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Schalter-Fahrkartendrucker Die Erfindung bezieht sich auf einen Schalter-Fahrkartendrucker,
bei dem für jede Reiseverbindung gewöhnlich nur ein Druckstock vorgesehen ist und
daher alle Fahrkartensorten einer Verbindung von demselben Druckstock gedruckt werden
können.
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Bei den bekannten Druckern dieser Art trägt der Druckstock nur den
Teil des Fahrkartentextes, der allen Karten gemeinsam ist, und daneben die körperliche
Darstellung der Fahrpreise für die verschiedenen Kartengattungen, wie 1., 11., 111.
KI., PZ, EZ, SZ usw. Durch Einstellung des Druckers von Hand auf eine dieser Gattungen
wird der dazugehörige Preis ausgewählt und der Ergänzungstext in verstellbaren Zusatzdruckwerken
eingestellt. Beim Druckvorgang wird die so ausgewählte Preisdarstellung abgegriffen
und auf das Druckwerk übertragen, wo der Fahrpreis mit dem Fahrkartentext zum Abdruck
gelangt.
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Trotz der vielfachen Ausnutzung der Druckstöcke und der dadurch bedingten
geringeren Druckstockanzahl ist bei dieser Bauart der Anteil der Druckstockkosten
zur Maschine noch immer verhältnismäßig hoch. Auch sind die Druckstöcke mit den
Preisdarstellungen sehr sperrig, so daß ihre Unterbringung in der Maschine und die
automatische Zuführung zum Druckort bei Maschinen für eine größere Anzahl Fahrverbindungen
Schwierigkeiten bereiten würde. Darum arbeiten diese Maschinen
bisher
auch nur mit Schrankdruckstöcken, die von Hand zugeführt werden. Bei Tarifänderungen
bleibt wohl der Drucktext unberührt, die Preisdarstellungen müssen jedoch für den
neuen Tarif auf jedem Druckstock geändert werden. Jede Tarifänderung ist daher mit
erheblichen Kosten verbunden und bringt eine größere Störung in dem Fahrkartenschalterbetrieb
mit sich. Die Erfindung hat sich nun zur Aufgabe gemacht, diese Nachteile zu beheben.
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Erfindungsgemäß wird vorgeschlagen, die Fahrpreisdarstellungen nach
Fahrkartengattungen und Kennzeichen geordnet von den Druckstöcken getrennt zu lagern
und auf jedem Druckstock eine Kennzeichendarstellung anzuordnen, welche eine Preisauswähleinrichtung
und Tasteinrichtung beeinflußt, die den zum Druckstock und zur eingestellten Kartengattung
gehörigen Fahrpreis aus den Preisdarstellungen auswählt und auf Druckwerk und Aufrechner
überträgt. Weiter wird vorgeschlagen, für die Kennzeichendarstellungen die für die
Berechnung des Fahrpreises dienende Fahrkilometerzahl und daneben für solche Fahrverbindungen,
deren Fahrpreise sich nicht in diesen Rahmen einordnen lassen. für die Kennzeichendarstellungen
Zahlen zu wählen, die nicht mit den aufliegenden Fahrkilometerzahlen zusammenfallen.
Zweckmäßig sind die Kennzeichendarstellungen auf dem Druckstock, in Gruppen aufgeteilt,
wobei eine Gruppe zur Auswahl eines bestimmten Preisträgers aus einem Preisträgersatz
dient, während eine oder mehrere Gruppen auf einem bestimmten Fahrpreis eines Preisträgers
hinweisen. Ferner sind die Preisträger fahrkartengattungsweise zu Sätzen geordnet,
welche durch das Einstellen der Fahrkartengattung in Bereitschaftslage gebracht
werden.
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Bei diesem System erhalten die Druckstöcke trotz vielfacher Ausnutzung
geringe Abmessungen, da sie außer dem Drucktext nur die körperliche Darstelhing
eines Kennzeichens tragen. Aus diesem Grunde ist der Kostenanteil der Druckstöcke
zur Maschine gering. Die Preisträger, die zweckmäßig als flache Tafeln ausgebildet
sind und die Fahrpreise in Form von Lochschrift tragen, sind mit geringen Kosten
zu fertigen und liegen an leicht zugänglicher Stelle, so daß bei Tarifänderungen
diese leicht und schnell ausgewechselt werden können. Dadurch, daß als Kennzeichen
die für die Berechnung des Fahrpreises dienende Kilometerzahl gewählt wird, werden
die nach diesen Nummern geordneten Preistafeln für alle Maschinen eines Landes oder
einer Bahngesellschaft einheitlich, wodurch die Fabrikation dieser Preistafeln weitgehend
schematisiert und verbilligt würde.
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Die Erfindung richtet sich ferner auf die weitere Ausbildung der die
Preisdarstellung tragenden Preistafeln, die Vorrichtung zum Abtasten der Kennzeichen
und Auswählen der Preistafeln aus dem Tafelsatz, die Einstellung der so ausgewählten
Preistafel, die Abtastung der Fahrpreise und die Übertragung auf das Druckwerk,
deren vorteilhafte Ausbildungen im nachfolgenden beschrieben tverden. In der Zeichnung
ist der Gegenstand der Erfindung in einem Ausführungsbeispiel veranschaulicht, und
zwar zeigt Abb. i Vorderansicht und einen Vertikalschnitt durch den Fahrkartendrucker
gemäß Schnitt K-K der Abb. 2, Abb. 2 einen Horizontalschnitt durch den Fahrkartendrucker
gemäß Schnitt E-E und F-F der Abb. i, Abt). 3 eine Seitenansicht des Fahrkartendruckers,
Abb..I einen Schnitt durch die Preisabtastvorrichtung gemäß A-.4 der Abb. i, Abb.
5 einen Schnitt durch den Stiftenschlitten gemäß B-B der Abb. 3, Abb.6 eine Ansicht
auf das Tastnadelfeld der Preistastvorrichtung gemäß C-C der Abb. 4., Abb. 7 eine
Ansicht auf das Stiftfeld der Preistastvorrichtung gemäß D-D der Abb. d., Abb. 8
einen Teil der Preistafel mit den Preisdarstellungen, Abb. 9 den mit dem Preistafelwähl-
und Sperrstiften zusammen arbeitenden Teil einer Preistafel, Abb. io den mit den
Preistafelwähl- und Sperrstiften zusammen arbeitenden Teil einer anderen Preistafel,
Abb. i i den mit dem Preistafelsperrstift und dem Preistafelzubringer arbeitenden
Teil einer Preistafel bei eingefallenem Sperrstift, Abb. 12 einen Schnitt durch
den Druckstock und das Stiftfeld gemäß G-G der Abb. 2, Abb. 13 eine Ansicht des
Druckstockes gemäß I-I der Abb. 12, Abb. 14 eine Ansicht auf das Stiftfeld gemäß
H-H der Abb. 12.
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Im Gestell des Druckers sind die Zieltextdruckstöcke i in nebeneinanderliegenden
Trommeln 2 in radial gerichteten Führungen gelagert. Durch je einen konzentrischen
Ring 3, der sich in die Aussparung ,4 der Druckstöcke legt und der nicht an der
Drehung der Trommeln teilnimmt, werden die Druckstöcke verriegelt. Bei 5 ist der
Ring offen. Die Einstellung der Zielstation erfolgt durch axiales Verschieben der
Trommeln, bis die gewählte Druckplattentrommel vor dem Druckort 172 steht, Drehen
der Trommel e und Vorbeiführen eines mit ihnen gekuppelten Zeigers an einer Zielstationsskala
bis zur gewünschten Zielstation. Der der gewählten Zielstation entsprechende Druckstock
liegt dann in dem Ausschnitt 5 in Bereitschaftslage. Dort wird er von dem Zubringer
6 gehalten und von ihm an den Druckort 172 gebracht. Der Druckstock i (Abb. 13)
trägt den Zieltext 7 (Zielstation und Wegevorschrift), die Druckstocknummer und
den Kontrollvermerk 8 für den Kontrolldruck und die Stifte 9, io und i i, die das
Kennzeichen darstellen.
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Sofern sich der Druckstock in Druckstellung befindet, liegt der das
Kennzeichen tragende Teil des Druckstockes der Abtastvorrichtung 12 gegenüber. Diese
trägt auf ihrem Stiftfeld eine Anzahl längs beweglicher Taststifte 13, die in drei
Stiftengruppen für Einer, Zehner und Hunderter eingeteilt sind. Jeder Stift in der
Stiftengruppe hat durch seine Lage die Bedeutung einer bestimmten Zahl.
Der
Stift 14 in der Einerstiftengruppe stellt die Zahl 7, der Stift 15 in der Zehnerstiftengruppe
die Zahl i und der Stift 16 in der Hunderterstiftengruppe die Zahl 4 dar. Unter
jedem Taststift befinden sich die Anfänge von nach der Preisauswählvorrichtung führenden
Bowdenzügen 17, deren Seelendrähte 18 sich gegen die Taststifte legen. Zum Abtasten
der Kennummer wird die Abtastvorrichtung 12 gegen den Druckstock geführt. Dabei
werden durch die Stifte g, 1o und 11 und die entsprechenden Taststifte 14, 15 und
16 der Abtastvorrichtung eingedrückt, wodurch über die Seelendrähte 18 die Preisauswählvorrichtung
beeinflußt wird.
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Die Gattungstextdruckstöcke 1g sind in der Trommel 20 in axial gerichteten
Führungen gelagert. Dieselben sind durch einen ortsfest gelagerten konzentrischen
Ring 21, der in Aussparungen 22 der Druckstöcke 1g eingreift, geriegelt. Bei 23
besitzt der Ring 21 eine Öffnung. An dieser Stelle befindet sich der Plattenzubringer
24, der den Druckstock an den Druckort in die Lage 25 bringt.
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Die Einstellung der Gattungsdruckstöcke 1g erfolgt durch den Einstellhebel
26, der einen Zeiger 27 trägt und an der Fahrkartengattungsskala 28 vorbeigeführt
werden kann. Der Einstellhebel 26 ist mit der Zahnstange 29 fest verbunden, welche
seine Bewegung über Zahnrad 30, Welle 31 und Kegelräderpaar 32 auf die vorgenannte
Trommel 20 überträgt und so zur gewählten Fahrkartengattung den entsprechenden Gattungsdruckstock
in Bereitschaftslage vor den Druckstockzubringer 24 bringt. Ferner wird durch den
Einstellhebel 26 über die Zahlistange 29, Zahnrad 33, Welle 34 und Kegelräderpaar
35 die Preistafeltrommel 36 mitbewegt und auch der der gewählten Fahrkartengattung
entsprechende Preistafelsatz37 in Bereitschaftslage gebracht. Natürlich müssen die
Trommeln in ihren eingestellten Lagen gerastet sein, auch müssen Sicherungen vorhanden
sein, die ein Einschalten des Druckers verhindern, sofern die Rastlage nicht vorhanden
ist.
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Die Preistafelsätze 37 sind in axial gerichteten Fächern 38 der Preistrommel
gelagert. Nach unten sind sie durch ein Abschlußblech 39 der Trommel begrenzt;
nach oben sind sie durch eine verschließbare, ortsfest gelagerte Platte 4o verriegelt.
Diese Platte hat über dem in Bereitschaft liegenden Preistafelsatz 37 eine Öffnung;
durch die die einzelnen Preistafeln in das Preisabtastwerk gezogen werden können.
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Die Preistafel 41 (Abb. i und 8) besteht aus einer Blechtafel von
etwa o,2 " Stärke, auf der in ioo quer liegenden Reihen ioo Fahrpreise in Lochschrift
dargestellt sind. Die einzelnen Lochreihen werden in dem Preisabtastwerk nach Abb.
4 abgetastet und deren Werte auf das Preisdruckwerk nach Abb. 3 übertragen. Dazu
wird aus dem sich in Bereitschaftslage befindlichen Preistafelsatz 37 zunächst die
entsprechende Preistafel ausgewählt. Zu diesem Zwecke befinden sich dem Preistafelsatz
gegenüber die Preisauswählstifte 43 und der Preistafelsperrstift 44. Die ersteren
wirken mit sägeartig ausgebildeten Zähnen 45 der Preistafeln 41 zusammen, während
der Stift 44 mit einem am unteren Ende der Preistafel vorgesehenen, ebenfalls sägeartigen
Zahn 46 zusammenwirkt. Jeder der Stifte 43 und 44 reicht über die ganze Breite eines
Preistafelsatzes und steht in einer radial zur Preistafeltrommel gerichteten Führung.
Je eine Feder 47 drückt die Stifte 43 mit ihren Anschlägen 48 gegen eine Leiste
49 und hält sie von der Preistafeltrommel ab, damit diese sich frei dehnen läßt.
Ferner besitzt jeder der Stifte 43 eine Zahnlücke So. Den Preiswählstiften 43 gegenüber
befinden sich fest auf der Welle 51 zwei Hebel 52, welche an ihren freien Enden
durch die Brücke 53 miteinander verbunden sind. Der eine Hebel 52 besitzt einen
zweiten Arm, durch den die Achse ihren Antrieb erhält. Die Brücke 53 trägt in Einschnitten
den Preistafelwählstiften gegenüberliegende und auf einer gemeinsamen Achse 54 gelagerte
Klinken 55. Jede Klinke ist durch einen Raststift 56 für sich gerastet und wird
über einen Bowdenzug 17 von der Hunderterstiftenreihe des Kennzeichens auf den Druckstock
beeinflußt, indem die durch einen der Taststifte 13 (Abb. 12) der Hunderterstiftenreihe
abwärts gedrückte Seele 18 des Bowdenzuges am anderen Ende 57 des Bowdenzuges herausgedrückt
wird und die Klinken 55 in die Zahnlücke So des Preistafelwählstiftes eingeschwenkt
werden. Dabei fällt der Raststift 56 in die nächste Rastlücke der Klinke und rastet
sie in dieser Lage. Beim Schwenken der Brücke 53 mit ihren Klinken 55 gegen den
in Bereitschaft liegenden Preistafelsatz 37 wird der der ausgeschwenkten Klinke
gegenüberliegende Preistafelwählstift 43 von ihr mitgenommen. Beim Zurückgehen der
Brücke in die Ausgangslage wird der Preiswählstift durch die Feder 47 bis zur Anschlagleiste
49 nachgeführt. Die Brücke 53 schwingt jedoch noch über die Ausgangslage hinaus
und löscht die Klinke 55, wobei die Seele 18 des zugehörigen Bowdenzuges 17 und
der Taststift 13 wieder in die Ausgangslage gebracht werden.
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Auf der Welle Si, dem Preistafelsperrstift 44 gegenüber, ist ferner
der zweiarmige Hebel 58 gelagert. Der eine Arm desselben ist an dem Preistafelsperrstift
44 formschlüssig angelenkt, während der andere Arm dem Antrieb des Hebels dient
und von einer hier nicht dargestellten Kurvenscheibe bewegt bzw. in Stellung gehalten
wird.
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Von den vorerwähnten sägeartig ausgebildeten Zähnen 45 ist auf jeder
Preistafel immer ein von den übrigen Zähnen in der Form abweichender Zahn 5g (Abb.
g) vorgesehen. Dieser hat auf jeder Preistafel eine andere Lage (Abb. 1o), so daß
immer nur ein solcher Zahn im Preistafelsatz jedem Preistafelwählstift zugeordnet
ist. Durch die Stellung und die Schräge des Zahnes 59 wird die entsprechende
Preistafel beim Bewegen des zugehörigen Preiswählstiftes in die Lage 43' aus dem
Stift etwas heraus in die gestrichelte Lage (Abb. g) gedrängt, während die übrigen
Preistafeln des Satzes, deren Zahnlücken an dieser Stelle so gestellt sind, daß
der Wählstift 43 ungehindert einfallen kann, durch diesen gesperrt werden (Abb.
1o). Durch die verschiedene
Lage des Zahnes 59 auf den einzelnen
Preistafeln eines Satzes ist also jedem Preistafelwählstift,welcher aus dem Vorhergehenden
einer bestimmten Zahl der Hunderterstiftenreihe entspricht, immer eine bestimmte
Preistafel zugeordnet, die bei Betätigung des Wählstiftes aus dem Satz ausgewählt
wird.
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Nachdem der Preistafelwählstift 43 gegen den Preistafelsatz bewegt
wurde und sich dort bereits in der Endlage 43' befindet, wird der Preistafelsperrstift
44 gegen den Preistafelsatz in die Lage 4.' bewegt. Dabei wird die durch
den Preistafelwählstift 43 bereits etwas aus dem Satz herausgedrängte Preistafel,
deren Zahn 46 dem Sperrstift 44 seine Schräge darbietet, noch weiter aus dem Satz
gedrängt (Abb. i i), während der Sperrstift in die Zahnlücke der übrigen Preistafeln
ungehindert einfällt und diese sperrt. Nachdem dies erfolgt ist, wird der Preistafelwählstift
43 in der bereits geschilderten Weise in die Ausgangslage gebracht.
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Zum Abtasten der auf einer Preistafel in Lochschrift dargestellten
Fahrpreise wird dieselbe in das Preisabtastwerk gezogen, und zwar mehr oder weniger
weit, je nachdem, welcher Fahrpreis bzw. welche Lochreihe abgetastet werden soll.
Zu diesem Zweck ist auf der Führungsstange 6o leicht verschiebbar der Preisplattenzubringer
61 gelagert. Dieser trägt am oberen Ende einen Arm 62, der mit seinem oberen Ende
durch die Führungsschienen 63 hindurchgeht und sich mit seinem freien Ende in der
Führungsschiene 64 führt. An dem Arm 62 sind zwei Klinken 65 und zwei Kloben 66
angeordnet. Die Klinken werden unter der Kraft je einer Feder 67 gegen die Führungsschienen
63 bzw. 64 gedrückt und bei der Bewegung des Zubringers nach oben entgegen der Kraft
der vorgenannten Federn auf sich zu bewegt, so daß eine in der vorher geschilderten
Weise aus dem Preistafelsatz herausgedrängte Preistafel von den beiden Klinken 65
erfaßt und mit dem Zubringer 61 gekuppelt wird. Bei der weiteren Bewegung des Zubringers
werden die Klinken 65 durch die Führungsschienen 63 und 64 formschlüssig in Kuppelstellung
gehalten, und erst beim Rückgang, sobald die Führungsbahn der Führungsschienen 63
und 64 es zuläßt, werden sie durch die Federn 67 wieder in ihre Ausgangslage gebracht.
Dann übernehmen es die beiden Kloben 66, die Preisplatte noch um das Stück in den
Preistafelsatz zurückzuschieben, um das sie durch die Preistafelauswählvorrichtung
aus dem Satz herausgedrängt wurde. Der Zubringer 61 geht also noch um dieses Stück
über seine Ausgangslage hinaus und bewegt sich dann wieder in seine Ausgangslage
zurück.
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Die Bewegung des Preistafelzubringers 61 erfolgt über ein an ihr bei
68 befestigtes dünnes Drahtseil 69, welches mit dem nach oben gerichteten Ende über
die Rolle 70 geführt und an einer Feder 71 befestigt ist. Das nach unten
gerichtete Ende des Drahtseiles 69 ist zunächst über die Rolle 72 gelenkt, legt
sich um eine an dem Hebel 73 befestigte Rolle 74 und ist schließlich an dem ortsfesten
Punkt 75 befestigt. Der Hebel 73 ist drehbar auf dem fest am Druckergestell befestigten
Bolzen 76 gelagert und wird durch die Feder 77 so beeinflußt, daß das Seil immer
gestrafft bleibt. Die Feder 77 übt jedoch eine erheblich geringere Kraft auf das
Seil aus als die Feder 71. Ferner ist auf dem Bolzen 76 noch ein zweiarmiger Hebel
78 drehbar gelagert, dessen einer Hebelarm einen Stift 79 trägt, der in der Bewegungsbahn
des Hebels 73 liegt und diesen entgegen dem Zug der Feder 71 abstützt, während der
andere Hebelarm von einer hier nicht dargestellten Kurvenscheibe angetrieben bzw.
in Stellung gehalten wird.
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In der Längsseite des Preistafelzubringers 61, parallel zur Führungsstange
6o, ist die Stufenplatte 8o befestigt. In der Bahn derselben ist in einer Führung
81 der Stiftenschlitten 82, rechtwinklig zur Zubringerbewegung verschiebbar, angeordnet.
Der Stiftenschlitten 82 erhält seinen Antrieb durch den auf der Achse 51 lose gelagerten
Hebel 83, gegen den der mit ihm fest verbundene Arm 84 mit der Anschlagrolle 85
durch die Feder 86 kraftschlüssig geführt wird. Der Stiftenschlitten 82 trägt eine
Anzahl herausdrückbarer, in den Endlagen gerasteter Stifte, die über die Bowdenzüge
17 und den Kennummernstiften der Druckplatte beeinflußt werden, und zwar werden
die Stifte 87 bis 96 von der Einerstiftengruppe und die Stifte 97 bis los von der
Zehnerstiftengruppe (Abb. 14) beeinflußt, indem die durch einen der Taststifte 13
(Abb. 12) abwärts gedrückte Seele i8 des Bowdenzuges am anderen Ende loh des Bowdenzuges
herausgedrückt wird und den dazugehörigen Stift auf der anderen Seite des Stiftenschlittens
82 vordruckt. Die Stifte 97 bis los geraten so in die Bahn des ortsfesten Anschlages
107, während die Stifte 87 bis 96 so in die Bahn der Stufenplatte 8o gelangen. Der
Abstand der Stifte 97 bis los voneinander in bezug auf den Anschlag 107 ist
.gleich der Stufenbreite der Stufenplatte 8o. Durch Bewegen des Hebels 83 nach links
wird der Stiftenschlitten durch die Feder 86 so weit nach links nachgeführt, bis
ein hervorgedrückter Stift aus der Gruppe 97 bis 105 auf den Anschlag 107
trifft. Auf diese Weise wird die Gruppe der Einerstifte 87 bis 96 in eine bestimmte
Lage zu der Stufenplatte 8o gebracht. Jede Stufenlänge hat den Abstand von zehn
Lochreihen auf der Preistafel 41, und jeder Abstand der Stifte 87 bis 96 voneinander
in bezug auf die Stufenplatte 8o hat den Abstand von einer Lochreihe zur anderen.
Die Stiftengruppen 87 bis 96 arbeiten aus baulichen Gründen mit drei Stufen der
Stufenplatte gleichzeitig, und zwar arbeiten in der dargestellten Stellung des Stiftenschlittens
die Stifte 87 bis 9o mit der Stufe 1o8, die Stifte 9i bis 93 mit der Stufe log und
die Stifte 94 bis 96 mit der Stufe iio. Die Stifte 87 bis 9o verkörpern die Einer
o, 3, 6 und 9, die Stifte 9i bis 93 die Einer 1, 4 und 7 und die Stifte 94 bis 96
die Einer 2, 5 und B. Der Preisplattenzubringer 61 wird von der Zugfeder 71 kraftschlüssig
der Hebelbewegung des Hebels 73 so weit nachgeführt, bis die Stufenplatte von einem
hervorgedrückten Stift aus der Einerstiftengruppe 87 bis 96 in der Bewegung begrenzt
wird. Die Preistafel bietet dann dem Preisabtastwerk die der Zieldruckplatte
und
der eingestellten Fahrkartengattung entsprechende, den Fahrpreis darstellende Lochreihe
dar.
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Die Stifte 87 bis 1o5 sind in ihren Endlagen gerastet. Zum Zurückführen
derselben, der Bowdenzugseelen 18 und der dazugehörigen Stifte 13 der Abtastvorrichtung
12 sind an der Stiftseite des Stiftschlittens die Schieber i i i und 112 angeordnet.
Durch einen anderen Schieber 113, der beim Zurückführen des Stiftenschlittens 82
über die Ausgangslage hinaus gegen den ortsfesten Anschlag 114 gedrückt wird, wird
der Schieber i i i direkt und der Schieber i 12 durch eine schräge Aussparung 115,
in die der Schieber 113 eingreift, quer zu seiner Bewegungsrichtung verschoben.
Dabei treffen die Schieber i i i und 112 auf die Schräge 116 der Stifte 87 bis 1o5
und drücken sie in ihre Ausgangslage. Darauf geht der Stiftenschlitten in seine
Ausgangslage zurück, wobei die Schieber 111, 112 und 113 durch die Feder i 17 ebenfalls
in ihre Ausgangslage gebracht werden.
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Wie schon vorweggenommen, wird die Preistafel 41 in die Preisabtasteinrichtung
geführt. Diese besitzt zur Einführung der Preistafel eine düsenartige Erweiterung
118. Der Lochreihe einer eingeführten Preistafel gegenüber ist eine Anzahl Tastnadeln
i i9 angeordnet. Diese sind haarnadelartig, jedoch mit verschiedener Schenkellänge
gebogen und führen sich mit dem langen Schenkel in der Preisplattenführung 118 in
entsprechenden Löchern und mit dem gebogenen Ende der Nadel in der Brücke 120 in
rechteckigen Ausfräsungen. An dem kurzen Schenkel ist eine Scheibe 121 aufgesetzt,
die durch Verdrücken des Nadelendes gesichert ist. Dahinter sitzt eine Feder 122,
die sich mit dem einen Ende gegen die Scheibe 121 und mit dem anderen Ende gegen
die Brücke 120 legt. Durch diese Feder hat die Nadel das Bestreben, sich gegen die
Preistafel zu legen, woran sie durch die Stege 123, die an den Hebeln 124 angelenkt
sind, gehindert werden. Die Hebel 124 sitzen fest auf der Welle 125 und werden von
einer hier nicht dargestellten Kurvenscheibe bewegt bzw. in Stellung gehalten. Die
Tastnadeln i i9 stehen in einer Reihe etwas versetzt und sind nach Stellungsgruppen
geordnet. Es gibt eine Einerpfenniggruppe 126 mit einer Nadel für die Ziffer o,
eine Zehnerpfenniggruppe 127 mit den Nadeln o bis 8, ferner eine Einermarkgruppe
128, Zehnermarkgruppe 129 und Hundertermarkgruppe 130 mit den Nadeln o bis 8 und
eine Tausendermarkgruppe 131 mit den Nadeln o bis 2, so daß Werte bis zu 399995
abgegriffen werden können, die allerdings nur für fremde Währungen in Frage kämen.
Dieser Stiftenanordnung entsprechend ist auch die Stellung der Löcher in einer Lochreihe
auf der Preistafel, und zwar derart, daß die Ziffer in jeder Lochgruppe durch ein
Loch dargestellt ist. Hinter der Preistafel sitzen in der Führung 175 den Tastnadeln
i i9 gegenüber die Stifte 132. Jeder Stift ist verschiebbar und durch einen Raststift
133 in seinen Endlagen gerastet. Ferner sitzen in der Führung 175 die festen Stifte
141 bis 146, welche nicht von den Tastnadeln beeinflußt werden und sich stets in
Taststellung befinden. Diese Stifte entsprechen den höchsten Ziffern in den einzelnen
Stellgruppen, und zwar entspricht der Stift 141 in der Einerpfenniggruppe der Ziffer
5, entsprechen die Stifte 1,42 bis 145 in der Zehnerpfennig-, Einermark-, Zehnermark-
und Hundertermarkgruppe den Ziffern 9 und der Stift 146 in der Tausendermarkgruppe
der Zahl 3. Sofern die Tastnadeln durch Bewegung der Hebel 12..1 freigegeben werden,
werden sie durch ihre Federn 122 gegen die Preistafel geführt. Wo die Tastnadel
ein Loch in der Preistafel vorfindet, geht sie durch dieses hindurch, drückt den
dahinterliegenden Stift 132 aus seiner Führung 175 etwas heraus und bringt ihn in
Taststellung, bis der Raststift 133 in die zweite Rastnut einfällt. Diese, der Lochung
auf der Preistafel entsprechende herausgedrückten, sich in Taststellung befindlichen
Stifte werden nun von einem Tastwerk abgegriffen und auf das Druckwerk übertragen.
Zu diesem Zwecke befinden sich auf der Achse 134 so viel Tasthebel, wie Tastnadelgruppen
vorhanden sind. Der Einerpfenniggruppe steht der Tasthebel 135 (Abb.7), der
Zehnerpfenniggruppe der Tasthebel 136, der Einermarkgruppe der Tasthebel 137, der
Zehnermarkgruppe der Tasthebel 138, der Hundertermarkgruppe der Tasthebel 139 und
der Tausendermarkgruppe der Tasthebel 140 gegenüber. Die Tasthebel sind zweiarmige
Hebel, wovon der eine Arm als Zahnsegment ausgebildet ist und der andere Arm einen
stufenförmigen Tastkopf 135 bis 140 trägt, der mit den sich in seiner Bewegungsbahn
befindlichen Stiften 132 und 141 bis 146 zusammenarbeitet. Jedem Zahnsegment gegenüber
befinden sich die Zahnstangen 147, die die von den Tastern abgegriffenen Werte zunächst
auf die Zahnräder 148 übertragen. Von dort werden die Werte über Teleskopwellen
und die Zahnräder 149 auf den Kartendrucktypensatz 15o und den Kontrollstreifendrucktypensatz
151 übertragen. Die Zahnstangen sind oben in dem Kamm 152 und unten auf der Achse
153 gelagert. Die Achse 153 ist auf dem Laschenpaar 154 befestigt, welches mit dem
einen Ende an dem auf der Achse 155 gelagerten Hebelpaar 156 angelenkt und mit dem
freien Ende in dem Führungsblech 157 verschiebbar gelagert ist. Durch Schwenken
des Hebelpaares 156 können die Zahnstangen mit den Zahnsegmenten gleichzeitig in
Eingriff bzw. außer Eingriff gebracht werden. An jedem Tasthebel ist eine Feder
158 angelenkt, die mit ihrem anderen Ende an einem ortsfesten Punkt aufgehängt ist.
Ferner sind auf der Achse 134 die Hebelpaare 159 und 16o gelagert. Je ein Hebel
der Hebelpaare trägt noch einen zweiten Arm 161 bzw. 162, durch die die Hebelpaare
angetrieben bzw. in Stellung gehalten werden. Die Antriebskurvenscheiben sind der
Übersichtlichkeit halber hier nicht dargestellt worden. Das Hebelpaar 16o wird durch
den Steg 163 verbunden und dient zum Löschen der abgetasteten Stifte 132. Für diesen
Zweck wird der Steg 163 gegen die Stifte 132 geschwenkt; durch die schräge Fläche
am Steg und an den Stiften werden diese in ihre Ausgangslage zurückgebracht. Das
Hebelpaar 159 ist durch die Achsen 164 und 165
miteinander verbunden.
Die Achse 164 hält die Tasthebel entgegen dem Zug der Federn 158 in Stellung. Die
Achse 165 dient zum Löschen der Zahnstangen 147. Zu diesem Zweck stehen die Zahnstangen
147 mit den Zahnsegmenten außer Eingriff. Beim Hochgehen des Hebelpaares 159 legt
sich die Achse 165 gegen die Anschläge 166 der Zahnstangen und bringt diese
und die von ihr angetriebenen Typensätze i5o und 151 in die Nullage. Gleichzeitig
werden dabei die Tasthebel 135 bis 140 freigegeben, indem sich die Achse 164 ebenfalls
nach oben bewegt, und die Tasthebel werden durch den Zug der Federn 158 so weit
kraftschlüssig verschlv enkt, bis sie sich gegen einen der Stifte 132 legen. Der
Tasthebel ist überhaupt gesperrt, sofern der der o-Ziffer entsprechende Stift in
Taststeilung steht. Steht der der i-Ziffer entsprechende Stift in Taststellung,
so kann der Tasthebel um einen Schritt gegen diesen, und steht der der 2-Ziffer
entsprechende Stift in Taststellung, so kann der Tasthebel um zwei Schritte gegen
diesen bewegt werden, bis er an diesen anschlägt usw. Wenn kein von den Nadeln beeinflußter
Stift in Taststellung steht, so kann der Einerpfennigtasthebel 135 bis zum festen
Stift 141 um fünf Schritte, die Zehnerpfennig-, Einermark-, Zehnermark- und Hundertermarktasthebel
136 bis 139 bis zu den festen Stiften 142 bis 145 um neun Schritte, und der Tausendermarktasthebel
140 um drei Schritte bewegt werden. Hierbei waren die Zahnstangen 147 mit den Zahnsegmenten,
wie schon gesagt, außer Eingriff. Nachdem nun die Druckwerke gelöscht sind und die
Tasthebel sich bereits gegen die Stifte 132 gelegt haben, werden die Zahnstangen
147 mit den Zahnsegmenten in Eingriff gebracht und das Hebelpaar 159 wieder in die
Ausgangslage gebracht. Dabei werden die Tasthebel um so viel Schritte, wie sie sich
gegen die Stifte 132 bewegt haben, wieder zurückgebracht, und um so viel Schritte
werden auch die Typenräder der Typensätze 150 und 151 verstellt.
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Von den Zahnstangen 147 können die abgegriffenen Werte noch ferner
auf nach Fahrkartengattungen geordnete Aufrechner und auf einen Gesamtaufrechner
zur Ermittlung des Kassensolls übertragen werden.
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Der Kartendruck erfolgt in den vier Druckorten 170, 171, 172 und 173.
Die Druckvorrichtung selbst ist hier der Übersichtlichkeit halber nicht dargestellt,
die Kartenpappe wird zuerst in den Druckort 17o eingeführt, wo der Druck des Fahrkartengattungstextes
erfolgt. Darauf wird die Pappe selbsttätig in den Druckort 171 gebracht, wo der
feste Fahrkartentext gedruckt wird (laufende Kartennummer, Datum und Abgangsstation).
Dann erfolgt der Druck des Zielstationstextes auf der Druckplatte i in dem Druckort
172 und schließlich der Preisdruck in dem Druckort 173. Alsdann wird die
fertiggedruckte Fahrkarte durch eine hier ebenfalls nicht dargestellte Einrichtung
selbsttätig ausgeworfen.
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Es soll beispielsweise eine Fahrkarte SZ III. Kl. Berlin-Hannover
gedruckt werden. Zu diesem Zweck werden, wie bereits im vorhergehenden beschrieben,
zunächst die Einstellungen gemacht: Fahrkartengattung SZ III. K1. und Zielstation
Hannover. Dadurch werden der Gattungsdruckstock i9 mit dem zugehörigen Preistafelsatz
37 und die Zieltextdruckplatte i in Bereitschaftslage gebracht. Der Preis der Fahrkarte
beträgt RM i2,6o. Dieser Wert muß in einer der Preistafeln des Preistafelsatzes
37 für die Kartengattung SZ III. K1. enthalten sein. Er soll beispielsweise unter
der Kennnummer 417 liegen, die auf der Zieltextdruckplatte Hannover körperlich dargestellt
ist. Unter dieser Kennummer ist ferner der Wert RM io,6o in dem Preistafelsatz für
die Kartengattung PZ 11I. K1. und der Wert RM 19,4o in dem Preistafelsatz für die
Kartengattung SZ II. K1. körperlich dargestellt usw. Nachdem diese Einstellungen
an dem Drucker gemacht wurden, wird die entsprechende Fahrkartenpappe in den Drucker
eingeführt. Dies erfolgt entweder von Hand oder nach dem Einschalten des Druckers
selbsttätig, wie sich auch alle Arbeitsvorgänge in dem Drucker vollständig selbsttätig
abspielen sollen. Die Fahrkartenpappe soll sich beispielsweise schon an dem Druckort
17o befinden. Dann werden nach dem Einschalten des Druckers zunächst die Druckplatten
i und ig in Druckstellung gebracht, und es erfolgt der Druck des Gattungstextes
in dem Druckort 17o, der Druck des festen Textes in dem Druckort 171 und schließlich
der Druck des Zieltextes in dem Druckort 172. Inzwischen wird in bereits geschilderter
Weise die Kennummer 417 auf der Zieltextdruckplatte abgegriffen und auf das Preisauswählwerk
übertragen. Durch die körperliche Darstellung 417 auf der Druckplatte wird der fünfte
Preistafelwählstift 43, der Zehnerstift 98 und der Einerstift g2 auf dem Stiftenschlitten
82 beeinflußt. Dadurch wird, wie schon beschrieben, die fünfte Preistafel ausgewählt,
der Stiftenschlitten wird mit dem Stift 98 um einen Schritt gegen den Anschlag 107
geführt, und die Preistafel wird von dem Preistafelzubringer kraftschlüssig so weit
in das Preisabtastwerk hineingezogen, bis die Stufe iog der Stiftenplatte 8o gegen
den Einerstift 92 stößt. Dann bietet die Preistafel dem Abtastwerk die körperliche
Darstellung des Wertes RM i2,6o dar. Dieser Wert wird darauf von dem Preisabtastwerk,
wie schon geschildert, abgegriffen und auf die Preisdruckwerke i5o und 151 übertragen,
wo dann der Preisdruck stattfindet. Danach wird die fertiggedruckte Fahrkarte ausgestoßen.
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In dem vorliegenden Beispiel ist das Kennzeichen eine beliebige Zahl
gewesen, beispielsweise die laufende Zieltextdruckstocknummer; bei dieser Anordnung
müßte jeder Drucker seine besonderen Preistafeln haben. Sofern sich die Fahrpreise
auf den Fahrkilometer aufbauen, was in den meisten Ländern der Fall ist, wählt man
als Kennzeichen zweckmäßig die Fahrkilometerzahl. Dann hätten alle Drucker eines
Landes oder einer Bahngesellschaft die gleichen Preistafeln. In dem Beispiel würde
die Kennummer, da die Strecke Berlin-Hannover 264 km beträgt, 264 sein. Unter dieser
Nummer würden dann bei jedem Drucker dieselben
Preise für die einzelnen
Kartengattungen auf der dritten Preistafel körperlich dargestellt sein. Für die
Herstellung der Preistafeln und bei Tarifänderungen ist dies von großem Vorteil.
Daneben müssen die Fahrverbindungen mit Übergang in fremde Bahnen allerdings abweichende
Kennummern haben, die nicht mit den übrigen Kennummern zusammenfallen dürfen. Nur
diese Preistafeln sind dann in jeder Maschine verschieden.
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Bei Tarifänderungen wird die Verschlußplatte 4o abgenommen, wodurch
die Preistafeln zugänglich werden und dann durch andere bereit gehaltene ersetzt
werden können. Die Zieltextdruckplatten bleiben bei einer Tarifänderung unberührt.
Eine Tarifänderung läßt sich demnach in kurzer Zeit und mit geringen Kosten durchführen.
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Es ist zweckmäßig, alle Fahrkartengattungen von einem Zieltextdruckstock
zu drucken. Es liegt jedoch auch im Rahmen dieser Erfindung, mehrere Zieltextdruckstöcke
für dieselbe Reiseverbindung vorzusehen. Dies kann z. B. zweckmäßig sein, wenn hinsichtlich
der Textanordnung besondere Anforderungen erfüllt werden müssen.