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DE919020C - Schalter-Fahrkartendrucker - Google Patents

Schalter-Fahrkartendrucker

Info

Publication number
DE919020C
DE919020C DEA12463D DEA0012463D DE919020C DE 919020 C DE919020 C DE 919020C DE A12463 D DEA12463 D DE A12463D DE A0012463 D DEA0012463 D DE A0012463D DE 919020 C DE919020 C DE 919020C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
price
printing
printer according
fare
pin
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEA12463D
Other languages
English (en)
Inventor
Ernst Wittkowsky
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
AEG Fahrkartendrucker GmbH
Original Assignee
AEG Fahrkartendrucker GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by AEG Fahrkartendrucker GmbH filed Critical AEG Fahrkartendrucker GmbH
Priority to DEA12463D priority Critical patent/DE919020C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE919020C publication Critical patent/DE919020C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • GPHYSICS
    • G07CHECKING-DEVICES
    • G07BTICKET-ISSUING APPARATUS; FARE-REGISTERING APPARATUS; FRANKING APPARATUS
    • G07B1/00Machines for printing and issuing tickets
    • GPHYSICS
    • G07CHECKING-DEVICES
    • G07FCOIN-FREED OR LIKE APPARATUS
    • G07F17/00Coin-freed apparatus for hiring articles; Coin-freed facilities or services
    • G07F17/42Coin-freed apparatus for hiring articles; Coin-freed facilities or services for ticket printing or like apparatus, e.g. apparatus for dispensing of printed paper tickets or payment cards

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Accessory Devices And Overall Control Thereof (AREA)

Description

  • Schalter-Fahrkartendrucker Die Erfindung bezieht sich auf einen Schalter-Fahrkartendrucker, bei dem für jede Reiseverbindung gewöhnlich nur ein Druckstock vorgesehen ist und daher alle Fahrkartensorten einer Verbindung von demselben Druckstock gedruckt werden können.
  • Bei den bekannten Druckern dieser Art trägt der Druckstock nur den Teil des Fahrkartentextes, der allen Karten gemeinsam ist, und daneben die körperliche Darstellung der Fahrpreise für die verschiedenen Kartengattungen, wie 1., 11., 111. KI., PZ, EZ, SZ usw. Durch Einstellung des Druckers von Hand auf eine dieser Gattungen wird der dazugehörige Preis ausgewählt und der Ergänzungstext in verstellbaren Zusatzdruckwerken eingestellt. Beim Druckvorgang wird die so ausgewählte Preisdarstellung abgegriffen und auf das Druckwerk übertragen, wo der Fahrpreis mit dem Fahrkartentext zum Abdruck gelangt.
  • Trotz der vielfachen Ausnutzung der Druckstöcke und der dadurch bedingten geringeren Druckstockanzahl ist bei dieser Bauart der Anteil der Druckstockkosten zur Maschine noch immer verhältnismäßig hoch. Auch sind die Druckstöcke mit den Preisdarstellungen sehr sperrig, so daß ihre Unterbringung in der Maschine und die automatische Zuführung zum Druckort bei Maschinen für eine größere Anzahl Fahrverbindungen Schwierigkeiten bereiten würde. Darum arbeiten diese Maschinen bisher auch nur mit Schrankdruckstöcken, die von Hand zugeführt werden. Bei Tarifänderungen bleibt wohl der Drucktext unberührt, die Preisdarstellungen müssen jedoch für den neuen Tarif auf jedem Druckstock geändert werden. Jede Tarifänderung ist daher mit erheblichen Kosten verbunden und bringt eine größere Störung in dem Fahrkartenschalterbetrieb mit sich. Die Erfindung hat sich nun zur Aufgabe gemacht, diese Nachteile zu beheben.
  • Erfindungsgemäß wird vorgeschlagen, die Fahrpreisdarstellungen nach Fahrkartengattungen und Kennzeichen geordnet von den Druckstöcken getrennt zu lagern und auf jedem Druckstock eine Kennzeichendarstellung anzuordnen, welche eine Preisauswähleinrichtung und Tasteinrichtung beeinflußt, die den zum Druckstock und zur eingestellten Kartengattung gehörigen Fahrpreis aus den Preisdarstellungen auswählt und auf Druckwerk und Aufrechner überträgt. Weiter wird vorgeschlagen, für die Kennzeichendarstellungen die für die Berechnung des Fahrpreises dienende Fahrkilometerzahl und daneben für solche Fahrverbindungen, deren Fahrpreise sich nicht in diesen Rahmen einordnen lassen. für die Kennzeichendarstellungen Zahlen zu wählen, die nicht mit den aufliegenden Fahrkilometerzahlen zusammenfallen. Zweckmäßig sind die Kennzeichendarstellungen auf dem Druckstock, in Gruppen aufgeteilt, wobei eine Gruppe zur Auswahl eines bestimmten Preisträgers aus einem Preisträgersatz dient, während eine oder mehrere Gruppen auf einem bestimmten Fahrpreis eines Preisträgers hinweisen. Ferner sind die Preisträger fahrkartengattungsweise zu Sätzen geordnet, welche durch das Einstellen der Fahrkartengattung in Bereitschaftslage gebracht werden.
  • Bei diesem System erhalten die Druckstöcke trotz vielfacher Ausnutzung geringe Abmessungen, da sie außer dem Drucktext nur die körperliche Darstelhing eines Kennzeichens tragen. Aus diesem Grunde ist der Kostenanteil der Druckstöcke zur Maschine gering. Die Preisträger, die zweckmäßig als flache Tafeln ausgebildet sind und die Fahrpreise in Form von Lochschrift tragen, sind mit geringen Kosten zu fertigen und liegen an leicht zugänglicher Stelle, so daß bei Tarifänderungen diese leicht und schnell ausgewechselt werden können. Dadurch, daß als Kennzeichen die für die Berechnung des Fahrpreises dienende Kilometerzahl gewählt wird, werden die nach diesen Nummern geordneten Preistafeln für alle Maschinen eines Landes oder einer Bahngesellschaft einheitlich, wodurch die Fabrikation dieser Preistafeln weitgehend schematisiert und verbilligt würde.
  • Die Erfindung richtet sich ferner auf die weitere Ausbildung der die Preisdarstellung tragenden Preistafeln, die Vorrichtung zum Abtasten der Kennzeichen und Auswählen der Preistafeln aus dem Tafelsatz, die Einstellung der so ausgewählten Preistafel, die Abtastung der Fahrpreise und die Übertragung auf das Druckwerk, deren vorteilhafte Ausbildungen im nachfolgenden beschrieben tverden. In der Zeichnung ist der Gegenstand der Erfindung in einem Ausführungsbeispiel veranschaulicht, und zwar zeigt Abb. i Vorderansicht und einen Vertikalschnitt durch den Fahrkartendrucker gemäß Schnitt K-K der Abb. 2, Abb. 2 einen Horizontalschnitt durch den Fahrkartendrucker gemäß Schnitt E-E und F-F der Abb. i, Abt). 3 eine Seitenansicht des Fahrkartendruckers, Abb..I einen Schnitt durch die Preisabtastvorrichtung gemäß A-.4 der Abb. i, Abb. 5 einen Schnitt durch den Stiftenschlitten gemäß B-B der Abb. 3, Abb.6 eine Ansicht auf das Tastnadelfeld der Preistastvorrichtung gemäß C-C der Abb. 4., Abb. 7 eine Ansicht auf das Stiftfeld der Preistastvorrichtung gemäß D-D der Abb. d., Abb. 8 einen Teil der Preistafel mit den Preisdarstellungen, Abb. 9 den mit dem Preistafelwähl- und Sperrstiften zusammen arbeitenden Teil einer Preistafel, Abb. io den mit den Preistafelwähl- und Sperrstiften zusammen arbeitenden Teil einer anderen Preistafel, Abb. i i den mit dem Preistafelsperrstift und dem Preistafelzubringer arbeitenden Teil einer Preistafel bei eingefallenem Sperrstift, Abb. 12 einen Schnitt durch den Druckstock und das Stiftfeld gemäß G-G der Abb. 2, Abb. 13 eine Ansicht des Druckstockes gemäß I-I der Abb. 12, Abb. 14 eine Ansicht auf das Stiftfeld gemäß H-H der Abb. 12.
  • Im Gestell des Druckers sind die Zieltextdruckstöcke i in nebeneinanderliegenden Trommeln 2 in radial gerichteten Führungen gelagert. Durch je einen konzentrischen Ring 3, der sich in die Aussparung ,4 der Druckstöcke legt und der nicht an der Drehung der Trommeln teilnimmt, werden die Druckstöcke verriegelt. Bei 5 ist der Ring offen. Die Einstellung der Zielstation erfolgt durch axiales Verschieben der Trommeln, bis die gewählte Druckplattentrommel vor dem Druckort 172 steht, Drehen der Trommel e und Vorbeiführen eines mit ihnen gekuppelten Zeigers an einer Zielstationsskala bis zur gewünschten Zielstation. Der der gewählten Zielstation entsprechende Druckstock liegt dann in dem Ausschnitt 5 in Bereitschaftslage. Dort wird er von dem Zubringer 6 gehalten und von ihm an den Druckort 172 gebracht. Der Druckstock i (Abb. 13) trägt den Zieltext 7 (Zielstation und Wegevorschrift), die Druckstocknummer und den Kontrollvermerk 8 für den Kontrolldruck und die Stifte 9, io und i i, die das Kennzeichen darstellen.
  • Sofern sich der Druckstock in Druckstellung befindet, liegt der das Kennzeichen tragende Teil des Druckstockes der Abtastvorrichtung 12 gegenüber. Diese trägt auf ihrem Stiftfeld eine Anzahl längs beweglicher Taststifte 13, die in drei Stiftengruppen für Einer, Zehner und Hunderter eingeteilt sind. Jeder Stift in der Stiftengruppe hat durch seine Lage die Bedeutung einer bestimmten Zahl. Der Stift 14 in der Einerstiftengruppe stellt die Zahl 7, der Stift 15 in der Zehnerstiftengruppe die Zahl i und der Stift 16 in der Hunderterstiftengruppe die Zahl 4 dar. Unter jedem Taststift befinden sich die Anfänge von nach der Preisauswählvorrichtung führenden Bowdenzügen 17, deren Seelendrähte 18 sich gegen die Taststifte legen. Zum Abtasten der Kennummer wird die Abtastvorrichtung 12 gegen den Druckstock geführt. Dabei werden durch die Stifte g, 1o und 11 und die entsprechenden Taststifte 14, 15 und 16 der Abtastvorrichtung eingedrückt, wodurch über die Seelendrähte 18 die Preisauswählvorrichtung beeinflußt wird.
  • Die Gattungstextdruckstöcke 1g sind in der Trommel 20 in axial gerichteten Führungen gelagert. Dieselben sind durch einen ortsfest gelagerten konzentrischen Ring 21, der in Aussparungen 22 der Druckstöcke 1g eingreift, geriegelt. Bei 23 besitzt der Ring 21 eine Öffnung. An dieser Stelle befindet sich der Plattenzubringer 24, der den Druckstock an den Druckort in die Lage 25 bringt.
  • Die Einstellung der Gattungsdruckstöcke 1g erfolgt durch den Einstellhebel 26, der einen Zeiger 27 trägt und an der Fahrkartengattungsskala 28 vorbeigeführt werden kann. Der Einstellhebel 26 ist mit der Zahnstange 29 fest verbunden, welche seine Bewegung über Zahnrad 30, Welle 31 und Kegelräderpaar 32 auf die vorgenannte Trommel 20 überträgt und so zur gewählten Fahrkartengattung den entsprechenden Gattungsdruckstock in Bereitschaftslage vor den Druckstockzubringer 24 bringt. Ferner wird durch den Einstellhebel 26 über die Zahlistange 29, Zahnrad 33, Welle 34 und Kegelräderpaar 35 die Preistafeltrommel 36 mitbewegt und auch der der gewählten Fahrkartengattung entsprechende Preistafelsatz37 in Bereitschaftslage gebracht. Natürlich müssen die Trommeln in ihren eingestellten Lagen gerastet sein, auch müssen Sicherungen vorhanden sein, die ein Einschalten des Druckers verhindern, sofern die Rastlage nicht vorhanden ist.
  • Die Preistafelsätze 37 sind in axial gerichteten Fächern 38 der Preistrommel gelagert. Nach unten sind sie durch ein Abschlußblech 39 der Trommel begrenzt; nach oben sind sie durch eine verschließbare, ortsfest gelagerte Platte 4o verriegelt. Diese Platte hat über dem in Bereitschaft liegenden Preistafelsatz 37 eine Öffnung; durch die die einzelnen Preistafeln in das Preisabtastwerk gezogen werden können.
  • Die Preistafel 41 (Abb. i und 8) besteht aus einer Blechtafel von etwa o,2 " Stärke, auf der in ioo quer liegenden Reihen ioo Fahrpreise in Lochschrift dargestellt sind. Die einzelnen Lochreihen werden in dem Preisabtastwerk nach Abb. 4 abgetastet und deren Werte auf das Preisdruckwerk nach Abb. 3 übertragen. Dazu wird aus dem sich in Bereitschaftslage befindlichen Preistafelsatz 37 zunächst die entsprechende Preistafel ausgewählt. Zu diesem Zwecke befinden sich dem Preistafelsatz gegenüber die Preisauswählstifte 43 und der Preistafelsperrstift 44. Die ersteren wirken mit sägeartig ausgebildeten Zähnen 45 der Preistafeln 41 zusammen, während der Stift 44 mit einem am unteren Ende der Preistafel vorgesehenen, ebenfalls sägeartigen Zahn 46 zusammenwirkt. Jeder der Stifte 43 und 44 reicht über die ganze Breite eines Preistafelsatzes und steht in einer radial zur Preistafeltrommel gerichteten Führung. Je eine Feder 47 drückt die Stifte 43 mit ihren Anschlägen 48 gegen eine Leiste 49 und hält sie von der Preistafeltrommel ab, damit diese sich frei dehnen läßt. Ferner besitzt jeder der Stifte 43 eine Zahnlücke So. Den Preiswählstiften 43 gegenüber befinden sich fest auf der Welle 51 zwei Hebel 52, welche an ihren freien Enden durch die Brücke 53 miteinander verbunden sind. Der eine Hebel 52 besitzt einen zweiten Arm, durch den die Achse ihren Antrieb erhält. Die Brücke 53 trägt in Einschnitten den Preistafelwählstiften gegenüberliegende und auf einer gemeinsamen Achse 54 gelagerte Klinken 55. Jede Klinke ist durch einen Raststift 56 für sich gerastet und wird über einen Bowdenzug 17 von der Hunderterstiftenreihe des Kennzeichens auf den Druckstock beeinflußt, indem die durch einen der Taststifte 13 (Abb. 12) der Hunderterstiftenreihe abwärts gedrückte Seele 18 des Bowdenzuges am anderen Ende 57 des Bowdenzuges herausgedrückt wird und die Klinken 55 in die Zahnlücke So des Preistafelwählstiftes eingeschwenkt werden. Dabei fällt der Raststift 56 in die nächste Rastlücke der Klinke und rastet sie in dieser Lage. Beim Schwenken der Brücke 53 mit ihren Klinken 55 gegen den in Bereitschaft liegenden Preistafelsatz 37 wird der der ausgeschwenkten Klinke gegenüberliegende Preistafelwählstift 43 von ihr mitgenommen. Beim Zurückgehen der Brücke in die Ausgangslage wird der Preiswählstift durch die Feder 47 bis zur Anschlagleiste 49 nachgeführt. Die Brücke 53 schwingt jedoch noch über die Ausgangslage hinaus und löscht die Klinke 55, wobei die Seele 18 des zugehörigen Bowdenzuges 17 und der Taststift 13 wieder in die Ausgangslage gebracht werden.
  • Auf der Welle Si, dem Preistafelsperrstift 44 gegenüber, ist ferner der zweiarmige Hebel 58 gelagert. Der eine Arm desselben ist an dem Preistafelsperrstift 44 formschlüssig angelenkt, während der andere Arm dem Antrieb des Hebels dient und von einer hier nicht dargestellten Kurvenscheibe bewegt bzw. in Stellung gehalten wird.
  • Von den vorerwähnten sägeartig ausgebildeten Zähnen 45 ist auf jeder Preistafel immer ein von den übrigen Zähnen in der Form abweichender Zahn 5g (Abb. g) vorgesehen. Dieser hat auf jeder Preistafel eine andere Lage (Abb. 1o), so daß immer nur ein solcher Zahn im Preistafelsatz jedem Preistafelwählstift zugeordnet ist. Durch die Stellung und die Schräge des Zahnes 59 wird die entsprechende Preistafel beim Bewegen des zugehörigen Preiswählstiftes in die Lage 43' aus dem Stift etwas heraus in die gestrichelte Lage (Abb. g) gedrängt, während die übrigen Preistafeln des Satzes, deren Zahnlücken an dieser Stelle so gestellt sind, daß der Wählstift 43 ungehindert einfallen kann, durch diesen gesperrt werden (Abb. 1o). Durch die verschiedene Lage des Zahnes 59 auf den einzelnen Preistafeln eines Satzes ist also jedem Preistafelwählstift,welcher aus dem Vorhergehenden einer bestimmten Zahl der Hunderterstiftenreihe entspricht, immer eine bestimmte Preistafel zugeordnet, die bei Betätigung des Wählstiftes aus dem Satz ausgewählt wird.
  • Nachdem der Preistafelwählstift 43 gegen den Preistafelsatz bewegt wurde und sich dort bereits in der Endlage 43' befindet, wird der Preistafelsperrstift 44 gegen den Preistafelsatz in die Lage 4.' bewegt. Dabei wird die durch den Preistafelwählstift 43 bereits etwas aus dem Satz herausgedrängte Preistafel, deren Zahn 46 dem Sperrstift 44 seine Schräge darbietet, noch weiter aus dem Satz gedrängt (Abb. i i), während der Sperrstift in die Zahnlücke der übrigen Preistafeln ungehindert einfällt und diese sperrt. Nachdem dies erfolgt ist, wird der Preistafelwählstift 43 in der bereits geschilderten Weise in die Ausgangslage gebracht.
  • Zum Abtasten der auf einer Preistafel in Lochschrift dargestellten Fahrpreise wird dieselbe in das Preisabtastwerk gezogen, und zwar mehr oder weniger weit, je nachdem, welcher Fahrpreis bzw. welche Lochreihe abgetastet werden soll. Zu diesem Zweck ist auf der Führungsstange 6o leicht verschiebbar der Preisplattenzubringer 61 gelagert. Dieser trägt am oberen Ende einen Arm 62, der mit seinem oberen Ende durch die Führungsschienen 63 hindurchgeht und sich mit seinem freien Ende in der Führungsschiene 64 führt. An dem Arm 62 sind zwei Klinken 65 und zwei Kloben 66 angeordnet. Die Klinken werden unter der Kraft je einer Feder 67 gegen die Führungsschienen 63 bzw. 64 gedrückt und bei der Bewegung des Zubringers nach oben entgegen der Kraft der vorgenannten Federn auf sich zu bewegt, so daß eine in der vorher geschilderten Weise aus dem Preistafelsatz herausgedrängte Preistafel von den beiden Klinken 65 erfaßt und mit dem Zubringer 61 gekuppelt wird. Bei der weiteren Bewegung des Zubringers werden die Klinken 65 durch die Führungsschienen 63 und 64 formschlüssig in Kuppelstellung gehalten, und erst beim Rückgang, sobald die Führungsbahn der Führungsschienen 63 und 64 es zuläßt, werden sie durch die Federn 67 wieder in ihre Ausgangslage gebracht. Dann übernehmen es die beiden Kloben 66, die Preisplatte noch um das Stück in den Preistafelsatz zurückzuschieben, um das sie durch die Preistafelauswählvorrichtung aus dem Satz herausgedrängt wurde. Der Zubringer 61 geht also noch um dieses Stück über seine Ausgangslage hinaus und bewegt sich dann wieder in seine Ausgangslage zurück.
  • Die Bewegung des Preistafelzubringers 61 erfolgt über ein an ihr bei 68 befestigtes dünnes Drahtseil 69, welches mit dem nach oben gerichteten Ende über die Rolle 70 geführt und an einer Feder 71 befestigt ist. Das nach unten gerichtete Ende des Drahtseiles 69 ist zunächst über die Rolle 72 gelenkt, legt sich um eine an dem Hebel 73 befestigte Rolle 74 und ist schließlich an dem ortsfesten Punkt 75 befestigt. Der Hebel 73 ist drehbar auf dem fest am Druckergestell befestigten Bolzen 76 gelagert und wird durch die Feder 77 so beeinflußt, daß das Seil immer gestrafft bleibt. Die Feder 77 übt jedoch eine erheblich geringere Kraft auf das Seil aus als die Feder 71. Ferner ist auf dem Bolzen 76 noch ein zweiarmiger Hebel 78 drehbar gelagert, dessen einer Hebelarm einen Stift 79 trägt, der in der Bewegungsbahn des Hebels 73 liegt und diesen entgegen dem Zug der Feder 71 abstützt, während der andere Hebelarm von einer hier nicht dargestellten Kurvenscheibe angetrieben bzw. in Stellung gehalten wird.
  • In der Längsseite des Preistafelzubringers 61, parallel zur Führungsstange 6o, ist die Stufenplatte 8o befestigt. In der Bahn derselben ist in einer Führung 81 der Stiftenschlitten 82, rechtwinklig zur Zubringerbewegung verschiebbar, angeordnet. Der Stiftenschlitten 82 erhält seinen Antrieb durch den auf der Achse 51 lose gelagerten Hebel 83, gegen den der mit ihm fest verbundene Arm 84 mit der Anschlagrolle 85 durch die Feder 86 kraftschlüssig geführt wird. Der Stiftenschlitten 82 trägt eine Anzahl herausdrückbarer, in den Endlagen gerasteter Stifte, die über die Bowdenzüge 17 und den Kennummernstiften der Druckplatte beeinflußt werden, und zwar werden die Stifte 87 bis 96 von der Einerstiftengruppe und die Stifte 97 bis los von der Zehnerstiftengruppe (Abb. 14) beeinflußt, indem die durch einen der Taststifte 13 (Abb. 12) abwärts gedrückte Seele i8 des Bowdenzuges am anderen Ende loh des Bowdenzuges herausgedrückt wird und den dazugehörigen Stift auf der anderen Seite des Stiftenschlittens 82 vordruckt. Die Stifte 97 bis los geraten so in die Bahn des ortsfesten Anschlages 107, während die Stifte 87 bis 96 so in die Bahn der Stufenplatte 8o gelangen. Der Abstand der Stifte 97 bis los voneinander in bezug auf den Anschlag 107 ist .gleich der Stufenbreite der Stufenplatte 8o. Durch Bewegen des Hebels 83 nach links wird der Stiftenschlitten durch die Feder 86 so weit nach links nachgeführt, bis ein hervorgedrückter Stift aus der Gruppe 97 bis 105 auf den Anschlag 107 trifft. Auf diese Weise wird die Gruppe der Einerstifte 87 bis 96 in eine bestimmte Lage zu der Stufenplatte 8o gebracht. Jede Stufenlänge hat den Abstand von zehn Lochreihen auf der Preistafel 41, und jeder Abstand der Stifte 87 bis 96 voneinander in bezug auf die Stufenplatte 8o hat den Abstand von einer Lochreihe zur anderen. Die Stiftengruppen 87 bis 96 arbeiten aus baulichen Gründen mit drei Stufen der Stufenplatte gleichzeitig, und zwar arbeiten in der dargestellten Stellung des Stiftenschlittens die Stifte 87 bis 9o mit der Stufe 1o8, die Stifte 9i bis 93 mit der Stufe log und die Stifte 94 bis 96 mit der Stufe iio. Die Stifte 87 bis 9o verkörpern die Einer o, 3, 6 und 9, die Stifte 9i bis 93 die Einer 1, 4 und 7 und die Stifte 94 bis 96 die Einer 2, 5 und B. Der Preisplattenzubringer 61 wird von der Zugfeder 71 kraftschlüssig der Hebelbewegung des Hebels 73 so weit nachgeführt, bis die Stufenplatte von einem hervorgedrückten Stift aus der Einerstiftengruppe 87 bis 96 in der Bewegung begrenzt wird. Die Preistafel bietet dann dem Preisabtastwerk die der Zieldruckplatte und der eingestellten Fahrkartengattung entsprechende, den Fahrpreis darstellende Lochreihe dar.
  • Die Stifte 87 bis 1o5 sind in ihren Endlagen gerastet. Zum Zurückführen derselben, der Bowdenzugseelen 18 und der dazugehörigen Stifte 13 der Abtastvorrichtung 12 sind an der Stiftseite des Stiftschlittens die Schieber i i i und 112 angeordnet. Durch einen anderen Schieber 113, der beim Zurückführen des Stiftenschlittens 82 über die Ausgangslage hinaus gegen den ortsfesten Anschlag 114 gedrückt wird, wird der Schieber i i i direkt und der Schieber i 12 durch eine schräge Aussparung 115, in die der Schieber 113 eingreift, quer zu seiner Bewegungsrichtung verschoben. Dabei treffen die Schieber i i i und 112 auf die Schräge 116 der Stifte 87 bis 1o5 und drücken sie in ihre Ausgangslage. Darauf geht der Stiftenschlitten in seine Ausgangslage zurück, wobei die Schieber 111, 112 und 113 durch die Feder i 17 ebenfalls in ihre Ausgangslage gebracht werden.
  • Wie schon vorweggenommen, wird die Preistafel 41 in die Preisabtasteinrichtung geführt. Diese besitzt zur Einführung der Preistafel eine düsenartige Erweiterung 118. Der Lochreihe einer eingeführten Preistafel gegenüber ist eine Anzahl Tastnadeln i i9 angeordnet. Diese sind haarnadelartig, jedoch mit verschiedener Schenkellänge gebogen und führen sich mit dem langen Schenkel in der Preisplattenführung 118 in entsprechenden Löchern und mit dem gebogenen Ende der Nadel in der Brücke 120 in rechteckigen Ausfräsungen. An dem kurzen Schenkel ist eine Scheibe 121 aufgesetzt, die durch Verdrücken des Nadelendes gesichert ist. Dahinter sitzt eine Feder 122, die sich mit dem einen Ende gegen die Scheibe 121 und mit dem anderen Ende gegen die Brücke 120 legt. Durch diese Feder hat die Nadel das Bestreben, sich gegen die Preistafel zu legen, woran sie durch die Stege 123, die an den Hebeln 124 angelenkt sind, gehindert werden. Die Hebel 124 sitzen fest auf der Welle 125 und werden von einer hier nicht dargestellten Kurvenscheibe bewegt bzw. in Stellung gehalten. Die Tastnadeln i i9 stehen in einer Reihe etwas versetzt und sind nach Stellungsgruppen geordnet. Es gibt eine Einerpfenniggruppe 126 mit einer Nadel für die Ziffer o, eine Zehnerpfenniggruppe 127 mit den Nadeln o bis 8, ferner eine Einermarkgruppe 128, Zehnermarkgruppe 129 und Hundertermarkgruppe 130 mit den Nadeln o bis 8 und eine Tausendermarkgruppe 131 mit den Nadeln o bis 2, so daß Werte bis zu 399995 abgegriffen werden können, die allerdings nur für fremde Währungen in Frage kämen. Dieser Stiftenanordnung entsprechend ist auch die Stellung der Löcher in einer Lochreihe auf der Preistafel, und zwar derart, daß die Ziffer in jeder Lochgruppe durch ein Loch dargestellt ist. Hinter der Preistafel sitzen in der Führung 175 den Tastnadeln i i9 gegenüber die Stifte 132. Jeder Stift ist verschiebbar und durch einen Raststift 133 in seinen Endlagen gerastet. Ferner sitzen in der Führung 175 die festen Stifte 141 bis 146, welche nicht von den Tastnadeln beeinflußt werden und sich stets in Taststellung befinden. Diese Stifte entsprechen den höchsten Ziffern in den einzelnen Stellgruppen, und zwar entspricht der Stift 141 in der Einerpfenniggruppe der Ziffer 5, entsprechen die Stifte 1,42 bis 145 in der Zehnerpfennig-, Einermark-, Zehnermark- und Hundertermarkgruppe den Ziffern 9 und der Stift 146 in der Tausendermarkgruppe der Zahl 3. Sofern die Tastnadeln durch Bewegung der Hebel 12..1 freigegeben werden, werden sie durch ihre Federn 122 gegen die Preistafel geführt. Wo die Tastnadel ein Loch in der Preistafel vorfindet, geht sie durch dieses hindurch, drückt den dahinterliegenden Stift 132 aus seiner Führung 175 etwas heraus und bringt ihn in Taststellung, bis der Raststift 133 in die zweite Rastnut einfällt. Diese, der Lochung auf der Preistafel entsprechende herausgedrückten, sich in Taststellung befindlichen Stifte werden nun von einem Tastwerk abgegriffen und auf das Druckwerk übertragen. Zu diesem Zwecke befinden sich auf der Achse 134 so viel Tasthebel, wie Tastnadelgruppen vorhanden sind. Der Einerpfenniggruppe steht der Tasthebel 135 (Abb.7), der Zehnerpfenniggruppe der Tasthebel 136, der Einermarkgruppe der Tasthebel 137, der Zehnermarkgruppe der Tasthebel 138, der Hundertermarkgruppe der Tasthebel 139 und der Tausendermarkgruppe der Tasthebel 140 gegenüber. Die Tasthebel sind zweiarmige Hebel, wovon der eine Arm als Zahnsegment ausgebildet ist und der andere Arm einen stufenförmigen Tastkopf 135 bis 140 trägt, der mit den sich in seiner Bewegungsbahn befindlichen Stiften 132 und 141 bis 146 zusammenarbeitet. Jedem Zahnsegment gegenüber befinden sich die Zahnstangen 147, die die von den Tastern abgegriffenen Werte zunächst auf die Zahnräder 148 übertragen. Von dort werden die Werte über Teleskopwellen und die Zahnräder 149 auf den Kartendrucktypensatz 15o und den Kontrollstreifendrucktypensatz 151 übertragen. Die Zahnstangen sind oben in dem Kamm 152 und unten auf der Achse 153 gelagert. Die Achse 153 ist auf dem Laschenpaar 154 befestigt, welches mit dem einen Ende an dem auf der Achse 155 gelagerten Hebelpaar 156 angelenkt und mit dem freien Ende in dem Führungsblech 157 verschiebbar gelagert ist. Durch Schwenken des Hebelpaares 156 können die Zahnstangen mit den Zahnsegmenten gleichzeitig in Eingriff bzw. außer Eingriff gebracht werden. An jedem Tasthebel ist eine Feder 158 angelenkt, die mit ihrem anderen Ende an einem ortsfesten Punkt aufgehängt ist. Ferner sind auf der Achse 134 die Hebelpaare 159 und 16o gelagert. Je ein Hebel der Hebelpaare trägt noch einen zweiten Arm 161 bzw. 162, durch die die Hebelpaare angetrieben bzw. in Stellung gehalten werden. Die Antriebskurvenscheiben sind der Übersichtlichkeit halber hier nicht dargestellt worden. Das Hebelpaar 16o wird durch den Steg 163 verbunden und dient zum Löschen der abgetasteten Stifte 132. Für diesen Zweck wird der Steg 163 gegen die Stifte 132 geschwenkt; durch die schräge Fläche am Steg und an den Stiften werden diese in ihre Ausgangslage zurückgebracht. Das Hebelpaar 159 ist durch die Achsen 164 und 165 miteinander verbunden. Die Achse 164 hält die Tasthebel entgegen dem Zug der Federn 158 in Stellung. Die Achse 165 dient zum Löschen der Zahnstangen 147. Zu diesem Zweck stehen die Zahnstangen 147 mit den Zahnsegmenten außer Eingriff. Beim Hochgehen des Hebelpaares 159 legt sich die Achse 165 gegen die Anschläge 166 der Zahnstangen und bringt diese und die von ihr angetriebenen Typensätze i5o und 151 in die Nullage. Gleichzeitig werden dabei die Tasthebel 135 bis 140 freigegeben, indem sich die Achse 164 ebenfalls nach oben bewegt, und die Tasthebel werden durch den Zug der Federn 158 so weit kraftschlüssig verschlv enkt, bis sie sich gegen einen der Stifte 132 legen. Der Tasthebel ist überhaupt gesperrt, sofern der der o-Ziffer entsprechende Stift in Taststeilung steht. Steht der der i-Ziffer entsprechende Stift in Taststellung, so kann der Tasthebel um einen Schritt gegen diesen, und steht der der 2-Ziffer entsprechende Stift in Taststellung, so kann der Tasthebel um zwei Schritte gegen diesen bewegt werden, bis er an diesen anschlägt usw. Wenn kein von den Nadeln beeinflußter Stift in Taststellung steht, so kann der Einerpfennigtasthebel 135 bis zum festen Stift 141 um fünf Schritte, die Zehnerpfennig-, Einermark-, Zehnermark- und Hundertermarktasthebel 136 bis 139 bis zu den festen Stiften 142 bis 145 um neun Schritte, und der Tausendermarktasthebel 140 um drei Schritte bewegt werden. Hierbei waren die Zahnstangen 147 mit den Zahnsegmenten, wie schon gesagt, außer Eingriff. Nachdem nun die Druckwerke gelöscht sind und die Tasthebel sich bereits gegen die Stifte 132 gelegt haben, werden die Zahnstangen 147 mit den Zahnsegmenten in Eingriff gebracht und das Hebelpaar 159 wieder in die Ausgangslage gebracht. Dabei werden die Tasthebel um so viel Schritte, wie sie sich gegen die Stifte 132 bewegt haben, wieder zurückgebracht, und um so viel Schritte werden auch die Typenräder der Typensätze 150 und 151 verstellt.
  • Von den Zahnstangen 147 können die abgegriffenen Werte noch ferner auf nach Fahrkartengattungen geordnete Aufrechner und auf einen Gesamtaufrechner zur Ermittlung des Kassensolls übertragen werden.
  • Der Kartendruck erfolgt in den vier Druckorten 170, 171, 172 und 173. Die Druckvorrichtung selbst ist hier der Übersichtlichkeit halber nicht dargestellt, die Kartenpappe wird zuerst in den Druckort 17o eingeführt, wo der Druck des Fahrkartengattungstextes erfolgt. Darauf wird die Pappe selbsttätig in den Druckort 171 gebracht, wo der feste Fahrkartentext gedruckt wird (laufende Kartennummer, Datum und Abgangsstation). Dann erfolgt der Druck des Zielstationstextes auf der Druckplatte i in dem Druckort 172 und schließlich der Preisdruck in dem Druckort 173. Alsdann wird die fertiggedruckte Fahrkarte durch eine hier ebenfalls nicht dargestellte Einrichtung selbsttätig ausgeworfen.
  • Es soll beispielsweise eine Fahrkarte SZ III. Kl. Berlin-Hannover gedruckt werden. Zu diesem Zweck werden, wie bereits im vorhergehenden beschrieben, zunächst die Einstellungen gemacht: Fahrkartengattung SZ III. K1. und Zielstation Hannover. Dadurch werden der Gattungsdruckstock i9 mit dem zugehörigen Preistafelsatz 37 und die Zieltextdruckplatte i in Bereitschaftslage gebracht. Der Preis der Fahrkarte beträgt RM i2,6o. Dieser Wert muß in einer der Preistafeln des Preistafelsatzes 37 für die Kartengattung SZ III. K1. enthalten sein. Er soll beispielsweise unter der Kennnummer 417 liegen, die auf der Zieltextdruckplatte Hannover körperlich dargestellt ist. Unter dieser Kennummer ist ferner der Wert RM io,6o in dem Preistafelsatz für die Kartengattung PZ 11I. K1. und der Wert RM 19,4o in dem Preistafelsatz für die Kartengattung SZ II. K1. körperlich dargestellt usw. Nachdem diese Einstellungen an dem Drucker gemacht wurden, wird die entsprechende Fahrkartenpappe in den Drucker eingeführt. Dies erfolgt entweder von Hand oder nach dem Einschalten des Druckers selbsttätig, wie sich auch alle Arbeitsvorgänge in dem Drucker vollständig selbsttätig abspielen sollen. Die Fahrkartenpappe soll sich beispielsweise schon an dem Druckort 17o befinden. Dann werden nach dem Einschalten des Druckers zunächst die Druckplatten i und ig in Druckstellung gebracht, und es erfolgt der Druck des Gattungstextes in dem Druckort 17o, der Druck des festen Textes in dem Druckort 171 und schließlich der Druck des Zieltextes in dem Druckort 172. Inzwischen wird in bereits geschilderter Weise die Kennummer 417 auf der Zieltextdruckplatte abgegriffen und auf das Preisauswählwerk übertragen. Durch die körperliche Darstellung 417 auf der Druckplatte wird der fünfte Preistafelwählstift 43, der Zehnerstift 98 und der Einerstift g2 auf dem Stiftenschlitten 82 beeinflußt. Dadurch wird, wie schon beschrieben, die fünfte Preistafel ausgewählt, der Stiftenschlitten wird mit dem Stift 98 um einen Schritt gegen den Anschlag 107 geführt, und die Preistafel wird von dem Preistafelzubringer kraftschlüssig so weit in das Preisabtastwerk hineingezogen, bis die Stufe iog der Stiftenplatte 8o gegen den Einerstift 92 stößt. Dann bietet die Preistafel dem Abtastwerk die körperliche Darstellung des Wertes RM i2,6o dar. Dieser Wert wird darauf von dem Preisabtastwerk, wie schon geschildert, abgegriffen und auf die Preisdruckwerke i5o und 151 übertragen, wo dann der Preisdruck stattfindet. Danach wird die fertiggedruckte Fahrkarte ausgestoßen.
  • In dem vorliegenden Beispiel ist das Kennzeichen eine beliebige Zahl gewesen, beispielsweise die laufende Zieltextdruckstocknummer; bei dieser Anordnung müßte jeder Drucker seine besonderen Preistafeln haben. Sofern sich die Fahrpreise auf den Fahrkilometer aufbauen, was in den meisten Ländern der Fall ist, wählt man als Kennzeichen zweckmäßig die Fahrkilometerzahl. Dann hätten alle Drucker eines Landes oder einer Bahngesellschaft die gleichen Preistafeln. In dem Beispiel würde die Kennummer, da die Strecke Berlin-Hannover 264 km beträgt, 264 sein. Unter dieser Nummer würden dann bei jedem Drucker dieselben Preise für die einzelnen Kartengattungen auf der dritten Preistafel körperlich dargestellt sein. Für die Herstellung der Preistafeln und bei Tarifänderungen ist dies von großem Vorteil. Daneben müssen die Fahrverbindungen mit Übergang in fremde Bahnen allerdings abweichende Kennummern haben, die nicht mit den übrigen Kennummern zusammenfallen dürfen. Nur diese Preistafeln sind dann in jeder Maschine verschieden.
  • Bei Tarifänderungen wird die Verschlußplatte 4o abgenommen, wodurch die Preistafeln zugänglich werden und dann durch andere bereit gehaltene ersetzt werden können. Die Zieltextdruckplatten bleiben bei einer Tarifänderung unberührt. Eine Tarifänderung läßt sich demnach in kurzer Zeit und mit geringen Kosten durchführen.
  • Es ist zweckmäßig, alle Fahrkartengattungen von einem Zieltextdruckstock zu drucken. Es liegt jedoch auch im Rahmen dieser Erfindung, mehrere Zieltextdruckstöcke für dieselbe Reiseverbindung vorzusehen. Dies kann z. B. zweckmäßig sein, wenn hinsichtlich der Textanordnung besondere Anforderungen erfüllt werden müssen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Schalter-Fahrkartendrucker mit den Fahrkartenzieltext tragenden Druckstöcken für eine Vielfachausnutzung, dadurch gekennzeichnet, daß die Fahrpreisdarstellungen, nach Fahrkartengattungen und Kennzeichen geordnet, von den Druckstöcken getrennt lagern und auf jedem Druckstock eine Kennzeichendarstellung angeordnet ist, welche eine Preisauswähl- und Tasteinrichtung beeinflußt, die den zum Druckstock und zur eingestellten Kartengattung gehörigen Fahrpreis aus den Preisdarstellungen auswählt und auf Druckwerk und Aufrechner überträgt. z. Drucker nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß für die Kennzeichendarstellungen die für die Berechnung des Fahrpreises dienende Fahrkilometerzahl gewählt ist, während daneben für solche Fahrverbindungen, deren Fahrpreise sich nicht in diesen Rahmen bringen lassen, für die Kennzeichendarstellungen Zahlen angewendet werden, die nicht mit den aufliegenden Fahrkilometerzahlen zusammenfallen. 3. Drucker nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Kennzeichendarstellungen auf dem Druckstock in Gruppen aufgestellt sind. 4. Drucker nach Anspruch i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß eine Darstellungsgruppe auf dem Druckstock zur Auswahl eines bestimmten Preisträgers aus einem Preisträgersatz dient, während eine oder mehrere Gruppen auf einen bestimmten Fahrpreis eines Preisträgers hinweisen. 5. Drucker nach Anspruch i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß eine oder mehrere Darstellungsgruppen auf dem Druckstock zur Auswahl eines bestimmten Preises auf dem Preisträger dienen. 6. Drucker nach Anspruch i bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß der die Fahrpreise für eine Fahrkartengattung enthaltende Preisträgersatz jeweilig mit dem Einstellen der Fahrkartengattung in Bereitschaftslage gebracht wird. 7. Drucker nach Anspruch i bis 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Preisträger als flache Tafeln ausgebildet sind, auf denen die Fahrpreise in Form von Lochschrift dargestellt sind. B. Fahrpreiswähleinrichtung für Fahrkartendrucker nach Anspruch i bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß jeder Preistafel eines in Bereitschaft liegenden Preistafelsatzes (37) ein rechtwinklig zur Bewegungsbahn der Preistafel, auf die flache Kante des Preistafelsatzes wirkender Preiswählstift (43) zugeordnet ist und jede Preistafel ihrem zugehörigen Stift gegenüber einen Zahn mit schräger Flanke (59) und den anderen Preistafelwählstiften gegenüber Sperrzähne besitzt, so daß beim Gegenführen eines Preistafelwählstiftes die zugehörige Preistafel durch Auftreffen auf die schräge Zahnflanke in ihrer Bewegungsrichtung verschoben wird und die übrigen Preistafeln durch zwangloses Eintreten in die Zahnlücken der Sperrzähne gesperrt werden. 9. Fahrpreiswähleinrichtung für Fahrkartendrucker nach Anspruch i bis 8, dadurch gekennzeichnet, daß dem in Bereitschaft liegenden Preistafelsatz (37) ein rechtwinklig zur Bewegungsbahn der Preistafel, auf die flache Kante des Satzes wirkender Sperrstift (44) zugeordnet ist und die Preistafel dem Sperrstift gegenüber eine Zahnlücke und einen Zahn (46) mit schräger Flanke besitzt, gegen die der Sperrstift bewegt wird, nachdem ein Preiswählstift (43) eine Preistafel des in Bereitschaft liegenden Satzes verschoben hat, wodurch die verschobene Preistafel dem Sperrstift die schräge Zahnflanke darbietet und durch diese noch weiter aus dem Satz herausgeschoben wird, während er in die Zahnlücken der übrigen Preistafeln einfällt und diese sperrt, wenn die gewählte Preistafel in das Preisabtastwerk gezogen wird. io. Fahrpreisauswähleinrichtung für Fahrkartendrucker nach Anspruch i bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß die der Kennzeichendarstellung auf der Zieltextdruckplatte jeweilig entsprechende Preistafel aus dem in Bereitschaft liegenden Preistafelsatz von einer Zubringervorrichtung herausgezogen und einer Fahrpreisabtastvorrichtung zugeführt wird. i i. Fahrpreisauswählvorrichtung für Fahrkartendrucker nach Anspruch i bis io, dadurch gekennzeichnet, daß an der Preistafelzubringevorrichtung Greifer angeordnet sind, die bei der Vorbewegung derselben formschlüssig bewegt in Einschnitte auf einer herausgedrängten Preistafel eingreifen und diese mit der Zubringevorrichtung kuppeln. 12. Fahrpreisauswähleinrichtung für Fahrkartendrucker nach Anspruch i bis i i, dadurch gekennzeichnet, daß auf der Preistafelzubringevorrichtung eine Stufenplatte (8o) angeordnet ist, welche kraftschlüssig gegen ein Stiftfeld mit von dem Druckstock beeinflüßten Stiften (87 bis 96) geführt wird. 13. Fahrpreisauswähleinrichtung für Fahrkartendrucker nach Anspruch i bis 12, dadurch gekennzeichnet, daß die Stiftenplatte (82) zur Bewegungsrichtung der Stufenplatte quer beweglich angeordnet ist und kraftschlüssig mit ihren von dem Kennzeichen auf dem Druckstock beeinflußbaren Stiften (97 bis io5) gegen einen ortsfesten Anschlag (1o7) geführt wird, so daß die Stufenplattenstifte (87 bis 96) in die Bahn bestimmter Stufenreihen der Stufenplatte gebracht werden. 14. Fahrpreisauswählvorrichtung für Fahrkartendrucker nach Anspruch 1 bis 13, dadurch gekennzeichnet, daß die Preisabtastvorrichtung eine düsenartige Erweiterung hat, durch die die Preistafel in die richtige Lage zum Preisabtastwerk geführt wird. 15. Fahrpreistabtasteinrichtung für Fahrkartendrucker nach Anspruch i bis 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Taster (i35 bis 140) kraftschlüssig gegen die durch die Preistafel beeinflußten Stifte geführt und die abgegriffenen Werte formschlüssig durch Löschen der Taster auf das Druckwerk übertragen werden. 16. Fahrpreisabtasteinrichtung für Fahrkartendrucker nach Anspruch i bis 7 und 15, dadurch gekennzeichnet, daß das Druckwerk durch Löschen der Zahnstangen (147) auf Null gestellt wird, während die Taster (135 bis 140) zum Abgreifen der Werte freigegeben werden.
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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1280603B (de) * 1960-02-23 1968-10-17 Licentia Gmbh Wertschein-, insbesondere Fahrkartendrucker

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE1280603B (de) * 1960-02-23 1968-10-17 Licentia Gmbh Wertschein-, insbesondere Fahrkartendrucker

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