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DE1169230B - Ventilmembran aus elastisch nachgiebigem Werkstoff - Google Patents

Ventilmembran aus elastisch nachgiebigem Werkstoff

Info

Publication number
DE1169230B
DE1169230B DEG29657A DEG0029657A DE1169230B DE 1169230 B DE1169230 B DE 1169230B DE G29657 A DEG29657 A DE G29657A DE G0029657 A DEG0029657 A DE G0029657A DE 1169230 B DE1169230 B DE 1169230B
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
membrane
edge
reinforcement
valve
edge reinforcement
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Pending
Application number
DEG29657A
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
IAGLOBUSIAGUMMI und ASBESTWERK
Original Assignee
IAGLOBUSIAGUMMI und ASBESTWERK
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by IAGLOBUSIAGUMMI und ASBESTWERK filed Critical IAGLOBUSIAGUMMI und ASBESTWERK
Priority to DEG29657A priority Critical patent/DE1169230B/de
Publication of DE1169230B publication Critical patent/DE1169230B/de
Pending legal-status Critical Current

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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16JPISTONS; CYLINDERS; SEALINGS
    • F16J3/00Diaphragms; Bellows; Bellows pistons
    • F16J3/02Diaphragms

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Check Valves (AREA)

Description

  • Ventilmembran aus elastisch nachgiebigem Die Erfindung bezieht sich auf eine Ventilmem- Werkstoff bran aus elastisch nachgiebigem Werkstoff wie Gummi od. dgl. und von allgemein plattenförmiger Gestalt.
  • Abgesehen von den allgemein bekannten, bei Ventilen als Verschlußstücke benutzten ebenen und verhältnismäßig dicken Membranen aus elastischem Werkstoff, die jedoch wegen ihrer Steifheit für empfindliche Regelventile nicht verwendbar sind, gibt es bereits Ventilmembranen, insbesondere für Regel-, Steuer- oder Sicherheitsabschlußventile in Gasleitungen oder Gasuhren, die, wenn sie aus Gummi bestehen, meist als Formartikel in Napf-, Rillen- oder Sinuslinienform hergestellt werden. Diese bekannten Ausführungsformen haben jedoch ebenfalls den Nachteil, daß die Membran zu steif ist und es darüber hinaus schwierig ist, die Membran nicht nur genau in der erforderlichen Stärke herzustellen, sondern die Fertigung in dieser genauen Stärke auf die Dauer auch gleichmäßig durchzuführen.
  • Der Erfindung liegt daher die Aufgabe zugrunde, Membranen der vorgenannten Art herzustellen, die sich in ihren Eigenschaften untereinander völlig gleichen und die sich durch eine besonders leichte Arbeitsbeweglichkeit auszeichnen.
  • Diese Aufgabe soll durch die Erfindung dadurch gelöst werden, daß bei Anordnung einer ebenfalls aus elastisch nachgiebigem Werkstoff bestehenden Randverstärkung an der Umfangskante der Membran die Umfangslänge der Randverstärkung im entspannten Zustand dieser Verstärkung geringer ist als die Länge der Umfangskante der Membran, so daß die mit der Umfangskante im auf deren Länge gedehnten Zustand vereinigte Randverstärkung der Membran eine napfartig gewölbte Form verleiht. Derart ist es mit einfachsten Mitteln möglich, ohne verwickelte Formwerkzeuge die vor dem Einbau der Membran normalerweise gewünschte napfartige Form derselben herzustellen, so daß bei gleichbleibender und verhältnismäßig dünner Wandstärke der Membran eine stets gleichmäßige Fabrikation möglich ist. Bei der erfindungsgemäßen Ausführungsform kann die genannte dünne Wandstärke der Membran je nach Wunsch und Erfordernis auf ein so geringes Maß zurückgeführt werden, daß die angestrebte besonders leichte Arbeitsbeweglichkeit der Membran vorliegt. Beim Einbau der erfindungsgemäß ausgebildeten Ventilmembran stellt sich selbsttätig eine lockere Wellung der Membran ein, so daß dieselbe in der erforderlichen Art seine Hubbewegungen in axialer Richtung nach beiden Seiten ausführen kann.
  • Obwohl es für eine einfache Herstellung der erfindungsgemäßen Ventilmembran normalerweise ausreicht, die Randverstärkung der Membran lediglich auf der einen Seite der letzteren vorzusehen, liegt es jedoch ohne weiteres im Rahmen der Erfindung, auch auf den beiden einander gegenüberliegenden Seiten der Membran an deren Umfangskante je eine Randverstärkung der genannten Art vorzusehen.
  • Ferner ist die Erfindung keineswegs auf besondere Umrißformen der Membran und damit deren Randverstärkung beschränkt. Vorzugsweise wird zwar die Membran mit einem kreisförmigen Umfangsrand ausgebildet werden. Es ist jedoch ohne weiteres möglich, daß bei besonderen Ventilkonstruktionen die Umfangskante der Membran auch oval oder polygonal ausfällt, so daß dann die Randverstärkung eine entsprechend angepaßte Form erhält.
  • Nach einem besonderen Erfindungsmerkmal weist die Randverstärkung der Membran einen rechteckigen oder im wesentlichen rechteckigen Querschnitt auf, so daß diese Randverstärkung mit einer verbreiterten Berührungsfläche an der Membran angebracht ist und sich vom Außenrand der Umfangskante der Membran aus entlang der Membranfläche auf die Mitte der Membran hin erstreckt und auf diese Weise eine besonders gleichmäßige Formgebung der Membranwölbung vorliegt.
  • Ein weiteres Erfindungsmerkmal sieht vor, die Wandstärke der Membran geringer auszubilden als die Stärke der genannten Randverstärkung, so daß auch hierdurch eine besonders gleichmäßige Wölbung der eigentlichen Membran erzielt und erhalten wird.
  • Obwohl es grundsätzlich möglich ist, die Membran mit ihrer zugeordneten Randverstärkung in beliebiger Weise fest zu verbinden, wird doch nach einem weiteren Erfindungsmerkmal vorgezogen, die Vereinigung dieser beiden Teile durch Kleben herzustellen.
  • Wenn die Randverstärkung einen rechteckigen Querschnitt aufweist, wird dieselbe bevorzugt in der vorgenannten Weise lediglich an der einen Seite der Membran angeklebt. Bei dieser Ausführungsform der Randverstärkung kann jedoch, wie eingangs erwähnt, auch eine mehrfache Anordnung von Randverstärkungen vorgesehen sein, so daß zwei Randverstärkungen auf den beiden einander gegenüberliegenden Flächen der Membran an deren Umfangskante angeklebt werden. Auf diese Weise könnte von vornherein eine wellenartige Verformung der Membran ezeugt werden, noch bevor sie in das jeweilige Ventil eingespannt wird.
  • Die wesentlichsten Vorteile der Membran nach der Erfindung gegenüber bekannten Membranen bestehen in einer bedeutend größeren Hubhöhe bei gleichen Durchmessern und in einer leichteren Beweglichkeit.
  • Nachstehend wird ein bevorzugtes Ausführungsbeispiel der Erfindung an Hand schematischer Zeichnungen beschrieben.
  • F i g. 1 stellt einen Querschnitt durch den Mittelpunkt einer fertigen Ventilmembran der Erfindung dar, welche Kreisumfang haben soll; F i g. 2 zeigt den Zustand des Ventihnembrankörpers nach F i g. 1, wenn die Randverstärkung auf ein solches Umfangsmaß gedehnt worden ist, daß die Membran die Form einer praktisch ebenen Kreisplatte aufweist; F i g. 3 zeigt die in F i g. 1 dargestellte Membran im eingebauten Zustand.
  • Die Ventilmembran des Ausführungsbeispiels umfaßt einmal eine vulkanisierte, kalandrierte Gummiplatte 1 gleichbleibender Stärke, welche bei 3 einen Durchbruch aufweist, um einen beliebigen Ventilteil betätigen zu können bzw. von diesem Ventilteil betätigt werden zu können. Auf der einen Seite dieser plattenförmigen Membran 1 ist durch Kleben eine ringförmige Randverstärkung 2 befestigt, welche rechteckigen Querschnitt aufweist und aus vulkanisiertem Gummi besteht, so daß sie mit einer verhältnismäßig ausgedehnten Ringfläche an einer entsprechenden Umfangsfläche der Membran 1 fest haftet. Die Wandstärke des Teiles 2 beträgt ein mehrfaches der Wandstärke der Membran 1.
  • Um die in F i g. 1 dargestellte gewölbte Form der Ventilmembran auszubilden, wird gemäß F i g. 2 die Randverstärkung 2, deren Umfangslänge im normalen entspannten Zustand geringer ist als der Umfangsrand der Membran, auf die Umfangslänge des ebenen Membranrandes gedehnt und in diesem Zustand flächig durch Kleben an der einen Seite der Membran befestigt. Nach der Verfestigung der Klebung wird dann die Spannung oder Dehnung der Randverstärkung aufgehoben, so daß sich dieselbe in ihre entspannte Form zurückzieht und hierbei die in F i g. 1 dargestellte Form und Lage einnimmt, wodurch die gewünschte gebogene Formung der Membran 1 eintritt.
  • Bei der Verwendung der Ventilmembran 1, 2 wird gemäß F i g. 3 der mit der Randverstärkung versehene Umfangsrand der Membran 1 vorzugsweise im umgespannten Zustand im jeweiligen Ventil festgelegt. Hierdurch erfolgt ein ebenes Flachlegen der Randverstärkung 2 und damit die Herstellung der in F i g. 3 angegebenen Wellenform der Membran 1.

Claims (5)

  1. Patentansprüche: 1. Ventilmembran aus elastisch nachgiebigem Werkstoff wie Gummi od. dgl. und von allgemein plattenförmiger Gestalt. dadurch g e k e n n -z e i c h n e t, daß bei Anordnung einer ebenfalls aus elastisch nachgiebigem Werkstoff bestehenden Randverstärkung an der Umfangskante der Membran (1) die Umfangslange der Randverstärkung (2) im entspannten Zustand dieser Verstärkung geringer ist als die Länge der Umfangskante der Membran, so daß die mit der Umfangskante im auf deren Länge gedehnten Zustand vereinigte Randverstärkung der Membran eine napfartig gewölbte Form verleiht.
  2. 2. Ventilmembran nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Wandstärke der Membran (1) geringer ist als die Stärke der Randverstärkung (2).
  3. 3. Ventilmembran nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Randverstärkung (2) einen rechteckigen oder im wesentlichen rechteckigen Querschnitt aufweist.
  4. 4. Ventilmembran nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß lediglich auf der einen Seite der Membran (1) eine Randverstärkung (2) angeklebt ist.
  5. 5. Ventilmembran nach Anspruch 3 und 4, dadurch gekennzeichnet, daß auf jeder Seite der Membran (1) einander gegenüberliegend je eine Randverstärkung (2) angeklebt ist. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 909 l(6, 961 161, 1040905.
DEG29657A 1960-05-11 1960-05-11 Ventilmembran aus elastisch nachgiebigem Werkstoff Pending DE1169230B (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3318754A1 (de) * 1983-05-24 1984-12-06 WOCO Franz-Josef Wolf & Co, 6483 Bad Soden-Salmünster Membran und verfahren zu deren herstellung

Citations (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE909166C (de) * 1951-09-22 1954-04-15 Henri Tailleferre Ventil, insbesondere Sicherheitsventil fuer kleine und mittlere Druecke
DE961161C (de) * 1952-07-15 1957-04-04 Christian Buerkert Gasabsperrventil mit einer Verschlussmembran
DE1040905B (de) 1955-07-14 1958-10-09 Draegerwerk Ag Kegelfoermige Membran fuer Regelvorrichtungen, insbesondere bei Atemschutzgeraeten

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