CH639011A5 - Quetschwerklose vorrichtung zum fortlaufenden nassbehandeln, insbesondere waschen von textilgut. - Google Patents
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung der dem Oberbegriff des Anspruchs 1 entsprechenden Art.
Eine derartige Anordnung von Umlenkwalzen ist aus der US-PS 2 203 375 für das Mercerisieren eines bahnförmigen Textilguts bekannt. Die Umlenkwalzen sind in zwei parallelen schrägstehenden Ebenen angeordnet, wobei jeweils eine Walze der einen Ebene zwischen zwei Walzen der anderen Ebene angeordnet ist. Das bahnförmige Textilgut ist im Zickzack jeweils über eine Walze der einen Ebene und die nächstgelegene Walze der anderen Ebene geführt. Es ergibt sich ein schräg von oben nach unten gerichteter Warenlauf. Es sind Sprührohre vorgesehen, mittels deren Behandlungsflüssigkeit in den Zwickel zwischen der von einer oberen
Walze auf die untere Walze übergehenden Bahn und der unteren Walze einsprühbar ist. Die schrägstehende Anordnung bei der bekannten Konstruktion ist, wenn eine ausreichende Zahl von Umlenkwalzen vorgesehen ist, an denen ein Durchdrücken des Behandlungsmittels durch das bahnförmige Textilgut stattfindet, sehr raumgreifend und in einer modernen Behandlungsstrasse wegen des Höhenunterschiedes und der horizontalen Erstreckung nur schwer unterzubringen.
Ausserdem ist bei der Konstruktion nach der US-PS 2 203 375 die einmal an einer Stelle durch eine untere Umlenkwalze durchgedrückte Flüssigkeitsmenge für den Behandlungsvorgang verloren und läuft über den schrägen Boden der Anordnung ab.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Anordnung der dem Oberbegriff zugrundeliegenden Art so auszugestalten, dass sich eine möglichst kompakte Anordnung von vielen Durchdrückstellen auf engem Raum ergibt, bei der die Behandlungsflüssigkeit besser genutzt wird.
Die erfindungsgemässe Lösung dieser Aufgabe besteht darin, dass jeweils zwei Paare von Umlenkwalzen spiegelbildlich zu einer horizontalen Mittelebene übereinander angeordnet sind.
Die spiegelbildlich angeordneten vier Umlenkwalzen der beiden Paare ergeben vier Durchdrückstellen, wobei der horizontale Platzbedarf praktisch nur dem doppelten Walzendurchmesser entspricht, d. h. das bahnförmige Textilgut befindet sich nach Zurücklegung aller vier Umlenkwalzen ein Stück oberhalb der Einlaufstelle, verlagert sich aber nicht horizontal. Es sind bei zwei Walzenpaaren zwei aufrechte Wickel gebildet, an denen eine besonders wirksame Durchdrückung von Behandlungsflüssigkeit auftritt. Das bahnförmige Textilgut verläuft auf den ungeführten Strecken vertikal, so dass es nicht durch das Gewicht sich auf ihm ansammelnder Flüssigkeitsmengen ausgebaucht werden kann. Durch diesen Umstand und die stark gebundene Bahnführung kann mit erheblichen Geschwindigkeiten und erheblichem Flüssigkeitsdurchsatz gefahren v/erden, ohne dass die Gefahr einer Faltenbildung auftritt. Besonders wichtig ist, dass die am oberen Umlenkwalzenpaar durchgedrückte Behandlungsflüssigkeit auf die über das untere Umlenkwalzenpaar laufende Bahn gelangt und dort durchgedrückt wird. Die Ausnutzung der Behandlungsflüssigkeit ist dadurch besser als bei der bekannten Ausführungsform.
Eine zur besonders wirksamen mehrfachen Ausnutzung der Flüssigkeit besonders zweckmässige Ausgestaltung be- „ steht darin, dass unter der unteren Umlenkwalze des oberen Paars eine an sich bekannte Auffangschale vorgesehen ist, mittels der die an einer Umlenkwalze durchgedrückte Flüssigkeit auf der ganzen Breite des bahnförmigen Textilguts aufgefangen und aus welcher sie auf einen vorangehenden Abschnitt des Textilguts leitbar ist.
Der Gedanke, die beim Umrunden der Umlenkwalzen durchgedrückte und abgeschleuderte Flüssigkeit aufzufangen und auf einem darunter vorbeilaufenden vorangehenden Abschnitt der Bahn zu leiten, ist für sich genommen aus der DE-AS 1460 454 bekannt.
Bei der im Oberbegriff angegebenen Anordnung der Umlenkwalzen ist die obere Umlenkwalze des unteren Paars unterhalb der nachfolgenden, d.h. unteren Umlenkwalze des oberen Paars gelegen.
Wenn dann über dem Zwickel zwischen dem bahnförmigen Textilgut und der nachfolgenden Umlenkwalze des unteren Paars eine Überlaufkante der Auffangschale angeordnet ist, so kann die oben aufgefangene durchgedrückte Behandlungsflüssigkeit an einer in Laufrichtung des bahnförmigen Textilguts vorangehenden Stelle erneut zum Einsatz gebracht werden.
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Die Auffangschale kann an einer in Breitenrichtung verlaufenden Wandungsfläche eine von der Mitte aus zu den Stirnflächen hin schräg ansteigende Überlaufkante aufweisen.
Diese Ausgestaltung der Auffangschale ermöglicht es, die aus einem vorangehenden Abschnitt der Bahn zu leitende aufgefangene Flüssigkeit mit einem stetigen Übergang an den Rändern auf die Bahn aufzubringen. Durch das schräge Ansteigen der Überlaufkante wird nach aussen hin die überlaufende Flüssigkeitsschicht immer dünner und findet also kein abrupter Übergang zwischen voller Auftragsmenge und überhaupt keinem Auftrag statt. Auch kann der Auftrag vorwiegend auf die Mitte des bahnförmigen Textilguts konzentriert werden, damit nicht zu viel Flüssigkeit an den Rändern ungenutzt beim Umrunden der Umlenkwalzen herausspritzt.
Unter den Umlenkwalzen angeordnete Auffangschalen, die die auf der ganzen Breite der Umlenkwalzen aufgefangene Flüssigkeit auf die Mitte der Warenbahn konzentrieren, sind für sich genommen aus der DD-PS 68 669 zu entnehmen.
Die Auffangschale kann hierbei um eine Querachse schwenkbar sein, um die Auftragsbreite zu verändern und einzustellen. Auf diese Weise ist eine Anpassung der Vorrichtung an verschiedene Warenbreiten möglich.
Wenn die Überlaufkante im Mittelbereich horizontal verläuft, ist sichergestellt, dass die Auftragsmenge im Mittelbereich der Warenbahn im wesentlichen gleichbleibend ist.
Wenn es darum geht, eine gewisse Grundmenge der Flüssigkeit über die ganze Bahn gleichmässig aufzutragen, können im Boden der Auffangschale über die Arbeitsbreite gleichmässig verteilte Bohrungen angeordnet sein.
Der Grundgedanke der ganzen Anordnung besteht darin, möglichst kein eingesetztes Wasser ungenutzt an dem bahnförmigen Textilgut vorbeilaufen zu lassen und gleichzeitig das Wasser nicht nur einmal, sondern mehrere Male durch das Textilgut hindurchzudrücken, um eine maximale Ausnutzung des Wassers zu erreichen.
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in der Zeichnung dargestellt.
Fig. 1 zeigt einen Querschnitt durch ein erfmdungsge-mässes Umlenkwalzenpaar;
Fig. 2 ist ein vertikaler Längsschnitt durch eine Waschmaschine, an der die Erfindung verwirklicht ist;
Fig. 3 zeigt eine Ansicht einer Auffangschale in einer ersten Schwenkstellung von vorne;
Fig. 4 zeigt einen Querschnitt entsprechend der Linie IV-IV in Fig. 3;
Fig. 5 zeigt eine Ansicht der Auffangschale nach Fig. 3 und 4 in einer anderen Schwenkstellung;
Fig. 6 zeigt einen Querschnitt nach der Linie VI-VI in Fig. 5.
In Fig. 1 ist ein bahnförmiges, flüssigkeitsdurchlässiges Textilgut 1 dargestellt, welches im Sinne des Pfeiles 2 vorläuft und zuerst über eine Umlenkwalze 3 und dann über eine Umlenkwalze 4 geschlungen ist. Die Umlenkwalzen 3,4 sind einander dicht benachbart, berühren einander jedoch nicht, wie überhaupt in der ganzen Vorrichtung keine Quetschfuge vorhanden ist. Die Umlenkwalze 3 ist etwas höher als die Umlenkwalze 4 angeordnet, so dass das bahnförmige Textilgut 1 beim Übergang von der Umlenkwalze 3 auf die Umlenkwalze 4 einen kurzen Abschnitt 5 zurücklegt, in dem es vertikal oder nahezu vertikal verläuft. In dem Bereich, in dem der Abschnitt 5 der Umlenkwalze 4 benachbart ist, ergibt sich auf diese Weise ein «aufrechter» Zwickel 6, in dem sich Flüssigkeit, d.h. im allgemeinen Waschwasser, ansammelt, welche auf der der Umlenkwalze 4 zugewandten Seite des bahnförmigen Textilguts 1 mittransportiert und durch die Berührung mit dem Umfang der Umlenkwalze 4 zu einem Wulst zurückgestaut worden ist. Ein Teil der in dem Zwickel 6 stehenden Flüssigkeit wird bei dem im Sinne des Pfeiles erfolgenden Umlauf der Umlenkwalze 4 zwischen 5 dem bahnförmigen Textilgut 1 und dem Umfang der Umlenkwalze 4 mitgenommen und dort unter einem gewissen, durch die Bahnspannung bedingten hydrostatischen Druck eingesperrt. Unter diesem Druck wird die Flüssigkeit durch das durchlässige bahnförmige Textilgut 1 hindurchgedrückt io und tritt an der Aussenseite aus, was durch die Strahlen 7 angedeutet ist.
In den aufrechten Zwickel 6 hinein kann zusätzliche Flüssigkeit aus einer über die Bahnbreite reichenden Auffangwanne 8 zugeführt werden, welche eine Überlaufkante i5 25 aufweist, an der die Flüssigkeit übertritt.
Das Umlenkwalzenpaar 3,4 als Ganzes mit dem in der beschriebenen Weise darumgeschlungenen Abschnitt des bahnförmigen Textilguts 1 sei mit 10 bezeichnet.
In der Waschmaschine 100 der Fig. 2 sind mehrere sol-20 eher Walzenpaare 10 hintereinandergeschaltet. Die Waschmaschine 100 umfasst drei untereinander gleiche hintereinandergeschaltete Waschabteile 11, denen jeweils ein Spülbad 12 mit kochendem Waschwasser vorgeschaltet ist. Das Textilgut 1 läuft im Sinne des Pfeiles in das erste Spülbad 12 ein, 25 wo es bereits von groben anhaftenden Verunreinigungen befreit und aufgeheizt wird. Es wird dann über eine Breithaltewalze 13 geleitet und gelangt auf das erste Umlenkwalzenpaar 10, welches dem Umlenkwalzenpaar 10 der Fig. 1 entspricht. Genau oberhalb dieses Umlenkwalzenpaars 10 ist 30 ein weiteres Umlenkwalzenpaar 10 angeordnet, welches spiegelbildlich zu der Mittelebene 14 gelegen ist. Das bahnförmige Textilgut 1 verläuft also von der unteren Umlenkwalze 4' des unteren Paars vertikal nach oben zur oberen Umlenkwalze 3' des oberen Paars. Der Einlauf des Textilguts 1 er-35 folgt auf der oberen Umlenkwalze 3" des unteren Paars 10, der Auslauf an der unteren Umlenkwalze 4" des oberen Paars. Einlauf und Auslauf erfolgen also an den am nächsten benachbarten Umlenkwalzen 3", 4". Es ergibt sich auf diese Weise ein etwa mäanderförmiger Lauf des Textilguts 1 40 über die vier Umlenkwalzen 3", 4', 3', 4" in dieser Reihenfolge.
Diese als Ganzes mit 20 bezeichnete mäanderförmige Gruppierung ist günstig, weil unterhalb der Umlenkwalze 4" des oberen Umlenkwalzenpaars 10 eine über die Arbeits-45 breite reichende Auffangschale 8 angebracht werden kann, deren Überlaufkante 25 sich oberhalb des aufrechtstehenden Zwickels 6' der unteren Umlenkwalze 4' des unteren Paars 10 befindet. Die oben durchgedrückte Flüssigkeit wird auf diese Weise an einer vorangehenden Stelle wieder zur Wir-50 kung gebracht.
Die mäanderförmige Gruppierung 20 wiederholt sich in jedem Waschabteil 11 noch zweimal, wobei das letzte Walzenpaar jeder Gruppierung 20 jeweils gleichzeitig das erste Walzenpaar der folgenden Gruppierung 20 bildet. Die ein-55 ander entsprechenden Umlenkwalzen liegen sämtlich vertikal übereinander.
Die Zufuhr von frischer Waschflüssigkeit erfolgt am obersten Umlenkwalzenpaar 10 durch die Zuführleitung 15. Eine weitere Zufuhr kann beim zweiten Umlenkwalzenpaar 60 10 von unten durch die Zuführleitung 16 erfolgen.
Von dem obersten Umlenkwalzenpaar 10 des ersten Waschabteils 11 wird das bahnförmige Textilgut 1 über eine zur Regulierung der Bahnspannung dienende Tänzerwalze 17 sowie der Vermeidung der Faltenbildung dienende Füh-65 rungswalzen 18,19 in den Spültrog 12 des nächsten Waschabteils 11 geleitet, welches im übrigen genauso ausgebildet ist wie das vorangegangene Waschabteil 11. Nach dem Verlassen des letzten Waschabteils 11 wird die Warenbahn
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durch ein Quetschwerk 21 bekannter Bauart geleitet, wo sie von überschüssiger Feuchtigkeit befreit und dann zur weiteren Behandlung abgezogen wird.
Die Funktion der Auffangwanne 8 geht im einzelnen aus den Fig. 3 bis 6 hervor. Die Auffangwanne 8 wird durch einen über die Arbeitsbreite reichenden Trog gebildet, der in dem Ausführungsbeispiel einen etwa V-förmigen Querschnitt hat, aber auch anders, z. B. gewölbt gestaltet sein könnte. An den Enden ist der Trog an Lagerzapfen 22,23 um eine Querachse schwenkbar am Maschinengehäuse gelagert. Die Wandungsfläche 24 des Trogs bildet eine Überlaufkante 25, die einen mittleren horizontalen Bereich sowie zu beiden Seiten schräg nach aussen, d.h. gegen die Stirnflächen des Trogs hin ansteigende Bereiche 27 umfasst.
Diese Gestaltung dient der Regelung der Breite, auf der an der Überlauf kante 25 überlaufendes Waschwasser auf die Bahn abgegeben wird. Im stationären Zustand wird jeder Auffangwanne 8 eine im wesentlichen konstante Wassermenge zugeführt, die sich aus der z. B. an der Umlenkwalze 4" (Fig. 2) direkt abtropfenden Wassermenge und der von dem dortigen Auffangblech 28 noch eingesammelten abgeschleuderten Wassermenge zusammensetzt. Da diese Wassermenge praktisch drucklos an der Überlaufkante übertritt, entspricht ihr ein bestimmter Strömungsquerschnitt, der in Fig. 3 durch die schraffierte Zone 29 wiedergegeben ist. Der Querschnitt 29 hat in dem mittleren Bereich 26 eine konstante Höhe und verengt sich dann nach aussen hin auf den Schrägen 27 auf Null. Es ergibt sich ein ablaufender Flüssigkeitsschwall in einer Breite, die durch den Pfeil 30 angedeutet ist.
s In den Fig. 5 und 6 ist die Auffangschale 8 stärker geneigt. Dies führt dazu, dass in einer vertikalen Ebene die Schrägen 27 wesentlich flacher erscheinen. Statt des Winkels 31 in Fig. 3 bilden sie in Fig. 5 mit der Horizontalen nur noch den Winkel 32.
w Da die Verhältnisse ansonsten konstant sein sollen und der Strömungsquerschnitt somit ebenfalls gleichbleiben muss, tritt an die Stelle der Querschnittsgestalt 29 der Strömung die Querschnittsgestalt 33, die etwas niedriger ist, dafür aber weiter die Schrägen 27 hinauf reicht. Es ergibt sich 15 eine Breite 34 der Flüssigkeitsabgabe. Durch die Neigung der Auffangwanne 8 um die Querachse kann also der von der Flüssigkeitsabgabe erfasste Breitenbereich gesteuert werden und eine Anpassungen wechselnde Bahnbreiten und auch bei ein- und derselben Bahnbreite an die jeweiligen Er-20 fordernisse des besten Flüssigkeitsauftrags erfolgen.
Die Auffangwanne 8 kann am tiefsten Punkt in gleich-mässigen Abständen über die Arbeitsbreite angeordnete Öffnungen 35 aufweisen, die in gleichmässigen Abständen über die Arbeitsbreite vorgesehen sind und Flüssigkeit in Strahlen 25 36 zusätzlich zu der an der Überlaufkante 25 übertretenden Flüssigkeit auf das bahnförmige Textilgut I gelangen lassen.
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2 Blatt Zeichnungen
Claims (7)
1. Quetschwerklose Vorrichtung zum fortlaufenden Nassbehandeln, insbesondere Waschen, von breitliegendem bahnförmigem flüssigkeitsdurchlässigem Textilgut, mit mehreren an ihrer Oberfläche geschlossenen Umlenkwalzen (3, 4), über die das Textilgut geleitet wird und die paarweise dicht benachbart, jedoch berührungsfrei vorgesehen sind, bei welcher das bahnförmige Textilgut (1) unmittelbar von der einen (3) auf die andere (4) Umlenkwalze des Paares (10) übergeht, bei welcher die in Laufrichtung folgende Umlenkwalze jedes Paares (10) tiefer angeordnet ist als die vorangehende Umlenkwalze des Paares (10), bei welcher das Textilgut beim Übergang von der vorangehenden (3) auf die nachfolgende (4) Umlenkwalze jedes Paares (10) auf einem kurzen Abschnitt (5) im wesentlichen vertikal verläuft, und bei welcher eine Einrichtung vorgesehen ist, die Flüssigkeit in den Zwickel zwischen dem im wesentlichen vertikalen Abschnitt des Textilgutes und dem Umfang der nachfolgenden Umlenkwalze aufbringt, dadurch gekennzeichnet, dass jeweils zwei Paare (10) von Umlenkwalzen (3", 4', 3', 4") spiegelbildlich zu einer horizontalen Mittelebene (14) übereinander angeordnet sind.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass unter der unteren Umlenkwalze (4") des oberen Paares (10) eine Auffangschale (8) vorgesehen ist, mittels der die an einer Umlenkwalze durchgedrückte Flüssigkeit auf der ganzen Breite des bahnförmigen Textilguts (1) aufgefangen und aus welcher sie auf einen vorangehenden Abschnitt des Textilguts leitbar ist.
3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass über dem Zwickel (6') zwischen dem bahnförmigen Textilgut (1) und der nachfolgenden Umlenkwalze (4') des unteren Paares (10) eine Überlaufkante (25) der Auffangschale (8) angeordnet ist.
4. Vorrichtung nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, dass die Auffangschale (8) an einer in Breitenrichtung verlaufenden Wandungsfläche (24) eine von der Mitte aus zu den Stirnflächen hin schräg ansteigende Überlaufkante (25,27) aufweist.
5. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Auffangschale (8) um eine Querachse schwenkbar ist.
6. Vorrichtung nach Anspruch 4 oder 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Überlaufkante (25) im Mittelbereich (26) horizontal verläuft.
7. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 3 bis 6, dadurch gekennzeichnet, dass im Boden der Auffangschale (8) über die Arbeitsbreite gleichmässig verteilte Bohrungen (35) angeordnet sind.
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