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CH377816A - Verfahren zur Herstellung von Phosphonsäureestern - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von Phosphonsäureestern

Info

Publication number
CH377816A
CH377816A CH6042958A CH6042958A CH377816A CH 377816 A CH377816 A CH 377816A CH 6042958 A CH6042958 A CH 6042958A CH 6042958 A CH6042958 A CH 6042958A CH 377816 A CH377816 A CH 377816A
Authority
CH
Switzerland
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water
added
ester
hours
dissolved
Prior art date
Application number
CH6042958A
Other languages
English (en)
Inventor
Gerhard Dr Schrader
Original Assignee
Bayer Ag
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Bayer Ag filed Critical Bayer Ag
Publication of CH377816A publication Critical patent/CH377816A/de

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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C07ORGANIC CHEMISTRY
    • C07FACYCLIC, CARBOCYCLIC OR HETEROCYCLIC COMPOUNDS CONTAINING ELEMENTS OTHER THAN CARBON, HYDROGEN, HALOGEN, OXYGEN, NITROGEN, SULFUR, SELENIUM OR TELLURIUM
    • C07F9/00Compounds containing elements of Groups 5 or 15 of the Periodic Table
    • C07F9/02Phosphorus compounds
    • C07F9/28Phosphorus compounds with one or more P—C bonds
    • C07F9/38Phosphonic acids [RP(=O)(OH)2]; Thiophosphonic acids ; [RP(=X1)(X2H)2(X1, X2 are each independently O, S or Se)]
    • C07F9/40Esters thereof
    • C07F9/4071Esters thereof the ester moiety containing a substituent or a structure which is considered as characteristic
    • C07F9/4075Esters with hydroxyalkyl compounds

Landscapes

  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Biochemistry (AREA)
  • General Health & Medical Sciences (AREA)
  • Molecular Biology (AREA)

Description


  



  Verfahren zur Herstellung von Phosphonsäureestern
Aus der Literatur sind   Phenyl-thionophosphon-    säure-alkyl-esterchloride der Zusammensetzung :
EMI1.1     
    (R3    = Alkylrest) bekannt (vgl. USA-Patentschrift Nr. 2 503390).



   Es wurde nun gefunden, dass man zu Phosphonsäureestern der Formel
EMI1.2     
 worin R für einen unsubstituierten oder substituierten Phenylrest steht,   Ri    einen   Kohlenwasser-      stoffrest    und   R2    einen unsubstituierten oder substituierten Alkylrest bedeutet, gelant, wenn man Thionophosphonsäureesterchloride der Formel
EMI1.3     
 mit   Alkalihydroxyd    verseift und anschliessend die erhaltenen Säuren der Formel
EMI1.4     
 mit entsprechenden   Alkylchloridsn    kondensiert.



   Die Phenylthionophosphonsäureestersäuren der Formel III reagieren in ihrer tautomeren Form   (IIla)    mit den Alkylchloriden wobei die   Phenyl-    phosphonsäureester der Formel   I,    die bisher ebenfalls in der Literatur noch nicht beschrieben sind, entstehen
EMI1.5     

Die erfindungsgemäss erhaltenen neuen Ester der Formel I lassen sich zum Teil im Vakuum unzersetzt destillieren. Sie zeichnen sich durch eine hervorragende insektizide Wirkung aus. Ihre Anwendung geschieht in der für andere auf dem   Schädlings-      bekämpfungsgebiet    bekannten Phosphor-und Phos phonsäureester üblichen Weise, bevorzugt also in Verbindung mit geeigneten festen oder flüssigen Streck-oder Verdünnungsmitteln.



   Beispiel 1
EMI2.1     

56   g      Phenyl-thionophosphonsäure-äthylesterchlo-    rid   (Kp.      0, 01 mmX75 )    werden in 125 cm3 wasserfreiem Alkohol gelöst. Dazu gibt man unter Rühren   30    g Wasser und tropft dann eine L¯sung aus   29 g    Kaliumhydroxyd in 60 cm3 Wasser zu. Unter weiterem Rühren erwärmt man noch eine Stunde auf etwa   70 .    Dann tropft man 32 g Monochloressigsäure-äthylester bei einer Innentemperatur von 75  zu. Man hält die Reaktionstemperatur von   75-80"    noch 2 Stunden, kühlt dann auf Zimmertemperatur ab und gibt das Reaktionsprodukt in 200   cm3    Wasser. Das ausgefallene Íl wird mit 300   cm3    Benzol aufgenommen.

   Die benzolische L¯sung wäscht man zweimal mit je 30 cm3 Wasser. Die benzolische L¯sung wird mit Natriumsulfat getrocknet. Nach dem Fraktionieren erhält man 41   g    des neuen Esters vom Kp. 0, 01   mmlllO .    Ausbeute   57 /o    der Theorie.



   Beispiel 2
EMI2.2     

56 g   Phenyl-thionophosphonsäure-äthylesterchlo-    rid werden in 130 cm3 wasserfreiem Athylalkohol gelöst. Zu dieser L¯sung gibt man 30 cm3 Wasser und anschliessend eine L¯sung von 29 g Kaliumhydroxyd in 60 cm3 Wasser. Man erwärmt eine Stunde auf 75  und gibt dann bei   75-80     unter starkem Rühren 50 g (4-Chlor-phenyl)-chlormethyl  thioäther    (Kp.   1      mimi'910)    hinzu. Dann erwärmt man noch 2 Stunden auf 80  und arbeitet wie in Beispiel   1    beschrieben auf. Es werden 74 g des neuen Esters als schwachgelbes, wasserunlösliches 01 erhalten.



  Ausbeute   83"/o.    der Theorie. Der Ester lässt sich auch im Hochvakuum nicht destillieren.



   Beispiel 3
EMI2.3     

56 g   Phenyl-thionophosphonsäure-äthylesterchlo-    rid l¯st man in 130 cm3 wasserfreiem Alkohol. Dazu gibt man 30 cm3 Wasser und anschliessend eine Lösung aus 29 g Kaliumhydroxyd in 60 cm3 Wasser.



  Man erwärmt eine Stunde auf 70-75¯ und gibt anschliessend unter Rühren 47   g      a-Brom-propionsäure-    äthylester hinzu. Unter weiterem Rühren erwärmt man noch 2 Stunden auf 80¯ innen und arbeitet dann wie in Beispiel   1    beschrieben auf. Es werden 56 g des neuen Esters vom Kp. 0, 01   mm 113"erhalten.   



  Ausbeute 74% der Theorie.



   Beispiel 4
EMI2.4     

56 g   Phenyl-thionophosphonsäure-äthylesterchlo-    rid werden in 130 cm3 wasserfreiem Alkohol gelöst.



  Nach Zugabe von 30 cm3 Wasser gibt man unter Rühren eine L¯sung von 29 g Kaliumhydroxyd in 60   cm3    Wasser hinzu. Man erwärmt eine Stunde auf 75  und tropft dann anschliessend 32   g, tí-Athyl-      mercapto-äthylchlorid    zu. Man hÏlt das Reaktionsgemisch noch 2 Stunden auf 80¯ innen und arbeitet dann wie in Beispiel   1    beschrieben auf. Es werden 52 g des neuen Esters vom Kp. 0, 01mm 110¯ erhalten. Ausbeute   720/o    der Theorie.



   Beispiel 5
EMI2.5     

57 g   Phenyl-thionophosphonsäure-äthylesterchlo-    rid werden in 130 cm3 wasserfreiem Alkohol gelöst.



  Unter Rühren gibt man 30   cm    Wasser und anschliessend eine L¯sung von 29 g Kaliumhydroxyd in 60   cms Wasser    hinzu. Man erwärmt eine Stunde auf 75  innen und tropft dann 50 g 3, 4-Dichlorbenzylchlorid zu. Nachdem das Reaktionsprodukt noch 2 Stunden auf   70-80    (innen) gehalten wurde, arbeitet man wie in Beispiel   1    beschrieben auf. Es werden 42 g des neuen Esters vom Kp. 0, 01 mm 145" erhalten. Ausbeute   47 lo    der Theorie.



   Beispiel 6
EMI2.6     

69 g (0, 3 Mol)   Phenyl-thionophosphonsäure-me-    thylesterchlorid werden in 250 cm3 Methanol und 250   cm3    Wasser gelöst. Bei   70"gibet    man eine L¯sung von 37 g Kaliumhydroxyd (0, 6 Mol) in   lOOcmS Wasser    hinzu. Man hÏlt eine Stunde bei der angegebenen  Temperatur und tropft dann bei 60  41 g (0, 3 Mol) Chloressigsäureäthylester zu. Das Reaktionsprodukt wird noch eine Stunde bei   601, gehalten    und dann in üblicher Weise aufgearbeitet. Es werden 32 g des neuen Esters als farbloses, wasserunlösliches   01    vom Kp.   0,      1 mmZll5-1200 erhalten.    Aubeute   3511/o,    der Theorie.



   Beispiel 7
EMI3.1     

57 g   Phenyl-thionophosphonsäure-äthylesterchlo-    rid werden in 125 cm3 Alkohol gelöst. Dazu gibt man 30 cm3 Wasser und f gt dann bei 60  eine L¯sung aus 29 g Kaliumhydroxyd in 60 cm3 Wasser hinzu. Man hält die Innentemperatur 2 Stunden bei 70¯ und tropft dann unter weiterem Rühren 42 g   p-Chlor-benzylchlorid    hinzu. Das Reaktionsprodukt wird noch 2 Stunden bei   75     gehalten und dann in üblicher Weise aufgearbeitet. Man erhält 55 g des neuen Esters als farbloses, wasserunlösliches   01,    das sich auch im Hochvakuum nur schwer destillieren lässt. Ausbeute   6711/o,    der Theorie.



   Beispiel 8
EMI3.2     

57 g   Phenyl-thionophosphonsäure-äthylesterchlo-    rid werden in 125 cm3 wasserfreiem Alkohol gelöst. Man gibt 30 cm3 Wasser hinzu und fügt dann bei 70  eine Lösung von 29 g Kaliumhydroxyd in 60 cm3 Wasser unter Rühren hinzu. Man hält noch 2 Stunden bei einer Temperatur von   700 und    tropft dann unter weiterem Rühren 32 g Benzylchlorid hinzu.



  Man arbeitet dann in üblicher Weise auf. Es werden 58 g des obigenEsters als schwachgelbes, wasser  unlösliches 0l erhalten.    Ausbeute 97% der Theorie.



   Beispiel 9
EMI3.3     

57 g   Phenyl-thionophosphonsäure-äthylesterchlo-    rid werden in 125   cm3    Alkohol gelöst. Man gibt 30 cm3 Wasser zu und fügt dann eine L¯sung von 29 g Kaliumhydroxyd in 60   cm3    Wasser bei 70  hinzu. Man hält die Temperatur von 70  2 Stunden und gibt dann 34 g   p-Chlor-äthyl-diäthylamid    zu.



  Man hält die Temperatur noch eine Stunde bei 70  und arbeitet dann in üblicher Weise auf. Es werden 46 g des neuen Esters als wenig wasserlösliches, gelbes 01 erhalten.



   Beispiel 10
EMI3.4     

57 g   Phenyl-thionophosphonsäure-äthylesterchlo-    rid werden in 125 cm3 Alkohol gelöst. Dazu gibt man 30 cm3 Wasser und dann eine L¯sung aus 29 g Kaliumhydroxyd in 60 cm3 Wasser. Man erwärmt 2 Stunden auf 75¯ und f gt dann 75 cm3 Dodecyljodid hinzu. Das Reaktionsprodukt wird noch 2 Stunden bei 75  gehalten und dann in üblicher Weise aufgearbeitet. Man erhält 58 g des neuen Esters als hellgelbes, wasserunlösliches Íl. Ausbeute   630/o    der Theorie.



   Beispiel 11
EMI3.5     

55 g   Phenyl-thionophosphonsäure-methylester-    chlorid (Kp.   oo, 65 )    werden in 130 cm3 Methanol gelöst. Dazu gibt man unter Rühren 30 cm3 Wasser.



  Die Temperatur steigt auf etwa 50¯. Dann tropft man bei etwa 70  eine L¯sung aus 29 g Kaliumhydroxyd in 60 cm3 Wasser hinzu und hält die angegebene Temperatur noch 2 Stunden. Unter weiterem Rühren gibt man bei   70       32    g   ss-Chlor-äthyl-      thioäthyläther    hinzu und hält die Temperatur noch 2 Stunden bei   70 .    Das Reaktionsprodukt wird auf Zimmertemperatur abgekühlt und in viel Wasser gegeben. Das als Íl ausgefallene Rohprodukt wird in Benzol aufgenommen und wie üblich aufgearbeitet.



  Man erhält 41 g des neuen Esters als farbloses, wasserunlösliches   01,    das unter einem Druck von 0, 01 mm bei   108     übergeht. Ausbeute   60a/o,    der Theorie.



   Beispiel 12
EMI3.6     

57 g   Phenyl-thionophosphonsäure-äthylesterchlo-    rid (Kp. 0, 01   mm/75 )    löst man in 130 cm3 wasserfreiem Alkohol. Dann gibt man 30 cm3 Wasser hinzu und f gt anschliessend eine L¯sung aus 29 g Kaliumhydroxyd in 60 cm3 Wasser hinzu. Man erwärmt 2 Stunden auf eine Innentemperatur von 70 bis 75¯ und tropft dann 60 g N-(¯-Brom-Ïthyl)-N äthyl-anilin (Kp.   106 )    hinzu. Das Reaktionsprodukt wird noch 2 Stunden bei   70  gehalten,    dann kühlt man auf Zimmertemperatur ab, gibt das Reaktionsprodukt in 300   cm3    Wasser und nimmt das ausgeschiedene   O1    in 200 cm3 Benzol auf.

   Nach dem üblichen Aufarbeiten erhält man 55 g des neuen Esters als schwachgelbes, wasserunlösliches   01.    Ausbeute   63, 1/o    der Theorie.



   Beispiel 13
EMI4.1     

57 g   Phenyl-thionophosphonsäure-äthylesterchlo-    rid werden in 130 cm3 wasserfreiem Alkohol gelöst.



  Dazu gibt man 30 cm3 Wasser und anschliessend eine L¯sung aus 29 g Kaliumhydroxyd in 60   cm3    Wasser. Man erwärmt 2 Stunden auf eine Innentemperatur von 70  und gibt dann unter Rühren bei der genannten Temperatur 55 g   N-    (¯-Brom  äthyl)-N-methyl-anilin    (Kp.,   1100 )    hinzu. Das Reaktionsprodukt wird noch 2 Stunden bei   70a gehal-    ten, dann kühlt man auf Zimmertemperatur ab und arbeitet in üblicher Weise auf. Es werden 57 g eines schwachgelben, wasserunlöslichen   Ols    erhalten. Ausbeute   6811/o    der Theorie.



  Beispiel 14
EMI4.2     

In ähnlicher Weise erhält man aus 57 g Phenyl-chenden Esters als farbloses, wasserunlösliches Öl. thionophosphonsÏure-Ïthylesterchlorid und 40 g N-(¯- Ausbeute 23% der Theorie.



     Chlor-äthyl)-piperidin    (Kp.   0680)    18 g des entspre Beispiel 15
EMI4.3     

57 g   Phenyl-thionophosphonsäure-äthylesterchlo-    rid werden in 130 cm3 wasserfreiem Alkohol gelöst.



  Dazu gibt man unter Rühren 30 cm3 Wasser undanschliessend eine L¯sung aus 29 g Kaliumhydroxyd in 60 cm3 Wasser. Man hält 2 Stunden bei 70  und gibt dann bei der genannten Temperatur 40 g   N-    (¯  Chlor-äthyl)-morpholin    (Kp. 1/47¯) hinzu. Das Reaktionsprodukt wird noch 2 Stunden bei   750 gehalten    und dann in üblicher Weise aufgearbeitet. Man erhält 44 g des neuen Esters als schwachgelbes, wasserunlösliches Íl. Ausbeute   56ego    der Theorie.



   Beispiel 16
EMI4.4     

55 g   Phenyl-thionophosphonsäure-methylester-    chlorid (Kp. 0, 01   mml65@) löst    man in 130   cm3    Methanol. Man gibt 30 cm3 Wasser dazu und anschlie ssend 29 g Kaliumhydroxyd, gelöst in 60 cm3 Wasser.



  Unter Rühren erwärmt man das Reaktionsprodukt 2 Stunden auf 70  und gibt dann unter weiterem Rühren bei der genannten Temperatur 35 g   Diäthyl-      aminoäthylchlorid    hinzu. Man hält die Temperatur noch 2 Stunden bei   70-75 ,    verdünnt dann mit 300 cm3 Benzol, kühlt ab und wäscht das Reaktionsprodukt mit   100    cm3 Wasser durch. Die benzolische Schicht wird abgetrennt, mit Natriumsulfat getrocknet, und anschliessend wird das Lösungsmittel im Vakuum verdampft (Badtemperatur   100 ,    Druck 0, 01 mm). Man erhält 35 g des neuen Esters als gelbes, teilweise in Wasser lösliches   öl !.    Ausbeute 50% der Theorie.



   An der Ratte per os zeigt der neue Ester eine mittlere Toxizität von 100   mg ! kg.   



   Beispiel 17
EMI4.5     
 
55 g   Phenyl-thionophosphonsäure-methylester-    chlorid werden in 130 cm3 Methanol gelöst. Man gibt 30 cm3 Wasser hinzu, anschliessend eine L¯sung von 29 g Kaliumhydroxyd in 60 cm3 Wasser. Man erwärmt noch 2 Stunden auf   700 und    gibt dann 32 g Benzylchlorid hinzu. Das Reaktionsprodukt wird noch 2 Stunden bei   70-75     gehalten und dann mit 300 cm3 Benzol verdünnt, abgekühlt und mit 100   cmö    Wasser durchgewaschen. Man trennt die Benzolschicht ab, trocknet mit Natriumsulfat und fraktioniert. Es werden 48 g des neuen Esters vom Kp. 0, 01   mmll220 als wasserunlösliches,    farbloses Íl erhalten. Ausbeute 69% der Theorie.



   An der Ratte per os zeigt der neue Ester eine mittlere Toxizität von 500   mglkg.   



      Beispiel 18   
EMI5.1     

53 g (0, 25 Mol)   Phenyl-thionophosphonsäure-    methylesterchlorid (Kp.   0. 01650) werden    in 130 cm3 Methanol gelöst. Man gibt 30   cm3    Wasser zu. Die Temperatur steigt auf 70¯ an. Anschlie¯end gibt man eine L¯sung aus 29 g Kaliumhydroxyd in 60 cm3 Wasser hinzu. Man erwärmt 2 Stunden auf 70¯ und tropft dann unter Rühren 51 g (0, 25 Mol) ¯-Brom  äthyl-äthylsulfon    (Kp.0,01 78¯) hinzu. Man hält noch 2 Stunden bei 70¯ und arbeitet dann in üblicher Weise auf. Es werden 35 g des neuen Esters als schwachgelbes, wasserunlösliches   O1    erhalten. Ausbeute   46"/ss    der Theorie.



   An der Ratte per os zeigt der neue Ester eine mittlere Toxizität von 5   mglkg.   



   Beispiel 19
EMI5.2     

221 g   (1    Mol)   Phenyl-thionophosphonsäure-äthyl-    esterchlorid werden in 500 cm3 Acetonitril gelöst.



  Dazu gibt man unter Rühren 50 cm3 Wasser. Anschliessend fügt man eine L¯sung von 120 g Kaliumhydroxyd in 200 cm3 Wasser hinzu. Man lässt die Temperatur auf 70  ansteigen und hÏlt diese Temperatur eine Stunde. Die erhaltene wässrige Lösung wird eingedampft. Der Rückstand wird mit 800 cm3 wasserfreiem Alkohol aufgenommen. Das unlösliche Kaliumchlorid wird abgesaugt. Anschliessend wird die alkoholische L¯sung zur Trockne verdampft. Es hinterbleibt eine weisse kristalline Masse, die auf Ton getrocknet werden kann. Man erhält auf diese Weise 167 g des Kaliumsalzes. Ausbeute   70 /o    der Theorie.



  Berechnet f r Mol. Gew. 240 :
13,   3 /o    S 12, 9% P Gefunden : 13,   0 /o S    12,   90/o    P
EMI5.3     

60 g des so erhaltenen Kaliumsalzes der Phenyl  thionophosphon-äthylestersäure    werden in 100 cm3 Acetonitril gelöst. Dazu gibt man unter Rühren bei etwa 50  18 g Chloracetonitril. Man hÏlt die Temperatur von   50  eine    Stunde und gibt dann das Reaktionsprodukt in 200 cm3 Eiswasser. Das ausgeschiedene   01    wird mit 200 cm3 Benzol aufgenommen.



  Nach dem Trocknen wird das Lösemittel entfernt.



  Der Rückstand wird bei einem Druck von   1    mm und bei einer Badtemperatur von 70  kurze Zeit gehalten.



  Man bekommt auf diese Weise 35 g des neuen Esters als gelbes, wasserunlösliches   01.    Ausbeute 58% der Theorie.



   An der Ratte per os zeigt der Ester eine mittlere Toxizität von 25   mglkg.   



   Beispiel 20
EMI5.4     

60 g des gemäss Beispiel 19 erhaltenen Kaliumsalzes der   Phenyl-thionophosphon-äthylestersäure    werden in   100    cm3 Acetonitril gelöst. Bei   40-50     gibt man unter Rühren 39 g   cu-Chlor-acetophenon    (gelost in 50   cm3    Acetonitril) hinzu. Man hÏlt eine Stunde bei 50  und arbeitet wie im vorhergehenden Beispiel auf. Es werden 62 g des neuen Esters als farbloses, schwachgelbes   O1    erhalten. Ausbeute   78 /o    der Theorie.



   An der Ratte per os beträgt die mittlere ToxizitÏt 100   mglkg.   



   Beispiel 21
EMI5.5     
    60    g des gemϯ Beispiel 19 erhaltenen Kaliumsalzes der   Phenyl-thionophosphon-äthylestersäure    werden in 100 cm3 Acetonitril gelöst. Bei   40"gibet    man unter Rühren 40 g   Chlormethyl-thiophenyläther    zu. Man erwärmt noch eine Stunde auf 50¯. Das nach dem üblichen Aufarbeiten erhaltene Rohprodukt wird bei einer Badtemperatur von 80  kurze Zeit unter einem Vakuum von 0, 01 mm gehalten. Man bekommt auf diese Weise 72 g des neuen Esters als gelbes, wasserunlösliches Öl. Ausbeute 89 /o der Theorie.



   Mittlere Toxizität an der Ratte per os 100   mglkg.   



   Beispiel 22
EMI6.1     

60 g des gemäss Beispiel 19 erhaltenen Kaliumsalzes der Phenyl-thionophosphon-äthylestersäure werden in 100 cm3 Acetonitril gel¯st. Bei 80  gibt man unter Rühren 47 g   2-Chlormethyl-l-methyl-    mercapto-4-methyl-benzol hinzu. Man hält das Reaktionsprodukt eine Stunde bei 80  und arbeitet dann in üblicher Weise auf. Es werden 58 g des neuen Esters als viskoses, wasserunlösliche, gelbes   51    erhalten. Ausbeute   66 /o    der Theorie.



   An der Ratte per os beträgt die mittlere   Toxizi-    tÏt 250   mgtkg.  

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE I. Verfahren zur Herstellung von Phenyl-phos phonsäure-S-alkylestern der Formel EMI6.2 in welcher R f r einen unsubstituierten oder substi tuierten Phenylrest, R1 f r einen Kohlenwasserstoff rest und R2 für einen unsubstituierten oder substi . tuierten Alkylrest steht, dadurch gekennzeichnet, dass Thionophosphonsäureesterchloride der Formel EMI6.3 mit Alkalihydroxyd verseift und anschliessend die erhaltenen Säuren der Formel EMI6.4 mit entsprechenden Alkylchloriden kondensiert werden.
    II. Verwendung der nach dem Verfahren gemäss Patentanspruch I erhaltenen Phosphonsäureester als Schädlingsbekämpfungsmittel.
CH6042958A 1957-06-24 1958-06-10 Verfahren zur Herstellung von Phosphonsäureestern CH377816A (de)

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