DE1040905B - Kegelfoermige Membran fuer Regelvorrichtungen, insbesondere bei Atemschutzgeraeten - Google Patents
Kegelfoermige Membran fuer Regelvorrichtungen, insbesondere bei AtemschutzgeraetenInfo
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Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F16—ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
- F16J—PISTONS; CYLINDERS; SEALINGS
- F16J3/00—Diaphragms; Bellows; Bellows pistons
- F16J3/02—Diaphragms
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Description
Bei Regelvorrichtungen, insbesondere den bei Atemschutzgeräten gebrauchten, werden als Steuerorgane
Membranen verwendet. Es ist bekannt, diese aus elastischem Material, wie Gummi od. dgl., herzustellen
und sie aus Sicherheitsgründen mit einer Gewebeeinlagezu versehen. DieseBauformhat den Nachteil, daß
Bewegungswiderstände infolge Durchwölbespannungen während jedes Hubes vorhanden sind und daß
grundsätzlich die Hubhöhen dieser Membranen sehr klein sind. Zur Herabsetzung der Bewegungswiderstände
werden die aus Gummi bestehenden Membranen nachvulkanisiert. Dadurch wird' jedoch der Bewegungswiderstand
nicht völlig beseitigt. Erschwerend tritt hinzu, daß sich die Lage der von der Membran
gesteuerten Bauteile, insbesondere die Lage des Ventilsitzes, nach einiger Zeit ändert, so daß sich die
Lage der Membran im Endpunkt der Bewegung gegenüber der Lage des Ventilsitzes ebenfalls ändert. Diese
Änderungen können infolge der Hebelübersetzung verhältnismäßig groß sein. Dadurch geht ein Teil des
möglichen Membranhubes verloren, sofern nicht Nachstellmöglichkeiten
vorgesehen sind. Um diese Nachteile zu vermeiden, sind bereits Formmembranen verwendet
worden, deren Herstellung jedoch teuer und umständlich ist.
Es ist weiterhin bekannt, aus Gummi oder ähnlichem Material bestehende Membranen im Mittelteil
durch ein- oder beidseitig anliegende Druckplatten zu versteifen. Dadurch wird die Fähigkeit der Membran
erhöht, größere Kräfte bei niedrigen auf die Membran wirkenden Drücken zu erzeugen, und zwar um so
mehr, je größer die versteifte Membranfläche ist. Diese kann jedoch nicht beliebig vergrößert werden,
da eine genügend große frei bewegliche Membranringfläche verbleiben muß, um den erforderlichen Hub zu
ermöglichen. Bei einer bekannten Ausbildung einer derart versteiften Membran ist diese auf den oberen
Rand eines Gehäuseteiles aufgebunden und hat so in der Ruhestellung kegelförmige Gestalt.
Die Erfindung bezweckt, die Nachteile der bekannten Membranen zu vermeiden. Die Erfindung besteht
darin, daß die kegelförmige Membran aus einem äußeren, aus elastischem Material bestehenden Ring und
einer starren, unter Spannung in den Ring eingesetzten Platte besteht. Der z. B. aus einem elastischen
Material ausgeschnittene Ring hat hierzu einen kleineren inneren Durchmesser als die fest einzusetzende
Platte. Wenn diese in die öffnung eingesetzt oder eingepreßt wird, wird der Innenrand des Ringes aufgeweitet,
so daß bei gleichbleibendem Außendurchmesser eine Durchwölbung des Membranringes erreicht
wird. Dieser nimmt die Gestalt eines Kegelstumpfmantels an, dessen Höhe sich aus der Vergrößerung
des Innendurchmessers des Ringes ergibt. Die Kegelförmige Membran
für Regelvorrichtungen,
insbesondere bei Atemschutzgeräten
Anmelder:
Drägerwerk, Heinr. & Bernh, Dräger,
Lübeck, Moislinger Allee 53-55
Lübeck, Moislinger Allee 53-55
doppelte Höhe des Kegelstumpfes ist gleich der Hubhöhe der Membran, die bei dünnen Membranen, insbesondere
mit Stoffeinlagen, praktisch widerstandslos ausgenutzt werden kann-
Der Membraninnenteil, d. li. die Platte, kann aus verschiedenem Material bestehen und in unterschiedlicher
Weise mit dem ringförmigen Membranteil verbunden sein. Eine einfache Ausführungsform besteht
darin, daß die Platte aus Metall besteht und einen S-förmig eingezogenen Rand hat, mittels dessen sie
mit dem äußeren Ring verbunden ist. Bei einer anderen Bauform wird der äußere Membranring mittels
eines Befestigungsringes gegen die Platte gepreßt. Dabei kann der Befestigungsring auf seiner der Platte
zugewandten Seite einen hakenförmig umgebördelten Rand haben, in den der äußere Ring eingreift und
durch Niete mit der Platte verbunden sein.
In der Zeichnung ist eine Ausführungsform der Erfindung schematisch dargestellt, und zwar zeigt
Abb. 1 einen Schnitt durch die Membran,
Abb. 2 eine Ausbildung des Ringes mit versteiften Rändern und
Abb. 3 eine andere Befestigung des äußeren Ringes mit der Platte.
Bei der Ausführungsform nach Abb. 1 ist in den Membranring 1 eine starre Platte 2, die mit einem
S-förmig eingezogenen Rand 3 versehen ist, eingesetzt. Der Innendurchmesser des Ringes 1 ist kleiner als der
Durchmesser der Platte 2, so daß der Ringl Kegelstumpfform
annimmt. Die Höhe der Aufwölbung der Membran ist ist gleich h. Die Hubhöhe ist dann 2 h.
Der Rand wird bei dem Zusammenbau der Membranteile eingerollt.
809 657/35
Zur besseren Verbindung kann, wie Abb. 2 zeigt,
der dünne Membranring innen und außen mit Gummiverstärkungsringen 4 versehen sein, die aufgeklebt
sein können. Diese erleichtern einen dichten Abschluß zwischen Ring 1 und Platte 2.
Abb. 3 zeigt eine andere Verbindungart, bei der die Platte 6 einen um ihren Rand umlaufenden Wulst 7
hat. Der Membranring 1 liegt unter Spannung in dem hakenförmig umgebördelten Rand 8 eines Befestigungsringes
9, der mittels Niete 10 mit der Platte 6 verbunden ist. Zur Abdichtung zwischen der Platte 6
und dem Ring 1 dient ein Dichtring 11.
Claims (4)
1. Kegelförmige Membran für Regelvorrichtungen, insbesondere bei Atemschutzgeräten, dadurch
gekennzeichnet, daß sie aus einem äußeren, aus elastischem Material bestehenden Ring (1)
und einer starren Platte (2) besteht, deren Durchmesser größer als der Innendurchmesser des Ringes
(1) ist und die unter Spannung in den Ring (Γ) eingesetzt wird.
2. Membran nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Platte (2) aus Metall besteht und
einen S-förmig eingezogenen Rand (3) hat, mittels dessen sie mit dem äußeren Ring (1) verbunden ist.
3. Membran nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der äußere Ring (1) mittels
eines Befestigungsringes (9) gegen die Platte (6) gepreßt wird.
4. Membran nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Befestigungsring (9) auf seiner
der Platte (6) zugewandten Seite einen hakenförmig umgebördelten Rand (8) besitzt, mit der
Platte (6) durch Niete (10) verbündten ist und1 daß
der äußere Ring (1) in den Rand (8) eingreift.
In Betracht gezogene Druckschriften:
Schweizerische Patentschrift Nr. 217 633;
deutsche Patentschrift Nr. 926 220.
Schweizerische Patentschrift Nr. 217 633;
deutsche Patentschrift Nr. 926 220.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
© «09 657/35 9.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DED20866A DE1040905B (de) | 1955-07-14 | 1955-07-14 | Kegelfoermige Membran fuer Regelvorrichtungen, insbesondere bei Atemschutzgeraeten |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DED20866A DE1040905B (de) | 1955-07-14 | 1955-07-14 | Kegelfoermige Membran fuer Regelvorrichtungen, insbesondere bei Atemschutzgeraeten |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE1040905B true DE1040905B (de) | 1958-10-09 |
Family
ID=7036874
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DED20866A Pending DE1040905B (de) | 1955-07-14 | 1955-07-14 | Kegelfoermige Membran fuer Regelvorrichtungen, insbesondere bei Atemschutzgeraeten |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE1040905B (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1169230B (de) | 1960-05-11 | 1964-04-30 | Iaglobusiagummi Und Asbestwerk | Ventilmembran aus elastisch nachgiebigem Werkstoff |
| DE3610884A1 (de) * | 1986-04-02 | 1987-10-08 | Korthaus Ernst | Ventilmembran |
Citations (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| CH217633A (de) * | 1939-12-02 | 1941-10-31 | Auergesellschaft Ag | Lungengesteuertes Ventil im Atemgerät. |
| DE926220C (de) * | 1952-11-13 | 1955-04-07 | Auergesellschaft Ag | Sauerstoffzufuehrungsventil fuer Atem- und Atemschutzgeraete |
-
1955
- 1955-07-14 DE DED20866A patent/DE1040905B/de active Pending
Patent Citations (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| CH217633A (de) * | 1939-12-02 | 1941-10-31 | Auergesellschaft Ag | Lungengesteuertes Ventil im Atemgerät. |
| DE926220C (de) * | 1952-11-13 | 1955-04-07 | Auergesellschaft Ag | Sauerstoffzufuehrungsventil fuer Atem- und Atemschutzgeraete |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1169230B (de) | 1960-05-11 | 1964-04-30 | Iaglobusiagummi Und Asbestwerk | Ventilmembran aus elastisch nachgiebigem Werkstoff |
| DE3610884A1 (de) * | 1986-04-02 | 1987-10-08 | Korthaus Ernst | Ventilmembran |
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