoßgliedes 171 auf Führungszapfen 172 in. einem Gehäuse 173 bewegbar ist, das seinerseits auf einem Ständer 174 verschiebbar ist. In, dem Gehäuse ist ferner eine Skala 175 verschiebbar, die aus elektrisch leitendem Material besteht und. mit einer Reihe von Öffnungen 176 mit zugehörigen Ablesezeichen 177 versehen ist. Die Verteilung der Öffnungen 176 und die Verteilung der Stifte 169 sind im Nonienverhältnis zueinander angeordnet. Eine Strcmquelle 178 ist durch einen ihrer Pole mit der Skala 175 und durch den anderen Pol mit einer Mehr- zahl von parallel geschalteten Stromleitungen 179 veilmuden, von denen jede einen Kontaktstift 169 und ein in Serie hierzu geschaltetes Mittel, in dem dargestellten Beispiel eine Lampe 180 mit einem numerierten Fenster 181, enthält, das den Stromschinß des entsprechenden Kontaktes durch d.ie Skala anzeigt.
  • Es ist ersichtlich, daß jederzeit nur ein einziger Nonienstift 169 - die Skala,175 berühren kann, während die anderen Stifte über den Öffnungen 176 der Skala stehen. Die Zahl der Haupteinheiten wird. an dem Index 182 abgelesen, und die Unterteilungszahl wird durch das von einer der Lampen beleuchtete Fenster angezeigt.
  • Statt der Öffnungen 176 in der Skala 175 könnten auch Vertiefungen oder Einsätze aus Isoliermaterial denkbar sein.
  • Bei der Vorrichtung nach den Fig. 29 bis 31 ist ein Stifthalter 183 mit elektrischen Kontakten in Form von axial beweglichen Stiften 184 versehen, die von dem Halter 183 getragen werden. Diese Taststifte arbeiten mit einer Reihe von festen elektrischen Kontakten 185 zusammen, die an einer Wandung 186 in einem Gehäuse 187 in einer Verteilung angeordnet sind, die der Anordnung der Stifte 184 entspricht und in der Bewegungsrichtung der Stifte vor diesem liegen. Weiterhin ist in dem Gehäuse zwischen d.em Stifthalter 183 und der Reihe der festen Kontakte 185 eine Skala 188 verschiebbar angeordnet, die mit einer Reihe von gegenüber den Stiften, isolierten und nach dem Nonienprinzip angeordneten Öffnungen 189 versehen ist. Eine Stromquelle 190 ist mit einer Anzahl parallel geschalteter Leitungen 191 verbunden, in die jeweils ein Kontaktstift 184 und ein fester Gegenkontakt 185 sowie ein Schaltglied in Form eines Relais oder, wie dargestellt, einer numerierten Lampe 192 eingeschaltet sind, das den Stromschluß zwischen einem Stift 184 und seinem festen Gegenkontakt 185 anzeigt. Bei der Bewegung des Stifthalters mittels des DrudistöBels 193 in Richtung auf die festen Kontakte 185 zu ist jeweils nur ein einziger Kontaktstift in. gleichachsiger Stellung mit einer der Öffnungen 189 der Skala 188, so daß nur dieser Kontaktstift durch die Skala durchtreten und denjenigen Stromkreis 191 schließen kann, in dem dieser Kontaststift und der feste Gegenkontakt liegen, wobei das in diesem Stromkreis eingeschaltete Anzeigemittel 192 anzeigt, wo der Kontaktschluß eingetreten ist, und ferner, welche Unterteilung der Maßeinheit die Skala gemessen hat. Die Zahl der Haupteinheiten kann z. B. in der Weise angezeigt werden, wie sie in Verbindung mit der Vorrichtung gemäß Fig. 25 bis 28 beschrieben wurde.
  • Bei der Vorrichtung nach Fig. 32 und 33 ist die Ausführung gemäß den Fig. 29 bis 31 derart abgeändert, daß die festen und beweglichen Kontakte 194 und 195 jeweils beide an dem Stifthalter 183 angeordnet sind, wobei in der Ruhestellung des Stifthalters 183 der nachgiebig gehaltene bewegliche Kontakt 195 von dem festen Kontakt 194 durch ein Zwischenglied 196 im Abstand gehalten wird, das am inneren Ende des Stiftes 184 befestigt ist und z. B. aus einem Stäbchen aus Isoliermaterial besteht. Wenn der Stifthalter gegen die Skala bewegt wird, tritt einer der Stifte durch eine Öffnung der Skala bei gleichachsiger, sich deckender Stellung der beiden Teile hindurch, wodurch die Feder des beweglichen Kontaktes 195 freigegeben wird und der betreffende Kontakt mit dem Kontakt 194 in Berührung kommt.
  • Die elektrische Schaltung kann dabei so ausgebildet sein, wie es in Fig. 29 schematisch dargestellt ist.
  • Es sind verschiedene Ausführungsformen der Erfindung denlçbar, weshalb in un:d bis zu dem Umfang, der in den folgenden Patentansprüchen dargelegt ist, Schutz beansprucht wird.
  • PATENTANSPRI.CHE 1. Vorrichtung zur Bestimmung von Teilmaßen einer Skala mit Hilfe einer zusätzlichen Skala, bei der die beiden Skalen anfeinanderliegend angeordnet sind und eine der beiden Skalen mit im gleishmäßigen Abstand voneinander angeordneten axialbeweglichen. Taststiften, die in einem gemeinsamen, gegebenenfalls in Richtung der Stiftachsen beweglichen Halter gelagert sind, und die andere Skala mit im gleichmäßigen Abstand voneinander angeordneten, den Teilstrichen der Skala, deren Teilmasse zu bestimmen sind, zugeordneten bzw. entsprechenden Gegenstücken in Form von Ausnehmungen oder Stegen mit zu den Stiftachsen senkrechter Querschnitts- hzw. Berührungsfläche zum Eingriff bzw. zur Berührung der Taststifte versehen ist und die Taststifte und die Gegenstücke nach dem Noniusprinzip angeordnet sind und miteinander mechanisch in Wechselwirkung treten, dadurch gekennzeichnet, daß das nach dem Non.iusprinzip ausgeführte Teilstück, also entweder der Halter mit den Taststiften oder die die Gegenstücke besitzende Skala, in Axialrichtung der Stifte aufeinander zu bewegbar ist und die Anzeige des gemäß der Stellung d.er Reihe der Taststifte in bezug auf die Reihe der Gegenstücke gegebenen TeilmaBes, unter gleichzeitiger Arreti erung der Vorrielitung, in an sich bei Waagen mit Taststiften und Gegenstücken ohne Vorrichtung zur Bestimmung von Teilmallen bekannter Weise, durch Zusammenwirken des entsprechenden, in dieser Stellung in die zugehörige! Ausnehmung eingriffsfähigen bzw. mit dem zugehörigen Steg berührungsfähigen Stiftes mit dieser Ausnehmung bzw. diesem Steg auf mechanischem oder elelktrischem Wege erfolgt, wobei für die nachfolgende gleichzeitige Rückführung der Taststifte in ihre Ausgangslage der Halter (47, 64, 72, 88, 118, 170, 183) mit einem Führungs- und Anschlagorgan (45, 50, 65, 77, 89, 119, 133, 133a, 172) versehen ist.

Claims (1)

  1. 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Taststifte auf einem Kreisbogen einer der beiden Skalen und die Gegenstücke ebenfalls auf einem den gleichen Radius aufweisenden Kreisbogen der anderen Skala angeordnet sind.
    3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, gekennzeichnet durch die Ausuehmungen durchdringende Taststifte mit an der Stirnseite vorgesehener Skalenteilzahl.
    4. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß das Anschlagorgan als feststehender Träger (45) für den Stifthalter (47) ausgebildet ist, der auf den Träger (45) zu und. von ihm weg in der axialen. Richtung der Taststifte (46) bewegbar gelagert ist, während die Skala (41) gegenüber dem Stifthalter (47) in einer zu der Axialrichtung der Stifte (46) senkrechten Ebene bewegbar ist (Fig. 1 bis 5).
    5. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Stifthalter (47) mit durch den Träger (45) hindurchgeführten Führungszapfen (50) versehen ist, die auf der dem Stifthalter (473 gegenüberliegenden Seite des Trägers (45) durch eine Druckstange (51) miteinander verbunden sind, wobei federnde Mittel (52) angeordnet sind, die den Stifthalter (47) in der Ruh.elage im Abstand von der Skala (4i) halten, (Fig. 1 bis 5).
    6. Vornehtung nach den Ansprüchen 1 und 3 mit linearen Skalen, dadurch gekennzeichnet, daß eine der Skalen als in ein Gehäuse (55) eingefügter Wandungsteil (54) ausgebildet ist und die Skala (54) und das Gehäuse (55) relativ zueinander beweglich sind (Fig. 6 bis 8).
    7. Vorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß der Stifthalter (64) auf Führungsstiften (65) im Gehäuse (55) gelagert und ferner ein Hebelmechanismus (68, 69) zum Bewegen des Stifthalters (64) entgegen der Wirkung federnder Mittel, die den Stifthalter (64) in Ruhestellung im Abstand von der Skala (54) halten, in Richtung auf die Skala (54) zu angeordnet ist (Fig. 6 bs 8).
    8. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 3 zum Ablesen der Einheiten einer bestimmten Größe und der Unterteilungen derselben Größe, dadurch gekennzeichnet, daß vor der mit einer der Zahl der Größeneinheiten entsprechenden Teilung (114) und mit als Gegenstücke für die Taststifte (117, 130) entsprechend dieser Teilung (114) angeordneten Öffnungen (115, 129) versehenen Hauptskala (112, 127) ein mit einem Fenster (116, 168) zum Ablesen der Einheiten versehener, den Stifthalter (118, 133) mit den Taststiften (117, 130) tragender Wandungsteil (111) sowie eine Zusatzskala (121, 163) mit Ablesezeichen (120, 165) für die Zeichen der Größenunterteilungen derart angeordnet ist, daß die Ablesezeichen (120, 165) mit dem Fenster (116, 168) neben und parallel zu den Ablesezeichen der Hauptskala (112, 127) sichtbar sind, wobei die Hauptska,la (112, 127) und die Zusatzskala (121, 163) relativ zueinander und zum Wandungsteil (111) bewegbar sind und die Zusatzskala (121, 163) von demjenigen Taststift oder denjenigen Taststiften (117, 130), die durch eine der Öffnungen (115, 129) der Hauptskala (112, 127) durchgetreten sind., angehalten wird (Fig. 16 bis 24).
    9. Vorrichtung nach An.spruch 8, dadurch gekennzeichnet, daß die Zusatzskala (121) zur Ermöglichung des Durchtretens eines der Taststifte (117) durch eine Öffnung (115) der Hauptskala (112) mit Mitteln zum Bewegen des Stiffflalters (118) zur Hauptskala hin, und ferner mit Anschiagmitteln versehen ist, die an dem durchgetretenen Taststift (117) zur Anlage kommen und die Ablesestellung der Zusatzskala (121) festlegen.
    10. Vorrichtung nach Anspruch 9, dadurch geketazeichnet, daß die Zusatzskala (121) mit ei nein zu ihrer Bewegung dienenden Arm (124) und einer auf den Anschlag (123) des Stifthalters (113) einwirlçenderi Aniaufbahn (122) zur Bewegung des Stifthalters (118) zur Hauptskala (112) hin versehen ist.
    11. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 3 mit auf Kreisbögen angeordneten Skalen bzw.
    Taststiften uild Gegen stücken, dadurch gekennzeichnet, daß die eine der Skalen. feststehend und die andere Skala relativ zur ersten Skala drehbar ist (Fig. 9 bis 12).
    12. Yorríchtung nach Anspruch 11, da.durch gekennzeichnet, daß eine der Skalen entgegen der Wirkung federnder Mittel gegen die andere Skala in axialer Richtung verschiebbar ist und die letztgenannte Skala den Taststifthalter enthält, in dem die Taststifte in axialer Richtung federnd gelagert sind (Fig. 9 bis 12).
    13. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1-1 und 12 zum Messen von Winkeln, dadurch gekennzeichnet, daß an der einen, Skala der eine Winkelschenkel und an der anderen Skala der andere Schenkel zum dessen des Winkels angeordnet ist (Fig. 9 bis 12-).
    14. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 3 mit auf Kreisbögen angeordneten Skalen bzw.
    Taststiften und Gegenstücken zum Ablesen der Längen einheiten einer bestimmten. Meßgröße und der Unterteilungen dieser Größe, wobei eine der Skalen als Hauptskala in Form einer drehbaren Trommel ausgebildet ist, an deren Umfang Ablesezeichen für Längeneinheiten angeordnet sind, die durch ein in einem die Trommel gleichachsig umgebenden Gehäuse angebrachten Fenster sichtbar sind. gekennzeichnet durch eine weitere, in bezug auf die Hauptskala undrehbare und mit Ablesezahlen (96) für d.ie Unterteilungen der Meßgröße versehene Zusatzskala (95), die gleichachsig zur Trommel (88) und zum Gehäuse angeordnet und relativ zur Trommel und zum Gehäuse entgegen der Wirkung federnder Mittel beweglich ist, wobei eine der Zusatzskalen sowie die Trommel (88) mit den Taststiften tlO1) und die andere mit den in Form von Ausnehmungen (102) ausgebildeten Gegenstücken für die Taststifte (101) v ersehen ist (Fig. 13 bis 15).
    15. X orrichtung nach Anspruch.14, dadurch gekennzeichnet, daß die Unterteilungen der Meßgröße mittels der axial an der Trommel (88) angeordneten Stifte (101) erfolgt, wobei die Durchtrittsöitnrmgen (102j fiir die Taststifte (101) auf einem geschlossenen Kreis der zweiten. Skala und die Ableseskala am Umfang der Trommel auge ordnet ist (Fig. 13 bis 15').
    16. Vorrichtung nach den Ansprüchen 14 und 15. gekennzeichnet durch eine am Gehäuse (91, 92i in bezug auf dessen Umfang fest angeordnete Laufrolle (105), die sich derart auf der Trommel (88) abrollt daß sie die Trommel (88) dreht oder von der Trommel (88) gedreht wird (Fig. 13 bis 15).
    17. Vorrichtung nach Anspruch 16, dadurch. gekennzeichnet, daß die Laufrolle (105) federnd gegen die Trommel angedrückt ist und d.ie Länge eines Bandes, Drahtes od. dgl. durch Hindurchziehen desselben zwischen Trommel (88) und Rolle (105) gemessen wird, wobei das Band od. dgl. die Trommel (88) antreibt oder umgekehrt (Fig. 13 bis 15).
    18. Vorrichtung nach den Ansprüchen 8 und 9 mit auf Kreisbögen angeordneten Skalen bzw.
    Taststiften und Gegenstücken, dadurch gekennzeichnet, daß die Hauptskala (127) durch denwenigen Taststift (130) arretierbar ist, der die onzentrisch zur Hauptskala (127) angeordnete Zusatzskala (163) in der Stellung anhält, in der ziel die Unterteilung der Einheit in tibereintrimmung mit dem betreffenden Taststift der Znsatzskala im Fenster (168) des Wandungsteiles neben dem Ablesezeichen der Hauptskala (127) sichtbar macht (Fig. 24).
    19. Vorrichtung na.ch Anspruch 18, dadurch gekennzeichnet, daß an der Zusatzskaaa als Anschlag ein Arm (136) angeordnet ist, der sich gegen den durchgetretenen Taststift (130) anlegt und dadurch die Ablesestellung der Zusatzskala (163, 134) bestimmt (Fig. 21 bis 24).
    20. Vorrichtung nach den Ansprüchen 18 und 19, dadurch gekennzeichnet, daß die Teilung der Hauptskala (127) aus Drucktypen (128) besteht und an Stelle oder neben der mit den Ablesezeichen (165) versehenen Zusatzskala (163) sowie des Ablesefensters (168) eine Zusatzskala (134) mit in Form von Drucktypen (135) ausgeführter Teilung und ferner eine Druckeinrichtung zum Bedrucken einer Karte in der Anzeigestellung der Drucktypen beider Skalen vorgesehen ist (Fig. 21 bis 23).
    21. Vorrichtung nach Anspruch 20, dadurch gekennzeichnet, daß die mit Ablesezeichen (165) versehene Zusatzskala (163) und die mit Drucktypen (135) versehene Zusatzskala (134) zusammen eine einzige, als Einheit bewegbare Skala bilden.
    22. Vorrichtung nach den Ansprüchen 18 bis 21, gekennzeichnet durch eine mit einem Handgriff (142) versehene Welle (140) und auf der Welle (140) sitzende Mitnehmergiieder, von denen ein erster Mitnehmer (143) bei der Drehung der Welle (140) in einer ersten Stufe den Stifthalter (133) gegen die Hauptskala (127) bewegt und bei der weiteren Drehung der Welle (140) in einer zweiten Stufe ein zweiter Mitnehmer (145) die Zusatzskala (163, 134) in ihre Anzeigestellung gegenüber der Hauptskala (127) und/oder gegebenenfalls den mit dem Fenster (168) versehenen Wandungsteil in eine zum Ablesen beider Skalen (127; 163, 134) gemeinsame Ablesestellung bewegt (Fig. 21 bis 24).
    23. Vorrichtung nach Anspruch 22, dadurch gekennzeichnet, daß der zweite Mitnehmer (145) auf einen in einem Drehlager gelagerten Doppelhebel (148, 151) einwirkt, dessen einer Hebelarm die Zusatzskala (163) und dessen anderer Hebelarm den mit dem Fenster (168) versehenen Wandungsteil bewegt (Fig. 24).
    24. Vorrichtung nach den Ansprüchen 22 und 23, gekennzeichnet durch ein drittes, auf der Welle (140) angebrachtes Mitnehmefglied (153), das bei der Drehung der Welle (140) in einer dritten Stufe die Druckeinrichtung betätigt (Fig. 21 bis 23).
    25. Vorrichtung nach de,nAnsprüchen 22 bis 24, dadurch gekennzeichnet, daß der zweite Mitnehmer (145) der mit dem Handgriff versehenen Welle (140) auf einen von einem Drehlager (146) gestützten Doppelhebel (148, 151) einwirkt, dessen einer Hebelarm (148) die Zusatzskala (134, 163) in ihre Anzeigestellung und dessen anderer Hebelarm (151) die Druckeinrichtung in ihre Wirkstellung bewegt (Fig. 21 bis 23).
    26. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die die eine Skala bildenden Taststifte (184) als elektrische Kontaktglieder ausgebildet und im Stifthalter (183) ei:--trisch isoliert axial beweglich gelagert sind und für jeden Stift (184) ein elektrischer Kontakt (185, 195), die gegenseitig in einem der Ancrdnung der Stifte (184) entsprechenden Abstand voneinander angeordnet sind, vorgesehen ist, wobei die zweite Skala als Gegenstück für die Taststifte (169, 184) dienende Vertiefungen oder Öffnungen (189) besitzt und wobei eine Stromquelle (190) mit Stromschlußm.itteln und/oder parallel geschalteten Leitungen mit je einem zwischen geschalteten Kontaktstift (184) und dazugehöeinem Gegenkontakt (185, 195) sowie einem das Schließen des Stromes zwischen Stift (184) und Gegenkontakt (185, 195) anzeigenden Mittel (192) angeordnet sind (Fig. 29 bis 33).
    27. Vorrichtung nach Anspruch 26, dadurch gekennzeichnet, daß die elektrischen Gegenkontakte (185) in Bewegungsrichtung der Stifte (184) vor denselben fest angeordnet sind und die zweite Skala (188) zwischen dem Stifthalter (183) und den Kontakten (185) angeordnet ist, wobei die Öffnungen (189) der Skala (188) gegenüber den Stiften (184) elektrisch isoliert sind (Fig. 29 blis 31).
    28. Vorrichtung nach Anspruch.26, dadurch gekennzeichnet, daß die elektrischen, Gegenkontakte (195) jeweils federnd am Stifthalter (183) unter Zwischenschaltung von Isolierstücken (196) zwischen jedem Kontaktstift (184) und dem entsprechenden federnden Kontakt (195) angeordnet sind (Fig. 32 und 33).
    29. Vorrichtung nach den Ansprüchen 1. bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die die eine Skala bildenden Taststifte (169) als elektrische Kontaktglieder ausgebildet sind und der sie tragende Stifthalter (170) aus Isoliermaterial besteht, wobei die zweite, relativ zum Stifthalter (170) bewegliche Skala (175) elektrisch leitend ausgebildet und mit Ausnehmungen, (176), den zwischen ihnen befindliche Stege als Gegenstücke für die Taststifte (169) dienen, versehen ist, und wobei eine Stromquelle (178) mit einem ihrer Pole mit der Skala (175) und mit dem anderen Pol mit mehreren parallel geschalteten Leitungen verbunden ist, in die jeweils ein Kontaktstift (169) und in Serie damit ein das Schließen des Stromes zwischen dem entsprechenden Kontakt und der Skala (175) anzeigendes Mittel (180) eingeschaltet sind (Fig. 25 bis 28).
    30. Vorrichtung nach Anspruch 29, dadurch gekennzeichnet, daß die Ausnelimungen (176) der Skala (175) mit Isoliermaterial ausgefüllt sind, während der übrige Teil der Skala (175) aus elektrisch leitendem Werkstoff besteht und unmittelbar als Gegenkontakt für die Stifte (169) wirkt (Fig. 25 bis 28).
    In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 592 625, 595 871, 619153, 646509, 746483; französische Patentschrift Nr. 888 244.
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