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DE1775954U - Vorrichtung zur durchfuehrung eines zwirnens unter anwendung von doppeldraht-zwirnspindeln mit magnetischer festhaltung. - Google Patents

Vorrichtung zur durchfuehrung eines zwirnens unter anwendung von doppeldraht-zwirnspindeln mit magnetischer festhaltung.

Info

Publication number
DE1775954U
DE1775954U DE1958H0028545 DEH0028545U DE1775954U DE 1775954 U DE1775954 U DE 1775954U DE 1958H0028545 DE1958H0028545 DE 1958H0028545 DE H0028545 U DEH0028545 U DE H0028545U DE 1775954 U DE1775954 U DE 1775954U
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
thread
twisting
poles
magnetic
guide ring
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DE1958H0028545
Other languages
English (en)
Inventor
Edmund Hamel
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Individual
Original Assignee
Individual
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Individual filed Critical Individual
Priority to DE1958H0028545 priority Critical patent/DE1775954U/de
Publication of DE1775954U publication Critical patent/DE1775954U/de
Expired legal-status Critical Current

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  • Spinning Or Twisting Of Yarns (AREA)

Description

  • Vorrichtung zur Durchführung eines Zwirnens unter An-
    wendung von Doppeldraht-Zwirnspindeln mit magnetischer
    Festhaltung Gebrauchsmuster-Anmeldung H 28 545/76c Gm.
  • Die Neuerung besteht in einer Vorrichtung bei Zwirnmaschinen zur Durchführung eines Zwirnens unter Anwendung von Doppeldraht-Zwirnspindeln, bei denen die Garnkörper durch magnetischen Einfluss in einer Ruhestellung festgehalten werden. Die Garnkörper, besser gesagt, deren Träger, sitzen dabei in an sich bekannter Weise lose drehbar auf zugehörigen Spindeln, die wie üblich in Umlauf gesetzt werden.
  • Doppeldraht-Zwirnspindeln mit magnetisch beeinflusster Festhaltung sind allgemein bekannt.
  • Die Eigenart im Aufbau bei magnetisch beeinflussbaren Doppeldraht-Zwirnspindeln besteht gegenüber anderen Doppeldrahtspindeln, die durch ein Bremsband beeinflusst werden, darin, dass am Rand des an sich lose drehbar gelagerten Garnkörperträgers in konzentrischer Anordnung in der Regel ein oder mehr Magnetpole befestigt sind. Diesen Innenpolen gegenüber, und zwar ebenfalls in konzentrischer Anordnung, sind ortsfeste Aussenpole so untergebracht, dass zwischen den einander zugekehrten Polflächen Luftspalte für den Durchgang des kreisenden Fadens verbleiben.
  • Aus naheliegenden Gründen ist es angebracht, diese Luftspalte zur Erzielung grösstmöglicher Wirksamkeit und demnach Erreichung eines eng begrenzten Magnetfeldes, sowie mit Rücksicht auf Betriebssicherheit der Spindeln so klein wie möglich zu halten. Andererseits müssen diese Luftspalte aber dennoch so gross gehalten werden, dass der kreisende Faden die Luftspalte selbst noch ungehindert passieren kann. Dabei übt der Luftwiderstand eine bremsende Wirkung auf den kreisenden Faden aus.
  • Es wirkt sich nun, wenn bei bekannten Vorrichtungen die Magnetpole in der Bahn des kreisenden Fadens vorstehen, nachteilig auf den Zwirnvorgang aus, wenn der kreisende Faden, ehe er seinen Weg durch den oder die Luftspalte findet, an den Magnetpolrändern anstossen kann. Das führt in solchen Fällen zu einer Stauung des Fadenlaufes, d. h. der Faden wird während einer gewissen Zeitspanne zurückgehalten. Das wirkt sich wiederum auf die Fadenspannung ungünstig aus und hat zur Folge, dass die Fadenspannung, die eigentlich zur Erzeugung eines gleichmässig gezwirnten Fadens konstant bleiben soll, ständig gestört, also unregelmässig wird. Diese Unregelmässigkeit erhöht sich erwiesenermassen noch beim Durchgang des Fadens durch den bzw. die Luftspalte und hat zur Folge, dass das gezwirnte Fadenerzeugnis ungleichmässig ausfällt.
  • Man hat in der Praxis schon verschiedentlich Vorkehrungen getroffen, diesen nachteiligen Begleiterscheinungen bei Doppeldraht, Zwirnspindeln mit magnetischer Spulenarretierung zu begegnen. Man hat z. B. die Anordnung getroffen, die Magnetpole stromlinienförmig zu verkleiden, um damit zu erreichen, dass sich der kreisende Faden besser in den Luftspalt findet. Man hat auch versucht, die Magnetpole mit einem sie umschliessenden und mit umlaufendem zylindrischem Mantel zu überdecken. Die getroffenen Massnahmen hatten in manchen Fällen etwas zur Minderung der bekannten Nachteile beigetragen. Man ist aber stets auf halbem Wege verblieben, d. h. die Beseitigung der bekannten Mängel konnte bisher nicht vollkommen erreicht werden.
  • Nach der Neuerung sind Vorkehrungen getroffen, um vor allen Dingen die im Magnetfeld an sich unvermeidliche Bremsung des Fadens auf dem ganzen Weg, den der kreisende Faden zurücklegt, in gleicher Grösse beizubehalten. Das erweist sich in der Auswirkung als sehr vorteilhaft.
  • Zu diesem Zweck wird nach der Neuerung die Bremsung, welcher der Faden beim Durchgang durch den Magnetspalt ausgesetzt ist, auf den ganzen Umfang des Weges, den der kreisende Faden zurücklegt, in gleicher Grösse fortgesetzt und zu der beim Zwirnen notwendigen Fadenbremsung oder auch als Teil derselben verwendet.
  • Aus diesem Grunde ist bei einer Vorrichtung zur Durchführung des Doppeldraht-Zwirnens die Anordnung getroffen, dass um den Rand der Ablaufglocke herum in einem Abstand, der dem Magnetspalt entspricht, ein besonderer äusserer und innerer Fadenleitring mit gegeneinander gekehrten Fadenleitflächen angeordnet ist, bei denen hinter dem äusseren Leitring der oder die äusseren Magnetpole angebracht sind. Der äussere Fadenleitring beginnt neuerungsgemäss in der Höhe der Unterkante des Fadenleittellers, um dessen Rand der vom Spuleninnern kommende Faden geführt ist. Es ist dabei die besondere Anordnung getroffen, dass hinter vorgesehenen Fenstern im Fadenleitring die Polflächen etwas zurückstehen, damit der kreisende Faden durch die verbleibenden Leitflächen über die Polflächen mit Abstand hinweggleitet.
  • Um die Grösse der mit einer solchen Einrichtung durchzuführenden Arbeitsweise entstehenden Fadenbremsung wird dann die in die Spindel selbst eingebaute Fadenbremse in an sich bekannter Weise entsprechend schwächer ausgelegt.
  • In der Zeichnung ist eine beispielsweise Ausführung der Neuerung gezeigt.
  • Der Faden 1 wird von der im Innern des Spulenträgers 2 befindlichen Spule abgezogen und von oben her in die hohle Spindel 3 eingeführt. In dieser Hohlspindel durchläuft der Faden in bekannter Weise eine nicht dargestellte Fadenbremse und verlässt dann die Spindel im unteren Abschnitt durch die seitliche ausmündende Öffnung 4.
  • Auf dem weiteren Weg wird der Faden über den Aussenrand des scheibenförmigen Ablauftellers 5 geführt, der fest auf der Spindel 3 sitzt, und gelangt von da aus zur Fadenöse 6. Der Spulenträger 2 selbst sitzt mit dem Teller 21 lose drehbar auf der Spindel 3. Am Tellerrand 2'des Spulenträgers 2 ist der innere Magnetpol 7 angebracht, während diesem gegenüber der äussere Magnetpol 8 ortsfest untergebracht ist. Das Magnetpaar hat dabei die Aufgabe, den Spulenträger 2 auf der beim Zwirnen umlaufenden Spindel 3 in Ruhestellung zu halten.
  • In Höhe der Magnetpole 7 und 8 ist nach dem erfindungsgemässen Vorschlag ein konzentrischer Fadenleitring 9 angeordnet, der in der Höhe der Unterkante des Fadentellers 5 beginnt und über der Oberkante der Aussenpole 8, diese überdeckend, ausläuft und an dessen Aussenseite der äussere Magnetpol 8 anliegt, während an der Innenseite des Fadenleitringes der kreisende Faden streift.

Claims (3)

  1. S c h u t z an n prüch e 1. Vorrichtung zur Durchführung eines Zwirnens unter An- wendung von Doppeldraht-Zwirnspindeln mit magnetischer Festhaltung, dadurch gekennzeichnet, dass konzentrisch zum Rand des Ablauftellers (5), der als Ueberlauf des von der Spule kommenden Fadens dient, in einem Abstand, der dem Magnetspalt entspricht, in der Ebene der Unter-
    kante des Ablauftellers beginnend und unmittelbar über der Oberkante des oder der Aussenpole (8), diese überdeckend, ein Fadenleitring (9) angeordnet ist, hinter dem, in radialer Richtung gesehen, der oder die äusseren Magnetpole (8) ortsfest angebracht sind.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeidhnet, dass in Ausschnitten des äusseren Fadenleitringes (9) die Aussenpolschuhflächen etwas zurückstehen und die verbleibenden Flächen den kreisenden Faden über die Pole (8) hinwegführen.
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass die gleiche Anordnung auch bei dem inneren Fadenleitring Anwendungfindet. -
DE1958H0028545 1958-05-24 1958-05-24 Vorrichtung zur durchfuehrung eines zwirnens unter anwendung von doppeldraht-zwirnspindeln mit magnetischer festhaltung. Expired DE1775954U (de)

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Publications (1)

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