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CH335861A - Messeinrichtung, bei der Mittel zur Anzeige der Bruchteile des Intervalles zwischen benachbarten Teilstrichen einer Skala vorgesehen sind - Google Patents

Messeinrichtung, bei der Mittel zur Anzeige der Bruchteile des Intervalles zwischen benachbarten Teilstrichen einer Skala vorgesehen sind

Info

Publication number
CH335861A
CH335861A CH335861DA CH335861A CH 335861 A CH335861 A CH 335861A CH 335861D A CH335861D A CH 335861DA CH 335861 A CH335861 A CH 335861A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
scale
measuring device
dependent
pins
stylus
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Adolf Dzaack Heinz
Original Assignee
Kooperativa Foerbundet
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Kooperativa Foerbundet filed Critical Kooperativa Foerbundet
Publication of CH335861A publication Critical patent/CH335861A/de

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Classifications

    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01DMEASURING NOT SPECIALLY ADAPTED FOR A SPECIFIC VARIABLE; ARRANGEMENTS FOR MEASURING TWO OR MORE VARIABLES NOT COVERED IN A SINGLE OTHER SUBCLASS; TARIFF METERING APPARATUS; MEASURING OR TESTING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • G01D13/00Component parts of indicators for measuring arrangements not specially adapted for a specific variable
    • G01D13/02Scales; Dials
    • G01D13/04Construction
    • G01D13/10Construction with adjustable scales; with auxiliary scales, e.g. vernier

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Length-Measuring Instruments Using Mechanical Means (AREA)
  • A Measuring Device Byusing Mechanical Method (AREA)

Description


      Messeinrichtung,    bei der Mittel zur Anzeige der Bruchteile des     Intervalles          zwischen    benachbarten Teilstrichen einer Skala vorgesehen sind    Die Eifindung betrifft eine     Messeinrichtung,    bei  der Mittel zur Anzeige der Bruchteile des     Inter-          valles    zwischen benachbarten Teilstrichen einer  Skala vorgesehen sind.  



  Bei der Feststellung von Skalenteilstrichen an  Längenmassstäben oder Rundskalen muss jeder Teil  strich ausgezählt werden. Insbesondere, wenn die  Intervalle klein und die Teilungen zwischen den  Strichen eng sind, nimmt dieses Auszählen nicht  nur Zeit in Anspruch, sondern birgt auch die Ge  fahr in sich, dass ungenaue Werte abgelesen werden.  



  Die vorliegende Erfindung bezweckt, derartige  Fehlerquellen auszuschliessen. Ferner sollen durch  die Erfindung Mittel zur eindeutigen Bestimmung  und schnellen     Ablesung    selbst enger Teilungen durch  direkte     Ablesung    von Ziffern oder andern Zeichen  geschaffen werden, die für das zu messende Teil  intervall charakteristisch sind. In diesem Fall kann  sogar die Unterteilung des     Intervalles    durch Teil  striche entfallen.  



  Die Erfindung ist dadurch gekennzeichnet, dass  die beiden Arten     Tastmittel,    einerseits     Taststifte    und  anderseits     Ausnehmungen    sind, wobei eine dieser       Ausnehmungen    beim mechanischen Zusammenwir  ken mit einem der     Bruchteilmessung    entsprechen  den     Taststift    zur Deckung kommt, der zur Anzeige  der     Ablesung    in diese     Ausnehmung    eindringt, dass  der Halter in der     Axialrichtung    der Stifte relativ  zur Skala beweglich ist und dass der Halter mit  einem Führungsorgan zur gleichzeitigen Rückfüh  rung der Stifte in die Ausgangslage zusammenwirkt.  



  Weitere Erläuterungen der Erfindung ergeben  sich aus der nachfolgenden Beschreibung verschie  dener Ausführungsbeispiele an Hand der Zeich  nungen.         Fig.    1 zeigt eine Vorrichtung zur Feststellung  von Millimetern auf einem Stahlmass     in    der Seiten  ansicht.  



       Fig.2    zeigt     dieselbe    Vorrichtung in der Vor  deransicht.  



       Fig.    3 ist ein Schnitt durch die Vorrichtung nach  der Linie 3-3 der     Fig.    1.  



       Fig.4    zeigt die Vorderansicht derselben Vor  richtung in     Messstellung    nach dem Vorschieben des  Stahlmasses um einen Millimeter.  



       Fig.5    stellt eine Seitenansicht zu     Fig.4    dar.       Fig.6    zeigt eine andere Vorrichtung für Längen-,       messungen    in Form einer linearen Skala in einer  Längsansicht.  



       Fig.7    stellt einen Schnitt durch die Vorrich  tung nach der Linie 7-7 der     Fig.6    dar, wobei  ein     Taststift    in einer Stellung vor dem Eindringen       in    eine     Ableseöffnung    dargestellt ist.  



       Fig.    8 zeigt den Schnitt nach     Fig.7,    nachdem  der     Taststift    in die Öffnung     eingedrungen    ist.  



       Fig.9    zeigt die Seitenansicht einer     Längenmess-          vorrichtung    in Form einer linearen Skala in der  Anfangsstellung.  



       Fig.    10 ist ein Schnitt durch diese Vorrichtung  nach der Linie 10-10 der     Fig.    9.  



       Fig.    11 zeigt eine Seitenansicht derselben Vor  richtung in     Messstellung.     



       Fig.    12 ist ein senkrechter Teilschnitt der Vor  richtung in der     Messstellung    entsprechend     Fig.    11  der Linie l2-12 der     Fig.    11, und       Fig.    13 zeigt einen Horizontalschnitt durch die  Vorrichtung nach der Linie 13-13 der     Fig.    12.       Fig.    14 zeigt die Rückansicht einer Gewichts  skala in Rundform für eine Waage, die mit einer  Druckvorrichtung zum     Aufdrucken    der Gewichts-      angaben der Haupt- und Zusatzskala auf eine Ge  wichtskarte versehen ist.  



       Fig.    15 stellt eine Seitenansicht dieser Gewichts  skala von rechts gesehen dar, und       Fig    16 zeigt die Gewichtsskala in der Seiten  ansicht von links.  



       Fig.    17 stellt eine Rückansicht einer ähnlichen  Gewichtsskala für ein     Wiegegerät    dar, das sowohl  mit     einer    Druckvorrichtung als auch mit einer Ab  lesevorrichtung zur Feststellung des Gewichtes ver  sehen ist.  



  Ein Stahlmass 41 mit linearer Skala ist nach       Fig.    1 bis 5 in Zentimeter-Intervalle eingeteilt und  mit Ziffern versehen. Das     Stahlmass    ist     mittels    Rollen  43 und 44 verschiebbar, die an einem Gehäuse 45  angebracht sind. An jedem Zentimeterstrich ist in  dem Stahlmass 41 eine Öffnung 42 angeordnet.  Statt einer     Stricheinteilung    in Millimeter ist dem       Stahlmass    ein Halter 47 mit einer Anzahl von     Tast-          stiften    46 in solcher Weise zugeordnet, dass jedem  Millimeter zwischen zwei Zentimeterstrichen ein  eigener     Taststift    46 entspricht.

   Der Durchmesser  der     Taststifte    46 ist     jeweils    zum Beispiel um einen       Millimeter    kleiner als der Durchmesser der     öffnun-          gen    42 auf dem Stahlmass 41, und benachbarte       Taststifte    46 sind nach dem     Noniusprinzip    um je  neun Millimeter gegeneinander versetzt, gerechnet  von ihren Mittelpunkten aus. Die Stifte 46 sind  entgegen der Wirkung     federnder    Mittel im Halter  47 beweglich angeordnet. Jeder der     Taststifte    46 ist  mit einer Streifenfeder 48 versehen, die den Stift  gegen den Halter 47 presst.

   Der Halter 47 ist in  dem Gehäuse 45 beweglich und mittels Zapfen 50  geführt, die an einem Betätigungsgestänge 51 be  festigt sind. In der Ruhestellung wird der Halter 47  mit dem gesamten     Tastmechanismus    durch eine  Feder 52 gegen das Gehäuse 45     angepresst.    Die       Bodenflächen    der     Taststifte    46 sind mit Nummern  von 0 bis 9 entsprechend der Zahl der Millimeter  des anzuzeigenden     Teilintervalles    versehen.  



  Die Wirkungsweise der Vorrichtung ist folgende:  Das Stahlmass 41 nach     Fig.    1 und 2 ist in     Fig.4     und 5 um einen Millimeter gegenüber dem Pfeil  strich 53 verschoben. Wenn der Griff 51 herunter  gedrückt wird, bewegt sich der Halter 47 mit den       Taststiften    46 gegen das Stahlmass 41, wobei die  Feder 52 zusammengedrückt wird. Wie zuvor er  wähnt, sind die Abmessungen der     Taststifte    46 und  der     Eingreiföffnungen    42 sowie ihre gegenseitige  Anordnung derart, dass bei jeder Millimeterverschie  bung nur ein einziger     Taststift    46 mit einer Öffnung  42 auf dem Stahlmass 41 zur Deckung gebracht  werden kann.

   Zum Beispiel stimmt bei einer Ver  schiebung des Stahlmasses von dem Teilstrich 10  der     Teilung    um einen Millimeter, der mit der  Marke<B> 1 </B> versehene     Taststift    46 mit dem Teil  strich 1 überein und wird dabei genau einer Öff  nung 42 in dem Stahlmass 41 gegenübergestellt.  Beträgt die Verschiebung zwei Millimeter, so kommt  der die Marke  2  tragende     Taststift    46 und bei    einer Verschiebung um drei Millimeter der mit  3   bezeichnete     Taststift    46 zur Übereinstimmung usw.

    Wie aus den die     Mess-    und     Ablesestellung    darstel  lenden     Fig.    4 und 5 ersichtlich ist, durchdringt dabei  zum Beispiel der die Marke  < :1:> tragende     Taststift     46 eine Öffnung 42 des Stahlmasses 41, während  die andern Stifte 46 sich unter Spannung ihrer Federn  48 an das Stahlmass 41 anlegen. Das Stahlmass zeigt  daher unmittelbar den Wert      < ,10,1,;,    an. Nach dem  Ablesen wird der Betätigungsgriff 51 freigegeben,  so dass die Feder 52 den Stifthalter 47 zusammen  mit sämtlichen     Taststiften    46, die dabei durch die  Federn 48 nachgiebig zurückgeführt werden, in  seine Ausgangsstellung zurückdrückt.  



  Die in den     Fig.    6 bis 8 dargestellte, gegenüber  der     vorbeschriebenen    Vorrichtung abgeänderte Vor  richtung mit linearer Skala stellt ein     Messgerät    56  dar, das das Abmessen eines Werkstückes unmittel  bar im Gerät 56 selbst oder in anderweitiger Ar  beitsstellung ermöglicht. Dieses Gerät enthält eine  als     Wandungsteil    in ein Gehäuse 55 eingefügte Skala  54 mit     Nonienteilung,    wobei die Skala 54 und das  Gehäuse 55 relativ zueinander     bewegbar    sind.

   Bei  der dargestellten Ausführungsform ist das Gehäuse  55 an der Maschine 56 oder auf dem Arbeitstisch  befestigt, und zur Erläuterung sind zwei Werkstücke  57 und 58 dargestellt, die gleichzeitig gemessen  werden sollen. Dabei ist das auf der linken Seite  dargestellte Werkstück 57 zwischen einem     Endan-          schlag    59 über dem einen Ende der Skala 54 und der  entsprechenden Endkante 60 des     Messgerätes    56 und  das andere, rechts dargestellte Werkstück 58 zwi  schen dem andern Ende der Skala 54 und einem  entsprechenden Endanschlag 61 des     Messgerätes    56  angeordnet.

   Die     Ablesung    der Zahl der Hauptteilung  erfolgt an dem linken Rand des Gehäuses 55, wäh  rend das Teilintervall der Hauptteilung mittels eines       Taststiftes    62 gemessen wird, der durch eine Ab  leseöffnung 63 der Skala 54     hindurchtritt.    Die     Tast-          stifte    62 werden durch einen Stifthalter 64 ge  tragen, der seinerseits auf Führungszapfen 65 in  dem Gehäuse 55 beweglich angeordnet ist und in  seiner Ruhestellung gegenüber der Skala 54 durch  federnde Mittel 66 gehalten wird.

   Zur Bewegung  des Stifthalters 64 entgegen der Wirkung der Fe  dern 66 auf die Skala 54 zu dient ein Hebelgestänge,  das aus einem auf dem Träger 67 des Gehäuses 55  drehbar gelagerten Doppelhebel 68 besteht, der mit  tels des Druckstiftes 69 bewegbar ist. Derjenige       Taststift    62, der beim Messen zur Deckung mit  einer     Ableseöffnung    63 kommt, wird mittels der  Feder 70 zum Durchtreten durch die Öffnung 63  gebracht, so dass seine Marke, zum Beispiel  5 ,  in     Fig.    6 erscheint, während die andern Stifte nicht  aus der Skala 54 hervortreten können, weil sie  den Öffnungen 63 nicht in Deckung gegenüber  stehen.  



  Die Aufzeichnung der     Messergebnisse    durch Auf  drucken oder dergleichen wird erleichtert oder über  haupt erst möglich gemacht, wenn alle Zeichen und      Zahlen entlang einer Linie, der Prägelinie, angeord  net werden. Eine derartige gemeinsame Aufzeich  nung oder     Ablesung    der Zeichen oder Zahlen an  einer mehr geschlossenen, bestimmten Stelle wird  mit Hilfe einer Vorrichtung ermöglicht, welche  die Zeichen von den     Taststiften    zu der     Ablesestelle     überträgt. Die     Fig.    9 bis 13 zeigen als Beispiel für  eine solche Ausführung ein Gerät zur schnellen Fest  stellung der Längenmasse, zum Beispiel eines Werk  stückes.

   Bei dieser Ausführungsform ist auf einem  Gestell 110 ein Gehäuse 111 angeordnet, in dem  eine Hauptskala 112 gegen eine an dem Gestell 110  angebrachte Fussplatte 113 zu und von dieser weg  bewegbar ist. Die Hauptskala 112 ist mit einer der  Zahl der Masseinheiten entsprechenden Teilung 114  und mit Öffnungen 115 für entsprechend dieser  Teilung 114 verteilte     Taststifte    117 versehen und  kann im linken Teil eines an dem Gehäuse 111  angebrachten Fensters 116 abgelesen werden. In  dem Gehäuse 111 sind die     Taststifte    117 an einem  Stifthalter 118 angebracht, der auf Führungszapfen  119 relativ zur Hauptskala 112 beweglich gelagert ist.

    Im Gegensatz zur früher beschriebenen Ausfüh  rungsform sind die     Taststifte    117 nicht zur direkten       Ablesung    bestimmt; dafür ist eine zweite Skala 121  mit     Ablesezahlen    120 für die erforderliche Unter  teilung gegenüber der Hauptskala 112 in dem Ge  häuse" in solcher Weise angeordnet, dass das  Ablesen der zweiten Skala 121 auf der rechten Seite  des Fensters 116 ermöglicht ist. Die zweite Skala  121 ist mit Mitteln zur     Vorbewegung    des Stift  halters 118 gegen die Hauptskala 112 versehen,  damit einer der     Taststifte    117 durch eine Öffnung  115 der Hauptskala 112 durchtreten kann (vgl.       Fig.    12).

   Zu diesem Zweck ist an der zweiten Skala  121 ein jochartiger Ansatz mit einer Anlaufbahn  122 angebracht, die bei der Abwärtsbewegung der  Skala 121 auf eine an dem Stifthalter 118 ange  brachte Rolle 123 einwirkt, die als Anschlag für  die Anlaufbahn in der Weise dient, dass die     Nonien-          vorrichtung    117, 118 gegen die Hauptskala 112 be  wegt wird und diese abtastet, wobei einer der     Nonien-          stifte    117 durch eine der Öffnungen 115 hindurch  tritt.

   Die Skala 121 ist ferner mit einem Arm 124  versehen, mittels dessen einerseits die Vorrichtung  121, 122 bewegt wird und anderseits die Ablese  stellung der zweiten Skala 121 dadurch festgelegt  wird, dass der innere Teil des Armes 124 zur An  lage an den durchgetretenen     Nonienstift    117 ge  bracht wird, so dass in dem rechten Teil des Ab  lesefensters 116 die genaue     Ablesezahl    120 er  scheint. Wenn die Skalen mit den     Ablesezeichen     120 entsprechenden Drucktypen versehen werden  und eine     Druckvorrichtung    angeordnet wird, kann  die Aufzeichnung des     Messergebnisses    auf einem       Registrierstreifen    oder dergleichen erfolgen.  



  Die     Fig.    14 bis 16 zeigen eine Vorrichtung zur  Aufzeichnung des     Messergebnisses    bei Kreisteilungen,  die insbesondere bei Waagen zur Aufzeichnung des    Gewichtes durch Aufdrucken auf eine Karte, einen       Registrierstreifen    oder dergleichen bestimmt ist.  



  In einem     Wandungsteil    125 am     Ablesekopf     einer Waage ist eine Zeigerwelle 126 drehbar ge  lagert, die eine Hauptskala 127 mit einer auf einem  Kreisbogen angeordneten Teilung in Form von  Drucktypen 128 entsprechend der Gewichtseinheit  und in Übereinstimmung mit dieser Teilung     öffnun-          gen    129 für     Taststifte    130 trägt.

   An demselben       Wandungsteil    125 ist ein Träger 131 angebracht,  der auf Führungszapfen 132 einen Stifthalter 133  mit koaxial zu den Öffnungen 129 der Hauptskala  127 nach dem     Noniusprinzip    angeordneten     Tast-          stiften    130 trägt; der Stifthalter 133 ist gegen die  Hauptskala 127 zu verschiebbar. Eine zweite Skala  134 ist mit einer Drucktypen 135 enthaltenden  Teilung versehen, welche die Unterteilung der Ein  heit anzeigt, wobei diese Zusatzskala 134 konzen  trisch zu der     Hauptskala    127 ausserhalb des Um  fanges derselben angeordnet ist und durch Arme  136, 137, 138 getragen wird, die an einem auf  der Welle 126 drehbar gelagerten Mittelstück 139  befestigt sind.

   Die Hauptskala<B>127</B> wird, nachdem  sie ihre Teildrehung ausgeführt hat, arretiert, und  zwar dadurch, dass einer der     Taststifte    130 durch  eine der Öffnungen 129 der Skala 127 hindurch  tritt. Die Zusatzskala 134 wird dabei dadurch ein  gestellt, dass ihr Arm<B>136</B> zur Anlage an den durch  getretenen     Taststift    130 gebracht wird, durch den  eine Übertragung der     Messzahl    von     grundsätzlich     derselben Art bewirkt wird, wie bei der Vorrich  tung nach     Fig.9    bis 13,

   so dass das dem durch  getretenen     Taststift    130 entsprechende Teilinter  vall der Masseinheit auf der Zusatzskala 134 in  die der     Einheits-Grössenzahl    auf der Hauptskala 127  gegenüberliegende     Ablesestellung    bewegt wird.  



  Zur Betätigung der Skalen und zur Ausführung  der Prägung ist eine Welle 140 in an dem     Wan-          dungsteil    125 angebrachten Lagern 141 drehbar ge  lagert, die mittels eines Handgriffes 142 stufen  weise drehbar ist. Bei der Drehung in der ersten       Stufe    gibt ein auf der Welle 140 sitzendes erstes       Mitnehmerglied    143 den Stifthalter 133 frei, so dass  dieser durch eine Zugfeder 144 gegen die Haupt  skala 127 gezogen wird. Bei einer weiteren Bewe  gungsstufe der Welle 140 bewegt ein zweites Mit  nehmerglied 145 die Zusatzskala 134 in ihre Ab  lesestellung gegenüber der Hauptskala 127.

   Dies  wird dadurch erreicht, dass das zweite     Mitnehmer-          glied    145 auf einen Doppelhebel 148,<B>151</B> einwirkt,  der in einem an dem     Wandungsteil    25 fest ange  brachten Drehlager gelagert ist und durch eine  Feder 147 in seiner Lage gehalten wird.

   Der eine  Hebelarm 148 dieses Doppelhebels, der durch  einen     Lenker    149 über ein Zwischenglied 150 mit  den Armen 137, 138 verbunden ist, bewegt die  Zusatzskala 134 in ihre     Registrierstellung,    und der  andere Hebelarm 151 des Doppelhebels bewegt eine  Prägevorrichtung abwärts in ihre Prägestellung, so  dass ein Stempelkissen 152 in eine Stellung genau      gegenüber den Drucktypen der Skalen 127, 134 ge  bracht wird, welche das gesamte in Frage stehende  Gewicht anzeigen. Diese Bewegung wird der Präge  vorrichtung durch eine Stange 253 übermittelt, die  auf dem Hebelarm 151 aufruht.

   Die Bewegung der  Zusatzskala 134 und die Bewegung der Prägevor  richtung werden durch ein Anschlagglied 136' an  dem Arm 136 bestimmt, das sich gegen den durch  getretenen     Taststift    130 anlegt.  



  Auf der Welle 140 ist eine dritte Scheibe 153  in Form einer Lasche angebracht, die dazu dient,  bei der dritten Bewegungsstufe der Welle 140 die  Prägevorrichtung zur Herstellung des Aufdruckes  in Betrieb zu setzen. Die durch den     Handgriff    bei  dieser Bewegungsstufe eingeleitete Kraft wird durch  die Lasche 153 und eine Stange 154 auf eine Lasche  155 übertragen, die auf einer in einem Halter 157  drehbar gelagerten Welle 156 sitzt, wobei die Ab  wärtsbewegung dieses Halters 157 in die Prägestel  lung des Stempelkissens 152 durch die Stange 253  gesteuert wird.

   Die Lasche 155 dreht die Welle 156,  auf der ein     Mitnehmerglied    158 sitzt, welches das       in.    einem Träger 159 an dem Halter 157 der Präge  vorrichtung     gelagerte        Stempelkissen    152 gegen eine  nicht dargestellte Stempelkarte andrückt, Diese Karte  ist zwischen einem Band 160 und den Skalen 127  und 134 angeordnet, die als Stempelscheiben wirken,  hinter denen ein festes Auflagepolster<B>161</B> ange  ordnet ist. Wenn der Handgriff 142 freigegeben  wird,     wird    die Prägevorrichtung durch eine Zug  feder 162 wieder in ihre Ruhestellung bewegt.  



  Die in     Fig.    14 bis 16 dargestellte Vorrichtung  zum Aufdrücken des Gewichtes kann durch eine       Anzahl    von Übertragungsvorrichtungen ersetzt oder  ergänzt werden, die das     Wiegeergebnis    in einem  Fenster sichtbar machen, dessen eine     Hälfte    die  Zahl der Haupteinheiten und dessen andere Hälfte  das Teilintervall zeigt.

   Als Beispiel hierfür ist in       Fig.    17 eine solche     Ablesevorrichtung    an einer Ge  wichtsskala in Kombination mit einer Aufdruck  vorrichtung der     vorbeschriebenen        Art    dargestellt;  die     nochmalige    Erläuterung der     Aufdruckvorrich-          tung    ist nachfolgend als unnötig weggelassen.  



  Bei der Vorrichtung nach     Fig.    17 ist hinter der  Hauptskala 127 eine von dem Arm 136 und einem       Arm    164 getragene, weitere konzentrische Skala  163 angeordnet, die mit     Ablesezahlen    165 für die  Teilintervalle der     Messgrösse    mit einer einem     Nonien-          prinzip    im Verhältnis zu der Teilung 166 der  Hauptskala entsprechenden Verteilung versehen ist,

    wobei diese Teilung den Öffnungen 129 der Haupt  skala entspricht und die     Ablesezahlen        konzentrisch     zu dem Umkreis der Öffnungen 129 angeordnet     sind.     Die Skala 163 dreht sich zusammen mit der Zusatz  skala 134 und     zeigt    dabei die Bruchteile der Ge  wichtseinheit an. Sie wird     gleichzeitig    mit der Zu  satzskala 134 dadurch     arretiert,    dass der Arm 136  der Skala 134 durch den einen     Taststift    130, der  durch eine Öffnung 129 in der Hauptskala 127       hindurchgetreten    ist, angehalten wird.

   An der Stange    253, welche die Prägevorrichtung in ihre Präge  stellung zwingt, ist ein Wandteil befestigt, der mit  einem Fenster 168 versehen ist. Dieses Fenster 168  wird mittels des durch den Handgriff 142 betätig  ten Gestänges in eine     Ablesestell ung    gebracht, in  der die Anzeige an der Hauptskala 127 für die       Haupteinheitszahlen    des Gewichtes in dem linken  Teil des Fensters 168 und die Anzeige an dem       Ablesenonius    163 für die Unterteilungen des Ge  wichtes in dem rechten Teil des Fensters 168 er  scheinen, wobei die     Ablesezahl   <B>165</B> durch eine  Öffnung 129 der Hauptskala 127 frei sichtbar ist.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Messeinrichtung, bei der zur Anzeige der Bruch teile des Intervalles zwischen benachbarten Teil strichen einer eine Gerade oder einen Kreisbogen in Messeinheiten unterteilenden Skala in einer Reihe Tastmittel erster Art in einem gemeinsamen Halter nach dem Noniusprinzip auf einer zur genannten Geraden parallelen Geraden oder einem zum ge nannten Kreisbogen konzentrischen Kreisbogen an geordnet, und bei der mit diesen korrespondierende, auf der Skala angebrachte und deren Teilstrichen zugeordnete Tastmittel zweiter Art vorgesehen sind,
    welche beiden Arten Tastmittel bei der Messung mechanisch zusammenwirken, dadurch gekennzeich net, dass die beiden Arten Tastmittel einerseits Tast- stifte (46, 62, 117, 130) und anderseits Ausneh- mungen (42, 63, 115, 129) sind, wobei eine dieser Ausnehmungen beim mechanischen Zusammenwir ken mit einem der Bruchteilmessung entsprechen der Taststift zur Deckung kommt, der zur Anzeige der Ablesung in diese Ausnehmung eindringt, dass der Halter (47, 64, 118,
    133) in der Axialrichtung der Stifte relativ zur Skala beweglich ist und dass der Halter mit einem Führungsorgan (50, 65, 119, 132) zur gleichzeitigen Rückführung der Stifte in die Ausgangslage zusammenwirkt.
    UNTERANSPRÜCHE 1. Messeinrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Ausnehmungen Öffnungen sind, durch die jeweils ein Taststift hindurchtritt. 2. Messeinrichtung nach Unteranspruch 1, da durch gekennzeichnet, dass die äussern Enden der die Öffnungen durchdringenden Taststifte je mit einer Skalenteilzahl versehen sind. 3. Messeinrichtung nach Unteranspruch 1, da durch gekennzeichnet, dass der durch eine Öffnung durchtretende Stift das Teilintervall einer Anzeige vorrichtung übermittelt.
    4. Messeinrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass jeder Taststift in seiner Axialrichtung federnd bewegbar ist. 5. Messeinrichtung nach Unteranspruch 4, da durch gekennzeichnet, dass der Stifthalter (47) in einem feststehenden Gehäuse (45) relativ zu diesem in der axialen Richtung der Taststifte (46) bewegbar gelagert ist, während die Skala (41) gegenüber dem Stifthalter (47) in einer zu der Axialrichtung der Stifte (46) senkrechten Ebene bewegbar ist (Fig. 1 bis 5).
    6. Messeinrichtung nach Unteranspruch 5, da durch gekennzeichnet, dass der Stifthalter (47) mit Führungszapfen (50) versehen ist, die durch das Gehäuse (45) hindurchgeführt und auf der dem Stifthalter (47) gegenüberliegenden Seite des Trägers (45) durch eine Druckstange (51) miteinander ver bunden sind, wobei federnde Mittel (52) angeordnet sind, die den Stifthalter (47) in der Ruhelage im Abstand von der Skala (41) halten (Fig. 1 bis 5).
    7. Messeinrichtung nach Unteranspruch 4, da durch gekennzeichnet, dass die Skala als in ein Ge häuse (55) eingefügter Wandungsteil (54) ausge bildet ist, und dass die Skala (54) und das Gehäuse (55) relativ zueinander beweglich sind (Fig. 6 bis 8).
    B. Messeinrichtung nach Unteranspruch 7, da durch gekennzeichnet, dass der Stifthalter (64) auf Führungsstiften (65) in dem Gehäuse (55) gelagert ist und in seiner Ruhestellung durch federnde Mittel (66) im Abstand von der Skala (54) gehalten wird, dass ferner ein Hebelmechanismus (68, 69) ange ordnet ist, um den Stifthalter (64) entgegen der Wirkung der federnden Mittel (66) auf die Skala (54) zu zu bewegen (Fig. 6 bis 8).
    9. Messeinrichtung nach Unteranspruch 1, zum Anzeigen der Zahl der ganzen Messeinheiten und eines Bruchteils der Messeinheit, gekennzeichnet durch eine erste Skala (112, 127) mit Zahlen zum Anzeigen der ganzen Messeinheiten und mit diesen Zahlen zugeordneten Öffnungen (115, 129) für die Taststifte (117, 130) und durch eine zweite Skala (121, 163) mit Zahlen zum Anzeigen des Bruch teils der Messeinheit, wobei die beiden Skalen relativ zueinander und zum Stifthalter (118, 133) beweg lich sind und die zweite Skala gegen denjenigen Stift zum Anschlag gebracht werden kann,
    der bei der Messung durch eine Öffnung der Hauptskala durchgetreten ist (Fig.9 bis 13, 14 bis 17). 10. Messeinrichtung nach Unteranspruch 9, da durch gekennzeichnet, dass die Zahlen als Druck typen (128, 135) ausgebildet sind und in einer Druck stellung so nebeneinander erscheinen, dass sie ab druckbar sind. 11. Messeinrichtung nach Unteranspruch 9, da durch gekennzeichnet, dass die Zahlen (114, 120, 165) zum Ablesen nebeneinander in einem Fenster (116, 168) erscheinen.
    12. Messeinrichtung nach Unteranspruch 9, da durch gekennzeichnet, dass die Zusatzskala (121) zur Ermöglichung des Durchtretens eines der Tast- stifte (117) durch eine Öffnung (115) der Haupt skala (112) mit Mitteln zurr Bewegen des Stift- halters (118) auf die Hauptskala (112) zu und ferner mit Anscblussmitteln versehen ist, die an dem durchgetretenen Taststift (118) zur Anlage kom men und die Ablesestellung der Zusatzskala (121)
    festlegen (Fig.9 bis 13). 13. Messeinrichtung nach Unteranspruch 12, da durch gekennzeichnet, dass die Zusatzskala (121) mit einem zu ihrer Bewegung dienenden Arm (124) und einer auf einen Anschlag (123) des Stifthal ters (118) einwirkenden Anlaufbahn (122) zur Be wegung des Stifthalters (118) auf die Hauptskala (112) zu versehen ist (Fig. 9 bis 13). 14. Messeinrichtung nach Unteranspruch 10, ge kennzeichnet durch einen Prägemechanismus zum Bedrucken einer Karte in der Anzeigestellung der Drucktypen der beiden Skalen (Fig. 14 bis 16).
    15. Messeinrichtung nach Unteranspruch 13, da durch gekennzeichnet, dass die Zusatzskala (134) mit einem Arm (136) versehen ist, der sich gegen den durchgetretenen Taststift (130) anlegt und hierdurch die Anzeigestellung der Zusatzskala (134) bestimmt (Fig. 14 bis 17).
    16. Messeinrichtung nach Unteranspruch 12, ge kennzeichnet durch eine mit einem Handgriff (142) versehene Welle (140) und auf dieser Welle sitzende Mitnehmerglieder, von denen ein erster Mitnehmer (143) bei der Drehung der Welle (140) in einer ersten Stufe den Stifthalter (133) gegen die Haupt skala (127) bewegt und der zweite Mitnehmer (145) bei weiterer Drehung der Welle (140) in einer zwei ten Stufe die Zusatzskala (134) in ihre Anzeige- stellung gegenüber der Hauptskala (127) bewegt (Fig. 14 bis 17).
    17. Messeinrichtung nach Unteranspruch 16, ge kennzeichnet durch ein drittes, auf der Welle (140) angebrachtes Mitnehmerglied (153), das bei der Drehung der Welle (140) in einer dritten Stufe die Aufdrxckvorrichtung betätigt (Fig. 14 bis 16).
    18. Messeinrichtung nach Unteranspruch 16, da durch gekennzeichnet, dass der zweite Mitnehmer (145) der mit dem Handgriff versehenen Welle (140) auf einen von einem Drehlager (146) gestützten Doppelhebel (148, 151) einwirkt, dessen einer Hebel arm (148) die Zusatzskala (134) in ihre Anzeige stellung und dessen anderer Hebelarm (151) die Aufdruckvorrichtung in ihre Wirkstellung bewegt (Fig. 14 bis 17).
    19. Messeinrichtung nach Unteransprüchen 11, 14, 15 und 16, dadurch gekennzeichnet, dass die mit Ablesezeichen (165) versehene Zusatzskala (163) und die mit Drucktypen (135) versehene Zusatz skala (134) zusammen eine einzige, als Einheit be wegbare Skala bilden (Fig. 17).
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