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CH369016A - Einäugige Spiegelreflexkamera mit einer Vorwahleinrichtung für die Blende - Google Patents

Einäugige Spiegelreflexkamera mit einer Vorwahleinrichtung für die Blende

Info

Publication number
CH369016A
CH369016A CH7068159A CH7068159A CH369016A CH 369016 A CH369016 A CH 369016A CH 7068159 A CH7068159 A CH 7068159A CH 7068159 A CH7068159 A CH 7068159A CH 369016 A CH369016 A CH 369016A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
lever
pawl
ring
camera according
diaphragm
Prior art date
Application number
CH7068159A
Other languages
English (en)
Inventor
Baur Carl
Burger Erich
Original Assignee
Agfa Ag
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Agfa Ag filed Critical Agfa Ag
Publication of CH369016A publication Critical patent/CH369016A/de

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Classifications

    • GPHYSICS
    • G03PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
    • G03BAPPARATUS OR ARRANGEMENTS FOR TAKING PHOTOGRAPHS OR FOR PROJECTING OR VIEWING THEM; APPARATUS OR ARRANGEMENTS EMPLOYING ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ACCESSORIES THEREFOR
    • G03B9/00Exposure-making shutters; Diaphragms
    • G03B9/02Diaphragms
    • G03B9/07Diaphragms with means for presetting the diaphragm

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Cameras In General (AREA)
  • Diaphragms For Cameras (AREA)

Description


  Einäugige Spiegelreflexkamera mit einer     Vorwahleinrichtung    für die Blende    Die Erfindung betrifft eine einäugige Spiegel  reflexkamera mit einer     Vorwahleinrichtung    für die  Blende, die sich bei der Bildaufnahme selbsttätig  unmittelbar vor dem öffnen des Verschlusses auf  den vorgewählten     Blendenwert    einstellt.  



  Bei bekannten Kameras dieser Art ist der Aufbau  der     Vorwahleinrichtung    verhältnismässig kompliziert.  Die vorliegende Erfindung vermeidet diesen  Nachteil und betrifft eine Kamera der     vorerwähnten     Art, die dadurch gekennzeichnet ist,     dass    die     Blenden-          verstellvorrichtung    einen     Blendenmitnehmer        sowieein     mit diesem über eine     Rutschkupp11ung    verbundenes,

    von einer Antriebsvorrichtung     betätigbares        Verstell-          glied    aufweist und     dass    die     Blendenvorwahleinrich-          tung    einen Anschlag für den     Blendenmitnehmer     steuert. Durch den Erfindungsgegenstand     lässt    sich,  eine verhältnismässig grosse Betriebssicherheit und  eine besondere Eignung für die Verwendung von  Wechselobjektiven -erreichen, bei denen dann     m#it     einer Antriebsvorrichtung die in die verschieden  artigen Objektive eingebauten Blenden betätigt wer  den können.  



  Die Zeichnung zeigt ein Ausführungsbeispiel des  Erfindungsgegenstandes, das die Verwendung     aus-          wechseilbarer    Objektive mit unterschiedlichen Brenn  weiten und     öffnungsverhältnissen    gestattet.  



       Fig.   <B>1</B> zeigt eine Seitenansicht, teilweise     irn    ver  tikalen Mittellängsschnitt.  



       Fig.    2 zeigt eine perspektivische Darstellung bei  axial     auseinandergezogener    Lage der Einzelteile.  



       Fig.   <B>3</B> zeigt einen Schnitt nach, der Linie     III-III     in     Fig.        1.     



  Die aus den     Fig.   <B>1</B> und 2 ersichtliche,     Objektiv-          fassung        umfasst    eine     Blendenvorwahleinrichtung,    die  fest am Kameragehäuse angeschlossen ist und eine       Blendenverstellvorrichtung,    die einen Teil des Wech-         selobjektivs    bildet, dessen optische Teile nicht dar  gestellt sind.  



  Die     Bfendenverstellvorrichtung    besteht aus einem       Bajonettring   <B>1</B>     mit    einer peripheren Handhabe     la     und     Bajonettverschlussansätzen        lb        (Fig.   <B>1),</B>     ül    den  drehbar ein     Blendenmitnehmer    2 eingesetzt ist. Der       Blendenmitnehmer    2 ist topfförmig ausgebildet und  weist einen     ringf-lanschförmigen    Boden 2a auf, des  sen Innenseite als Reibfläche ausgebildet ist.

   Im     Blen-          denmitnehmer    2 ist ein     ringförmiges        Verstellglied   <B>3</B>  axial     verschieb-bar    gelagert, dessen am Boden 2a an  liegende     Seite'ebenfalls    als Reibfläche ausgebildet ist.  Es ist mit einer Innenverzahnung 3a versehen.

   Der       Blendenmitnehmer    2 ist vom durch einen     Spreng-          ring   <B>5</B> abgeschlossen, der ein rückwärtiges:     Widerlager     für einen am     Verstellglied    anliegenden federnden       Wellring   <B>6</B> bildet, durch den dir- Reibflächen des       Blendenmitnehmers    2 und des     Verstellgliedes,   <B>3</B> mit  vorbestimmtem Druck kraftschlüssig     aneinanderge-          presst    sind.

   Der Boden 2a weist einen radial nach  innen vorspringenden und axial nach vorn abgewin  kelten Steueransatz<B>2b</B> auf, der mit einem radialen  Steuerzapfen 7a der Blende<B>7</B> zusammenarbeitet       (Fig.   <B>1).</B> Am     Blendenmitnehmer    2 sitzt ferner ein  radial nach aussen vorspringender und     axiall    nach  hinten abgewinkelter Ansatz 2c, der durch eine, peri  pher     langgestreckte        Ausnehmung        lc    des     Bajonett-          ringes   <B>1</B>     hindurch-ragt.     



  Mit dem     Bajonettring   <B>1</B> ist ferner ein Indexring  <B>8</B>     undrehbar    verbunden, der eine Marke 8a für die  Entfernungseinstellung     undeine    Skala<B>8b</B> mit     Blen-          denwerten    zur     Ablesung    der Tiefenschärfe trägt.

   Der  Indexring<B>8</B> übergreift teilweise einen drehbar ge  lagerten ringförmigen     Entfernungseinstellring   <B>9,</B><I>der</I>  eine Skala 9a mit den einstellbaren Entfernungswerten       trägL         Die     Blendenvorwahleinrichtung    weist einen ring  förmig ausgebildeten     Vorwahleinstellring   <B>10</B> auf,  der drehbar gelagert ist und auf der Aussenseite mit  einer peripheren Handhabe 10a sowie einer     Blenden-          skala   <B>10b</B> versehen ist, die mit einer Marke     ld    am       Bajonettring   <B>1</B> zusammenarbeitet.

   Mit dem     Vorwahl-          einstellring   <B>10</B> ist ein Anschlagring<B>11</B> fest verbunden,  der einen mit dem Ansatz 2c zusammenarbeitenden  radialen Anschlag     Ila    und einen axialen Anschlag       llb    aufweist. Der axiale Anschlag     llb    arbeitet mit  einem radialen Ansatz 12a eines nach aussen vorste  henden Flansches<B>12b</B> eines     kameragehäusefesten     Zwischenringes 12 zusammen. Der hintere Rand des       Zwischenringges    12 ist mit einer Rastverzahnung 12c  versehen.

   Zwischen dem Flansch<B>12b</B> und einem  nach innen vorspringenden     ringförinigen        rad#ialen     Ansatz 10c des     Vorwahleinstellringes   <B>10</B> -ist eine       Wellfeder   <B>13</B> angeordnet.

   Der hintere Rand des     ring-          förrnigen        Vorwahleinstellringes   <B>10</B> weist eine Ver  zahnung<B>1</B>     Od    auf, in die das eine Ende einer Rastfeder  4     ein,-reift,    die fest mit dem gegenüber dem     Kamera-          Crehäuse   <B>27</B> drehbar gelagerten     Zeiteinstellring    14     ver-          C          bunden    ist. Das andere Ende der Rastfeder 4 arbeitet  mit der Verzahnung 12c des Zwischenringes 12 zu  sammen.  



  Zur Führung des     Zeiteinstellringes    14 und zur  Halterung des Zwischenringes 12 ist ein     Anschluss-          ring   <B>15</B> vorgesehen, der mit dem Kameragehäuse<B>27</B>  verschraubt ist. Der     Anschlussring   <B>15</B> weist radiale       Bajonettverschlussvorsprünge    15a auf, mit denen die       Bajonettverschlussansätze        lb    des     Bajonettringes   <B>1</B>  zusammenarbeiten.

   Am Kameragehäuse<B>27</B> sitzt ein  Frontring 44     (Fig.   <B>1).</B> Im     Anschlussring   <B>15</B> ist ein  Betätigungsring<B>16</B> drehbar geführt, der einen sich  durch einen Schlitz im Frontring 44 in das Kamera  gehäuse<B>27</B> erstreckenden axialen Stift<B>17</B>     undeinen     nach innen radial vorspringenden und     axia,1    nach vorn  abgewinkelten     Mitnehmerstab    16a aufweist, dessen  freies Ende derart angeordnet und ausgestaltet ist,       dass    es in die Verzahnung 3a des     Verstellgliedes   <B>3</B> ein  greift.

   Der Stab 16a ragt durch einen Schlitz     le          (Fig.   <B>1)</B> im     Bajonettring   <B>1</B> hindurch, dessen periphere  Länge die entsprechende Bogenlänge des Drehwinkels  der Blende von der grössten bis zur kleinsten Öffnung       und        den        Renkweg        g        derBajonettverschlussansätze        über-          steigt.    Der Betätigungsring<B>16</B> ist ferner mit einem  ins Gehäuse<B>27</B> hineinragenden axialen Ansatz<B>16b</B>  versehen.  



  Zur Einstellung der Zeit dient eine     kamera-          gehäusefest    auf dem     Anschlussring   <B>15</B> angeordnete  Marke 14a.  



  Die Verbindung der an der     Objektivfassung    an  geordneten     Blendenverstellvorrichtung    mit der An  triebsvorrichtung, die im Kameragehäuse unterge  bracht ist, erfolgt mittels des Stiftes<B>17.</B>  



  Die Antriebsvorrichtung     umfasst    einen einarmigen       Schwingliebel   <B>18,</B> der um eine     kameragehäusefeste     Achse<B>19</B> schwenkbar gelagert ist. Am Schwinghebel  <B>18</B> sitzt ein axialer Anschlagstift 18a, an dem das  eine zu einem Schenkel verlängerte Ende einer als         Torsions-Schrauben:feder    ausgebildeten, auf der  Schwenkachse<B>19</B> gelagerten Antriebsfeder 20 anliegt.  Der andere Schenkel der Antriebsfeder 20 liegt an  einem Ansatz 21a eines ebenfalls um die Achse<B>19</B>  schwenkbar gelagerten zweiarmigen Spannhebels 21  an.

   Am Schwinghebel<B>18</B> ist ferner ein zur Achse  <B>19</B> paralleler Arm 22 angebracht     (Fig.   <B>1</B> und<B>3).</B>  In eine Bohrung des Armes 22 ist das eine     Endt     einer     Rückholfeder   <B>23</B> eingehängt, deren anderes  Ende an einem     kameragehäusefesten    Bolzen 24 ver  ankert ist. Der Arm 22 weist ferner einen Längs  schlitz 22a auf, in dem ein am Schwenkspiegel<B>25</B> des  Reflexsuchers angeordneter Stift 25a geführt ist.  Der freie Endteil des Schwinghebels<B>18</B> ist mit einem  einseitig offenen     Längsschlitz   <B>18b</B> versehen, in den  der Stift<B>17</B> eingreift.  



  Auf der Achse<B>19</B> ist ferner ein einarmiger  Steuerhebel<B>26</B> schwenkbar gelagert, der einen Ansatz  26a aufweist, der in einem Querschlitz des am Ka  meragehäuse<B>27</B> längsverschiebbar geführten Aus  lösers<B>28</B> eingreift. Der Auslöser<B>28</B> steht unter  dem     Einfluss    einer     Rückholfeder    43. Am freien Ende  des Steuerhebels<B>26</B> ist eine zweiarmige Klinke<B>30</B>  um eine Querachse<B>29</B> schwenkbar gelagert. Die  Klinke<B>30</B> steht unter dem     Einfluss    einer Feder<B>31</B> und  weist am einen Ende eine Anschlagfläche 30a auf,  die mit einem Anschlag 21<B>b</B> eines um die Achse<B>19</B>  schwenkbar gelagerten Spannhebels 21 zusammen  arbeitet. Das andere Klinkenende ist mit einem  seitlichen Ansatz<B>30b</B> versehen.  



  Zur Auslösung des Verschlusses ist am Betäti  gungsring<B>16</B> ein in das Kameragehäuse<B>27</B> hinein  ragender Anschlag<B>16b</B>     (Fig.    2) vorgesehen, in des  sen Bewegungsbahn eine Nase 32a einer     Verschluss-          schaltklinke   <B>32</B> hineinragt.

   Diese ist am Gehäuse<B>27</B>  schwenkbar gelagert und mit einer Schulter<B>32b</B> ver  sehen, welche in der in     Fig.   <B>3</B> dargestellten Ruhelage  der Klinke<B>32</B> unter einen Ansatz eines auf der       Verschlussantriebswelle   <B>33</B> angeordneten Schaltrades  34 greift und dieses dadurch gegen Drehen in dem  durch einen Pfeil<B>y</B> angedeuteten Drehsinn des     Ver-          schlussablaufes    sperrt.  



  Das     Verschlussschaltrad    34 weist einen zweiten  Ansatz auf, der mit einem seitlich vorstehenden  Arm 34a versehen ist. Am Gehäuse<B>27</B> sind ein  Sperrhaken<B>35</B> und ein Hebel<B>36,</B> an denen<B>je</B>  eine     Rückstellfeder   <B>37</B>     bzw.   <B>38</B> angreift, um eine  gemeinsame Achse<B>39</B> schwenkbar gelagert. Der  Sperrhaken<B>35</B> sowie der Hebel<B>36</B> liegen in der  in     Fig.3    dargestellten Ruhelage kraftschlüssig an  einem gehäusefest angeordneten Stift 40 an.

   Der  Sperrhaken<B>35</B> weist eine Klaue 35a auf, die ein  Fangmaul besitzt, das in der Bewegungsbahn des  Ansatzes<B>30b</B> der Klinke<B>30</B> liegt, wenn diese in der  in     Fig.   <B>3</B> dargestellten Drehlage durch Schwenken des  Steuerhebels<B>26</B> um die Achse<B>19</B>     in    der Pfeilrich  tung bewegt wird.  



  Am Gehäuse<B>27</B> ist ein     zweiarm#iger        Sperrhebel     41 um eine zur Achse<B>19</B>     parallele    Achse 42  schwenkbar gelagert, deren längerer Arm 41a in der      in     Fig.   <B>3</B> dargestellten Ruhelage am Arm 22 des  Schwinghebels anliegt, wogegen der kürzere Arm 41b  in der durch den Pfeil x angedeuteten Bewegungsbahn  des Ansatzes 21a beim Schwenken des Sperrhebels 21  um die Achse<B>19</B> liegt.  



  Wird, ausgehend von der in     Fig.   <B>3</B> dargestellten  Ruhestellung, der Auslöser<B>28</B> durch Fingerdruck auf  den am freien Ende befindlichen Handknopf betätigt,  so schwenkt dieser über den Ansatz 26a den Steuer  hebel<B>26</B> um die Achse<B>19.</B> Da der Steuerhebel<B>26</B>  und der Spannhebel 21 mittels der Klinke<B>30</B> mit  einander verbunden sind, nimmt der Spannhebel 21  an dieser Schwenkbewegung teil, wobei der Ansatz  21a den anliegenden Schenkel der Antriebsfeder 20  mitnimmt und diese spannt.

   Im Endgang trifft der  Ansatz 21a auf den Arm 41b des Sperrhebels 41  auf und bewirkt die Schwenkbewegung des letzteren  im     Uhrzei-        drehsinn    um die Achse 42; dadurch       gibt        der        Hebelarm        "er        41a        den        Arm        22        des        Schwing-          hebels   <B>18</B> frei.

   Dieser wird unter dem     Einfluss    der  an seinem Stift 18a angreifenden Kraft der Feder 20,  die auf ihn ein wesentlich grösseres Drehmoment aus  übt als das durch die     Feder23    erzeugte Gegendreh  moment, im     Gegenuhrzeigerdrehsinn    um die Achse  <B>19</B> geschwenkt.

   Da durch die     Stift-Schlitzverbindung     <B>17,18</B> der     Schwinüebel   <B>18b</B> mit dem Betätigungs  ring<B>16</B> gekuppelt ist, wird, letzterer     zwangläufig    im       Gegenuhrzeigerdrehsinn,    bezogen auf     Figg.   <B>3,</B> gedreht,  unter Mitnahme des     Verstellgliedes   <B>3</B> mittels der in  dessen Verzahnung 3a eingreifenden     Mitnehmer-          stanae    16a.  



  Durch den an der Schwenkbewegung des Schwing  hebels<B>18</B> beteiligten Arm 22 wird der Spiegel<B>25</B>  über die     Stift-Schlitzverbindung    25a, 22a aus dem  optischen     Aufnahmestrahlengang        herausgeschwenkt.     



  Im Endgang der Schwenkbewegung des Steuer  hebels<B>26</B> läuft der Ansatz<B>30b</B> der Klinke<B>30</B> auf die  schräge     FangEfläche    der Klaue 35a auf und ge  langt unter vorübergehendem     Hochschwenken    des       Sperrhakens        c        35        um        die        Achse        39        in        das        Fang-          maul,    in welchem er festsitzt. Dadurch sind auch  der die Klinke<B>30</B> tragende Steuerhebel<B>26</B> und der  durch die Klinke<B>30</B> festgehaltene Spannhebel 21  arretiert.

    



  Im     Endgang    der Drehbewegung des Betätigungs  ringes<B>16</B> nimmt der Ansatz<B>16b</B> die gemäss     Fig.   <B>3</B> in  seine     Bewecunorsbahn    hineinragende Nase 32a der       Verschlussschaltklinke,   <B>32</B> mit und schwenkt diese,  bezogen auf     Fig.   <B>3,</B> im     Uhrzeigerdrehsinn    um ihre  Achse so weit,     dass    ihre Schulter<B>32b</B> das Schaltrad 34  freigibt.

   Dieses dreht sich unter der Wirkung einer  nicht dargestellten, im     Verschluss    angeordneten Feder  in Richtung des Pfeiles<B>y.</B> Hierdurch wird ihr axialer  Arm 34a gegen den Sperrhaken<B>35</B> und den Hebel  <B>36</B> bewegt und schwenkt diese um deren Achse<B>39.</B>  Dabei wird der Sperrhaken<B>35</B> so weit geschwenkt,       dass    die Klaue 35a den Ansatz     30b    der Klinke<B>30</B>  freigibt. Zugleich schwenkt der<B>Hebel 36</B> die  Klinke<B>30</B> um ihre, Achse<B>29,</B> wodurch die     Verbin          dung    dem Spannhebel 21 und dem Steuerhebel<B>26</B>    gelöst wird. Beide Hebel können nunmehr getrennt  in die Ausgangsstellung zurückgehen.

   Bezüglich des       Spannhebells    21 geschieht dies unmittelbar durch  die Feder 20, welche dadurch so weit -entspannt  wird,     dass    der     Schwinghebeil   <B>18</B> unter dem     Einfluss     der     Rückholfeder   <B>23</B> in die in     Fig.   <B>3</B> gezeigte Stel  lung zurückgeführt wird. Dabei wird infolge der       Stift-Schlitzverbindung    25a, 22a der Spiegel<B>25</B> wieder  in die Beobachtungslage gemäss     Fig.   <B>3</B> zurückge  schwenkt.  



  Der durch den Ansatz 26a mit dem Auslöser<B>28</B>       P        Cr        kuppelte        Steuerhebel        26        wird        durch        die        Rückhol        -          feder    43 zusammen mit dem Auslöser in die Aus  gangslage zurückgeführt.  



  Durch die voneinander unabhängige Zurückfüh  rung des     Spannhebols    21 und des Steuerhebels<B>26</B>  ist eine sichere Funktion sowohl bei langen als  auch bei kurzen     Beliehtungszeiten    gewährleistet, un  abhängig davon, ob der Auslöser<B>28</B> lang- oder  kurzzeitig betätigt wird. In letzterem Falle hält bei,  langer Belichtungszeit der Sperrhaken<B>35</B> unabhängig  von der     B,etätiounor    des Auslösers, auch nach dessen  Freigabe den Steuer- und den Spannhebel<B>26,</B> 21  so lange in der     Auslösestellung,        bis    der     Verschluss     betätigt worden ist und das Schaltrad 34 über den  Sperrhaken<B>35</B> und Hebel<B>36</B> die Schaltklinke<B>30</B>  freigibt.

   Anderseits wird bei sehr kurzen     Belichtungs-          ze-iten    erreicht,     dass    die gesamte     Einricht-ung    ein  schliesslich des Spiegels<B>25</B> wiederum unabhängig  von der Lage des Auslösers<B>28</B> sofort nach Beendi  gung einer Aufnahme in die Ruhestellung zurück  geführt wird. Hierbei gibt der Sperrhaken<B>35</B>     n#icht     nur die Klinke<B>30</B> frei, sondern diese wird, zusätzlich  durch den Hebel<B>36</B> so weit geschwenkt,     dass    sie, ihrer  seits den Spannhebel 21 freigibt, der dann unter dem       Einfluss    der Antriebsfeder 20 in dir, Ruhestellung  zurückkehrt.

   Der Steuerhebel<B>26</B>     w-ird    dann erst nach  Freigabe des Auslösers mit diesem zusammen unter  dem     Einfluss    der     Rückstellfeder    43 in die in     Fig.   <B>3</B>  dargestellte Ruhelage zurückgeschwenkt, wobei die  Klinke<B>30</B> wiederum den Steuerhebel<B>26</B> mit dem  Spannhebel 21 kuppelt.  



  Durch den im vorstehenden beschriebenen Ablauf  der Antriebsvorrichtung ist mittels des Stiftes<B>17</B> der  Betätigungsring<B>16</B> um einen Winkel geschwenkt wor  den, der etwas grösser ist als der zur Einstellung der  Blende auf die kleinste     öffnung    erforderliche Winkel.  Diese Bewegung ist, wie bereits erwähnt, über den       Mitnehmerstah    16a und die Verzahnung 3a auf das       Verstellglied   <B>3</B> übertragen worden. Das     Verstellglied     nimmt dabei den     Blendenmitnehmer    2 infolge der  Rutschkupplung so weit mit, bis der Ansatz 2c am  Anschlag<B>1</B>     la    der     Blendenvorwahleinrichtung    zur An  lage kommt.

   Ist diese Stellung erreicht, bleibt der       Blendenmitnehmer    2 in seiner Lage, während das       Verstellglied   <B>3</B> bei schleifender Rutschkupplung die  Drehbewegung bis zum Ende mitmacht. Der     Nfit-          nehmer    2 hat dabei mittels des Ansatzes     2b    und des  Steuerzapfens 7a die Blende<B>7</B> auf den jeweils einge  stellten Wert verstellt.

   Bei der Rückbewegung des Be-           tätigungsringes   <B>16</B> werden wiederum das     Verstell-          glied   <B>3</B> und der     Blendenmitnehmer    2 einschliesslich  seiner Ansätze<B>2b</B> und     2c    bis in die Stellung grösster  Öffnung der Blende zurückgeführt.  



  Soll die Einstellung der     Blendenwerte-    geändert  werden, wird der     Vorwahleinstellring   <B>10</B> so weit<B>ge-</B>  dreht, bis der gewünschte     Blendenwert    der Skala<B>10b</B>  auf die Marke     ld    eingestellt ist. Bei dieser     Stell-          bewegung    wird der fest mit dem Einstellring<B>10</B>     ge-          kuppelte    Anschlagring<B>11</B> gedreht und dadurch der  Anschlag<B>1</B>     la    für den Ansatz 2c in die gewünschte  Stellung gebracht.  



  Die dargestellte     Vorwahleinrichtung    ist normaler  weise zur Einstellung von Lichtwerten mit dem     Zeit-          einstellring    14 über     die    Rastfeder 4 gekuppelt.<B>Soll</B>  lediglich die Blende verstellt werden, -so wird, der       VoTwahleinsteHring   <B>10</B> in Richtung der optischen  Achse entgegen der Wirkung der     Wellfeder   <B>13</B> so  weit vorgeschoben, bis die Verzahnung<B>10d</B> aus der  Rastfeder 4 ausrastet. Nunmehr kann die     Blenden-          vorwahleinrichtung    ohne Beeinflussung der Zeitein  stellung auf andere     Blendenwerte    verstellt worden.  



  Zur Auswechslung des Objektivs wird, der     Bajo-          nettring   <B>6</B> so weit gedreht, bis die     Bajonettverschluss-          ansätze        lb    aus dem Bereich der Vorsprünge 15a       herausgelangen.    Dann kann das Objektiv nach vorn  abgezogen werden. Die zur Auswechslung verwen  deten Objektive sind jeweils mit gleichartig ausge  stalteten     Blendenverstellvorrichtungen    ausgerüstet.  



  Die Antriebsvorrichtung kann dadurch verein  facht werden,     dass        der    Spannhebel 21 unmittelbar  mit dem Auslöser<B>28</B> gekuppelt wird. Bei, dieser  Variante ist<B>die</B> Zurückführung von Teilen der  Antriebseinrichtung und des Spiegels<B>25</B> in die     Ruhe-          bzw.    Beobachtungsstellung von der Betätigung des  Auslösers<B>28</B> abhängig.  



  Es kann ein beliebiger     Verschluss,    z. B. ein     Schlitz-          verschluss    oder     ein        Zentralverschluss,    vorgesehen sein.         Iungsfeder   <B>(6)</B> stehende, ringförmig ausgebildete     Ver-          stellgolied   <B>(3)</B> in den topfförmig gestalteten     Blenden-          mitnehmer    (2) eingesetzt ist, dessen ringförmiger  Boden (2a) auf der Innenseite als Reibfläche aus  gebildet ist.  



  <B>3.</B> Kamera nach Unteranspruch 2, dadurch ge  kennzeichnet,     dass    die Kupplungsfeder aus einem  in axialer Richtung federnden     Wellring   <B>(6)</B> besteht,  der axial     unverschiebbar    in den     Blendenmitnehmer     (2) eingesetzt ist.  



  4. Kamera nach Patentanspruch mit auswechsel  barem Objektiv, dadurch gekennzeichnet,     dass    die       Blendenverstellvorrichtung    (2,<B>3, 5, 6)</B> an dem aus  wechselbaren Objektiv und die     Blendenvorwahlein-          richtung   <B>(10, 11)</B> kamerafest angeordnet sind.  



  <B>5.</B> Kamera nach Patentanspruch, dadurch ge  kennzeichnet,     dass    der verstellbare Anschlag     (lla)     für den     Blendenmitnehmer    (2) zur Einstellung nach  Lichtwerten mit einem     Zeiteinstellglied    (14)     kuppel-          bar    ist.  



  <B>6.</B> Kamera nach Patentanspruch, dadurch ge  kennzeichnet,     dass    das     Verstellglied   <B>(3)</B> eine Verzah  nung (3a) aufweist, in die ein     Mitnehmer    (16a) ein  greift, der an einem gegenüber dem Kameragehäuse  <B>(27)</B> drehbar gelagerten Betätigungsring<B>(16)</B> sitzt.  



  <B>7.</B> Kamera nach Patentanspruch, dadurch ge  kennzeichnet,     dass    mindestens die Betätigungsfedern  der Antriebsvorrichtung im Kameragehäuse<B>(27)</B>  untergebracht sind.  



  <B>8.</B> Kamera nach Unteranspruch<B>7,</B> dadurch<B>ge-</B>  kennzeichnet,     dass    die Antriebsvorrichtung eine durch  die Betätigung des Auslösers<B>(28)</B> spannbare Antriebs  feder (20) und eine dieser entgegenwirkende schwä  chere     Rückholfeder   <B>(23)</B>     umfasst.     



  <B>9.</B> Kamera nach den     Unteransprächen   <B>6</B> und<B>8,</B>  dadurch gekennzeichnet,     dass    die Antriebsfeder (20)  an einem Schwinghebel<B>(18)</B> angreift, der mit dem       B-etätigungsring   <B>(16)</B> durch eine     Stift-Schlitzverbin-          dung   <B>(17, 18b)</B> gekuppelt ist.  



  <B>10.</B> Kamera nach Unteranspruch<B>9,</B> dadurch  gekennzeichnet,     dass    die Antriebsfeder (20) als       Torsions-Schraubenfeder    ausgebildet ist, deren eines  Ende an einem     Widerlager    (18a) am Schwinghebel  <B>(18)</B> und deren anderes Ende an einem Ansatz (21a)  eines um die Achse<B>(19)</B> des Schwinghebels<B>(18)</B>  schwenkbaren,     zweiarinigen        Spannhebels    (21) an  liegt, der durch den Auslöser<B>(28)</B> verstellbar ist.  



  <B>11.</B> Kamera nach     Unte#ranspruch   <B>10,</B> dadurch  gekennzeichnet,     dass    der Schwinghebel<B>(18)</B> einen  Arm (22) aufweist, mit dem ein durch den Spann  hebel (21)     auslösbarer        Sperrhebe#l    (41) zusammen  arbeitet.  



  12. Kamera nach Unteranspruch<B>11,</B> dadurch  gekennzeichnet,     dass    der Arm (22) des Schwing  hebels<B>(18)</B> mit einem     Steueerschlitz    (22a) versehen  ist, in den ein am Schwenkspiegel<B>(25)</B> sitzender Stift       (25a)    eingreift.  



  <B>13.</B> Kamera nach     Unteransprach   <B>9,</B> dadurch ge  kennzeichnet,     dass    der Betätigungsring<B>(16)</B> einen  Anschlag<B>(16b)</B> aufweist, der im Endgang der Dreh-

Claims (1)

  1. <B>PATENTANSPRUCH</B> Einäugige Spiegelreflex-Kamera mit einer Vor- wahleinrichtung für die Blende, die sich bei der Bildaufnahme selbsttätig unmittelbar vor dem Öffnen des Verschlusses auf den vorgewählten, Blendenwert ,einstellt, dadurch gekennzeichnet, dass die Blenden- verstellvorrichtung einen Blendenmitnehmer (2) sowie ein mit diesem über eine Rutschkupplung verbun denes, von einer Antriebsvornchtung betätigbares Verstellglied <B>(3)
    </B> aufweist, und dass die Blendenvor- wahleinrichtung <B>(10, 11)</B> einen Anschlag (lla) für den Blendenmitnehmer (2) steuert. UNTERANSPRÜCHE <B>1.</B> Kamera nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass der Blendenmitnehmer (2) und das Verstellglied <B>(3)</B> zusammenarbeitende Reibflächen aufweisen, die mit vorbestimmtem Druck kraft schlüssig aneinanderliegen. 2.
    Kamera nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass das unter dem Einfluss einer Kupp- bewegung des Betätigungsringes<B>(16)</B> mit einer Ver- schlussschaltklinke <B>(32)</B> derart zusammenarbeitet, dass diese ein mit dem Verschluss ablaufendes Schaltrad (34) freigibt. 14.
    Kamera nach Unteranspruch<B>11,</B> dadurch ge kennzeichnet, dass sie einen mit dem Auslöser<B>(28)</B> gekuppelten schwenkbaren Steuerhebel<B>(26)</B> aufweist, der am freien Ende eine schwenkbar gelagerte Klinke <B>(30)</B> trägt, die mit einem Anschlag (30,a) zur Mit nahme des um die Achse<B>(19)</B> schwenkbaren Spann hebels (21) versehen ist, und mit einem schwenk baren Sperrhaken<B>(35)</B> zusammenarbeitet, der die Klinke<B>(30)</B> während des Auslösevorganges fest hält.
    <B>15.</B> Kamera nach den Unteransprüchen<B>13</B> und 14, dadurch gekennzeichnet, dass das Schaltrad (34) einen Ansatz (34a) aufweist, der am Ende der Aus- lösebewegung den die Rückführung des Steuerhebels <B>(26)</B> hemmenden Sperrhaken<B>(35)</B> in die Lösestellung schwenkt. <B>16.</B> Kamera nach Unteranspruch <B>15,</B> dadurch ge kennzeichnet, dass sie einen schwenkbaren, vom Schaltrad (34) betätigbaren Hebel<B>(36)</B> aufweist, der mittels einer Anschlagfläche die Klinke<B>(30)</B> des Steuerhebels<B>(26)</B> in eine den Spannh-ebe,1 (21) frei gebende Lage schwenkt.
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