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DE1041100B - Verfahren und Schaltungsanordnung zum wiederholten Abtasten des in multistabilen magnetischen Speicherelementen gespeicherten Informationsinhaltes in Fernmelde-, insbesondere Fernsprechanlagen - Google Patents

Verfahren und Schaltungsanordnung zum wiederholten Abtasten des in multistabilen magnetischen Speicherelementen gespeicherten Informationsinhaltes in Fernmelde-, insbesondere Fernsprechanlagen

Info

Publication number
DE1041100B
DE1041100B DES54755A DES0054755A DE1041100B DE 1041100 B DE1041100 B DE 1041100B DE S54755 A DES54755 A DE S54755A DE S0054755 A DES0054755 A DE S0054755A DE 1041100 B DE1041100 B DE 1041100B
Authority
DE
Germany
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information content
storage element
scanning
intermediate storage
elements
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DES54755A
Other languages
English (en)
Inventor
Dipl-Ing Kurt Fischer
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Siemens Corp
Original Assignee
Siemens Corp
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Siemens Corp filed Critical Siemens Corp
Priority to DES54755A priority Critical patent/DE1041100B/de
Publication of DE1041100B publication Critical patent/DE1041100B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04QSELECTING
    • H04Q3/00Selecting arrangements
    • H04Q3/42Circuit arrangements for indirect selecting controlled by common circuits, e.g. register controller, marker

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Computer Networks & Wireless Communication (AREA)
  • Relay Circuits (AREA)

Description

DEUTSCHES
In Fernmelde-, insbesondere Fernsprechanlage!! sind Speicher bekannt, deren Informationsinhalt mehrfach abtastbar ist. Bei den bekannten Anordnungen dieser Art finden als Speicher entweder Wähler, beispielsweise Drehwähler, mechanische Impulswiederholer oder Kondensatoren Verwendung.
Während bei den bekannten Anordnungen, die mit Wählern arbeiten, der Informationsinhalt nur dann mehrfach abtastbar ist, wenn der jeweilige Speicherwähler bei Abgabe seines Informationsinhaltes diesen an einen anderen Speicher abgibt oder wenn der Speicherwähler durch einen Abgreifwähler abgetastet wird, sind mechanische Impulswiederholer bekannt, bei denen der Informationsinihalt ohne Umspeicherung mehrfach abtastbar ist.
Die mit Kondensatoren als Speicherelemente arbeitenden Speicher haben gegenüber den aus Wählern oder mechanischen ImpulSiwiederholern aufgebauten Speichern den Vorteil, daß die Speicherelemente keiner mechanischen Abnutzung unterliegen. Je nach Art der Abtastung bleibt auch der Informationsinhalt bei der Abtastung erhalten oder kann in einfacher Weise neu gebildet werden. Nachteil der Kondensatoren ist jedoch, daß sie starken Alterungserscheinungen unterliegen und vielfach schon nach kurzem Einsatz nicht mehr in der Lage sind, den Informationsinhalt über längere Zeit zu speichern, insbesondere dann, wenn der Informationsinhalt nicht in Form der Ja-Nein-Speicherung (geladen — entladen) gleichzeitig in mehreren Kondensatoren in unterschiedlichen Kombinationen enthalten ist, sondern in einem einzigen Kondensator gespeichert wird, dessen Ladung den Informationsinhalt bestimmt.
Die Verwendung von Ringkernen als multistabile magnetische Speicherelemente erscheint in den Fällen besonders zweckmäßig, in denen die einmal eingegebene Information längere Zeit gespeichert werden muß, da die Ringkerne weder Alterungserscheinungen, die denen der Kondensatoren entsprechen, noch mechanischer Abnutzung unterliegen.
Die Erfindung bezieht sich auf Speicher, in denen derartige multistabile magnetische Speicherelemente Verwendung finden, und bezweckt, ein Verfahren aufzuzeigen, das unter geringstmöglichstem Aufwand zusätzlicher Schaltmittel eine wiederholte Abtastung der multistabilen magnetischen Speicherelemente gestattet. Erreicht wird dies dadurch, daß der in. einem Speicherelement gespeicherte Informationsmhalt bei der Abtastung in einem mehreren nacheinander impulsweise abtastbaren Speicherelementen gemeinsam zugeordneten multistabilen magnetischen Zwischemspeicherelement zwischengespeichert und nach Beendigung der Übergabe an dieses Zwischenspeicherelement vor Abtastung des nächsten Speicherelemen-
Verfahren und Schaltungsanordnung
zum wiederholten Abtasten
des in multistabilen magnetischen
Speicherelementen gespeicherten
Informationsinhaltes in Fernmelde-,
insbesondere Fernsprechanlagen
Anmelder:
Siemens & Halske Aktiengesellschaft,
Berlin und München,
München 2, Wittelsbacherplatz 2
Dipl.-Ing. Kurt Fischer, München,
ist als Erfinder genannt worden
tes in das abgetastete Speicherelement rückgespeichert wird. Für die Ausübung eines Verfahrens gemäß der Erfindung wird für jeweils mehrere Speicherelemente nur ein einziges Zwischenspeicherelement benötigt.
Als solches kann beispielsweise auch ein bei Speicherung von nicht wiederholt abzutastenden Werten zur Speicherung eines Wertes selbst dienendes Speicherelement mit ausgenutzt werden. Der Aufwand einer Anordnung zur Ausübung des Verfahrens gemäß der Erfindung ist dementsprechend denkbar gering.
Gemäß weiterer Ausbildung der Erfindung erfolgt die Rückspeicherung des Informationsinhaltes durch impulsweise Abtastung des Zwischenspeicherelementes, wobei; die Impulsgeschwindigkeit bei der Abtastung des Zwischenspeicherelementes größer ist als die bei der Abtastung eines der Speicherelemente. Im allgemeinen werden für die Abtastung der Speicherelemente, wenn sie impulsweise erfolgt, besondere Zeitbedingungen an die Impulsfolge gestellt, während die Impulsfolge bei der Rückspeicherung an sich beliebig gewählt werden kann. Ein erfindungsgemäßes Verfahren bringt auch in dieser Beziehung einen wesentlichen Vorteil gegenüber den bekannten Anordnungen, bei denen beispielsweise als Zwischenspeicher-
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element ein Wähler od. dgl. Verwendung findet, der nur mit einer bestimmten Geschwindigkeit fortgeschaltet werden kann, so daß für die Rückspeicherung ebenfalls eine feste Zeitbedingung gegeben ist. Gemäß anderer Ausbildung der Erfindung findet als Zwischenspeicherelement ein Sättigungsübertrager Verwendung, so daß die Rückspeicherung des Informationsinhaltes durch einen einzigen in seiner Größe dem Informationsinhalt selbst entsprechenden, ani dem Zwischenspeicherelement erzeugten Impuls vorgenommen werden kann. Mit der Erfindung ist es also möglich, die Rückspeicherung innerhalb einer Zeit vorzunehmen, die höchstens gleich der der Impulsdauer bei der Abtastung des Informationsinhaltes eines Speicherelementes ist.
Eine Schaltungsanordnung zur Durchführung des Verfahrens gemäß der Erfindung kann beispielsweise so ausgebildet sein, daß den Speicherelementen ein erster Sättigungsübertrager gemeinsam und dem Zwischenspeicherelement ein zweiter Sättigungsübertrager individuell zugeordnet ist, von denen jeder der Abtastung und Einspeicherung des Informationsinhaltes dient, oder auch derart, daß den Speicherelementen und dem Zwiscihenspeicherelement ein einziger der Abtastung und Einspeicherung des Informationsinhaites dienender Sättigungsübertrager zugeordnet ist, und weiterhin derart, daß den Speicherelementen und dem Zwischenspeicherelement ein einziger der Einspeicherung des Informationsinhaltes dienender Sättigungsübertrager zugeordnet ist, der auch zur Abtastung der Speicherelemente auf ihren Informationsinhalt dient, während das Zwischenspeicherelement als Sättigungsübertrager ausgebildet ist und selbst die Rückspeicherung des Informationsinhaltes in ein abgetastetes Speicherelement bewirkt.
In den Fig. 1 bis 3 sind die drei aufgezählten unterschiedlichen. Ausführungsbeispiele von Schaltungsanordnungen zur Durchführung des Verfahrens gemäß der Erfindung dargestellt. Die Erfindung ist jedoch auf diese Ausführungsbei spiele nicht beschränkt. Es ist vielmehr auch denkbar, daß zur Einsparung von Schaltmitteln zur Umschaltung der Sättigungsübertrager vom Betrieb Abtastung auf den Betrieb Einspeicherung für jeden Zweck bzw. jede Art von Elementen (Speicherelemente und Zwischenspeicherele- 4^ ment) besondere Sättigungsübertrager vorgesehen sind. Die in den· Figuren dargestellten Anordnungen erscheinen jedoch besonders zweckmäßig, da, wie aus den Figuren zu ersehen ist, der Aufwand an Schaltmitteln zur Umschaltung der Sättigungsübertrager verhältnismäßig gering ist.
Nachstehend sollen an Hand der Zeichnungen der Aufbau und die Wirkungsweise der erfindungsgemäßen Anordnungen zur Ausübung des Verfahrens gemäß der Erfindung im einzelnen beschrieben werden.
Die in den Fig. 1 bis 3 dargestellten Speicherelemente SEI, SE2 dienen zur Aufnahme je eines zu speichernden. Wertes. Die Einspeicherung kann entweder impulsweise, d. h. mit einer dem Informationsinhalt entsprechenden Zahl von Impulsen, oder mittels eines einzigen in seiner Größe dem Informationsinhalt entsprechenden Impulses vorgenommen werden.
Die Abtastung des Informationsinhaltes eines Speicherelementes erfolgt über die Wählerarme w mittels der Impulsrelais/1 und 12. Die Schaltung letzterer ist nur in der Fig. 1 dargestellt. Die entsprechende Schaltung gilt auch für die Fig. 2 und 3, in denen jeweils nur die Kontakte der Impulsrelais /1 und /2 dargestellt sind. Bei der Ummagnetisierung eines Speicherelementes SE mittels der Sättigungsübertrager SU spricht bei einem nach der Rückführung des Speicherlementes in der Ruhelage eintreffenden Impuls das in den Abtaststromkreis geschaltete Prüfrelais P an und unterbricht an seinem Kontakt ρ die Impulsgabe.
Damit nun jeweils die Zahl der ausgesendeten Impulse mit der Zahl der gespeicherten Impulse übereinstimmt, wird bei der Einspeicherung von Impulsen, der erste Impuls unterdrückt. Diesem Zweck dient ein erst nach Abgabe des ersten Impulses über die Kontakte 312, 8il ansprechendes Relais V, das sich an seinem Kontakt 1 ν durch Kurzschluß seiner Wicklung II abfall verzögert schaltet, so daß es erst am Ende einer Impulsserie zum Abfall kommt. An seinen Kontakten 2v bzw. 3v bewirkt es gleichzeitig die Weitergabe von Impulsen an dasjenige Speicherelement, in das zu dem entsprechenden Zeitpunkt Impulse einzuspeichern sind.
Zunächst seien die Wirkungsweise der Impulsrelais und die Aufgaben der Kontakte der Impulsrelais im einzelnen beschrieben. Über einen die Abtastung eines Speicherelementes einleitenden, nicht dargestellten Anlaßkontakt werden die Wicklungen I und II des Relais /1 eingeschaltet. Die im Ladestromkreis des Kondensators K liegende Wicklung II des Relais/1 ist als Gegenwicklung ausgebildet, so daß das Relais /1 verzögert anspricht. Bei Ausbildung des Relais P als polarisiertes Relais kann auf einen zusätzlichen, in dem Stromkreis des Relais /1 liegenden Anlaßkontakt verzichtet werden, wenn der Kontakt des Relais P, wie gestrichelt angegeben, als Arbeitskontakt ausgebildet und das polarisierte Relais P mit zwei Ruhelagen versehen ist und seine Wicklungen derart gepolt sind, daß es bei Ansprechen in den Abtaststromkreisen seinen. Kontakt p öffnet. Das Relais P kann dann zur Anlassung der Abtastung beispielsweise über eine besondere Wicklung erregt werden, die den Kontakt p in die ausgezeichnete Lage bringt.
Mit Ansprechen des Relais /1 wird am Kontakt IiI der Ansprechstromkreis unterbrochen und am Kontakt 2fl ein über den Widerstand Wi verlaufender Entladestromkreis für den Kondensator K geschlossen. In diesem Entladestromkreis fällt das Relais/1 verzögert ab. Am Kontakt 3il war bei Ansprechen des Relais/1 ein Stromkreis für das Relais/2 geschlossen, der nach Abfall des Relais /1 wieder unterbrochen ist.
Nach Abfall des Relais/1 wird, wie bereits beschrieben, ein Relais V erregt, das unter anderem seine Kontakte 2v und 3 ν schließt und dadurch die Einspeicherung von Impulsen in das jeweilige Speicherelement bzw. in das Zwischenspeicherelement vorbereitet.
Bei dem in. der Fig. 1 dargestellten Ausführungsbeispiel wird beim ersten und jedem weiteren Ansprechen des Relais /1 an dem Kontakt 4il ein Stromkreis zur impulsweisen Rückführung der Speicherelemente SE vorbereitet. Nach Ansprechen des Relais /2 wird dann an dem Kontakt H2 die Abgabe eines Magnetisierungsimpulses über den Sättigungsübertrager SUl an das entsprechende Speicherelement SE veranlaßt. Der an den Kontakten 5il und 2(2 vorbereitete Stromkreis zur Einspeicherung eines Impulses in das Zwischenspeicherelement ZE kann jedoch erst vom zweiten Impuls an wirksam werden, da während des ersten Impulses der Kontakt Sv noch geöffnet ist.
Nach Rückführung des Speicherelementes in die Ruhelage wird ein weiterer Impuls wirksam, der das Prüfrel'ais P- über seine in den Abtaststromkreis des
Speicherelemetites .S--E geschaltete Wicklung I zum Ansprechen bringt. Durch Öffnen des Kontaktes p wird die weitere Impulsgabe durch die Relais/1 und /2 unterbrochen. Ein die Umschaltung von dem Zustand Abtastung eines Speicherelementes und Einspeicherung in ein Zwischenspeicherelement in den Zustand Abtastung des Zwischenspeicherelementes und Einspeicherung in das Speicherelement bewirkendes Relais wird wirksam, öffnet seine Kontakte Im bis 4ii und schließt seine Kontakte 5 u bis 8 if. Dadurch sind die Wicklungen II der Sättigungsübertrager SUl und SU 2 in umgekehrter Polung an das betreffende Speicherelement SE bzw. das Zwischenspeicherelement ZE angeschaltet. Die nach dieser Umschaltung über Kontakte der Relais /1 und /2 gegebenen Impulse haben dementsprechend die entgegengesetzte Richtung und bewirken eine Rückführung des Zwischenspeiclierelementes ZE in die Rühelage und eine Einspeicherung von Impulsen in das Speicherelement SE, bis bei Beendigung der Abtastung des Zwischenspeicherelementes ZE das Relais P erneut, in diesem Fall jedoch über seine in dem Abtaststromkreis des Zwischenspeicherelementes ZE liegende Wicklung II, erregt wird.
Wie bereits ausgeführt, kann die Abtastung des Zwischenspeicherelementes mit einer größeren Impulsgeschwindigkeit durchgeführt werden als die Abtastung eines Speicherelementes. Zu diesem Zweck kann beispielsweise ein Kontakt des die Umschaltung von Abtastung eines Speicherelementes SE auf Abtastung des Zwischenspeicherelementes ZE bewirkenden Relais das aus dem Kondensator A' und Widerständen, beispielsweise dem Widerstand Wi, gebildete Verzögerungsglied des Impulsrelais/1 der erhöhten Impulsgeschwindigkeit anpassen.
Über den Wählerarm w werden jeweils nacheinander die einzelnen abzutastenden Speicherelemente SEI, SE2. . . an den Sättigungsübertrager SUl angeschaltet, während das Zwischenspeicherelement allen Speicherelementen gemeinsam zugeordnet ist und dementsprechend immer an den Sättigungsübertrager SU2 angeschaltet bleibt.
Bei dem in der Fig. 2 dargestellten Ausführungsbeispiel tritt an Stelle der Sättigungsübertrager SUl und SU2 ein einziger Sättigungsübertrager SU, der mit Hilfe von Kontakten der Relais /1 und /2 jeweils von Abtastung eines Speicherelementes SE auf Einspeicherung in das Zwischenspeicherelement ZE bzw. von Abtastung des Zwischenspeicherelementes ZE auf Einspeicherung in ein Speicherelement SE umgeschaltet wird. In der Ruhelage der Kontakte Iu bis 4m wird jeweils während der Zeit, in der die Relais/1 und /2 abgefallen sind, ein die Einspeicherung eines Teiles eines Informationsinhaltes in das Zwischenspeicherelement ZE und nach Ansprechen der Relais /1 und /2 ein die Rückführung eines Speicherelementes SE bewirkender Magnetisierungsimpuls gegeben. In der Arbeitslage der Kontakte Iw bis 4 u dagegen wird, wenn die Relais Jl1 /2 abgefallen sind, ein die Rückführung des Zwischenspeioherelementes ZE in die Rulhelage und bei angezogenen Relais /1 und /2 ein die Einspeidherung eines Teils des Informationsinhaltes in das entsprechende Speicherelement SE bewirkender Magnetisierungsimpuls gegeben.
Die in der Figur dargestellte einzige Wicklung des Relais P dient sowohl zur Beendigung der Abtastung eines Speicherelementes SE als auch zur Beendigung der Abtastung des Zwischenspeicherelementes ZE.
Bei dem in der Fig. 3 dargestellten Ausführungsbeispiel ist das Zwischenspeicherelement ZU selbst als Sättigungsübertrager ausgebildet. Die Einspeicherung eines Impulses in das Zwischenspeicherelement erfolgt in der Ruhelage der Kontakte Iu bis 4lu während der Zeit, während1 der die Relais /1 und /2 abgefallen sind, über seine Wicklung I. Die Abtastung des Zwischenspeicherelementes dagegen erfolgt in der Arbeitslage der Kontakte u über seine Wicklung II mit einem einzigen, in seiner Größe dem Informationsinhalt entsprechenden Impuls. Dadurch ist es ohne besondere Umschaltung der Impulsrelais /1 und /2 bezüglich ihrer Zeitkonstante möglich, die Rückspeicherung des in dem Zwischenspeicherelement ZU zwischengespeicherten· Informationsinhaltes in eines der Speicherelemente SE mit erhöhter Geschwindigkeit durchzuführen.

Claims (7)

Patentansprüche:
1. Verfahren zum wiederholten Abtasten des in multistabilen magnetischen Speicherelementen, gespeicherten Inforniationsirihaltes in Fernmelde-, insbesondere Fernsprechanlagen, dadurch gekennzeichnet, daß der in einem Speicherelement (z.B. SEI) gespeicherte Informationsinhalt bei der Abtastung in einem mehreren nacheinander impulsweise abtastbaren Speicherelementen (SE 1, SE2 ...) gemeinsam zugeordneten, multistabilen magnetischen Zwischenspeicherelement (ZE bzw. ZU) zwischengespeichert und nach Beendigung der Übergabe an dieses Zwischenspeicherelement (ZE bzw. ZU) vor Abtastung des nächsten Speicherelementes (SE2) in das abgetastete Speicherelement (SEI) rückgespeichert wird.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Rückspeicherung des Informationsinhaltes durch impulsweise Abtastung des Zwischenspeicherelementes (ZE) erfolgt und daß dabei die Impulsgeschwindigkeit bei der Abtastung des Zwischenspeicherelementes (ZE) größer ist als die bei der Abtastung eines der Speicherelemente (SE; Fig. 1 und 2).
3. Verfahren nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß als Zwischenspeicherelement (ZU) ein Sättigungsübertrager Verwendung findet und die Rückspeicherung des Informationsinhaltes durch einen einzigen, in seiner Größe dem Informationsinhalt entsprechenden, an dem Zwischenspeicherelement (ZU) erzeugten Impuls erfolgt (Fig. 3).
4. Schaltungsanordnung zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch 2, dadurch gekennr zeichnet, daß den Speicherelementen (SE) ein erster Sättigungsübertrager (SUl) gemeinsam und dem Zwischenspeicherelement (ZE) ein zweiter Sättigungsübertrager (SU2) individuell zugeordnet ist, von denen jeder der Abtastung und Einspeicherung des Informationsinhaltes dient (Fig.l).
5. Schaltungsanordnung zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß den Speicherelementen (SE) und dem Zwischenspeicherelement (ZE) ein einziger, der Abtastung und Einspeicherung des Informationsinhaltes dienender Sättigungsübertrager (SU) zugeordnet ist (Fig. 2).
6. Schaltungsanordnung zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß den Speicherelementen. (SE) und dem Zwischenspeicherelement (ZU) ein einziger, der
Einspeicherung des Informationsinhaltes dienender Sättigungsübertrager (SU) zugeordnet ist (Fig. 3).
7. Schaltungsanordnung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß der Sättigungsübertra-
ger (SU) zur Einspeicherung des Informationsinhaltes in die Speicherelemente (SE) und in das Zwischenspeicherelemenfc (ZU) auch zur Abtastung der Speicherelemente (SE) auf ihren Informationsinhalt dient (Fig. 3).
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
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