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CH376809A - Empfänger für eine Fernmesseinrichtung - Google Patents

Empfänger für eine Fernmesseinrichtung

Info

Publication number
CH376809A
CH376809A CH8104259A CH8104259A CH376809A CH 376809 A CH376809 A CH 376809A CH 8104259 A CH8104259 A CH 8104259A CH 8104259 A CH8104259 A CH 8104259A CH 376809 A CH376809 A CH 376809A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
transistor
square
receiver according
voltage
frequency
Prior art date
Application number
CH8104259A
Other languages
English (en)
Inventor
Josef Dipl-Ing Rosen Hans
Original Assignee
Siemens Ag
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Siemens Ag filed Critical Siemens Ag
Publication of CH376809A publication Critical patent/CH376809A/de

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Classifications

    • GPHYSICS
    • G08SIGNALLING
    • G08CTRANSMISSION SYSTEMS FOR MEASURED VALUES, CONTROL OR SIMILAR SIGNALS
    • G08C19/00Electric signal transmission systems
    • G08C19/12Electric signal transmission systems in which the signal transmitted is frequency or phase of AC

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Measurement Of Current Or Voltage (AREA)

Description


  
 



  Empfänger für eine Fernmesseinrichtung
Die Erfindung bezieht sich auf eine Empfangsanordnung für eine   Fernmesseinrichtung,    welche nach dem Frequenzvariationsverfahren arbeitet. Sie dient der Umsetzung der einem Messwert proportionalen Signalfrequenz in eine Rechteckimpulsfolge.



   Es sind Empfänger für derartige Fernmesseinrichtungen bekannt, beispielsweise aus     Die    Fernmessung II   von S. John Verlag Braun, 1957, Seite 168, Bild 89, oder S. 187, Bild 100, welche die Signalfrequenz durch aufwendige elektronische Schaltanordnungen in eine Rechteckimpulsfolge umwandeln. So sind z. B. bei der einen Schaltung zwei Stromtore und zwei Elektronenröhren neben einem Empfangstransformator notwendig. Die andere bekannte Schaltung benötigt neben dem Eingangstransformator und einem Röhrenverstärker mit Amplitudenbegrenzung einen Messtransformator. Bei dieser Schaltung, welche speziell für das Frequenzvariationsverfahren angewendet wird, formt der Röhrenverstärker mit Amplitudenbegrenzung die ankommende Signalwechselspannung in eine Rechteckspannung gleicher Frequenz.

   Diese Rechteckspannung kann noch nicht beispielsweise durch eine Mittelwertbildung durch Messkondensatoren zur Anzeige dienen, denn die Amplitude dieser Rechteckspannung ist sehr von den Verstärkerdaten abhängig. Sie muss erst über einen Transformator aus einem Spezialeisen mit annähernd rechteckiger Magnetisierungskurve in eine Impulsspannung umgewandelt werden, um einen konstanten Integralwert für den Messtrom zu erhalten. Dabei müssen dann noch die verbleibenden Abhängigkeiten des Integralwertes von der Höhe der Eisensättigung des Transformators durch einen zweiten Transformator korrigiert werden.



   Diese aufwendige Schaltungsanordnung ist bei einem Empfänger für eine Fernmesseinrichtung nach dem Frequenzvariationsverfahren mit Umsetzung der Signalfrequenz in eine Rechteckimpulsfolge, welcher erfindungsgemäss dadurch gekennzeichnet ist, dass eine monostabile Transistorkippstufe als Umsetzer verwendet wird, vermieden.



   Die Schaltungsanordnung kann schon durch zwei Transistoren und zwei Dioden neben einem gewöhnlichen Eingangstransformator verwirklicht werden.



  Ihre Vorteile bestehen in einer grossen Umsetzgenauigkeit, in einer weitgehenden Unabhängigkeit der Rechteckimpulse von den Transistordaten, der Umgebungstemperatur und der Kurvenform der Ansteuerspannung.



   Gemäss einer Ausführungsform der Erfindung können die Rechteckimpulse des Umsetzers über einen Kondensator aus dem Kollektorstromkreis des Ausgangstransistors der Kippstufe ausgekoppelt werden. Diese Massnahme gestattet, die anschliessende Messchaltung vom Kollektorreststrom des Ausgangstransistors unabhängig zu machen. Die ausgekoppelten Rechteckimpulse können durch eine Diode in einen pulsierenden Gleichstrom umgewandelt, geglättet und dann einer Anzeige- oder Registriervorrichtung zugeführt werden. Der geglättete Gleichstrom ist proportional der ursprünglichen Signalfrequenz.



   Zur weitgehenden Verhinderung von Temperaturabhängigkeit der Transistorschaltung können die Transistoren im Bereich der Kniespannung arbeiten, welcher Bereich bei den üblichen Transistoren die gleiche und temperaturunabhängige Grössenordnung hat.



   Die Schaltungsanordnung gemäss der Erfindung gestattet auch leicht, einen sogenannten   Vortriebs-    messtrom, der durch eine Bezugsfrequenz, beispielsweise für den Messwert Null, hervorgerufen wird, mit der Betriebsspannung der Schaltungsanordnung zu kompensieren, so dass für die Bezugsfrequenz das   Anzeigeinstrument keinen Messtrom führt. Es lassen sich damit auch Frequenzänderungen direkt anzeigen.



   Die Wirkungsweise der Erfindung wird anhand eines Ausführungsbeispieles, welches in einer schematischen Zeichnung dargestellt ist, erläutert.



   Fig. 1 der Zeichnung zeigt einen Schaltplan eines Empfängers nach der Erfindung. Fig. 2 zeigt den Spannungsverlauf an einem der Transistoren und Fig. 3 stellt den Verlauf der ausgekoppelten Spannung dar.



   Das Ausführungsbeispiel ist für einen Frequenzbereich von 5 bis 15 Hz bei 0 bis 2 mA Gleichstrom an 200 Ohm dimensioniert. Über einen in Fig. 1 dargestellten Eingangstransformator Tr gelangt das Eingangssignal, infolge der niedrigen Frequenz differenziert, über eine Diode   D    an die Basis eines Transistors   Tl.    Die Diode Da ist so geschaltet, dass jeweils nur die negative Amplitude des Signales an die Basis von   T1    gelangt. Der Transistor T1 ist bei fehlendem Signal infolge der Potentialverhältnisse an entsprechend gewählten Widerständen   R5,      R;    und R, gesperrt, d. h., sein Kollektorstrom beträgt einen Minimalwert. Ein über die Diode   Dl    eintreffender negativer Impuls öffnet den Transistor, d. h., sein Innenwiderstand wird sehr klein.

   Damit entsteht am Kollektor des Transistors   T1    ein positiver Impuls, der in voller Höhe über einen Kondensator C1 an die Basis eines Transistors   T    übertragen wird. Der Transistor   T2    ist durch entsprechend gewählte Widerstände   R5    und   R;    so geschaltet. dass er im Ruhezustand Sättigungsstrom führt. Infolge der Ansteuerung seiner Basis mit einem positiven Impuls wird der Transistor   T    vollständig gesperrt, d. h., an seinem Kollektor entsteht ein negativer Impuls. Dieser Impuls wird über den Widerstand   Rl    an die Basis des Transistors T1 zurückgeführt, wo er die Wirkung des Eingangssignales unterstützt. Diese positive Rückkopplung bewirkt den bekannten Kippeffekt der Schaltung.



   Durch ein über den Eingangstransformator Tr ankommendes Ansteuersignal wird also der Transistor   Tl    geöffnet und der Transistor   TJ    gesperrt. Dieser Zustand ist aber nicht stabil. Bei Betrachtung des Spannungsverlaufes an der Basis von   T.    erkennt man, dass durch den positiven Spannungssprung tU   am Kollektor von Tl, die Basis von T um U in    den positiven Sperrbereich ausgesteuert wird. Die Aufladung des Kondensators   Ct    erfolgt mit der Zeitkonstanten T =   Ci.      R5,    wobei zu beachten ist, dass der Ausgleichvorgang eine Umladung des Kondensators   erstrebt,    da bei positiver Basisspannung der Transistoreingang hochohmig ist.

   Der zeitliche Verlauf der Basisspannung des Transistors   T    ist in Fig. 2 aufgezeichnet. Zum Zeitpunkt t; wird der Ausgleichvorgang durch das Leitendwerden des Transistoreingangs beim Spannungswert   UB t      O    abgebrochen; es setzt nämlich sofort der Kollektorstrom und infolge der Rückwirkung auf den Transistor   Tj    das Rückkippen in den stabilen Ruhestand ein. Bedingt durch das Hin- und Rückkippen entstehen an den Kollektoren Rechteckimpulse der Dauer   t1      2i      C1.   



     Ri .      ln2    (Bedingung : UB    >     0,2   v).    Bemerkenswert ist, dass die Impulsdauer bei dieser Schaltung durch den steilen Verlauf der Spannungskurve im Schnittpunkt mit der Abszisse genau bestimmt ist und   t    unabhängig von t U bzw. der Betriebsspannung ist.



   Die so durch die negativen Halbwellen des Eingangssignales ausgelösten Rechteckimpulse werden über einen Kondensator   C,    abgegriffen und mittels einer Diode   D.    gleichgerichtet. Der arithmetische Mittelwert der durch die Gleichrichtung erzeugten Gleichstromkomponente ist proportional der Impulsfolgefrequenz der Rechteckimpulse und damit proportional der ursprünglichen Signalfrequenz. Der Spannungsverlauf an der Diode   D,    ist in Fig. 3 aufgezeichnet. Über ein aus einem Widerstand R8 und einem Kondensator   G    bestehendes Siebglied (Tiefpass) wird diese Spannung abgegriffen und einem Anzeigeinstrument M zugeführt.



   Aus Fig. 3 ist zu entnehmen, dass die Gleichspannung gegenüber dem Bezugspunkt (Minuspol der Speisespannung) negativ gerichtet ist. Es ist also möglich, mittels eines Widerstandes   R9    vom positiven Pol der Speisespannungsquelle her, eine Gegenspannung am Anzeigegerät zu erzeugen, mit der ein sogenannter Vortriebsmesstrom, welcher durch eine Bezugsfrequenz hervorgerufen wird, leicht kompensiert werden kann. Damit lassen sich auch Frequenz änderungen mit Hilfe des Empfängers direkt anzeigen. Mittels der aufgezeigten Kompensationsmöglichkeit für einen Vortriebsstrom kann eine besondere stabilisierte Kompensationsspannungsquelle eingespart werden, wenn nur die Betriebsspannungsquelle stabilisiert ist.



   Mit dieser Empfängerschaltung ist ein relativ gut er Wirkungsgrad von 10 bis 20% zu erreichen.



  Wie eingangs erwähnt wurde, ist die Schaltung für einen Frequenzbereich von 5 bis 15 Hz ausgelegt.



  Grundsätzlich besteht aber durchaus die Möglichkeit, bei entsprechender Umdimensionierung die Schaltanordnung auch im Bereich mittlerer und hoher Frequenzen zu verwenden.   

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Empfänger für eine Fernmesseinrichtung nach dem Frequenzvariationsverfahren mit Umsetzung der Signalfrequenz in eine Rechteckimpulsfolge, dadurch gekennzeichnet, dass eine monostabile Transistor Kippstufe als Umsetzer verwendet ist.
    UNTERANSPRÜCHE 1. Empfänger nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Signalfrequenz über einen Transformator und eine Diode dem Eingangstransistor der Kippstufe zugeführt ist.
    2. Empfänger nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Rechteckimpulse über einen Kondensator aus dem Kollektorstromkreis des Ausgangstransistors der Kippstufe ausgekoppelt sind.
    3. Empfänger nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass ein Gleichrichter die ausgekoppelten Rechteckimpulse in einen der Impulsfolgefrequenz proportionalen Gleichstrom verwandelt.
    4. Empfänger nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Transistoren der Kippstufe im Sättigungszustand im Bereich der Kniespannung arbeiten.
    5. Empfänger nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Pluspol der gleichgerichteten Messpannung mit dem Minuspol der Betriebsspannung unmittelbar verbunden ist.
CH8104259A 1958-12-05 1959-11-25 Empfänger für eine Fernmesseinrichtung CH376809A (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DES0060835 1958-12-05

Publications (1)

Publication Number Publication Date
CH376809A true CH376809A (de) 1964-04-15

Family

ID=7494406

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
CH8104259A CH376809A (de) 1958-12-05 1959-11-25 Empfänger für eine Fernmesseinrichtung

Country Status (1)

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CH (1) CH376809A (de)

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