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DE612424C - Komplementzaehlwerk fuer Schreibrechenmaschinen - Google Patents

Komplementzaehlwerk fuer Schreibrechenmaschinen

Info

Publication number
DE612424C
DE612424C DEF73216D DEF0073216D DE612424C DE 612424 C DE612424 C DE 612424C DE F73216 D DEF73216 D DE F73216D DE F0073216 D DEF0073216 D DE F0073216D DE 612424 C DE612424 C DE 612424C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
counter
movement
pawl
typewriters
prepared
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEF73216D
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Feiler Feinmechanik W GmbH
Original Assignee
Feiler Feinmechanik W GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Feiler Feinmechanik W GmbH filed Critical Feiler Feinmechanik W GmbH
Priority to DEF73216D priority Critical patent/DE612424C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE612424C publication Critical patent/DE612424C/de
Expired legal-status Critical Current

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  • Apparatus For Radiation Diagnosis (AREA)

Description

  • Komplementzählwerk für Schreibrechenmaschinen Die vorliegende Erfindung betrifft ein Zählwerk an Schreibrechenmaschinen, welches positive und negative Beträge aufnehmen kann, das Ergebnis unmittelbar abzulesen gestatfet und zugleich angibt, ob es positiv oder negativ ist.
  • Man hat zu diesem Zweck bereits Zählwerke geschaffen, bei denen zum Ablesen des positiven und negativen Betrages je eine Zahlenräderreihe vorgesehen und die eine der beiden Zahlenräderreihen durch eine Blende verdeckt gehalten ist. Zur Ersparung zweier vollständiger Zählwerke sind ferner je zwei Zahlenräder einem einzigen Antriebsrad und einer Zehnerübertragung zugeordnet. Nach dem Durchgang durch die Nullstellung wird bei diesen Zählwerken eine zusätzliche Eins in die Rechnung eingebracht. Die Umschaltung der Blenden geschieht beim Durchgang durch die Nullstellung, wird also durch -den Druck auf eine Zahlentaste über die verschiedenen Teile des Rechen- und Zählwerkes hinweg bewerkstelligt, während die Zuschaltung der flüchtigen Eins. nur vorbereitet wird und erst nach dem Einbringen der Zahl, beispielsweise durch die Kraft des zurückspringenden Zählwerkes, jedenfalls aber durch eine Kraftschaltung erfolgt.
  • Die vorliegende Erfindung stellt eine Verbesserung an Zählwerken dieser Art dar. Sie besteht darin, daß auch die Bewegung der Blenden durch dieselben Glieder, durch die die Zuschaltung der flüchtigen Eins erfolgt, vorbereitet bzw. durchgeführt wird. Bekanntlich wächst die am Antriebsrad aufzubringende Kraft für das Einbringen einer einstelligen Zahl nicht nur im Verhältnis der Anzahl der stattfindenden Zehnerübertragungen, sondern nach einer Exponentialgleichung, deren Absolutwert 'wegen des wechselnden Einflusses je nach Art der Zehnerübertragung und der Anordnung der Einzelteile =hier nicht wiedergegeben werden soll. Es darf daher die Umschaltung der Blenden, die bisher gerade beim Durchgang durch die Nullstellung, also während der durchgehenden Zehnerübertragung erfolgte, zu diesem Zeitpunkt nur vorbereitet werden, wenn man nicht auf die bei Zählwerken ohne Blenden höchstmögliche Stellenzahl verzichten will. Das geschieht aber erfindungsgemäß durch dieselben Teile und zu derselben Zeit wie die Vorbereitung bzw. die endgültige Schaltung der flüchtigen Eins, nämlich nach dem Einbringen der Zahl und selbsttätig mittels Kraftschaltung. Irgendwelche zusätzlichen Teile sind dazu nicht nötig. Es ist nur dafür zu sorgen, daß die Bewegung der Blenden anstatt von dem Malteserräd der höchsten Stelle aus von den Antriebsorganen für die Zuschaltung der fehlenden Eins abgeleitet wird.
  • Die Kraft zur Umschaltung der Blenden zusammen mit der Einbringung der fehlenden Eins wird am besten der Rückholfeder des Papierwagens entnommen. Das kann z. B. nach der vorliegenden Erfindung dadurch geschehen; daß ein Kraftschalthebel bei der Vorwärtsmitnahme des Zählwerkes allmählich aufgezogen und durch eine Klinke gesperrt gehalten wird, bis durch die Bewegung des Zählwerkes, z. B. beim Zurückschnellen, das Auslösen der Klinke und damit die Kraftschaltung erfolgt.
  • An Hand eines Ausführungsbeispiels soll die Erfindung erläutert werden.
  • Abb. i zeigt die neue Einrichtung auf der rechten Seite eines Zählwerkes bei abgehobener Seitenplatte.
  • Abb. 2 ist die Vorderansicht der Vorbereitungsübertragung als Schnitt nach der Linie II-II der Abb. i.
  • Abb. 3 gibt die Blenden nach Schnitt III-II I der Abb. 2 wieder.
  • Abb. q. ist das Schema einer Kraftschaltung mit allmählichem Aufzug.
  • Zwischen zwei Seitenwänden i (Abb. 2) sind auf einer Achse :2 die Antriebsräder 3. gelagert. Zwecks Zehnerschaltung greift der Zahn q. des Antriebsrades 3 in das Zahnrad 5 ein und schaltet, zusammen mit dem Übertragungsrad 6 und dem Malteserrad 7, die alle drei ein Ganzes bilden, das Antriebsrad der nächsthöheren Stelle um eine Einheit weiter. Findet nun ein Überziehen oder ein Unterziehen des Zählwerkes statt, so schaltet der Zahn q. des höchsten Antriebsrades 3 das Übertragungsrad 5 bis 7 und das damit in Eingriff stehende Zahnsegment 8 um eine Einheit nach rechts oder links. Das Zahnsegment ist fest auf der Achse 2 verstiftet, ebenso der Arm 9 mit seinem Stift io, wie aus der Abb. 2 hervorgeht. Der Schalthebel i i ist auf der Achse 12 drehbar angeordnet, trägt die um Stift 13 schwenkbare Schaltklinke 14 und wird von der Feder 15 nach oben gezogen. Der am Arm 9 befindliche Stift io liegt ferner in einer Aussparung der Schaltklinke 1q.. Wird nun der Arm 9 beim Schalten um eine Einheit nach rechts oder links geschwenkt, so verdreht sich auch die Schaltklinke 14 und stellt einen ihrer Schenkel über den Schaltstift 16 oder 17. Das Hinzuschalten der Eins hat aber damit noch nicht stattgefunden, es ist nur das Schalten und dessen Richtungssinn vorbereitet worden. Wenn nun das Querzählwerk bis zur höchsten Stelle mitgenommen wurde und darauf zu= rückschnellt, sa trifft die Rolle 18 des Schalthebels ii auf eine schräge Bahn ig, wodurch sich das untere Ende des Hebels i i nach links (Abb. i) und die daran angebrachte Schaltklinke nach unten bewegt und auf den Stift 16 oder i7 trifft. Hierdurch wird das Zahnsegment 2o um eine Teilung nach rechts oder links geschaltet und die Zahl Eins über das Rad 5 bis 7 in das erste Antriebsrad gebracht. Die Blenden 2i und 22 (Abb. 3) werden dadurch gesteuert, daß die Zähne 23 (Abb. i) des Segmentes 2o mit einem Zwischenrad 24 kämmen und dieses die gezahnten Blendenschenkel 25 und 26 antreibt.
  • Die Umsteuerung durch eine von der Wagenbewegung erzeugte Kraft, wie sie beispielsweise in Abb. q. schematisch dargestellt ist, wird folgendermaßen bewirkt.
  • Der- Schalthebel 27, der in Punkt 28 gelagert ist, wird mit seiner daran angelenkten Schaltklinke 14 bei der Vorwärtsbewegung des Zählwerkes mittels einer Rolle 29 durch die schräge Bahn 3o allmählich aufgezogen und durch den Winkelhebel 31 in dieser Stellung gehalten. Beim Zurückschnellen .des Zählwerkes trifft die Rolle 32 des Winkelhebels 31 auf die Schräge 33 und löst den Schalthebel aus. Der Schalthebel 27 wird dadurch frei und vollzieht durch die gespannte Feder 3q. die Kraftschaltung.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Vollautomatisches Komplementzählwerk für Schreibrechenmaschinen, bei=der die Zuschaltung der flüchtigen Eins von der höchsten Stelle auf die niedrigste durch den Zählwerksantrieb im positiven oder negativen Sinne nur vorbereitet wird, während die Kraftschaltung durch die Bewegung des Zählwerkes erfolgt, dadurch gekennzeichnet, daß auch die Bewegung der Blenden durch dieselben Glieder, durch die die Schaltung der Eins erfolgt, vorbereitet bz-w. durchgeführt wird.
  2. 2. Vollautomatisches Komplementzählwerk nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß ein Kraftschalthebel (i i, 1q.) bei der Vorwärtsmitnahme des Zählwerks allmählich aufgezogen und durch eine Klinke (31) gesperrt wird, und daß die Kraftschaltung erst durch das Auslösen der Klinke (31), das durch die Bewegung, z: B. das Zurückschnellen, des Zählwerks hervorgerufen wird, erfolgt.
DEF73216D 1932-04-15 1932-04-15 Komplementzaehlwerk fuer Schreibrechenmaschinen Expired DE612424C (de)

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Application Number Priority Date Filing Date Title
DEF73216D DE612424C (de) 1932-04-15 1932-04-15 Komplementzaehlwerk fuer Schreibrechenmaschinen

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DEF73216D DE612424C (de) 1932-04-15 1932-04-15 Komplementzaehlwerk fuer Schreibrechenmaschinen

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Publication Number Publication Date
DE612424C true DE612424C (de) 1935-04-24

Family

ID=7111975

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DEF73216D Expired DE612424C (de) 1932-04-15 1932-04-15 Komplementzaehlwerk fuer Schreibrechenmaschinen

Country Status (1)

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DE (1) DE612424C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE751830C (de) * 1939-01-19 1954-10-25 Mercedes Bueromaschinen Werke Komplementvertikalzaehlwerk, insbesondere fuer mit Summenzug ausgeruestete Schreibrechenmaschinen od. dgl.

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE751830C (de) * 1939-01-19 1954-10-25 Mercedes Bueromaschinen Werke Komplementvertikalzaehlwerk, insbesondere fuer mit Summenzug ausgeruestete Schreibrechenmaschinen od. dgl.

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