DE1602055A1 - Geruest fuer ein Walzwerk - Google Patents
Geruest fuer ein WalzwerkInfo
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- B21B31/04—Rolling stand frames or housings; Roll mountings ; Roll chocks with tie rods in frameless stands, e.g. prestressed tie rods
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Description
DAVI AND UNITED ENGINEERING C(MPANI LIMITED, Daraall
Works, Sheffield 9, Grafschaft Yorkshire (England)
Gerüst für ein Walzwerk
Die Erfindung feetrifft ein Gerüst für ein Duo- oder
Quatro-Walzwerk.
Es sind die verschiedensten Arten von Gerüsten "bekannt,
die nicht die ebenfalls bekannten Gehäuse aufweisen,
und deren obere und untere Walzenhalter miteinander verbolzt oder auf andere Weise verbunden sind. Bei
all diesen Gerüsten ist es schwierig, eine Torrichtung
vorzusehen, die ein leichtes Verstellen des Walzspaltes ermöglicht, ohne daß das Gerüst zu kompliziert oder
in der Herstellung, im Betrieb, und insbesondere beim Walzenwechsel zu kostenintensiv wird.
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Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, ein einfaches und zweckmäßig aufgebautes Gerüst für ein Walzwerk
zu schaffen, das eine einfache Verstellung des Walz-Spaltes
gestattet, dessen Verstellvorrichtung für den Walzspalt beim Walzenwechsel nicht demontiert zu
werden braucht, und das darüber hinaus selbst beim Walzenwechsel innerhalb der Walzenstraße belassen
werden kann.
Biese Aufgabe wird an einem Gerüst für ein Waisswerk,
dessen Walzen* " ~*; in Haltern gelagert sind, erfindungsgemäß
gelöst durch feste« Abstand haltende und zwischen den Haltern an den Stirnseiten der Waisen
angeordnete Säulen bzw. Hittelstucke, an denen Vorrichtungen
zum Verstellen ihrer wirksamen Länge sswischen den Haltern befestigt sind; und dusch eine oder mehrere,
an den Stirnseiten der Waisen, an den. Haltern angreifende
Spannvorrichtungen, die die Halter gegen die Säulen bzw. die Mittelstücke drücken und sie dort derart
festhalten, daß das Gerüst nur von den Säulen bzw. Mittelstücken getragen ist·
Bei einem Gerüst, dessen Waisen in. OVförmigen Haltern
gelagert sind, und das feste Säulen an den Stirnseiten
der Walzen aufweist, wird die Aufgabe erfindungsgemäß
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dadurch, gelöst, daß jede Säule zwei aufeinander zu vorspringende Hittelstücke hat, die zwischen den Armen
der Halter liegen; daß an den Mittelstücken Verstell» vorrichtungen befestigt sind, die die wirksame Länge
der Mittelstücke zwischen den Haltern einstellen, und daß an den Haltern im Bereich der Stirnseiten der Walzen
eine oder mehrere Spannvorrichtungen angreifen, die die Halter gegen die Mittelstücke drücken und sie
dort festhalten.
Mit dieses Vorschlägen Mrd die Aufgabe la vorteilhafter
Weise gelöst, denn sll© genannten Be&tsgssigeii simd
erfüllt« Die erfindungsg©miße Lösung 3rlaubt ä©a Bau '
eines verhältniismäBig öiafachen und tostenqp&sendeii
Gerüstes, und sie erlaubt eine einfache Versteliwg
des Walzspaltes· Hinzu kommt, daß das erfisidungsgsmß©
Gerüst mit seiner Verstellvorrichtung sine
des Walzspaltes um eine tesstente W&am®
wosdiarch die Durchtrittsebene eine konstante Helae
hält.
Me Spannvorrichtung ist in vorteilliÄfter leise Ig
draulisch betätigbars wodurca eine SrobeisstellMii
Walzspaltes mit Hilfe der Yerstel!v©r3?±©fetung nai.
die FeiE^issstell^sg sit M2f© der
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wirkt werden kann*
Erfindung ist nachstehend anhand einiger bevorzug« ter Ausführungsbsispiele nähsr erläutert und in den
Zeichnungen dargestellt« Es seigen:
Fig. 1 einen Querschnitt durch eine Ausführungs·=·
form eines Walzwerkes;
Fig. 2 einen Querschnitt durch eine abgewandelte
Ausfuhrungsfόζη;
Fig. 3 einen Querschnitt durch ein gemäß der
Erfindung aufgebautes Drahtwalzwerk;
Fig. 4 eine teilgeschnittene Stirnansicht einer bevorzugten Ausführungsform eines Draht«
Walzwerkes; und
Hg* 5 eine Ansicht der Antriebsseite des
Walzwerkes gemäß SIg. 4.
In lig* 1 ist die eine Stirnseite eines Walzwerkes
gezeigt» das v&eT Säulen aufweist, iron denen zwei
Säulen. 12^13 gezeigt sind. Jede Säule hat ein Büttel-Stück
X4t das in gjwwi BuB 14A ausläuft· Zur Aufnahme
der Stützwalzen sind obere und untere Stützwalzen-Halter 15,16 vorgesehen, «eiche Lager 17,18 zur Auf«
nähme der oberen bzw. unteren Stützwalze tragen, T-foxmig
ausgebildet sind und Arae 19 haben, die in vertikaler Hichtung die Mittelstücke 14 überlappen, d.h.,
daß die Arme des oberen Stütswalshalters oberhalb
der mtteletiie&e Ί und die Arae des unteren Stützwalzen»
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halters unterhalb der Mittelstücke liegenο Weiterhin
weisen die Stützwalseii-Halter 3® eine mittig angeordnete
Führung 20 au£.> die zv/ischen den Mittelstützen 14 liegt»
Zwischen den Mittelstücken 14 sowie zwischen den Stützwalzen~Ealtem
sind Arbsitswalzen-Halter 21,22 vorgesehen s die die obere bzw0 untere Arbeitswalze 23,24
tragen. Zwischen gedeai Am 19 wnd dem ihm benachbarten
Ende des Mittelstückes 14 ist ein Lager 25 vorgesehen,
das aus zwei ^plinderrollen 26 besteht, die auf teilzylindrischen
Ausnehmungen von Lagergehäusen. 27,28 auf·=·
liegen ο Die Achsen 30 dar Bollen 26 liegen in derselben
horizontalen Ebene wie die Achsen 31 der zugeordneten
Stützwalzen, (jedoch senkrecht zu jenen Achsen, so daß sich die Halter um die Achsen 30 verdrehen können. Auf
diese Weise können sich die Walzen unter der Belastung durchbiegen, ohne daß die Notwendigkeit für sich 3elbst
ausrichtende Lager in den Haltern bestehto
Die Innenfläche jedes Lagergehäuses 2? ist keilförmig
ausgebildet und arbeitet mit einem Seil 52 zusammen, welcher in horizontaler Sichtung verstellbar ist» Dadurch
läßt sich der Abstand zwischen dem Mittel stück 14 und dem Arm 19 und somit die Größe des Walzspaltes
variieren» Vorzugsweise werden die unteren Keile für
eine Grobeinstellung des Walzspaltes verwendet, während die oberen Keile mit Hilfe einer Walzgut-dicken Meßvor-
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richtung wahrend des Walzens automatisch nachstellbar
sein können c
Eine alternative Möglichkeit zur Grobeinstellung des
Walzspaltes besteht im Einfügen von Beilagen zwischen die Lager 25 und die Mittelstücke 15» Eine weitere
Alternative besteht in der Verwendung von Schrauben
o,dgl. Das mit den Rollen arbeitende Lager 25 ist nit
näheren Einzelheiten in ler britischen Patentschrift 1 012 210 beschrieben. Anstelle eines Zylinder-Rollenlagers ist auch ein Kugellager verwendbar, das sphärische
Laufflächen hat»
An 3®der Seite der Walzen ist ein Bolzen 33 vorgesehen»
der durch Bohrungen in den Armen 19$ des Lagers 25 ?
durch Schlitze in den Keilen 32 sowie eine Bohrung in
den Mittelstücken 13- hindurchgeführt ist. Auf das obere
Ende des Bolzens 33 ist eine Mutter 34- aufgeschraubt,
die auf der oberen Fläche des Stützwalzen-Halters 15 aufliegt ο Das untere Ende des Bolzens trägt einen Kolben
35» der verschiebbar in einem Zylinder 36 geführt ist*
welcher seinerseits am Arm 19 des unteren Stützwalzen-Halters 16 befestigt ist« Durch Einführen einer Hydraulikflüssigkeit in den Zylinder auf die obere Seite des
Kolbens 35 wird eine Zugspannung im Bolzen 33 erzeugt?
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durch die die beiden Halter 15,16 gegeneinander gedruckt
werden. Es läßt sich auf diese Weise eine bestimmte Vorspannkraft auf die Halter sowie die Mittelstücke 14-ausüben,
und diese Kraft wird auch, dann einen konstanten Wert behalten, wenn die Kelle 32 zur Aufrechterhaltung
einer bestimmten Walzgutdicke während des Walzens verstellt werden,
Bas in Pig« 2 gezeigte Walzwerk Shnelt demjenigen gemäß
Figo I9 so daß gleiche Teile mit gleichen Bezugszeichen
gekennzeichnet sind und nicht erneut beschrieben werden<
> IXLe Abweichung gegenüber der Ausführungsform gemäß
Fig. 1 bestellt darin, daß die Bolzen 35 nicht durch
die MLttelstucke 14-, die Leger 25 oder die Keile 32
geführt sind, sondern ausschließlich die Halter 15» 16 durchsetzen. Dennoch siehen die Bolzen 33 die Halter
weiterhin aufeinander zu und drücken dadurch die Arme
19 in Kontakt mit den Lagern 25. Me Lager 25 entsprechen
den In üg, 1 gezeigten alt der Ausnahme, daß
hler eine einzige Bolle 26 /vorgesehen ist, well die
Bolzen 53 nicht mehr durch dieLager hindurchgeführt
werden müssen. Zwischen jeden Arm 19 und jedem Lager
25 1st außerdem ein fester Kell 37 -vorgesehen. Zwischen
den oben liegenden Kellen 37 und den Mittelstücken 14 sind SruckeeSdosen 38 vorgesehen, die die aufgebrachten
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Kräfte, d.h.. die Differenz zwischen der von den Bolzen
33aufgebrachten Vorspannkraft und der Walzlast messen.
Durch ein Zusammenwirken der Druckmeßdosen mit Geräten zum Messen des von den Bolzen aufgebrachten Druckes
läßt sich die Stellung der Keile steuern. Wenn bei dem Walzwerk gemäß Fig« 2 die Stützwalzen, die Stützwalzenhalter,
die Arbeitswalzenhalter oder die Bolzen ausgewechselt werden sollen, so kann dieses ohne Zerlegen des Gehäuses, der Lager 25 oder der Keile geschehen.
Das in Fig. 3 geseigtj Walzwerk ähnelt wiederum demjenigen
gemäß Fig. 1, so daß gleiche Teile mit gleichen Bezugszeichen versehen sind. In Fig« 3 let ein Draht»
walzwerk gezeigt, dessen Arbeitswalzen-Halter T-förmig
ausgebildet und direkt gegenüber den Mittelstücken 14 verschraubt sind.
Zur Erzielung einer festen Verbindung zwischen den beiden Mittelstücken 14 kann ein fester Balken vorgesehen
sein, der jedoch zur Anpassung an verschiedene > al sen«·
abmessungen nickt verstellbar zu sein. t&i;.«olit,, Bei1
Balken kann fest und die untere W ' v:t bezug auf
den Balken und entsprechend i-tarsm Dm?ehmesser mit? £ilfe
der unten liegendes ΚρΌλχ islnstellbar sein« Entsprechend
kann die ober© WeX^ sur Anpassung an des Walzendurch-
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messer verstellt und darauf die Walzgutdicke durch
Einstellung von einem der Keile verändert werden ο In
einer alternativen Ausbildung wird nur je Mittelstück
eine einzige Keilverstellung benötigt, die von federn Mittelstück getragen wird und das außerdem das obere
und untere Lager 25 tragt. Dadurch würde automatisch eine konzentrische Einstellung der Walzen erzielt, während
gleichzeitig und automatisch die Durchtrittshöhe konstant bleibto Da bei Drahtwalzwerken nur geringe
Änderungen des Walzspaltes in Frage kommen, können die zur Erzeugung der Vorspannkraft benutzten Bolzen und
Zylinder durch steife Federn ersetzt werden«
In einer anderen, nicht dargestellten Ausführungsform eines Walzwerkes, das insbesondere für die letzten
Stufen einer Straße eines Drahtwalzwerkes verwendbar ist, ist die Verstellvorrichtung für den Walzspalt nur
auf einer Seite des Walzwerkes vorgesehen, weil die Unterschiede zwischen maximalen und minimalen Walzabmessungen nur klein sind» Die Oberseite des oberen
Lagers 25 und die Unterseite des unteren Lagers 25 würden in diesem Fall abgerundet sein, um ein geringes
Verkippen der Halter zu ermöglichen, so daß die Halter scharnierartig gegeneinander bewegt werden können»
Durch das Einfügen von Beilagen auf der Seite, die keine
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Verstellvorrichtung enthält, könnte bei einer solchen
Anordnung auch eine Anpassung an größere Variationen
der Abmessungen erfolgen»
Die von den Zylindern erzeugte Vorspannkraft, die normalerweise konstant auf einem Wert gehalten wird, der
größer ist als die erläuterte Walzlast, läßt sich in Stufen verstellen, so daß sie auch im Betrieb jederzeit
größer ist als die Walzlast, die Belastung der Einstellvorrichtung
jedoch innerhalb eines bestimmten Nennbereiches
hält«. Die Vorspannkraft läßt sich entweder durch Verwendung eines Druckaufnehmers messen, der an den
Hydraulikzylinder angeschlossen ist, oder sie läßt sich durch das Einsetzen einer Druckmeßdose zwischen Mutter
und oberer Fläche des oberen Halters bestimmen o Das von
diesen Meßgeräten erzeugte Signal wird dann zur Steuerung der Verstelleinrichtung benutzt.
In den Fig» 4 und 5 ist eine bevorzugte Ausführungsform eines Drahtwalzwerkes gezeigt, das grundsätzlich
mit demjenigen gemäß Fig« 3 übereinstimmt, so daß
wiederum gleiche Bezugszeichen für entsprechende Teile verwendet wurden. In diesem Ausführungsbeispiel sind
die Bolzen 33 umgekehrt eingebaut, so daß die Hydraulikzylinder 36 auf der Oberseite des oberen Halters 15
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liegen· Die unteren Ea&en 40 der Bolzen 33 sind am
untreren Halter 16 mit Hilfe von Querkeilen 41 gesichert,
die ihrerseits in Schlitzen 42 verlaufen» Bsr prinzipielle
Unterschied zwischen diesem iusführungsbelspiel der
Erfindung und denjenigen gemäß 21Ig* 3 liegt in. der
Einrichtung zum Einstellen des Walzspaltes» Bai dem
Walzwerk gemäß l«lgo 4 sind die Mittelstüeke 14 aufeinander
zu versetzt angeordnet und tragen in äem versetzten
Seil eine symmetrisch und tsleekopai^ig arbeitende
Sehraubverstellung, dls mit -den sich gegemileerlisgenden
Oberflächen der Arme 19 des? beicten Halter Xpe 1® susamjEenwirkt.
Su di©g©a Iweefe 1st in $s&ea MttelatScl: 14·
eine Iiingshohrusg 43 vorgeseliea» in %eic3a37 eiii© vertikal verlaufende Welle 44 gsfubrt; ist» Bie !7©11@ 44
trägt ein SchneckeHrad 45, das von eiaer Ssliaeske 45
angetrieben iste Die beiden Enden der Welle 44 sind
isit gegenläufigen Gewinden versehen und in Solben 47,48
eingeschraubt, welche iio?erseitsä verschiebbar aisei?
unverdrehbar in üex Bohrung 43 sitzen und aach oben bswo
unten über das Mittelstück 14 vorstehen und am. dem
19 der Halter 15$16 anüegen.«
Die vier ISittelstücke 14 sind mit Hilfe von
miteinander verbunden«; von denen sich die 50 para>T-3l im dea 'Ssilssaaaehsen erstrecken und oberhalb
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e unterhalb der Durchtrittsebene 51 verlaufen$ wie
es in Figo 5 gezeigt istt und von denen sich die Streben
52 an beiden Stirnseiten des Walzwerkes jenseits der Walzenenden erstrecken. Jedea Mittelstück 14 hat einen
nach außen und unten vorstehenden, mit dem Mittelstück aus einem Teil bestehenden Fuß 538 der das Walzwerk
auf iundamentplatten 55 abstützt und mit diesen über Bolzen 54· verschraubt isto
Die vier Schnecken 46 der vier teleskopartigen Schraubverstellungen haben einen gemeinsamen Antrieb, so daßsich
die Kolben 47,48 gleichzeitig nach innen oder außen bewegen,
um die Halter 15,16 symmetrisch zur Durehtrittsebene
51 zu verstellenP die ihrerseits ihre Lage beibehält« Dieser gemeinsame Antrieb erfolgt über eine Antriebswelle
56 (Figo 5)? die parallel zu den Walzenachsen
verläuft und die beiden Seiten des Gerüstes bzwο
die dort liegenden Verstellungen verbindeto Auf der
Antriebswelle 56 sind Kegelräder angeordnet? von denen
zwei Kegelräder 57 auf der Antriebsseite und zwei Kegelräder 58 auf der Walzenwechselsaite liegenο Die genannten
Kegelräder arbeiten auf entsprechenden Kegelrädern 60, die aa den Enden von vertikal verlaufenden Zwischenwellen 6.1 befestigt sind«, Diese Zwischenwellen sind
jenseits der Enden der Walzen drehbar gelagert und tragen
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an ihren freien (oberen) Enden ie ein weiteres Kegelrad 62α Jedes dieser Kegelräder 62 greift einerseits
in ein Kegelrad 65 ein, das auf der Antriebswelle von
einer der Schnekcen 46 auf der Antriebsseite des Walzwerkes
sitzt, und es greift zweitens in ein weiteres Kegelrad 64- ein, das auf einer Welle 65 befestigt ist,
die quer über die Stirnseite des Walzwerkes hinweg verläuft, wobei die insgesamt zwei Wellen 65 die beiden
Schnecken 46 auf der Walzecwechselseite über zwei
weitere Kegelradgetriebe antreiben«
Die Drehzapfen der Walzen sitzen in sich selbst nachstellenden
Lagern innerhalb der Halter 15» 16, so daß keine gesonderten Lager zum Ermöglichen eines Kippens
der Halter gegenüber den Mittelstücken nicht erforderlich sind. Die die Vorspannkraft erzeugenden Bolzen
33 sind in dieser Ausführungsform im Gegensatz zu derjenigen gemäß Figo 3 nicht durch die Mittelstücke 14
hindurchgeführt, sondern in Bohrungen in den Haltern 15» 16 gehalten«
Im Betrieb wird der Walzspalt durch Verstellung der in den Mittelstücken 14 angeordneten teleskopartigen
Schraubverstellungen eingestellt« Wenn es gewünscht ist, kann die Vorspannkraft durch einfaches Betätigen
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~ 14 -
eines Druckminderungsventiles auf einen bestimmten
Wert abgesenkt werden, beispielsweisevrenn es erforderlich ist, eine ITachstellung vorzunehmen, um die Belastung;
der Sehreubvarstellung zu verringern. Es besteht
aber auch die Möglichkeit, ölen Walzspalt durch
Betätigung der Scliraubverstellung auf einen angenäherten
Endwert voreinzusteilen und während des Betriebes durch Änderung des Druckes in den vier Zylindern 36
auf den erforderlichen Wert zu bringen oder dort zu halten. Auch bei diesem Ausführungsbeispiel wird dieser Druck in den Zylindern wieder auf einem Wert gehalten, der größer ist als die erwartete Walzlast f erkann
zum Korrigieren der Walzgutabmessungen manuell oder automatisch mit Hilfe einer Dicken-Meßeinrichtung
oder einer Lehre nachgeregelc werden.
Die in den Zeichnungen und insbesondere in den Figo 4 und 5 gezeigten Gerüste haben eine Reihe von praktischen und betriebstechnischen Vorteilen« Einer dieser
Vorteile besteht darin, daß die Befestigung des ge~ samten Gerüstes über die Mittelstücke 14 eine symmetrische Verstellung des Walzspaltes um eine konstante
Durchtrittsebene gestattet, die außerdem unabhängig von dem Walzendurchmesser beibehalten werden kanno
Dieser Vorteil ist von besonderer Bedeutung beim Drahtwalzen und anderen Tandem- Betriebsart en«
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BAD
Vorteilhaft ist weiterhin,, daß die Verstellvorrichtung
für den Walzspalt (die Schratibenvoirstellung 4-5 - 4-7
gemäß .Figc 4· und 5)f die in oder an den Mittelstücken
14- befestigt ist, von den Walzenhaltern 15 »16 getrennt
ist; dieses ist ein in vorgespannten Walzwerken unübliches Merkmal„ Dag Ergebnis istT daß der Aufwand
gesonderter Walzspalt-Verstellvorrichtungen an Jedem Halter des Walzwerkes vermieden wird, so daß abgeschlossene
und abgedichtete Verstellvorrichtungen verwendbar sind^ die nicht bei federn Warenwechsel aus-*
einandergenonmen zu werden brauchen.
Besonders vorteilhaft ist weiterhin? daß die Verstell-1·
Vorrichtung für den Walaspalt dauernd der Vorspannkraft
ausgesetzt ist, so daß jegliches Spiel beseitigt ist und die Gesamtabmessungen sich mit der Walzlast
nur sehr geringfügig ändern» Das ist natürlich insbesondere dann von Bedeutung, wenn mit geringen Walzlasten
gearbeitet wird; demgegenüber arbeiten die bekannten Walzwerke nach nicht linearen Kurvene
Besonders vorteilhaft ist es weiterhins daß die Mittelstücke
14 Säulen darstellen¥ die ein direktes Bsfesti«
gen von Pühruiigsmitteln, Kühlmittelzufuhrmgen und
anderen Gerüstbauteilen am Gerüst ermöglicheno Alle
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diese Ausrüstungen müssen notwendigerweise in dichter
Nachbar schaft zu den Walzen angeordnet werden und die einzige praktische Lösung dieses Erfordernisses
bestellt aarin, die Ausrüstungen am Walswerk selbst zu befestigen. Vfonn das Walswerk aber ausschließlich,
auf der Anordnung verschiedener Halter besteht, dann,
muß das Walzwerk bei jedem T/alzenwechsel aus dei*
Straße herausgenommen werden. Die Arbeiter müssen dann die ganze teure und komplizierte Ausrüstung von dem
alten Ggrüst ab" und an das neue Gerüst anbauen f, was in der Tat keine praktische Lösung ist,, vxrnn die
Straße einen vernünftigen Wirkungsgrad haben sollo Eine andere, ebenso unwirtschaftliche Möglichkeit
besteht darint am neuen Gerüst Duplikate der ganzen
Ausrüstungsgegenstände anzubringen, wodurch zwar- dies
Ausfallzeit verringert, die Lagehaltungs- und Anschuffungskosten
jedoch erhöht werden»
Es leuchtet ein, daß solche Zustände mit einem gemäß der vorstehenden Erläuterung aufgebauten Walzwerk vermieden
werden können, weil die die Verstellvorrichtung tragenden Mittelstücke bzw«, Säulen fest und dauerhaft
mit den Fundamenten verbunden und auch dort - und somit innerhalb der Straße «■>
stehenbleiben können- wenn dia Walzen ausgewechselt werden müssen, ohne daß ein
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BAD OniCINAL
Ab~ und Anbau der veicBchiadeiiGn Ausrüstungen erforderlich ist..
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Claims (1)
- η s ρ "ι? ϋ ο h e? u s ΰ ^: r: ΐ: ϊ: :ϊ »* ι: ΰ ίI3 Gerüst für ein Walzwerk, dessen Walzen in Haltern gelagert sind, gekennzeichnet durch feste, Abstand hai« tende und zwischen den Haltern (15»16) an den Stirnseiten der Walzen angeordnete Säulen bzw. Mittelstücke (14), an denen Vorrichtungen (32;45-4-7) zum Verstellen ihrer wirksamen Länge zwischen den Haltern Defestigt sind; und durch eine oder mehrere, an den Stirnseiten der Walzen an den Haltern angreifende Spannvorrichtungen (33)» die die Halter gegen die Säulen bzw. die Mittelstücke drücken und sie dort derart festhalten, daß das Gerüst nur von den Säulen bzwo Mittelstücken getragen ist.2ο Gerüst für ein Walzwerk, dessen Walzen in O?~förmigen Haltern gelagert sind, und das feste Säulen an den Stirnseiten der Walzen aufweist, insbesondere nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß jede Säule zwei aufeinander zu vorspringende lÄittelstücke (.VO hatf die zwischen den Armen (19) der Halter (15,16) liegen; daß an den Mittelstücken. (.14) Verstellvorrichtungen009815/0243ί y'-il>?" *ί?) baieiitigt: aindf die die wirksame lange Ce^ '(; i bbeleivtä.o £wi;r often den Haltern einstelle-n; und (L<-;ß c-Λ den Haltern im Baroich der Stirnseiten der Waisen oine -cci-r ■neC-ire-ro cp;3iiiiv-oa?riGlttungen (33) vorgesehen fi:i.id- Mo dia ifaXtsr ßögen die Ilittölstücke^ fcrüelron "ι-λ:.1- ■': dort iesthslt3. Gc-.r-ist nach Anspruch 1 oder 2t dadurch gekenn- . £;e:Lci3iietf daß die Ver3te 11 vorrichtung ijeaea Mittelstückes eine .-teehanisrthe Vorrichtung (ac B, 52) ist, die' zsd schönden cl-ir-nflitcl).er.i de.ö TiittolsstttckQS und den benachoarten KeIt^m (1.5.16) an:gi;o:-Tdnet isto^i-c usi"iist nach "'.Anspruch 3? dadurch gekennzeichnet, o.aß ie in 3 es tens eine öor irerste^.lvorrichtuiigen von einem !"eil (52) geoildet ist» ■ "-'. "■·-.-' :5>c Cirüst ii'-ia}i einae der' An-spr-ü.che 1 ■«? 3« dadurch ge^veXöc'vC-partJ.g ai if gebaut, axi jeinem der l'itt&lstücke (14) isgsoroi-1-et tmd mit einer Yorriahtung sum symmetrie· &clien Ve-caveX'-QV ihrtr- Länge um einen festen Mittel-Ü.3 ■ ; ucK -οί-τχ-'ί 6öJ! ^w^prüche 1-5, ;g3kermseich-009815/0243 BAD oaie,NALnet durch zwischen Halter und Mittelstücken vorgesehene Lager (25), die ein Verkippen der Halter (15tl6) gegenüber den MitteIstücken (14) um eine Achse gestatten, die rechtwinklig zur Achse der Walzen verläuft»7. Gerüst nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Lager (25) so angeordnet sind, daß die ELppachse die Walzenachse schneidet.8. Gerüst nach einem der Ansprüche 1-7$ dadurch gekennzeichnet, daß die Spannvorrichtung zwischen den Haltern und den Mittelstücken hydraulisch betätigbar ist β9ο Gerüst nach einem der Ansprüche 1 - 7 β dadurch gekennzeichnet, daß die Spannvorrichtung Bolzen (55) aufweist, die die Halter gegeneinander festlegen und die an ihrem einen Ende mit einem der Walzenhalter (15) direkt und an ihrem anderen Ende mit dem anderen Walzenhalter (16) über eine Kolben/Zylinderanordnung (55 »56) indirekt verbunden sind«.Gerüst nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Bolzen (55) ausschließlich die Halter (15,16) durchsetzen a-.■009815/0243-llo Gerüst nach Anspruch 9S dadurch gekennzeichnet,, daß die Bolzen (33) sowohl die Halter (15*16) als auch die Mittelstücke (14·) durchsetzen„12, Gerüst für ein Quatro-Walzwerk nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet„ daß die Halter (15*16) Halter der Stützwalzen sindο00 98 1 5/Ό2Λ3Leerseite
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- 1967-06-02 DE DE19671602055 patent/DE1602055A1/de active Pending
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