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CH435171A - Armatur für Gasheizgeräte oder dergleichen - Google Patents

Armatur für Gasheizgeräte oder dergleichen

Info

Publication number
CH435171A
CH435171A CH1243964A CH1243964A CH435171A CH 435171 A CH435171 A CH 435171A CH 1243964 A CH1243964 A CH 1243964A CH 1243964 A CH1243964 A CH 1243964A CH 435171 A CH435171 A CH 435171A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
flame
tube
main gas
gas burner
ignition
Prior art date
Application number
CH1243964A
Other languages
English (en)
Inventor
Heinrich Rudolf
Original Assignee
Haller Meurer Werke Ag
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Haller Meurer Werke Ag filed Critical Haller Meurer Werke Ag
Publication of CH435171A publication Critical patent/CH435171A/de

Links

Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F23COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
    • F23NREGULATING OR CONTROLLING COMBUSTION
    • F23N5/00Systems for controlling combustion
    • F23N5/02Systems for controlling combustion using devices responsive to thermal changes or to thermal expansion of a medium
    • F23N5/04Systems for controlling combustion using devices responsive to thermal changes or to thermal expansion of a medium using bimetallic elements

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Feeding And Controlling Fuel (AREA)

Description


      Armatur    für     Gasheizgeräte    oder dergleichen    Die Erfindung     betrifft    eine Armatur für     Gasheiz-          geräte    oder dgl., mit einem Schaltkopf und einem Reib  zünder zum Zünden einer geringen Gasmenge     ausser-          halb    eines     Hauptgasbrennerrohres,    wobei die dabei ent  stehende Initialflamme im Bereich des     Hauptgasbren-          nerrohres    zur Zündflamme wird, die ihrerseits die Dü  sen des     Hauptgasbrennerrohres    zündet,

   nachdem eine  ebenfalls gezündete     Wachflamme    über ein     Bimetallele-          ment    den Gasdurchsatz zum     Hauptbrennerrohr    freige  geben hat.  



  Eine Armatur mit einer als Reibzünder ausgebil  deten Zündeinrichtung ist gegenüber einer elektrischen       Zündeinrichtung    insofern von Vorteil, als erstere nicht  von einem     Stromanschlussnetz    abhängig ist. Gegenüber  dem Reibzünder hat sich auch die bekannte Magnet  zündung als ungünstig erwiesen, da eine solche     Zünd-          art    kostspielig ist und deren Montage unerwünscht viel  Raum in Anspruch nimmt.  



  Die mit einem Reibzünder ausgestattete, z. B. mit  einem     Cereisenstein    versehene Zündrichtung bietet Ge  währ dafür, dass Störungen in der Zündeinrichtung ver  hindert werden und es keiner Fachleute bedarf, um eine  derart unkomplizierte Zündeinrichtung in betriebssiche  rem Zustand zu halten.  



  Aus     konstruktiven    Gründen ist es indes nicht mög  lich, bei einer der hier zur Rede stehenden Armatur den  Reibzünder in unmittelbarer Nähe der die Bimetall  feder beeinflussenden Wachflamme anzuordnen.     Ausser-          dem    würde bei einer solchen Anordnung der Reibzünder  im Innern des     Gasheizgerätes    oder     .dgl.    zu liegen kom  men und dort unter Einfluss der Verbrennungswärme  zerstört werden.  



  Aus diesem Grunde ist unumgänglich, den Reib  zünder ausserhalb eines     Hauptgasbrennerrohres,        also    in  demjenigen Teil der Armatur anzuordnen, der     ausser-          halb    des     Gasheizgerätes    oder dgl. liegt, und eine dement  sprechend     langgestreckte        Zündflamme    vorzusehen, die  ausserhalb des Gerätes von dem Reibzünder gezündet  wird und sich weit in den Verbrennungsraum, näm-    lieh bis zur     gesondert    angeordneten     Wachflammendüse     hin, erstreckt.  



  Dies     führt    jedoch zu einem nicht unerheblichen  Zündgasverbrauch, der aus Sicherheitsgründen in mög  lichst geringen     Grenzen    gehalten werden muss.  



  Hier setzt nun die Erfindung ein, die dadurch ge  kennzeichnet ist,     dass    die Initialflamme auf dem Wege  vom Reibzünder zum     Hauptgasbrennerrohr    von einem  Röhrchen geführt wird.  



  Der Vorteil einer derart ausgebildeten Armatur be  steht zunächst darin,     dass    erstmalig eine Armatur mit  einem ausserhalb     befindlichen    Reibzünder benutzbar  ist     und.    fernerhin eine     wirtschaftlich        vertretbare    Kon  struktion geschaffen wurde, die gewährleistet, dass be  stimmte     Sicherheitsvorschriften    eingehalten werden.  



  Die noch näher zu beschreibende Armatur nach der  Erfindung zeichnet sich durch äusserst geringen     Zünd-          gasverbrauch    aus und verbürgt - da auf eine     langge-          streckte    Zündflamme verzichtet werden kann - ein       entleuchtetes    Verbrennen aller brennbaren Gasarten.  



  In der erfindungsgemässen Armatur kann, im Ge  gensatz zu den bekannten Einrichtungen, die Wach  flamme mit der     Zündflamme        kombiniert    sein und kann  auch als     Druckmangelsicherung    dienen, d. h. bei einem  geringen Gasdruck     erlischt    mit Sicherheit zuerst die  Wachflamme, so dass über     die    nunmehr nicht     beauf-          schlagte        Bimetallfeder    das     Hauptgasventil    geschlossen  wird.  



  Die bekannten, mit einer     Bimetallfeder    ausgerüsteten  Armaturen für     Gasheizgeräte    sind mit einem Druck  stift versehen, der von der     Bimetallfeder    beeinflusst den  Ventilteller des Hauptventils axial hin- und herbewegt.  



  Der Nachteil einer derartigen Anordnung ist darin  zu sehen, dass der aus der Führung herausragende Teil  des Druckstiftes - der meist im Verbrennungsraum .des  Heizgerätes zu liegen kommt - stets einer     gewissen    Ver  schmutzung durch Staub,     Verbrennungsrückstände    und  Schwitzwasser ausgesetzt ist. Diese Verschmutzungen  aber führen dazu, dass sich der Druckstift auf halbem      Wege in seiner Führung festklemmen kann und somit  die Zündsicherung versagt.  



  Es     isst    bei der     ob@genannten    bekannten Ein  richtung fernerhin von Bedeutung, dass ein von der       Bimetallfeder    axial hin- und herzubewegender Druck  stift nur einen leicht gängigen Schiebesitz aufweisen       darf    und daher aus Gründen der Sicherheit bestenfalls  für Stadtgas zu verwenden ist, weil bei sogenanntem  Flüssiggas (z. B.     Propan-Butan)    mit     vielfach    grösserem  Druck- und     Heizwert    eine ausreichende     Abdichtung    er  forderlich wäre, die aus den vorerwähnten     Gründen     nicht anzuordnen ist.  



  In     bevorzugter    Ausführungsform der     Erfindung    ist  daher vorgesehen, dass die     Bimetallfeder    an den Schen  kel eines     Winkelhebels        angelenkt    ist, dessen anderer  Schenkel einen das     Hauptgasventil    beeinflussenden       Übertragungshebel    aufweist.  



  Die Erfindung ist in zwei Ausführungsbeispielen auf  der Zeichnung dargestellt. Es zeigen:       Fig.    1 eine Vorderansicht mit Schaltknopf und       Fig.    2 eine Seitenansicht ohne Schaltknopf, teilweise  im Schnitt,       Fig.3    eine Draufsicht auf das die Initialflamme  führende Röhrchen,       Fig.    4 eine schaubildliche Ansicht auf verschiedene       Einzelteile    der Armatur in     verkleinertem    Massstab,       Fig.    5 und 6 ein weiteres Ausführungsbeispiel.  



  Die Armatur besitzt eine Frontplatte 1, die der Be  festigung der Armatur an dem nicht dargestellten     Heiz-          gerät    oder dgl. dient. Die Befestigung erfolgt dabei in  der Weise, dass die in     Fig.2    rechtsseitig gezeichneten  Teile der Armatur ausserhalb und die linksseitig dar  gestellten Teile der Armatur im Innern des Heizgerätes  zu liegen kommen.  



  Die ausserhalb des Gerätes liegenden Teile sind das       Hahngehäuse    2     (Fig.    2) und die in     Fig.    4 veranschau  lichten und an späterer Stelle zu beschreibenden Hahn  teile.     Gleichfalls    ausserhalb des Gerätes liegend befindet  sich das der Aufnahme des Reibzünders 3 dienende Ge  häuse 4, an dem der zur Betätigung des Reibzünders  vorgesehene Mechanismus vorgesehen ist.  



  Letzterer besteht im wesentlichen aus einem feder  belasteten Schwenkarm 5, der bei Betätigung in Pfeil  richtung der in     Fig.l    dargestellten, das Öffnen des Gas  hahnes     bewirkenden    Handhabe 6     (Fig.    4 und 5)     durch     einen     Mitnebmerzapfen    7     entgogen        Federwirkung    mit  genommen wird und     alsdann        zurückschnellt.     



  Hierbei entsteht zunächst eine     Funkengarbe,    die  durch eine Öffnung 8     (Fig.    2 und 6) gelangt und alsdann  ein Röhrchen 9     baaufsehlagt        (Fig.    2 und 6), das eine       Ausnehmung    aufweist, so dass eine nachstehend be  schriebene     Initialflamme    gezündet wird.  



  Gemäss     Fig.    2 und 3 ist das     bunsenbrennerartig    aus  gebildete Röhrchen 9 - das mit einer Zündgasleitung 10  in Verbindung steht     (Fig.    1) und bei Betätigung der  Handhabe 6 mit Zündgas versorgt wird - mit einem  Längsschlitz 11 versehen, der etwa im Bereich des Reib  zünders 3 bzw. der Öffnung 8     beginnt    und kurz vor der  verschlossenen     Stirnseite    des Röhrchens an dessen Um  fang um etwa 90  weitergeführt     wird    und in eine Boh  rung 12 mündet, die als Düse für eine Wachflamme 13       (Fig.2)    ausgebildet ist, deren Zweck später noch be  schrieben wird.

   Um ein sicheres     überzünden    zu den       Hauptgasbrennerdüsen    14 eines     Hauptbrennerrohres    15  zu gewährleisten, ist der Längsschlitz 11 mit einer wei  teren Bohrung 16     (Fig.    3) versehen, die als Düse für eine  Zündflamme 17 dient     (Fig.    2).    Das     Überzünden    der Zündflamme 17 auf die Haupt  brennerdüsen 14 kann indes erst dann erfolgen, wenn  ein     mit    18 bezeichnetes     Hauptgasventil    geöffnet hat,  also die Gasversorgung zu den     Hauptbrennerdüsen    14  freigegeben ist.  



  Dieses mit einer Zündsicherung versehene Haupt  gasventil 18 steht in an sich bekannter Weise unter     Fe-          dereinfluss    und steht mit einer kompensierten Bim.etall  feder 19 in Verbindung, die von der     Wachflamme    13  beeinflusst wird. Sobald die Zündflamme 17 und damit  auch die Wachflamme 13 von dem Reibzünder 3 ge  zündet worden sind, wird nach Ablauf einer bestimmten  Verzögerungszeit das     Hauptgasventil    18 entgegen Fe  derwirkung durch die     Bimetallfeder    19 geöffnet.  



  Dies geschieht hier in der Weise, dass ein Winkel  hebel 20 vorgesehen ist, dessen einer Schenkel an die       Bimetallfeder    19     angelenkt    und dessen anderer Schenkel  21 mit einem     Übertragungshebel    22 starr verbunden ist,  der das Öffnen des Ventils 18 entgegen der nicht darge  stellten Feder in Pfeilrichtung     (Fig.    2) bewirkt. Der als  drehbare Welle ausgebildete Schenkel 21 des Winkel  hebels 20 zeichnet sich durch geringe Lagerreibung     aus     und kann auf seiner Einführungsseite in das Ventilge  häuse 23 durch einen nicht dargestellten Dichtkegel       derart    abgedichtet werden, dass praktisch alle brenn  baren     Gasarten    verbrannt werden können.

    



  In     Fig.    4 ist das ausserhalb des     Heizgerätes    auf der  Frontplatte 1 montierte     Hahngehäuse    2, das Hahn  küken 24 und jene Teile der Armatur     dargestellt,    mit  deren     Hilfe    der Drehwinkel des     Hahnkükens    begrenzt  wird, wobei also die Inbetriebsetzung des Reibzünders 3       bewerkstelligt    und die Gaszufuhr geregelt wird.  



  Durch die besondere Anordnung des Reibzünders 3  und des die Zünd- und Wachflamme bildenden Röhr  chens 9 ist es unerlässlich, die verschiedenen Drehbe  reiche des     Hahnkükens    24 möglichst genau zu fixieren.  



  Bei den bekannten Armaturen für     Gasheizgeräte     oder dgl. wird der Drehbereich des     Hahnkükens    durch  eine oder mehrere Anschlagschrauben begrenzt. Diesen  Anordnungen haftet der Nachteil an, dass die Heraus  nahme des     Hahnkükens    ausserordentlich umständlich  ist, zumal dann, wenn mehrere Anschlagschrauben ge  löst werden müssen, die im allgemeinen nur schwer       zugänglich    sind.  



  Hier ist demgemäss vorgesehen, eine Blechscheibe  25 anzuordnen, die mit einer Sperrnase 26 in eine     Aus-          nehmung    27 des     Hahngehäuses    2 einrastet und arretiert  wird. Die Scheibe 25 weist fernerhin kurvenartige Ra  sten 28 auf, die mit einem     Mitnehmerstift    29 eines Mit  nehmers 30 zusammenarbeiten. Der     Mitnehmerstift    29  rastet gleichzeitig in eine     Ausnehmung    31 des Hahn  kükens 24 ein.

   Der     Mitnehmerstift    29 bildet mithin das  Übertragungsglied zwischen     Hahnküken    und dem in       Fig.    1 veranschaulichten, mit der Handhabe 6     versehe-          nen    Schaltkopf 32. Letzterer wird auf ein Zwischen  stück 23     (Fig.    2 und 4) aufgeschoben, das mit einer  nicht dargestellten     Madenschraube    oder dgl. am Hahn  gehäuse 2 befestigt wird.  



  Diese relativ einfache Anordnung gibt dem Hahn  küken eine sichere Begrenzung des Drehbereichs hin  sichtlich der Gaszufuhr, und zwar von 0 bis zur Klein  stellung.  



  Die Arbeitsweise der in den     Fig.    1 bis 4 veran  schaulichten Armatur ist folgende:  Durch Eindrücken eines in     Fig.l    dargestellten  Druckknopfes 34 des Schaltkopfes 32 wird eine nicht       dargestellte        Arretierung    aufgehoben, die z. B. aus einer      federbelasteten Rastscheibe bestehen möge. Alsdann  wird der Schaltkopf 32 über Handhabe 6 in Pfeilrich  tung verdreht, wobei bereits bei einer Drehbewegung  von 30  das Zündgas über Leitung 10 freigegeben wird  und letzteres in das     bunsernbrennerartig        ausgebildete     Röhrchen einströmt.  



  Gleichzeitig wird der unter Federeinfluss stehende  Schwenkarm 5 durch den am Schaltkopf 32 angeord  neten     Mitnehmerzapfen    7 mitgenommen und gespannt.  Bei einer Drehbewegung des Schaltkopfes von etwa 80   gleitet der     Mitnehmerzapfen    7 von dem Schwenkarm 5  ab, der nunmehr zurückschnellt und ein nicht darge  stelltes     Zündritzel    antreibt, so dass die von lern Reib  zünder 3 erzeugte     Funkengarbe    durch die Öffnung 8  das Röhrchen 9     beaufschlagt    und nunmehr das aus dem  Schlitz 11 austretende Zündgas als Initialflamme ent  zündet wird.  



  Die     gezündete    Flamme     läuft    am     Schlitz    11     des    Röhr  chens 9 weiter, und es bildet sich die Zündflamme 17.  Gleichzeitig entsteht die     Wachflamme    13, die die Bi  metallfeder 19     beeinflusst.     



  Durch Weiterdrehen des Schaltkopfes 32 auf einen       Gesamtdrehbereich    von ca. 90  springt der mit der  eingangs erwähnten Arretierung     zusammenarbeitende     Druckknopf 34 in seine Ausgangsstellung zurück. Nun  mehr wird der Druckknopf 34 erneut betätigt und der  Schaltkopf 32 in Pfeilrichtung weiter gedreht, bis jetzt  etwa     ein        Gesamtdrehbereich    von 160  erreicht     ist,    der  der     Vollbrandstellung    entspricht.  



  Inzwischen hat auch die     Bimetallfeder    19, deren       Anheizzeit    ca. 15 bis 20 Sekunden beträgt, das als  Zündsicherung ausgebildete     Hauptgasventil    18 geöffnet,  so dass sich     das        Heizgerät    im     Betriobszustand        befindet.     



  Die in den     Fig.    5 und 6 gezeigte Armatur unter  scheidet sich von der vorher beschriebenen insofern, als  bei deren Ausführung .der Zündgasverbrauch noch wei  ter gesenkt wird.  



       Danach    ist     vorgesehen,        dass    die durch den Reib  zünder 3 erzeugte     Funkengarbe    wiederum ein Röhrchen  9     beaufschlagt,    das hier jedoch in Abwandlung als       Flammenrückschlagrohr    ausgebildet ist. Letzteres wird  ebenfalls bei Betätigung der Handhabe 6 mit Zündgas  versorgt, das über die Leitung 10 jedoch in einen Bren  ner 35 und von     dort    in das Röhrchen 9 einströmt und  sich in letzterem ansammelt.

   Diese     Zündgasmenge    wird  durch die     Funkengarbe    des Reibzünders .entzündet, wo  bei die entstehende     Initialflamme    ihrerseits das weiter  hin aus der Stirnfläche des Brenners 35 ausströmende  Gas zündet.  



  Die nunmehr brennende und nicht dargestellte  Zündflamme entzündet ihrerseits wiederum     eine    Wach  flamme, die von einer Bohrung 36 im Brenner 35 mit  einer geringen Gasmenge versorgt wird.    Die Wachflamme bewirkt über die     Bimetallfeder    19,  dass in gleicher Weise wie     vorbeschrieben    das Haupt  gasventil 18 geöffnet wird.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Armatur für Gasheizgeräte oder dgl., mit einem Schaltkopf und einem Reibzünder zum Zünden einer geringen Gasmenge ausserhalb eines Hauptgasbrenner rohres, wobei die dabei entstehende Initialflamme im Bereich des Hauptgasbrennerrohres zur Zündflamme wird, die ihrerseits die Düsen des Hauptgasbrenner rohres zündet, nachdem eine ebenfalls gezündete Wach flamme über ein Bimetallelement den Gasdurchsatz zum Hauptgasbrennerrohr freigegeben hat, dadurch gekenn zeichnet, dass die Initialflamme auf dem Wege vom Reibzünder (3) zum Hauptgasbrennerrohr (15) von einem Röhrchen (9) geführt wird.
    UNTERANSPRÜCHE 1. Armatur nach Patentanspruch, dadurch gekenn zeichnet, dass das langgestreckte, bunsenbrennerartig ausgebildete, an eine Zündgasleitung (10) angeschlos sene Röhrchen (9) einen Längsschlitz (11) aufweist und dass dessen dem Reibzünder (3) abgekehrtes und ge schlossenes Ende eine Bohrung (16) für die Zündflamme (17) zum Zünden der Düsen (14) des Hauptgasbrenner rohres (15) und eine Bohrung (12) für die Wachflamme (13) aufweist, die die Bimetallfeder (19) derart beauf- schlagt,
    dass durch deren Ausdehnung das Hauptgas ventil (18) mittels einer Drehbewegung geöffnet wird. 2. Armatur nach Unteranspruch 1, dadurch ge kennzeichnet, dass .die Bimetallfeder (19) an einen Schenkel eines Winkelhebels (20) angelenkt ist, dessen anderer Schenkel (21) einen das Hauptgasventil (18) beeinflussenden Übertragungshebel (22) aufweist. 3.
    Armatur nach Patentanspruch, dadurch gekenn zeichnet, dass der Schaltkopf (32) mit einer über einen Druckknopf (34) auszulösenden Rastenscheibe in Ver bindung steht und die Drehbewegung eines von dem Schaltkopf (32) betätigten Hahnkükens (24) von einer mit Rasten (28) und einer Sperrnase (26) versehenen Scheibe (25) begrenzt ist. 4.
    Armatur nach Patentanspruch, dadurch gekenn- zeichnet, dass das Röhrchen (9) als Flammenrück- schlagrohr ausgebildet ist, dessen dem Reibzünder (3) abgekehrtes Ende offen ist und oberhalb eines Zünd- gasbrenners (35) endet, der sowohl mit :der Düse für die Zündflamme zum Zünden der Hauptgasbrennerdüsen (14) als auch mit der Düse (36) für die Wachflamme versehen ist.
CH1243964A 1963-10-03 1964-09-24 Armatur für Gasheizgeräte oder dergleichen CH435171A (de)

Applications Claiming Priority (1)

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CH1243964A CH435171A (de) 1963-10-03 1964-09-24 Armatur für Gasheizgeräte oder dergleichen

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CH (1) CH435171A (de)
LU (1) LU47067A1 (de)
NL (1) NL6411520A (de)

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AT257101B (de) 1967-09-25
BE653755A (de) 1965-01-18
LU47067A1 (de) 1964-12-02
NL6411520A (de) 1965-04-05

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