DE915047C - Membranventil - Google Patents
MembranventilInfo
- Publication number
- DE915047C DE915047C DES20441A DES0020441A DE915047C DE 915047 C DE915047 C DE 915047C DE S20441 A DES20441 A DE S20441A DE S0020441 A DES0020441 A DE S0020441A DE 915047 C DE915047 C DE 915047C
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- membrane
- head
- pressure member
- ring
- shaft
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Expired
Links
Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F16—ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
- F16K—VALVES; TAPS; COCKS; ACTUATING-FLOATS; DEVICES FOR VENTING OR AERATING
- F16K7/00—Diaphragm valves or cut-off apparatus, e.g. with a member deformed, but not moved bodily, to close the passage ; Pinch valves
- F16K7/12—Diaphragm valves or cut-off apparatus, e.g. with a member deformed, but not moved bodily, to close the passage ; Pinch valves with flat, dished, or bowl-shaped diaphragm
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- General Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Diaphragms And Bellows (AREA)
Description
- Die Erfindung betrifft Membranventile, bei welchen die Membranbetätigung mittels einer Stiftschraube an der Membran befestigt ist, wobei der Kopf der Schraube in die Membran eingelassen ist, wie z. B. in der britischen Patentschrift 434665 geschildert. Für den normalen Gebrauch reicht eine Membran aus, deren Verstärkung von dem Schaft der Stiftschraube durchbohrt ist, so daß der Kopf auf der vom Membranantrieb abgewandten Seite liegt.
- In der Praxis trat sich jedoch gezeigt, daß unter schwierigen Bedingungen die Stiftschraube aus der Membran herausgezogen werden kann, z. B. wenn das Ventil eine Vakuumleitung oder eine Flüssigkeit regelt, die das Material der Membran halbplastisch macht und es daher veranlaßt, auf dem Ventilsitz zu kleben. Das Herausziehen kann, ohne daß die Verstärkung zerreißt, dadurch geschehen, daß das Material um die Bohrung, durch welche der Stiftschraubenschaft hindurchgesteckt ist, sich genügend dehnt, um dem Kopf der Stiftschraube Durchlagß zu gewähren.
- Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, dem Kopf des die Bewegungskräfte auf die Membran übertragenden Druckgliedes in :der Membran. einen so sicheren Halt zu geben"daß sich das auf der von dem Strömungskanal abgewandten Seite des Kopfes befindliche Membranmaterial nicht mehr radial zum Schaft des Druckgliedes dehnen kann.
- Dies wird: erfindungsgemäß dadurch erreicht, daß ein Ring, dessen Innendurchmesser größer ist als der Schaftdurchmesser des Druckgliedes, derart in die Membran eingebettet ist, daß er den Schaft umgibt und auch zwischen dem Schaft und dem inneren Rand des Ringes Membranmaterial vorhanden ist. Dieses zwischen Schaft und Ring befindliche Membranmaterial kann sich nunmehr, auch wenn das Membranmaterial in einen halbplastischen Zustand übergeht, nicht mehr radial von dem Schaft entfernen und so, eine den Kopf durchlassende vergrößerte Öffnung freigeben, weil das feste Ringmaterial das Memb@ranmaterial an der radialen Wanderung verhindert. Durch die Erfindung wird also in jedem Fall eine sichere Verankerung des Kopfes des Druckgliedes in der Membran erzielt.
- Gewöhnlich sind solche Membranen mit einer mit der Membran ein Ganzes bildenden Verstärkung versehen, wobei der Stiftschraubenkopf in dieser Verstärkung befestigt ist. Bei einer besonders vorteilhaften Ausführungsform der Erfindung ist eine Mehrzahl von Verstärkungsschichten teils über, teils unter dem Ring angeordnet.
- Eine bevorzugte Ausführungsform der Erfindung ist in der Zeichnung abgebildet, in der Abb. i einen Schnitt der Membran durch die Stiftschraube und Abb. 2 eine Teilansicht der Membran im Aufriß zeigen. Aus der Zeichnung geht hervor, daß die Membran wechselweise aus Gummilagen i und Verstärkungslagen 2 aus gummiimprägniertem Gewebe zusammengesetzt ist. Der Vorsprung 3 besteht wechselweise aus dünnen Gummischichten und Verstärkungsschichten, und zwar aus im ganzen fünf Verstärkungsschichten. Diese Schichten werden von dem Schaft 4 einer Befestigungsstiftschraube durchbohrt, welche einen Vierkantkopf 5 hat. Zwischen die Verstärkungslagen ist ein Metallring 6 geschoben. Der innere Durchmesser des Ringes 6 ist, wie Abb. 2 zeigt, beträchtlich größer als der des Schaftes 4, während der äußere Durchmesser des Ringes im wesentlichen der gleiche ist wie der Durchmesser eines den. Vierkant'kopf 5 der Stiftschraube umschreibenden Kreises.
- Die oberste Verstärkungsschicht 7 hat, wie gezeigt, einen wesentlich größeren Durchmesser als die anderen. Die Membran wird wie üblich in einer Form vulkanisiert, und der Vorsprung und die zugehörige Membran werden hierdurch zu einem Ganzen vereinigt. So bildet durch den Formprozeß die oberste Verstärkungsschicht 7 einen Anker, der von dem Vorsprung bis in den. Hauptkörper der Membran verläuft.
- Bei kleinen Membranen kann der Metallring vorteilhafterweise einen größeren Durchmesser haben als den eines Stiftschraubenkopfes der bei solchen Membranen üblichen Größe.
Claims (3)
- PATENTANSPRÜCHE: i. Membranventil mit einem in die Membran eingelassenen Kopf des Membrandruckgliedes, gekennzeichnet durch einen den Schaft des Druckgliedes umgebenden Ring, dessen Innendurchmesser größer ist als der Durchmesser des Druckgliedes und der derart in das Membranmaterial eingebettet ist, daß zwischen dem Druckglied und dem inneren Randdes Ringes Membranmaterial vorhanden ist.
- 2. Membran nach Anspruch i, dadurch ge-,kennzeidhnet, @daß der Kopf der Stiftschraube in einen Vorsprung eingebettet ist, der mit der Membran ein Ganzes .bildet, und der eine Mehrzahl von Verstärkungsschichten enthält, die von dem Schaft durchbohrt werden und zu beiden Seiten des Ringes angeordnet sind.
- 3. Membran nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß eine der Verstärkungsschichten, vorzugsweise diejenige, die abseits von dem Stiftschraubenkopf liegt, als Ankerschicht wirkt, die sich vom Vorsprung bis in die Membran fortsetzt. Angezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift Nr. 503 291; britische Patentschrift Nr. 434 665.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| GB915047X | 1940-10-25 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE915047C true DE915047C (de) | 1954-07-15 |
Family
ID=10707274
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DES20441A Expired DE915047C (de) | 1940-10-25 | 1950-10-04 | Membranventil |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE915047C (de) |
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1158335B (de) * | 1959-02-26 | 1963-11-28 | Harzer Achsenwerke K G Schwema | Membranventil |
| DE1177885B (de) * | 1959-03-27 | 1964-09-10 | Grinnell Corp | Formgepresste Membran fuer Membranventile |
| DE1282406B (de) * | 1963-11-05 | 1968-11-07 | Anton Klocke G M B H | Stopfbuchsenloser Absperrschieber |
Citations (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE503291C (de) * | 1929-05-29 | 1930-07-28 | Franz Duerholdt Fa | Schlauchventil |
| GB434665A (en) * | 1934-03-06 | 1935-09-06 | Saunders Inv S Ltd | Diaphragm valves |
-
1950
- 1950-10-04 DE DES20441A patent/DE915047C/de not_active Expired
Patent Citations (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE503291C (de) * | 1929-05-29 | 1930-07-28 | Franz Duerholdt Fa | Schlauchventil |
| GB434665A (en) * | 1934-03-06 | 1935-09-06 | Saunders Inv S Ltd | Diaphragm valves |
Cited By (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1158335B (de) * | 1959-02-26 | 1963-11-28 | Harzer Achsenwerke K G Schwema | Membranventil |
| DE1177885B (de) * | 1959-03-27 | 1964-09-10 | Grinnell Corp | Formgepresste Membran fuer Membranventile |
| DE1282406B (de) * | 1963-11-05 | 1968-11-07 | Anton Klocke G M B H | Stopfbuchsenloser Absperrschieber |
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE1248574B (de) | Wasserversorgungsanlage | |
| DE1152583B (de) | Membranventil | |
| DE915047C (de) | Membranventil | |
| DE1600910A1 (de) | Fluessigkeitsventil | |
| AT128696B (de) | Kolbenverdichter mit Klappenventilen aus elastischen Lamellen. | |
| DE658616C (de) | Absperrschieber mit einem kegelfoermigen Absperrkoerper | |
| DE2609138A1 (de) | Spuelkasten-ablaufventil | |
| DE758917C (de) | Sicherheitsventil mit metallischen, konischen Dichtungsflaechen fuer Druckbehaelter | |
| DE819250C (de) | Absperrhahn, insbesondere fuer Druckluftbremsanlagen | |
| DE340109C (de) | Wasserpfosten mit Kolbenverschluss, bei welchem zwischen den Kolbenteilen die Dichtung sitzt | |
| DE1903821U (de) | Abschliessvorrichtung fuer rohrleitungen von vakuumsystemen. | |
| DE859995C (de) | Ausatemventil fuer Gasschutzmasken | |
| DE655368C (de) | Ventil fuer aufblasbare Hohlkoerper | |
| AT139056B (de) | Ablaufventil, insbesondere für tiefhängende Spülkasten. | |
| DE1104777B (de) | Membran fuer ein ueber eine Bewegungseinrichtung betaetigtes Ventil | |
| DE699799C (de) | telbehaelter | |
| DE837213C (de) | Ventileinsatz fuer das Fahrradventil | |
| DE370359C (de) | Gasventil fuer Luftschiffe mit mehreren Zellen | |
| DE1861332U (de) | Ventil. | |
| CH412698A (de) | Tubenverschluss | |
| DE1683790U (de) | Membran-ventil. | |
| DE1909972A1 (de) | Sperrventileinheit,insbesondere fuer Haehne | |
| DE1639701U (de) | Membranventil. | |
| DE717818C (de) | Dampfdom fuer Dampfkessel | |
| DE893153C (de) | Ventil fuer Gasschutzmasken aus Gummi oder gummiaehnlichem Kunststoff |