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DE2113819A1 - Verfahren und Vorrichtung zur Fernsteuerung und Anwendung des Verfahrens - Google Patents

Verfahren und Vorrichtung zur Fernsteuerung und Anwendung des Verfahrens

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Publication number
DE2113819A1
DE2113819A1 DE19712113819 DE2113819A DE2113819A1 DE 2113819 A1 DE2113819 A1 DE 2113819A1 DE 19712113819 DE19712113819 DE 19712113819 DE 2113819 A DE2113819 A DE 2113819A DE 2113819 A1 DE2113819 A1 DE 2113819A1
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DE
Germany
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remote control
command
comparator
potentials
memory
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DE19712113819
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DE2113819C2 (de
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Walter Dipl-Ing Strohschneider
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Zellweger Uster AG
Original Assignee
Zellweger Uster AG
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Publication date
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Publication of DE2113819A1 publication Critical patent/DE2113819A1/de
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Publication of DE2113819C2 publication Critical patent/DE2113819C2/de
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    • H02J13/1313
    • YGENERAL TAGGING OF NEW TECHNOLOGICAL DEVELOPMENTS; GENERAL TAGGING OF CROSS-SECTIONAL TECHNOLOGIES SPANNING OVER SEVERAL SECTIONS OF THE IPC; TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC CROSS-REFERENCE ART COLLECTIONS [XRACs] AND DIGESTS
    • Y02TECHNOLOGIES OR APPLICATIONS FOR MITIGATION OR ADAPTATION AGAINST CLIMATE CHANGE
    • Y02EREDUCTION OF GREENHOUSE GAS [GHG] EMISSIONS, RELATED TO ENERGY GENERATION, TRANSMISSION OR DISTRIBUTION
    • Y02E60/00Enabling technologies; Technologies with a potential or indirect contribution to GHG emissions mitigation
    • YGENERAL TAGGING OF NEW TECHNOLOGICAL DEVELOPMENTS; GENERAL TAGGING OF CROSS-SECTIONAL TECHNOLOGIES SPANNING OVER SEVERAL SECTIONS OF THE IPC; TECHNICAL SUBJECTS COVERED BY FORMER USPC CROSS-REFERENCE ART COLLECTIONS [XRACs] AND DIGESTS
    • Y04INFORMATION OR COMMUNICATION TECHNOLOGIES HAVING AN IMPACT ON OTHER TECHNOLOGY AREAS
    • Y04SSYSTEMS INTEGRATING TECHNOLOGIES RELATED TO POWER NETWORK OPERATION, COMMUNICATION OR INFORMATION TECHNOLOGIES FOR IMPROVING THE ELECTRICAL POWER GENERATION, TRANSMISSION, DISTRIBUTION, MANAGEMENT OR USAGE, i.e. SMART GRIDS
    • Y04S40/00Systems for electrical power generation, transmission, distribution or end-user application management characterised by the use of communication or information technologies, or communication or information technology specific aspects supporting them
    • Y04S40/12Systems for electrical power generation, transmission, distribution or end-user application management characterised by the use of communication or information technologies, or communication or information technology specific aspects supporting them characterised by data transport means between the monitoring, controlling or managing units and monitored, controlled or operated electrical equipment
    • Y04S40/121Systems for electrical power generation, transmission, distribution or end-user application management characterised by the use of communication or information technologies, or communication or information technology specific aspects supporting them characterised by data transport means between the monitoring, controlling or managing units and monitored, controlled or operated electrical equipment using the power network as support for the transmission

Landscapes

  • Selective Calling Equipment (AREA)
  • Remote Monitoring And Control Of Power-Distribution Networks (AREA)
  • Noise Elimination (AREA)

Description

  • Verfahren und Vorrichtung zur Fernsteuerung und Anwendung des Verfahrens.
  • Die Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren zur Fernsteuerung und eine Vorrichtung zur DurchfWhrung des Verfahrens, sowie auf eine Anwendung des Verfahrens.
  • Es sind Fernsteuerverfahren bekannt, bei welchenje- Jeweils ein bestimmter Fernsteuerbefehl aus einer Vielzahl von möglichen Fernsteuerbefehlen von einem Sender ausgesendet und von einem oder mehreren Empfängern empfangen und ausgewertet werden. Solche Fernsteuerbefehle können dem Fernsteuerempfänger beispielsweise als eine definierte Impulssequenz zugeführt werden.
  • Eine solche Impuls sequenz besteht beispielsweise aus einer definierten Folge von Impulsen und ImpulslUcken.
  • Eine Gesamtperiode T, innert welcher eine solche Impulssequenz abläuft, wird hierbei beispielsweise in zehn Intervalle aufgeteilt, wobei in jedem dieser Intervalle von einem Sender beispielsweise ein Impuls bzw. eine ImpulslUcke markiert wird. Ur die ganze Sequenz innerhalb der Periode T wird beispielsweise in der Rundsteuertechnik häufig auch die Bezeichnung Impulsbild verwendet. lVergI. beispielsweise schweizerisches Patentgesuch Nr. 4601/70) Die Dauer der genannten Periode T wird einerseits durch die Anzahl der fttr eine bestimmte Vielzahl von Fernsteuerbefehlen unter Berücksichtigung der dblicherweise benutzten Codierungsmöglichkeiten erforderlichen Anzahl Intervalle, sowie durch die im Hinblick auf die Uebertragungsverhältnisse bzw. Uebertragungssicherheit zu wählende Intervalldauer bestimmt. Aus praktischen Erfordernissen lässt sich die genannte Periode T in vielen Fällen nicht beliebig lang wählen um eine besonders hohe Anzahl von Befehlen bilden zu können, vielmehr müssen die einzelnen Befehle innert einer bestimmten maximalen Dauer zur Ausführung gebracht werden können. Aus den genannten Gründen ist ein bestimmter -üblicher Typ eines Fernsteuerempfängers daher beispielsweise für den Empfang einer bestimmten begrenzten Zahl, von beispielsweise hundert möglichen Einzel- oder Doppelbefehlen einstellbar. In der Rundsteuertechnik, fUr welche sich das erfindungsgemässe Verfahren besonders gut eignet, genügt in der Regel die genannte Anzahl von Fernsteuerbefehlen bei weitem Für Sonderaufgaben werden jedoch auch häufig Fernsteuerempfänger benötigt, welche für den Empfang eines bestimmten Fernsteuerbefehles aus einer wesentlich grösseren Vielzahl von möglichen Fernsteuerbefehlen eingerichtet sein sollten. Dabei ist es bei der Uebertragung solcher Sonderbefehle oft ohne weiteres zulässig, dass fUr die Uebertragung der Sonderbefehle eine etwas grössere Uebertragungsdauer, beispielsweise eine Periode T' benötigt wird. Es ist oft auch erwünscht, dass in einem Fernsteuersystem neben Fernsteuerempfängern für den Empfang und die Ausführung von Normalbefehlen auch Fern steuerempfänger eingesetzt werden können, welche sowohl durch bestimmte Normalbefehle als auch durch bestimmte Sonderbefehle ansprechbar sind.
  • Nach den bekannten Verfahren steigen die Kosten für einen Fernsteuerempfänger je grösser die Anzahl der insgesamt übertragbaren Fernsteuerbefehle ist. Dies ist insbesondere dann der Fall, wenn der Fernsteuerempfänger elektronische Bauart aufweist, und die für die Erkennung der Fernsteuerbefehle erforderlichen Auswertesätze \handelsUblicher Bauartl aus integrierbenSchaltkreiseWaufgebaut sind. Aus Eostengründen werden die integrierten Schaltkreise Ublicherweise möglichst vollständig ausgenützt, d.h. die Anzahl Intervalle eines FernsteuerbefeHks wird zweckmässig so gewählt, dass beispielsweise alle zehn Stufen eines integrierten Schieberegisters bzw. eines integrierten Komparators in einem Auswertesatz für den Fernsteuerbefehle voll ausgenützt werden. Auch eine nur geringzügige Ueberschreitung der Anzahl Intervalle eines Fernsteuerbefehls wie sie zur Erhöhung der Anzahl möglicher Befehle erforderlich sein kann, oder die Kombination zweier Fernsteuerbefehle zu einem Sonderbefehl, bringt dann zwangsläufig eine Verdoppelung wesentlicher und an sich kostspieliger Bauelemente im Fernsteuerempfänger.
  • Der vorliegenden Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein Verfahren und eine Vorrichtung zur Fernsteuerung zu schaffen, welche diesen Nachteil weitgehend vermeidet.
  • Die Erfindung betrifft ein Verfahren ur Erhöhung der Anzahl möglicher Befehle in der Fernsteuerung durch Bildung von Sonderbefehlen, welches dadurch gekennzeichnet ist, dass sendeseitig ein bestimmter Fernsteuersonderbefehl durch eine Kombination wenigstens eines normalen Fernsteuerbefehls mit wenigstens einem Zusatzbefehl gebildet wird und dass empfängerseitig der bestimmte Fernsteuersonderbefehl durch kombinierte Auswertung der Kombination aus wenigstens einem Normalbefehl und wenigstens einem Zusatzbefehl erkannt und in der Folge ausgeführt wird.
  • Die Erfindung betrifft auch eine Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens, welche dadurch gekennzeichnet ist, dass die Sende seite derart ausgebildet ist und derart betrieben wird, dass sie einerseits Impulssequenzen für normale Fernsteuerbèfehle und anderseits auch Kombinationen von Impulssequenzen zur Bildung von Fernsteuersonderbefehlen abgeben kann, sowie dadurch gekennzeichnet ist, dass die Empfängerseite einen Empfangsteil für den Empfang von Impulssequenzen enthält, dem ein Auswertesatz flir die Auswertung einer Impuls sequenz wenigstens eines normalen Fernsteuerbefehls und/oder der Impulssequenzen wenigstens eines Fernsteuersonderbefehls nachgeschaltet ist.
  • Die Erfindung betrifft auch eine Anwendung des Verfahrens in der Rundsteuertechnik.
  • - o .
  • Anhand der beiliegenden Zeichnung wird die Erfindung im folgenden an einem Ausführungsbeispiel erläutert.
  • Dabei zeigt: Fig. 1 ein Blockschaltbild eines Ausftihrungsbeispiels für eine Anwendung der Erfindung auf dem Gebiet der Rundsteuerung; Eig. 2 ein Blockschaltbild eines Auswertesatzes; Fig. 3 ein Ausführungsbeispiel eines durch eine Lochkarte einstellbaren Potentialverteilers.
  • In der Figur 1 ist ein Ausftihrungebeispiel für eine Anwendung der Erfindung auf dem Gebiet der Rundsteuertechnik dargestellt. Ueber ein Starkstromnetz 1 werden beispielsweise durch Ueberlagerung tonfrequenter Wechselstromimpulse auf die Netzwechselspannung, die Impulssequenzen von Fernsteuerbefehlen der Empfangsvorrichtung 2 zugefUhrt. Die Empfangsvorrichtung 2 enthält einen aus der Rundsteuertechnik bekannten Empfangsteil 3, welcher aus den ankommenden Wechselstromimpulsen eine dem gesendeten Fernsteuerbefehl entsprechende Folge von Gleichstromimpulsen und Impulslücken erzeugt. Die Empfangseinrichtung 2 enthält weiterhin einen Auswertesatz 4.
  • Ein Beispiel für einen Auswertesatz 4 wird später anhand von Fig. 2 noch ausführlich beschrieben. Im vorlkgenden Ausführungsbeispiel sei angenommen, dass der Sonderbe- feh1s einem normalen Fernsteuerfletehl mit iu Bit und einem Zusatzbefehl von bis zu 10 Bit zusammensetzt.
  • Während des Empfanges des ersten der beispielsweise zwei zu einem Sonderbefehl kombinierten Befehle werden die beispielsweise 10 Bit dieses Befehls der Reihe nach über einen Eingang 4A in den Auswertesatz 4 eingeschoben.
  • Einschiebung Diese folgt in bekannter Art, beispielsweise unter Zuhilfenahme einer Folge von Taktimpulsen. Nach dem 10. Taktimpuls ist dann der ganze erste Befehl im Auswertesatz 4 gespeSchert. Das erste Bit des eingeschobenen Fernsteuerbefehls belegt dann die 10, Stufe des Auswertesatzes 4, wonach in bekannter Weise durch Parallelvergleich der im Auswertesatz 4 eingeschobenen Bits des ersten Fernsteuerbefehls geprüft wird, ob dieser Befehl mit dem der betreffenden Fernsteuerempfangseinrichtung zugeordneten Befehl übereinstimmt. Der Vergleich wird beispielsweise durch Schliessen des Schalters S ausgelöst (vergl. Fig.-2).
  • Ergibt dieser Vergleich ein positives Ergebnis, so wird dieser Gutbefund durch ein binäres Signal am Ausgang 4B des Auswertesatzes-4 ausgedrückt. Dieses binäre Signal wird einem Eingang 5A eines Speichers 5, beispielsweise eines monostabilen Multivibrators, zugeführt. Der -Speicher 5 wird hierdurch gesetzt und erzeugt ein Ausgangssignal, das von dessen Ausgang 53 einem Eingang 4C des Auswertesatzes 4 zugeführt wird, wodurch die im Auswertesatz 4 gespeicherte, vom ersten Befehl stammende Information gelöscht wird. Gleichzeitig wird durch dieses an den Auswertesatz 4 geführte Signal aber auch im Auswertesatz 4 eine Einstellung eines Komparators auf den nunmehr erwarteten Zusatzbefehl ausgelöst. Dieser Zusatzbefehl, der beispielsweise fünf Bit umfasst, wird anschliessend an den ersten normalen Fernsteuerbefehl gesendet und empfangen und analog wie der erste Fernsteuerbefehl ebenfalls in den nunmehr leeren Auswertesatz 4 eingeschoben. Nach Einschiebung der bekannten Anzahl Bit des.Zusatzbefehls in den Auswertesatz 4 wird in analoger Weise wie beim ersten empfangenen Fernsteuerbefehl anschliessend der Vergleich mit dem nunmehr dem Komparator ebenfalls eingegebenen Zusatzbefehl, für den der Empfänger vorbereitet ist, vorgenommen. Ergibt dieser zweite Vergleich eines im Auswertesatz 4 eingeschobenen Befehls einen Gutbefund, so wird dieser vom Ausgang des Komparators über eine Klemme 20 des Auswertesatzes 4 über den Umschalter 30 auch dem Ausgang 4D und von da einem Eingang 6B des UND-Tores 6 zugeführt. Einem weiteren Eingang 6B des UND-Tores 6 wird auch das Ausgangssignal des Speichers 5 zugeführt. Das UND-Tor 6 wird somit nur dann geöffnet, wenn sowohl der zuerst-vorgenommene Vergleich des normalen Fernsteuerbefehls mit einem dem Empfänger zugeordneten normalen Fernsteuerbefehl als auch der später vorgenommene Vergleich des empfangenen Zusatzbefehls mit einem dem betreffenden Empfänger zugeordneten Zusatzbefehl ebenfalls positiv ausgefallen ist. Das Ausgangssignal des UND-Tores 6 betätigt beisp lsweise über einen Schaltverstärker 7 die eigentliche fernzusteuernde Schaltvorrichtung 8, beispielsweise ein Schaltschütz.
  • Das Ausgangssignal des Schaltverstärkers 7 wird ausserdem einem Rücksteflanschluss 4E des Auswertesatzes 4 zugeführt, wodurch nach ausgeführten Befehl der Auswertesatz 4 wieder in seine Anfangslage zurückversetzt wird.
  • Anhand der Figur 2 wird ein Aus führungsbe ispiel eines Auswertesatzes 4 (vergl. Fig. 1) erläutert. Der Auswerte satt 4 ist mit an sich bekannten Schaltmitteln aufgebaut, wobei vorteilhafterweise bekannte Elemente der integrierten Schaltkreistechnik zur Anwendung gelangen. Der Auswertesatz 4 enthält einen n-stufigen Speicher 10, beispielsweise ein zehnstufiges Schieberegister, einen Komparator 20 für digitalen Vergleich, einen Vielfachumschalter 30 und zwei Potentialverteiler 40 und 50. An einen Eingang il des Speichers 10 wird die aussuwertende Impulssequenz angelegt und im Takte der an einen Eingang 12 angelegten Taktimpulse sukzessive in den Speicher 10 geschoben. Ist die ganze Impulssequenz beispielsweise eines Normalbefehls gespeichert, so erscheint die Information dieses Nonnalbefehls in Paralleldarstellung. an den Ausgängen 13a, 13b, 13c ... 13n der einzelnen Stufen des Speichers 10. Jeder Ausgang 13a, 13b, 13c ... 13n der n-Stufen des Speichers 10 ist We--weils über eine Leitung 14kr, 14b, 14c ... 14n mit einem Eingang 21a, 21b, 21c .. 21n einer entsprechenden Stufe des Komparators 20 verbunden. Komparatoren für den digitalen Vergleich sind bekannt, beispielsweise Typ DM8200 N der Firma National Semiconductor Corporation, 2975 San Ysidro Way, Santa Clara, Carlifornia 95051, USA. Die Eingänge 21, 21b, 21c ... ?ln des Komparators 20 sind somit mit logischen Signalen 0 oder 1 beaufschlagt, welche der in den Speicher 10 eingeschobenen Impulssequenz entsprechen. Je einem weiteren Eingang 22a, 22b, 22c ... 22n Jeder Stufe des Komparators 20 wird über eine Leitung 23a, 23b, 23c, ... 23n von den Ausgängen 31a, 31b, 31c ... 3ln der Stufen des Vielfachumschalters 30 je nach Schaltstellung des Vielfachumschalters 550 und je nach den den einzelnen Stufen des Vielfachumachalters zugefUhrten Potentialen entweder das logische Signal 0 oder das logische Signal 1 zugeführt. Als Vielfachumschalter 30 können auch @ elektronische: Multiplexer verwendet werden. Solche Multiplexer sind bekannt, vergl. diesbezüglich SOLID STATE ELECTRONICS, 1964, Vol. 7, Published by Pergamon Press, USA, pp. 205 - 214, "Integrated ctrcuit multiplexer switch" by G. Luecke and N.E. Owen.
  • Jede der n-Stufen des Vielfachumschalters 30 besitzt zwei Eingänge 32a und 33a, 32b und 33b, 32c und 33c, ... 32n und 33n. In der Stellung 1 verbindet der Vielfachumschalter 30 jeweils den Eingang 32a mit dem Ausgang 31a, 32b mit 31b, 32c mit 31c, ... 32n mit 31n, während in der Stellung II jeweils der Eingang 33a mit dem Eingang 31a, 33b mit 31b, 33c mit 31c, ... 33n mit 31n verbunden ist. Der Auswertesatz 4 kann im vorliegenden Ausführungsbeispiel für die Auswertung zweier definierter Impulssequenzen vorbereitet werden, es sind dies die zum Normal- bzw. Sonderbefehl auf welchen die Empfangsvorrichtung ansprechen sofl gehörenden Impulssequenzen. Für die zuerst auszuwertende Impulssequenz steht der Vielfachumschalter 30 in seiner Stellung 1. Für die Auswertung der zweiten lmpulssequenz wird der Vielfachumschalter 30 nach Gutbefund der empfangenen ersten Impulssequenz in seine Stellung II verbracht.
  • Der ersten auszuwertenden Impulssequenz ist der Potentialverteiler 40 und der zweiten auszuwertenden Impulssequenz der Potentialverteiler 50 zugeordnet. Jeder dieser Fotentialverteiler besitzt eine Sammelschiene ,welche das logische Signal 0 führt und eine weitere, welche das logische Signal 1 führt. Wie Fig. 2 zeigt, sind nun die Eingänge 32 a, 32b, 32c, ... 32n ueber Leitungen 34a, 34b, 34c, ... 34n gemäss der auszuwertenden Impulssequenz ffir den normalen Fernsteuerbefehl mit der Sammelschiene 0 bzw. mit der Sammelschiene 1 verbunden. Entsprechendes gilt für die Eingänge 53a, 33b, 33c 33n und die Sammelschienen im Potentialverteiler 50 für die zweite auszuwertende Impulssequenz für den Zusatzbefehl zur Bildung des Sonderbefehls. Mittelst der Potentailverteiler 40 und 50 und des Vielfachumschalters 30 wird somit den zweiten Eingängen 22a, 22b, 22c, 22n des Komparators 20 jeweils eine Reihe von logischen Signalen O und 1 zugeführt, welche der für die Betätigung des Schaltorgans 8 (vergl. Fig. 1) erwarteten Impulssequenz entspricht Die Potentialverteiler 40 und 50 können beispielsweise für jede Stufe einen Umschalter, eine Steckverbindung oder dergleichen enthalten, mit welcher in einfacher Weise die Impulssequenz auf die die Vorrichtung ansprechen soll sowohl für den Normalbefehl als auch für den Zusatz- bzz. Sonderbefehl eingestellt werden kann. Eine Einstellung auf eine- bestimmte Impulssequenz kann aber auch beispielsweise mit e-inem -Lochkarten-betätigten Umschaltsatz 60 gemäss Fig. 3 erzielt werden. Die Anschaltung der Leitungen 34a, 34b, 34c, .. 34n zum Potentialverteiler 40, sowie die entsprechenden Leitungen zum Potentialverteiler 50 werden hierbei wie leicht ersichtlicht ist, durch die von der eingesteckten Lochkarte 61 betätigten Kontaktfedern -62 und 63 wahlweise an die Sammelschiene "O" bzw. 1 gelegt.
  • In Fig; 3 sind die Leitungen 34a ... 34n als Leiterbahnen auf einer Grundplatte 60A dargestellt. Auf der Grundplatte 60A ist ein Fährungsrahmen 60B für eine Lochkarte 61 befestigt. Die Lochkarte 61 mit ihrem Griff 61A lässt sich in Richtung des Pfeiles 64 zwischen die Grundplatte 60A und den Führungsrahmen 60B einschieben. Die Fig. 3 zeigt die Lochkarte 61 -teilweise eingeschoben. Im Führungsrahmen 603 ist je eine Reihe von Kontaktfedern 62 und 63 eingesetzt. Je nach Lochung der Lochkarte 61 steht jeweils eine der Kontaktfedern 62 und 63 in Kontakt mit der zugehörigen Leiterbahn 34a, 34b, ... 34n. Die Kontaktfedern 62 sind mit der "O" Sammelschiene verbunden. Die Kontaktfedern 63 sind mit der "1" Sammelschiene verbunden. Durch blosses Einstecken einer bestimmten Lochkarte 61 lässt sich somit die Vorrichtung 2 auf einen durch die Lochung der eingesteckten Lochkarte 61 festgelegten Befehl einstellen.
  • Ausser dem Empfang eines Fernsteuersonderbefehls, welcher aus einem Normalbefehl und einem anschliessend gesendeten Zusatzbefehl gebildet ist, kann die beschriebene Empfangsvorrichtung auch für den Empfang eines Normalbefehls benützbar gemacht werden. Dies kann beispielsweise dadurch ermöglicht werden, dass dem UND-Tor 6 (vergl. Fig. 1) über ein Zeitverzögerungsglied nach Empfang des ersten Fernsteuerbefehls ein binäres Signal an den Eingang 63 des UND-Tores 6 gegeben wird, sofern innerhalb einer bekannten Zeitspanne kein Zusatzbefehl eingetroffen ist.
  • Aufgrund der vorstehenden Angaben ist es, durch sinngemässe Erweiterung der Schaltung, beispielsweise Vielfachumschalter mit drei oder mehr Stellungen und drei oder mehr Potentialverteiler auch möglich drei oder mehr Fernsteuerbefehle zur Bildung weiterer Sonderbefehle zusammenzufassen.

Claims (19)

  1. Patentansprüche
    > Verfahren zur Erhöhung der Anzahl möglicher Befehle in der Fernsteuerung durch Bildung von Sonderbefehlen, dadurch g e k e n n z e i c h n e t, daß sendeseitig ein bestimmter BernsteuersonderbeSehl durch eine Kombination wenigstens eines normalen Bernsteuerbefehls mit wenigstens einem Zusatzbefehl gebildet wird und daß empfängerseitig der bestimmte Fernsteuersonderbefehl durch kombinierte Auswertung der Kombination aus wenigstens einem Normalbefehl und wenigstens einem Zusatzbefehl erkannt und in der Folge ausgeführt wird.
  2. 2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch g e k e n n z e i c h -n e t, daß die mindestens zwei Impulssequenzen eines Fernsteuersonderbefehls nacheinander ausgewertet werden, wobei ein Gutbefund der Auswertung einer ersten Impuls sequenz temporär gespeichert wird.
  3. 3. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch g ek e n n z e i c h -n e t, daß die mindestens zwei Impulssequenzen eines Fernsteuersonderbefehls nacheinander ausgewertet werden, wobei ein Gutbefund einer ersten Auswertung einer ersten Impulssequenz temporär gespeichert wird und zusammen mit einem Gutbefund einer Auswertung wenigstens einer weiteren Impulssequenz als Kriterium für die Ausführung eines Fernsteuersonderbefehls dienen.
  4. 4. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch g e k e n n z e i c h -n e t, daß eine Impulssequenz in einem Speicher eingeschoben und temporär gespeichert wird, wobei an den einzelnen Stufen des Speichers sich ergebende Potentiale einem Komparator zugeführt werden, dem auch über eine Vielfachumschaltvorrichtung Impulssequenzen entsprechende Potentiale aus Potentialverteilern zugeführt werden, um diese mit den entsprechenden Potentialen an den Speicherstufen zu vergleichen.
  5. 5. Verfahren Moh den Ansprüchen 1 und 3, dadurch g e k e n n -z e i c h n e t, daß ein Gutbefund aus dem Komparator fur die ausführung eines normalen Fernsteuerbefehles ausreicht.
  6. 6. Verfahren nach den Ansprüchen 1 und 4, dadurch g e k e n n -z e i c h n e t, daß die Zahl der für die Ausführung eines E'ernsteuersonderbefehls notwendigen Gutb e funde des Koxparators gleich hoch ist wie die Zahl der Impulssequenzen aus denen sich ein Fernsteuersonderbefehl zusammensetzt.
  7. 7. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch g e k e n n z e i c h -n e t, daßbeim Empfang eines Fernsteuerbefehls außer einer Gutbefund eines Komparators, herrührend aus dem Vergleich einer Impulssequenz mit einer vorgegebenen Kombination von Potentialwerten auch ein zeitverzögertes Impulssignal als Eriteriur für die JustUhrung eines Fernsteuerbefehls dient.
  8. 8. Verfahren nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 7, dadurch g e k e n n z e i c h n e t, daß die zum Vergleich einer gespeicherten Impuls sequenz erforderlichen Potentiale durch einen Lochkarten betätigten Potentialverteiler erzeugt werden.
  9. 9. Vorrichtung zur Durchführung des Verfahrens nach einem oder mehreren der vorhergehenden Ansprüche, dadurch g e k e n n -z e i c h n e t, daß die Sendeseite derart ausgebildet ist und derart betrieben wird, daß sie einerseits Impulssequenzen für normale Fernsteuerbefehle und andererseits auch Eombinationen von Impulssequenzen zur Bildung von Fernsteuersonder befehlen abgeben kann, sowie dadurch gekennzeichnet, daß die Empfängerseite einen Empfangsteil (3) für den Empfang von pulssequenzen enthält, dem ein Auswertesatz (4) für die Auswertung einer Impulssequenz wenigstens eines normalen Fernsteuerbefehls und/oder der Impulssequenzen wenigstens eines Fernsteuersonderbefehls nachgescher'et ist.
  10. 10. Vorrichtung nach Anspruch 9, dadurch g e k e n n z e i c h -n e t, daß der Auswertesatz (4) einen Speicher (10) enthält, in welchem eine auszuwertende Impulssequenz eingeschoben und temporär gespeichert wird.
  11. 11. Vorrichtung nach den Ansprüchen 9 und 10, dadurch g e -k e n n z e i c h n e t, daß dem Speicher (10) ein Komparator (20) zugeordnet ist, zum Vergleich von Potentialen an Stufen des Speichers (10) mit Potentialen, die aus mindestens einem Potentialverteiler (40, 50) stammen und welche dem Komparator (20) über einen Vielfachumschalter (30) zuführbar sind.
  12. 12. Vorrichtung nach Anspruch 99 dadurch g e k e n n z e ic h -n e t, daß der Auswertesatz (4) einen Speicher (10) und einen Komparator (20) für den Vergleich von Potentialen an Stufen des Speichers (10) mit Potentialen die aus mindestens einem Potentialverteiler (40, 50) stammen, enthält, wobei dem genannten Komparator ein weiterer Speicher (5) für die temporäre Speicherung eines Gutbefundes des Komparators (20) zugeordnet ist.
  13. 13.Vorrichtung nach den ansprüchen 9 und 12, dadurch g e k e n n -z e i c h n e t, daß dem genannten Komparator (20) und dem genannten weiteren Speicher (5) für die Speicherung eines Gutbefundes ein Verknüpfungsglied, vorzugsweise ein UND-Xor (6) nachgeschaltet ist, um über dieses Verknüpfungsglied (6) einen fernzusteuernden Schalter (8), vorzugsweise über einen Verstärker (7) zu betätigen.
  14. 14. Vorrichtung nach den Ansprüchen 9 oder 13, dadurch g e k e n n -z e i c h n e t, daß einem Komparator (20) im Auswertesatz (4) einerseits Potentiale von den einzelnen Stufen eines mehrstufigen Speichers (10), in welchem eine Impulssequenz gespeichert ist, zugeführt werden und andererseits Potentiale, die aus wenigstens einem Potentialverteiler (40, 50) stammen, über eine Vielfachumschaltvorrichtung (30) zugeleitet werden.
  15. 15. Vorrichtung nach den Ansprüchen 9 und 14 dadurch g e k e n n -z e i c h n e t, daß der Buswertesatz (4) soviele Potentialverteiler (40, 50) enthält, als Impulssequenzen zur Bildung eines Fernsteuersonderbefehls vorgesehen sind.
  16. 16. Vorrichtung nach Anspruch 9 oder 13, dadurch g e k e n n -z ei c h n e t, daß dem Auswertesatz (4) ein Zeitverzögerungs glied zugeordnet ist, über welches einem Verknüpfungsglied, vorzugsweise einem UNDIXor (6) im Falle des Nichteintreffens eines Zusatzbefehls innerhalb einer vorgegebenen Zeitspanne ein Impuls zuführbar ist,um die Vorrichtung auf einen normalen Fernsteuerbefehl ansprechen zu lassen und einen fernzusteuernden Schalter dadurch zu betätigen.
  17. 17. Vorrichtung nach Anspruch 9, dadurch g e k e n n z e ic h -n e t, daß einem Komparator (20), welcher zum Vergleich von Potentialen an den Stufen eines mehrstufigen Speichers (10) in welchem eine Impuls sequenz temporär ggspeichert ist, Mit vorgegebenen Potentialen dient, mindestens ein lochkartenbetätigter Potentialverteiler (40, 50; Fig. 3) zur Bildung der vorgegebenen Potentiale zugeordnet ist.
  18. 18. Vorrichtung nach Anspruch 9, dadurch g e k e n n s e i c h -n e t, daß der Auswertesatz (4) einen elektronischen Vielfachumschalter (30) enthält zur wahlweisen Verbindung eines Komparators (20) mit mindestens zwei Potatialverteilern (40, 50).
  19. 19. Anwendung des Verfahrens nach einem oder mehreren der Ansprüche 1 bis 8 in der Rundsteuerung.
    Leerseite
DE2113819A 1970-07-29 1971-03-22 Fernsteuerverfahren und Vorrichtung zur Durchführung dieses Verfahrens Expired DE2113819C2 (de)

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