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DE1041284B - UEberzug-Steuereinrichtung fuer Buchungs- und aehnliche Rechenmaschinen - Google Patents

UEberzug-Steuereinrichtung fuer Buchungs- und aehnliche Rechenmaschinen

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Publication number
DE1041284B
DE1041284B DEN8343A DEN0008343A DE1041284B DE 1041284 B DE1041284 B DE 1041284B DE N8343 A DEN8343 A DE N8343A DE N0008343 A DEN0008343 A DE N0008343A DE 1041284 B DE1041284 B DE 1041284B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
machine
arm
key
control
keys
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEN8343A
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
NCR Voyix Corp
Original Assignee
NCR Corp
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by NCR Corp filed Critical NCR Corp
Publication of DE1041284B publication Critical patent/DE1041284B/de
Pending legal-status Critical Current

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  • Control Of Vending Devices And Auxiliary Devices For Vending Devices (AREA)

Description

  • Überzug-Steuereinrichtung für Buchungs- und ähnliche Rechenmaschinen Die Erfindung betrifft eine selbsttätige Überzug-Steuereinrichtung für Buchungs- und ähnliche Rechenmaschinen.
  • Die in dem Ausführungsbeispiel erläuterte Maschine ist eine sogenannte Bankmaschine und dient zum Registrieren und Verbuchen verschiedener in einem Bankunternehmen vorkommender Geschäftsvorgänge.
  • Im Bankgewerbe ist es üblich, jedes einzelne benutzte Kontrollkonto täglich abzurechnen. Diese Abrechnung geschieht durch Aufnahme des alten Saldos, Subtraktion der Debetposten (auf das Konto gezogene Schecks), Addition von Kreditposten (z. B. Einlagen) und Summenzug (Bildung des neuen Saldos).
  • Beim Bebuchen von Konten werden die Beträge auf eine kombinierte Aufstellungs- und Kontokarte gedruckt. Die zwei Teile dieser Karte sind in der litte voneinander abtrennbar. Der Aufstellungsteil geht an den Kunden, und der Kontokartenteil bleibt bei der Bank. Auf dieser kombinierten Aufstellungs- und Kontokarte werden bei der Ziehung eines jeden Schecks der abgehobene Betrag, der Betrag jeder Einlage, das Datum und der Saldo des Kundenkontos gedruckt.
  • Die meisten Bankkonten werden in für die Bank zufriedenstellender Weise genutzt, d. h., die durchschnittliche Tagesbilanz ergibt einen Kreditsaldo, auf Grund dessen die Bank Verwaltungs- und Kreditauskunftsspesen verrechnen kann.
  • Es kommt jedoch vor, daß ein Kunde sein Bankkonto wissentlich oder unwissentlich auf eine für die Bank nicht gerade wünschenswerte Weise nutzt. Dies wäre z. B. dann der Fall, wenn er stets nur so hohe Einlagen macht, daß die Schecks jeweils am Tage ihrer Vorlage gerade gedeckt sind.
  • Aus den Bankbelegen würde in diesem Fall auf den ersten Blick hervorgehen, daß ein Kreditsaldo vorhanden oder, mit anderen Worten, das Konto, vom Gesichtspunkt der Bank aus betrachtet, in Ordnung ist.
  • Den wahren Stand des Kontos läßt die Aufstellungs-Kontokarte jedoch nicht ohne weiteres erkennen. Der Kreditsaldo ist in diesem Fall nämlich meistens so niedrig, daß er eines Tages bei der Vorlage eines Schecks nicht mehr zu dessen Deckung ausreicht. Das heißt, für den Scheck müßte dann ein Betrag ausgezahlt werden, über den der betreffende Kunde überhaupt nicht mehr verfügen dürfte und der bereits einen Bankkredit darstellt.
  • Der Stand eines solchen Kontos wird jedoch sofort deutlich vor Augen geführt, wenn eine Anzeige des überzogenen Zustandes erfolgt, noch bevor eine neue Einlage verbucht wird.
  • Es sind Einrichtungen bekannt, die die Maschine sofort sperren, wenn in dem Addier-Subtrahier-Werk ein Überzug erfolgt. Bei einer dieser bekannten Einrichtungen erfolgt die Sperrung dadurch, daß eine Motortaste sowie eine Summenzugtaste für das Addier-Subtrahier-Werk unmittelbar beim Stattfinden eines Überzuges gesperrt werden. Wieder freigebbar sind diese Motortaste und die Summenzugtaste dann von Hand durch Verstellung eines sogenannten Dezimalschiebers.
  • Bei einer anderen bekannten Einrichtung werden beim Überziehen des Addier-Subtrahier-Werkes sofort sämtliche Betragstasten, jedoch nicht die Motortaste gesperrt. Durch Drücken der Motortaste erfolgt die Freigabe der Betragstasten, während die Maschine selbst einen Leerlauf durchführt. Bei einer solchen Anordnung müssen besondere Vorkehrungen getroffen sein, um eine Beschädigung gewisser Teile während jenes Maschinenleerlaufes zu verhindern.
  • Bei diesen bekannten Einrichtungen erfolgt die Sperrung der Motortaste bzw_ der Betragstasten sofort beim Stattfinden eines Überzuges. Die Maschine ist also erst dann wieder in Gang setzbar, nachdem die Sperre unwirksam gemacht worden ist. Dies wirkt sich insbesondere bei mehrere Addierwerke enthaltenden Maschinen recht nachteilig aus, wenn z. B. bei bestimmten Arbeiten trotz des überzogenen Zustandes des einen Addierwerkes, z. B. des Addier-Subtrahier-Werkes, ein oder mehrere der übrigen Addierwerke beschickt werden sollen, bevor das Addier-Subtr ahier-Werk erneut angesprochen wird. Dies ist bei den bekannten -Maschinen aber nicht möglich, solange die Sperre, die sich auf sämtliche Addierwerke erstreckt, wirksam ist.
  • Wieder hei einer anderen bekannten Einrichtung dieser Art wird eine Summenzug-Maschinenfreigabetaste für das Addier-Subtrahier-Werk gesperrt, sobald in diesem ein Überzug stattfindet. Die Maschine ist in diesem Fall nur durch das Drücken einer Überzug-Taste freigebbar, wodurch in mehreren Arbeitsspielen ein komplementärer Überzugbetrag in eine echte negative Summe verwandelt und als solche gedruckt wird. Bei dieser -Maschine wird jedoch durch die additive Einbringung eines Betrages, der genügend hoch ist, um den überzogenen Zustand aufzuheben, die dem Addier-Subtrahier-Werk zugeordnete Summenzugtaste entsperrt.
  • Es ist ferner bekannt, ein Saldierwerk mit einer Überzug-Sperrvorrichtung auszustatten, die nur während eines Maschinenganges, in welchem keine Betragstasten gedrückt wurden, und nur wenn der Kartenwagen in die »Neuer-Saldo«-Spalte tabuliert wurde. wirksam wird. Zum Ziehen einer Zwischensumme des Saldos zwecks Übertragung auf eine neue Karte, wenn eine harte mit Eintragungen vollständig bedruckt wurde, ist in dieser Maschine eine »Keine-Einlage«-Taste vorgesehen. Wird diese Taste gedrückt und befindet sich der Wagen in der genannten Saldospalte, so unterbleibt die von der Überzug-Sperrvorrichtung ausgeübte Sperrwirkung, und die Maschine ist dann sowohl zum Drucken der Zwischensumme des Saldos auf die alte als auch auf die neue Karte freigebbar. Für den Fall, daß eine fehlerhafte »Einlage, oder »Scheck«-Einbringung zu berichtigen ist, sind in dieser bekannten Maschine »Korrektur«-Tasten, z. B. eine »Addition-Korrektur«- oder eine »Subtraktion-KOrrelitür«-Taste, vorhanden, durch deren Drücken ein selbsttätiges Steuerglied angetrieben wird, das dann die Sperrwirkung der genannten Überzugsperre ausschaltet. In allen denjenigen Spalten, in denen die Überzugsperre zwecks Durchführung anderer Einbringungsarten ausgeschaltet «-erden so]'. kann das genannte selbsttätige Steuerglied außerdem mittels einer Wagensteuervorrichtung angetrieben werden.
  • Nachdem jedoch die genannte Überzugsperre. wie bereits erwähnt. nur während eines Maschinenganges, in welchem keine Betragstasten gedrückt wurden, wirksam wird, ergibt sich für eine solche Maschine der Nachteil, daß trotz überzogenen Saldierwerkes das Buchen weiterer Schecks oder Einlagen noch möglich ist, wodurch die Überzugwirkung dann wieder aufgehoben werden kann.
  • Mit der erfindungsgemäßen Maschine wird jedoch in jedem Fall der -Iaschinenbediener auf das Überziehen des betreffenden Kontos aufmerksam gemacht. da ein solches Aufheben des Cberzuges durch eine additive Einbringung unterbunden ist. Ein Kunde ist daher nicht einmal in der Lage, sein Konto zeitweilig zu überziehen, ohne daß die Bank diesen Vorgang sofort gewahr wird.
  • Ferner ist es Aufgabe der Erfindung, die Bearbeitung eines Bankkontos auf verschiedene Art zu ermöglichen, und zwar z. B. so, daß entweder unmittelbar, nachdem durch die Einbringung eines Scheckbetrages das Addier-Subtrahier-@,#'erk überzogen worden ist, ein Verbuchen weiterer Schecks oder Einlagen verhindert wird, solange der Maschinenbediener nicht gewisse Vorkehrungen trifft, oder aber daß Schick-und Einlagenbeträge trotz des überzogenen Zustandes des Addier-Subtrahier-Werkes weiterhin verbucht werden können. Der Maschinenb°diener kann also ohne weiteres zwischen den beiden Arten der Kontenbearbeitung je nach Bedarf wählen. Dies ist mit keiner der bekannten Maschinen möglich.
  • Die Erfindung geht aus von einer Buchungsmaschine mit mehreren Addierwerken einschließlich eines Addier-Subtrahier-Werkes, Addier-Steuertasten zum Steuern der Maschine zwecks Durchführung von Additionsmaschinengängen und Subtrahier-Steuertasten zum Steuern der Maschine zwecks Durchführung von Subtraktionsmaschinengängen, Summenzug-Steuertasten, einer Sperrvorrichtung, die beim Überziehen des Addier-Subtrahier-Werkes durch dieses wirksam gemacht wird, und mit von Hand oder selbsttätig steuerbaren Abschaltvorrichtungen zum Unwirksammachen der Überzugsperre, so daß die Maschine für bestimmte Maschinengangarten, z. B. Zwischensummenzug und Fehlerberichtigung, freigebbar ist; sie ist dadurch gekennzeichnet, daß zum Verhindern weiterer Einbringungen additiver oder subtraktiver Posten in das Saldierwerk nach dessen Überzug zwei normalerweise das Wirksamwerden der Sperrv orrichtung verhindernde Halteglieder vorgesehen sind, von denen das eine beim Überziehen des Addier-Subtrahier-Werkes zur Vorbereitung des Wirksam-,verdens der Sperrvorrichtung, hingegen das andere erst bei nachfolgendem Drücken entweder einer dem Saldierwerk zugeordneten Addier-Steuertaste oder einer dem Saldierwerk zugeordneten Subtrahier-Steuertaste zwecks vollständiger Freigabe der Sperrvorrichtung zur Bewegung in die Sperrstellung unwirksam machbar ist.
  • Die erfindungsgemäße Einrichtung ermöglicht auch nach dem Stattfinden eines Überzuges in dem Addier-Subtrahier-Werk die Einbringung weiterer Scheck-und Einlagenbeträge (ein. vorheriger Abdruck des Überzuges ist dabei nicht notwendig, aber durchführbar), wenn vor der Einlagen- oder Scheck-Taste eine Gberzug-Taste gedrückt wird. Sie verhindert jedoch eine Freigabe der Maschine nach dem Stattfinden eines Überzuges, wenn nur eine der Scheck- oder Einlagen-Tasten ohne die Überzug-Taste gedrückt wird. Der Maschinenbediener wird also in jedem Fall darauf aufmerksam, daß das betreffende Konto überzogen worden ist. Will er vor der Verbuchung weiterer Scheck- oder Einlagenposten den Überzug drucken, so braucht er nur die Cberzug-Taste zusammen mit einer Zwischensaldo-Taste zu drücken.
  • Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung wird nachstehend an Hand der Zeichnung erläutert, und zwar zeigt Fig. 1 das Maschinentastenfeld, Fig. 2 eine schematische Darstellung des das Datum, die Anzahl der Schecks und die Beträge sowie die Geschäftsvorgangsarten anzeigenden Schauwerkes, Fig. 3 eine Vorderansicht (gebrochen) eines Teiles der überzugeinrichtung und ihrer auf die Maschinenfreigabeeinrichtung wirkenden Steuerung.
  • Fig. 4 eine Seitenansicht eines Teiles der Geschäftsvorgangstastenbank mit der dieser Tastenbank zugeordneten Schaltvorrichtung, die beim Drücken irgendeiner der Tasten dieser Bank - mit Ausnahme der Überzug-Taste - geschlossen wird, Fig.5 eine Einzelheit der Einrichtung, die nach dem Wirksamwerden einer selbsttätigen Überzugsperre durch ein Drücken entweder der Scheck- oder der Einlage-Taste zusammen mit der Überzug-Taste so antreibbar ist, daß sie die -Maschine freigibt, Fig.6 eine Einzelansicht der Überzugeinrichtung für das Addier-Subtrahier-Werk der oberen Addierwerksreihe, Fig.7 einen Teil der Überzug-Tastensteuerung der Maschinenfreigabesperreinrichtung, Fig.8 einen Teil der Überzug-Steuervorrichtung zum Verhindern der Freigabe der Maschine durch die dem Addier-Subtrahier-Werk der oberen Addierwerksreihe zugeordneten Summentasten, wenn sich dieses Addier-Subtrahier-Werk in überzogenem oder Minus-Zustand befindet, und einen Teil des Solenoidauslösers für die Maschinenfreigabeeinrichtung, Fig.9 den übrigen Teil der in Fig.8 gezeigten Überzug-Steuereinrichtung, Fig. 10 eine Einzelansicht der zum Zurückstellen der in den Fig. 8 und 9 gezeigten Überzugeinrichtung dienenden Vorrichtung, Fig.11 eine Einzelheit der zum Steuern der Maschinenfreigabeeinrichtung dienenden Überzugklinke, Fig. 12 ein Bild einer von der Maschine des Ausführungsbeispiels bedruckten kombinierten Aufstellungsbogen- und Kontokarte ohne Überzugdruck, Fig. 13 ein Bild einer von der Maschine des Ausführungsbeispiels bedruckten kombinierten Aufstellungsbogen- und Kontokarte mit Überzugdruck und Fig.14 eine Einzelansicht eines Tastenfreigabehebels, welche erkennen läßt, wie der Tastenfreigabehebel die Sperreinrichtung ausschaltet, wenn die gedrückte Taste freigegeben wird.
  • Die Maschine des Ausführungsbeispiels ist mit einem Druckwerk versehen, das an der Vorderseite der Maschine angeordnet ist und zum Drucken von Angaben in einer Spalte oder mehreren Spalten einführbarer kombinierter Auf stellungs- und Kontobogen dient.
  • Die Maschine, an der die Erfindung erläutert wird. ist bekannt und wird daher nur kurz beschrieben.
  • Die Maschine des Ausführungsbeispiels weist mehrere Betragtasten zum Einbringen von Beträgen in verschiedene Addierwerke und zum Einstellen entsprechender, zum Drucken der Beträge dienender Typenräder auf.
  • Ferner ist die Maschine mit einer zum Einbringen positiver und negativer Posten in die verschiedenen Addierwerke dienenden Vorgangstastenreihe, mit einer zum Steuern des Symboldruckes dienenden Symboldrucktastenreihe und mit einer Summentastenreihe ausgerüstet, die zum Steuern bestimmter Maschinenteile für Ablesen- und Nullstellarbeitsgänge dienen.
  • Durch Drücken bestimmter Tasten der Summentastenreihe und der Tasten der Vorgangstastenreihe wird die Maschinenfreigabeeinrichtung in bekannter Weise mittels elektrischer Mittel, zu denen Mikroschalter gehören, geschaltet.
  • Die im Ausführungsbeispiel beschriebene Maschine weist ferner zwei Addierwerksreihen, nämlich eine obere und eine rückwärtige Addierwerksreihe, auf. In der oberen Addierwerksreihe stützt sich das Saldierwerk ab, das oft als Quersaldierwerk bezeichnet wird und zum Ziehen neuer Salden aus positiven und negativen Beträgen dient.
  • In der rückwärtigen Addierwerksreihe sind vier Addierwerke angeordnet, von denen zwei Addier-Subtrahier-Werke oder Quersaldierwerke sind, eines zum Speichern einer Summe der Debet- oder Scheckposten und eines zum Speichern einer Summe der Kredit- oder Einlageposten dient. Tastenfeld Die zwei linken Tastenbänke 150 (Fig. 1) dieiren zum Einstellen des auf der kombinierten Aufstellungsbogen- und Kontokarte zu druckenden Datums (Tag. Monat) und die nächsten vier Tastenbänke 151 zuni Einstellen einer gewissen Anzahl von durch eine besondere Buchungseinbringung zusammengefaßten Schecks.
  • Die nächsten zehn Betragstastenreihen 152 werden zum Einstellen von Beträgen, zum Aufnehmen von Salden, zum Einstellen der Scheck- und Einlagebeträge sowie anderer gewünschter Angaben, die im Bankgewerbe üblich sind, verwendet.
  • Die Tasten 153 (Symbolreihe) werden nur zum Einstellen der auf der kombinierten Aufstellungsbogen- und Kontokarte zu druckenden Symbole verwendet.
  • Die Überzugaufnahme-Taste 154 wird gedrückt, wenn der aufzunehmende Saldo ein Überzug- oder Debetsaldo ist.
  • Die Einlage-Taste 157 dient zum Einbringen von Einlagen, die in der Plusseite des Saldierwerkes einaddiert werden.
  • Wird die Überzug-Taste 158 zusammen mit der Einlage-Taste 157 oder der Scheck-Taste 159 der Vorgangsbank gedrückt, so wird eine Überzugsperre durch die überzug-Taste 158 entsperrt, so daß die Maschine auch bei überzogenem Saldierwerk auslösbar ist. `'Wird die Überzug-Taste 158 bei Vorhandensein eines Überzuges zusammen mit einer Saldoanzeige-Taste 165 gedrückt, so erfolgt eine Anzeige des überzugbetrages.
  • Die Scheck-Taste 159 dient zum Buchen sämtlicher Scheck- oder Debetposten. Durch diese Scheck-Taste eingebrachte Beträge werden selbsttätig aus dem Saldierwerk subtrahiert.
  • Die Saldoaufnahme-Taste 162 dient zum Aufnehmen des alten Saldos von der kombinierten Aufstellungsbogen- und Kontokarte vor Einleitung neuer Buchungsarbeitsgänge. Durch ein Drücken der Saldoaufnahme-Taste wird die Plus-Seite des Saldierwerkes ausgewählt.
  • Die Tasten 163 bis 168 der Summenbank werden für Summen oder Zwischensummenzugarbeitsgänge gebraucht.
  • Die Neuer-Saldo-Taste 163 dient zum Ziehen des neuen Saldos, nachdem sämtliche Posten verbucht worden sind. Ist jedoch der neue Saldo ein Überzug, so wird die Maschine durch ein Drücken der Neuer-Saldo-Taste 163 nur freigegeben, wenn die Überzug-Taste 158 vorher gedrückt worden ist.
  • Ein Drücken der Zwischensaldo-Taste 164 bewirkt einen Saldodruck ohne Entleerung des Saldierwerkes. Die Saldoanzeige-Taste 165 dient zum Einstellen des Schauwerkes gemäß Fig. 2, derart, daß es den in dem Saldierwerk stehenden Saldo nach der Verbuchung der Posten anzeigt.
  • Wird die Zwischensumme-Reihe --Taste 166 in Verbindung mit der Überzugaufnahme-Taste 154, der Einlage-Taste 157, der Scheck-Taste 159 oder der Saldoaufnahme-Taste 162 gedrückt, so wird eine Zwischensumme der in den entsprechenden Addierwerken der rückwärtigen Addierwerksreihe gespeicherten Beträge gezogen.
  • Die »Entleeren-Reihe 1«-Taste 167 wird. zusammen mit den Tasten der Reihe 1 zum Ziehen von Summen aus den zugehörigen Addierwerken gedrückt.
  • Die »\Teuer-Saldo-kein-Übertrag«-Taste 168 dient zum Entleeren des Saldierwerkes ohne einen Übertrag in ein anderes Addierwerk, wenn das Saldierwerk zum Aufrechnen entweder von Schecks oder Einlagen verwendet worden ist.
  • Die Vorgangstastenbank Der Vorgangstastenbank-Einstellmechanismus ist bekannt und wird daher nicht näher beschrieben.
  • In jedem Schaft der in der Vorgangstastenbank untergebrachten Tasten ist ein Stift 61 (Fig.4) befestigt. Jedem Stift 61 ist je ein in einem Maschinenfreigabeschieber 63 vorgesehener Schlitz 62 zugeordnet. Der Stift 61 im Schaft der Überzug-Taste 158 ist jedoch so kurz. daß er nicht in Eingriff mit seinem zugeordneten Schlitz 62 gehen kann. Der Maschinenfreigabeschieber 63 ist mit seinem oberen Ende an einem bei 65 an einem Tastenrahmen 66 gelagerten Arm 64 und mit seinem unteren Ende an einem nicht gezeigten Arm angelenkt.
  • Der über den Freigabeschieber 63 bei Drücken und Verriegeln einer der Vorgangstasten - mit Ausnahme der 158 - vierschwenkbare Arm 64 (Fig. 4) verschwenkt mittels eines in ihm befestigten, mit einem Finger 75 eines auf einer Stange 77 gelagerten Armes 76 zusammenarbeitenden Stiftes 74 den Arm 76 nach Fig.4 im Uhrzeigersinn. Ein Stift 79 verbindet einen Ansatz 78 des Armes 76 mit einem Verbindungsglied 80, das bei 81 an einem auf einer Maschinenfreigabewelle 30 gelagerten Arm 82 drehbar angelenkt ist.
  • Der Arm 82 weist eine Abbiegung 83 (Fig. 4) auf, die mit einem Schalterknopf 84 zusammenarbeitet, mittels dessen ein Mikroschalter 85 schließbar ist, der an einem von dem Maschinenrahmen getragenen Halter 86 angebracht ist.
  • Befinden sich die Vorgangstasten in ihren nicht gedrückten Lagen, so besteht zwischen der Abbiegung 83 und dem Schalterknopf 84 ein Luftspalt 87.
  • Wird eine der Vorgangstasten - mit Ausnahme der Cberzug-Taste 158 - gedrückt, so wird durch die dadurch bewirkte Abwärtsbewegung des Maschillenfreigabeschiebers 63 das Verbindungsglied 80 angehoben und der Arm 82 im Uhrzeigersinn verschwenkt. so daß die Abbiegung 83 den Schalterknopf 84 eindrückt und den Mikroschalter 85 schließt.
  • Dadurch wird über ein Solenoid (nicht gezeigt) ein Stromkreis geschlossen und die Maschinenfreigabeeinrichtung wirksam gemacht, d. h., die Maschinenfreigabewelle 30 wird für eine Uhrzeigerbewegung in bekannter Weise freigegeben. Summensteuerbank In jedem Schaft der Summentasten 163 bis 168 (Fig. 1 und 8) ist ein abgeflachter Stift 90 befestigt, der mit einem bekannten, nicht gezeigten Sperrschieber zusammenarbeitet.
  • Die Stifte 90 der Summentasten 163. 164, 165 und 168 arbeiten ferner mit schräg in einen Antriebsschieber 102 eingeschnittenen Schlitzen 100 und die Stifte 90 der Summentasten 166 und 167 mit einer etwa rechteckigen Ausnehmung 101 in dem Antriebsschieber 102 zusammen. Der Antriebsschieber 102 stützt sich gleitbar auf in dem Tastenrahmen (nicht gezeigt) befestigten Stiften 103 ab. Eine Feder 104 hält die linken Kanten der Schlitze 100 normalerweise in Anlage mit den Stiften 90 der Summentasten 163, 164, 165 und 168. Sämtliche Summentasten werden durch Druckfedern 105 (nur eine ist in Fig.8 zu sehen) in ihren nicht gedrückten Normallagen gehalten.
  • Im Antriebsschieber 102 ist ein Stift 110 befestigt, der von dem gegabelten Ende eines auf der Stange 77 gelagerten Armes 111 umgriffen wird. An dem Arm 111 ist mittels einer Nabe 112 ein Arm 113 befestigt, der über ein Verbindungsglied 114 mit einem auf der Maschinenfreigabewelle 30 gelagerten Arm 115 in Verbindung steht. Der Arm 115 weist eine Abbiegung 116 auf, die mit einem Schalterknopf 117 eines Mikroschalters 118 zusammenarbeitet.
  • Wird eine der Summentasten 163, 164, 165 und 168 gedrückt, so bewegt ihr Stift 90 den Antriebsschieber 102 abwärts, wodurch die Arme 111 und 113 im Gegenzeigersinn geschwenkt werden. Dies bewirkt über das Verbindungsglied 114 eine Gegenzeigerbewegung des Armes 115 derart, daß die Abbiegung 116 an dem Schalterknopf 117 anläuft, ihn aufwärts bewegt und dadurch die Kontakte eines Mikroschalters 118 schließt, wodurch das bereits genannte Solenoid erregt und die Maschine für ein Arbeitsspiel freigegeben wird.
  • Durch Drücken der Tasten 166 und 167 wird der Antriebsschieber 102 infolge der geradwandigen Ausnehmung 101 nicht bewegt und demzufolge der' ikroschalterknopf 117 nicht gedrückt.
  • Die Betragseinstelleinrichtung ist bekannt und wird daher nicht näher erläutert. Es sei lediglich bemerkt, daß die Betragseinstelleinrichtung die Einstellung des Anzeigewerkes 298 (Fig. 2) bewirkt. Überzuganzeige durch Sperrung Es folgt eine Beschreibung der Vorrichtung, die unter der Steuerung des Saldierwerkes bewirkt, daß nach einem Arbeitsgang, bei dem in dem Saldierwerk ein Überzug stattgefunden hat, die Maschine bei dem Versuch einer Scheck- oder Einlagenposteneinbringung gesperrt wird.
  • An dem auf der Plus-Seite des Saldierwerkes liegenden Addierwerksrad 300 (Fig.3 und 6) höchsten Stellenwertes ist eine einen hohen Zahn 403 aufweisende Scheibe 402 befestigt. Bei Subtraktionsarbeitsgängen wird das Saldierwerk aus der in Fig.3 gezeigten Stellung so weit nach links verschoben, daß Minusräder 301 des Saldierwerkes in Gegenüberstellung mit den bekannten Betragseinstellantriebsgliedern 205 gelangen. Werden nun die Minus-Räder 301 während des folgenden Maschinenganges in Eingriff mit den Betragseinstellantriebsgliedern 205 gebracht, so werden sie durch letztere bei deren Einstellbewegung im Uhrzeigersinn (Fig. 6) angetrieben. Da die Plus-Räder 300 über ein bekanntes Umkehrgetriebe mit den Minus-Rädern 301 des Saldierwerkes im Eingriff stehen, werden sie bei der Uhrzeigerdrehung der Minus-Räder 301 im Gegenzeigersinn angetrieben. Das Plus-Rad 300 höchsten Stellen-wertes läuft daher bei Eintreten eines Überzuges im Gegenzeigersinn von »0« auf »9«.
  • Bei dieser Gegenzeigerbewegung des höchsten Stellen-,i'ert-PluS-RadeS 300 von »0« auf »9« läuft der hohe Zahn 403 der Scheibe 402, die ja, wie oben beschrieben, am Plus-Rad 300 höchsten Stellen-,vertes befestigt ist, an einem Daumen 437 eines Armes 407 an und verschwenkt diesen im Uhrzeigersinn.
  • Der Arm 407 ist über eine Nabe 406 starr mit einem zweiten Arm 405 verbunden. Die Arme 405 und 407 sowie die Nabe 406 sind auf einer Stange 408 (Fig.6) gelagert, die einerseits von einer das Betragseinstellglied für die höchste Stellenwertreihe abstützenden Platte 329 und andererseits von einem ebenfalls an der Platte 329 befestigten Halter 409 getragen wird. Die Arme 405 und 407 tragen eine Stange 410, die von dem rachenförmigen Ende eines auf einer Welle 412 verstifteten Armes 411 umgriffen wird. Die Welle 412 ist in einer linken Maschinenseitenwand und in einer dem Vorgangseinstellglied zugeordneten Platte 333 gelagert (s. auch Fig. 3).
  • Die Arme 405 und 407 werden jeweils als ein Ganzes. im Uhrzeigersinn verschwenkt. Bei dieser Uhrzeigerbewegung der Arme 405 und 407 verschwenkt die mit dem gegabelten Ende des Armes 411 im Eingriff stehende Stange 410 den Arm 411 sowie die Welle 412 im Uhrzeigersinn.
  • Ein auf einer Stange 390 (Fig. 7) gelagerter Arm 415 trägt einen Stift 417, der sich im rachenförmigen Ende eines auf der Stange 77 gelagerten Hebels 418 führt. Das obere Ende des Hebels 418 arbeitet mit einem in einem Schieber 421 befestigten Stift 420 zusammen. Der Schieber 421 ist einerseits gleitbar durch einen Stift 422 abgestützt und andererseits an einem Arm 423 aasgelenkt, der seinerseits auf einem Bolzen 424 gelagert ist.
  • Der Schieber 421 weist einen Vorsprung 426 auf, dessen schräge Kante durch eine Feder 427 normalerweise in Anlage mit dem Stift 61 der Überzug-Taste 158 gehalten wird. Eine an dem Arm 415 eingehängte Feder 428 hält das obere Ende des Hebels 418 normalerweise in Anlage mit dem Stift 420 des Schiebers 421.
  • Wird die überzug-Taste 158 nach stattgehabtem Überzug gedrückt, so wi rd der Schieber 421 gemäß Fig.7 nach links bewegt, der Hebel 418 im Gegenzeigersinn und der Arm 415 im Uhrzeigersinn verschwenkt.
  • Durch die Uhrzeigerbewegung des Armes 415 vor dem Drücken einer Geschäftsvorgangstaste wird über den Stift 417 die überzug-Sperreinrichtung in anschließend zu beschreibender Weise ausgeschaltet.
  • Ein sich in einem Ansatz 434 (Fig. 6) des Halters 409 gleitbar führendes Ausrichteglied 433 dient zum Ausrichten der Arme 405 und 407. Das obere Kopfende. des Ausrichtegliedes 433 ist eingekerbt und steht mit einem in dem Arm 405 befestigten Stift 435 im Eingriff. Eine um das Ausrichteglied 433 gewundene und zwischen dem Ansatz 434 und dem Kopf des Ausrichtegliedes befindliche Feder 436 hält das Ausrichteglied ständig im Eingriff mit dem Stift 435. Werden die Arme 405 und 407 im Uhrzeigersinn verschwenkt, so wird das Ausrichteglied 433 in eine Stellung bewegt, in der es beide Arme so lange hält, bis der Überzug in dem Saldierwerk wieder ausgeglichen worden ist.
  • Wird aus dem Saldierwerk eine negative Summe gezogen, so wird das Saldierwerk, wenn es sich nicht schon in der linken Stellung befindet, in bekannter Weise nach links (Fig.3) verschoben, so daß die Minus-Räder 301 mit den Betragseinstellantriebsgliedern 205 in Eingriff gelangen, wenn das Saldierwerk eingerückt wird.
  • Die Scheibe 402 befindet sich somit wieder in einer Stellung, in der ihr hoher Zahn 403 in der Bewegungsbahn des am Arm 407 vorgesehenen Daumens 437 liegt.
  • Sobald sich das Saldierwerk im Eingriff mit den Betragseinstellantriebsgliedern 205 befindet und die Minus-Räder 301 von denselben im Gegenzeigersinn angetrieben werden, wird die Scheibe 402 in oben beschriebener Weise im Uhrzeigersinn verschwenkt. Da sich jedoch der Daumen 437 des Armes 407 zu diesem Zeitpunkt in seiner Überzug-Stellung (Fig.6) befindet, läuft der hohe Zahn 403 der Scheibe 402 nicht an ihm an.
  • Während des negativen Saldiervorganges werden sämtliche Minus-Räder 301 nullgestellt und sämtliche Plus-Räder 300 in die »9«-Stellung gebracht. Während des einem negativen Saldiervorgang folgenden ersten Additionsarbeitsganges wird das Saldierwerk wieder nach rechts (Fig.3) verschoben, so daß der hohe Zahn 403 der Scheibe 402 in die Bewegungsbahn eines am Arm 405 ausgebildeten Daumens 404 gelangt. Bei der nun stattfindenden additiven Einbringung wird das Addierwerksrad 300 des höchsten Stellenwertes von »9« auf »0« gedreht, da der Zehnerschaltmechanismus nach einem negativen Saldiervorgang - angefangen von der niedrigsten Stelle - in sämtlichen Stellenwertreihen arbeitet. Während sich das Plus-Addierwerksrad des höchsten Stellenwertes aus der »9«- in die »0«-Stellung bewegt, läuft der hohe Zahn 403 der Scheibe 402 an dem Daumen 404 an und schwenkt die Arme 405 und 407 im Gegenzeigersinn in die in Fig. 6 gezeigte Stellung zurück. Gleichzeitig wird dem Arm 411 und der Welle 412 über die Stange 410 ebenfalls eine Gegenzeigerbewegung erteilt.
  • Entschließt sich die Bank, nach einem Überzug und nach der Notierung des Überzuges die Einbringung eines Einlagepostens in das Saldierwerk zuzulassen, so wird dieser Einlageposten vor dem Saldozug in das Saldierwerk einaddiert. Ist der Einlageposten groß genug, so nimmt das überzogene Saldierwerk wieder einen positiven Zustand an, und die geschalteten Teile des Überzugmechanismus werden, wie bereits beschrieben, wieder zurückgestellt.
  • Die bekannte »Flüchtige-Eins«-Einrichtung wird in bekannter Weise durch die Welle 412, wenn dieser durch den hohen Zahn 403 der Scheibe 402 eine Drehbewegung erteilt wird, angetrieben, so daß der echte negative Saldo gedruckt werden kann.
  • Findet ein Überzug in dem Saldierwerk statt und wird die Welle 412 (Fig. 9, 11) wie beschrieben im Uhrzeigersinn verschwenkt, so bewegt sich ein lose auf der Welle 412 gelagerter hakenförmiger Arm 466 durch folgende Einrichtung ebenfalls im Uhrzeigersinn: Ein Arm 467 umgreift mit seinem gabelförmigen Ende einen in einem Arm 469 befestigten Stift 468. Der Arm 469 ist auf der Stange 390 gelagert und umfaßt mit seinem gegabelten Ende einen in dem Arm 466 befestigten Stift 470. Der auf der Welle 412 befestigte Arm 467 erteilt so dem Arm 466 eine Uhrzeigerbewegung, die größer ist als die der Welle 412. Das hakenförmige Ende des Armes 466 ist normalerweise in Anlage mit einem Stift 471 eines auf der Stange 390 gelagerten Hebels 472. Eine Feder 473 sucht den Hebel 472 ständig im Gegenzeigersinn zu ziehen, wird jedoch normalerweise durch den in Anlage mit dem Stift 471 befindlichen hakenförmigen Arm 466 daran gehindert. Der Hebel 472 trägt einen Stift 474, der von dem gegabelten Ende eines drehbar auf der Stange 77 gelagerten Armes 475 umgriffen wird. Der Arm 475 ist durch eine Nabe starr mit einem Arm 476 (Fig. 3 und 9) verbunden. An dem Arm 476 ist eine Fläche 477 vorgesehen, die normalerweise außerhalb der Bewegungsbahn einer Abbiegung 478 eines auf der Maschinenfreigabewelle 30 befestigten Armes 479 liegt.
  • Wird der Arm 466 von dem Stift 471 wegbewegt, so kann die Feder 473 den Hebel 472 trotzdem nicht im Gegenzeigersinn schwenken, da sich ein Vierkantstift 481 (Fig. 8), der ,in einem durch eine Nabe mit dem Hebel 472 verbundenen Winkelhebel 480 befestigt ist, in Anlage mit einer Schulter 482 befindet, die an einem auf der Welle 77 gelagerten Arm 483 vorgesehen ist.
  • Eine Feder 484 hält den Arm 483 normalerweise in Anlage mit dem Vierkantstift 481. Ein Finger 485 des Armes 111 befindet sich in Anlage mit der Unterseite eines in dem Arm 483 befestigten Stiftes 486.
  • Bei der durch das Drücken einer der Summentasten 163. 164. 165 oder 168 bewirkten Abwärtsbewegung des Antriebsschiebers 102 «-erden mit dem Stift 486 in Anlage befindliche Finger 485 und somit der Arm 483 iin Gegenzeigersinn geschwenkt, so daß die Schulter 482 des Armes 483 von dein Vierkantstift 481 «-egb ewe@t wird.
  • Daratifliin schwenkt die Feder 473 den t@'inl@elh:.bel 480 und den Hebel 472 im Gegenzeigersinn und die Arme 475 und 476 über den Stift 474 so weit im Uhrzeig ersinn, da?) die Fläche 477 des Armes 476 in die Bewegungsbahn der Abbiegung 478 d---s Armes 479 gelangt. wodurch eine C'hrzeigerl>e«-egung des Armes 479 sowie der Maschinenfreigabewelle 30 verliindcrt wird. Die Maschine ist somit gesperrt.
  • Zwischen der Abbiegung 116 des Verbindun g:-gliedes 114 (Fig. 8) und dem unteren Ende des Schalterknopfes 117 ist- so viel Spielraum 119 vorgeselicn, claß die Schulter 482 noch von dein Vierkantstift 481 weg gelangt, bevor der Schalterknopf 117 gedruckt und der Kontakt zur Freigabe der Mfaschine geschlossen wird.
  • Wird jedoch vor einer der Summentasten 163. 164, 165 und 168 die Üherztig-Taste 158 gedrückt, so -@-langt der Stift 417 des Armes 415 (Fig: 7 und 9) in die Bewegungsbahn einer am. Arm 475 vorgesehenen Fläche 491 und verhindert eine Ulirz-#igerbewegun beider Arnie 475 und 476. Dies ermöglicht dein Arm 479 und der Welle 30 eine Uhrzeigerbewegung und somit eine Freigabe der Maschine durch ein Drücken der Taste 163 oder der Tate 168 zum Zi:lien eines neuen Saldos.
  • Kurz vor Beendigung des @lascliinenganges wird der Maschinenfreigabewelle 30, wie bereits beschriceben, eine Gegenzeigerbewegung erteilt. Dies bewirkt; daß eine auf der Maschinenfreigabewelle 30 befestigte Platte 492 (Fig. 10) den Hebel 472 und den Arm 480 über einen Lenker 493 und einen in dem Hebel 472 befestigten Stift 494 so weit im Uhrzeigersinn schwenkt, bis der Vierkantstift 481 (Fig. 8) hinter die Schulter 482 des Armes 483 gelangt. Bei der Gegenzeigerbewegung der Welle 412 in ihre Normalstellung klinkt der hakenförmige Arm 466 wieder über dem Stift 471 des Hebels 472 ein (Fig. 9). Überzug-Anzeige Sollte ein Versuch unternommen werden, bei überzogenem Saldierwerk einen Scheckposten durch Drül:-ken der Scheck-Taste 159 oder einen Einlageposten durch Drücken der Einlage-Taste 157 einzubringen, so. ermöglicht die Freigabe des Vierkantstiftes 481, die durch eine in anschließend zu beschreibender Weise bewirkte Bewegung des Armes 483 hervorgerufen wird, eine Gegenzeigerbewegung des Hebels 472 durch die Feder 473. Durch diese Gegenzeigerbewegung werden der Arm 475 und der Arm 476 im Uhrzeigersinn verschwenkt, wodurch die Fläche 477 des Armes 476 in die Bewegungsbahn der Abbiegung 478 gelangt, die an dem auf der Maschinenfreigabewelle 30 befestigten Arm 479 vorgesehen ist. Durch die auf diese Weise bewirkte Sperrung der Maschine wird der Bediener darauf aufmerksam, daß das Saldierwerk überzogen ist und daß der Buchhalter von dieser Tatsache in Kenntnis zu setzen ist. Alsdann bestimmt der Buchhalter den ihm erteilten Anweisungen gemäß. ob der Überzug auf die Kontokarte des Kunden zu drucken ist oder nicht. Soll der Überzug gedruckt werden, so wird die Überzug-TastL 158 vor der Zwischensaldo-Taste 164 gedrückt.
  • Nachdem die Zwischensumme des Überzuges je nach den erteilten Anweisungen gedruckt oder nicht gedruckt worden ist, fährt der lllaschinenb°diener fort, den nächsten Scheck- oder Einlageposten in da= Saldierwerk einzubringen. Zu diesem Zweck mula er jedoch für die Einbringung eines Scheckpostens die Überzug-Taste 158 und alsdann die Scheck-Taste 159 oder für die Einbringung eines Einlagepostens die Ü berzug-Taste 158 und alsdann die Einlage-Taste 157 drücken.
  • Wird die Scheck-Taste 157 oder die Einlage-Taste 159 ohne ein vorheriges Drücken der Überzug-Taste 158 gedrückt, so wird erstere durch den bekannten, nicht gezeigten Sperrschieber in gedrückter Stellung gehalten und muß durch einen bekannten, zum L'nwirksammachen des Sperrschiebers dienenden Betragtasten-Freigabeknopf 521 (Fig. 14) erst wieder freigegeben werden, bevor die Überzug-Taste 158 gedrückt werden kann.
  • Der Betragtasten-Freigabeknopf 521 ist mit einem bei 523 an dem Maschinenrahmen drehbar angebrachten Hebel 522 verbunden. An dem Hebel 522 ist ein Verbindungsglied 524 angelenkt, dessen oberes Ende ein Langloch 525 aufweist, in welchem sich ein in einem Arm 527 befestigter Stift 526 führt. Der Arm 527 ist auf der Maschinenfreigabewelle 30 befestigt.
  • Sobald der Betragtasten-Freigabeknopf 521 zweck Freigabe der gedrückten Taste 157 oder 159 abwärts bewegt wird, schwenkt der Hebel 522 den Arm 527 und die Maschinenfreigabewelle 30 über das Verbindungsglied 524 und den Stift 526 gemäß Fig. 9, 10 und 14 im Gegenzeigersinn. Dies bewirkt eine Gegenzeigerbewegung des Armes 479 (Fig. 9) und der Platte 492 (Fig. 10). Durch die Gegenzeigerbewegung der Platte 492 werden der Hebel 472 und der Winkelhebel 480 (Fig.8) über den Lenker 493 gegen die Kraft der Feder 473 im Uhrzeigersinn verschenkt, wodurch der Vierkantstift 481 in seine in Fig. 8 gezeigte Normalstellung zurückgelangt. Zu diesem Zeitpunkt zieht die Feder 484 den Arm 483 mit seiner Schulter 482 in seine Ausgangsstellung zurück, so daß die Hebel 480 und 472 von der Schulter 482 «-leder in ihren Normalstellungen festgehalten werden.
  • Durch die Uhrzei.gerbewegung des Hebels 472 (Fig. 9) werden die Arme 475 und 476 durch den Stift 474 von der Abbiegung 478 des Armes 479 wegbewegt.
  • Der Einlage-Taste 157 und der Scheck-Taste 159 ist ein Steuerschieber 511 (Fig. 5) zugeordnet, der drehbar an den Armen 512 und 513 angebracht ist und zwei mit einer Schrägfläche versehene Ansätze 514 und 515 aufweist. Wird eine der Tasten 157 und 159 gedrückt, so bewegt der in ihrem Schaft befestigte Stift 69 den Steuerschieber 511 abwärts.
  • Ein Fortsatz 516 des Steuerschiebers 511 trägt einen Stift 517, der bei der Abwärtsbewegung des Steuerschiebers 511 an einem an dem Arm 483 befestigten Finger 518 anläuft und diesen zusammen mit dem Arm 483 im Gegenzeigersinn verschwenkt. Durch die Gegenzeigerbewegung des Armes 483 wird der Vierkantstift 481 frei, und die Feder 473 (Fig. 5 und 9) verschwenkt den Hebel 472 im Gegenzeigersinn, so daB, wie bereits beschrieben, die Fläche 477 des Armes 476 vor die Abbiegung 478 gelangt und eine Bewegung der Maschinenfreigabewelle 30 verhindert. -Der zwischen der Abbiegung 83 und dem Schalterknopf 84 befindliche Luftspalt 87 (Fig. 4) ist so gewählt, daß die Schulter 482 (Fig. 5) des Armes 483 von dem Vierkantstift 481 entfernt wird, noch bevor der Schalterknopf 84 so weit eingedrückt ist, daß er den Kontakt zur Freigabe der Maschine schließt.
  • Kombinierte Aufstellungsbogen- und Kontokarte Die Fig. 12 und 13 zeigen je eine kombinierte Aufstellungs- und Kontokarte 532. In Fig. 12 erscheinen auf der Kontokarte sämtliche einen bestimmten Kunden betreffenden Eintragungen, nämlich der Saldovortrag und mehrere Scheck- und Einlageposten, jedoch kein Überzug. Die in dieser Figur gezeigte Karte ist nicht von einer mit der beschriebenen, selbsttätigen, durch eine Sperre bewirkten Überzuganzeige ausgestatteten Maschine ausgegeben worden.
  • Auf der in Fig. 13 gezeigten Karte dagegen sind die Cherzüge bei 533 und 535 auf dem Aufstellungsteil und bei 534 und 536 auf dem Kontokartenteil gedruckt.
  • Diese Cberzugposten werden gedruckt, wenn die Überzug-Taste 158 und die Zwischensaldo-Taste 164 bei überzogenem Saldierwerk zwecks Freigabe der Maschine gedrückt werden.
  • Der Abdruck auf den in Fig. 12 und 13 gezeigten Aufstellungs- und Kontokarten erfolgt durch ein an sich bekanntes Druckwerk.

Claims (5)

  1. P.1TL\-#- A\si'HL`CfIE: 1. Buchungsmaschine mit mehreren Addierwerken einschließlich eines Addier-Subtrahier-Werkes, Addier-Steuertasten zum Steuern der Maschine zwecks Durchführung von Additionsmaschinengängen und Subtrahier-Steuertasten zum Steuern der Maschine zwecks Durchführung von Subtraktionsmaschinengängen, Summenzug-Steuertasten, einer Sperrvorrichtung, die beim Überziehen des Addier-Subtrahier-Werkes durch dieses wirksam gemacht wird, und mit von Hand oder selbsttätig steuerbaren Abschaltvorrichtungen zum Unwirksammachen der Überzugsperre, so daß die Maschine für bestimmte Maschinengangarten, z. B. Zwischensummenzug und Fehlerberichtigung, freigebbar ist, dadurch gekennzeichnet, daß zum Verhindern weiterer Einbringungen additiver oder subtraktiver Posten in das Saldierwerk nach dessen Cberzug zwei normalerweise das Wirksamwerden der Sperrvorrichtung (473, 476, 477) verhindernde Halteglieder (466, 483) vorgesehen sind, von denen das eine (466) durch die Welle (412) heim Überziehen des Addier-Subtrahier-Werkes zur Vorbereitung des Wirksamwerdens der Sperrvorrichtung (476, 477), hingegen das anandere (483) erst bei nachfolgendem Drücken entweder einer dem Saldierwerk zugeordneten Addier-Steuertaste (157) oder einer dem Saldierwerk zugeordneten Subtrahier-Steuertaste (159) zwecks vollständiger Freigabe der Sperrvorrichtung (473, 476, 477) zur Bewegung in die Sperrstellung unwirksam machbar ist.
  2. 2. Maschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Sperrvorrichtung (Arm 476, Fläche 477), nachdem sie beim Drücken einer der Steuertasten (156, 157, 163 bis 165, 168) wirksam geworden ist, mittels eines von Hand bedienbaren Rückstellgliedes (521, 522), welches auch die gedrückte Steuertaste zurückstellt. wieder unwirksam machbar ist.
  3. 3. -Maschine nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß das Halteglied (466, 483) mittels in einer (Vorgangs-) Tastenbank angeordneter Steuertasten (157, 159) über einen beim Drücken einer der genannten Tasten verschwenkbaren, auf einer den Arm (483) tragenden Welle (77) befestigten Arm (518) unwirksam machbar ist und daß sich unmittelbar mit dem Arm (483) ein Finger (485) eines beim Drükken einer Taste (163, 164, 165, 168) einer anderen (Summen-) Tastenbank verschwenkten Armes (111) in Anlage befindet.
  4. 4. Maschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die das erste Halteglied (Arm 466) tragende Welle (412) mittels zweier miteinander gekuppelter Arme (405, 407) antreibbar bzw. rückstellbar ist und die Arme (405, 407) mittels einer durch eine Atialverschiebung des Addier-Subtrahier-`N'erkes (300, 301) wahlweise in Gegenüberstellung mit dem einen oder dem anderen Arm (405, 407) bringbaren Scheibe (402) antreibbar sind.
  5. 5. Buchungsmaschine nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß eine Bewegung der Sperrvorrichtung (476, 477) in die Sperrstellung bei Drücken der Addier- oder der Subtrahier-Steuertaste (157, 159) nach einem Rechenwerksüberzug mittels eines durch vorausgehendes Drücken einer Überzug-Steuertaste (158) antreibbaren Sperrgliedes (417) verhinderbar ist. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften K- r. 564 838, 607 524, 754332-, USA.-Patentschrift Nr. 2 275 671.
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Citations (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE754332A (de)
DE564838C (de) * 1929-09-23 1932-11-24 William Bernard Woods Rechen- oder Buchungsmaschine
DE607524C (de) * 1930-01-09 1935-01-04 Ellis Adding Typewriter Compan Rechenmaschine
US2275671A (en) * 1936-07-23 1942-03-10 Underwood Elliott Flsher Compa Accounting machine

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