CH570009A5 - - Google Patents
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Description
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung zum Ermitteln eines Winkels, vor allem für den Werkstattgebrauch. Soweit an Fertigungsmaschinen Winkel einzustellen sind, muss der Einstellwinkel der Konstruktionszeichnung entnommen und bisher meist nach den Massen der Konstruktionszeichnung errechnet bzw. nach Tabellen ermittelt werden. In der Konstruktionszeichnung sind meist nur die Katheten eines rechtwinkligen Dreiecks bemasst, das den Einstellwinkel enthält. Die Benutzung von Tabellen ist aber im Werkstattgebrauch nachteilig und zeitraubend. Vor allem ist eine Tabelle meist nicht das geeignete Mittel in der Hand eines im Umgang mit diesen ungeübten Maschinenarbeiters. Beim Ermitteln des Einstellwinkels nach den Zeichnungskoordinaten können Fehler unterlaufen. Ein falscher Einstellwinkel ergibt Ausschuss, der oftmals recht kostspielig ist. Es ist aus diesen Gründen erwünscht, dem Dreher, dem Fräser, dem Werkzeugmacher, dem Formenbauer usw. eine Hilfsvorrichtung an die Hand zu geben, mit welcher er einen in der Konstruktionszeichnung nicht eingetragenen Winkel, den er für Einstellzwecke seiner Maschine benötigt, unmittelbar ablesen und den etwa nach Tabellen ermittelten Winkel kontrollieren kann. Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Vorrichtung zum Ermitteln eines Winkels zu schaffen, die für den Werkstattgebrauch geeignet und leicht betätigbar ist und bei der nur die der Zeichnung entnommenen Einstellmasse für die direkte Ablesung des Einstellwinkels benötigt werden. Diese Aufgabe wird erfindungsgemäss dadurch gelöst, dass zwei in einem rechten Winkel zueinander angeordnete und gegeneinander verstellbare Messschienen mit Skalen und auf diesen angeordnete Schieber sowie ein mit beiden Messschienen verbundenes Stellglied und diesem zugeordnet eine eine Gradteilung aufweisende Skala vorgesehen sind, wobei die eine Messschiene die Basis der Vorrichtung bildet, dass ferner das Stellglied um eine Drehachse in einem Abstand zur Basismessschiene schwenkbar gelagert ist und eine zur Drehachse mittige Längsführung für ein verschiebbares Kopplungsglied enthält, das zwischen dem Stellglied und der zweiten Messschiene angeordnet ist, und dass die Stellung des Stellgliedes in Gradzahlen auf der Skala ablesbar ist. Die Benutzung der Vorrichtung ist ausserordentlich einfach. Die durch die Konstruktion festgelegten Längenmasse zweier Katheten werden an den Skalen der beiden Messschienen, wie dies an Feinmess-Schiebelehren an sich bekannt ist, mit Hilfe von zwei Nonien bis zu einer schätzbaren Genauigkeit von etwa 2/100 mm eingestellt. Die Messschienen entsprechen den Katheten eines rechtwinkligen Dreiecks, dessen Hypotenuse das Stellglied ist. Das Stellglied zeigt den Einstellwinkel an der Gradteilung der Skala an. Er wird abgelesen und als Einstellwinkel an der Maschine benutzt. Die erfindungsgemässe Vorrichtung ist also kein Winkelmesser, sondern eine Hilfsvorrichtung, mit welcher irgendein Winkel, der sich aus den Konstruktionsmassen ergibt, abgelesen wird. Der Vorteil der Erfindung liegt in der einfachen und schnellen Handhabung der Vorrichtung und in der fehlerfreien Anzeige des zu ermittelnden Einstellwinkels. Gemäss einer vorteilhaften Ausführungsform der Erfindung ist die zur Basismessschiene senkrecht stehende Messschiene auf der Seite eines die Skala aufweisenden Gradbogens angeordnet. Diese Anordnung hat den Vorteil, dass der Gradbogen sich der Länge der zweiten Messschiene anpassen und deshalb verhältnismässig gross ausgeführt werden kann, so dass die Skala sehr genau und gut ablesbar ist. Nach einer anderen Ausführungsform der Erfindung ist der auf der Basismessschiene bewegliche Schieber auf seiner dem Gradbogen abgewandten Seite mit dem zweiten Schieber im rechten Winkel stehend fest verbunden und die zweite Messschiene kreuzt die Basismessschiene und trägt an ihrem dem Zeiger zugewandten Ende das Kopplungsglied. Dieses ist längs des Zeigers verschiebbar. Diese Ausführungsform hat den Vorteil, dass die Vorrichtung, wennn die zweite Messschiene eingeschoben ist, verhältnismässig klein ist und etwa die Grösse eines Taschengerätes hat. Ausserdem ist die verschiebbare Messschiene im eingeschobenen Zustand geschützt. Um das Winkelgebergerät möglichst universell zu machen, kann vorteilhaft auch der Zeiger in seiner Längsrichtung eine Skala aufweisen. Hierdurch ist es möglich, das meist aus der Konstruktionszeichnung nicht bekannte Längenmass der Hypotenuse des Einstellwinkels an dem Gerät abzulesen. Mit der bisher beschriebenen Vorrichtung kann ausser einem Winkel auch die Schenkellänge eines Dreiecks bestimmt werden. Durch den mit der Basismessschiene verbundenen Gradbogen ist die Vorrichtung jedoch verhältnismässig unhandlich. Ausserdem ist der Gradbogen mit seiner Skala im rauhen Werkstattbetrieb zufälligen Beschädigungen ausgesetzt, welche die Gängigkeit des Gerätes und die Möglichkeit einer genauen Ablesung der Skala beeinträchtigen können. Um eine handlichere Vorrichtung zu schaffen, deren Winkelskala gegen Beschädigungen geschützt ausgebildet und angeordnet und mit höherer Genauigkeit ablesbar ist, wird gemäss einer besonders vorteilhaften Ausgestaltung der Erfindung vorgeschlagen, dass die die Gradteilung aufweisende Skala auf einer Skalenscheibe in einer Einrichtung zur Ablesung der Skalenstellung gegenüber einem Index ausgebildet ist und dass das Stellglied mit dieser Einrichtung verbunden ist. Einrichtungen mit einer Optik zur Ablesung der Skalenstellung einer innerhalb der Einrichtung angeordneten Skalenscheibe gegenüber einem Index sind als Teile von Winkelmessern als solche bekannt. Sie können den offenstehenden Gradbogen ersetzen, wenn nämlich der dort vorhandene Zeiger bei optischer Ablesung als Stellglied der Einrichtung dient und die Drehachse des Stellgliedes auf der Hypotenuse des von den beiden Messschienen gebildeten rechtwinkligen Dreiecks angeordnet ist. Der Vorteil dieser Ausführungsform liegt in dem Fortfall des offenen Gradbogens und in dessen Ersatz durch die verhältnismässig kleine Ableseeinrichtung mit der geschützt eingebauten Präzisionsskalenscheibe, die mittels der vorhandenen Optik stark vergrössert und deshalb mit erhöhter Genauigkeit ablesbar ist. Zum Ablesen genügt es, wenn die Vorrichtung zum Ermitteln eines Winkels mit der Ableseoptik gegen Licht gehalten wird. Die vorhandene transparente Skalenscheibe wird im Durchlicht abgelesen. Vorteilhafterweise kann man die Ableseeinrichtung mit dem Ziel, eine noch höhere Ablesegenauigkeit zu erhalten, dahinge hend ausbilden, dass die Drehachse des Stellgliedes aussermittig zur Skalenscheibe gelagert und zwischen dem Stellglied und der Skalenscheibe ein Obersetzungsgetriebe angeordnet ist, wobei dann die Skala der Skalenscheibe eine entsprechend grössere Teilung aufweisen muss. Hierbei ist der Drehwinkel der Skalen scheibe entsprechend dem vorhandenen Übersetzungsver hältnis grösser als bisher. Der 45 bereich der Skala kann sich beispielsweise über 180"erstrecken. Das bedeutet, dass jeder Teilstrich die vierfache Grösse als bisher hat. Die Erfindung ist nachfolgend anhand in der Zeichnung dargestellter Ausführungsbeispiele näher erläutert. Es zeigen: Fig. 1 eine Ansicht einer erfindungsgemässen Vorrichtung zum Ermitteln eines Winkels mit zwei voneinander getrennt angeordneten Schiebern, Fig. 2 eine Ansicht ähnlich derjenigen nach Fig. 1 eines zweiten Ausführungsbeispiels der Erfindung, bei welchem die beiden Schieber miteinander verbunden sind, Fig. 3 einen Schnitt in Richtung III-III der Fig. 2, Fig. 4 einen Schnitt in Richtung IV-IV der Fig. 3, Fig. 5 einen Schnitt in Richtung V-V der Fig. 1, Fig. 6 eine Teilansicht eines Zeigers mit einer offenen Führungsbahn, Fig. 7 eine Teilansicht einer anderen Ausführungsform des Kopplungsgliedes mit einer offenen Nut, Fig. 8 eine Aufsicht auf Fig. 7 mit einem mit einer Skala versehenen Zeiger, Fig. 9 eine Ansicht ähnlich derjenigen nach Fig. 1 eines dritten Ausführungsbeispiels der Erfindung mit einer am Ende der Basismessschiene befestigten, Ableseeinrichtung, Fig. 9a eine vergrösserte Teilansicht der Skalenscheibe des optischen Gerätes, Fig. 10 einen Querschnitt des Gerätes in Richtung X-X der Fig. 9, Fig. 11 eine Ansicht ähnlich derjenigen der Fig. 1 eines vierten Ausführungsbeispiels der Erfindung, bei welcher das optisch ablesbare Gerät ein Übersetzungsgetriebe enthält, Fig. 12 einen Querschnitt durch das Gerät in Richtung XII-XII der Fig. 11 und Fig. 13, 14 Ansichten ähnlich derjenigen der Fig. 1 eines fünften und sechsten Ausführungsbeispiels der Erfindung, bei welcher das optische Gerät an dem Schieber einer der Messschienen befestigt ist. Das erste Ausführungsbeispiel der Vorrichtung nach Fig. 1 besitzt eine Basismessschiene 1 und eine zweite rechtwinklig zu ihr angeordnete Messschiene 2. Beide Messschienen 1 und 2 sind mit metrischen Skalen mit je einer Teilung in cm und mm versehen. Die Millimeter-Feinteilung ist nicht dargestellt. Die Basismessschiene 1 trägt einen fest mit ihr verbundenen Gradbogen 3, der eine Skala trägt, die in Winkelgraden geeicht ist. Die Ablesung erfolgt mittels eines als Stellglied dienenden Zeigers 4, der eine Strichmarke 5 aufweist. Die Drehachse 6 ist in einem Abstand 7 zu der Oberkante der Basismessschiene 1 an einem Ansatz 8 derselben fest gelagert. Der Abstand 7 entspricht dem gleichen Abstand der Nullmarke des Gradbogens 3. Die Basismessschiene 1 hat einen Schieber 9. Die andere Messschiene 2 hat einen Schieber 10. Der Schieber 9 hat die Strichmarke 11 und der Schieber 10 die Strichmarke 12. Beide Schieber 9 und 10 besitzen Klemmschrauben 13 bzw. 14. Die Messschiene 2 ist fest mit dem Schieber 9 der Basismessschiene 1 verbunden und steht rechtwinklig zum Schieber 9 und zu der Basismessschiene 1. Beide Schieber 9, 10 sind für sich nach den Skalen ihrer Messschienen 1 und 2 einstellbar. Der Zeiger 4 hat eine Längsführung 15, die sich entlang des Zeigers 4 über den gesamten Verschiebebereich der Skalen erstreckt. In der Fig. 1 ist die Längsführung 15, die mittig zur Drehachse 6 des Zeigers 4 verläuft, gestrichelt nur für einen kurzen Längenabschnitt des Zeigers 4 andeutet. Sie verläuft aber, ausgehend von der Drehachse 6 bis zum Kopf des Zeigers 4 der die Strichmarke 5 trägt. Entlang dieser Längsführung 15 ist das in Fig. 1 allgemein mit 16 bezeichnete Kopplungsglied verschieblich. Dieses Kopplungsglied 16 sitzt an dem Schieber 10 der Messschiene 2. In der Nullstellung beider Schieber 9, 10 steht das Kopplungsglied 16 koaxial zur Drehachse 6 des Zeigers. Bei dem Winkelgebergerät nach Fig. 1 befindet sich die Messschiene 2 auf der Seite des Gradbogens 3. Beide haben etwa die gleiche Höhe. Daraus ergibt sich ein verhältnismässig grosser Gradbogen 3 mit einer verhältnismässig weitläufigen Winkelskala, die in dem ersten Ausführungsbeispiel von 00 bis 500 geht. Für die Ablesung eines Einstellwinkels reicht eine 45 -Skala aus. Die Längsführung 15 verläuft auf der Unterseite des Zeigers 4 in Gestalt einer Führungsnut 151. Das Kopplungsglied 16 ist ein Stein 161 mit einem Gelenkzapfen 17, der in einer Bohrung 18 des Schiebers 10 angeordnet ist. Der Gelenkzapfen 17 ist in der Bohrung 18 drehbar. (Fig. 5). Anstelle der geschlossenen Führungsnut 151 kann der Zeiger gemäss Fig. 6 auf einer Längsseite eine offene Führungsbahn 152 für einen Führungsstift 19 aufweisen, der als Kopplungsglied 16 am Schieber 10 angeordnet ist. Die einseitige Führungsbahn 152 ist um den halben Durchmesser des Führungsstiftes 19 über die durch die Drehachse 6 des Zeigers 4 gehende Mittellinie 191 hinaus zu dieser versetzt angeordnet. Die Mittellinie 191 stellt die Verbindungslinie zwischen der Drehachse 6 und der Strichmarke 5 des Zeigers 4 dar und ist als gedachte Linie zu betrachten. In Fig. 2 ist ein zweites Ausführungsbeispiel der Erfindung dargestellt, in welchem gleichartige Teile mit einem Strichsymbol bezeichnet sind und das sich vom ersten Ausführungsbeispiel dadurch unterscheidet, dass die Schieber 9'und 10'fest miteinander verbunden sind und eine Läufereinheit darstellen. Der Schieber 10' ist mit dem Schieber 9' der Basismessschiene 1' auf der dem Gradbogen 3, abgewandten Seite des Schiebers 9' im rechten Winkel stehend mit diesem fest verbunden bzw. besteht mit diesem aus einem Stück. Bei dieser Vorrichtung kreuzt die zweite Messschiene 2' die Basismessschiene 1' und trägt an ihrem dem Zeiger 4' zugewandten Ende das Kopplungsglied 16'. In der Nullstellung des Schiebers 9' und der zweiten Messschiene 2' steht das Kopplungsglied 16' wiederum koaxial zu der Drehachse 6' des Zeigers 4'. Die mittige Längsführung 15' des Zeigers 4' ist auf der Unterseite desselben als Führungsnut 151 vorhanden, wie dies aus den Fig. 3 und 4 ersichtlich ist. Der in der Führungsnut 151 bewegliche Stein ist mit 161 und der Gelenkzapfen in Übereinstimmung mit der Fig. 5 mit 17' bezeichnet. Die Bohrung 18' befindet sich am Ende der senkrechten Messschiene 2'. Bei dem zweiten Ausführungsbeispiel nach Fig. 2 kann das nach Fig. 1 offene Ende des Gradbogens 3' durch eine Schiene 20 mit dem Ansatz 8' verbunden sein. Dadurch wird eine geschlossene Bauform erreicht, innerhalb welcher die Messschiene 2' im eingeschobenen Zustand geschützt angeordnet ist. Die Nullstellung des Basisschiebers 9 bzw. 9' ist durch einen genauen Endanschlag 21 bzw. ' bestimmt, der vorteilhaft gehärtet und geläppt ist. (Fig. 1 und 2). In der Fig. 2 ist der Einstellwinkel ss, der von den Katheten a und b des rechtwinkligen Dreiecks gebildet wird, eingetragen. In der angenommenen Einstellung a = 45 und b = 30 wird ein Winkel von 33 40' abgelesen. Um auch die Länge der Hypotenuse c ablesen zu können, kann der Zeiger 4 oder 4' eine Skala 22 gemäss Fig. 8 tragen. In diesem Falle ist das Kopplungsglied als zylindrischer Kopf 162 des Gelenkzapfens 17 ausgebildet und besitzt eine zur Mitte des Gelenkzapfens 17 diametrale Nut 23 (Fig. 7), welche den Zeiger 4,4 mit beidseitigen Führungsflächen 24 bündig mit der Stirnfläche 25 des Kopfes 162 aufnimmt. Die Stirnfläche 25 trägt die Strichmarke 26 für die Skala 22. Gegenüber der geschlossenen Längsführung nach den Fig. 3, 4, 5, 7 und 8 muss die Anlage des Führungsstiftes 19 bei der offenen Längsführung nach Fig. 6 kraftschlüssig erfolgen. Hierzu kann eine nicht dargestellte Feder vorhanden sein oder aber die Anlage erfolgt im Augenblick der Ablesung durch einen in Koppelrichtung ausgeübten Fingerdruck oder auch unter der Wirkung des Eigengewichtes des Zeigers bei entsprechender Haltung der Vorrichtung. In dem dritten Ausführungsbeispiel der Erfindung sind gleichartige Teile mit Doppelstrich-Symbolen bezeichnet. Die Vorrichtung besitzt gemäss Fig. 9 die Basismessschiene 1" und die rechtwinklig zu dieser angeordneten Messschiene 2". Diese ist an dem Schieber 9" der Basismessschiene 1" befestigt. Die Messschiene 2" besitzt den Schieber 10", in den das Kopplungsglied 16" mit der Längsführung 15" drehbar eingesetzt ist. In der Längsführung 15" führt sich das Stellglied 4", dessen Drehachse 6" an einer Einrichtung 30 zur Ablesung der Stellung einer Skalenscheibe 31 gegenüber einem Index 33 mittig zu der Skalenscheibe 31 angeordnet ist, deren Skala mit 32 bezeichnet ist. In der Fig. 9a ist ein Teil der Skalenscheibe 31 vergrössert dargestellt. Die Skalenscheibe 31 besteht aus einem durchscheinenden Material, in das die Skala 32 sehr fein eingeätzt ist. Die Ableseoptik 34 ist an dem Deckel 35 der Einrichtung 30 befestigt und enthält ein Linsensystem 36, welches die Skala 32 stark vergrössert (Fig. 10). In Blickrichtung der Ableseoptik 34 befindet sich die Öffnung 37 für das Durchlicht, in welcher der Index 33 dicht hinter der Skalenscheibe 31 angeordnet ist. Das Stellglied 4" ist an dem im Gehäuse 38 zentrisch zur Drehachse 6" geführten Block 39 befestigt, der die Öffnung 37 enthält und den Index 33 sowie den Gehäusedeckel 35 mit der Ableseoptik 34 trägt. Die Skalenscheibe 31 ist in dem Gehäuse 38 befestigt, das seinerseits durch einen Ansatz 40 mit der Basismessschiene 1" fest verbunden ist. Bei einer Winkelverstellung des Stellgliedes 4" dreht sich die Ableseoptik 34 mit dem Index 33 gegenüber der feststehenden Skalenscheibe 31. In der Fig. 9 ist die Nullstellung der Ableseoptik 34 gestrichelt dargestellt, in welcher das Stellglied 4" waagrecht eingestellt ist. Diese waagerechte Stellung des Stellgliedes 4" ist ebenfalls gestrichelt dargestellt. Das vierte Ausführungsbeispiel nach Fig. 11 unterscheidet sich von demjenigen der Fig. 9 nur durch eine andere Einrichtung 30a zur Ablesung der Skalenstellung gegenüber dem Index 33, wobei die Einrichtung 30a mit einem Obersetzungsgetriebe versehen ist. Die Konstruktion dieser Einrichtung 30a ist derart, dass bei einer Winkelverstellung des Stellgliedes 4" der Gehäusedeckel 35 mit der Ableseoptik 34 Und dem Index 33 unbeweglich feststeht und sich die Skalenscheibe 31 entsprechend dem Übersetzungsverhältnis zwischen einem Zahnsegment 41 und einem Ritzel 42 um einen entsprechend grösseren Winkel, beispielsweise dem vierfachen Winkel, dreht. Demzufolge erstreckt sich die Skala 32a über einen Umfang von 1800 und ist über diesen Bereich auf 450 skaliert. Das Zahnsegment 41 ist mit dem Stellglied 4" fest verbunden, dessen Drehachse 6 aussermittig zur Skalenscheibe 31 gelagert ist. Das Ritzel sitzt auf einem Zapfen 43, der mittig im Gehäuse gelagert ist und ein Vierkant 44 trägt, auf dem die Skalenscheibe 31 sitzt. Die Fig. 14 und 14 zeigen das fünfte und sechste Ausführungsbeispiel der Erfindung in schematischer Darstellung mit ähnlichen Teilen, die mit Dreifach- bzw. Vierfach Strichsymbolen bezeichnet sind. Bei dem Ausführungsbeispiel der Fig. 13 ist die Einrichtung 30a"' an dem Schieber 9"' der Basismessschiene 1"' befestigt, während sich das Stellglied 4 in der Längsführung des Kopplungsgliedes 16"' des Schiebers 10"' der zweiten Messschiene 2 "' führt die fest mit der Basismessschiene 1"' verbunden ist. Diese Ausführungsform ist praktisch eine kinematische Umkehrung zu derjenigen der Fig. 9. Bei dem Ausführungsbeispiel nach der Fig. 14 ist die Einrichtung 30"" zur Ablesung der Skalenstellung gegenüber dem Index 33 an dem Schieber 10"" der zweiten Messschiene 2"" angeordnet, die ihrerseits mit dem Schieber 9"" der Basismessschiene 1"" verbunden ist. Das Stellglied 4"" ist an dem Ansatz 8"" der Basismessschiene 1"" gelagert und in der Längsführung des Kopplungsgliedes 16"" an der Einrichtung 30"" geführt. Diese Längsführung 15 ist an dem zentrischen Block 39 (Fig. 10) der Einrichtung 30"" befestigt und überträgt so die Verstellbewegung des Stellgliedes 4"" auf die Einrichtung 30"", wie dies bereits in Verbindung mit den Fig. 9 und 10 erläutert ist.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCHVorrichtung zum Ermitteln eines Winkels, dadurch gekennzeichnet, dass zwei in einem rechten Winkel zueinander angeordnete und gegeneinander verstellbare Messschienen (1-1"", 2-2"") mit Skalen und auf diesen angeordnete Schieber (9-9"",10-10"") sowie ein mit beiden Messschienen verbundenes Stellglied (4-4"") und diesem zugeordnet eine eine Gradeinteilung aufweisende Skala vorgesehen sind, wobei die eine Messschiene (1-1"") die Basis der Vorrichtung bildet, dass ferner das Stellglied (4-4"") um eine Drehachse (6-6"") in einem Abstand zur Basismessschiene (1-1"") schwenkbar gelagert ist und eine zur Drehachse (6-6"") mittige Längsführung für ein Kopplungsglied (16-16"") enthält, das zwischen dem Stellglied (4-4"")und der zweiten Messschiene (2-2"") angeordnet ist, und dass die Stellung des Stellgliedes (4-4"') in Gradzahlen auf der Skala ablesbar ist.UNTERANSPRÜCHE 1. Vorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die die Gradteilung aufweisende Skala als mit der Basismessschiene (1, ') fest verbundener Gradbogen (3,3') und das Stellglied als ein im Abstand (7) zur Basismessschiene (1) an einem Ansatz (8,8') mit der genannten Drehachse (6) gelagerter Zeiger (4,4') die zur Drehachse (6, 6') desselben mittige Längsführung (15) für das Kopplungsglied (16, 16') angeordnet ist.2. Vorrichtung nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die beiden Schieber (9, 10) getrennt voneinander auf den ihnen zugehörigen Messschienen (1, 2) bewegbar sind, dass die zur Basismessschiene (1) senkrecht stehende Messschiene (2) auf der Seite des Gradbogens (3) angeordnet und mit dem Schieber (9) der Basismessschiene (1) im rechten Winkel zu diesem fest verbunden ist und dass der Schieber (10) der senkrechten Messschiene (2) das Kopplungsglied (16) trägt.3. Vorrichtung nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der auf der Basismessschiene (1 ') bewegliche Schieber (9') auf seiner dem Gradbogen (3') abgewandten Seite mit dem zweiten Schieber (10') im rechten Winkel stehend fest verbunden ist, dass die zweite Messschiene (2') die Basismess schiene (1 ') kreuzt und an ihrem dem Zeiger (4) zugewandten Ende das Kopplungsglied (16') trägt.4. Vorrichtung nach einem der Unteransprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass das Kopplungsglied (162) auf seiner Unterseite einen Gelenkzapfen (17) trägt und an seiner oberen Stirnfläche (25) eine offene Nut (23) zur Aufnahme des Zeigers (4) aufweist, dessen beide Seitenflächen Führungsflächen (24) für die Nut (23) sind.5. Vorrichtung nach einem der Unteransprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Zeiger (4, 4') an seiner Unterseite eine Führungsnut (151) aufweist, in der ein Stein (16') mit einem Gelenkzapfen (17') verschiebbar angeordnet ist.6. Vorrichtung nach einem der Unteransprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass der Zeiger (4) auf seiner Längsseite eine offene Führungsbahn (152) für einen Führungsstift (19) aufweist, die um den halben Durchmesser des Führungsstiftes über die durch die Drehachse (6) des Zeigers gehende Mittellinie (191) hinaus zu dieser versetzt angeordnet ist.7. Vorrichtung nach einem der Unteransprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass auch der Zeiger (4) in seiner Längsrichtung eine Skala (22) aufweist.8. Vorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die die Gradteilung aufweisende Skala auf einer Skalenscheibe (31) in einer Einrichtung (30, 30a) zur Ablesung der Skalenstellung gegenüber einem Index (33) ausgebildet ist und dass das Stellglied (4") mit dieser Einrichtung (30, 30a) verbunden ist.9. Vorrichtung nach Unteranspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Ableseeinrichtung (30, 30a) am Ende der Basismessschiene (1 ') befestigt ist.10. Vorrichtung nach Unteranspruch 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Ableseeinrichtung (30a"', 30"") an dem Schieber (9"', 10"") einer der Messschienen (1 " 2"') befestigt ist.11. Vorrichtung nach einem der Unteransprüche 8 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass die Drehachse (6") des Stell gliedes (4") mittig zu der Skalenscheibe (31) der Ableseeinrichtung (30) angeordnet ist und die Relativbewegung zwischen der Skalenscheibe (31) und dem Index (33) direkt durch das Stellglied (4") erfolgt.12. Vorrichtung nach einem der Unteransprüche 8 bis 10, dadurch gekennzeichnet, dass die Drehachse (6') des Stell gliedes (4") aussermittig zur Skalenscheibe (31) der Ableseeinrichtung (30a) gelagert und zwischen dem Stellglied (4") und der Skalenscheibe (31) ein Übersetzungsgetriebe angeordnet ist.13. Vorrichtung nach Unteranspruch 12, dadurch gekennzeichnet, dass das Stellglied (4") mit einem Zahnsegment (41) verbunden ist und die Skalenscheibe (31) ein mit dem Zahn segment in Eingriff stehendes Ritzel (42) trägt.
Applications Claiming Priority (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE19732336422 DE2336422C2 (de) | 1973-07-13 | 1973-07-13 | Vorrichtung zum Ermitteln eines Winkels |
| DE19732362179 DE2362179C2 (de) | 1973-12-11 | 1973-12-11 | Vorrichtung zum Ermitteln eines Winkels |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH570009A5 true CH570009A5 (de) | 1975-11-28 |
Family
ID=25765508
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH957174A CH570009A5 (de) | 1973-07-13 | 1974-07-11 |
Country Status (2)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH570009A5 (de) |
| DD (1) | DD114676A1 (de) |
-
1974
- 1974-07-11 DD DD17987374A patent/DD114676A1/xx unknown
- 1974-07-11 CH CH957174A patent/CH570009A5/de not_active IP Right Cessation
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| DD114676A1 (de) | 1975-08-12 |
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Legal Events
| Date | Code | Title | Description |
|---|---|---|---|
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| PL | Patent ceased |