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CH534856A - Richt- und Nachführeinrichtung für fernlenkbare, rückstossgetriebene Flugkörper - Google Patents

Richt- und Nachführeinrichtung für fernlenkbare, rückstossgetriebene Flugkörper

Info

Publication number
CH534856A
CH534856A CH1620768A CH1620768A CH534856A CH 534856 A CH534856 A CH 534856A CH 1620768 A CH1620768 A CH 1620768A CH 1620768 A CH1620768 A CH 1620768A CH 534856 A CH534856 A CH 534856A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
straightening
cover plate
armored
cover
periscope
Prior art date
Application number
CH1620768A
Other languages
English (en)
Inventor
Arnold Dipl Ing Stangl
Herberhold Dieter
Pfister Franz
Original Assignee
Boelkow Gmbh
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Priority claimed from DE1578281A external-priority patent/DE1578281C2/de
Application filed by Boelkow Gmbh filed Critical Boelkow Gmbh
Publication of CH534856A publication Critical patent/CH534856A/de

Links

Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F41WEAPONS
    • F41GWEAPON SIGHTS; AIMING
    • F41G7/00Direction control systems for self-propelled missiles
    • F41G7/20Direction control systems for self-propelled missiles based on continuous observation of target position
    • F41G7/30Command link guidance systems
    • F41G7/301Details
    • F41G7/303Sighting or tracking devices especially provided for simultaneous observation of the target and of the missile

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Aiming, Guidance, Guns With A Light Source, Armor, Camouflage, And Targets (AREA)

Description


  Gegenstand des Hauptpatentes ist eine von einer Panzer  deckung aus bedienbare Richt- und Nachführeinrichtung für  fernlenkbare, rückstossgetriebene Flugkörper mit einem in  einem Drehkranz gelagerten Periskop, das zusammen mit der  die     Flugkörper    tragenden Richteinrichtung in einer gemein  samen Öffnung die Panzerdeckung durchdringt und mit der  Richteinrichtung zwangsläufig zusammen oder aber von die  ser getrennt nach Seite und Höhe richtbar ist.  



  Aufgabe derartiger Richt- und Nachführeinrichtungen ist  es, von der     Panzerdeckung    aus mit Hilfe des Periskops ein  Ziel aufzufassen und gleichzeitig mit Hilfe der     Richteinrich-          tung    die an dieser über Lafetten befestigten Flugkörper so  auf das Ziel auszurichten, dass sie nach ihrem Start nur  möglichst wenige, ihre Flugbahn korrigierende Lenksignale  benötigen. Die     gestarteten    Flugkörper werden vorzugsweise  nach dem Zieldeckungsverfahren gelenkt, wobei in diesem  Fall das als Visier ausgebildete Periskop dauernd auf das  Ziel auszurichten ist, d. h. bei einer Relativbewegung zwi  schen Ziel und Visier dieses der Bewegung des Zieles nach  geführt werden muss.  



  Als Panzerdeckung dienen sowohl ortsfeste Unterstände  als auch die Panzerungen von Fahrzeugen. Während bei       grösseren    ortsfesten Unterständen in der Regel kaum Be  schränkungen hinsichtlich des zur Verfügung stehenden Rau  mes und des zulässigen Gewichtes bestehen, sind solche bei  kleinen, meist als Einmannunterstände ausgebildeten gepan  zerten Bauten und auch Fahrzeugen in hohem Masse ge  geben. Die nach modernen taktischen Gesichtspunkten kon  zipierten Einmannunterstände sollen eine Dezentralisierung  befestigter Stellungen und die Schaffung von sehr viel  schwerer zu treffenden Punktzielen ermöglichen. Diese Ein  mannunterstände sind dabei meist als komplette Baueinheit  entweder in vorbereiteten Erdstellungen oder aber z. B. auch  auf sonst ungepanzerten Fahrzeugen, z. B. Schnellbooten,  einsetzbar.

   Diese Einsatzmöglichkeiten derartiger Unterstän  de machen ein niedriges Gewicht und Volumen bei mög  lichst starker Panzerung erforderlich, so dass der Innenraum  zur Aufnahme eines Schützen möglichst klein gehalten wer  den muss.  



  Entsprechend den unterschiedlichen Bedingungen bei klei  nen oder grösseren ortsfesten und beweglichen     Panzerdek-          kungen    sind daher bisher unterschiedliche Richt- und Nach  führeinrichtungen für Unterstände und Fahrzeuge gebaut  worden. Zudem hat die Ausbildung der Richt- und Nach  führeinrichtungen für Fahrzeuge bisher kaum auf die be  reits bestehenden Fahrzeugbewaffnungen Rücksicht ge  nommen, die z. B. in einem seitenrichtbaren Turm un  tergebracht sind. Für die Aufnahme solcher Türme sind in  den Fahrzeugen Öffnungen vorgesehen, deren Durchmesser  in aller Regel genormt sind.  



  Aufgabe der Erfindung ist es nun, eine im Hauptpatent  näher beschriebene Richt- und Nachführeinrichtung unter  Berücksichtigung der genannten unterschiedlichen Anforde  rungen und Gegebenheiten derart auszubilden, dass sie als  komplette Baueinheit wahlweise sowohl in kleinere statio  näre, eine Panzerdeckung aufweisende Unterstände, die auch  in Verbindung mit nichtgepanzerten Fahrzeugen     Verwendung     finden, als auch in gepanzerte Fahrzeuge einbaubar ist,  ohne an diesen     Änderungsarbeiten    vornehmen zu müssen.

    Ausgehend von einer Richt- und Nachführeinrichtung für  fernlenkbare, rückstossgetriebene Flugkörper mit einem in  einem Drehkranz gelagerten Periskop, das zusammen mit der  die Flugkörper tragenden Richteinrichtung in einer gemein  samen Öffnung die Panzerdeckung durchdringt und in an  sich bekannter Weise mit der Richteinrichtung zwangsläufig  zusammen oder aber von dieser getrennt nach Seite und  Höhe richtbar ist, ist diese Aufgabe dadurch gelöst, dass  das Periskop, eine auf dem Drehkranz aufgesetzte gepan-    zerte Deckplatte, ein diese Deckplatte exzentrisch zu ihrer  Drehachse durchdringender rohrförmiger Träger,

   mit dem  rohrförmigen Träger ausserhalb der Panzerdeckung starr ver  bundene Lafetten und mit dem rohrförmigen Träger und  der Deckplatte jeweils starr verbundene Handgriffe für die  Höhen- und Seitenrichtbewegungen zu einer Einbaueinheit  zusammengefasst sind, und dass das Periskop, die Lafetten  und auch die beiden Handgriffe wahlweise in zwei gegen  seitig um jeweils 180 Grad um die Drehachse der Deckplatte  vesetzten Halterungen anbringbar sind.  



  Durch eine derartig raumsparend ausgebildete und spie  gelbildlich verwendbare kompakte Einbaueinheit ist es mög  lich, die Richt- und Nachführeinrichtung in unterschiedliche  gepanzerte Fahrzeugtypen oder auch in Panzerungen von  stationären Unterständen ohne besondere Vorbereitungs  arbeiten in ein bereits bei der Herstellung der Panzerung aus  gespartes Standardloch einzupassen. Die taktischen Forde  rungen nach kleinen, als Einmannunterstände ausgeführten  stationären oder nichtstationären Panzerdeckungen mit     Richt-          und    Nachführeinrichtungen für Flugkörper können nun  mehr erfüllt werden, und zwar mit den gleichen Richt- und  Nachführeinrichtungen, wie sie auch für Fahrzeuge geeignet  sind.

   Durch die exzentrische Durchdringung des Periskops  zur Drehachse der auf der Panzerdeckung aufsetzbaren Deck  platte ist eine sehr günstige Raumausnutzung zu erreichen.  Ein in einem derartigen, in einfachster Weise z. B. zylindrisch  ausgeführten Einmannunterstand untergebrachter Lenk  schütze führt dabei das exzentrisch zur Mittenachse des  Unterstandes angeordnete Periskop vor seiner Brust, ohne  dass er bei der Richt- bzw. Nachführbewegung durch das  innerhalb des Unterstandes zu bewegende Periskop behindert  wird.  



  Beim Einbau der Richt- und Nachführeinrichtung in  ein gepanzertes Fahrzeug ist dagegen in erster Linie wichtig,  die mit den Lafetten starr verbundene Richteinrichtung so  weit um die horizontale Drehachse in eine Nachladestellung  schwenken zu können, dass für den Nachladevorgang er  forderliche, die Panzerdeckung durchdringende Nachlade  öffnungen so klein wie möglich gehalten werden, um die  Wirksamkeit der Panzerdeckung nicht mehr als unbedingt  notwendig zu beeinträchtigen.

   Beim Einbau der     Richt-          und    Nachführeinrichtung in gepanzerte Fahrzeuge wird da  her die gesamte Einbaueinheit um 180 Grad um die     Seiten-          richtachse    gedreht in das Fahrzeug eingebaut, wobei dann  jedoch das Periskop, die Lafetten und die für die     Höhen-          und    Seitenrichtbewegung erforderlichen Handgriffe in eben  falls um 180 Grad gegenüber der Deckplatte versetzten  Halterungen angebracht werden.

   Diese gegenseitig um 180  Grad versetzten Halterungen für das Periskop, die Lafetten  und die der Richtbewegung dienenden Handgriffe sind bei  jeder Einbaueinheit vorgesehen, so dass durch ein einfaches  und schnelles Umsetzen der einzelnen Bauteile die Einbau  einheiten sowohl für einen den Erfordernissen eines statio  nären Unterstandes als auch den Erfordernissen eines  gepanzerten Fahrzeuges angepassten Einbau geeignet sind.  



  Da nunmehr sowohl für Fahrzeuge als auch für Unter  stände gleiche Richt- und Nachführeinrichtungen verwend  bar sind, werden nicht nur erhebliche Kosten eingespart,  sondern auch die taktische Brauchbarkeit der     Richt-    und       Nachführeinrichtung    in günstigem Sinne     beeinflusst.     



  Alles Nähere der Erfindung wird anhand in der Zeich  nung     dargestellter    Ausführungsbeispiele erläutert. Im einzel  nen zeigen:       Fig.    1 ein Ausführungsbeispiel der     Richt-    und     Nachführ-          einrichtung    in perspektivischer Darstellung;       Fig.    2 die schematische Darstellung einer in einem sta  tionären Unterstand eingebauten     Richt-    und     Nachführein-          richtung,    und      Fig. 3 die schematische Darstellung einer in ein gepan  zertes Fahrzeug eingebauten Richt- und Nachführeinrich  tung.  



  Die in Fig. 1 vereinfacht dargestellte Richt- und Nach  führeinrichtung besteht aus einem rohrförmigen Träger 1,  der starr mit walzenförmigen     Lagerkörpern    2 verbunden ist.  Diese walzenförmigen Lagerkörper 2 ruhen in Lagerböcken  3, so dass der gesamte rohrförmige Träger 1 um eine  horizontale Achse drehbar ist. Die die Lagerböcke 3 nach  aussen durchdringenden walzenförmigen Lagerkörper 2 sind  starr mit Lafetten 37 verbunden, die zur Aufnahme hier  nicht dargestellter fernlenkbarer Flugkörper geeignet sind.

    Die Lagerböcke 3 sind aus einer hier nicht näher darge  stellten, vorzugsweise kreisförmigen Deckplatte 60, gegen  über ihrer Mitte versetzt herausgebildet, so dass damit der  rohrförmige Träger 1     exzentrisch    zur Drehachse der Deck  platte 60 angeordnet ist, von der der Einfachheit halber hier  nur ein als Träger ausgebildeter Rahmen 4 dargestellt ist.  Dieser Rahmen 4 und damit auch die kreisförmige Deck  platte 60 sind auf einem Drehkranz 5 um 360 Grad um die       vertikale    Achse drehbar, wobei der rohrförmige Träger 1  über seine in den starr mit dem Rahmen 4 verbundenen  Lagerböcken 3 ruhenden Lagerkörper 2 diese Bewegung  zwangsläufig mitmachen muss.

   Mit dem Rahmen 4 ist ein  Handgriff 6 über eine Halterung 82 starr verbunden, durch  den diese Drehbewegung um die vertikale Achse ausgeführt  wird.  



  Über einen am Handgriff 6 angebrachten Hebel 19 ist  zur Ausführung der Drehbewegung des Rahmens 4 eine mit  dem Drehkranz 5 korrespondierende Bremsbacke 13 zu lö  sen, die nach Loslassen des Hebels 19 selbsttätig in ihre  Ruhestellung zurückkehrt und damit den Rahmen 4 in seiner  jeweiligen Drehstellung arretiert.    Mit dem rohrförmigen Träger 1 ist über eine Halterung  83 ein weiterer Handgriff 9 verbunden, über den eine durch  die in den Lagerböcken 3 drehbar gelagerten walzenförmigen  Lagerkörper 2 mögliche horizontale Drehbewegung des     rohr-          förmigen    Trägers 1 ausführbar ist.  



  In der mit dem Rahmen 4 verbundenen Deckplatte 60 ist  zwischen den Lagerböcken 3 eine solche Öffnung 10 vor  gesehen, dass der diese Öffnung 10 durchdringende     rohr-          förmige    Träger 1 eine sich über einen gewissen Winkelbe  reich erstreckende ungehinderte Drehbewegung um die ho  rizontale Achse ausführen kann. Auch der zur Ausführung  dieser Drehbewegung vorgesehene Handgriff 9 ist mit einer  über einen weiteren Hebel 19 verbundenen weiteren Brems  backe 13 ausgestattet, die mit einem über eine Halterung 80  starr mit dem Rahmen 4 verbundenen Teildrehkranz 8 kor  respondiert.

   Auch diese Bremsbacke 13 ist zur Durchführung  der     horizontalen        Drehbewegung    des rohrförmigen Trägers  1 über den Handhebel 19 zu lösen und bei Erreichen der  jeweils gewünschten Drehstellung des rohrförmigen Trägers  1 durch Loslassen des Handhebels 19 in ihre Arretierungs  stellung rückführbar.    In dem rohrförmigen Träger 1 ist ein als Nachführein  richtung dienendes Periskop 18 so eingehängt, dass es zwangs  läufig alle Dreh- und Schwenkbewegungen des     rohrförmi-          gen    Trägers 1 mitmacht.

   Wie aus Fig. 1 ohne weiteres zu  ersehen ist, führt der     rohrförmige    Träger 1 und damit die  mit ihm starr verbundenen und hier nicht gezeigte fern  lenkbare Flugkörper tragende Lafetten 37 und das Periskop  18 bei einer Betätigung des Handgriffs 9 die     Höhenricht-          bewegung    durch Drehen der Lagerkörper 2 in den Lager  böcken 3 um eine horizontale Achse aus. Die     Seitenrichtbe-          wegung    der gesamten Anordnung wird dagegen über den    Handgriff 6 durch Drehen des Rahmens 4 auf dem Dreh  kranz 5 vorgenommen.

   Da die Höhenrichtbewegung in aller  Regel nicht gleichzeitig mit der Seitenrichtbewegung vor  genommen wird, ist der Rahmen 4 über beide Handgriffe  6 und 9, die vorzugsweise symmetrisch zur vertikalen Dreh  achse - also der Seitenrichtachse - angeordnet sind, zur  Ausführung der Seitenrichtbewegung bewegbar.    Im Rahmen 4 der Deckplatte 60 ist in der Nähe der  Halterung 83, an der bei dem hier gezeigten Ausführungs  beispiel der Handgriff 9 für die Höhenrichtbewegung am  rohrförmigen Träger 1 angebracht ist, eine Halterung 81  vorgesehen, an welcher der der Seitenrichtbewegung die  nende Handgriff 6 ebenfalls befestigt werden kann.

   Analog  dazu ist am Rahmen 4, in der Nähe der Halterung 82 an  der in dem hier gezeigten Ausführungsbeispiel der der Sei  tenrichtbewegung dienende Handgriff 6 befestigt ist, eine  Halterung 85 vorgesehen, um den der Höhenrichtbewegung  des rohrförmigen Trägers 1 dienenden Teildrehkranz 8 auf  nehmen zu können, der bei dem hier gezeigten Ausführungs  beispiel mittels der Halterung 80 mit dem Rahmen 4 starr  verbunden ist. Gleichzeitig ist auch am rohrförmigen Trä  ger 1 eine weitere Halterung 84, die hier dem Handgriff 6  benachbart ist, für den der Höhenrichtbewegung dienenden  Handgriff 9 vorgesehen.  



  In der Fig. 2 ist schematisch ein kleiner, zylindrisch aus  gebildeter Unterstand 71 dargestellt, auf dem die Einbau  einheit mit ihrer gepanzerten Deckplatte 60 aufgesetzt ist.  Die exzentrisch in der Deckplatte 60 angeordnete Öffnung 10  liegt dabei in Abschussrichtung vor der Drehachse der Deck  platte 60, so dass ein das Periskop 18 und die Handgriffe  6 und 9 für die Höhen-Seitenrichtbewegung bedienender  Lenkschütze 63 durch das nach vorn aus der Mitte des  Unterstandes versetzte Periskop 18 bei der Richt- und Nach  führbewegung nicht behindert wird. Der Schütze sitzt dabei  auf einem um die Drehachse der Deckplatte 60 drehbarem  Schemel 73, um mühelos auch in einer gedrehten Stel  lung des Periskops 18 in dieses einblicken zu können.

   Dieser       zylindrische    Unterstand 71 bildet dabei für sich ebenfalls  eine komplette Baueinheit, die z. B. in vorbereitete     Dek-          kungslöcher    oder aber auch z. B. auf bzw. unter Deck  eines Schnellbootes angeordnet werden kann.    Im Gegensatz dazu ist bei dem in Fig. 3 schematisch  dargestellten Einbau der Einbaueinheit in einem gepanzerten  Fahrzeug 70 die exzentrisch zur Drehachse der Deckplatte  60 vorgesehene Öffnung 10 in Fahr- und Abschussrichtung  des Panzers hinter der Drehachse der Deckplatte 60 ange  ordnet.

   Dadurch können in Fahrtrichtung hinter der Deck  platte 60 in der Panzerung vorgesehene Nachladeöffnungen  61 durch ein Schwenken der Richteinrichtung um die hori  zontale Achse von den Lafetten 37 erreicht werden, ohne  dass diese     Nachladeöffnungen    61 infolge einer zu schwachen  geneigten     Nachladestellung    der Lafetten 37 einen grossen  Querschnitt aufweisen müssen.  



  Beim Einbau der     Richt-    und     Nachführeinrichtung    in  einem solchen gepanzerten Fahrzeug 70 ist daher das Peri  skop 18 gegenüber der in     Fig.    2 gezeigten Stellung um 180  Grad zu drehen. Die Lafetten 37 sind ebenfalls an den je  weils gegenüberliegenden Lagerkörpern 2 anzubringen, das  gleiche gilt für die der Höhen- und     Seitenrichtbewegung     dienenden Handgriffe 6 und 9.  



  Die beiden unterschiedlichen Ausführungsformen der Ein  baueinheit sind am einfachsten vorstellbar, wenn die in     Fig.     



  2 dargestellte erste Ausführungsform der Einbaueinheit ins  gesamt um 180 Grad gedreht wird, so als ob ein Lenk  schütze einen Flugkörper nach hinten abschiessen will. Alle      tragenden Elemente der Einbaueinheit werden in dieser er  reichten Stellung belassen, jedoch alle zum Abschuss, Rich  ten und Nachführen erforderlichen Bauteile in um 180 Grad  gegenüber der Deckplatte 60 gedrehten Positionen befestigt,  so dass in der grundsätzlich beibehaltenen Stellung der Ein  baueinheit wiederum ein Abschuss der Flugkörper nach vorn  möglich ist. Die Handgriffe 6 und 9 sind dabei ebenfalls zu  vertauschen, damit der Schütze unabhängig von der Art der  Panzerdeckung jeweils den der Höhenrichtbewegung dienen  den Handgriff 9 links und den der Seitenrichtbewegung  dienenden Handgriff 6 rechts vorfindet.  



  Durch diese Ausbildung der zu einer kompletten Bauein  heit zusammengefassten Richt- und Nachführeinrichtung,  insbesondere durch die exzentrische Anordnung des Peri  skops zur Seitenrichtachse der Richteinrichtung, also der  gepanzerten Deckplatte, ist wahlweise eine Verbindung der  gleichen Einbaueinheit mit einer stationären Panzerdeckung  eines Unterstandes oder aber mit der Panzerdeckung eines  Fahrzeuges trotz der bei diesen beiden Einbaumöglich  keiten an die Einbaueinheit gestellten unterschiedlichen An  forderungen möglich, wobei lediglich geringfügige und schnell  vorzunehmende Montierarbeiten auszuführen sind.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Von einer Panzerdeckung aus bedienbare Richt- und Nachführeinrichtung für fernlenkbare, rückstossgetriebene Flugkörper mit einem in einem Drehkranz gelagerten Peri skop, das zusammen mit der die Flugkörper tragenden Richt- einrichtung in einer gemeinsamen Öffnung die Panzerdek- kung durchdringt und mit der Richteinrichtung zwangsläufig zusammen oder aber von dieser getrennt nach Seite und Höhe richtbar ist, dadurch gekennzeichnet, dass das Peri skop (18), eine auf dem Drehkranz (5) aufgesetzte gepan zerte Deckplatte (60), ein diese Deckplatte (60) exzentrisch zu ihrer Drehachse durchdringender rohrförmiger Träger (1), mit dem rohrförmigen Träger (1)
    ausserhalb der Pan zerdeckung starr verbundene Lafetten (37) und mit dem rohrförmigen Träger (1) und der Deckplatte (60) jeweils starr verbundene Handgriffe (9, 6) für die Höhen- und Seitenrichtbewegung zu einer Einbaueinheit (1, 6, 9, 18, 37, 60) zusammengefasst sind, und dass das Periskop (18), die Lafetten (37) und auch die beiden Handgriffe (9, 6) wahlweise in jeweils zwei gegenseitig um jeweils 180 Grad um die Drehachse der Deckplatte (60) versetzten Halterun gen (80, 85, 81, 82 bzw. 83, 84) anbringbar sind.
CH1620768A 1967-11-29 1968-10-31 Richt- und Nachführeinrichtung für fernlenkbare, rückstossgetriebene Flugkörper CH534856A (de)

Applications Claiming Priority (2)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE1578281A DE1578281C2 (de) 1967-11-29 1967-11-29 Rieht- und Nachführeinrichtung für fernlenkbare, rückstoßgetriebene Flugkörper
DEB0092690 1968-04-26

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CH534856A true CH534856A (de) 1973-03-15

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ID=25753202

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CH1620768A CH534856A (de) 1967-11-29 1968-10-31 Richt- und Nachführeinrichtung für fernlenkbare, rückstossgetriebene Flugkörper

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