DD300750A7 - Transportvorrichtung - Google Patents
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Abstract
Die Transportvorrichtung dient zum Transport und Umschlag von selbständig stehenden Transportgütern wie in Verschlägen befindlichen Glasscheiben, bestehend aus einzeln durch geeignete Mittel wie Ösen und Seile unter diesen befestigbaren Unterlagen, die bei Nichtgebrauch ineinander stapelbar sind, wobei erfindungsgemäß die Unterlagen als Gleitschalen mit am Innenboden befindlichen Spitzen und am Außenboden befindlichen Kerben ausgebildet sind. Mindestens zwei Gleitschalen bilden mit den auf ihnen befindlichen Transportgütern eine Transporteinheit. Fig.1
Description
Ausfuhrungsbeispiel
In den zugehörigen Zeichnungen zeigen
Fig. 1: eine Gleitschale im Schnitt
Fig. 2: eine Transporteinheit als Ansicht
Fig. 3: eine Transporteinheit in der Draufsicht.
Die Gleitschale 1, aus Stahlblech gedrückt, hat am Boden innorsoitig Spitzen 2, auf denen das Transportgut A1 z. B. der Holzverschlag, in dem sich die Glasscheiben befinden, aufliegt. Die Kerben 3 verhindern in gewissem Umfang das Verrutschen der gesamten Transporteinheit. Die am Rand der Gleitschalen 1 angeordneten ösen 6 dienen dazu, um ggf. ehe Transportgut 4 auf übliche Art, z.B. mittels Spannseilen, mit den Gleitscha'en 1 zu verspannen.
In Fig. 2 und 3 ist eine Transporteinheit, bestehend aus 3 Gleitschalen und 2 Transportgütern unterschiedlicher Abmessungen, dargestellt.
Claims (3)
1. Transportvorrichtung für den Umschlag von selbständig stehenden Transportgütern wie in Vorschlägen befindlichen Glasscheiben, bestehend aus einzeln durch geeignete Mittel wie Ösen und Seile unter diesen befestigbaren Unterlagen, die bei Nichtgebrauch, ζ. Β. beim Rücktransport, ineinandergeschachtelt stapelbar sind, dadurch gekennzeichnet, daß die Unterlagen als Gleitschalen (1) ausgebildet sind, die zur Arretierung des Transportgutes (4) am Innenboden Spitzen (2) und gegen unbeabsichtigtes Rutschen am Außenboden Kerben (3) besitzen.
2. Transportvorrichtung nach Anspruch 1,dadurch gekennzeichnet, daß mindestens zwei Gleitschalen (1) mit den auf ihnen befindlichen Transportgütern (4) eine Einheit bilden.
3. Transportvorrichtung nach den Ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Wölbung der Gleitschalen (1) geringfügig konisch nach außen ausgeführt ist.
Hierzu 1 Seite Zeichnungen
Anwendungsgebiet der Erfindung
Die Transportvorrichtung dient dem Transport und Umschfag von selbständig stehenden, aber empfindlichen Gütern. Vorzugsweise findet sie Anwendung beim Transport von Flachglas in Holzverschlägen, wobei die Transportlage der Scheiben senkrecht ist, d. h., die Glasscheiben sind zu Paketen verbunden.
Charakteristik der bekannten technischen Lösungen
Es ist bekannt, Ladegut in Transportmitteln starr oder gleitend verladen zu transportieren. Beim starren Verladen ist das Ladegut auf der Ladefläche oder einem Transportmittel arretiert. Entstehende Zwischenräume zwischen dem Ladegut und der Wandung des Transportmittels werden mit Polstermaterial oder Luftkissen ausgefüllt.
Bei der gleitenden Verladeweise ist in Transportrichtung eine Gleitfläche erforderlich, die in den meisten Fällen mit der Länge des Transportgutes identisch ist. Ist das Transportgut selbständig stehend, werden Lade- oder Gleitdecke verwendet, aufweichen das Transportgut mit Seilen, Spanngurten, Ketten oder Bandeisen unter Verwendung von Anschlägen und ähnlicher Hilfsmittel arretiert sind. Die Lade- und Gleitdecks haben zum besseren Bewegen Kufen oder sind kufonförmig. Diese Transportmittel haben den Nachteil, daß sie in der Herstellung sehr aufwendig und materialintensiv sind. Wenn eine Wiederverwendung möglich ist, wird für den Rücktransport viel Transportraum benötigt. Die Sicherungsmittel müssen oft beim Abnehmen dos Ladegutes zerstört werden, was wiederum ein bedeutender Materialverlust ist. Selbst die an Transportmitteln aufgebrachten Kufen sind jeweils individuell ausgeführt und angebracht, so daß auch hierbei eine Wiederverwendung kaum möglich ist. Nach Schramm, W.: Lager und Speicher. Wiesbaden, Berlin: Bauverlag GmbH 1965, I.Auflage. S.26, Abb.43 bis 45, sind Stapelklötze bekannt, die jedoch die gewünschte Gleitfunktion nicht erfüllen und Transportgüter gleicher Abmessungen voraussetzen.
Ziel der Erfindung
Es ist eine Transportvorrichtung zu schaffen, die sehr materialökonomisch und universell ist, wobei die Mängel am Stand der Technik vermieden werden. Die Sicherheit des Transportgutes soll bei Erschütterungen gewährleistet sein.
Darlegung des Wesens der Erfindung
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Transportvorrichtung zu schaffen, die bei geringer Masse und kleinen Abmessungen relativ unabhängig von der Masse und Größe des Transportgutes mit dem Transportgut eine Einheit bildet und wiederverwendbar ist. Die Transportvorrichtung soll gleitbar sein und beim Rücktransport wenig Raum erfordern. Erfindungsgemäß wird die Aufgabe mit einer Transportvorrichtung, bestehend aus einzeln durch geeignete Mittel wie Ös6n und Seile unter den selbständig stehenden Transportgütern befestigbaren Unterlagen, die bei Nichtgebrüuch, z. B. beim Rücktransport, ineinandergeschachtelt stapelbar sind, dadurch gelöst, daß die Unterlagen als Glbitschalen ausgebildet sind, die zur Arretierung des Transportgutes am Innenboden Spitzen und gegen unbeabsichtigtes Rutschen am Außenboden Kerben besitzer. Mindestens zwei Gleitschalen bilden mit den auf ihnen befindlichen Transportgütern eine Einheit. Die Wölbung der Gleitschalen ist geringfügig konisch nach außen ausgeführt. Das Transportgut, das in der Regel in einem Holzverschlag ist, wird in die Gleitschalen gestellt und ist mit diesen gegen Verschiebungen durch die Spitzen gesichert. Mit Seilen, Ketten oder ähnlichen Mitteln kann das Transportgut durch die Ösen an den Gleitschalen verspannt werden. Die Kerben am Außenboden verhindern in Grenzen das Verrutschen der gesamten Einheit. Diese Gleitschalen haben den Vorteil, daß sie unabhängig von den Maßen des Transportgutes angeordnet werden können und durch die Verwendung mehrerer Gleitschalen auch mehrere Transportgüterzu einer Einheit zusammenfügbar sind. Es ist daher zweckmäßig, die Gleitschalen länglich auszubilden.
Diese erfindungsgemäße Transportvorrichtung, aus Gleitschalen bestehend, hat den Vorteil, daß sie beliebig wiederverwendbar ist und beim Rücktransport wenig Raum erfordert, da sie ineinander gestellt werden können.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DD32376788A DD300750A7 (de) | 1988-12-23 | 1988-12-23 | Transportvorrichtung |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DD32376788A DD300750A7 (de) | 1988-12-23 | 1988-12-23 | Transportvorrichtung |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DD300750A7 true DD300750A7 (de) | 1992-07-23 |
Family
ID=5605537
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DD32376788A DD300750A7 (de) | 1988-12-23 | 1988-12-23 | Transportvorrichtung |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DD (1) | DD300750A7 (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| WO2010086497A1 (en) * | 2009-01-27 | 2010-08-05 | Actiw Oy | Auxiliary device, arrangement and method in cargo handling |
-
1988
- 1988-12-23 DD DD32376788A patent/DD300750A7/de unknown
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| WO2010086497A1 (en) * | 2009-01-27 | 2010-08-05 | Actiw Oy | Auxiliary device, arrangement and method in cargo handling |
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