[go: up one dir, main page]

CH362886A - Einrichtung zum Längen eines Zugankers unabhängig von einer Spannmutter - Google Patents

Einrichtung zum Längen eines Zugankers unabhängig von einer Spannmutter

Info

Publication number
CH362886A
CH362886A CH6366158A CH6366158A CH362886A CH 362886 A CH362886 A CH 362886A CH 6366158 A CH6366158 A CH 6366158A CH 6366158 A CH6366158 A CH 6366158A CH 362886 A CH362886 A CH 362886A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
tie rod
piston
pressure
dependent
core
Prior art date
Application number
CH6366158A
Other languages
English (en)
Inventor
Neumann Karl
Blinn Franz
Original Assignee
Moeller & Neumann Gmbh
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Priority claimed from DEM36244A external-priority patent/DE1054042B/de
Application filed by Moeller & Neumann Gmbh filed Critical Moeller & Neumann Gmbh
Publication of CH362886A publication Critical patent/CH362886A/de

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B21MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
    • B21BROLLING OF METAL
    • B21B31/00Rolling stand structures; Mounting, adjusting, or interchanging rolls, roll mountings, or stand frames
    • B21B31/02Rolling stand frames or housings; Roll mountings ; Roll chocks
    • B21B31/04Rolling stand frames or housings; Roll mountings ; Roll chocks with tie rods in frameless stands, e.g. prestressed tie rods
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16BDEVICES FOR FASTENING OR SECURING CONSTRUCTIONAL ELEMENTS OR MACHINE PARTS TOGETHER, e.g. NAILS, BOLTS, CIRCLIPS, CLAMPS, CLIPS OR WEDGES; JOINTS OR JOINTING
    • F16B4/00Shrinkage connections, e.g. assembled with the parts at different temperature; Force fits; Non-releasable friction-grip fastenings
    • F16B4/002Shrinkage connections, e.g. assembled with the parts at different temperature; Force fits; Non-releasable friction-grip fastenings engaging or disengaging by means of fluid pressure

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Fluid Mechanics (AREA)
  • Clamps And Clips (AREA)

Description


      Einrichtung    zum Längen eines     Zugankers        unabhängig    von     einer        Spannmutter       Die     Erfindung        :

  betrifft        eine        unabhängig    von     einer          Spannmutter        wirkende        Einrichtung    zum Längeneines       Zugankers,        insbesondere        für        ein        vorgespanntes        Walz-          geriist,        mittels    welcher auf die Enden     ides        Zugankers     ein diesen     :

  längender        hydraulischer        Druck    ausgeübt  werden kann.     Eine        bekannte        Einrichtung        :dieser        ,Art     zum     leichteren        Anziehen        und    Lösen stark     belasteter          Muttern    arbeitet in der Weise, dass     mittels        einer   <B>hy-</B>  draulischen     Spreizvorrichtung,

      deren     eines        Teil        unter     Umgehung der     Spannmutter        am    Ende .des Zugankers       angreift,    und deren     anderes        Teil        sich        :auf        einem    der  zu verspannenden Körper     abstützt,        eine        Längung    d es  Zugankers     hervorgerufen    wird, wonach man :die un  belastete Mutter     leicht        anziehen    oder lösen kann.

   Ist  die Mutter angezogen und     wund        dann    der     hydraulische          Druck        nm    Arbeitsraum der     Spreizeinrichtung    vermin  dert,     sö    will sich der     Zuganker        wieder        verkürzen,    wo  durch er unter     Zugspa:nnung        kommt.     



  Da     sich    bei     der        bekannten        Einrichtung    der     hy-          draulische    Druck beim Längen ;des Zugankers aber  auf einem der     zu        verspannenden        Körper        abstützt,     kann man an     beispielsweise    zwei     miteinander    zu     ver-          spannenden        Teilen    .keime Verstellungen     vornehmen,

       da diese     .auch        dann    unter     Spannung    sind, wenn der  Zuganker     gelängt    wird.     Wollte        man    die     bekannte    hy  draulische Einrichtung beispielsweise - wie es auch  gedacht ,ist - an     einem        vorgespannten        Walzgerüst     anwenden, dessen die     Walzen        tragende        ,Einbaustücke     ja zueinander     verstellbar        sein        müssen,

      so müsste man  vor jeder Betätigung     einer        Verstellein:r?chtung    für die  Einbaustücke     eine        Spannanutter    der Zuganker lösen  und :dann durch     Vermindern    des     hydraulischen        Druk-          kes        in        der     die     Vorspannung        zum:

            Verschwinden    bringen     oder        iso        weit        verringern,        bis    der       Antrieb    der beispielsweise aus     Mutter    und     Spindel     bestehenden     Verstelleinrichtung        eine        Verstellung    der         Einbaustücke    unter der     restlichen        Vorspannung        :er-          möglicht.     



  Es ist     ,zur    Erzeugung einer     Schrumpfspannung    in  Säulen     von    Pressen, und zwar     im    Bereich der von  den Säulen getragenen     Pressenholmen,        bekannt;    in  .die     hohlen        .Säulenenden        -ein        Heizmedium        oder    einen       eJektnisclien    Heizstab     einzuführen,    um     @die    Säulen  enden vor dem Anziehen :

  der     Säulenmuttern    zu län  gen.     Dieses        Verfahren    ist .nur anwendbar,     wenn    ge  nügend Zeit     Dur        Erwärmung    der vorzuspannenden       Säulenenden    zur     Verfügung        ,steht:    Darüber     hinaus    ist  es     :

  schwierig,    eine     bestimmte        Vorspannunggenau        ein-          zustellen,    was     nach,der        neuzeitlichen        Berechnungsart     von     Dehnungsschrauben        für        wechselnde    Belastung  sehr     wichtig        äst.     



  Die Erfindung :hat     .sich    die Aufgabe gestellt,     eine          unabhängig    von     einer        Spannmutter        wirkende        Einnch-          tung        zum        Längeneines        Zugankers        zu        schaffen,

      bei  der d     rurch        Anwendung        eines        veränderlichen        hydrauli-          schen        Druckes        auf    die Enden des     Zugankers        die    ge  wünschte     Ungung    und damit     Vorsplannung        schnell     und genau     eingestellt    werden     k        ann"der        hydraulische          Druck        ,

  sich    aber     beim        Längen    des     ZugamkDrs        nicht    an  den zu     verspannenden        Teilen        abstützt.        Die    Lösung  :dieser Aufgabe besteht gemäss der     Erfindung        darin,          dass    :

  der     hydraulische        Druck        dar        Inneren    auf     die    Böden  des     Tals        Hohlkörper        :ausgeführten        .Zugankers        einwirkt.     



       Hierdurch        vereinfacht        sich    die     Einrichtung        zum          !hydraulischen    Längen des     Zugankers,        @da    gewisser       zusätzlicher    konstruktiver     Aufwand,    um :den hydrau  lischen Druck     unter        Umgehung        einer        Spannmutter    auf  den     Zuganker        ;

  als    Zug     einwirken    zu     Sassen,        entfällt.          Darüberhinaus        kommt,diie        Ausführung    des     Zugankers     )als einen     verringerten        Quenschmtt    ,aufweisendes Rohr       der    Theorie der     Diehm        ungs:schraube        :ebenso    entgegen  wie der     Forderung,    eine     Lä:

  ngung    des     Zugankers        mit     nicht     zu    hohem     hydraulischem        Druck        hervoraurufen,         um     ;Dichtungsschwierigkeiten        zu    begegnen.

   Insbeson  dere für die     Anwendung    einer entsprechenden     Ein-          richtung    bei einem     vorgespannten        Walzgerüst    ergibt  sich     schliesslich    der Vorteil,     dass        beim    Längen des       Zugankers        :durch    den erhöhten     Innendruck    die zu       verspannenden        Teile,    z.

   B.     @die    Walzen tragenden     Ein-          baustücke,     werden und durch     kleine          Kräfte    wie bei     nicht-        vorgespannten    Gerüsten     leicht     und     schnell        gegeneinander        verstellt    werden können,  was     beispielsweise    bei     Block-        .und        Blechwalzwerken     von     Stich    zu Stich     notwendig    ist.  



  Zur     leichten        Einstellung        und        Wegnahme    des     hy-          drauhschen    Druckes     dm    hohlen     Zuganker,        kann        ,z.    B.

    an einem Ende     ödes        Zugankers    ein     Druckübersetzer          angeordnet    werden,     der        :aus        einem    .in     den    mit     Druck-          flüssigkieit        angefüllten        Druckraum        des        Ankers          Verdrängerplunger,        einen        denselben        :

  betäti-          genden,        durch        ein        Druckmittel        !beaufschlagb"aren    Kol  ben     grösseren        Durchmessers    und     einer        ,auf    den Kol  ben einwirkenden     Vorspannfieder        besteht.    Die Vor  spannfeder soll     indiesem        Fall,    wenn die     Einrichtung          an        :einem        Walzgerüst        :angewendet    ;

  ist, den     Drucküber-          setzer    beim     Walzbetrieb        unter        mässiger        Vorsp:an-          nung    halten,     :damit        die        ;

  im        Zuganker        befindliche        Flüs-          sigkoit    den gesamten freien     Rohrquerschnitt    vollstän  dig     ausfüllt,    um     beim        Einwirken        .einer        zusätzlichen          Kraft    auf die grosse     Fläche    des     Druckübersetzers,        also     ohne Zeitverlust,

       .innerhalb    des     Rohures    den     gewünsch-          ter    hohen     Druck        zu    erzeugen,     :

  bei        Erwärmung    des       Rohres    und der     nm    Rohr     befindlichen        Flüssigkeit          uniunterschiedlichen.        Ausdehnungskoeffizienten    von  Rohr     und        Flüssigkeit    die ungleiche     Ausdehnung    bei  der     Mittel        :

  auszugleichen,        und    ein     eventuelles        Sieden     der     Flüssigkeit    bei .stärkerer     Erwärmung    zu     verhin-          -dern.     



  Man kann auch an einem Ende .des Zugankers       ein        Rücksehlagventil        :anordnen,damitdurch        fialsches          Arbeiten    bei     der        Herstellung    der     Vorspannung    :eine  gewollte     Vorspannung        nicht        überschritten    werden       kann.     



  Auf der     Zeichnung    ist ein     Ausführungsbeispiel     .des     Erfindungsgegenstandes    dargestellt,     und    zwar       bezieht        sich    .das Beispiel -auf     -ein        iständerloses,

          vor-          gespanntes        Duo-Walzgerüst    mit     zwei        Einbaustücken          und        zwischen    denselben liegendem     Drehantrieb        für          die        Anstellvorriehtung.     



  Die     Einbaustücke    1, 2 ,sind     durchbohrt        und    mit  tels Zuganker 3 sowie den Aussen- oder     Druckmut-          tern    4, 5     :miteinander        verbrunden.        Die        Anstellvorrieh-          tung    :besteht aus einem     Gewinderingbolzen    7a, ,der Teil  eines von     dex        Schnecke        @6    angetriebenen     Schnecken-          rades    7     :

  ist,    und aus     einer        ringförnugen        .Gewindemut-          ter    B. :Der     Ringbolzen    7a     bzw.    das     Schneckenrad    7  stützt -sich drehbar auf dem     Einbau        stück    2 ;ab, die       R,ingniutter    8 ist     urdrehbar    mit dem     Einbaustück    1  verbunden.

   Der     Zuganker    3 ist über dien     Keil    9 mit  dem     Schneckenrad    7 .auf     ,Drehung        verbunden.        In          Längsrichtung        jkann        ;

  sich    der Zuganker 3     in    !dem       Schneckenrad    7     bewegen.            Wenn    jetzt     die    vorgenannten     Teile        zusammen-          gebaut        sind        und        @die        Muttern    4     und    5 so weit auf den       Zuganker    3     -aufgeschraubt        werden,

      dass zwischen den       Einbaustücken    1 und 2 und den Muttern kein Spiel       ist,    aber auch     keine        Vorspannung,    ist bei     einer        be-          stimmten        !Gesamthöhe    der     Anstellvorrichtung    6, 7  .und 8 der     Abstand        zwischen    den beiden     Einbaustük-          ken    1 .und 2     ,bestimmt.     



       Wenn.    das Gewinde der Mutter 8     dieselbe    Stei  gung hat wie das     Gewinde    :der Mutter 4,     die    Mutter  4     mittels        ödes    Riegels     4a    :am Drehen     gehindert        wird,          ,die    Mutter 5     sich    :aber .mit dem Zuganker 3 Umdre  hen kann, so wird -     wenn    die     .Schnecke    6 ,gedreht  Wird - das     Einbaustück    1<B>je</B> nach der Drehrichtung  ;gehoben odergesenkt.

   Die     Verstellkraft    an der       Schnecke    6     entspricht    ;den     zu    hebenden     Gewichten     und den auftretenden     Reibungsmomenten.    Das     Ein.-          baustück    2     ,bleibt        in        seiner    Lage.  



  UmRTI ID="0002.0253" WI="7" HE="4" LX="1253" LY="952">  eine        Vorspannung    der     Zuganker    3 leicht her  vorrufen     und    vor dem     Betätigen    der     Anstelivorrich-          tung        leicht        aufheben    zu     können,    sind     :

  die        Zuganker     hohl, das heisst     als    Rohre     ausgeführt,    die am oberen  Ende     durch    das     Verschlussstück    10     und    den     Deckel     11     und        am    .unteren Ende     durch    das     Verschlussstück     12 und Aden     .Deckel    13     verschlossen        sind.    Im     Ver-          schlussstück    10     :

  sitzt        ein        Druckmultiplikator,    beste  hend aus     einem    Kolben 14 und einem     Plunger    15 und       einer        hinter    dem Kolben     :sitzenden        Vorspannfeder    16,       dfi:e        einen    mässigen     Vorspanndruck    :erzeugt.

   Im     Ver-          schlussstück    12     :sitzt        ;ein        Rückschlagventil    17, das     irr          Beispiel,durch        eine    :sehr starke Feder 18     geschlossen          ist.     



  Wenn     durch    die     Öffnung    ,des Deckels 11     hindurch     ein     veränderlicher    Druck auf den Kolben 14 des       Multiplikators        gegeben    wird,

   so     multipliziert    sich       dieser    Druck im     Verhältnis    des     Kolbendurchmessers     14 zudem Durchmesserdes     kleinen        Plungers    15     und          wird    die     im        .Rohr        befindlich    e     Flüssigkeit        unter    ver  änderlichen     Druck        gesetzt,

      der auf die Böden des       Rohres        wirkt.    In dem Rohr wird     eine    hohe     Spannung     :erzeugt     und    unter ;dem     Einfluss        dieser        Spannjung        längt          sich    das     Rohr.        Zwischen    der     Oberkante,

  des        Einbau-          stückes    1 und der     Unterkante    der Mutter 4 oder     zwi-          -sehen    der     Unterkante    des     Einbaustückes    2 und der       Oberkante    der Mutter 5 oder zwischen beiden     Mut-          tern        und    beiden     Einbaustücken        entsteht        Spiel.    Eine  der --beiden Muttern     wird        dann        spielfrei    angezogen.

    Wenn     jetzt,djer        Druck        vorn.        Multiplikator    weggenom  men     wind,    will sich das Rohr 3     zusammenziehen    und       ,die        Teile    1, 2, 3, 4, 5, 7 und 8 stehen     unter    .starker       Verspannung.    Unter     dieser        Verspannung    lässt sich  ,die Schnecke 6     nicht    drehen,     weil    die     @aufzubringen-          ,

  den        Momente        Füreine        praktisch        verwertbare    Ausfüh  rung zu gross     :ssid.     



  Mit dieser     Verspannung    wird gewalzt. Wenn der       Mittenabstand    der ;beiden     Walzen    - sei es     durch          Kaliberverschleiss,    sei     @es        durch        Kaliberkorrektur      verändert werden soll, wird     wieder        Druck    sauf den       Kolben    14 gegeben, das Rohr 3     längt        ,sich    und     :

  alle          miteinander        unter        Verspannung        stehenden        Teile    wer-      den     spannungsfrei.        Nunmehr    ist es leicht, die       Schnecke    6 zu :drehen und dadurch ,den Minenabstand  der beiden     Walzen    zu     verändern.     



       Wenn    der     reuegewallte        Mittenab        wand        @errencht    ist,       wird    :das Druckmittel, welches über dem Kalben 14  steht,     weggenommen,    das Rohr zieht     sich        zusammen          und        @sämtliche    Teile     stechen    wieder unter     starker    Vor-         spannung.     In     Wirklichkeit        trittaber,

  durch    den     hydraulischen          Innendruck        in    der Rohrwandung     auch        eine        tangen-          tiale        Zugspannung    lauf, die, das heisst,     wenn    der nach  folgend genannte     Teil    20, 22     nicht    vorhanden -wäre,  eine     relativ        ;

  grosse        Verkürzung,des    Zugankers     herbfei-          führt.        ,Die        Längung    des     Zugankers    durch ,die gegen  den :

  oberen und     unteren        Verschluss    winkende     axiale     Kraft ist     jedoch    grösser als     @die        Verkürzung    des Zug  ankers durch die in     ider        Rohrwandung    wirkende     tan-          gentiale        Zugspannung.    Die     wirksame        Längung    des       Zugankers    ist :die     Differenz        zwischen    beiden.  



  Das Mass der     .erzielten        Längung        bestimmt        ander-          seits    die     :gewünschte        Vorspannung,    die man z. B. den  Einbaustücken     erteilen        will.     



  Wird     nun,        nachdem        dieses        Vorspannung    erreicht  :ist, der Zuganker durch     Festziehen    der an     seenem     Ende vorgesehenen Mutter     festgelegt,    so wird nach       Wegfall    dies hydraulischen     Innendruckes        auch        die          tangentiale        ,Spannung    in der Rohrwandung     verschwin-          den        :

  unddamit    eine geringe     Längung    des     ,Zugankers          eintreten,    wodurch wiederum die     Vorspannung        v)r-          mindert    wird.  



  Diese     Schwierigkeiten        können        jedoch    vermieden  werden; wenn :das     .Auftreten        .tangentialer        Spannungen     in der     Rohrwandung,    die .eine     nennenswerte    Verkür  zung des Rohres verursachen könnten,     .verhindert     wird.

   Zu diesem Zweck ist, wie     im        dargestellten    Bei  Spiel     gezeichnet,    in dem     ,als        Zuganker,dienenden    Rohr       ,ein    kolbenartig     winkender    Kern     ,angeordnet,    der sich       .auf        -einem        @erheblichen        Teil    der Rohrlänge     ürstreckt     und     einers,eits    von Odem     :

  hydraulischen    Druck     beauf-          schlagt        wird    und     anderseits    mit     dem        Ruhr    fest ver  bunden ist.  



  Die     Druckflüssigkeit        wirkt        :somit        ;auf        die    Ober  seite     eines    mit     Dichtungen    21     versehenen,        in    .dem  Rohr<B>13</B> gleitend :

  angeordneten Kolbens 22,     welcher          seinerseits    den     Druck    auf     den    Bolzen 20 und das  untere     Verschlussstück    12     überträgt.        Dadurch    tritt       ,eine        Längung    des     :Rohres    13     ein,        ohne        :

  dass    die     tan-          gentialen    Spannungen     in    der     Rohrwandung        eine    nen  nenswerte     Verkürzung        ides        Rohres    verursachen.  



  Um die     etwa        durch    die     Dichtungen    21     hindurch-          tretende    Flüssigkeit abzuführen,     kann        .ausserdem,    wie       dargesteflt,    der     Bolzen    20 an     seinem    unteren     Ende     mit     ;

  einem        Querschlitz    23 versehen     sein,    der     mit    der  Mittelbohrung des     Verschlussstückos    12 in Verbin-         dung        steht,    durch     welche    die     Flüssigkeit    austreten  kann.  



  Aus     praktischen        Gründen    wird man zweckmässig  :den Kolben 22     und    den     Bolzen    20 als zweigetrennte       Teile        ausführen.     



  Die     Anordnung    :des     Rückschlagventils    17 mit  Feder 18     erübrigt        sich        ;bei    einer     Ausführung    ,des.     Zug-          anke,rs    mit     innerem        Druckbolzen    20.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Einrichtung zum Längen "eines Zugankers un abhängig von :eurer Spannmutter, insbesondere für vorgespannte Walzgerüste, mittels welcher auf die Endendes Zugankers,ein diesen längender, hydr auli- @scher,
    veränderlicher Druck !au9geüb:t werden kann, dadurch gekennzeichnet, d:ass der hydraulische Druck im Innern und !auf Böden des als ;
    Hohlkörper aus- !geführten Zugankers ,(3) einwirkt. UNTERANSPRÜCHE 1. Einrichtung nach :dem Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass .an einem Ende des Zugankers (3) ,ein Druckübersetzer angeordnet ist;
    der !aus ,einem in !den Reit Druckflüssigkeit angefüllten Druckraum ides Ankers hineinragenden Verdrängerplwnger (15), ,einen denselben betätigeniden,durch ein Druckmittel beaufschlagbarer Kolben l(14) ;
    grösseren Durchmessers ,und einer auf den Kolben (14) einwirkenden Vor- spannfeder (b6) besteht.
    2. Einrichtung .nach dem Patentanspruch und d em Unteranspruch 1, @dadurch :gekennzeichnet, dass an ,einem Ende des Zugankers @(3) :ein Rückschlagventil .(17) @angeordnet ist.
    3. ;Einrichtung :nach idem Patentanspruch und dem Unteranspruch 1, -dadurch gekennzeichnet, dass in dem als Zuganker l(3) dienenden Rohr ein kolbenartig winkender Kern (20, 22) iangeordnef ist, der sich über den grösseren Teil ider Rohrlänge ierstreckt :
    und einerseits von dem durch den Plunger ürzeugten hy- draulischen Druck beaufschlagt wird und anderseits mit :dem Rohr fest verbunden ist bzw. ,sich an das- -sen unterem Verschlussstück (12) abstützt. 4.
    Einrichtung nach dem Patentanspruch u nd den Unteransprüchen 1 und 3, :dadurch gekennzeichnet, dass der Kern @(20) :
    an stinean unteren Ende eine Öff nung @(23) aufweist, welche den Austritt der gegeibe- nenfialls durch ,die des Kolbens (22) :des Kerns hindurchtretenden Flüssigkeit :
    durch ,eine Boh- rung indem unteren Verschlussstück (12) ermöglicht. 5. Einrichtung nach dem Patentanspruchund den Unteransprüchen 1, 3 und 4, @dadurch gek@n,zeich- net, dass der Kolben @(22) und der Balzen (20) des Kerns als getrennte,
    Teile ausgebildet sind. "
CH6366158A 1957-09-09 1958-09-05 Einrichtung zum Längen eines Zugankers unabhängig von einer Spannmutter CH362886A (de)

Applications Claiming Priority (2)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEM0035278 1957-09-09
DEM36244A DE1054042B (de) 1957-12-23 1957-12-23 Einrichtung zum Laengen eines Zugankers unabhaengig von der Spannmutter

Publications (1)

Publication Number Publication Date
CH362886A true CH362886A (de) 1962-06-30

Family

ID=25986778

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
CH6366158A CH362886A (de) 1957-09-09 1958-09-05 Einrichtung zum Längen eines Zugankers unabhängig von einer Spannmutter

Country Status (1)

Country Link
CH (1) CH362886A (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3733243A1 (de) * 1986-10-01 1988-04-14 Toshiba Kawasaki Kk Verbindungsbolzen und verfahren zum einstellen der spannkraft des verbindungsbolzens

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3733243A1 (de) * 1986-10-01 1988-04-14 Toshiba Kawasaki Kk Verbindungsbolzen und verfahren zum einstellen der spannkraft des verbindungsbolzens

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE2506449A1 (de) Vorgespanntes universalwalzwerk
DE1527713A1 (de) Mehrwalzengeruest
DE2009867A1 (de) Walzkopf mit gegen die Walzgutachse geneigt fliegend galagerten Walzen
DE1602176A1 (de) Walzgeruest,insbesondere zum Auswalzen von Blechen oder Baendern,bestehend aus einer Grobanstellung sowie einer Feinanstellung der Walzen unter Walzdruck
CH362886A (de) Einrichtung zum Längen eines Zugankers unabhängig von einer Spannmutter
DE1602055A1 (de) Geruest fuer ein Walzwerk
DE1129441B (de) Universalwalzgeruest
DE1050291B (de) Einrichtung zum Längen eines Zugankers unabhängig von der Spanmutter
DE1452107A1 (de) Walzwerk zur Erzeugung von Walzgut mit aeusserst engen Toleranzen
AT227645B (de) Walzgerüst und Regeleinrichtung zum toleranzhaltigen Walzen
AT206391B (de) Vorrichtung zum Längen eines Zugankers unabhängig von den Spannmuttern
DE1908361A1 (de) Schmiedemaschine
DE2150323B2 (de) Walzgerüst mit Axialverstellung mindestens einer Walze
DE1050291A1 (de)
DE2241834B2 (de) Einrichtung zum Einstellen eines Vertikalwalzen-Einbaustückes
DE2743560A1 (de) Staenderloses duo-walzgeruest
DE1062660B (de) Einrichtung zum AEndern des Walzdruckes waehrend des Walzens
AT222077B (de) Hydraulische Anstellvorrichtung für Walzwerke
DE1287543B (de) Walzgeruest mit den Walzdruck aufnehmenden Zugankern und einer hydraulischen Spanneinrichtung zum geregelten Dehnen der Zugankerlaenge waehrend des Walzens
DE1752968A1 (de) Vorrichtung zum Vorspannen von Walzwerkgeruesten
AT214883B (de)
DE19847906C1 (de) Walzgerüst
DE968558C (de) Zuckerrohrpresse
DE4020465A1 (de) Spindelpresse
DE1602213C (de) Walzgerüst, insbesondere Quarto Walzgerüst mit einer Einrichtung zur Erzeugung einer Eigenbiegung der Stutz und/oder Arbeltswalzen