DE2521600A1 - Nassbehandlungsvorrichtung fuer auf laengszug beanspruchbares endlosmaterial - Google Patents
Nassbehandlungsvorrichtung fuer auf laengszug beanspruchbares endlosmaterialInfo
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Description
- "Naßbehandlungsvorrichtung für auf Längszug beanspruchbares Endlosmaterial." Die Erfindung bezieht sich auf eine Naßbehandlungsvorrichtung für auf Längszug beanspruchbares Endlosmaterial, das in gebunwiener Warenführung um mehrere, mit Abstand voneinander in zwei etwa lotrechten Reihen und auf Lücke zueinander angeordneten Umlenkorganen wechselseitig in etwa horizontalen Ebenen geführt ist, wobei zumindest einige der Umlenkorgane von je einem wannenartigen Behälter umgeben sind, von denen jeweils die aufgefangene, von oben nach unten die Vorrichtung durchlaufende Flüssigkeit der in der darunter angeordneten Ebene von unten nach oben laufenden Warenbahn über eine Flüssigkeitsabführöffnung zuläuft.
- Waschvorrichtungen dieser Art sind durch das deutsche Gebrauchsmuter 1 944 811, durch die DT-OS 1 460 454 und auch durch die DT-OS 2 235 617 bekannt. Sie zeichnen sich dadurch aus, daß in ihnen mehrere Netzstellen für die Warenbahn vorhanden sind, in denen stufenweise die Schmutzkonzentration vermindert wird. Das Waschergebnis ist deshalb gegenüber einer gleichen Waschvorrichtung jedoch mit nur einem Waschbehälter, in den die Warenbahn mehrfach eingetaucht wird, besser.
- Schwierig bei derartigen Naßbehandlungsvorrichtungen, in denen die Warenbahn auch mit Dampf beaufschlagt werden kann, ist die ausreichende Netzdauer der Warenbahn mit der Flüssigkeit. Außerdem bedarf es großer Aufwendungen bei den bekannten Maschinen, diese an die jeweilige Arbeitsbreite der Warenbahn anzupassen. Eine Anpassung ist nämlich erforderlich, weil die von oben nach unten die Vorrichtung durchlaufende Flüssigkeit bei schmalen Arbeitsbreiten teilweise an der Warenbahn vorbei nach unten fließen würde, ohne dabei ein Waschergebnis zu erzielen.
- Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, Maßnahmen zu ergreifen, mit denen ohne weitgehende konstruktive Änderungen innerhalb der Vorrichtung diese an die jeweiligen Behandlungsvorschriften angepaßt werden kann. Dies gilt sowohl für die jeweilige Arbeitsbreite der Warenbahn als auch für die gewünschte Netzdauer. Walze Zur Lösung dieser Aufgabe sieht die Erfindung vor, daß sich die Wannen der einen Reihe der Umlenkorgane über die Wannen der anderen Reihe der Umlenkorgane hinweg erstrecken und im Bereich der jeweils auf die andere Reihe der Umlenkorgane hinweisenden Kanten der Wannen jeweils eine Flüssigkeitsabführöffnung vorgesehen ist. Dabei ist es vorteilhaft, diese Kante der Wannen als überlaufkante auszubilden. Der Vorteil dieser Maßnahme ist, daß unabhängig von der Arbeitsbreite die Flüssigkeit nie ohne Widerstand von oben nach unten die ganze Vorrichtung durchfließt. Die Flüssigkeit wird kaskadenartig von oben nach unten von jeder einzelnen Wanne aufgenommen werden und somit jedes Mal auf die Warenbahn laufen. Damit keine Flüssigkeit von Wanne zu Wanne ohne Berührung mit der Warenbahn.fließen wird, kann sich die Wanne mit Vorteil auch schräg zur Mitte im Bereich der Überlaufkante verengen oder mit schräg zur Mitte verlaufenden Rinnen versehen sein.
- Wesentlich für die Anpassung der Vorrichtung an die Behandlungsvorschriften ist weiterhin die Einstellbarkeit einer ggf. wünschenswerten Eintauchlänge der Warenbahn in die in der Wanne enthaltene Flüssigkeit. Dazu kann mit Vorteil eine höhenverstellbare'oder Dorn dienen, die der Warenbahn oder der Wanne zugeordnet ist. In Ausgestaltung dieser Maßnahme ist es zweckmäßig, die Wanne ortsfest, jedoch verschwenkbar zu lagern, und zwar vorzugsweise das auf die benachbarte Reihe hinweisende Ende der jeweiligen Wanne höhen-verstellbar zu unterstützen. Dies ist insbesondere einfach durchführbar bei Wannen, deren Enden sich jeweils überlappen, wie es die Erfindung vorsieht. Hier kann dann die Unterstützung sämtlicher Wannen beider Reihen etwa lotrecht übereinander angeordnet und miteinander zur gemeinsamen Verstellung aller Wannen verbunden sein.
- In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel der Vorrichtung nach der Erfindung dargestellt. Dabei ist wesentlich, daß die Erfindung insbesondere in der Kombination von verschiedenen Merkmalen gesehen werden kann.
- Die Waschvorrichtung besteht aus einem dampfdicht verschlossenen Gehäuse 1, in das die Warenbahn 2 von unten ein- und ausläuft.
- Während die Warenbahn 2 in Richtung des Pfeiles 3 von unten nach oben umgelenkt um die Walzen 4 läuft, fließt die Behandlungsflüssigkeit 5 der aufwärts laufenden Warenbahn von Waschstufe zu Waschstufe entgegen.
- Die einzelnen Waschstufen werden an den Umlenkwalzen 4 gebildet, die in zwei lotrechten Reihen übereinander angeordnet sind und zueinander auf Lücke stehen. Jeder dieser Walzen 4 ist eine Wanne 6 zugeordnet, die die zugeordnete Umlenkwalze 4 teilweise umgibt.
- Die Walzen müssen dabei nicht in die Flüssigkeit eintauchen. Die Wannen 6 erstrecken sich mit dem auf die benachbarte Reihe der Umlenkwalze hinweisenden Ende über die Mitte zwischen den beiden Umlenkwalzenreihen hinweg, womit sich die Enden der Wannen jeweils überlappen. Ist nunmehr die zur benachbarten Walze der anderen Reihe hinweisende Kante der jeweiligen Wanne als Überlaufkante 7 ausgebildet, so wird die Flüssigkeit mit Sicherheit, und zwar unabhängig von der jeweiligen Warenbreite, von Wanne zu Wanne fließen.
- Damit die Flüssigkeit nicht ohne Benetzung der Warenbahn die einzelnen Wannen durchläuft, können sie von der Höhe der Walze aus auch schräg zur Überlaufkante 7 zulaufen oder mit zur Mitte hin verlaufenden Rillen ersehen sein, die die zur nächsten Waschstufe überlaufende Flüssigkeit zur Mitte der Warenbahn hin zwingen. Auf der Warenbahn wird dann die Flüssigkeit seitlich zur darunter angeordenten Wanne 6 abfließen. Es brauchen aufgrund dieser Konstruktion also keine Veränderungen in der Ablaufbreite der Flüssigkeit in Abhängigkeit von der jeweils zu behandelnden Warenbahn durchgeführt werden. Es ist jeweils eine 100%ige Nutzung der Flüssigkeit gewährleistet.
- Die Anpassung der Netzdauer an die Waschvorschriften bezüglich einer jeden Warenbahn ist möglich, indem der Warenbahn 2 und/oder der Wanne 6 eine Vorrichtung zugeordnet ist, die eine Veränderung der Netzdauer ermöglicht. Dazu ist eine Umlenkwalze 8 vorteilhaft, die die Warenbahn stärker unter das Niveau in der jeweiligen Wanne 6 drückt. Vorteilhaft ist es, die Wanne schwenkbar um die zugehörige Walze 4 zu lagern, wozu die Ablaufnasen 9 der jeweiligen Wannen durch einen Dorn 10 oder dgl. unterstützt sein sollten, welche höhenverstellbar angebracht sind. In Anbetracht dessen, daß die übereinander angeordneten Wannen 6 sich an ihren Ablaufenden überlappen, ist es möglich, die Dorne 10 lotrecht übereinander anzuordnen und an der Stirnseite der Waschvorrichtung durch einen Blechstreifen 11 miteinander zu verbinden, der zur Verstellung der Wannenneigung sämtlicher Wannen auf- oder abwärts verschoben werden müßte.
- In dem Ausführungsbeispiel ist jeder Walze 4 eine Preßwalze 12 zugeordnet. Diese Presse kann die Flüssigkeit von der Warenbahn 2 abpressen, die in der vorgeordneten Wanne von ihr aufgesogen wurde. Derartige Walzen 12 sind aber nicht erforderlich.
- Die Waschmaschine ist auch als pressenlose Waschvorrichtung sehr wirkungsvoll.
Claims (8)
- PatentansprücheÖl Naßbehandlungsvorrichtung für auf Längszug beanspruchbares Endlosmaterial, das in gebundener Warenführung um mehrere, mit Abstand voneinander in zwei etwa lotrechten Reihen und auf Lücke zueinander angeordneten Umlenkorganen wechselseitig in etwa horizontalen Ebenen geführt ist, wobei zumindest einige der Umlenkorgane von je einem wannenartigen Behälter umgeben sind, von denen jeweils die aufgefangene, von oben nach unten die Vorrichtung durchlaufende Flüssigkeit der in der darunter angeordneten Ebene von unten nach oben laufenden Warenbahn über eine Flüssigkeitsabführöffnung zuläuft, dadurch gekennzeichnet, daß sich die Wannen (6) der einen Reihe der Umlenkorgane (4) über die Wannen (6) der anderen Reihe der Umlenkorgane hinweg erstrecken und im Bereich der jeweils auf die andere Reihe der Umlenkorgane hinweisenden Kanten (7, 9) der Wannen (6) jeweils eine Flüssigkeitsabführöffnung (7) vorgesehen ist.
- 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Kanten der Wannen (6) als Überlaufkanten (7) ausgebildet sind.
- 3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß an den Wannen (6) Vorrichtungen zur Führung der ablaufenden Flüssigkeit in die Wannenmitte vorgesehen sind.
- 4. Vorrichtung insbesondere nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeIchnet, daß die Eintauchlänge der Warenbahn (2) in die in der Wanne enthaltenen Flüssigkeit einstellbar ist.
- 5. Vorrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß eine höhenverstellbare Walze (8, 10), Dorne od. dgl. der Warenbahn (2) oder der Wanne (6) zugeordnet ist.
- 6. Vorrichtung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Wannen (6) ortsfest, jedoch verschwenkbar gelagert sind.
- 7. Vorrichtung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß das auf die benachbarte Reihe der Umlenkorgane (4) hinweisende Ende der Wannen höhenverstellbar unterstützt ist.
- 8. Vorrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Unterstützungen (11) sämtlicher Wannen (6) beider Reihen etwa lotrecht übereinander angeordnet und miteinander zur gemeinsamen Verstellung aller Wannen (6) verstellbar sind.
Priority Applications (1)
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| DE19752521600 DE2521600A1 (de) | 1975-05-15 | 1975-05-15 | Nassbehandlungsvorrichtung fuer auf laengszug beanspruchbares endlosmaterial |
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| DE19752521600 DE2521600A1 (de) | 1975-05-15 | 1975-05-15 | Nassbehandlungsvorrichtung fuer auf laengszug beanspruchbares endlosmaterial |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE2521600A1 true DE2521600A1 (de) | 1976-11-25 |
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ID=5946612
Family Applications (1)
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| DE19752521600 Withdrawn DE2521600A1 (de) | 1975-05-15 | 1975-05-15 | Nassbehandlungsvorrichtung fuer auf laengszug beanspruchbares endlosmaterial |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE2521600A1 (de) |
Cited By (5)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US4150449A (en) * | 1978-04-26 | 1979-04-24 | Morrison Textile Machinery Co. | Method and apparatus for washing textile fabric |
| US4182140A (en) * | 1977-03-16 | 1980-01-08 | Sando Iron Works Co., Ltd. | Cloth cleaning method with steaming and liquid flow and an apparatus therefor |
| FR2433069A1 (fr) * | 1978-08-09 | 1980-03-07 | Kuesters Eduard | Dispositif pour traiter de facon continue, sans mecanisme presseur, un produit textile en forme de bande, notamment par lavage |
| US4372135A (en) * | 1979-05-11 | 1983-02-08 | Greenville Steel Textile Machinery Corporation | Horizontal washer apparatus |
| US4711102A (en) * | 1985-04-17 | 1987-12-08 | Sando Iron Works Co., Ltd. | Wet heat treating apparatus of a cloth for performing dyeing and washing in combination |
-
1975
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